1,42 für einen Liter Super! Fahren wir bald alle Fahrrad oder Skateboard
Die Benzinpreise sind so hoch wie nie! Soll die Öko Steuer weg?
Im Falle eines Regierungswechsels würden statt 16% noch 2 weitere % hinzukommen. Der Barell steigt weiter > die Steuern mit!
Eure Meinungen , Eure Abstimmung
Zuletzt geändert von Brigade-B am Donnerstag 1. September 2005, 20:26, insgesamt 1-mal geändert.
McVillager hat geschrieben:
Was die Kfz-Steuer mit dem Öl-Preis zu tun hat musst du mir aber erklären.
Ich nehme mal an, er meinte das als Ausgleich: höhere Benzinpreise, dafür weniger bzw. keine KfZ-Steuer!
Also ich finde auch, man kann aufs Fahrrad umsteigen. Ich fahr auch nur noch größere Strecken mit dem Auto. Klar, für die Pendler ist das natürlich Käse. Aber es ist schon richtig, der Ölpreis wird noch weiter steigen, leider!
Richtig @ nordlicht. Wir zahlen einiges an Benzinsteuern. Es geht darum entlastet zu werden. Auf Dauer geht das wohl nicht mehr gut mit den Horrorpreisen. Eine Abschaffung der KFZ Steuer würde ein wenig Entlastung bringen.
Berlin. Angesichts rasant steigender Benzinpreise haben sich die Spitzen von Union und FDP dafür ausgesprochen, Teile der nationalen Ölreserve zu verkaufen. "Das sollte auch in Deutschland kein Tabu sein", sagte Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag in Berlin unter Hinweis auf entsprechende Maßnahmen in den USA. Aus Sicht von FDP-Chef Guido Westerwelle wäre der Einsatz der strategischen Ölreserve eine "kluge und sinnvolle Möglichkeit", um die Bürger wenigstens ein Stückchen zu entlasten.
Zuvor hatte der rheinland-pfälzische FDP-Vorsitzende Rainer Brüderle gefordert, die strategische Erdölreserve Deutschlands zu halbieren. Dies könne kurzfristig Wirtschaft und Verbraucher um bis zu 3,5 Milliarden Euro entlasten, sagte er "Der Welt". Per Gesetzesänderung oder durch Verordnung könnte die Reserve kurzfristig mobilisiert werden. Dies könne die Benzinpreise unter Druck bringen, wenn sich die Mineralölfirmen verpflichteten, die fallenden Preise an die Endkunden weiterzugeben.
Der Staat hält seit Ende der 1970er Jahre für Krisenfälle eine Mindestreserve an Sprit und Öl. Die im Erdölbevorratungsverband organisierten Mineralölfirmen sind gesetzlich verpflichtet, Vorräte für 90 Tage vorzuhalten. (dpa)
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
Im Großen und Ganzen ist es gerechtfertigt, dass eine immer mehr zur Neige gehende Resource nicht zu Schleuderpreisen verkauft wird !! Allerdings müßte weltweit der politische Druck auf die Wirtschaft bezüglich Fortbewegungsmittel mit alternativen Antriebsstoffen zu bauen, wachsen.
Werde auch DU Fansponsor der Stuttgarter Kickers !!!!!!!
Benzinwut: Politiker überbieten sich mit Vorschlägen
Berlin - Zur "Wutwelle", die regelmäßig bei Ölkrisen und in Wahlkämpfen, spätestens aber vor der Urlaubszeit anschwillt, gehören auch diverse Vorschläge von deutschen Politikern.
Der Forderungs-Katalog umfasst zumeist: Steuersenkungen, ein Verkauf der nationalen Ölreserven, Fahrverbote, Maßnahmen gegen Tanktourismus oder mehr Biokraftstoffe und Öko-Autos. Wenn - wie dieser Tage - Urlaub, Wahlkampf und Ölpreis-Explosion zusammenfallen, überschlagen sich die Parteien mit alten und neuen Parolen nach dem Motto: Der Mann an der Zapfsäule entscheidet die Wahl.
Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel und FDP-Chef Guido Westerwelle wollen die nationalen Ölreserven anzapfen. "Das sollte auch in Deutschland kein Tabu sein", meinte Merkel und verwies auf entsprechende Maßnahmen in den USA. Für Westerwelle wäre der Einsatz der strategischen Ölreserve eine "kluge und sinnvolle Möglichkeit", um die Bürger wenigstens ein Stückchen zu entlasten. FDP-Experte Rainer Brüderle meint, eine halbierte Reserve könne Wirtschaft und Verbraucher um bis zu 3,5 Milliarden Euro entlasten.
Klingt gut, ist aber nicht neu und aus Expertensicht "Unsinn". In den USA habe der Hurrikan Milliardenschäden angerichtet, heißt es. Von Notstand, Engpässen und Krise auch in Deutschland könne aber keine Rede sein. Politiker werfen seit Jahren ein Auge auf die noch 23 Millionen Liter Sprit und Öl, die für Krisen als Mindestreserve gebunkert werden.
Die im Erdölbevorratungsverband organisierten Ölfirmen sind gesetzlich verpflichtet, Vorräte für 90 Tage vorzuhalten. Schon im Jahr 2000 wollte die FDP an die Reserven, damals kostete Rohöl 28 Dollar pro Barrel. Im Sommer 2004 meinte CDU- Vize Christoph Böhr, die Ölreserve sei ein Relikt aus alter Zeit.
Gefordert werden auch Schritte gegen "Tanktourismus" in Grenzregionen, weil Benzin und Diesel in Nachbarländern billiger sei. Billig-Tank-Chips für Bewohner wurden ins Gespräch gebracht oder verminderte und regional gestaffelte Mineralölsteuersätze. Die Bundesregierung lehnt Alleingänge ab und fordert einen höheren Mindest-Mineralölsteuersatz in der EU. Höhere Sätze waren im EU-Rat, der in Steuersachen einstimmig beschließt, bisher nicht durchsetzbar.
Autofahrer sollten auch über niedrigere Steuern entlastet werden, wird verlangt. Mineralöl- und Ökosteuer betragen 65,4 Cent je Liter bei Benzin und 47 Cent bei Diesel. Sie verändern sich auch nicht, wenn die Preise an der Zapfsäule steigen. Hinzu kommen 16 Prozent Mehrwertsteuer. Um den Benzinpreis auf einen Euro zu senken, müsste der Staat derzeit auf bis 20 Milliarden Euro verzichten. Offen ist, ob bei geringeren Steuern am Ende auch die Preise niedrig bleiben und Konzerne nicht zusätzlich verdienen. Im ersten Halbjahr 2005 ist das Mineralölsteueraufkommen jedenfalls um 5,8 Prozent gesunken.
Grünen-Politiker fordern immer wieder, das Auto auch mal stehen zu lassen. Auch Zwangskurse zu Sprit sparendem Fahren wurden schon vorgeschlagen. Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) sprachen sich dafür aus, den Anteil von Biokraftstoffen zu erhöhen und die Abhängigkeit von Öl zu verringern. Auch sollten sparsamere Autos auf den Markt kommen.
Die Bemühungen der Bundesregierung für mehr Transparenz auf den Ölmärkten, um Preisspekulationen einzudämmen, zeigen bisher kaum Wirkung. 18 Dollar je Barrel soll der spekulative Anteil am Ölpreis betragen. Dabei dürfte es nicht bleiben. Längst wird an Finanzmärkten ein Ölpreisanstieg auf 100 Dollar je Barrel nicht ausgeschlossen. Wetten von Hedge-Fonds auf steigende Preise sind schon abgeschlossen.
Im Grunde ärger ich mich auch über die hohen Benzinpreise, ist aber im Endeffekt gut so. Gut, ich bin jetzt kein Umweltexperte, aber man muss doch zugeben, dass Naturkatastrophen in letzter Zeit zugenommen haben. Könnte doch sein - wie gesagt: ich bin kein Experte - dass das was mit diesen verdammten scheiß Auspuffgasen zu tun hat (auch wenn jetzt z.B. ein Flugzeug wesentlich mehr Mist produziert).
Alles immer auf die Politik abzuwälzen gefällt mir auch nicht - wahrscheinlich auch deswegen, weil ich mit der jetztigen Regierung viel besser leben kann als mit dem schwarzen Biest, welches da demnächst unser Land kaputt machen wird, sollten sie die Wahl gewinnen und man den Umfragen Glauben schenken kann. Wer in letzter Zeit ein wenig durch Europa gekommen ist, dem wird aufgefallen sein, dass überall die Benzinpreise steigen, nicht nur in Deutschland. Besonders krass in den neuen EU-Ländern kurz nach dem 1. Mai 2004. Ich war kurz vorm EU-Beitritt noch mal in der Slowakei, da gab's hier viel billigeres Benzin als in Tschechien, nach dem 1. Mai auch mal wieder in der SK vorbei geschaut, da war es viel teurer als in CZ - und die Menschen verdienen selbstredend nicht mehr Geld. In Ungarn ist das Benzin inzwischen teilweise teurer als in Deutschland, früher auch zum "Spottpreis" zu haben.
Ich kann an der Umfrage nicht teilnehmen, einerseits keine entsprechende Antwort-Möglichkeit gegeben, andererseits wie angesprochen Bildzeitungsniveau.
Mein Tipp: Mehr in die Schweiz zum FCZ fahren!! Da kostet der Liter 95er-Benzin nur umgerechnet 1 Euro.