Es hat sich die letzten Wochen angedeutet. Aufgrund des sportlichen Niedergangs prasselte auch auf ihn gerade nach dem Abstieg harsche Kritik ein.
Auch wenn ich seine Arbeit nur von außen beurteilen kann, halte ich seinen Weggang für einen herben Verlust und schwer kompensierbar.
Letztlich war sein Abgang eine Frage der Zeit und wäre wohl auch bei einem Aufstieg nicht zu vermeiden gewesen.
Ob sich Pfeifer mit seiner neuen Station einen gefallen tut, sei dahingestellt. Letztlich wird das auch nur eine Durchgangsstation sein.
Denn wirklich sportlich aufwärts gehen kann es dort unter den derzeitigen Voraussetzungen nicht, gerade wenn man auf die Stadioninfrastruktur schaut.
Zuletzt geändert von ueberlinger am Mittwoch 10. Juni 2020, 12:23, insgesamt 1-mal geändert.
Ein herber Verlust, der nur schwer (wenn überhaupt) ersetzbar ist.
Gruß Schmalle Spieler vom DC Stuttgarter Kickers und den Blauen Parasiten http://www.stadtliga-stuttgart.com" onclick="window.open(this.href);return false;
Das ist ein herber Verlust.
Er hat "bei mir" einen echten Werdegang hingelegt. Anfangs stand ich ihm sehr reserviert gegenüber. Aber das, was er in den letzten Jahren geleistet hat, war aller Ehren wert. Gerade im Rahmen unserer Möglichkeiten.
Trotzdem bzw. gerade deswegen alles Gute und viel Erfolg für ihn.
ueberlinger hat geschrieben:Ob sich Pfeifer mit seiner neuen Station einen gefallen tut, sei dahingestellt. Letztlich wird das auch nur eine Durchgangsstation sein.
Denn wirklich sportlich aufwärts gehen kann es dort unter den derzeitigen Voraussetzungen nicht, gerade wenn man auf die Stadioninfrastruktur schaut.
Wieso, das Stadion wird doch Bundesliga-tauglich gemacht.
Wer sich in sportlich schwierigen Zeiten als Kickers-Geschäftsführer für höheres qualifiziert hat es definitiv verdient.
Für mich der Beste, den wir seit Langem auf dieser Position hatten.
Neben seiner fachlichen Qualifikation stets hilfsbereit und mit einem offenen Ohr für die Belange aus dem Umfeld.
Der Weg war absehbar, darum herzlichen Dank für die geleistete Arbeit von der nun verdienter Maßen beide Seiten profitieren.
Alles Gute in München und damit verbunden die Hoffnung der gute Kontakt auf die Waldau bleibt weiter bestehen!
Matze hat geschrieben:Wer sich in sportlich schwierigen Zeiten als Kickers-Geschäftsführer für höheres qualifiziert hat es definitiv verdient.
Für mich der Beste, den wir seit Langem auf dieser Position hatten.
Neben seiner fachlichen Qualifikation stets hilfsbereit und mit einem offenen Ohr für die Belange aus dem Umfeld.
Der Weg war absehbar, darum herzlichen Dank für die geleistete Arbeit von der nun verdienter Maßen beide Seiten profitieren.
Alles Gute in München und damit verbunden die Hoffnung der gute Kontakt auf die Waldau bleibt weiter bestehen!
Dem schließe ich mich uneingeschränkt an. Danke und alles Gute, Marc!
Die Zukunft war früher auch besser. (Karl Valentin)
ueberlinger hat geschrieben:Ob sich Pfeifer mit seiner neuen Station einen gefallen tut, sei dahingestellt. Letztlich wird das auch nur eine Durchgangsstation sein.
Denn wirklich sportlich aufwärts gehen kann es dort unter den derzeitigen Voraussetzungen nicht, gerade wenn man auf die Stadioninfrastruktur schaut.
Wieso, das Stadion wird doch Bundesliga-tauglich gemacht.
Zunächst gibt es eine Ausnahmegenehmigung der DFL und anschließend erfüllt man dann die formalen Vorgaben. Schön!
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass man mit dieser Ruine in puncto Vermarktungsmöglichkeiten (VIP usw.) heillos hinter Vereinen wie Sandhausen oder Wehen liegt. Das sind nicht gerade gute Voraussetzungen um dauerhaft oberhalb der 3. Liga zu bleiben.
stoitschkov hat geschrieben:der Absatz ganz am Schluss klingt für mich so, als ob sich Pfeifer aktiv auf die Stelle beworben hat.
Was meinst Du damit ? Hat ihm bei den Blauen irgend etwas nicht gepasst, oder wie soll ich das verstehen. Für diesen Job muss man sich doch ordentlich bewerben.
stoitschkov hat geschrieben:der Absatz ganz am Schluss klingt für mich so, als ob sich Pfeifer aktiv auf die Stelle beworben hat.
Was meinst Du damit ? Hat ihm bei den Blauen irgend etwas nicht gepasst, oder wie soll ich das verstehen. Für diesen Job muss man sich doch ordentlich bewerben.
ich habe das Ganze nicht wirklich genau verfolgt, dachte aber dass irgendjemand ihn angesprochen und die Stelle dort schmackhaft gemacht hat (und er sich daraufhin beworben hat). Bei 1860 scheint es jede Menge Leute in und um den Verein zu geben, die ihr eigenes Süppchen kochen und nicht in diesselbe Richtung marschieren. Da sitzt Du dann ohne vereinsinternes Netzwerk schnell mal zwischen allen Stühlen und bist schneller weg vom fenster als Du gucken kannst. Das wird ihm aber schon bewusst sein :wink: Die Wahrscheinlichkeit über 2-3 Jahre kontinuierlich arbeiten und etwas aufbauen zu können ist dort halt nicht sehr gross.
Die Erwartungen in München sind andere als bei den Kickers: "Schaff die Kohle heran, damit wir ordentlich investieren können!" Mit der Organisation von Verlosungen kommt man da nicht so weit. Und beim Abstieg hat man nicht friedliche Fans neben sich stehen wie damals in Völklingen, sondern es fliegen aus der Verankerung gerissene Stadionsitze. Viel Spaß bei den Ur-Bayern aus Giesing.
Blinky Bill hat geschrieben:Die Erwartungen in München sind andere als bei den Kickers: "Schaff die Kohle heran, damit wir ordentlich investieren können!" Mit der Organisation von Verlosungen kommt man da nicht so weit. Und beim Abstieg hat man nicht friedliche Fans neben sich stehen wie damals in Völklingen, sondern es fliegen aus der Verankerung gerissene Stadionsitze. Viel Spaß bei den Ur-Bayern aus Giesing.
Der wird auch dort in seinem Aufgabenbereich gute Arbeit leisten. Und wenn es mit dem Aufstieg nicht klappt, wird sich daher der Zorn der Basis (wie bei uns) nicht gegen ihn richten.
Blinky Bill hat geschrieben:Die Erwartungen in München sind andere als bei den Kickers: "Schaff die Kohle heran, damit wir ordentlich investieren können!" Mit der Organisation von Verlosungen kommt man da nicht so weit. Und beim Abstieg hat man nicht friedliche Fans neben sich stehen wie damals in Völklingen, sondern es fliegen aus der Verankerung gerissene Stadionsitze. Viel Spaß bei den Ur-Bayern aus Giesing.
Der wird auch dort in seinem Aufgabenbereich gute Arbeit leisten. Und wenn es mit dem Aufstieg nicht klappt, wird sich daher der Zorn der Basis (wie bei uns) nicht gegen ihn richten.
Dazu sagte Köllner bei der gestrigen Zoom-Konferenz: „Ja, ich habe ihn heute kurz kennen gelernt. Er hat sich der Mannschaft vorgestellt und einen sympathischen Eindruck gemacht. Ich kann mich auch gut in seine Lage versetzen, weil ich hier selber vor Monaten als der große Heilbringer vorgestellt wurde. Jeder glaubt jetzt, dass er mit einer Schubkarre voller Kohle reinfährt.“ Köllner selbst scheint nicht damit zu rechnen. Immerhin hat er den Eindruck gewonnen, „dass auch er weiß, wie Arbeiten geht“.