SV Waldhof "muss sich rehabilitieren"
Die Niederlage des SV Waldhof beim 1. FC Normannia Gmünd hat bei den Blau-Schwarzen Spuren hinterlassen. Vor allem wie sich die Kicker bei der 0:3-Klatsche präsentierten, sorgte für Missstimmung. Die Auftakt-Euphorie gehört der Geschichte an und der Rückstand zur Tabellenspitze ist auf acht Zähler angewachsen. Ausgerechnet jetzt steht bei den Stuttgarter Kickers II (Sonntag, 15 Uhr) die nächste schwierige Auswärtsaufgabe an.
Es droht das Szenario des frühzeitigen Verlustes des Kontaktes zur Tabellenspitze. "Nach dem letzten Spiel kann die Bilanz nicht positiv sein", stellt Dr. Hans Joachim Bremme klar. Auch der Präsident des Traditionsvereins war ob der Leistung in Gmünd geschockt und fordert: "Jetzt müssen Konsequenzen gezogen werden, die ganze Mannschaft hat versagt." Dabei ist sich Bremme bewusst, dass die Analyse der Fehlleistungen nicht einfach ist. "Keiner hat seine Form gebracht, aber es gibt von Fall zu Fall unterschiedliche Gründe dafür", so der Präsident. Die Anzahl der verletzten Akteure lässt er nicht als Entschuldigung gelten. "Das Team hatte trotzdem noch genügend Qualität, aber anscheinend sind noch nicht alle Spieler in der Oberliga angekommen. Auch dort muss gekämpft werden." Harte Kritik des ersten Mannes im Klub, der in Stuttgart eine andere Waldhof-Elf erwartet: "Die Elf steht vor einer Herausforderung und muss sich rehabilitieren."
Slavko Petrovic bezieht Bremme in die Kritik mit ein, stellt den Übungsleiter aber nicht gesondert an den Pranger. "Der Trainer gehört zur Mannschaft und muss auch verantworten, was geschieht, aber er steht nicht auf dem Platz", sagt Bremme, fordert den Coach aber gleichzeitig auf, sein System zu überdenken: "Vielleicht ist die Taktik auch nicht immer richtig." Der Historiker erwartet in den kommenden Wochen einen Aufwärtstrend, um die langfristigen Ziele, den SVW wieder in den bezahlten Fußball zu hieven, nicht zu gefährden. "Eine Niederlage wirft unser Konzept nicht über den Haufen", erklärt Bremme zwar, fügt aber an: "Wenn es mehrere solcher Niederlagen hintereinander gibt, hat das vielleicht Auswirkungen." miwi
Quelle: Mannheimer Morgen
Vorberichte: Kickers II - SV Waldhof Mannheim
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Überlinger
Vorschau: Stuttgarter Kickers II - SVW Mannheim
Der Sieg gegen Hoffenheim II hat der Mannschaft Moral und Selbstbewußtsein gestärkt. Kickers-Coach Björn Hinck ist der Meinung, dass die Punkte in Stuttgart bleiben, wenn die gute Leistung aus dem Spiel gegen Hoffenheim erneut abgerufen werden kann. Die Niederlage der Waldhöfer in Gmünd soll in Stuttgart vergessen gemacht werden. Waldhof Trainer Slavko Petrovic weiss natürlich, nur mit einer enormen geschlossenen Leistungssteigerung kann das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Wollen die Mannheimer nach oben nicht abreissen lassen, Rückstand acht Punkte zur Spitze, dann muss bei den Kickers voll gepunktet werden.
Quelle: irsport.de
Der Sieg gegen Hoffenheim II hat der Mannschaft Moral und Selbstbewußtsein gestärkt. Kickers-Coach Björn Hinck ist der Meinung, dass die Punkte in Stuttgart bleiben, wenn die gute Leistung aus dem Spiel gegen Hoffenheim erneut abgerufen werden kann. Die Niederlage der Waldhöfer in Gmünd soll in Stuttgart vergessen gemacht werden. Waldhof Trainer Slavko Petrovic weiss natürlich, nur mit einer enormen geschlossenen Leistungssteigerung kann das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Wollen die Mannheimer nach oben nicht abreissen lassen, Rückstand acht Punkte zur Spitze, dann muss bei den Kickers voll gepunktet werden.
Quelle: irsport.de
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Überlinger
SVW steht heute in Stuttgart unter besonderer Beobachtung
Mannheim. Für den SV Waldhof steht heute Nachmittag einiges auf dem Spiel. Im Duell bei den Stuttgarter Kickers II gibt es zwar wie bei Punktspielen üblich nur drei Zähler zu vergeben, doch bei einer weiteren Niederlage dürfte es mit dem Frieden im blau-schwarzen Lager endgültig vorbei sein. Zu hoch waren die Erwartungen an die Mannschaft, die mit ehemaligen Profis prominent besetzt ist und in der Vorbereitung Hoffnung auf den Aufstieg in die Regionalliga gemacht hatte.
Die Realität nach sieben Spieltagen in der Fußball-Oberliga sieht jedoch anders aus, denn in der Tabelle rangiert die Truppe von Slavko Petrovic auf dem siebten Platz und der Abstand zur Tabellenspitze ist seit gestern Nachmittag auf satte elf Punkte angewachsen. Der Heidenheimer SB, der SC Freiburg II sowie der SSV Reutlingen gewannen ihre Partien am achten Spieltag allesamt und erhöhen den Druck auf die Waldhöfer zusätzlich. "Wir können es uns nicht erlauben, dass der Rückstand noch größer wird", erklärt Präsident Dr. Hans Joachim Bremme und verlangt von Mannschaft und Trainer ein anderes Auftreten als zuletzt in Gmünd.
Pech, dass es heute ausgerechnet zu den ungeliebten Stuttgarter Kickers II geht. Im Waldaustadion gab es für die Waldhöfer zuletzt wenig zu erben, einer deftigen 0:3-Klatsche in der Spielzeit 2003/04 folgte ein 2:3 vor Jahresfrist. Die Hoffnung, die Serie von zwei Auswärtsniederlagen ohne eigenen Treffer in der Landeshauptstadt zu durchbrechen, ist also nicht besonders groß.
Nicht besonders groß ist ebenso der Optimismus im Umfeld der Waldhöfer. Wo nach den ersten vier Partien und zehn Punkten noch Euphorie herrschte, ist mittlerweile Katzenjammer an der Tagesordnung. Mit gemischten Gefühlen sieht dabei Sportdirektor Maurizio Gaudino die aktuelle Lage. Auf der einen Seite hält er seine Hand schützend über die Cracks und sagt: "Es kann ein paar Monate dauern, bis sie in der Oberliga angekommen sind. Deswegen haben wir auch zwei Jahre veranschlagt, um aufzusteigen." Auf der anderen Seite will er genau beobachten, ob alle Akteure mit der richtigen und notwendigen Einstellung zur Sache gehen. "Nur mit 60 Prozent geht es nicht, wenn der Gegner 150 Prozent bringt", erklärt der Ex-Nationalspieler und ergänzt: "Wer keine Leistung bringt, für den ist im nächsten Sommer Schluss."
Den Trainer lässt Gaudino bei seiner Kritik ganz bewusst außen vor. Slavko Petrovic hat es in diesen Tagen auch nicht leicht, denn die Verletztenliste wird nicht kürzer. Zwar kann Cesar Mboma nach vierwöchiger Pause wieder auflaufen, dafür hat sich aber Deniz Yilmaz mit einer Magen-Darm-Grippe abgemeldet. Zum ersten Mal nach 14 Monaten Pause ist Gilles Ekoto-Ekoto wieder im Kader und dürfte Benjamin Waldecker auf dem Platz zugucken können. Der Verteidiger steht vor seinem diesjährigen Debüt in der Startelf. Michael Wilkening
Quelle: Sonntag Aktuell
Mannheim. Für den SV Waldhof steht heute Nachmittag einiges auf dem Spiel. Im Duell bei den Stuttgarter Kickers II gibt es zwar wie bei Punktspielen üblich nur drei Zähler zu vergeben, doch bei einer weiteren Niederlage dürfte es mit dem Frieden im blau-schwarzen Lager endgültig vorbei sein. Zu hoch waren die Erwartungen an die Mannschaft, die mit ehemaligen Profis prominent besetzt ist und in der Vorbereitung Hoffnung auf den Aufstieg in die Regionalliga gemacht hatte.
Die Realität nach sieben Spieltagen in der Fußball-Oberliga sieht jedoch anders aus, denn in der Tabelle rangiert die Truppe von Slavko Petrovic auf dem siebten Platz und der Abstand zur Tabellenspitze ist seit gestern Nachmittag auf satte elf Punkte angewachsen. Der Heidenheimer SB, der SC Freiburg II sowie der SSV Reutlingen gewannen ihre Partien am achten Spieltag allesamt und erhöhen den Druck auf die Waldhöfer zusätzlich. "Wir können es uns nicht erlauben, dass der Rückstand noch größer wird", erklärt Präsident Dr. Hans Joachim Bremme und verlangt von Mannschaft und Trainer ein anderes Auftreten als zuletzt in Gmünd.
Pech, dass es heute ausgerechnet zu den ungeliebten Stuttgarter Kickers II geht. Im Waldaustadion gab es für die Waldhöfer zuletzt wenig zu erben, einer deftigen 0:3-Klatsche in der Spielzeit 2003/04 folgte ein 2:3 vor Jahresfrist. Die Hoffnung, die Serie von zwei Auswärtsniederlagen ohne eigenen Treffer in der Landeshauptstadt zu durchbrechen, ist also nicht besonders groß.
Nicht besonders groß ist ebenso der Optimismus im Umfeld der Waldhöfer. Wo nach den ersten vier Partien und zehn Punkten noch Euphorie herrschte, ist mittlerweile Katzenjammer an der Tagesordnung. Mit gemischten Gefühlen sieht dabei Sportdirektor Maurizio Gaudino die aktuelle Lage. Auf der einen Seite hält er seine Hand schützend über die Cracks und sagt: "Es kann ein paar Monate dauern, bis sie in der Oberliga angekommen sind. Deswegen haben wir auch zwei Jahre veranschlagt, um aufzusteigen." Auf der anderen Seite will er genau beobachten, ob alle Akteure mit der richtigen und notwendigen Einstellung zur Sache gehen. "Nur mit 60 Prozent geht es nicht, wenn der Gegner 150 Prozent bringt", erklärt der Ex-Nationalspieler und ergänzt: "Wer keine Leistung bringt, für den ist im nächsten Sommer Schluss."
Den Trainer lässt Gaudino bei seiner Kritik ganz bewusst außen vor. Slavko Petrovic hat es in diesen Tagen auch nicht leicht, denn die Verletztenliste wird nicht kürzer. Zwar kann Cesar Mboma nach vierwöchiger Pause wieder auflaufen, dafür hat sich aber Deniz Yilmaz mit einer Magen-Darm-Grippe abgemeldet. Zum ersten Mal nach 14 Monaten Pause ist Gilles Ekoto-Ekoto wieder im Kader und dürfte Benjamin Waldecker auf dem Platz zugucken können. Der Verteidiger steht vor seinem diesjährigen Debüt in der Startelf. Michael Wilkening
Quelle: Sonntag Aktuell
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Überlinger
Ist ja eigendlich klar bei einem so hohen Aufkommen an Auswärtsfans. Hier aber nochmals die Bestätigung:Felix B. hat geschrieben:Wichtig nochmal zu erwähnen: Das Spiel findet im Gazi Stadion statt, nicht auf der BZA!...
Kickers II empfangen Waldhof Mannheim
Am kommenden Sonntag spielt die Oberligamannschaft der Kickers im GAZi-Stadion auf der Waldau gegen den SV Waldhof Mannheim. Anstoß ist um 15.00 Uhr. Nach dem 2:0 Heimerfolg gegen die TSG Hoffenheim II hofft Kickers-Trainer Björn Hinck auf einen weiteren Dreier gegen das Team von Waldhof Trainer Slavko Petrovic, die am vergangenen Wochenende eine 0:3-Niederlage in Gmünd kassierten.
Quelle: stuttgarter-kickers.de
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Überlinger