STN:
Mammutsitzung bei den Kickers
10.11.2005
Köhn kandidiert für Aufsichtsrat
Stuttgart - Am Dienstagabend tagten im Jugendhaus der Stuttgarter Kickers die letzten Instanzen der blauen Familie: Präsidium und Aufsichtsrat. Da es die letzte Sitzung vor der Mitgliederversammlung am 17. November (19 Uhr) war, gab es viel zu besprechen. Mit von der Partie war deshalb auch Manager Joachim Cast.
VON JÜRGEN FREY
Sechs Stunden lang rauchten die Köpfe, und dem Vernehmen nach stand die Vergangenheitsbewältigung im Vordergrund der zum Teil hitzigen Diskussionen. So hat der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Jürgen Wetzel eine Ehrenerklärung des Präsidiums gefordert. In dieser legte Wetzel Wert auf die die Bestätigung, dass er beim Amtsantritt von Präsident Hans Kullen im Juli 2003 vom Ausmaß der Altlasten nichts wissen konnte. Kullen soll die Erklärung zähneknirschend unterschrieben haben.
Ein weiteres Thema: die künftige Besetzung des Aufsichtsrats. Wie es aussieht, wird Joachim Bayh den Vorsitz des Gremiums übernehmen. Edgar Kurz und Christian Mauch bleiben im Boot. Neben Wetzel wird wohl auch Manfred Parlow nicht mehr kandidieren. “Ich denke ernsthaft daran aufzuhören”, erklärte Schleyerhallenchef Parlow, “weil ich beruflich zu sehr eingespannt bin.” Als mögliche neue Aufsichtsratsmitglieder haben der Unternehmensberater Frank Gohl, Gerhard W. Kluge, Geschäftsführer des Finanzdienstleisters BC-Net, und Michael Wurst, Chef der Kickers-Fanabteilung, ihr Interesse bereits signalisiert. Auch ADAC-Geschäftsführer Jürgen Köhn kandidiert für das Kontrollgremium. “Ich stelle mich zur Wahl”, bestätigte Köhn, “mein Herz hängt sehr an den Blauen.”
Noch unklar ist, wer die Nachfolge von Schatzmeister Siegfried Jahnke antritt. Unabhängig davon, hinterlässt er offenbar geordnete Finanzen. Die Saison 2004/05 wurde zwar mit einem Minus von 190 000 Euro abgeschlossen. Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahrs gab es jedoch ein Plus von 160 000 Euro. Dies resultiert aus der DFB-Pokal-Teilnahme, dem Freundschaftsspiel gegen Schalke 04, einem Zusatzerlös aus dem Milchraum-Transfer zum TSV 1860 München und einer Erbschaft.
STN, 10.11.2005 - "Mammutsitzung bei den Kickers"
- SIR Andrew
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Re: STN, 10.11.2005 - "Mammutsitzung bei den Kickers&qu
Das finde ich ja mal klasse. Ob sich die anderen Erben jetzt arg darüber aufregen???SIR Andrew hat geschrieben:... und einer Erbschaft.
Weiß jemand was genaueres dazu??
Dumm kickt gut
-
Blauer Bub
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Das zeigt einerseits, wie wichtig die nochmalige DFB-Pokal-Qualifikation ist. Andererseits müssen wir aber auch sehen: Wir werden nicht jedes Jahr gegen Schalke oder einen ähnlich attraktiven Gegner spielen und die Einnahmen komplett behalten dürfen. Für Milchraum gibt's auch nicht jedes Jahr Geld (nur bei Weiterverkauf - oder auch bei einem Löwn-Aufstieg?). Und auf das Erben sollten wir uns auch nicht immer verlassen.
- GelsenKickers
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Re: STN, 10.11.2005 - "Mammutsitzung bei den Kickers&am
Ohne jetzt wirklich informiert zu sein oder mir intensiv Gedanken gemacht zu haben, aber irgendwie habe ich da ADM im Kopf.Rinderwahn hat geschrieben:Das finde ich ja mal klasse. Ob sich die anderen Erben jetzt arg darüber aufregen???SIR Andrew hat geschrieben:... und einer Erbschaft.
Weiß jemand was genaueres dazu??
Vielleicht liege ich ja so falsch nicht.
- Micha-SVK
- Kickers-Fan
- Beiträge: 978
- Registriert: Montag 7. Februar 2005, 17:48
- Wohnort: Steinenbronn - das Welt-Dorf
Am Donnerstag lese ich morgens gemütlich die Zeitung "... Als mögliche neue Aufsichtsratmitglieder haben der Unternehmensberater Frank Gohl, Gerhard W. Kluge, Geschäftsführer des Finanzdienstleisters BC-Net, und Michael Wurst, Chef der Kickers-Fanabteilung, ihr Interesse bereits signalisiert."
Da fliegt man fast vom Stuhl. Wie so eine Aussage in die Stuttgarter Nachrichten gelangt, verwundert dann doch sehr.
Zurzeit herrscht die Erwartungshaltung, dass von den Aufsichtsratmitgliedern Geld in den Verein eingebracht wird. Dies ist von meiner Seite bestimmt nicht möglich.
Dies ist ein Grund, dass ich mich vorerst auf die Fanarbeit bei den Kickers konzentriere und nicht am 17. November an der Aufsichtsratwahl kandidieren werde - auch wenn mich viele nach dem Zeitungsartikel ermutigt haben.
Ein weiterer Grund ist, dass ich einfach zu sehr Fan bin, um mich in das höchste Gremium der Stuttgarter Kickers einzubringen.
Michael Wurst
Abteilungsleiter der Fan-Abteilung
Da fliegt man fast vom Stuhl. Wie so eine Aussage in die Stuttgarter Nachrichten gelangt, verwundert dann doch sehr.
Zurzeit herrscht die Erwartungshaltung, dass von den Aufsichtsratmitgliedern Geld in den Verein eingebracht wird. Dies ist von meiner Seite bestimmt nicht möglich.
Dies ist ein Grund, dass ich mich vorerst auf die Fanarbeit bei den Kickers konzentriere und nicht am 17. November an der Aufsichtsratwahl kandidieren werde - auch wenn mich viele nach dem Zeitungsartikel ermutigt haben.
Ein weiterer Grund ist, dass ich einfach zu sehr Fan bin, um mich in das höchste Gremium der Stuttgarter Kickers einzubringen.
Michael Wurst
Abteilungsleiter der Fan-Abteilung