Offener Brief des Präsidenten Prof. Dr. Rainer Lorz
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Offener Brief des Präsidenten Prof. Dr. Rainer Lorz
OFFENER BRIEF DES PRÄSIDENTEN
Liebe Kickers-Fans, liebe Partner, liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,
auf diesem Wege wollen wir Sie gern über den aktuellen Stand, die Hintergründe und die weitere Vorgehensweise nach der Entscheidung über die Annullierung der Spielzeit 2020/21 in der Oberliga-Baden-Württemberg informieren.
Seit der Entscheidung der Verbände, die Oberliga-Spielzeit ohne Auf- und Absteiger zu annullieren, haben wir viele Gespräche auf verschiedensten Ebenen geführt. Intern sind wir dabei zu einer einstimmigen Entscheidung gekommen: Wir werden die Interessen der Stuttgarter Kickers mit Nachdruck vertreten und gehen trotz der schwierigen Ausgangslage davon aus, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Nach dem Motto: „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat bereits verloren.“
Die Art der Entscheidungsfindung, die Kommunikation mit den beteiligten Vereinen und natürlich auch die Entscheidung selbst haben uns extrem enttäuscht. Die Verbände laufen mit solchen Prozessen Gefahr, ihre Glaubwürdigkeit vollends zu verspielen. Warum können in Bayern im Zeitraum zwischen dem 18. Mai und 5. Juni Relegationsspiele um den Aufstieg in die 3. Liga stattfinden? Warum nimmt der TSV Havelse mit 9 ausgetragenen Spielen an der Relegation zur 3. Liga teil? Warum steigt Viktoria Berlin mit 11 ausgetragenen Spielen in die 3. Liga auf? Wir gönnen all diesen Vereinen die hiermit verbundene Möglichkeit, sich in der nächsthöheren Spielklasse sportlich zu beweisen. Aber wo verläuft die Grenze zwischen Vereinen, die in ganz Deutschland eigentlich nach vergleichbaren Regeln und unter dem gleichen Dach Fußball spielen sollten? Zwischen Ulm und Neu-Ulm?
Zu den wichtigsten Aufgaben eines Sportverbands gehört es, einen ordnungsgemäßen Spielbetrieb zu organisieren und einen Rahmen für einen fairen sportlichen Wettbewerb zu gewährleisten. Die Vereine unterwerfen sich dem entsprechenden Regelwerk und den hiermit verbundenen Konsequenzen und tragen durch ihre Abgaben dazu bei, dass die für einen solchen Wettbewerb erforderlichen Organisationsstrukturen aufrechterhalten werden können. Aber auch im zweiten Anlauf ist es der Regionalliga Südwest und der Oberliga Baden-Württemberg unter zugebenermaßen schwierigen Rahmenbedingungen nicht gelungen, einen sportlich nachvollziehbaren Weg zur Entscheidung über Auf- und Abstieg sicherzustellen. Nachdem im ersten Jahr eine den Regularien seinerzeit unbekannte Quotientenregelung zur Anwendung gebracht wurde, lässt die Regionalliga Südwest nun kraft eigenmächtiger Entscheidung keine Aufsteiger zu, da sie diese nicht als hinreichend sportlich qualifiziert ansieht, belässt aber Vereine in der Liga, die entgegen der vor Saisonbeginn einvernehmlich festgelegten Abstiegsregelung in der vollen Spielzeit die entsprechende sportliche Qualifikation nicht erreichen. Die intransparente Entscheidungsfindung durch die beteiligten Verbände, die zugleich Gesellschafter der Regionalliga Südwest GbR sind, verschärft unser Unverständnis und Unbehagen. Nicht zuletzt droht die Gefahr, dass wir junge Sportler nicht nur wegen der Bedingungen der Pandemie verlieren, sondern auch, weil talentierte Spieler durch solche Entscheidungen in ihrer Entwicklung gehemmt werden.
In der Corona-bedingt größten Krise des Fußballs, in der alle Vereine von der Kreisliga C bis zur Oberliga, von den Bambinis bis zur U19, Hilfe brauchen und auf Hilfe angewiesen sind, fühlen wir uns nicht nur hier – wie sehr viele andere Vereine – von den Verbänden allein gelassen. Energie wird – wie an diesem Wochenende – verbraucht für außerordentliche Sitzungen der Verbandspräsidenten mit dem DFB-Präsidium, mit Machtkämpfen und wohl auch Eitelkeiten – und dabei vergisst man anscheinend die Vereine, die den Verband bilden. Es werden nicht nur Energie und Kosten gebunden, sondern man erschwert auch noch die Arbeit der Vereine, indem man ein schlechtes Bild für den deutschen Fußball abgibt und die Anstrengungen der Vereine erschwert, die Partner und Sponsoren trotz aller Widrigkeiten bei der Stange zu halten.
Liebe Kickers-Fans, liebe Partner, wir werden jedenfalls weiter für unseren Verein kämpfen. Gründlichkeit geht aber nicht nur in diesem Fall vor Schnelligkeit und wir werden daher das weitere genaue Vorgehen in den nächsten Tagen mit unseren Anwälten, den anderen betroffenen Vereinen und Experten besprechen und Sie über den weiteren Fortgang unterrichtet halten.
Wir gehen im Übrigen davon aus, dass in den nächsten Tagen unsere U19, die mit neun Siegen aus neun Spielen verlustpunktfrei und mit sechs Punkten Vorsprung die Tabelle in der A-Junioren Oberliga anführt, den verdienten Aufstieg in die Bundesliga von den regionalen Verbänden „genehmigt“ bekommt. So wie es im Übrigen im Norden schon passiert ist, wo der FC Hansa Rostock, der sogar zwei Spiele weniger hat als unsere U19, diesen Aufstieg vom Nordostdeutschen Fußball-Verband bereits vor einigen Tagen bestätigt bekommen hat.
Im Namen des Präsidiums
Prof. Dr. Rainer Lorz
- Präsident -
Liebe Kickers-Fans, liebe Partner, liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,
auf diesem Wege wollen wir Sie gern über den aktuellen Stand, die Hintergründe und die weitere Vorgehensweise nach der Entscheidung über die Annullierung der Spielzeit 2020/21 in der Oberliga-Baden-Württemberg informieren.
Seit der Entscheidung der Verbände, die Oberliga-Spielzeit ohne Auf- und Absteiger zu annullieren, haben wir viele Gespräche auf verschiedensten Ebenen geführt. Intern sind wir dabei zu einer einstimmigen Entscheidung gekommen: Wir werden die Interessen der Stuttgarter Kickers mit Nachdruck vertreten und gehen trotz der schwierigen Ausgangslage davon aus, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Nach dem Motto: „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat bereits verloren.“
Die Art der Entscheidungsfindung, die Kommunikation mit den beteiligten Vereinen und natürlich auch die Entscheidung selbst haben uns extrem enttäuscht. Die Verbände laufen mit solchen Prozessen Gefahr, ihre Glaubwürdigkeit vollends zu verspielen. Warum können in Bayern im Zeitraum zwischen dem 18. Mai und 5. Juni Relegationsspiele um den Aufstieg in die 3. Liga stattfinden? Warum nimmt der TSV Havelse mit 9 ausgetragenen Spielen an der Relegation zur 3. Liga teil? Warum steigt Viktoria Berlin mit 11 ausgetragenen Spielen in die 3. Liga auf? Wir gönnen all diesen Vereinen die hiermit verbundene Möglichkeit, sich in der nächsthöheren Spielklasse sportlich zu beweisen. Aber wo verläuft die Grenze zwischen Vereinen, die in ganz Deutschland eigentlich nach vergleichbaren Regeln und unter dem gleichen Dach Fußball spielen sollten? Zwischen Ulm und Neu-Ulm?
Zu den wichtigsten Aufgaben eines Sportverbands gehört es, einen ordnungsgemäßen Spielbetrieb zu organisieren und einen Rahmen für einen fairen sportlichen Wettbewerb zu gewährleisten. Die Vereine unterwerfen sich dem entsprechenden Regelwerk und den hiermit verbundenen Konsequenzen und tragen durch ihre Abgaben dazu bei, dass die für einen solchen Wettbewerb erforderlichen Organisationsstrukturen aufrechterhalten werden können. Aber auch im zweiten Anlauf ist es der Regionalliga Südwest und der Oberliga Baden-Württemberg unter zugebenermaßen schwierigen Rahmenbedingungen nicht gelungen, einen sportlich nachvollziehbaren Weg zur Entscheidung über Auf- und Abstieg sicherzustellen. Nachdem im ersten Jahr eine den Regularien seinerzeit unbekannte Quotientenregelung zur Anwendung gebracht wurde, lässt die Regionalliga Südwest nun kraft eigenmächtiger Entscheidung keine Aufsteiger zu, da sie diese nicht als hinreichend sportlich qualifiziert ansieht, belässt aber Vereine in der Liga, die entgegen der vor Saisonbeginn einvernehmlich festgelegten Abstiegsregelung in der vollen Spielzeit die entsprechende sportliche Qualifikation nicht erreichen. Die intransparente Entscheidungsfindung durch die beteiligten Verbände, die zugleich Gesellschafter der Regionalliga Südwest GbR sind, verschärft unser Unverständnis und Unbehagen. Nicht zuletzt droht die Gefahr, dass wir junge Sportler nicht nur wegen der Bedingungen der Pandemie verlieren, sondern auch, weil talentierte Spieler durch solche Entscheidungen in ihrer Entwicklung gehemmt werden.
In der Corona-bedingt größten Krise des Fußballs, in der alle Vereine von der Kreisliga C bis zur Oberliga, von den Bambinis bis zur U19, Hilfe brauchen und auf Hilfe angewiesen sind, fühlen wir uns nicht nur hier – wie sehr viele andere Vereine – von den Verbänden allein gelassen. Energie wird – wie an diesem Wochenende – verbraucht für außerordentliche Sitzungen der Verbandspräsidenten mit dem DFB-Präsidium, mit Machtkämpfen und wohl auch Eitelkeiten – und dabei vergisst man anscheinend die Vereine, die den Verband bilden. Es werden nicht nur Energie und Kosten gebunden, sondern man erschwert auch noch die Arbeit der Vereine, indem man ein schlechtes Bild für den deutschen Fußball abgibt und die Anstrengungen der Vereine erschwert, die Partner und Sponsoren trotz aller Widrigkeiten bei der Stange zu halten.
Liebe Kickers-Fans, liebe Partner, wir werden jedenfalls weiter für unseren Verein kämpfen. Gründlichkeit geht aber nicht nur in diesem Fall vor Schnelligkeit und wir werden daher das weitere genaue Vorgehen in den nächsten Tagen mit unseren Anwälten, den anderen betroffenen Vereinen und Experten besprechen und Sie über den weiteren Fortgang unterrichtet halten.
Wir gehen im Übrigen davon aus, dass in den nächsten Tagen unsere U19, die mit neun Siegen aus neun Spielen verlustpunktfrei und mit sechs Punkten Vorsprung die Tabelle in der A-Junioren Oberliga anführt, den verdienten Aufstieg in die Bundesliga von den regionalen Verbänden „genehmigt“ bekommt. So wie es im Übrigen im Norden schon passiert ist, wo der FC Hansa Rostock, der sogar zwei Spiele weniger hat als unsere U19, diesen Aufstieg vom Nordostdeutschen Fußball-Verband bereits vor einigen Tagen bestätigt bekommen hat.
Im Namen des Präsidiums
Prof. Dr. Rainer Lorz
- Präsident -
- kickersharry
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Re: Offener Brief des Präsidenten Prof. Dr. Rainer Lorz
Sehr schön ! So muss das sein .Nicht immer muss man alles kampflos hinnehmen !Gut gesprochen,Herr Lorz !
- noblesseoblige
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Re: Offener Brief des Präsidenten Prof. Dr. Rainer Lorz
Die angeführten Beispiele aus den verschiedenen Ligen und Verbänden der BRD zeigen einen Flickenteppich von Aufstiegs- und Abstiegsregelungen sowie eine unterschiedliche Handhabung und Gewichtung von Argumenten. Der Willkür scheint hier Tür und Tor geöffnet zu sein.
Das ins Feld geführte Argument der „Fürsorge“ der Regionalliga Südwest ist im Grunde eine Heuchelei, da es die Regionalligisten einseitig bevorzugt. Die Verbände haben eine Fürsorge gegenüber allen Vereinen in ihrem Verbandsgebiet und dürfen nicht nur Individualinteressen vertreten. Diese doppelten Standards sind einfach nicht hinnehmbar und auch nicht mit einem „Fair Play“ zu vereinbaren.
@Herr Prof. Dr. Lorz: vielen Dank dafür, dass Sie diese unsäglichen Entscheidungen nicht einfach so hinnehmen und anfechten wollen. Die Blauen sind ja durchaus leidensfähig, aber alles hat seine Grenzen!
Das ins Feld geführte Argument der „Fürsorge“ der Regionalliga Südwest ist im Grunde eine Heuchelei, da es die Regionalligisten einseitig bevorzugt. Die Verbände haben eine Fürsorge gegenüber allen Vereinen in ihrem Verbandsgebiet und dürfen nicht nur Individualinteressen vertreten. Diese doppelten Standards sind einfach nicht hinnehmbar und auch nicht mit einem „Fair Play“ zu vereinbaren.
@Herr Prof. Dr. Lorz: vielen Dank dafür, dass Sie diese unsäglichen Entscheidungen nicht einfach so hinnehmen und anfechten wollen. Die Blauen sind ja durchaus leidensfähig, aber alles hat seine Grenzen!
"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher". (Albert Einstein).
- kickerssticker
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Re: Offener Brief des Präsidenten Prof. Dr. Rainer Lorz
Ich freue mich, dass der Verein diesmal einen Versuch wagt, gegen die Willkür des Verbandes vorzugehen. Ich denke, wir haben wenig zu verlieren.
- blue-white worldwide
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Re: Offener Brief des Präsidenten Prof. Dr. Rainer Lorz
Vielen Dank, Herr Prof. Lorz. Wir sind Kämpfer, Könner und Kameraden seit mehr als 120 Jahren und sollten uns nicht so schnell unterkriegen lassen! Der WFV gibt wirklich ein erbärmliches Bild ab. Ich bin zwar kein Jurist, aber sehe mindestens 3 Gründe, die juristisch anfechtbar sind:
1) Wie unser Präsident schreibt, gibt es eine klare Regel, wie viele Vereine aus der Regionalliga absteigen müssen. Es ist schon ziemlich unverschämt, diese Regel kurz vor Ende der (kompletten !) Spielzeit zu Lasten der Oberligisten zu ändern.
2) Die Regionalliga Südwest GbR hat kurz vor Ende der Saison eine ergänzende Regel selbst geschaffen, damit weniger Vereine absteigen müssen, nämlich "dass die betreffenden Vereine in den nachgeordneten Oberligen (Oberliga Baden-Württemberg, Lotto Hessenliga und Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) in der Saison 2020/21 mindestens 50 % der im jeweiligen Spielmodus vorgesehenen Spiele absolviert haben" müssen. Diese Regel gab es bisher in den Statuten nicht, es bedurfte einer "ergänzenden" Aussage auf Drängen einiger Regionalliga-Vereine!
3) Es gibt Spielordnung wie in Rheinland-Pfalz, die vorsehen, dass die beiden bestplatzierten Mannschaften aufsteigen bzw. an der Relegation teilnehmen, auch wenn weniger als 50% der Spiele absolviert wurden. Zumindest Eintracht Trier müsste demnach aufsteigen, und Wormatia Worms an den Relegationsspielen teilnehmen. Dazu bräuchten sie einen oder mehrere Spielpartner aus den anderen Ligen...
Ich denke, da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, auch wenn es schwer wird. Und der Fußball wird durch so einen Mist der Funktionäre weiter kaputt gemacht.
1) Wie unser Präsident schreibt, gibt es eine klare Regel, wie viele Vereine aus der Regionalliga absteigen müssen. Es ist schon ziemlich unverschämt, diese Regel kurz vor Ende der (kompletten !) Spielzeit zu Lasten der Oberligisten zu ändern.
2) Die Regionalliga Südwest GbR hat kurz vor Ende der Saison eine ergänzende Regel selbst geschaffen, damit weniger Vereine absteigen müssen, nämlich "dass die betreffenden Vereine in den nachgeordneten Oberligen (Oberliga Baden-Württemberg, Lotto Hessenliga und Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) in der Saison 2020/21 mindestens 50 % der im jeweiligen Spielmodus vorgesehenen Spiele absolviert haben" müssen. Diese Regel gab es bisher in den Statuten nicht, es bedurfte einer "ergänzenden" Aussage auf Drängen einiger Regionalliga-Vereine!
3) Es gibt Spielordnung wie in Rheinland-Pfalz, die vorsehen, dass die beiden bestplatzierten Mannschaften aufsteigen bzw. an der Relegation teilnehmen, auch wenn weniger als 50% der Spiele absolviert wurden. Zumindest Eintracht Trier müsste demnach aufsteigen, und Wormatia Worms an den Relegationsspielen teilnehmen. Dazu bräuchten sie einen oder mehrere Spielpartner aus den anderen Ligen...
Ich denke, da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, auch wenn es schwer wird. Und der Fußball wird durch so einen Mist der Funktionäre weiter kaputt gemacht.
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Settembrini
- Kickers-Fan
- Beiträge: 2025
- Registriert: Dienstag 2. November 2010, 20:21
Re: Offener Brief des Präsidenten Prof. Dr. Rainer Lorz
Sehr gut, vielen Dank! Manchmal muss man auch dann ein Zeichen setzen, wenn die realistischen Erfolgsaussichten eher gering sind. Aber diese Verbandsfunktionärsentscheidungen nach Gutsherrenart hängen einem dermaßen zum Halse heraus, dass man es kaum sagen kann.
Zu diesem "Zeichen" gehört - zusätzlich - für mich ausdrücklich ein Fan-Boykott der Auswärtsspiele in der nächsten Saison, zumindest bei den einschlägig bekannten unsolidarischen Vereinen. Gespartes Geld kann ja gerne als Motivationshilfe in die Mannschaftskasse gespendet werden. Kommt auch was zusammen, aber eben an der richtigen Stelle.
Zu diesem "Zeichen" gehört - zusätzlich - für mich ausdrücklich ein Fan-Boykott der Auswärtsspiele in der nächsten Saison, zumindest bei den einschlägig bekannten unsolidarischen Vereinen. Gespartes Geld kann ja gerne als Motivationshilfe in die Mannschaftskasse gespendet werden. Kommt auch was zusammen, aber eben an der richtigen Stelle.
Re: Offener Brief des Präsidenten Prof. Dr. Rainer Lorz
Sehe ich auch so! Eintrittsgeld bei Auswärtsspielen sparen, trotzdem hinfahren, friedlich sein und das gesparte Geld den Kickers spenden! Dann fehlen den unsolidarischen Vereinen nicht nur unsere Eintrittsgelder und Einnahmen durch das Catering. Sie müssen trotzdem für einen Ordnungsdienst sorgen, der ordentlich Geld kostet und die Mannschaft wird dennoch unterstützt. Bei vielen Dorfplätzen sieht man auch von draußen etwas. Dann werden wir ja sehen wer zuletzt lacht. Die Aussagen aus Göppingen sind hier bezeichnend für solche unsolidarischen und egoistisch Vereine. Zum Fremdschämen!Settembrini hat geschrieben: ↑Montag 3. Mai 2021, 09:12 Zu diesem "Zeichen" gehört - zusätzlich - für mich ausdrücklich ein Fan-Boykott der Auswärtsspiele in der nächsten Saison, zumindest bei den einschlägig bekannten unsolidarischen Vereinen. Gespartes Geld kann ja gerne als Motivationshilfe in die Mannschaftskasse gespendet werden. Kommt auch was zusammen, aber eben an der richtigen Stelle.
Re: Offener Brief des Präsidenten Prof. Dr. Rainer Lorz
Gründlichkeit vor Schnelligkeit ist O: K.
Allerdings muss schon Gas gegeben werden.Denke das ganze läuft mit Eilverfahren.
Da musst Du zeitnah agieren sonst fällt das Eilbedurfniss weg.Im übrigen
soll ja , wenn obsiegt wird, noch die Relegation gekickt werden.
Viel Erfolg !!!!!!!!!!!!!!!!
Allerdings muss schon Gas gegeben werden.Denke das ganze läuft mit Eilverfahren.
Da musst Du zeitnah agieren sonst fällt das Eilbedurfniss weg.Im übrigen
soll ja , wenn obsiegt wird, noch die Relegation gekickt werden.
Viel Erfolg !!!!!!!!!!!!!!!!
Re: Offener Brief des Präsidenten Prof. Dr. Rainer Lorz
Sehr gute und angemessene Reaktion. Da muss doch etwas gehen...
Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel.
Re: Offener Brief des Präsidenten Prof. Dr. Rainer Lorz
Sehr guter Beitrag unseres Präsidenten. Doch allein wird er es nicht schaffen. Dazu müsste er Mitstreiter aus allen Beteiligten Verbänden haben. Von den Badenern wird er sicher keine Unterstützung zu erwarten haben. Dafür sollte wenigstens Freiberg mit den Kickers einig sein.
Re: Offener Brief des Präsidenten Prof. Dr. Rainer Lorz
Komplette Zustimmung!! Eine riesige Frechheit was gerade Vereine wie Göppingen da von sich geben...Tobi78 hat geschrieben: ↑Montag 3. Mai 2021, 09:19Sehe ich auch so! Eintrittsgeld bei Auswärtsspielen sparen, trotzdem hinfahren, friedlich sein und das gesparte Geld den Kickers spenden! Dann fehlen den unsolidarischen Vereinen nicht nur unsere Eintrittsgelder und Einnahmen durch das Catering. Sie müssen trotzdem für einen Ordnungsdienst sorgen, der ordentlich Geld kostet und die Mannschaft wird dennoch unterstützt. Bei vielen Dorfplätzen sieht man auch von draußen etwas. Dann werden wir ja sehen wer zuletzt lacht. Die Aussagen aus Göppingen sind hier bezeichnend für solche unsolidarischen und egoistisch Vereine. Zum Fremdschämen!Settembrini hat geschrieben: ↑Montag 3. Mai 2021, 09:12 Zu diesem "Zeichen" gehört - zusätzlich - für mich ausdrücklich ein Fan-Boykott der Auswärtsspiele in der nächsten Saison, zumindest bei den einschlägig bekannten unsolidarischen Vereinen. Gespartes Geld kann ja gerne als Motivationshilfe in die Mannschaftskasse gespendet werden. Kommt auch was zusammen, aber eben an der richtigen Stelle.
Liebe kennt keine Liga - auf die Blaue!