Spielberichte : Kickers - Bayreuth
Spielberichte : Kickers - Bayreuth
STZ:
2:2 - Spannung bis zum Schluss
Die Stuttgarter Kickers erkämpfen sich gegen Bayreuth zumindest einen Punkt
STUTTGART. Die Stuttgarter Kickers haben sich mit dem 2:2 (0:1) gegen Bayreuth zwar nicht entscheidend aus der Abstiegszone der Fußball-Regionalliga lösen können, dennoch sagte Trainer Robin Dutt: "Hut ab, was die Mannschaft vom Einsatz her geleistet hat."
Von Joachim Klumpp
Ganz misstrauische Zeitgenossen hätten das Auftauchen der beiden Trainer Michael Feichtenbeiner (Malaysia) und Marcus Sorg (Ulm) gestern Abend auf der Tribüne im Gazistadion als Misstrauensvotum gegen den Kickers-Kollegen Robin Dutt werten können. Doch weit gefehlt: denn der ist erstens mit den beiden bestens befreundet - und sitzt zweitens fest im Sattel, auch wenn es gegen den Aufsteiger SpVgg Bayreuth nur zu einem 2:2 gereicht hat. "Natürlich ist das in unserer Situation eigentlich zu wenig", gab Dutt zu, "aber Hut ab, was das Team vom Einsatz her geleistet hat, macht mich unheimlich Stolz."
Schließlich fehlten gleich ein halbes Dutzend Stammspieler, sodass die Ersatzbank nahezu komplett mit Akteuren aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt war. Bayreuths engagierter Coach Gino Lettieri stapelte dagegen etwas tief, als er betonte, dass acht seiner Akteure lediglich Bayernliga-Erfahrung besäßen. Denn die zwei entscheidenden Leute haben sehr wohl höherklassig gespielt: Sajaia (unter anderem Reutlingen) und vor allem Martin Driller, der vom 1. FC Nürnberg kam. Dieses Angriffsduo brachten die Kickers 90 Minuten lang nicht in den Griff, sodass es fast nur logisch war, dass der abgezockte Driller nach einem Eckball (23. Minute) und später nach tollem doppelten Doppelpass mit Sajaia (51.) die Gäste gleich zweimal in Führung schoss - und sogar noch die eine oder andere gute Möglichkeit vergab.
In dieser Hinsicht standen die Kickers allerdings in nichts nach, im Gegenteil. "Vor Bayreuths erstem Tor hätten wir schon 2:0 führen müssen", sagte Dutt - und sprach die Chancen von Mesic, Schlabach und vor allem Stierle an. Zudem klappte die taktische Variante mit Niko Chatzis im offensiven Mittelfeld nicht wie erhofft. Also wurde nach der Pause Mirnes Mesic zurück beordert, dafür kam in Debütant Tucci ein weiterer Stürmer auf den Platz. Und schon in der 49. Minute gelang Emmanuel Akwuegbu nach einer schönen Einzelleistung der Ausgleich - der jedoch nur zwei Minuten Bestand hatte.
Machte nichts, jetzt boten beide Mannschaften den 2110 Zuschauern alles, was das Fußballherz begehrt; die vereinzelten Pfiffe von der Tribüne waren längst verstummt. Erst recht, als Oliver Stierle nach einem Kopfball von Tucci an die Latte zum 2:2 abstaubte (81.). In der Schlussminute hatte Schlabach sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß. Wäre das des Guten zu viel gewesen?
"Ich denke, beide Mannschaften können mit dem Ergebnis zufrieden sein", sagte Bayreuths Trainer. Robin Dutts Veto folgte prompt: "Vom Kampfgeist her hätte die Mannschaft drei Punkte verdient gehabt", sagte er und fügte hinzu: "Was nicht heißen soll, dass wir keine Fehler gemacht haben." Deshalb reichte es eben nur zu einem Punkt.
Kickers: Yelldell - Steinle, Wildersinn,. Härter, Kanitz (73. Sökler) - Schlabach, Akcay, Chatzis (46. Tucci), Stierle - Mesic, Akwuegbu.
Tore: 0:1 Driller (23.), 1:1 Akwuegbu (49.), 1:2 Driller (51.), 2:2 Stierle (81.).
Zuschauer: 2110.
Schiedsrichter: Wingenbach (Diez).
2:2 - Spannung bis zum Schluss
Die Stuttgarter Kickers erkämpfen sich gegen Bayreuth zumindest einen Punkt
STUTTGART. Die Stuttgarter Kickers haben sich mit dem 2:2 (0:1) gegen Bayreuth zwar nicht entscheidend aus der Abstiegszone der Fußball-Regionalliga lösen können, dennoch sagte Trainer Robin Dutt: "Hut ab, was die Mannschaft vom Einsatz her geleistet hat."
Von Joachim Klumpp
Ganz misstrauische Zeitgenossen hätten das Auftauchen der beiden Trainer Michael Feichtenbeiner (Malaysia) und Marcus Sorg (Ulm) gestern Abend auf der Tribüne im Gazistadion als Misstrauensvotum gegen den Kickers-Kollegen Robin Dutt werten können. Doch weit gefehlt: denn der ist erstens mit den beiden bestens befreundet - und sitzt zweitens fest im Sattel, auch wenn es gegen den Aufsteiger SpVgg Bayreuth nur zu einem 2:2 gereicht hat. "Natürlich ist das in unserer Situation eigentlich zu wenig", gab Dutt zu, "aber Hut ab, was das Team vom Einsatz her geleistet hat, macht mich unheimlich Stolz."
Schließlich fehlten gleich ein halbes Dutzend Stammspieler, sodass die Ersatzbank nahezu komplett mit Akteuren aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt war. Bayreuths engagierter Coach Gino Lettieri stapelte dagegen etwas tief, als er betonte, dass acht seiner Akteure lediglich Bayernliga-Erfahrung besäßen. Denn die zwei entscheidenden Leute haben sehr wohl höherklassig gespielt: Sajaia (unter anderem Reutlingen) und vor allem Martin Driller, der vom 1. FC Nürnberg kam. Dieses Angriffsduo brachten die Kickers 90 Minuten lang nicht in den Griff, sodass es fast nur logisch war, dass der abgezockte Driller nach einem Eckball (23. Minute) und später nach tollem doppelten Doppelpass mit Sajaia (51.) die Gäste gleich zweimal in Führung schoss - und sogar noch die eine oder andere gute Möglichkeit vergab.
In dieser Hinsicht standen die Kickers allerdings in nichts nach, im Gegenteil. "Vor Bayreuths erstem Tor hätten wir schon 2:0 führen müssen", sagte Dutt - und sprach die Chancen von Mesic, Schlabach und vor allem Stierle an. Zudem klappte die taktische Variante mit Niko Chatzis im offensiven Mittelfeld nicht wie erhofft. Also wurde nach der Pause Mirnes Mesic zurück beordert, dafür kam in Debütant Tucci ein weiterer Stürmer auf den Platz. Und schon in der 49. Minute gelang Emmanuel Akwuegbu nach einer schönen Einzelleistung der Ausgleich - der jedoch nur zwei Minuten Bestand hatte.
Machte nichts, jetzt boten beide Mannschaften den 2110 Zuschauern alles, was das Fußballherz begehrt; die vereinzelten Pfiffe von der Tribüne waren längst verstummt. Erst recht, als Oliver Stierle nach einem Kopfball von Tucci an die Latte zum 2:2 abstaubte (81.). In der Schlussminute hatte Schlabach sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß. Wäre das des Guten zu viel gewesen?
"Ich denke, beide Mannschaften können mit dem Ergebnis zufrieden sein", sagte Bayreuths Trainer. Robin Dutts Veto folgte prompt: "Vom Kampfgeist her hätte die Mannschaft drei Punkte verdient gehabt", sagte er und fügte hinzu: "Was nicht heißen soll, dass wir keine Fehler gemacht haben." Deshalb reichte es eben nur zu einem Punkt.
Kickers: Yelldell - Steinle, Wildersinn,. Härter, Kanitz (73. Sökler) - Schlabach, Akcay, Chatzis (46. Tucci), Stierle - Mesic, Akwuegbu.
Tore: 0:1 Driller (23.), 1:1 Akwuegbu (49.), 1:2 Driller (51.), 2:2 Stierle (81.).
Zuschauer: 2110.
Schiedsrichter: Wingenbach (Diez).
www.stuttgarter-kickers.de
Kickers - SpVgg Bayreuth 2:2 (0:1)
2:2 Unentschieden gegen die SpVgg Bayreuth - Kickers schaffen zwei Mal den Ausgleichstreffer
Die Kickers und Aufsteiger SpVgg Bayreuth trennten sich am Abend vor 2110 Zuschauern im GAZi-Stadion auf der Waldau mit 2:2 (0:1) Unentschieden. Robin Dutt musste auf sieben Spieler verzichten, doch zeigte sein Team heute viel Einsatz und verdiente sich mindestens den einen Punkt. Bayreuth hatte einige Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden, doch die Kickers kamen nach den Gegentreffern immer wieder durch viel Einsatz zurück ins Spiel. Am Ende wäre sogar der Siegtreffer drinn gewesen.
Nach der starken Anfangsphase der Kickers gingen leider die Gäste nach einer Eckball durch Martin Driller mit 0:1 in Führung (24.). Oliver Stierle hatte zuvor eine riesen Chance, als er mustergültig von Moritz Steinle bedient wurde, doch leider schoss er aus zehn Meter genau in die Arme des Gästekeepers, anstatt den Ball ins freistehende Tor zu schieben (16.). Nach kleineren Chancen auf beiden Seiten wurden die Seiten mit der 0:1 Gästeführung gewechselt.
Kickers-Trainer Robin Dutt brachte zur 2. Halbzeit Oberligaspieler Marco Tucci als weiteren Stürmer rein. Und nur vier Minuten nach Wiederanpfiff trafen die Blauen zum Ausgleich: Nach einem langen Ball von Mirnes Mesic enteilte Emmanuel Akwuegbu seinem Gegenspieler und tunnelte den herauseilenden Keeper Gebauer zum viel umjubelten 1:1 (49.). Doch die Gäste aus Bayreuth wussten die passende Antwort: Sajaja setzte erneut Martin Driller ein, der zum 1:2 für die "Gelben" aus Bayreuth traf (50.).
Die Kickers zeigten sich eigentlich nicht geschockt, sondern versuchten weiter nach vorne zu spielen. Bayreuths Mayr rettete für sein Team auf der Linie, nachdem Emmanuel Akwuegbu den Keeper überloppte (60.). Doch viel mehr gute Chancen sollte zunächst nicht herausspringen., auch weil sich viel zu viele Fehler und Fehlpässe im Spielaufbau einschlichen. Ganz anders die Gäste, die immer wieder zu Konterchancen kamen, doch die allesamt teilweise kläglich vergaben. So kam es wie es kommen musste: Die Kickers trafen tatsächlich zum 2:2 Ausgleich: Marco Tucci köpfte nach einer Flanke an die Latte, den Nachschuss versenkte im zweiten Versuch Oliver Stierle (82.). Das Stadion und auch die Mannschaft wachten nun wieder auf, und in den letzten zehn Minuten hatten die Kickers sogar noch weitere gute Möglichkeiten, den Siegtreffer zu landen. Doch Emmanuel Akwuegbu, Marco Tucci und Timo Schlabach hatten leider kein Glück oder scheiterten am Gästekeeper. So teilten sich beide Mannschaften in einem abwechslungsreichen Regionalligaspiel die Punkte.
Die Trainerstimmen:
Gino Lettieri: „Ich denke wir haben heute ein überragendes Spiel für die Zuschauer gesehen. Im Spiel war alles drin und es war spannend bis zum Schluß. Sicherlich können beide Teams zufrieden sein!“
Robin Dutt: „Ich bin zwar mit dem 2:2-Unentschieden nicht zufrieden, aber dennoch kann ich stolz sein auf mein Team. Wir hätten den Sieg zwar spielerisch nicht verdient gehabt, aber aufgrund des Einsatzes meiner Mannschaft. In dieser schweren Situation mit dem Ausfall von sieben Spielern, den Niederlagen in den letzten Partien und zweimaligen Rückstand haben wir keinen Knacks im Spiel bekommen. Auch wenn wir viele Fehler in der Vorwärtsbewegung hatten, muss ich meine Mannschaft aufgrund des Einsatzes loben.“
Die Spielstatistik:
Kickers: David Yelldell – Moritz Steinle, Marco Wildersinn, Jens Härter, Nico Kanitz (73. Sven Sökler) – Mustafa Akcay, Niko Chatzis, Oliver Stierle, Timo Schlabach – Mirnes Mesic, Emmanuel Akwuegbu – Trainer: Robin Dutt
Bayreuth: Gebauer – Walther, Konjevic, Mayr, Endler – Mendez (75. Heckenberger), Seufert, Contala (60. Matiasovits), Demel (86. Arancino) – Driller, Sajaja – Trainer: Lettieri
Schiedsrichter: Markus Wingenbach (Diez)
Zuschauer: 2110 Fans im GAZi-Stadion auf der Waldau
Torfolge:
1:0 Driller (24.)
1:1 Akwuegbu (49.)
1:2 Driller (50.)
2:2 Stierle (84.)
Verwarnungen:
Steinle, Akcay - Contala
Kickers - SpVgg Bayreuth 2:2 (0:1)
2:2 Unentschieden gegen die SpVgg Bayreuth - Kickers schaffen zwei Mal den Ausgleichstreffer
Die Kickers und Aufsteiger SpVgg Bayreuth trennten sich am Abend vor 2110 Zuschauern im GAZi-Stadion auf der Waldau mit 2:2 (0:1) Unentschieden. Robin Dutt musste auf sieben Spieler verzichten, doch zeigte sein Team heute viel Einsatz und verdiente sich mindestens den einen Punkt. Bayreuth hatte einige Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden, doch die Kickers kamen nach den Gegentreffern immer wieder durch viel Einsatz zurück ins Spiel. Am Ende wäre sogar der Siegtreffer drinn gewesen.
Nach der starken Anfangsphase der Kickers gingen leider die Gäste nach einer Eckball durch Martin Driller mit 0:1 in Führung (24.). Oliver Stierle hatte zuvor eine riesen Chance, als er mustergültig von Moritz Steinle bedient wurde, doch leider schoss er aus zehn Meter genau in die Arme des Gästekeepers, anstatt den Ball ins freistehende Tor zu schieben (16.). Nach kleineren Chancen auf beiden Seiten wurden die Seiten mit der 0:1 Gästeführung gewechselt.
Kickers-Trainer Robin Dutt brachte zur 2. Halbzeit Oberligaspieler Marco Tucci als weiteren Stürmer rein. Und nur vier Minuten nach Wiederanpfiff trafen die Blauen zum Ausgleich: Nach einem langen Ball von Mirnes Mesic enteilte Emmanuel Akwuegbu seinem Gegenspieler und tunnelte den herauseilenden Keeper Gebauer zum viel umjubelten 1:1 (49.). Doch die Gäste aus Bayreuth wussten die passende Antwort: Sajaja setzte erneut Martin Driller ein, der zum 1:2 für die "Gelben" aus Bayreuth traf (50.).
Die Kickers zeigten sich eigentlich nicht geschockt, sondern versuchten weiter nach vorne zu spielen. Bayreuths Mayr rettete für sein Team auf der Linie, nachdem Emmanuel Akwuegbu den Keeper überloppte (60.). Doch viel mehr gute Chancen sollte zunächst nicht herausspringen., auch weil sich viel zu viele Fehler und Fehlpässe im Spielaufbau einschlichen. Ganz anders die Gäste, die immer wieder zu Konterchancen kamen, doch die allesamt teilweise kläglich vergaben. So kam es wie es kommen musste: Die Kickers trafen tatsächlich zum 2:2 Ausgleich: Marco Tucci köpfte nach einer Flanke an die Latte, den Nachschuss versenkte im zweiten Versuch Oliver Stierle (82.). Das Stadion und auch die Mannschaft wachten nun wieder auf, und in den letzten zehn Minuten hatten die Kickers sogar noch weitere gute Möglichkeiten, den Siegtreffer zu landen. Doch Emmanuel Akwuegbu, Marco Tucci und Timo Schlabach hatten leider kein Glück oder scheiterten am Gästekeeper. So teilten sich beide Mannschaften in einem abwechslungsreichen Regionalligaspiel die Punkte.
Die Trainerstimmen:
Gino Lettieri: „Ich denke wir haben heute ein überragendes Spiel für die Zuschauer gesehen. Im Spiel war alles drin und es war spannend bis zum Schluß. Sicherlich können beide Teams zufrieden sein!“
Robin Dutt: „Ich bin zwar mit dem 2:2-Unentschieden nicht zufrieden, aber dennoch kann ich stolz sein auf mein Team. Wir hätten den Sieg zwar spielerisch nicht verdient gehabt, aber aufgrund des Einsatzes meiner Mannschaft. In dieser schweren Situation mit dem Ausfall von sieben Spielern, den Niederlagen in den letzten Partien und zweimaligen Rückstand haben wir keinen Knacks im Spiel bekommen. Auch wenn wir viele Fehler in der Vorwärtsbewegung hatten, muss ich meine Mannschaft aufgrund des Einsatzes loben.“
Die Spielstatistik:
Kickers: David Yelldell – Moritz Steinle, Marco Wildersinn, Jens Härter, Nico Kanitz (73. Sven Sökler) – Mustafa Akcay, Niko Chatzis, Oliver Stierle, Timo Schlabach – Mirnes Mesic, Emmanuel Akwuegbu – Trainer: Robin Dutt
Bayreuth: Gebauer – Walther, Konjevic, Mayr, Endler – Mendez (75. Heckenberger), Seufert, Contala (60. Matiasovits), Demel (86. Arancino) – Driller, Sajaja – Trainer: Lettieri
Schiedsrichter: Markus Wingenbach (Diez)
Zuschauer: 2110 Fans im GAZi-Stadion auf der Waldau
Torfolge:
1:0 Driller (24.)
1:1 Akwuegbu (49.)
1:2 Driller (50.)
2:2 Stierle (84.)
Verwarnungen:
Steinle, Akcay - Contala
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Überlinger
Drei Punkte waren möglich
Altstädter mussten sich bei den Stuttgarter Kickers mit 2:2 zufrieden geben
Dennoch weisen die Schützlinge von Trainer Gino Lettieri vor den Wochen der Wahrheit mit den Spielen gegen die Spitzenteams als momentaner Siebter weiterhin sieben Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf.
Die Teams lieferten sich vom Anpfiff weg einen offenen Schlagabtausch, in dem die Stuttgarter qualitativ zunächst die besseren Gelegenheiten hatten. So in der 18. Minute, als Akcay zunächst an Konjevic und wenig später an Torwart Thomas Gebauer scheiterte. Nur eine Minute später tauchte Stierle mutterseelenalleine vor Gebauer auf, vergab jedoch überhastet. Dies sollte sich rächen: Alberto Mendez zog eine Ecke nach innen, Kapitän Marcel Mayr verlängerte das Leder per Kopf Richtung Stuttgarter Tor und Martin Driller zeigte einmal mehr seine Vollstreckerqualitäten (24.). Der verdiente Lohn für einen perfekten Schuss blieb Mendez versagt, der mit einem 18-m-Freistoß nur das Lattenkreuz traf (30.). Zwar waren die Degerlocher nach dem Rückstand die bestimmende Elf, durchdachter waren allerdings die Altstädter in ihren Aktionen, während die Stuttgarter die nötige Präzision vermissen ließen.
Aber nur bis kurz nach dem Wechsel, den die Oberfranken offenbar auf Trainer-Geheiß etwas defensiver angingen. Einen mustergültigen Stuttgarter Konter nach einer Altstädter Ecke verwandelte Akweugbu aus spitzem Winkel zum 1:1 (48.), nachdem er Alexander Konjevic ausgespielt hatte. Und nur 60 Sekunden später schien das 2:1 der Kickers fällig, doch Chatzis vergab. Im direkten Gegenzug schickte Mikheil Sajaia seinen Sturmkollegen Driller mustergültig in die Gasse, und der 35-Jährige brachte die Altstädter mit seinem achten Saisontreffer wieder in Front (50.).
Und beinahe hätte Sajaia mit ihm in der Toschützenliste gleich gezogen, doch scheiterte der Georgier in der 57. und 61. Minute in aussichtsreicher Position. Doch sollten diese Chancen die vorerst letzten bleiben, denn nun setzten die Degerlocher alles auf eine Karte und zwangen ihre Gästen in eine wahre Abwehrschlacht. Mayr klärte die bis dato beste Gelegenheit der Kickers, als er einen Akwuegbu-Schuss für seinen bereits geschlagenen Keeper von der Linie kratzte (66.).
Dass sich für die Altstädter nun auch Räume öffneten, lag in der Natur der Sache: Die prächtig harmonierenden Sajaia und Driller starteten einen viel versprechenden Konter, doch Driller scheiterte mit seinem Lupfer am reaktionsschnellen Yelldell (71.), in der 78. Minute wurde Seufert vor dem Tor abgelockt. Beide Male wäre das 3:1 und damit die Entscheidung möglich gewesen.
Diesmal rächte sich die Chancenverwertung auf der Gegenseite: Nach einem Freistoß landete das Leder an der Unterkante der SpVgg-Querlatte, Stierle staubte zum 2:2 (82.) ab. Und am Ende konnten sich die die Altstädter bei Gebauer und Konjevic bedanken, die kurz vor Schluss in allerhöchster Not den Punkt retteten.
Quelle: nordbayerischer-kurier.de
Altstädter mussten sich bei den Stuttgarter Kickers mit 2:2 zufrieden geben
Dennoch weisen die Schützlinge von Trainer Gino Lettieri vor den Wochen der Wahrheit mit den Spielen gegen die Spitzenteams als momentaner Siebter weiterhin sieben Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf.
Die Teams lieferten sich vom Anpfiff weg einen offenen Schlagabtausch, in dem die Stuttgarter qualitativ zunächst die besseren Gelegenheiten hatten. So in der 18. Minute, als Akcay zunächst an Konjevic und wenig später an Torwart Thomas Gebauer scheiterte. Nur eine Minute später tauchte Stierle mutterseelenalleine vor Gebauer auf, vergab jedoch überhastet. Dies sollte sich rächen: Alberto Mendez zog eine Ecke nach innen, Kapitän Marcel Mayr verlängerte das Leder per Kopf Richtung Stuttgarter Tor und Martin Driller zeigte einmal mehr seine Vollstreckerqualitäten (24.). Der verdiente Lohn für einen perfekten Schuss blieb Mendez versagt, der mit einem 18-m-Freistoß nur das Lattenkreuz traf (30.). Zwar waren die Degerlocher nach dem Rückstand die bestimmende Elf, durchdachter waren allerdings die Altstädter in ihren Aktionen, während die Stuttgarter die nötige Präzision vermissen ließen.
Aber nur bis kurz nach dem Wechsel, den die Oberfranken offenbar auf Trainer-Geheiß etwas defensiver angingen. Einen mustergültigen Stuttgarter Konter nach einer Altstädter Ecke verwandelte Akweugbu aus spitzem Winkel zum 1:1 (48.), nachdem er Alexander Konjevic ausgespielt hatte. Und nur 60 Sekunden später schien das 2:1 der Kickers fällig, doch Chatzis vergab. Im direkten Gegenzug schickte Mikheil Sajaia seinen Sturmkollegen Driller mustergültig in die Gasse, und der 35-Jährige brachte die Altstädter mit seinem achten Saisontreffer wieder in Front (50.).
Und beinahe hätte Sajaia mit ihm in der Toschützenliste gleich gezogen, doch scheiterte der Georgier in der 57. und 61. Minute in aussichtsreicher Position. Doch sollten diese Chancen die vorerst letzten bleiben, denn nun setzten die Degerlocher alles auf eine Karte und zwangen ihre Gästen in eine wahre Abwehrschlacht. Mayr klärte die bis dato beste Gelegenheit der Kickers, als er einen Akwuegbu-Schuss für seinen bereits geschlagenen Keeper von der Linie kratzte (66.).
Dass sich für die Altstädter nun auch Räume öffneten, lag in der Natur der Sache: Die prächtig harmonierenden Sajaia und Driller starteten einen viel versprechenden Konter, doch Driller scheiterte mit seinem Lupfer am reaktionsschnellen Yelldell (71.), in der 78. Minute wurde Seufert vor dem Tor abgelockt. Beide Male wäre das 3:1 und damit die Entscheidung möglich gewesen.
Diesmal rächte sich die Chancenverwertung auf der Gegenseite: Nach einem Freistoß landete das Leder an der Unterkante der SpVgg-Querlatte, Stierle staubte zum 2:2 (82.) ab. Und am Ende konnten sich die die Altstädter bei Gebauer und Konjevic bedanken, die kurz vor Schluss in allerhöchster Not den Punkt retteten.
Quelle: nordbayerischer-kurier.de
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Überlinger
Stuttgarter Kickers spielen 2:2 gegen Bayreuth
Stuttgart (dpa) - Die Stuttgarter Kickers haben ihre Talfahrt in der Fußball-Regionalliga gestoppt. Die Schwaben trennten sich mit 2:2 (0:1) vom Aufsteiger SpVgg. Bayreuth.
Die Gäste gingen zunächst durch Martin Driller (23.) in Führung. Kurz nach der Halbzeit erzielte Emmanuel Akwuegbu (49.) den Ausgleich, ehe erneut der ehemalige Bundesligaspieler Driller (51.) wieder für die Bayreuther traf. Vor 2110 Zuschauern sorgte schließlich Oliver Sierle (81.) für den Endstand.
Quelle: Südkurier
Stuttgart (dpa) - Die Stuttgarter Kickers haben ihre Talfahrt in der Fußball-Regionalliga gestoppt. Die Schwaben trennten sich mit 2:2 (0:1) vom Aufsteiger SpVgg. Bayreuth.
Die Gäste gingen zunächst durch Martin Driller (23.) in Führung. Kurz nach der Halbzeit erzielte Emmanuel Akwuegbu (49.) den Ausgleich, ehe erneut der ehemalige Bundesligaspieler Driller (51.) wieder für die Bayreuther traf. Vor 2110 Zuschauern sorgte schließlich Oliver Sierle (81.) für den Endstand.
Quelle: Südkurier
- Blauer Bayer
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Grenzerfahrungen mit dem zweiten Anzug
Warum Kickers-Trainer Robin Dutt trotz vieler Mängel auf seine Spieler stolz ist
Stuttgart - Am Ende entschied sich Robin Dutt dafür, seine Mannschaft zu loben. Mehr noch. Er sei stolz auf sie, sagte der Trainer des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers nach dem 2:2 am Freitagabend gegen die SpVgg Bayreuth. Was blieb ihm auch anderes übrig? Die stark ersatzgeschwächten "Blauen" ließen im spielerischen Bereich sehr viel zu wünschen übrig, zeigten aber vorbildlichen Einsatz.
Von Sigor Paesler
In der Pressekonferenz kam es zum Eklat zwischen dem Trainer und dem Präsidenten. Aber nicht zwischen Dutt und Hans Kullen. Bayreuts Coach Gino Lettieri und Vereinsboss Heinz Wicklein stritten vor den verdutzten Journalisten darüber, wann das Team zu welchen Spielen anreisen soll oder darf. Das Ganze riecht nach Trennung. Ganz anders die Situation bei den Kickers. Allen unterm Fernsehturm scheint bewusst zu sein, dass mehr als das gegen Bayreuth Gezeigte im Moment nicht drin ist. Dutt kann nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass mit Ausnahme von Mustafa Akcay das gesamte Mittelfeld verletzt ist. Und den Ersatzspielern kann niemand vorhalten, dass sie die Lücken nicht adäquat schließen. Einen stärkeren zweiten Anzug können sich die finanziell gebeutelten Stuttgarter einfach nicht leisten.
Dabei muss Dutt noch froh sein, dass die Kickers eine zweite Mannschaft in der Oberliga haben: "Man stelle sich bei diesem Kader mal vor, wir hätten unsere Oberliga-Spieler nicht. Dann hätten welche aus der Bezirksliga auflaufen müssen." So waren es der bereits aussortierte Niko Chatzis, der nach schwacher erster Hälfte ausgewechselt wurde, Stürmer Emmanuel Akwuegbu, dem trotz Tor und einer Großchance noch viel zum Regionalliga-Niveau fehlt. Und von den eingewechselten Marco Tucci und Sven Sökler kann man nicht erwarten, dass sie Akzente setzen. Tucci bereitete immerhin das 2:2 vor - und bekam dafür ein Lob des Trainers.
Einsatz bis zur letzten Minute
"Die Mannschaft hat unwahrscheinlich viele Fehler im Spielaufbau gemacht", bemängelte Dutt, eigentlich ein Freund des gepflegten Kurzpassspiels. Aber er weiß, dass er seine recht sichere Position auch der Tatsache zu verdanken, dass die Kickers-Akteure bis zur letzten Spielminute großen Einsatz zeigen. Nach dem 2:2 durch Oliver Stierle (81.) hatte das Team sogar noch zwei gute Möglichkeiten zum Sieg.
"Bei Bashiru Gambo und Mustafa Parmak ist die Chance am größten, dass sie bald wieder zur Verfügung stehen", freut sich Dutt schon darauf, wieder mehr Alternativen zu haben. Bei allem Stolz auf sein Rumpfteam.
http://www.ez-online.de/lokal/lokalspor ... l79372.cfm
Warum Kickers-Trainer Robin Dutt trotz vieler Mängel auf seine Spieler stolz ist
Stuttgart - Am Ende entschied sich Robin Dutt dafür, seine Mannschaft zu loben. Mehr noch. Er sei stolz auf sie, sagte der Trainer des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers nach dem 2:2 am Freitagabend gegen die SpVgg Bayreuth. Was blieb ihm auch anderes übrig? Die stark ersatzgeschwächten "Blauen" ließen im spielerischen Bereich sehr viel zu wünschen übrig, zeigten aber vorbildlichen Einsatz.
Von Sigor Paesler
In der Pressekonferenz kam es zum Eklat zwischen dem Trainer und dem Präsidenten. Aber nicht zwischen Dutt und Hans Kullen. Bayreuts Coach Gino Lettieri und Vereinsboss Heinz Wicklein stritten vor den verdutzten Journalisten darüber, wann das Team zu welchen Spielen anreisen soll oder darf. Das Ganze riecht nach Trennung. Ganz anders die Situation bei den Kickers. Allen unterm Fernsehturm scheint bewusst zu sein, dass mehr als das gegen Bayreuth Gezeigte im Moment nicht drin ist. Dutt kann nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass mit Ausnahme von Mustafa Akcay das gesamte Mittelfeld verletzt ist. Und den Ersatzspielern kann niemand vorhalten, dass sie die Lücken nicht adäquat schließen. Einen stärkeren zweiten Anzug können sich die finanziell gebeutelten Stuttgarter einfach nicht leisten.
Dabei muss Dutt noch froh sein, dass die Kickers eine zweite Mannschaft in der Oberliga haben: "Man stelle sich bei diesem Kader mal vor, wir hätten unsere Oberliga-Spieler nicht. Dann hätten welche aus der Bezirksliga auflaufen müssen." So waren es der bereits aussortierte Niko Chatzis, der nach schwacher erster Hälfte ausgewechselt wurde, Stürmer Emmanuel Akwuegbu, dem trotz Tor und einer Großchance noch viel zum Regionalliga-Niveau fehlt. Und von den eingewechselten Marco Tucci und Sven Sökler kann man nicht erwarten, dass sie Akzente setzen. Tucci bereitete immerhin das 2:2 vor - und bekam dafür ein Lob des Trainers.
Einsatz bis zur letzten Minute
"Die Mannschaft hat unwahrscheinlich viele Fehler im Spielaufbau gemacht", bemängelte Dutt, eigentlich ein Freund des gepflegten Kurzpassspiels. Aber er weiß, dass er seine recht sichere Position auch der Tatsache zu verdanken, dass die Kickers-Akteure bis zur letzten Spielminute großen Einsatz zeigen. Nach dem 2:2 durch Oliver Stierle (81.) hatte das Team sogar noch zwei gute Möglichkeiten zum Sieg.
"Bei Bashiru Gambo und Mustafa Parmak ist die Chance am größten, dass sie bald wieder zur Verfügung stehen", freut sich Dutt schon darauf, wieder mehr Alternativen zu haben. Bei allem Stolz auf sein Rumpfteam.
http://www.ez-online.de/lokal/lokalspor ... l79372.cfm
Blauer Bayer hat geschrieben:In der Pressekonferenz kam es zum Eklat zwischen dem Trainer und dem Präsidenten. Aber nicht zwischen Dutt und Hans Kullen. Bayreuts Coach Gino Lettieri und Vereinsboss Heinz Wicklein stritten vor den verdutzten Journalisten darüber, wann das Team zu welchen Spielen anreisen soll oder darf. Das Ganze riecht nach Trennung.
Sich öffentlich zu streiten ist ja auch nicht normal.
Driller beweist seinen Torriecher
Spielbericht
Ein leistungsgerechtes Unentschieden. Die Bayreuther zeigten die bessere Spielanlage und hätten die Begegnung frühzeitig entscheiden können. Doch die Kickers, die durch viele Verletzungen im Mittelfeld keinen Kreativspieler mehr hatten, verdienten sich den Punkt durch großes Engagement bis zum Schluss. Driller bewies zwei Mal Torriecher und brachte sein Team auf die Siegerstraße. Der starke Stierle stand zehn Minuten vor Schluss richtig, als er nach einem Lattenkopfball von Youngster Tucci abstaubte.
Sigor Paesler
Quelle: kicker
Spielbericht
Ein leistungsgerechtes Unentschieden. Die Bayreuther zeigten die bessere Spielanlage und hätten die Begegnung frühzeitig entscheiden können. Doch die Kickers, die durch viele Verletzungen im Mittelfeld keinen Kreativspieler mehr hatten, verdienten sich den Punkt durch großes Engagement bis zum Schluss. Driller bewies zwei Mal Torriecher und brachte sein Team auf die Siegerstraße. Der starke Stierle stand zehn Minuten vor Schluss richtig, als er nach einem Lattenkopfball von Youngster Tucci abstaubte.
Sigor Paesler
Quelle: kicker
-
Jean-Luc Girard
- Kickers-Fan
- Beiträge: 715
- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 10:31
- Wohnort: St. Ouen (93)