Das Spiel war lange völlig offen ohne deutliche Vorteile für eine Seite, man erzielt das Führungstor, macht den Sack nicht zu, kann die Führung nicht halten, kassiert eine gelb-rote Karte, wechselt ohne Sinn Diakité ein und kann am Ende froh sein nicht noch verloren zu haben. Zusammengefasst: Fast das gleiches Gegurke wie letzte Woche mit ähnlichem Verlauf und gleichem Ausgang.
Mit zwei Fragen im Kopf bin ich nachhause gefahren:

Wie kann so eine Flachpfeife Schiedsrichter in der Oberliga sein? Ladji muss wenn er schon gelb hat zwar einfach auch die Klappe halten, aber wenn man das ganze Spiel gezogen und geschubst wird und nie gepfiffen wird, ist es kein Wunder, dass man stinkig wird. Dann in zwei solchen Situationen Gelb und danach Gelb-Rot zu ziehen zeugt vom Fingerspitzengefühl eines Schaufelradbaggers.

Ich hacke ungern auf einem Spieler rum aber hätte man anstatt Waldi nicht Diakité ein paar tausend Kilometer weit wegschicken können?

Herr Flitscht, warum WARUM
WARUM WARUM wechselt man beim Stand von 1:0, in einem solch zerfahrenen Spiel, in Unterzahl einen 50-KG Stürmer wenige Minuten vor Ende ein? Der Junge mag persönlich ja bestimmt ein netter Kerl sein, kann aber nicht mal den einfachsten Ball hinten raushauen, leitet damit auf eine so unglaublich saudämliche Art und Weise das 1:1 ein und macht noch fast ein Eigentor zur Niederlage.
Fazit: Man ist sich mal wieder selbst im Weg gestanden. Heute hätte man einfach mal wieder hässlich gewinnen können und jeder wäre zufrieden gewesen. Das hat aber nicht geklappt, da man sich den Ausgleich quasi selbst einwechselt. Wenn man seine Chancen konsequent macht, braucht man auch nicht über den Schiedsrichter sprechen, aber bei der unterirdischen Art und Weise ein Spiel zu leiten kann man dem Kerl trotzdem nur Bettwanzen wünschen.
8 Punkte aus den letzten 6 Spielen seit der Siegesserie sind einfach zu wenig wenn man Meister werden will.
"Wenn der Wahnsinn epidemisch wird, heißt er Vernunft" Oskar Panizza, Psychiater (1853 - 1921)