Hässliche Szenen nach dem Relegationsspiel zwischen der Türkei und der Schweiz. Im Kabinengang kam es zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen den Spielern, ein Schweizer Akteur musste nach einem Tritt im Krankenhaus behandelt werden. Auch Journalisten wurden attackiert.
Istanbul - Nach dem Schlusspfiff wurden die Spieler der Gäste durch Sicherheitskräfte und türkische Ersatzspieler tätlich angegriffen. Der Schweizer Spieler Stephane Grichting erhielt einen Tritt in den Unterleib und musste zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Torwarttrainer der Gäste, Erich Burgener, wurde von Wurfgegenständen getroffen und kassierte ein blaues Auge. Dies berichtete der Schweizer Pressesprecher Pierre Benoit.
Die Gäste mussten in die Kabine flüchten. Von den Rängen warfen die enttäuschten türkischen Anhänger Gegenstände auf den Platz und im Kabinengang wurden sogar Medienvertreter tätlich angegriffen und massiv an ihrer Berichterstattung gehindert. Noch über eine Stunde nach der Partie hockte die Schweizer Delegation in der Kabine. Mit den Vorkomnissen in Istanbul wird sich in Kürze die Fifa beschäftigen. Den Türken drohen drastische Strafen.
Ja ja, ich weiß. Die haben halt eine andere Mentalität. Da müssen wir Verstänidnis haben.
Felix B. hat geschrieben:Ausschluss für die nächste EM wäre das einzigste Mittel das ziehen würde.
Fifa-Präsident Blatter hat ein hartes Durchgreifen angekündigt. Die Maßnahmen könnten bis zur Suspendierung des türkischen Verbandes oder einem Ausschluss von der WM 2010 reichen, sagte er in einem Radiointerview.
FIFA-Chef Blatter «rasend» wegen Türkei-Vorfällen: Ausschluss droht
Dem türkischen Fußball-Verband droht nach dem
Ausschreitungen im Anschluss an das WM-Qualifikationsspiel gegen die
Schweiz der Ausschluss aus internationalen Wettbewerben «Das macht
mich rasend», sagte Joseph Blatter, der Präsident des Fußball-
Weltverbandes FIFA, am Donnerstagmorgen in einem Gespräch mit dem
Schweizer Rundfunk DRS. Blatter kündigte eine umfassende Untersuchung
der Vorfälle an. Er könne sich mehrere Möglichkeiten als Folgen
vorstellen, sagte der Schweizer, etwa auch den Ausschluss des
türkischen Verbandes.
Nach dem WM-Qualifikationsspiel zwischen der Türkei und der
Schweiz (4:2) war es im Stadion von Istanbul unmittelbar nach
Spielschluss zu den Ausschreitungen gekommen. Mitglieder der
Schweizer Nationalmannschaft seien von den Türken tätlich angegriffen
worden, berichtete Medienchef Pierre Benoit. Türkische Spieler sollen
nach Aussagen von Benoit die Schweizer in den Katakomben des Stadions
weiter attackiert haben. Ersatzspieler Stéphane Grichting war nach
einem Tritt in den Unterleib sogar ins Krankenhaus gebracht worden.
Die Schweizer hatten sich nach dem 2:0-Erfolg im Hinspiel das WM-
Ticket gesichert.
«Wir sind ausgeschieden, weil die Schweiz in beiden Spielen mit
zwölf Mann spielen konnte. Sowohl Schiedsrichter Michel in Bern aus
auch De Bleeckere hier in Istanbul waren Schweizer», sagte der
türkische Trainer Fatih Terim.
Der redet so eine Scheiße. Nur weil der Schiri nicht auf die unzähligen Schwalben reingefallen ist, war es der Schiri? Von Stunde zu Stunde rege ich mich mehr auf. Schmeißt Sie raus
Danke Schweiz!
Ein Glück sind diese Penner net bei der WM dabei.
Ich glaub bei diesem Spiel hat ganz Deutschland (außer natürlich die paar Mio. Türken) den Schweizern die Daumen gedrückt!
Mann mann mann
Ich hatte schon lange kein so ein Zorn wie jetzt mit der Türkei.
Zuerst der Skandal mit der Einreise ( 2,5 Std Schikane am Zoll, Eier und Steinwurf auf den Schweizer Bus, der nette türkische Empfang ) und dann gestern dieses unglaubliche Skandalspiel.
Man sahs den Türken doch echt teilweise an wie sie immer gleich Opfer spielten oh der hat mich ja so böse gefoult und der dumme Schiri siehts nicht !!!! ZUM KOTZEN !!!! V.a.Hakan Sükür und der Emre schon während dem Spiel.Dann die scheiss versteckten Fouls der Türken,und natürlich dieser üble türkische Trainer der zusätzlich immer wieder die vergiftete Stimmung anheizte.
Und was macht das tolle türkische fernsehen ???? Zeigt immer wieder nur Fouls der Schweizer,das oft Folgefouls waren von dreckigen Aktionen der Türken.
Dann der Schlusspfiff und der Spießrutenlauf.Krass.In der Kabine dann das deutsche Interview mit Magnin wo gleich auch die ach so parteilosen Sicherheitskräfte eingreiften.ZUM KOTZEN SCHEISS VERLIERER
DA HILFT NUR NE DRASTISCHE STRAFE WIE SPERRE ODER MINDESTENS SPIELE AUF NEUTRALEM PLATZ UND SAFTIGE GELDSTRAFEN ODER SPERREN FÜR DIE OBERUNSPORTLICHEN TERIM UND EMRE !!!!
DANKE SCHWEIZ FÜR DIESEN ERFOLG AUF SO NE NATION BEI DER WM KANN ICH GERNE VERZICHTEN !!!!
Bern/Istanbul - Unter Polizeischutz flüchteten die Schweizer nach der erfolgreichen Qualifikation mit dem WM-Ticket in der Hand aus der Hölle am Bosporus.
Als sich die Fußball-Profis aus der Alpenrepublik nach Schlägereien, Rempeleien und Pöbeleien in die Kabine des Sükrü-Saracoglu-Stadions gerettet hatten, zogen sie ein rotes T-Shirt mit der weißen Aufschrift "Weltmeisterlich" über und feierten die achte WM-Teilnahme.
"Beim Schlusspfiff war die Freude sehr groß, aber nur tief drin. Es ist schlimm, wenn man von der Bank aufsteht und Angst haben muss", beschrieb Nationaltrainer "Köbi" Kuhn den Zwiespalt der Gefühle. Zwei Stunden lang harrten die Schweizer in der verschlossenen Kabine aus, ehe sie unter Polizeischutz ins Hotel gebracht wurden. "Was passiert ist, ist des Fußballs unwürdig", stellte FIFA-Präsident Joseph Blatter am Tag nach dem Skandal fest.
"Von der Sperrung eines Spielers bis hin zum Ausschluss des türkischen Verbandes von einem großen Turnier - ich schließe nichts aus", machte der Chef des Weltverbandes seinem Ärger Luft.
"So etwas habe ich noch nie erlebt. Wir haben eine Untersuchung eingeleitet und werden die Verantwortlichen bestrafen", kündigte der Schweizer an.
Seine Landsleute waren trotz der 2:4-Niederlage im zweiten Relegationsspiel gegen die Türkei im siebten Fußball-Himmel. "Für mich geht ein Traum in Erfüllung", freute sich HSV-Profi Raphael Wicky, ehe das Team der Eidgenossen am Tag nach dem Triumph von mehreren Polizeiwagen eskortiert zum Istanbuler Flughafen gebracht wurde.
"Es war unfassbar. Türkische Spieler und Ordnungskräfte haben auf uns eingeprügelt", beschrieb Wicky die Jagdszenen vom Vorabend.
Der Hamburger bedankte sich sogar öffentlich auf der Internetseite des Hamburger SV bei den ebenfalls in der Bundesliga spielenden Altintop-Brüdern, die ihn "in die Mitte genommen", gegen eigene Mitspieler verteidigt und in die Kabine gebracht hatten.
Ein anderer Schweizer hatte nicht so viel Glück: Ersatzspieler Stephane Grichting musste nach einem Tritt in den Genitalbereich ins Krankenhaus gebracht werden. "Das sind untragbare Zustände, da muss etwas passieren", forderte Wicky.
Die Türken versuchten, den Schweizern die Schuld in die Schuhe zu schieben. Zeitungen berichteten, der Schweizer Benjamin Huggel habe den Streit vom Zaun gebrochen.
Fernsehbilder zeigten den Mann mit der Nummer 14, wie er vor dem Tunneleingang dem türkischen Trainer-Assistenten Mehmet Özdilek von hinten einen Tritt gegen das Bein versetzte.
Der habe es Huggel daraufhin mit gleicher Münze heimgezahlt. Die Schweizer hätten die Auseinandersetzung provoziert. "Unsere Spieler sind in die Falle gegangen", schrieb die Sportzeitung "Fanatik".
Nationaltrainer Fatih Terim spuckte wie bereits nach dem 0:2 im Hinspiel in Bern Gift und Galle gegen die Schiedsrichter, die er als "Diebe" und "ehrenlose Kerle" beschimpfte.
"Die beiden Schiedsrichter haben die Türkei zu Grunde gerichtet." Trotz des Scheiterns des WM-Dritten muss Terim einen Rauswurf wohl nicht befürchten: "Wir werden uns zusammensetzen", kündigte Verbandspräsident Levent Bicakci an.
In der Schweiz wurde der Trainer bejubelt: "Er und seine Spieler haben die Schweiz in diesen Tagen zu einem Fußballland gemacht", schrieb der "Tages-Anzeiger". Und die "Berner Zeitung" wagte sogar schon einen optimistischen Blick in die Zukunft:
"Im Hinblick auf die Euro 2008 im eigenen Land setzt Kühn konsequent auf die Jugend. Dieses talentierte Team kann bei der WM 2006 eine prägende Rolle spielen - und wird bei der EURO 2008 im Zenit seines Könnens stehen."
Der WM-Dritte Türkei war nach dem geplatzten Traum fassungslos: "Die Welt ist über uns zusammengestürzt", schrieb das Massenblatt "Sabah". "Wir haben dran geglaubt und gut gespielt. Aber der Fußball kennt keine Gerechtigkeit."
Den Herzschmerz einer ganzen Nation brachte ein Kommentator der Zeitung in großen Lettern zum Ausdruck: "In meinen Augen sind Tränen, in meinem Herzen Stiche." Andere Blätter wählten als Überschrift: "Selbst Gebete halfen nichts."
Blick: "Himmel und Hölle am Bosporus. Schweiz strellert sich an die WM und 'gewinnt' 2:4. Deutschland wir kommen! Mit einer talentierten, attraktiven und trotz ihrer Jugendlichkeit souveränen Mannschaft. Denn wer in der Hölle von Istanbul dem Wahnsinn von 50.000 türkischen Fanatikern trotzt, ist reif für WM-Großtaten. Spätestens seit gestern muss jedem klar sein: Wir sind wieder wer im Weltfußball."
Neue Zürcher Zeitung: "Dramatik bis in die Fingerspitzen. Eingeschüchterte Schweizer am Rande des K.o. Es war ein 98-minütiger Kampf mit den Nerven im hoch gepeitschten Fenerbahce-Stadion. Ein Drama, welches die Extreme touchierte und Grenzen überschritt. Es war ein Spiel, das manchmal keines mehr war, mit Angst, Scharmützeln, eigentlichen Hetzjagden, sogar Verletzten und Szenen, die niemand sehen will."
TÜRKEI:
Hürriyett: "Wir haben unser Visum für Deutschland an die Schweizer verschenkt. Es ist schade, dass wir vor den Toren Deutschlands umkehren müssen. 70 Millionen Türken weinen."
Fanatik: "Es war die schwärzeste Nacht. Unser Traum ist zu Ende. Wir haben mit Herz gespielt und unser Bestes gegeben, aber wir mussten unsere Hoffnungen im grünen Rasen begraben. Mit ihren Provokationen haben uns die Schweizer ein eine Falle gelockt. Über das Ende muss die Fifa entscheiden."
Sabah: "Der Himmel ist auf uns herabgestürzt. Wir haben sehr gut gespielt, doch die Provokationen der Schweizer haben uns zu Fehlern verleitet. Wir haben Tränen in den Augen und Schmerzen im Herzen."
Star: "Es sollte nicht sein. Wir konnten die letzte Hürde auf dem Weg zur WM nicht nehmen. Dafür haben es die hässlichen Schweizer geschafft, nach Deutschland zu fahren. Sie haben wieder provoziert und für Rangeleien gesorgt."
Bemerkenswert finde ich auch, wie sich ein deutscher Politiker in der Sache äußert, nämlich Otto Schily, Noch-Innenminister:
„Leider hat das Ansehen des türkischen Fußballsports gestern erheblichen Schaden genommen. Es ist skandalös welche Gewaltszenen gestern nach dem Spiel Schweiz gegen Türkei zu beobachten waren. Gegen die Gewalttäter muss konsequent und hart vorgegangen werden. Ich begrüße daher die Erklärung von FIFA-Präsident Joseph Blatter, der ein hartes Durchgreifen gegenüber dem türkischen Fußballverband angekündigt hat. Im Interesse der friedlichen Fußballfans appelliere ich dringend an den türkischen Verband, die Polizei bei der Ermittlung der Straftäter zu unterstützen und die Verhinderung gewalttätiger Randalierereien zukünftig besser zu gewährleisten. Mit Blick auf die WM 2006 in Deutschland kann ich versichern, dass alles dafür getan wird, dass jegliche Gewalttätigkeiten unterbunden werden.“
Das hört sich nicht nach sport- sondern nach zivilrechtlichen Schritten gegen türkische Spieler an.
Blauer Bayer hat geschrieben:Bemerkenswert finde ich auch, wie sich ein deutscher Politiker in der Sache äußert, nämlich Otto Schily, Noch-Innenminister:
„Leider hat das Ansehen des türkischen Fußballsports gestern erheblichen Schaden genommen. Es ist skandalös welche Gewaltszenen gestern nach dem Spiel Schweiz gegen Türkei zu beobachten waren. Gegen die Gewalttäter muss konsequent und hart vorgegangen werden. Ich begrüße daher die Erklärung von FIFA-Präsident Joseph Blatter, der ein hartes Durchgreifen gegenüber dem türkischen Fußballverband angekündigt hat. Im Interesse der friedlichen Fußballfans appelliere ich dringend an den türkischen Verband, die Polizei bei der Ermittlung der Straftäter zu unterstützen und die Verhinderung gewalttätiger Randalierereien zukünftig besser zu gewährleisten. Mit Blick auf die WM 2006 in Deutschland kann ich versichern, dass alles dafür getan wird, dass jegliche Gewalttätigkeiten unterbunden werden.“
Das hört sich nicht nach sport- sondern nach zivilrechtlichen Schritten gegen türkische Spieler an.
Na ja, was da abging ist ja schon Körperverletzung.
irgendwie bin ich den türken auch dankbar. sie haben die grosse tv-plattform genutzt um wieder einmal zu zeigen, dass so ein drecksvolk in der EU nix verloren hat
genau so sieht es aus.
es kann ja nicht wahr sein das die gleich ausflippen und den schweizer spielern in die weichteile treten.
und wenn man schon bei der ankunft mit eiern beschmissen wird.
ich finde die gehören hart bestraft.
und in die EU kommen die eh nicht.FRankreich Spanien Portugal machen darüber eh eine Volksabstimmung.Und die werden garantiert mit nen Stimmen.
Bevor wir Stammtischniveau erreichen noch ein Interview mit Raphael Wicky von hsv.de:
"Das sind untragbare Zustände"
Nach dem Schlusspfiff spielten sich unglaubliche Szenen ab
Hamburg - Raphael Wicky hat sich mit der Schweiz für die WM in Deutschland qualifiziert. Nach einem 2:0-Hinspielsieg gegen die Türkei konnten sich die Eidgenossen im Rückspiel in Istanbul am Mittwochabend sogar eine 2:4-Niederlage erlauben. Hsv.de sprach mit dem Schweizer über seine Freude, die allerdings durch die unglaublichen Vorfälle nach Abpfiff überschattet wurde. Zur Stunde wird die Schweizer Nationalmannschaft von mehreren Polizeiwagen zum Istanbuler Flughafen eskortiert.
hsv.de: Erst mal herzlichen Glückwunsch zur WM-Qualifikation, Herr Wicky.
Wicky: Vielen Dank. Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Wahnsinn, dass ich mit der Schweiz in Deutschland an diesem Turnier teilnehmen darf. Vielleicht spielen wir ja sogar in Hamburg. Das wäre natürlich das Größte.
Warum haben sie sich im Rückspiel so schwer getan. Mit der frühen Führung lief doch alles nach Plan...
Wicky: Wir haben nach der Führung einfach viel zu passiv gespielt, uns viel zu weit hinten rein drängen lassen. Aber am Ende hat es ja zum Glück gereicht.
Nach dem Abpfiff sind Sie und Ihre Kollegen sofort in die Katakomben geflüchtet. Was ist im Kabinengang passiert?
Wicky: Es war unfassbar. Türkische Spieler und Ordnungskräfte haben auf uns eingeprügelt. Ich habe Schläge gegen den Kopf und in den Rücken bekommen. Damit war ich aber noch gut bedient. Die Altintop-Brüder haben mich in die Mitte genommen und mich gegen ihre eigenen Mannschaftskollegen verteidigt und mich schließlich in die Kabine gebracht. Wenn die beiden nicht gewesen wären, dann Gute Nacht... Benjamin Huggel ist gestürzt und alle sind über ihn getrampelt, Stephane Grichting hat einen Tritt in den Genitalbereich bekommen, er musste in Krankenhaus gebracht werden. Das sind untragbare Zustände, da muss etwas passieren. Ich kann nicht glauben, dass die Spieler ihre Gegner verfolgen und auf sie einschlagen.
Wann konnten Sie das Stadion verlassen?
Wicky: Wir haben uns zwei Stunden in der Kabine eingeschlossen. Von da aus habe ich einige Telefonate geführt. Ich wollte meinen Eltern und meinen Freunden sagen, was sich gerade abspielt und dass ich in Sicherheit bin. Später wurden wir dann mit Polizeischutz ins Hotel gebracht. Die Nacht war dann einigermaßen ruhig. Jetzt gerade werden wir wie irgendein Staatspräsident zum Flughafen in Istanbul eskortiert. Aus Sicherheitsgründen müssen wir geschlossen nach Zürich zurückfliegen. Erst von da kann ich zurück nach Hamburg kommen.
Schon bei der Einreise wurden Sie und Ihre Kollegen schikaniert...
Wicky: Das war ja noch harmlos gegen das, was sich nach dem Spiel zugetragen hat. Bei der Einreise mussten wir drei Stunden aufs Gepäck warten und wurden mit Steinen, Eiern und Milchtüten beworfen. Ich denke, dass die FIFA sich dieser Fälle annehmen wird.
ich kann die derzeitige berichterstattung der (deutschen) medien nicht nachvollziehen. es ist auf den videos, die im tv gezeigt werden, nur der tritt von huggel als erste tätlichkeit erkennbar. dabei fängt diese sequenz ca. 10 sek. früher an. dann ist klar erkennbar, dass die allererste tätlichkeit vom türkischen betreuer ausgeht, als er behrami das bein stellt und diesen auch trifft! erst dann tritt huggel nach eben diesem betreuer.
ich hoffe sehr, dass die berichterstattung noch das gesamte video zeigt und die türkischen medien der lüge und verfälschung bezichtigt - denn nichts anderes findet derzeit statt!
Jagdszenen in Istanbul: FIFA-Chef Blatter droht Türken Bestrafung an
Hässliche Jagdszenen im Sükrü Saracoglu-Stadion
von Istanbul haben den Schweizer Jubel über die erste WM-Teilnahme
seit 1994 getrübt und den türkischen Fußball erneut in Misskredit
gebracht. FIFA-Präsident Joseph Blatter reagierte am Donnerstag
empört auf die Auswüchse im Anschluss an das WM-Qualifikationsspiel
und kündigte nach einer umfassenden Untersuchung der Vorfälle
Konsequenzen für die Türkei bis zu einem möglichen Ausschluss von der
WM-Ausscheidung für 2010 an. «Was passiert ist, ist des Fußballs
unwürdig. Das habe ich noch nie erlebt. Wir werden die
Verantwortlichen bestrafen und hart durchgreifen», sagte der Chef des
Weltverbandes. Bis zur WM-Gruppenauslosung am 9. Dezember in Leipzig
will die FIFA-Disziplinarkommission ein Urteil gefällt haben.
Der Skandal am Bosporus stellte das übrigen Geschehen in der
Relegation in den Schatten, in der sich am Mittwochabend neben den
Schweizern auch Tschechien, Spanien, Australien sowie Trinidad und
Tobago die letzten von 32 Startplätzen für die Endrunde der
Weltmeisterschaft vom 9. Juni bis 9. Juli 2006 in Deutschland
erkämpften.
Einen Tag nach der verpassten Qualifikation hat Bahrain bei der
FIFA Protest gegen die 0:1-Heimniederlage gegen Trinidad und Tobago
eingelegt. Die Beschwerde betrifft ein nicht anerkanntes Tor der
Gastgeber durch Ali Hussain in der Nachspielzeit, mit dem Bahrain das
1:1 aus dem Hinspiel wett gemacht und zumindest die Verlängerung
erzwungen hätte. Deshalb werde man offiziell Protest gegen die
Spielwertung bei der FIFA einlegen, erklärte Bahrains Verbands-
Vizepräsident Sheik Ali Al Khalifa am Donnerstag.
Unmittelbar nach ihrem letztlich wertlosen 4:2-Sieg über die
Eidgenossen fielen die frustrierten Türken über die gegnerischen
Spieler her und traktierten sie mit Füßen und Fäusten. «Jeder musste
um sein eigenes Leben rennen. Ordner und türkische Spieler sind auf
uns los gegangen», schilderte der Stuttgarter Bundesliga-Profi Marco
Streller, der seiner wankenden Mannschaft mit dem 2:3 sechs Minuten
vor Schluss sportlich die größten Sorgen genommen hatte, die
schlimmen Jagdszenen. Am ärgsten erwischte es Ersatzspieler Stephane
Grichting, der nach einem Tritt in den Unterleib ins Krankenhaus
musste. Özalan Alpay vom 1. FC Köln trat Augenzeugenberichten zu
Folge den Frankfurter Benjamin Huggel nieder.
«Bereits vor dem Spiel war ersichtlich, auf welche Art die Türken
noch zur WM gelangen wollten. Die Fans vor dem Stadion begegneten
allen, die aus der Schweiz kamen, mit Verachtung», beschrieb die
Berner Zeitung «Der Bund» die aufgeheizte Stimmung, die sich nach
Spielende in Brutalität entlud. Trainer Jakob «Köbi» Kuhn konnte sich
angesichts der Prügelszenen gar nicht richtig über den Erfolg freuen.
«Es darf nicht sein, dass sich die Spieler wie Diebe vom Feld stehlen
müssen. Das Fairplay wurde in Istanbul mit Füßen getreten», erklärte
Blatter.
«Es ist schlimm, wenn man von der Bank aufsteht und Angst haben
muss, dass man von Gegenständen getroffen wird oder Schläge
kassiert», sagte Kuhn sichtlich gezeichnet, während sein türkischer
Kollege Fatih Terim wutschnaubend den Schiedsrichtern die Schuld für
das Scheitern des WM-Dritten von 2002 gab: «Sowohl Michel in Bern als
auch De Bleeckere hier in Istanbul waren Schweizer.» Türkische Medien
machten derweil die Gäste für die Krawalle verantwortlich. Sie hätten
die türkischen Spieler provoziert.
Ausgerechnet «Sorgenkind» Tomas Rosicky befreite Tschechien im
Duell mit Norwegen von allen Nöten und machte mit dem 1:0-Siegtor die
erste WM-Qualifikation seit der Eigenständigkeit des Landes perfekt.
«Wir wussten nicht, ob er spielen kann, dann schießt er uns nach
Deutschland. Der Junge ist ein Wunder», schwärmte Trainer Karel
Brückner. Nur noch eine Pflichtübung war für Spanien nach dem 5:1-
Hinspielsieg gegen die Slowakei die Reise nach Bratislava. Mit dem
2457. und letzten Tor der am 6. September 2003 begonnenen WM-
Qualifikation verhinderte der eingewechselte David Villa die erste
Niederlage der Iberer im 18. Spiel unter Trainer Luis Aragones. Das
magere 1:1 bei Daueregen tat der WM-Euphorie der stolzen Spanier
keinen Abbruch. «Nun wollen wir auch den Titel holen», kündigte
Stürmerstar Raul vollmundig an.
Um einiges bescheidener sind die WM-Ziele in Trinidad und Tobago,
wo der Tag nach der ersten WM-Qualifikation des Karibik-Staates
kurzerhand zum Feiertag erklärt wurde. Während Tausende von Fans auf
den Straßen außer sich vor Freude waren, unterbrach Premierminister
Patrick Manning eine Parlaments-Debatte und kündigte für die Rückkehr
der 1:0 in Bahrain siegreichen «Soca Warriors» einen rauschenden
Empfang an. Mit nur 1,3 Millionen Einwohnern ist der Inselstaat das
kleinste Land, das sich für die WM-Endrunde qualifizieren konnte.
Quelle: dpa
Werde auch DU Fansponsor der Stuttgarter Kickers !!!!!!!
Das K.o. in der WM-Qualifikation hat sie hart getroffen. Obendrein droht der Türkei wegen der Prügel für Schweizer Spieler eine drakonische Strafe. Ein Komplott vermuten türkische Verantwortliche - und attackieren Fifa-Präsident Blatter, der selbst Schweizer ist.
Hamburg - Joseph Blatter verwahrte sich indirekt gegen diesen Vorwurf, als er die Vorgänge in Istanbul kommentierte. "Ich sage ihnen das nicht als Schweizer, sondern als Fifa-Präsident. Wir werden handeln und scharf durchgreifen. Das Fairplay ist mit Füßen getreten worden. Solche Revanchefouls haben im Fußball nichts zu suchen", so Blatter.
Den Fall will der Chef ("Das habe ich noch nie erlebt. Wir werden die Verantwortlichen bestrafen und hart durchgreifen") so schnell wie möglich vom Tisch haben. Bis zur WM-Gruppenauslosung am 9. Dezember in Leipzig will die Fifa-Disziplinarkommission ein Urteil gefällt haben.
Der Zeitdruck, den sich der Weltverband durch Blatters Vorgabe macht, lässt die Wahrscheinlichkeit wachsen, dass der Extremfall eintreten könnte: der Ausschluss des türkischen Verbandes von der Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika. Der Schalker Bundesligaprofi Hamit Altintop rechnet allerdings nicht damit, "das kann ich mir nicht vorstellen".
Ob die Aussagen türkischer Offizieller da hilfreich sind, ist fraglich. Das WM-Aus wird nämlich immer offener als ein Komplott von Schweizern in Zusammenarbeit mit der Fifa und deren Schiedsrichtern angesehen. Nationaltrainer Fatih Terim sprach von einem "organisierten Ausscheiden". Sowohl der Referee im Hinspiel, der Slowake Lubos Michel, als auch Frank DeBleeckere (Belgien), der das Rückspiel geleitet hatte, seien "Schweizer" gewesen. Auch Sekip Mosturoglu, Vizepräsident des türkischen Verbandes, griff Blatter an und warf ihm Einseitigkeit in seinen Aussagen vor. Die Erregung der Verantwortlichen resultiert zum Großteil auch aus einem Vorkommnis während des Hinspiels in Bern: Dort war die türkische Hymne durchgängig mit Pfiffen bedacht worden.
Hamit Altintop, der zusammen mit seinem Bruder Halil den Schweizer Raphael Wicky gegen Angriffe der Teamkollegen verteidigt hatte, bedauerte dagegen die Vorfälle. "Was da passiert ist, passt nicht zum Sport", sagte der Schalke-Profi. Seinem Kollegen Özalan Alpay, der auf TV-Bildern dem Schweizer Grichting in den Rücken sprang, droht nach den Ausschreitungen sogar ein Karriereloch. Sein Verein, Bundesligist 1. FC Köln, plant den nach Aussagen von Trainer Uwe Rapolder sehr "sensiblen" Spieler vorerst auf die Ersatzbank zu setzen (klar, der ist ja auch in meiner Kicker-Elf).
Derweil hat sich ein weiterer Schweizer Bundesligaprofi zu den Vorgängen in Istanbul zu Wort gemeldet. ""Jeder musste um sein eigenes Leben rennen. Ordner und türkische Spieler sind auf uns los gegangen", sagte Stürmer Marco Streller (VfB Stuttgart), der seiner Mannschaft mit dem 2:3 sechs Minuten vor Schluss das Weiterkommen ermöglicht hatte. Auch Nationaltrainer Josef Kuhn wirkte sichtlich mitgenommen. "Es ist schlimm, wenn man von der Bank aufsteht und Angst haben muss, dass man von Gegenständen getroffen wird oder Schläge kassiert", so Kuhn.
Wenn die deutschen sich jedesmal aufregen würden wenn die Hymne ausgepfiffen würde, würden wir nichts anderes mehr tun. Einfach sehr schlechte Verlierer, die Türken. DIE SCHWEIZ WAR EINFACH BESSER
EliteSued hat geschrieben:dabei fängt diese sequenz ca. 10 sek. früher an. dann ist klar erkennbar, dass die allererste tätlichkeit vom türkischen betreuer ausgeht, als er behrami das bein stellt und diesen auch trifft! erst dann tritt huggel nach eben diesem betreuer.
ich hoffe sehr, dass die berichterstattung noch das gesamte video zeigt
Es war ja nicht das erste Mal, die sind ja in der Vergangenheit schon öfters aufgefallen , ich habe da noch ein Spiel unserer U21 im Kopf.
Hoffentlich kriegen die jetzt mal richtig eine eingeführt und kommen nicht mit ein paar Euros Strafe und ein paar Heimspielen auf neutralem Boden davon.
Sonst lernen die nie, wie man sich in Mitteleuropa benimmt.
Persil MEGAPERLS - Wäscht garantiert die Scheiße aus Deinem Trikot!
hiblaupositiv hat geschrieben:Es war ja nicht das erste Mal, die sind ja in der Vergangenheit schon öfters aufgefallen , ich habe da noch ein Spiel unserer U21 im Kopf.
wurden auch mal 2 Engländer abgestochen, also immer was los da unten.
hoffe die kriegen eine harte Strafe!!!
EC Kassel Huskies
Deutscher Vize Meister 1997
DEL AUFSTEIGER 2008
Hessenliga Meister 2011
Oberligameister und DEL2 Aufsteiger 2014
DEL2 Meister 2016
im schweizer fernsehen ist dieses video in super slow motion aufgedröselt worden. dabei ist erkennbar, dass huggel alpay nicht angegriffen und niedergerissen hat (vorm spielertunnel). huggel wurde von einem türkischen sicherheitsmann in den hintern getreten und hat dabei alpay, der vor ihm lief, mitumgerissen!
weiter berichten die schweizer, dass volcan (der torhüter) auf dem spielfeld den schweizer teamarzt angegriffen hat. und vor dem spiel, beim abklatschen der mannschaften untereinander, hat alpay dem schweizer frei den handschlag verweigert und ihn stattdessen mit wüsten flüchen bedeckt!
frage: Waren die Türken mit der Situation überfordert?
«Ich glaube, die Tumulte nach dem Spiel waren nicht zufällig. 10 Minuten vor Spielende kam ein Medienfunktionär des Türkischen Fussballverbandes zu uns und sagte wörtlich: ‹Was jetzt hier passiert, dürfen Sie nicht filmen›. Gleiches sagte man uns auch schon in der Halbzeit. Deshalb konnten wir die Attacke auf Philipp Degen in der Halbzeitpause nicht filmen.»
Nach den Ausschreitungen im Anschluss an das WM-Qualifikationsspiel der Türkei gegen die Schweiz und der scharfen Kritik von Joseph Blatter wird am Fifa-Boss vor allem in den türkischen Zeitungen kein gutes Haar gelassen.
"Er ist verrückt geworden. Fifa's Schweizer Präsident Blatter versprüht Hass", schrieb die Sportzeitung "Fotomac". Die Tageszeitung "Vatan" bezeichnete den Schweizer gar als "Hooligan-Chef".
Zuvor hatte unter anderem schon der türkische Trainer Fatih Terim Blatters Vorgehen kritisiert.
Nach den Attacken gegen die Spieler der Schweizer
Nationalmannschaft beim WM-Relegationsspiel in Istanbul schießen sich
die türkischen Medien jetzt auf FIFA-Präsident Joseph Blatter ein.
Mit der Schlagzeile «Hinrichtung ohne Gerichtsurteil» reagierte das
Massenblatt «Sabah» am Freitag auf die dem türkischen Fußball-Verband
angedrohten harten Strafen. Blatter habe sich parteiisch auf die
Seite der Schweiz gestellt. «Hooligan-Präsident» oder «Nur das
Nationaltrikot hat gefehlt», lauteten andere Überschriften. Mit dem
Hinweis, dass der Weltverband seinen Sitz in der Schweiz habe,
Präsident, Generalsekretär und Pressesprecher Schweizer seien, wurde
Stimmung gegen die FIFA gemacht.
Selbstkritik, verbunden mit schweren Vorwürfen an die türkischen
Verantwortlichen und Rücktrittsforderungen, wurde dagegen in anderen
Blättern laut. «Wir sind alle wütend. Besonders gegen den Schweizer
FIFA-Präsidenten spucken wir Gift und Galle. Aber an den Vorfällen
haben wir auch Schuld», schrieb die Zeitung «Vatan». Das Blatt
veröffentlichte erstmals Fotos, die zeigen, wie der türkische Co-
Trainer Mehmet Özdilek einem Schweizer Spieler ein Bein stellt und
damit die später eskalierten Ausschreitungen auslöste. Zuvor waren im
türkischen Fernsehen allein TV-Bilder gezeigt worden, auf denen
Özdilek getreten wird.
Massive Kritik übten einige Blätter an Nationaltrainer Fatih Terim
und dem türkischen Verband. Mit seinen Äußerungen und seinem
Verhalten habe Terim die Stimmung nicht besänftigt, sondern im
Gegenteil angeheizt. Dafür müsse er gerade stehen, schrieb das
Massenblatt «Hürriyet». Konsequenzen für den Verband, der den
«charismatischen» Terim nicht in die Schranken gewiesen habe,
forderte die Zeitung «Vatan».
Verbandspräsident Levent Bicakci beharrte unterdessen darauf, dass
die Schweiz ebenso bestraft werden müsse wie die Türkei. «Wir wollen,
dass das mit Fair-Play unvereinbare Verhalten der Schweizer bei
beiden Spielen ebenso in Rechnung gestellt wird», sagte Bicakci bei
einer Pressekonferenz. «Wenn wir eine Strafe bekommen, werden wir
alles tun, was in unserer Macht liegt, damit die Schweiz dieselbe
Strafe erhält.» Die Erklärungen Blatters hatte der Verband zuvor als
unglücklich, einseitig und voreilig kritisiert.
Derweil erwartet Christoph Daum ein klares Zeichen von der FIFA.
«Wir können jetzt nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und sagen,
es wäre nichts gewesen. Aber so dramatisch, wie es dargestellt wird,
war es nicht. Trotzdem muss hier ein ganz klares Zeichen von der FIFA
gesetzt werden: Liebe Türken, so geht es in Zukunft nicht weiter»,
sagte der Trainer von Fenerbahce Istanbul dem Fernsehsender DSF. Daum
betonte, dass die überwiegende Mehrheit der türkischen Fans friedlich
sei und sich von den Vorfällen distanziere.
Quelle: dpa
Werde auch DU Fansponsor der Stuttgarter Kickers !!!!!!!
ARD-Reporter fassungslos
Türken kündigten Krawalle an
VON DANIEL STEIL
ISTANBUL – Als sich der Hass der Türken im Kabinengang entlud, stand ARD-Reporter Nick Golüke (32) mittendrin. Sein Kameramann wurde niedergeschlagen, als er die Jagdszenen filmen wollte. Golüke war eine Stunde gefangen. Im BLICK-Interview erhebt er schwere Vorwürfe gegen den Türkischen Fussballverband.
BLICK: Wurden Sie bei Ihrer Berichterstattung schikaniert?
NICK GOLÜKE: «Sehr sogar. Für das Spiel wurde uns extra ein Sicherheitsbeamter zur Seite gestellt. Er hat uns auf Schritt und Tritt verfolgt und uns kontrolliert. Freie Arbeit war nicht möglich. Das war eine Form der Zensur.»
Was passierte, als Sie die Jagdszenen auf die Schweizer Spieler im Kabinengang filmten?
«Mein Kameramann wurde von dem Sicherheitsbeamten, der uns bewachen sollte, niedergeschlagen. Wir durften nicht weiterfilmen, wurden festgehalten.»
Das heisst, es gab keine eigenen Bilder mehr?
«Die gab es sowieso nicht. Uns wurde verboten, eigene Kameras zu installieren. Die Bilder wurden vom Türkischen Fernsehen geliefert. So wurden der Hass auf den Rängen und die Wurfgeschosse bewusst nicht gezeigt. Nach dem Spiel ist sogar ein Standbild eingeblendet worden. Das nur, damit der Zuschauer nicht sieht, was wirklich passiert. Das hatte wohl politische Hintergründe.»
Haben Sie so etwas schon einmal erlebt?
«Noch nie. Ich war schon in sozialistischen Ländern. Dort hatten wir auch schwierige Bedingungen und wurden bewacht. Aber hier in Istanbul war es am schlimmsten.»
Waren die Türken mit der Situation überfordert?
«Ich glaube, die Tumulte nach dem Spiel waren nicht zufällig. 10 Minuten vor Spielende kam ein Medienfunktionär des Türkischen Fussballverbandes zu uns und sagte wörtlich: ‹Was jetzt hier passiert, dürfen Sie nicht filmen›. Gleiches sagte man uns auch schon in der Halbzeit. Deshalb konnten wir die Attacke auf Philipp Degen in der Halbzeitpause nicht filmen.»
Wie haben Sie die Zeit nach dem Niederschlag Ihres Kameramannes erlebt?
«Mir zitterten die Knie. Es zog ein blinder, hasserfüllter Mob durch den Gang. Spieler, Sicherheitskräfte, Trainer – alle schlugen zu. Ich hatte Angst.»
Wie lange waren Sie dort gefangen?
«Eine Stunde mussten wir ausharren. Keiner konnte unsere Sicherheit garantieren. Dann sind wir direkt ins Hotel gegangen.»
Nach dem Skandalspiel in der Türkei muss der Schweizer Nationalspieler Huggel nun um sein Leben fürchten.
Benjamin Huggel, der für Bundesligist Eintracht Frankfurt kickt, erhielt auf seiner eigenen Internetseite Morddrohungen, wie der Sportinformationsdienst am Montag berichtete.
Bei dem Skandalspiel hatte sich die Schweiz trotz einer 2:4-Niederlage für die Endrunde im kommenden Jahr in Deutschland qualifiziert. Huggel hatte in den Tumulten direkt nach dem Abpfiff den türkischen Co-Trainer Mehmet Ozdilek getreten und wurde in den türkischen Medien als Provokateur gebrandmarkt.
Rolf Buser, Webmaster der Homepage und langjähriger Freund des Profis, sagte dem „Kölner Express": „Allein am Donnerstag waren 4500 Einträge zu verzeichnen. In etlichen wurde zur Gewalt gegen Benjamin und seine Familie aufgerufen. Zum Teil wurden sogar Morddrohungen ausgesprochen. Viele User wiesen sich ganz klar als türkische Fans aus.“
Huggel, der aufgrund seiner Verfehlung mit einer Strafe durch den Weltverband Fifa rechnen muss, kam am Samstag für Frankfurt nur zu einem Kurzeinsatz in Mainz und verließ wortlos das Stadion. „Das hat alles nichts mehr mit Fußball zu tun. Jetzt weiß ich, warum er so nachdenklich war", sagte Trainer Friedhelm Funkel zu den Drohungen gegen seinen Profi und dessen Familie.
Edit der Forumsmoderation, da alle Moderatoren folgenden Hinweis erhalten haben:
Hallo Moderatoren,
bezüglich des Threads "Relegation WM-Qualifikation" im "Fußball Allgemein Forum" möchte ich folgendes loswerden:
Der Betreibre der Seite www.-----.de ist (Name entfernt). Dieser betreibt auch die Seite www.-----.org und ihm werden diverse Verbindungen zu rechtsradikalen Kreisen nachgesagt.
Er hat bereits Hausdurchsuchungen der Staatsanwaltschaft wegen Verbreitung von Pornographie, Bereitstellung von NS-Propaganda und Volksverhetzungen hinter sich, die Seite -----.org musste schon mehrmals wegen einstweiligen Verfügungen vom Netz genommen werden.
Der Vorfall ist gefaked. Hier wird reine und übelste rechte Propaganda verbreitet. Polizei und Staatsanwalt werden eingeschaltet, ein Verfahren wegen Volksverhetzung geprüft.
Im Interesse des öffentlichen Ansehenes der Stuttgarter Kickers sollte dieser Thread entsprechend behandelt werden.
Diese Nachricht geht an alle Moderatoren
Schönen Gruß,
xxxxx
Aufgrund dieses Hinweises wurde der Link in "-----" abgeändert!