Sapina-Anwälte: Hoyzer soll Schadenersatz mittragen
Berlin - Ante Sapina, Hauptbeschuldigter im Prozess um manipulierte Wetten und Fußballspiele, will erreichen, dass der mitangeklagte Robert Hoyzer im Fall der Verurteilung mögliche Schadenersatzzahlungen mitträgt.
Eine entsprechende so genannte Streitverkündung sei von den Sapina-Anwälten an den Rechtsbeistand von Hoyzer übergeben worden, berichtet der "Tagesspiegel". Allein der staatliche Wettanbieter Oddset sieht sich durch die Manipulationen um rund 2,2 Millionen Euro geprellt. Falls sich Oddset mit einer zivilrechtlichen Klage durchsetzt, soll Hoyzer die Konsequenzen mittragen.
Damit spitzt sich die Auseinandersetzung zwischen den Angeklagten Ante Sapina und Hoyzer weiter zu, die am vierten Prozesstag vor dem Landgericht Berlin öffentlich ausgebrochen war. Hoyzer hatte der Sapina-Aussage vehement widersprochen, wonach er sich für einen Betrug auf dem Fußballplatz angeboten habe. Vielmehr sei er von den Brüdern Sapina - neben Ante sind auch Milan und Filip wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs angeklagt - gezielt ausgesucht und kontaktiert worden, erklärte Hoyzer, der sich selbst als bequem und naiv dargestellt hatte.
Der ehemalige Präsident des FC Sachsen, Christian Rocca, reagierte auf die Aussage von Hoyzer, er habe nach dem von ihm geleiteten Regionalliga-Spiel der Leipziger gegen den Chemnitzer FC am 29. November 2003 (1:1) von Rocca 500 Euro überwiesen bekommen. "Ich weiß nicht, woher Herr Hoyzer die Kraft und Energie nimmt, sich solche netten Sachen auszudenken", erklärte Rocca der "Leipziger Volkszeitung". Es sei alles gelogen. "Die Berliner Staatsanwaltschaft hat schon vor Monaten die Ermittlungen eingestellt", sagte Rocca.
Hoyzer hatte ausgesagt, der ihm bekannte Rocca habe versucht, eine Beeinflussung der Partie zu erreichen. Für einen Leipziger Sieg sollen 3500 Euro, für einen Sieg des FC Sachsen mit Elfmetertor 5000 Euro geboten worden sein. Der Kontakt sei über Hoyzers Vater gelaufen, der ehemals als technischer Leiter beim FC Sachsen gearbeitet hatte, er habe aber abgelehnt. "Das Spiel ist definitiv nicht manipuliert worden", betonte der Ex-Referee. Die dennoch überwiesene Summe hatte Hoyzer allerdings "als Weihnachtsgeld" angenommen.
Quelle: dpa
Hoyzer soll richtig blechen!
- Martin
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haja zivilrechtlich werden die alle noch ordentlich zur kasse gebeten. aber ich denke der schaden für die wettanbieter wie oddsett ist ja lachhaft. die profitieren ja denke ich mal eher davon, wenn der aussenseiter gewinnt. ausser ante s. werden ja nicht sehr viel andere mit hohen beträgen auf sie getippt haben 
Ich möchte wissen, wen der Prozess einmal zu Ende geht, wo das ganze Geld hienfließt, das von den sognannten " zur Kasse gebetenen " gezahlt werden soll. Da sollte der DFB mal auch an die Regionalliga Clubs denken und denen etwas zu kommen lassen, den die meisten Spiele waren ja Regionalligaspiele die Verschoben wurden. Würde der Kickers Kasse jedenfalls ganz gut tun.
Martin hat geschrieben:haja zivilrechtlich werden die alle noch ordentlich zur kasse gebeten. aber ich denke der schaden für die wettanbieter wie oddsett ist ja lachhaft. die profitieren ja denke ich mal eher davon, wenn der aussenseiter gewinnt. ausser ante s. werden ja nicht sehr viel andere mit hohen beträgen auf sie getippt haben
Dazu steht heute was in der Sportbild
http://sportbild.de/nncs/fussball/2005/ ... 00003.html
Drei Zeugen von der Deutschen Klassenlotterie konnten keine Aufklärung darüber geben, ob das von Hoyzer und Sapina verschobene DFB-Pokal-Spiel Paderborn - Hamburger SV (4:2) bei anderem Ausgang für Oddset mehr oder weniger Gewinne gebracht hätte.
Dann kann Oddset ja auch keinen Schadenersatz verlangen, wenn sich ein Schaden überhaupt nicht berechnen lässt.
- Rinderwahn
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Haftstrafen für Hoyzer und Ante Sapina
Berlin - Mit einer unerwartet harten Strafe gegen Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer ist der Prozess im Wett- und Manipulationsskandal zu Ende gegangen.
Der ehemalige Fußball-Referee muss für zwei Jahre und fünf Monate ins Gefängnis.
Die 12. Strafkammer des Berliner Landgerichts verhängte gegen den Ex-Referee wegen des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs ein Strafmaß, das deutlich über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus ging.
Die Anklage hatten für Hoyzer lediglich eine Bewährungsstrafe gefordert.
Der im Wett- und Manipulationsprozess als "Drahtzieher" geltende Ante Sapina erhielt wegen des gleichen Deliktes eine Haftstrafe von zwei Jahren und 11 Monaten ohne Bewährung.
Gegen Ex-Schiedsrichter Dominik Marks wurde eine Strafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung ausgesprochen.
Ante Sapinas Brüder Milan und Filip erhielten Bewährungsstrafen in Höhe von 16 Monaten beziehungsweise 12 Monaten.
Total überzogen. Ja er hat betrogen, aber wegen den paar Euros in den Bau??? Da steckt doch bestimmt MV dahinter
Berlin - Mit einer unerwartet harten Strafe gegen Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer ist der Prozess im Wett- und Manipulationsskandal zu Ende gegangen.
Der ehemalige Fußball-Referee muss für zwei Jahre und fünf Monate ins Gefängnis.
Die 12. Strafkammer des Berliner Landgerichts verhängte gegen den Ex-Referee wegen des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs ein Strafmaß, das deutlich über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus ging.
Die Anklage hatten für Hoyzer lediglich eine Bewährungsstrafe gefordert.
Der im Wett- und Manipulationsprozess als "Drahtzieher" geltende Ante Sapina erhielt wegen des gleichen Deliktes eine Haftstrafe von zwei Jahren und 11 Monaten ohne Bewährung.
Gegen Ex-Schiedsrichter Dominik Marks wurde eine Strafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung ausgesprochen.
Ante Sapinas Brüder Milan und Filip erhielten Bewährungsstrafen in Höhe von 16 Monaten beziehungsweise 12 Monaten.
Total überzogen. Ja er hat betrogen, aber wegen den paar Euros in den Bau??? Da steckt doch bestimmt MV dahinter
Dumm kickt gut
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Überlinger