Soll Kullen weiter unser Präsident bleiben?
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Blauer Ludwigsburger
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Soll Kullen weiter unser Präsident bleiben?
Ich bin der Meinung, dass Kullen viel für den Verein getan hat und es ihm gelungen ist, unsere Blauen wirtschaftlich wieder auf die Beine zu bringen. Er hat die Grundlage geschaffen, damit die Kickers sportlich wieder angreifen können! Ohne seinen persönlichen und finanziellen Einsatz und die Ergreifung der Sparmaßnahmen in Organisation und Vereinsstruktur wären wir da, wo Waldhof oder Reutlingen angekommen sind oder pleite gegangen wie Fortuna Köln (wo nach dem Tod von Präsident Jean Löring kein so eifriger und tatkräftiger Nachfolger am Werk war wie bei den Kickers!).
Es ist doch vollkommen egal, wie es um die rhetorischen Fähigkeiten unseres Präsidenten bestellt ist! Wir kennen ja alle die Politiker, die gut reden können, aber nicht handeln. Umgekehrt ist mir das wesentlich lieber!
Ich bin deshalb ganz klar dafür, dass Kullen bleibt und möchte hiermit diese Umfrage starten!
Es ist doch vollkommen egal, wie es um die rhetorischen Fähigkeiten unseres Präsidenten bestellt ist! Wir kennen ja alle die Politiker, die gut reden können, aber nicht handeln. Umgekehrt ist mir das wesentlich lieber!
Ich bin deshalb ganz klar dafür, dass Kullen bleibt und möchte hiermit diese Umfrage starten!
Zuletzt geändert von Blauer Ludwigsburger am Freitag 16. September 2005, 14:07, insgesamt 1-mal geändert.
- Die Macht im Schwabenland
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Kullen weg - Kickers weg!
Es ist einfach unglaublich, was sich ein Herr Gunter Barner so leisten darf! Langsam sollten bei den Verantwortlichen der Stuttgarter Nachrichten die Alarmglocken läuten. So eine Berichterstattung in einem seriösen Tageszeitung ist einfach nicht mehr akzeptabel!
Hier werden persönliche Differenzen im Medium Zeitung ausgetragen - was einfach nicht mehr zu akzeptieren ist.
Gerade Herr Barner muß hier wohl mal seine Arbeitsweise überprüfen und sich überlegen, ob er seinen Beruf und die ihm zugeteilte Verantwortung nicht für seine persönlichen Dinge mißbraucht!
Kritik an Herrn Kullen mag sein - in dieser Position muß Herr Kullen mit Kritik umgehen können - aber diese Berichterstattung unter der Gürtellinie können die Zeitungsabonnenten einfach nicht mehr dulden!
Nur zur aktuellen Umfrage:
Es kommt ja - bei vielen Usern - immer mehr der Eindruck auf, dass immer zu Zeiten, in denen man wieder mehr das positive Image der Kickers spüren kann, ein paar Neider aus ihren Löchern schießen und den Kopf weg haben wollen, in der Hoffnung selber wieder mehr im Vordergrund zu stehen. Aber natürlich nur, um ein wenig die Sonne abzubekommen. Die nötigen Reformen und womöglich sogar persönlichen Einsatz (in Form von Bargeld) sind dann doch die wenigsten bereit zu leisten.
Arbeit von Herr Kullen:
Nun, erstmal hat er einen sehr undankbaren Job. Er soll die Kickers sanieren und nebenbei noch die ganzen alten Hasen auf seiner Seite haben. Wie soll das gehen? Früher wurde das Geld doch wesentlich leichter um sich geworfen. Mit dem absolut nötigen Sparkurs ist das doch gar nicht nötig - kein Wunder, dass er sich immer mehr Feinde macht!
Fakt ist:
die Kickers stehen in allen Belangen besser da als vor dem Amtsantritt von Herrn Kullen:
--> Lizenzierung fast ohne Probleme bekommen
--> Kader für die Regionalliga sehr gut aufgestellt
--> wieder ein positives Image der Stuttgarter Kickers
Hoffentlich wird es wieder ruhiger und alle ziehen an einem Strang, damit weiter an dem positiven Image gearbeitet werden kann und Herr Barner sich wieder mehr auf den V** konzentriert.
Hier werden persönliche Differenzen im Medium Zeitung ausgetragen - was einfach nicht mehr zu akzeptieren ist.
Gerade Herr Barner muß hier wohl mal seine Arbeitsweise überprüfen und sich überlegen, ob er seinen Beruf und die ihm zugeteilte Verantwortung nicht für seine persönlichen Dinge mißbraucht!
Kritik an Herrn Kullen mag sein - in dieser Position muß Herr Kullen mit Kritik umgehen können - aber diese Berichterstattung unter der Gürtellinie können die Zeitungsabonnenten einfach nicht mehr dulden!
Nur zur aktuellen Umfrage:
Es kommt ja - bei vielen Usern - immer mehr der Eindruck auf, dass immer zu Zeiten, in denen man wieder mehr das positive Image der Kickers spüren kann, ein paar Neider aus ihren Löchern schießen und den Kopf weg haben wollen, in der Hoffnung selber wieder mehr im Vordergrund zu stehen. Aber natürlich nur, um ein wenig die Sonne abzubekommen. Die nötigen Reformen und womöglich sogar persönlichen Einsatz (in Form von Bargeld) sind dann doch die wenigsten bereit zu leisten.
Arbeit von Herr Kullen:
Nun, erstmal hat er einen sehr undankbaren Job. Er soll die Kickers sanieren und nebenbei noch die ganzen alten Hasen auf seiner Seite haben. Wie soll das gehen? Früher wurde das Geld doch wesentlich leichter um sich geworfen. Mit dem absolut nötigen Sparkurs ist das doch gar nicht nötig - kein Wunder, dass er sich immer mehr Feinde macht!
Fakt ist:
die Kickers stehen in allen Belangen besser da als vor dem Amtsantritt von Herrn Kullen:
--> Lizenzierung fast ohne Probleme bekommen
--> Kader für die Regionalliga sehr gut aufgestellt
--> wieder ein positives Image der Stuttgarter Kickers
Hoffentlich wird es wieder ruhiger und alle ziehen an einem Strang, damit weiter an dem positiven Image gearbeitet werden kann und Herr Barner sich wieder mehr auf den V** konzentriert.
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Blue Fritz
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Ich kann die Machtkämpfe bei den Kickers schlecht beurteilen, da ich keinen Einblick in die Internas habe! Fakt ist: Kullen hat die Kickers aus dem Sumpf gezogen! Ob sein Verhalten immer ok ist, scheint schon fraglich! Die Schreiberlinge sollten über die sportlichen Aktivitäten bei den Kickers mehr berichten! Es ist eine Sauerei, was und wie über die Kickers berichtet wird!
Einmal Blauer - immer Blauer
- FKA ManneS
- Kickers-Fan
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Eine schwierige Frage und für mich zu 100% zu beantworten.
Man hört dies, man hört jenes.... unterm Strich trau ich mir nicht zu urteilen, wer sich beweihräuchern will und wer nicht....
Pro Ruhe im Verein und dafür müssen ALLE an einem Strang ziehen.
Präsident - Präsidium - Aufsichtsrat - Mitarbeter - Spieler - Fans - Fans untereinander
JEDER muss sich and die eigene Nase fassen und.... na wenns so einfach wäre....
Man hört dies, man hört jenes.... unterm Strich trau ich mir nicht zu urteilen, wer sich beweihräuchern will und wer nicht....
Pro Ruhe im Verein und dafür müssen ALLE an einem Strang ziehen.
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JEDER muss sich and die eigene Nase fassen und.... na wenns so einfach wäre....
- Felix B.
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Es wurden oben bereits mehrere gute Argumente Pro Kullen gebracht, mein Hauptargument ist aber immer noch dass viele im Verein die Kickers in ein Insolvenzverfahren (und damit in die OL!) bringen wollten und das hat nur einer verhindert: Hans Kullen. Und durch diese Aktion hat er bei mir auf Dauer ein Stein im Brett, denkt mal drüber nach wo wir jetzt wären wenns so gekommen wär.
Und zu Gambo: Lies mal das Interview mit ihm auf der Bunte Blaue Site und den Absatz wie er zu den Kickers kam...
Finde es übrigens sehr interessant dass sich von den Kullen Kritikern niemand im Forum direkt äußern will...
Und zu Gambo: Lies mal das Interview mit ihm auf der Bunte Blaue Site und den Absatz wie er zu den Kickers kam...
Finde es übrigens sehr interessant dass sich von den Kullen Kritikern niemand im Forum direkt äußern will...
- DirtyToby
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die sind halt net aus dem Internet Zeitalter, die wissen gar net, wie man das bedientFelix B. hat geschrieben:Finde es übrigens sehr interessant dass sich von den Kullen Kritikern niemand im Forum direkt äußern will...
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
- Blauer Bayer
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Blauer Ludwigsburger
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kaiser
Also, was man so liest und hört läßt den Eindruck erwecken, dass Herr Kullen sich wohl zurecht als Retter der Kickers fühlt, aber sich wohl auch etwas unangemessen verhält.
Er hat zwar die Kickers "gerettet" und den Klub angeblich saniert, aber das berechtigt ihn noch lange nicht sämtliche Personen zu beleidigen bzw. vor den Kopf zu stoßen.
Was stand da neulich in der Zeitung über den VIP-Bereich? Eigener VIP-Bereich für Kullen. Nur geladene Gäste, wie es dem Herrn Kullen passt. Kein Platz für die Frau des ehemaligen Präsidenten ADM.
Und auch dem Aufsichtsrat gegenüber muss er sehr negativ auftreten.
Ich kann das alles auch nicht so wirklich beurteilen, aber eines ist meiner Meinung nach sicher: Herr Kullen ist nicht der Typ, für den er von vielen gehalten wird. Ich find ihn extrem unsympathisch auch wenn er viel für den Verein getan hat!
Er hat zwar die Kickers "gerettet" und den Klub angeblich saniert, aber das berechtigt ihn noch lange nicht sämtliche Personen zu beleidigen bzw. vor den Kopf zu stoßen.
Was stand da neulich in der Zeitung über den VIP-Bereich? Eigener VIP-Bereich für Kullen. Nur geladene Gäste, wie es dem Herrn Kullen passt. Kein Platz für die Frau des ehemaligen Präsidenten ADM.
Und auch dem Aufsichtsrat gegenüber muss er sehr negativ auftreten.
Ich kann das alles auch nicht so wirklich beurteilen, aber eines ist meiner Meinung nach sicher: Herr Kullen ist nicht der Typ, für den er von vielen gehalten wird. Ich find ihn extrem unsympathisch auch wenn er viel für den Verein getan hat!
- hobbesblau
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kickers-jo
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- Micha-SVK
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Eine representante Umfrage ist das aber nicht mit nur 51 Stimmen.
Vielleicht sollte man die Umfrage noch etwas länger offen lassen.
Mir persönlich geht das ganze Theater schon wieder auf den Kecks, denn es geht nicht um die Kickers sondern um persönliche Profilierungssucht.
Und damit meine ich alle handelnden Personen im Aufsichtsrat und Präsidium.
Wir brauchen einen Präsident, der sich für die Kickers einsetzt und sich nicht profilieren will. Von ganzem Herzen ein Blauer! Traditionen sind nicht alles, man sollte doch wissen, wo man her kommt und stolz darauf sein.
Ich finde es wäre am besten, wenn sich der Aufsichtsrat (gibt es ja auch nur streitereien, sind nur noch fünf Personen) auflöst und es auf der nächsten HV zu Neuwahlen (sind ja gerade in) kommt.
Dann ein Präsidium, dass sich nicht in den Vordergrund stellen will, sondern denen die Kickers wichtig sind und die miteinander harmonieren.
Vielleicht sollte man die Umfrage noch etwas länger offen lassen.
Mir persönlich geht das ganze Theater schon wieder auf den Kecks, denn es geht nicht um die Kickers sondern um persönliche Profilierungssucht.
Und damit meine ich alle handelnden Personen im Aufsichtsrat und Präsidium.
Wir brauchen einen Präsident, der sich für die Kickers einsetzt und sich nicht profilieren will. Von ganzem Herzen ein Blauer! Traditionen sind nicht alles, man sollte doch wissen, wo man her kommt und stolz darauf sein.
Ich finde es wäre am besten, wenn sich der Aufsichtsrat (gibt es ja auch nur streitereien, sind nur noch fünf Personen) auflöst und es auf der nächsten HV zu Neuwahlen (sind ja gerade in) kommt.
Dann ein Präsidium, dass sich nicht in den Vordergrund stellen will, sondern denen die Kickers wichtig sind und die miteinander harmonieren.
- Blauer Bayer
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- svk4ever
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Sieh den Rest als Enthaltungen. Die Option gibt es nicht.
Auch wenn ich eine klare Meinung zu dem Thema aufgrund meines Wissenstandes habe... eins weiss ich auch: Nichts in diesem Universum ist nur schwarz oder weiss.
Auch wenn ich eine klare Meinung zu dem Thema aufgrund meines Wissenstandes habe... eins weiss ich auch: Nichts in diesem Universum ist nur schwarz oder weiss.
Hooked On Music - Das Rockmagazin im Internet: http://www.hooked-on-music.de
Myspace: http://www.myspace.com/svk4ever
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- GelsenKickers
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Re: Soll Kullen weiter unser Präsident bleiben?
Sehr gute Umfrage-Einleitung von Beutmen, welche haargenau meine Meinung zum Thema widerspiegelt.Beutmen hat geschrieben:Ich bin der Meinung, dass Kullen viel für den Verein getan hat und es ihm gelungen ist, unsere Blauen wirtschaftlich wieder auf die Beine zu bringen. Er hat die Grundlage geschaffen, damit die Kickers sportlich wieder angreifen können! Ohne seinen persönlichen und finanziellen Einsatz und die Ergreifung der Sparmaßnahmen in Organisation und Vereinsstruktur wären wir da, wo Waldhof oder Reutlingen angekommen sind oder pleite gegangen wie Fortuna Köln (wo nach dem Tod von Präsident Jean Löring kein so eifriger und tatkräftiger Nachfolger am Werk war wie bei den Kickers!).
1899% agree!Beutmen hat geschrieben: Es ist doch vollkommen egal, wie es um die rhetorischen Fähigkeiten unseres Präsidenten bestellt ist! Wir kennen ja alle die Politiker, die gut reden können, aber nicht handeln. Umgekehrt ist mir das wesentlich lieber!
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nordlicht
In der Führungskrise der Stuttgarter Kickers deutet sich ein Kompromiss an
Kullen bleibt - das Unbehagen auch
Stuttgart - In der Führungskrise bei den Stuttgarter Kickers zeichnet sich ein Kompromiss ab. Der umstrittene Präsident Hans Kullen bleibt. Der Aufsichtsrat legt ihm im Gegenzug einen Forderungskatalog auf den Tisch.
VON GUNTER BARNER
Am Dienstagabend - nach dem 1:0-Sieg gegen die TSG Hoffenheim - tagte das Kontrollgremium des Fußball-Regionalligisten. Und Hans-Jürgen Wetzel, einer der Kritiker des Präsidenten und Chef des Gremiums, musste erst einmal verdauen, was er zuvor erlebt hatte. Beschimpfungen und Schmähungen bis hin zu offener Feindseligkeit. Hans Kullen hatte das Editorial des Stadionblattes genutzt, um Punkte in eigener Sache zu sammeln. Auch Trainer Robin Dutt hatte sich zuletzt auf Kullens Seite geschlagen.
Das zeigte Wirkung - auch bei den Aufsichtsräten. Zwar stärkten sie in der Sache Hans-Jürgen Wetzel den Rücken, herbe Kritik gab es aber, weil das einstimmige Misstrauensvotum des Gremiums nach außen gesickert war.
Klar war schon am Dienstagabend: Hans Kullen denkt nicht im Traum daran, der Forderung nach Rücktritt nachzukommen. Offenbar will er den Fehler nicht wiederholen, den er sich 2002 als 66-Tage-Präsident beim SSV Reutlingen leistete. Auch dort hatte er sich mit führenden Mitgliedern im Verein überworfen, Porzellan bei Sponsoren und der Stadt zerschlagen und ständig mit seinem Rücktritt gedroht. Als er das Präsidium dann vor die Wahl stellte, entweder der Marketingbeauftragte des Vereins gehe oder er, entschieden sich die Kollegen flugs für Kullen. "Er tut sich schwer im Umgang mit anderen. Wir hatten sein ständiges Gerede vom Rücktritt satt", zitiert das "Schwäbische Tagblatt" im November 2002 den Verwaltungsratschef Armin Rall. Das Blatt schrieb weiter: "Im Vergleich zum leicht aufbrausenden Kullen hat jeder Imbissbudenbesitzer mehr Sensibiltät im Umgang mit Presse und Öffentlichkeit."
Am heutigen Donnerstag tagen nun Aufsichtsrat und Präsidium gemeinsam. So wie die Dinge liegen, einigen sich beide Gremien auf den kleinsten möglichen Nenner: Die Rede ist von "erheblichen Kommunikationsproblemen". Danach wird man auf der Waldau zum x-ten Mal den Teamgeist beschwören und mit ernster Miene darauf hinweisen, dass es nur ums Wohl des Vereins gehe.
Der Aufsichtsrat fordert immerhin eine transparente Geschäftspolitik und die Offenlegung wichtiger Verträge, Zahlen und Daten. Außerdem plant Kullens Entourage, den Poltergeist künftig mehr aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zu nehmen. Wie das gelingen soll, bleibt ihr Geheimnis. Die amüsanteste Variante geht davon aus, dass sich Kullen ins Amt des Vizepräsidenten zurückzieht, ein anderer die repräsentativen Pflichten übernimmt. Wer Kullen kennt, ahnt: Das könnte Ärger geben.
Wie immer die Konfrontation endet: Der internen Opposition fehlt das wichtigste Argument im Zwist mit Kullen - das Geld. Kullen hat ein Darlehen von 400 000 Euro in den Club investiert - und den Rangrücktritt bis zum 30. Juni 2006 erklärt. Sollte er diesen Verzicht auf die Fälligkeit des Kredits nicht verlängern, droht den Blauen die Insolvenz. Die Kickers-Funktionäre sind für den Mann aus Hülben zur Marionette geworden. Das musste jetzt auch Hans-Jürgen Wetzel erkennen. Am kommenden Freitag will er vor die Presse treten. Es würde nicht wundern, sollte er dabei seinen Rücktritt erklären. Kullen hätte dann einen seiner schärfsten Kritiker los. Die Probleme aber bleiben.
www.stn.de
Kullen bleibt - das Unbehagen auch
Stuttgart - In der Führungskrise bei den Stuttgarter Kickers zeichnet sich ein Kompromiss ab. Der umstrittene Präsident Hans Kullen bleibt. Der Aufsichtsrat legt ihm im Gegenzug einen Forderungskatalog auf den Tisch.
VON GUNTER BARNER
Am Dienstagabend - nach dem 1:0-Sieg gegen die TSG Hoffenheim - tagte das Kontrollgremium des Fußball-Regionalligisten. Und Hans-Jürgen Wetzel, einer der Kritiker des Präsidenten und Chef des Gremiums, musste erst einmal verdauen, was er zuvor erlebt hatte. Beschimpfungen und Schmähungen bis hin zu offener Feindseligkeit. Hans Kullen hatte das Editorial des Stadionblattes genutzt, um Punkte in eigener Sache zu sammeln. Auch Trainer Robin Dutt hatte sich zuletzt auf Kullens Seite geschlagen.
Das zeigte Wirkung - auch bei den Aufsichtsräten. Zwar stärkten sie in der Sache Hans-Jürgen Wetzel den Rücken, herbe Kritik gab es aber, weil das einstimmige Misstrauensvotum des Gremiums nach außen gesickert war.
Klar war schon am Dienstagabend: Hans Kullen denkt nicht im Traum daran, der Forderung nach Rücktritt nachzukommen. Offenbar will er den Fehler nicht wiederholen, den er sich 2002 als 66-Tage-Präsident beim SSV Reutlingen leistete. Auch dort hatte er sich mit führenden Mitgliedern im Verein überworfen, Porzellan bei Sponsoren und der Stadt zerschlagen und ständig mit seinem Rücktritt gedroht. Als er das Präsidium dann vor die Wahl stellte, entweder der Marketingbeauftragte des Vereins gehe oder er, entschieden sich die Kollegen flugs für Kullen. "Er tut sich schwer im Umgang mit anderen. Wir hatten sein ständiges Gerede vom Rücktritt satt", zitiert das "Schwäbische Tagblatt" im November 2002 den Verwaltungsratschef Armin Rall. Das Blatt schrieb weiter: "Im Vergleich zum leicht aufbrausenden Kullen hat jeder Imbissbudenbesitzer mehr Sensibiltät im Umgang mit Presse und Öffentlichkeit."
Am heutigen Donnerstag tagen nun Aufsichtsrat und Präsidium gemeinsam. So wie die Dinge liegen, einigen sich beide Gremien auf den kleinsten möglichen Nenner: Die Rede ist von "erheblichen Kommunikationsproblemen". Danach wird man auf der Waldau zum x-ten Mal den Teamgeist beschwören und mit ernster Miene darauf hinweisen, dass es nur ums Wohl des Vereins gehe.
Der Aufsichtsrat fordert immerhin eine transparente Geschäftspolitik und die Offenlegung wichtiger Verträge, Zahlen und Daten. Außerdem plant Kullens Entourage, den Poltergeist künftig mehr aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zu nehmen. Wie das gelingen soll, bleibt ihr Geheimnis. Die amüsanteste Variante geht davon aus, dass sich Kullen ins Amt des Vizepräsidenten zurückzieht, ein anderer die repräsentativen Pflichten übernimmt. Wer Kullen kennt, ahnt: Das könnte Ärger geben.
Wie immer die Konfrontation endet: Der internen Opposition fehlt das wichtigste Argument im Zwist mit Kullen - das Geld. Kullen hat ein Darlehen von 400 000 Euro in den Club investiert - und den Rangrücktritt bis zum 30. Juni 2006 erklärt. Sollte er diesen Verzicht auf die Fälligkeit des Kredits nicht verlängern, droht den Blauen die Insolvenz. Die Kickers-Funktionäre sind für den Mann aus Hülben zur Marionette geworden. Das musste jetzt auch Hans-Jürgen Wetzel erkennen. Am kommenden Freitag will er vor die Presse treten. Es würde nicht wundern, sollte er dabei seinen Rücktritt erklären. Kullen hätte dann einen seiner schärfsten Kritiker los. Die Probleme aber bleiben.
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