Foto-Verbot im Stadion

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GelsenKickers
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Foto-Verbot im Stadion

Beitrag von GelsenKickers »

Hier mal ein Bericht über den Streit des Foto-Verbots.
Ich habe keine Ahnung, wo das alles noch hinführen soll...

Private Nutzung ja, kommerzielle nein

Im Streit um Foto-Verbot für Zuschauer im Stadion zeigen viele Fans auch Verständnis für Eintracht

Von Thomas Fröhlich

BRAUNSCHWEIG. Die Fans des Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig diskutieren kontrovers über das Thema Foto-Verbot bei Zweitligaspielen. Das generelle Verbot, Kameras und Fotoapparate mit in die Kurven und auf die Tribünen des Stadions mitzunehmen, stößt auf Ablehnung. Verständnis zeigen die Fans aber dafür, dass Eintracht gegen die kommerziellen Nutzer von Aufnahmen vorgeht.

Wolfgang Schoeps (Fanklub Volkswagenlöwen): "Wenn jemand das professionell macht, um damit Geld zu verdienen, lehne ich das rigoros ab. In dem Fall verhält sich Eintracht absolut richtig und den Vorgaben der Deutschen Fußball Liga entsprechend. Für uns aber ist es schade, dass wir unsere eigenen Fotos nicht mehr auf unserer Homepage zeigen dürfen. Wir haben Bilder ausschließlich zu privaten Zwecken gemacht."

Ulrich Döring aus Braunschweig (seit 34 Jahren Eintracht-Fan): "Ich finde das milde ausgedrückt idiotisch. 98 Prozent der Fans machen doch gar keine Fotos für kommerzielle Zwecke. Viele Zuschauer werden jetzt Fotos mit ihrem Foto-Handy machen. Insofern ist das Problem nicht gelöst. Besser wäre statt des Verbots gewesen, dass Eintracht den Fans, die Urheber-Rechte verletzen, dies in Rechnung stellt."

Konstantin Oehlmann aus Wolfenbüttel (Eintracht-Fan seit 15 Jahren): "Man muss das Foto-Verbot so akzeptieren, auch wenn es natürlich schade für einige Fans ist, die Fotos für sich machen wollen. Das Verbot gibt es auch in anderen Stadien."

Jens Dräger (Ultras Braunschweig): "Wir haben das thematisiert und halten gar nichts davon. Wir, die Braunschweig Ultras, versuchen, akustisch und optisch etwas zu bieten. Es ist sehr schade, wenn wir die Aktionen jetzt nicht mehr aufnehmen dürfen. Wir hoffen, dass uns der Verein die Möglichkeiten verschafft, dass wir unsere Aktionen weiter fotografieren dürfen. Ich sehe auch einen großen Unterschied zwischen dem Fotografieren und Filmen. Wenn zum Beispiel ein fünfjähriger Junge zusammen mit Martin Amedick fotografiert werden möchte, finde ich das nicht schlimm. Filmen sehe ich kritisch."

Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/menui ... id/4499721
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