1.Spieltag:
Fr 29.07.05 19:30
Bayer Leverkusen II - Chemnitzer FC -:-
Fortuna Düsseldorf - VfL Osnabrück -:-
W. Bremen II - FC St. Pauli -:-
Sa 30.07.05 14:00
Wuppertaler SV Bor. - Carl Zeiss Jena -:-
RW Oberhausen - Holstein Kiel -:-
VfB Lübeck - SG Wattenscheid 09 -:-
Kickers Emden - RW Essen -:-
RW Erfurt - 1. FC Köln II -:-
So 31.07.05 14:00
Hertha BSC II - Preußen Münster -:-
spielfrei: Hamburger SV II
2.Spieltag:
Di 02.08.05 18:30
Hamburger SV II - W. Bremen II -:-
Di 02.08.05 19:30
RW Essen - VfB Lübeck -:-
SG Wattenscheid 09 - Fortuna Düsseldorf -:-
Holstein Kiel - Wuppertaler SV Bor. -:-
Mi 03.08.05 19:00
VfL Osnabrück - RW Oberhausen -:-
Carl Zeiss Jena - Bayer Leverkusen II -:-
Mi 03.08.05 19:30
FC St. Pauli - RW Erfurt -:-
1. FC Köln II - Kickers Emden -:-
Chemnitzer FC - Hertha B SC II -:-
spielfrei: Preußen Münster
3.Spieltag:
Fr 05.08.05 19:30
Fortuna Düsseldorf - RW Essen -:-
Sa 06.08.05 14:00
Bayer Leverkusen II - Holstein Kiel -:-
Wuppertaler SV Bor. - VfL Osnabrück -:-
RW Oberhausen - SG Wattenscheid 09 -:-
VfB Lübeck - 1. FC Köln II -:-
Kickers Emden - FC St. Pauli -:-
RW Erfurt - Hamburger SV II -:-
Preußen Münster - Chemnitzer FC -:-
Hertha BSC II - Carl Zeiss Jena -:-
spielfrei: Werder Bremen II
Regionalliga Nord startet schon an diesem Wochenende
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Überlinger
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Regionalliga Nord
Wanderzirkus Regionalliga
Leipzig (dpa) - Die Fußball-Regionalliga bleibt ihrem Ruf als Wanderzirkus treu. Zwei Tage vor dem Start der neuen Saison meldeten die 19 Vereine der Nordstaffel insgesamt 156 Neuverpflichtungen und 186 Abgänge.
Zwar wurden damit die stattlichen Zahlen der vergangenen Spielzeit nicht ganz erreicht, als die Clubs 168 neue Spieler unter Vertrag nahmen und 197 den Laufpass gaben. Allerdings bleibt der Transfermarkt für die Vereine weiter geöffnet. Das Regelwerk des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) erlaubt auch nach Saisonbeginn noch die Verpflichtung weiterer Spieler.
Den größten Schwung in das Wechselkarussell brachte diesmal Rot-Weiß Essen. Der Zweitliga-Absteiger wirbelte seinen Kader gründlich durcheinander: 20 Profis durften gehen, 17 neue Spieler wurden verpflichtet. Damit übertrafen die Essener sogar noch die Marke des «Wechselkönigs» der Vorsaison. Der VfL Osnabrück hatte seinerzeit 21 Abgänge durch 14 neue Akteure ersetzt. In diesem Jahr hielten sich die Niedersachsen dagegen auffallend zurück. Nur ein Spieler verließ den VfL, fünf Neue kamen an die Bremer Brücke. Kickers Emden stand den Essener nicht weit nach: Für das Saisonziel Klassenverbleib holte der Aufsteiger bis zum 26. Juli 17 neue Akteure und ließ zehn ziehen.
Der Abstieg aus der 2. Liga zog auch bei Essens Leidensgefährten Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiß Erfurt drastische Konsequenzen für das kickende Personal nach sich. Die Kader beider Clubs wurden praktisch runderneuert. In Erfurt gingen 19, in Oberhausen 18 Akteure. Im Gegenzug stellten sich zum Trainingsstart in Oberhausen 14 neue Gesichter vor. In Erfurt muss sich Trainer Pawel Dotschew, der selbst neu aus Paderborn nach Thüringen kam, zumindest vorerst mit acht Neulingen begnügen. Zweifellos wirken hier die großen Finanz-Probleme der Erfurter nach, die erst in letzter Minute die Drittliga-Lizenz erhielten.
Den prominentesten «Einkauf» der neuen Saison tätigte Fortuna Düsseldorf. Mit Jörg Albertz zog es einen ehemaligen Nationalspieler zurück an den Niederrhein. Der 34-Jährige war in der vergangenen Saison nach einem China-Abenteuer noch beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth tätig. Doch «Hammer-Ali» enttäuschte die Erwartungen der Franken und absolvierte kein Spiel über die volle Distanz. Jetzt will er sich eine Etage tiefer noch einmal beweisen. «Mir kam das Angebot von der Fortuna gerade recht», sagte Albertz. «Außerdem baue ich momentan in meiner Heimatstadt Mönchengladbach ein Haus. Es ist also eine Art Rückkehr, bei der Geld keine Rolle spielte.»
Von Frank Müller, dpa
27.07.2005 - aktualisiert: 27.07.2005, 11:50 Uhr
Leipzig (dpa) - Die Fußball-Regionalliga bleibt ihrem Ruf als Wanderzirkus treu. Zwei Tage vor dem Start der neuen Saison meldeten die 19 Vereine der Nordstaffel insgesamt 156 Neuverpflichtungen und 186 Abgänge.
Zwar wurden damit die stattlichen Zahlen der vergangenen Spielzeit nicht ganz erreicht, als die Clubs 168 neue Spieler unter Vertrag nahmen und 197 den Laufpass gaben. Allerdings bleibt der Transfermarkt für die Vereine weiter geöffnet. Das Regelwerk des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) erlaubt auch nach Saisonbeginn noch die Verpflichtung weiterer Spieler.
Den größten Schwung in das Wechselkarussell brachte diesmal Rot-Weiß Essen. Der Zweitliga-Absteiger wirbelte seinen Kader gründlich durcheinander: 20 Profis durften gehen, 17 neue Spieler wurden verpflichtet. Damit übertrafen die Essener sogar noch die Marke des «Wechselkönigs» der Vorsaison. Der VfL Osnabrück hatte seinerzeit 21 Abgänge durch 14 neue Akteure ersetzt. In diesem Jahr hielten sich die Niedersachsen dagegen auffallend zurück. Nur ein Spieler verließ den VfL, fünf Neue kamen an die Bremer Brücke. Kickers Emden stand den Essener nicht weit nach: Für das Saisonziel Klassenverbleib holte der Aufsteiger bis zum 26. Juli 17 neue Akteure und ließ zehn ziehen.
Der Abstieg aus der 2. Liga zog auch bei Essens Leidensgefährten Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiß Erfurt drastische Konsequenzen für das kickende Personal nach sich. Die Kader beider Clubs wurden praktisch runderneuert. In Erfurt gingen 19, in Oberhausen 18 Akteure. Im Gegenzug stellten sich zum Trainingsstart in Oberhausen 14 neue Gesichter vor. In Erfurt muss sich Trainer Pawel Dotschew, der selbst neu aus Paderborn nach Thüringen kam, zumindest vorerst mit acht Neulingen begnügen. Zweifellos wirken hier die großen Finanz-Probleme der Erfurter nach, die erst in letzter Minute die Drittliga-Lizenz erhielten.
Den prominentesten «Einkauf» der neuen Saison tätigte Fortuna Düsseldorf. Mit Jörg Albertz zog es einen ehemaligen Nationalspieler zurück an den Niederrhein. Der 34-Jährige war in der vergangenen Saison nach einem China-Abenteuer noch beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth tätig. Doch «Hammer-Ali» enttäuschte die Erwartungen der Franken und absolvierte kein Spiel über die volle Distanz. Jetzt will er sich eine Etage tiefer noch einmal beweisen. «Mir kam das Angebot von der Fortuna gerade recht», sagte Albertz. «Außerdem baue ich momentan in meiner Heimatstadt Mönchengladbach ein Haus. Es ist also eine Art Rückkehr, bei der Geld keine Rolle spielte.»
Von Frank Müller, dpa
27.07.2005 - aktualisiert: 27.07.2005, 11:50 Uhr
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