[Spielberichte] Kickers - Karlsruher SC II
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Überlinger
[Spielberichte] Kickers - Karlsruher SC II
Kickers mit viertem Sieg in Serie
Stuttgart (dpa) - Die Stuttgarter Kickers haben in der Fußball-Regionalliga Süd mit 3:1 (1:1) gegen den Karlsruher SC II gewonnen.
Vor 2170 Zuschauern erzielte der Nigerianer Emmanuel Akwuegbu (44.) die Führung für die Gastgeber. Doch im Gegenzug glich Tilman Sieverling (45.) aus. Stürmer Timo Schlabach (59.) und Akwuegbu (68.) markierten die weiteren Treffer für das Team von Trainer Robin Dutt. Der Karlsruher Sascha Traut sah die Gelb-Rote Karte (55.) wegen wiederholten Foulspiels.
Quelle: Südkurier
Stuttgart (dpa) - Die Stuttgarter Kickers haben in der Fußball-Regionalliga Süd mit 3:1 (1:1) gegen den Karlsruher SC II gewonnen.
Vor 2170 Zuschauern erzielte der Nigerianer Emmanuel Akwuegbu (44.) die Führung für die Gastgeber. Doch im Gegenzug glich Tilman Sieverling (45.) aus. Stürmer Timo Schlabach (59.) und Akwuegbu (68.) markierten die weiteren Treffer für das Team von Trainer Robin Dutt. Der Karlsruher Sascha Traut sah die Gelb-Rote Karte (55.) wegen wiederholten Foulspiels.
Quelle: Südkurier
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Hier mein Bericht für www.svk1899.de. Da es dort Probleme mit der Formatierung gibt, stelle ich ihn ausnahmsweise auch hier rein. Aber schön brav auch die andere Seite besuchen. :wink:
3:1 gegen den KSC: Die Serie hält!
Die Stuttgarter Kickers haben auch das vierte Spiel in Folge gewonnen. Die Mannschaft von Robin Dutt schlug den Tabellenfünften Karsruher SC II verdient mit 3:1 und rückte damit in der Tabelle auf den 6. Tabellenplatz vor. Vor dem letzten Vorrundenspiel am kommenden Sonntag in Kaiserslautern liegen die Blauen damit absolut im Soll.
Es dauerte eine ganze Weile, bis sich in der winterlichen Atmosphäre auf Degerlochs Höhen die Fans am Spiel erwärmen konnten. Zum Schluss aber herrschte geradezu südländische Begeisterung, als das einsame Trio Schlabach, Wildersinn und Kanitz mit den Fans tanzte. Es war der gelungene Abschluss eines Nachmittags, der auch sportlich mit einer Ladehämmung begann.
Denn die ersten 20 Minuten beherrschten vor allem die Gäste aus Karlsruhe das Geschehen vor nur 2170 Zuschauern im GAZI-Stadion auf der Waldau. Die Kickers-Abwehr tat sich auf gefrorenem Boden ziemlich schwer mit der schnellen Offensivabteilung des KSC II. Größere Chancen konnte sich die Mannschaft von Rainer Krieg allerdings nicht erspielen. Diese hatten dafür die Blauen, allen voran Mirnes Mesic, der in den ersten 45 Minuten drei Mal frei vor dem Gästekeeper stand. Einmal war Mesic‘ Kopfball nicht wuchtig genug, ein zweites Mal köpfte der Kickers-Kapitän über die Latte. Und ein drittes Mal scheiterte Mesic - herrlich freigespielt von Emmanuel Akwuegbu - am herausstürzenden Jean-Franceois Kornetzky.
Wie man Tore schießt, konnte Mesic dann bei seinem Sturmpartner Akwuegbu bewundern. Anfangs von den Fans heftig kritisiert, entwickelt sich der Nigerianer mit österreichischem Pass immer mehr zum absoluten Leistungsträger bei den Blauen. Gegen Karlsruhe erzielte er zwei Treffer. Der erste fiel in der turbulenten Schlussphase der ersten Halbzeit, als Akwuegbu eine Flanke von rechts über die Linie drückte (44. Minute). Leider zeigte sich die Kickers-Abwehr danach zu freudetrunken und kassierte noch in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich. Nach einer Ecke konnten die Gäste im Kickers-Strafraum frei kombinieren - Tilman Sieverling köpfte schließlich unhaltbar für Yelldell ins lange Eck.
Doch die Blauen ließen sich durch den Ausgleich zum denkbar unglücklichsten Zeitpunkt nicht beirren. Im Gegenteil: Einmal mehr zeigte sich, dass die Mannschaft von Robin Dutt bestens harmoniert und funktioniert. Timo Schlabach bracht die Blauen in der 59. Minute in Führung und wurde von den Fans dafür heftig gefeiert. Beinahe hätten sich allerdings die Szenen der ersten Halbzeit wiederholt. Erneut hatten die Gäste im Gegenzug eine ganz dicke Chance: Zweimal klatschte der Ball an den Pfosten, ehe Fans und Spieler durchschnaufen durften.
Fortan jedoch war der Sieg der Blauen nicht mehr gefährdet. Schon vor dem 2:1 hatte Sascha Traut auf Karlsruher Seite Gelb-Rot gesehen. Und als Akwuegbu in der 68. Minute nach herrlicher Mesic-Vorarbeit einen Konter zum 3:1 abschloss, war das Spiel entschieden.
3:1 gegen den KSC: Die Serie hält!
Die Stuttgarter Kickers haben auch das vierte Spiel in Folge gewonnen. Die Mannschaft von Robin Dutt schlug den Tabellenfünften Karsruher SC II verdient mit 3:1 und rückte damit in der Tabelle auf den 6. Tabellenplatz vor. Vor dem letzten Vorrundenspiel am kommenden Sonntag in Kaiserslautern liegen die Blauen damit absolut im Soll.
Es dauerte eine ganze Weile, bis sich in der winterlichen Atmosphäre auf Degerlochs Höhen die Fans am Spiel erwärmen konnten. Zum Schluss aber herrschte geradezu südländische Begeisterung, als das einsame Trio Schlabach, Wildersinn und Kanitz mit den Fans tanzte. Es war der gelungene Abschluss eines Nachmittags, der auch sportlich mit einer Ladehämmung begann.
Denn die ersten 20 Minuten beherrschten vor allem die Gäste aus Karlsruhe das Geschehen vor nur 2170 Zuschauern im GAZI-Stadion auf der Waldau. Die Kickers-Abwehr tat sich auf gefrorenem Boden ziemlich schwer mit der schnellen Offensivabteilung des KSC II. Größere Chancen konnte sich die Mannschaft von Rainer Krieg allerdings nicht erspielen. Diese hatten dafür die Blauen, allen voran Mirnes Mesic, der in den ersten 45 Minuten drei Mal frei vor dem Gästekeeper stand. Einmal war Mesic‘ Kopfball nicht wuchtig genug, ein zweites Mal köpfte der Kickers-Kapitän über die Latte. Und ein drittes Mal scheiterte Mesic - herrlich freigespielt von Emmanuel Akwuegbu - am herausstürzenden Jean-Franceois Kornetzky.
Wie man Tore schießt, konnte Mesic dann bei seinem Sturmpartner Akwuegbu bewundern. Anfangs von den Fans heftig kritisiert, entwickelt sich der Nigerianer mit österreichischem Pass immer mehr zum absoluten Leistungsträger bei den Blauen. Gegen Karlsruhe erzielte er zwei Treffer. Der erste fiel in der turbulenten Schlussphase der ersten Halbzeit, als Akwuegbu eine Flanke von rechts über die Linie drückte (44. Minute). Leider zeigte sich die Kickers-Abwehr danach zu freudetrunken und kassierte noch in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich. Nach einer Ecke konnten die Gäste im Kickers-Strafraum frei kombinieren - Tilman Sieverling köpfte schließlich unhaltbar für Yelldell ins lange Eck.
Doch die Blauen ließen sich durch den Ausgleich zum denkbar unglücklichsten Zeitpunkt nicht beirren. Im Gegenteil: Einmal mehr zeigte sich, dass die Mannschaft von Robin Dutt bestens harmoniert und funktioniert. Timo Schlabach bracht die Blauen in der 59. Minute in Führung und wurde von den Fans dafür heftig gefeiert. Beinahe hätten sich allerdings die Szenen der ersten Halbzeit wiederholt. Erneut hatten die Gäste im Gegenzug eine ganz dicke Chance: Zweimal klatschte der Ball an den Pfosten, ehe Fans und Spieler durchschnaufen durften.
Fortan jedoch war der Sieg der Blauen nicht mehr gefährdet. Schon vor dem 2:1 hatte Sascha Traut auf Karlsruher Seite Gelb-Rot gesehen. Und als Akwuegbu in der 68. Minute nach herrlicher Mesic-Vorarbeit einen Konter zum 3:1 abschloss, war das Spiel entschieden.
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Und der vierte Sieg in Folge – 3:1-Heimerfolg gegen Karlsruher SC II
Die Siegesserie der Kickers in der Regionalliga Süd geht weiter. Am Nachmittag gewannen die Blauen im Baden-Württembergischen Derby gegen die 2.Mannschaft des Karlsruher SC mit 3:1 (1:1). Vor 2170 Zuschauern im GAZi-Stadion auf der Waldau sorgten in einem guten Spiel Emmanuel Akwuegbu mit seinem Doppelpack (44. und 68,) und Timo Schlabach für den nächsten dreifachen Punktgewinn. Für den KSC traf Sieverling zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich in der 45. Spielminute.
Zur Aufstellung:
Mittelfeldspieler Bashiru Gambo konnte trotz seiner Verletzung in der Schulter von Beginn an auflaufen. Für den Gelb gesperrten Mustafa Akcay spielte wieder Manuel Hartmann im defensiven Mittelfeld. Ansonsten steht die Elf von Kickers-Trainer Robin Dutt:
Zum Spielverlauf:
Die 2170 Fans im Stadion sahen von Beginn an eine gute Regionalliga-Partie. Die junge KSC-Mannschaft von Trainer Rainer Krieg zeigte in den ersten 20 Minuten, warum sie derzeit den 5. Tabellenplatz belegen. Sichere Kombinationen, schnelle und gute Einzelspieler mit einer guten Organisation auf dem Platz ließen den Zuschauer heute erahnen, dass es ganz schwer werden wird für die Kickers-Elf. Der KSC machte früh Druck und attackierte schon weit in der Kickers-Hälfte. Doch die Kickers standen in nichts nach, im Gegenteil. So entwickelte sich eine gute Partie mit vielen Chancen, vor allem aber für die Kickers.
Die erste Möglichkeit vereitelte Gästekeeper Kornetzky, als er den Kopfball von Mirnes Mesic nach einer Steinle-Flanke sicher fangen konnte (7.). Auf der Gegenseite zeichnete sich David Yelldell aus, als er den Schuss von Freis aus 15 Metern sicher halten konnte, nachdem der KSC-Stürmer schön freigespielt wurde (9.). Ein schöner Kickers-Angriff über Timo Schlabach und Moritz Steinle vereiltete KSC-Abwehrspieler Barg, als er den Schuss von Mirnes Mesic in letzter Sekunde noch abblocken konnte (13.). Zehn Minuten später spielte Oliver Stierle mit Mirnes Mesic einen Doppelpass, doch sein Schussversuch wehrte Kornetky ab (23.) Wieder nur drei Minuten später schickte Emmanuel Akwuegbu seinen Sturmpartner Mirnes Mesic, doch der schoss freistehend nur den Gästekeeper an und brachte die Kugel nicht ins Netz. Die beste Chance bis dato in der 26. Minute.
Dann passierte bis zu den letzten fünf Minuten in der ersten Halbzeit nicht mehr viel, aber dafür hatten es die in sich. Zunächst traf Manuel Hartmann leider nur das Aussennetz, als er nach einem Schlabach-Eckball am langen Pfosten den Ball nicht richtig traf (41.). Doch in der 44. Minute gelang endlich der Führungstreffer: Nach einer Stierle-Ecke stand Emmanuel Akwuegbu am langen Pfosten völlig frei und brauchte die Kugel nur noch über die Linie zur 1:0 drücken. Die längst verdiente Führung für die Kickers in der 44. Spielminute. Doch mit dem Halbzeitpfiff kamen die Gäste aus Baden noch zum Ausgleich. Die Kickers-Abwehr war nicht ganz im Bilde, als Sieverling freistehend nach eine Flanke gegen den Lauf von David Yelldell köpfte. Das 1:1 in der 45. Minute, was auch gleichzeitig der Halbzeitstand blieb.
Keine Wechsel auf beiden Seiten zur zweiten Halbzeit, beide Trainer hatten und brauchten auch nicht korrigieren. So ging das muntere Spiel in die zweiten 45 Minuten, und wieder hatten die Kickers die erste Möglichkeit: ein strammen Schuss von Manuel Hartmann lenkte der Gästekeeper über die Latte (53.). In der 55. Minute ereignete sich für Gästetrainer Rainer Krieg die spielentscheidende Situation. Sascha Traut sah eine Minute zuvor wegen Foulspiels den gelben Karton von Schiedsrichter Tobias Christ. In den nächsten Spielsituation war es dann erneut Traut, der Nico Kanitz von hinten in die Beine einstieg. Der Schiedsrichter entschied sofort auf die Ampelkarte, so dass die Badener fortan nur noch zu zehnt auskommen mussten.
Und die Kickers nutzen ihre Überzahl gleich aus. Eine scharfe Hereingabe von Nico Kanitz ging im Strafraum an Freund und Feind vorbei, bis hinten Timo Schlabach stand und den Ball zur 2:1-Führung vollstreckte. Sein vierten Saisontreffer in der 59. Minute. Doch der KSC wusste nochmals zu antworten, und das überstanden die Kickers nur sehr glücklich. Ein langer Ball in den Strafraum köpfte Freis an den linken Pfosten, der Ball prallte ihm zurück an den Oberschenkel und von dort nochmals an den Pfosten, wo er aber dann Gott sei Dank weggeschlagen wurde (60). Die Kickers waren nun wieder wach. Doch in den letzten zwanzig Minuten zeigte die Kickers-Elf eine gewissen Abgeklärtheit, wie Robin Dutt in der Pressekonferenz zugab: „Auch wenn ich es nicht glauben konnte.“
Es war aber so, denn die Kickers hatten fortan das Spiel im Griff und ließen Ball und Gegner laufen. Lange Ballstafetten in den Kickers-Reihen ließen die Gäste kaum mehr in Ballbesitz kommen. Und zudem blieben die Kickers auch gefährlich und wollte die Partie entscheiden. Nach einem Zuckerpass von Mirnes Meisc stand Emmanuel Akwuegbur frei vor Kornetzky, doch leider schoss er ihn nur an anstatt ins Tor zu treffen (67.) Doch nur 60 Sekunden später sorgte er für die Entscheidung. Gegen die aufgerückte Gästeabwehr zeigten die Kickers wieder einen schnellen Angriff, Mirnes Mesic brach rechts durch, zog zwei Gegenspieler auf sich und legte dann mustergültig quer auf seinen mitgelaufenen Sturmpartner, der sicher zum 3:1 vollstrecken konnte (68.).
Die Partie war nun entschieden, und die Kickers ließen auch nichts mehr anbrennen, zu souverän wirkte das Kickers-Spiel nun. Viele Angriffsversuche erstickte Manuel Hartmann schon vor dem Kickers-Strafraum, so dass die letzte Chance nochmals den Kickers gehörte. Der eingewechselte und wiedergenesene Marvin Braun flankte punktgenau auf Mirnes Mesic am zweiten Pfosten, der den ebenfalls eingewechselten Mustafa Parmak schön per Kopf bediente, doch leider reagierte Kornetzky reaktionsschnell gegen den Kopfball von Mustafa Parmak, der das Tor aus fünf Metern eigentlich machen musste. So blieb es beim 3:1-Heimerfolg, der sicherlich sonst auch zu hoch ausgefallen wäre. Für die Kickers geht es mit dem vierten Sieg in Folge nun wieder einen Platz nach oben: Platz 6 in der aktuellen Tabelle der Regionalliga Süd.
Die Trainerstimmen:
Rainer Krieg: „Ich denke wir sahen ein rassiges Derby mit vielen Zweikämpfen und Torchancen. Die Kickers haben mit ihrer Konterstärke das Spiel entschieden und hätten schon zur Halbzeit führen müssen. Da sind wir mit einem glücklichen 1:1 in die Pause gegangen. Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, aber leider hatte der Schiedsrichter heute einen schlechten Tag. Ich denke mit der Gelb-Roten Karte hat er das Spiel entschieden, was aber keine Ausrede sein soll. Die Kickers haben verdient gewonnen, nur war der Platzverweis für mich entscheidend.“
Robin Dutt: „ Wir hatten zurecht großen Respekt vor dem KSC, sie haben viele hochtalentierte Spieler in ihren Reihen. Bis zur 20. Minuten haben sie sehr, sehr gut gespielt, früh attackiert und viel Druck über die Außenverteidiger gemacht. Doch wir wussten dies und wollten die 1 zu 1 Situation dann im Abwehrzentrum ausnützen. Was wir ja auch ganz gut gemacht haben, doch müssen wir hier mit zwei-drei Toren erzielen. Vom Chancenverhältnis her war es sicherlich ein verdienter Sieg. Die Mannschaft hat in der zweiten Hälfte Züge wie Abgeklärtheit gezeigt, die ich kaum glauben konnte. Trotzdem haben wir noch viele Fehler gemacht. Unser Blick geht nach oben, aber immer nur um einen Platz.“
Die Spielstatistik:
Kickers: Yelldell - Steinle, Wildersinn, Härter, Kanitz – Hartmann, Gambo, Stierle (73. Parmak), Schlabach (80. Braun) - Akwuegbu (88. Schreiber), Mesic – Trainer: Dutt
KSC II: Kornetzky - Gallego (85. Leis), Barg, Sieverling, Manske - Dick, Traut, Mann (80. Hock), Schröder - K. Müller (70. Strobel), Freis – Trainer: Krieg
Zuschauer:
2170 Fans im GAZi-Stadion auf der Waldau
Torfolge:
1:0 Akwuegbu (44.)
1:1 Sieverling (45.)
2:1 Schlabach (59.)
3:1 Akwuegbu (68.)
Schiedsrichter:
Tobias Christ (Eschbach)
Verwarnungen:
Gelb: Mesic, Stierle - Dick
Gelb-Rot: Traut (55. wiederholtes Foulspiel)
Quelle: stuttgarter-kickers.de
Die Siegesserie der Kickers in der Regionalliga Süd geht weiter. Am Nachmittag gewannen die Blauen im Baden-Württembergischen Derby gegen die 2.Mannschaft des Karlsruher SC mit 3:1 (1:1). Vor 2170 Zuschauern im GAZi-Stadion auf der Waldau sorgten in einem guten Spiel Emmanuel Akwuegbu mit seinem Doppelpack (44. und 68,) und Timo Schlabach für den nächsten dreifachen Punktgewinn. Für den KSC traf Sieverling zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich in der 45. Spielminute.
Zur Aufstellung:
Mittelfeldspieler Bashiru Gambo konnte trotz seiner Verletzung in der Schulter von Beginn an auflaufen. Für den Gelb gesperrten Mustafa Akcay spielte wieder Manuel Hartmann im defensiven Mittelfeld. Ansonsten steht die Elf von Kickers-Trainer Robin Dutt:
Zum Spielverlauf:
Die 2170 Fans im Stadion sahen von Beginn an eine gute Regionalliga-Partie. Die junge KSC-Mannschaft von Trainer Rainer Krieg zeigte in den ersten 20 Minuten, warum sie derzeit den 5. Tabellenplatz belegen. Sichere Kombinationen, schnelle und gute Einzelspieler mit einer guten Organisation auf dem Platz ließen den Zuschauer heute erahnen, dass es ganz schwer werden wird für die Kickers-Elf. Der KSC machte früh Druck und attackierte schon weit in der Kickers-Hälfte. Doch die Kickers standen in nichts nach, im Gegenteil. So entwickelte sich eine gute Partie mit vielen Chancen, vor allem aber für die Kickers.
Die erste Möglichkeit vereitelte Gästekeeper Kornetzky, als er den Kopfball von Mirnes Mesic nach einer Steinle-Flanke sicher fangen konnte (7.). Auf der Gegenseite zeichnete sich David Yelldell aus, als er den Schuss von Freis aus 15 Metern sicher halten konnte, nachdem der KSC-Stürmer schön freigespielt wurde (9.). Ein schöner Kickers-Angriff über Timo Schlabach und Moritz Steinle vereiltete KSC-Abwehrspieler Barg, als er den Schuss von Mirnes Mesic in letzter Sekunde noch abblocken konnte (13.). Zehn Minuten später spielte Oliver Stierle mit Mirnes Mesic einen Doppelpass, doch sein Schussversuch wehrte Kornetky ab (23.) Wieder nur drei Minuten später schickte Emmanuel Akwuegbu seinen Sturmpartner Mirnes Mesic, doch der schoss freistehend nur den Gästekeeper an und brachte die Kugel nicht ins Netz. Die beste Chance bis dato in der 26. Minute.
Dann passierte bis zu den letzten fünf Minuten in der ersten Halbzeit nicht mehr viel, aber dafür hatten es die in sich. Zunächst traf Manuel Hartmann leider nur das Aussennetz, als er nach einem Schlabach-Eckball am langen Pfosten den Ball nicht richtig traf (41.). Doch in der 44. Minute gelang endlich der Führungstreffer: Nach einer Stierle-Ecke stand Emmanuel Akwuegbu am langen Pfosten völlig frei und brauchte die Kugel nur noch über die Linie zur 1:0 drücken. Die längst verdiente Führung für die Kickers in der 44. Spielminute. Doch mit dem Halbzeitpfiff kamen die Gäste aus Baden noch zum Ausgleich. Die Kickers-Abwehr war nicht ganz im Bilde, als Sieverling freistehend nach eine Flanke gegen den Lauf von David Yelldell köpfte. Das 1:1 in der 45. Minute, was auch gleichzeitig der Halbzeitstand blieb.
Keine Wechsel auf beiden Seiten zur zweiten Halbzeit, beide Trainer hatten und brauchten auch nicht korrigieren. So ging das muntere Spiel in die zweiten 45 Minuten, und wieder hatten die Kickers die erste Möglichkeit: ein strammen Schuss von Manuel Hartmann lenkte der Gästekeeper über die Latte (53.). In der 55. Minute ereignete sich für Gästetrainer Rainer Krieg die spielentscheidende Situation. Sascha Traut sah eine Minute zuvor wegen Foulspiels den gelben Karton von Schiedsrichter Tobias Christ. In den nächsten Spielsituation war es dann erneut Traut, der Nico Kanitz von hinten in die Beine einstieg. Der Schiedsrichter entschied sofort auf die Ampelkarte, so dass die Badener fortan nur noch zu zehnt auskommen mussten.
Und die Kickers nutzen ihre Überzahl gleich aus. Eine scharfe Hereingabe von Nico Kanitz ging im Strafraum an Freund und Feind vorbei, bis hinten Timo Schlabach stand und den Ball zur 2:1-Führung vollstreckte. Sein vierten Saisontreffer in der 59. Minute. Doch der KSC wusste nochmals zu antworten, und das überstanden die Kickers nur sehr glücklich. Ein langer Ball in den Strafraum köpfte Freis an den linken Pfosten, der Ball prallte ihm zurück an den Oberschenkel und von dort nochmals an den Pfosten, wo er aber dann Gott sei Dank weggeschlagen wurde (60). Die Kickers waren nun wieder wach. Doch in den letzten zwanzig Minuten zeigte die Kickers-Elf eine gewissen Abgeklärtheit, wie Robin Dutt in der Pressekonferenz zugab: „Auch wenn ich es nicht glauben konnte.“
Es war aber so, denn die Kickers hatten fortan das Spiel im Griff und ließen Ball und Gegner laufen. Lange Ballstafetten in den Kickers-Reihen ließen die Gäste kaum mehr in Ballbesitz kommen. Und zudem blieben die Kickers auch gefährlich und wollte die Partie entscheiden. Nach einem Zuckerpass von Mirnes Meisc stand Emmanuel Akwuegbur frei vor Kornetzky, doch leider schoss er ihn nur an anstatt ins Tor zu treffen (67.) Doch nur 60 Sekunden später sorgte er für die Entscheidung. Gegen die aufgerückte Gästeabwehr zeigten die Kickers wieder einen schnellen Angriff, Mirnes Mesic brach rechts durch, zog zwei Gegenspieler auf sich und legte dann mustergültig quer auf seinen mitgelaufenen Sturmpartner, der sicher zum 3:1 vollstrecken konnte (68.).
Die Partie war nun entschieden, und die Kickers ließen auch nichts mehr anbrennen, zu souverän wirkte das Kickers-Spiel nun. Viele Angriffsversuche erstickte Manuel Hartmann schon vor dem Kickers-Strafraum, so dass die letzte Chance nochmals den Kickers gehörte. Der eingewechselte und wiedergenesene Marvin Braun flankte punktgenau auf Mirnes Mesic am zweiten Pfosten, der den ebenfalls eingewechselten Mustafa Parmak schön per Kopf bediente, doch leider reagierte Kornetzky reaktionsschnell gegen den Kopfball von Mustafa Parmak, der das Tor aus fünf Metern eigentlich machen musste. So blieb es beim 3:1-Heimerfolg, der sicherlich sonst auch zu hoch ausgefallen wäre. Für die Kickers geht es mit dem vierten Sieg in Folge nun wieder einen Platz nach oben: Platz 6 in der aktuellen Tabelle der Regionalliga Süd.
Die Trainerstimmen:
Rainer Krieg: „Ich denke wir sahen ein rassiges Derby mit vielen Zweikämpfen und Torchancen. Die Kickers haben mit ihrer Konterstärke das Spiel entschieden und hätten schon zur Halbzeit führen müssen. Da sind wir mit einem glücklichen 1:1 in die Pause gegangen. Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, aber leider hatte der Schiedsrichter heute einen schlechten Tag. Ich denke mit der Gelb-Roten Karte hat er das Spiel entschieden, was aber keine Ausrede sein soll. Die Kickers haben verdient gewonnen, nur war der Platzverweis für mich entscheidend.“
Robin Dutt: „ Wir hatten zurecht großen Respekt vor dem KSC, sie haben viele hochtalentierte Spieler in ihren Reihen. Bis zur 20. Minuten haben sie sehr, sehr gut gespielt, früh attackiert und viel Druck über die Außenverteidiger gemacht. Doch wir wussten dies und wollten die 1 zu 1 Situation dann im Abwehrzentrum ausnützen. Was wir ja auch ganz gut gemacht haben, doch müssen wir hier mit zwei-drei Toren erzielen. Vom Chancenverhältnis her war es sicherlich ein verdienter Sieg. Die Mannschaft hat in der zweiten Hälfte Züge wie Abgeklärtheit gezeigt, die ich kaum glauben konnte. Trotzdem haben wir noch viele Fehler gemacht. Unser Blick geht nach oben, aber immer nur um einen Platz.“
Die Spielstatistik:
Kickers: Yelldell - Steinle, Wildersinn, Härter, Kanitz – Hartmann, Gambo, Stierle (73. Parmak), Schlabach (80. Braun) - Akwuegbu (88. Schreiber), Mesic – Trainer: Dutt
KSC II: Kornetzky - Gallego (85. Leis), Barg, Sieverling, Manske - Dick, Traut, Mann (80. Hock), Schröder - K. Müller (70. Strobel), Freis – Trainer: Krieg
Zuschauer:
2170 Fans im GAZi-Stadion auf der Waldau
Torfolge:
1:0 Akwuegbu (44.)
1:1 Sieverling (45.)
2:1 Schlabach (59.)
3:1 Akwuegbu (68.)
Schiedsrichter:
Tobias Christ (Eschbach)
Verwarnungen:
Gelb: Mesic, Stierle - Dick
Gelb-Rot: Traut (55. wiederholtes Foulspiel)
Quelle: stuttgarter-kickers.de
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Das war einer der besten Spielzüge, die ich in dieser Saison gesehen habe. Schade, hätte ein Tor verdient gehabt.Überlinger hat geschrieben: Der eingewechselte und wiedergenesene Marvin Braun flankte punktgenau auf Mirnes Mesic am zweiten Pfosten, der den ebenfalls eingewechselten Mustafa Parmak schön per Kopf bediente, doch leider reagierte Kornetzky reaktionsschnell gegen den Kopfball von Mustafa Parmak, der das Tor aus fünf Metern eigentlich machen musste.
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Rückschlag für KSC II
Von Andreas Eisinger
Die Regionalligamannschaft des KSC musste am Samstag einen Dämpfer hinnehmen: Sie verlor bei den Stuttgarter Kickers vor 2.170 Zuschauern mit 1:3 (1:1).
Verstärkt durch die Profis Florian Dick und Sebastian Freis kassierten die Karlsruher eine Minute vor dem Pausenpfiff den Rückstand durch Emmanuel Akwuegbu, schlugen aber umgehend zurück: Tilman Sieverling glich aus und ließ die Blau-Weißen hoffen.
10 Minuten nach Wiederanpfiff sah Sascha Traut nach Wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte, danach war das Spiel für seine Mannschaft gelaufen. Timo Schlabach (59.) erhöhte, Akwuegbu traf mit seinem zweiten Tor zum Endstand.
Das Team vom Rainer Krieg rutscht in der Tabelle auf Rang sieben, freut sich nun aber auf das Derby gegen die TSG Hoffenheim. Anpfiff am kommenden Samstag ist um 14.30 Uhr auf Platz 2 im Wildpark.
Quelle: ksc.de
Von Andreas Eisinger
Die Regionalligamannschaft des KSC musste am Samstag einen Dämpfer hinnehmen: Sie verlor bei den Stuttgarter Kickers vor 2.170 Zuschauern mit 1:3 (1:1).
Verstärkt durch die Profis Florian Dick und Sebastian Freis kassierten die Karlsruher eine Minute vor dem Pausenpfiff den Rückstand durch Emmanuel Akwuegbu, schlugen aber umgehend zurück: Tilman Sieverling glich aus und ließ die Blau-Weißen hoffen.
10 Minuten nach Wiederanpfiff sah Sascha Traut nach Wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte, danach war das Spiel für seine Mannschaft gelaufen. Timo Schlabach (59.) erhöhte, Akwuegbu traf mit seinem zweiten Tor zum Endstand.
Das Team vom Rainer Krieg rutscht in der Tabelle auf Rang sieben, freut sich nun aber auf das Derby gegen die TSG Hoffenheim. Anpfiff am kommenden Samstag ist um 14.30 Uhr auf Platz 2 im Wildpark.
Quelle: ksc.de
Allgemeine Informationen
Stuttgarter Kickers: Yelldell - Steinle, Wildersinn, Härter, Kanitz - Hartmann - Schlabach, Gambo, Stierle - Mesic, Akwuegbu - Trainer: Dutt
Karlsruher SC II: Kornetzky - Gallego, Barg, Sieverling, Manske - Dick, Mann - Traut, O. Schröder, K. Müller - Freis - Trainer: Krieg
Tore: 1:0 Akwuegbu (44.), 1:1 Sieverling (45.), 2:1 Schlabach (59.), 3:1 Akwuegbu (68.)
Eingewechselt: 73. Parmak für Stierle, 80. Marvin Braun für Schlabach, 88. Schreiber für Akwuegbu - 70. Strobel für K. Müller, 80. Hock für Mann, 85. Leis für Gallego
Schiedsrichter: Christ
Zuschauer: 2170
Gelb-Rote Karten: Traut (55.)
Gelbe Karten: Mesic, Stierle - Dick
Spielbericht
Der vierte Sieg der Kickers in Folge hätte schon vor der Pause gesichert sein können. Denn in einer sehenswerten Partie hatten die Stuttgarter, bei denen Gambo trotz Schulterverletzung auflief, ein deutliches Chancenplus. Die Vorentscheidung fiel kurz nach der Gelb-Roten Karte für Karlsruhes Traut. Zuerst erzielte Schlabach das 2:1. Für den KSC traf Freis den Pfosten, dann machte Kickers- Stürmer Akwuegbu mit seinem zweiten Treffer alles klar, der starke Keeper Kornetzky war ohne Chance.
Sigor Paesler
Quelle: www.kicker.de
Stuttgarter Kickers: Yelldell - Steinle, Wildersinn, Härter, Kanitz - Hartmann - Schlabach, Gambo, Stierle - Mesic, Akwuegbu - Trainer: Dutt
Karlsruher SC II: Kornetzky - Gallego, Barg, Sieverling, Manske - Dick, Mann - Traut, O. Schröder, K. Müller - Freis - Trainer: Krieg
Tore: 1:0 Akwuegbu (44.), 1:1 Sieverling (45.), 2:1 Schlabach (59.), 3:1 Akwuegbu (68.)
Eingewechselt: 73. Parmak für Stierle, 80. Marvin Braun für Schlabach, 88. Schreiber für Akwuegbu - 70. Strobel für K. Müller, 80. Hock für Mann, 85. Leis für Gallego
Schiedsrichter: Christ
Zuschauer: 2170
Gelb-Rote Karten: Traut (55.)
Gelbe Karten: Mesic, Stierle - Dick
Spielbericht
Der vierte Sieg der Kickers in Folge hätte schon vor der Pause gesichert sein können. Denn in einer sehenswerten Partie hatten die Stuttgarter, bei denen Gambo trotz Schulterverletzung auflief, ein deutliches Chancenplus. Die Vorentscheidung fiel kurz nach der Gelb-Roten Karte für Karlsruhes Traut. Zuerst erzielte Schlabach das 2:1. Für den KSC traf Freis den Pfosten, dann machte Kickers- Stürmer Akwuegbu mit seinem zweiten Treffer alles klar, der starke Keeper Kornetzky war ohne Chance.
Sigor Paesler
Quelle: www.kicker.de
"So etwas wie Abgeklärtheit"
Die Stuttgarter Kickers schaffen den vierten Sieg in Folge - 3:1 gegen den Karlsruher SC II
Stuttgart - Die Lacher waren Robin Dutt gewiss. "Am Ende habe ich sogar so etwas wie Abgeklärtheit erkannt - ich konnte es kaum glauben", sagte der Trainer des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers. Dutt hat richtig gesehen: Das 3:1 (1:1) gegen den Karlsruher SC II war nicht nur der vierte Sieg in Folge. Das Spiel verdeutlichte, dass sich die junge Kickers-Mannschaft weiter stabilisiert hat.
Von Sigor Paesler
Dutt wusste, welche Fragen auf ihn zukommen würden. "Die Mannschaft ist auf Platz sechs geklettert, schielen sie jetzt nach ganz oben?" - "wir schielen vielleicht auf Platz fünf. Aber es gibt keinerlei Grund, euphorisch zu werden", antwortete er auch mit dem Hinweis auf die Niederlagen gegen die Spitzenteams vor der Siegesserie. "Besteht die Gefahr, dass die Mannschaft das Spiel am kommenden Sonntag beim Vorletzten 1. FC Kaiserslautern II auf die leichte Schulter nimmt?" - "Die Sorge habe ich bei meiner Mannschaft überhaupt nicht", antwortete der Trainer stolz.
Eine der Stärken der Kickers ist zurzeit der Mannschaftsgeist. Zwei Beispiele: Zehn Minuten vor dem Anpfiff stellte sich heraus, dass Bashiru Gambo trotz seiner Schulterverletzung auflaufen konnte. Mustafa Parmak, der die ganze Woche über mit einem Einsatz von Beginn an gerechnet hatte, akzeptierte dies ohne Murren, setzte sich auf die Bank und gab nach seiner Einwechslung noch eine viertel Stunde lang Vollgas. Beispiel zwei: Mirnes Mesic, Kapitän und Stürmer mit momentaner Ladehemmung, hatte in der ersten Hälfte zwei ganz dicke Möglichkeiten vergeben. Wenige Minuten vor dem Spielende, die Partie war längst entschieden, stand er in aussichtsreicher Position - doch statt etwas für sein Ego und sein Torekonto zu tun, köpfe er zum etwas besser stehenden Parmak, der dann vergab. "Natürlich verlangen die Fans Tore von mir, aber wenn andere treffen, ist mir das genauso lieb", meinte Mesic, der Emmanuel Akwuegbus Treffer zum 3:1 (68.) hervorragend vorbereitet hatte.
Sichere Abwehr, viele Chancen
Dass sich Mesics vergebene Chancen nicht rächten, lag daran, dass die Mannschaft in der Verteidigung mit Ausnahme des Gegentreffers sehr sicher stand und dass sie sich mal wieder derart viele Möglichkeiten herausgespielt hatte, dass es einfach zum Sieg reichen musste. "In einem Spiel, in dem der Gegner einen besseren Tag erwischt als wir, kann das problematisch werden", warnte Dutt jedoch. Froh kann er in diesem Zusammenhang mit der Entwicklung des zweifachen Torschützen Akwuegbu sein. Der Nigerianer lässt den Coach zwar immer wieder zum HB-Männchen werden, wenn er völlig unnötig ins Abseits läuft oder einen leichten Pass zum Gegner spielt. Aber er erzielt wichtige Tore. "Und er ist ein Spielertyp, der zu uns passt. Er ist anspielbar und kann den Ball halten", sagte Dutt, "es gibt aber noch viel, was er verbessern muss."
Das gilt freilich für die gesamte Mannschaft. Und deshalb tun die Kickers gut daran, sich über die jüngsten Siege und die gewonnene Stabilität zu freuen, aber in aller Ruhe weiterzuarbeiten.
Quelle: Esslinger Zeitung
Die Stuttgarter Kickers schaffen den vierten Sieg in Folge - 3:1 gegen den Karlsruher SC II
Stuttgart - Die Lacher waren Robin Dutt gewiss. "Am Ende habe ich sogar so etwas wie Abgeklärtheit erkannt - ich konnte es kaum glauben", sagte der Trainer des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers. Dutt hat richtig gesehen: Das 3:1 (1:1) gegen den Karlsruher SC II war nicht nur der vierte Sieg in Folge. Das Spiel verdeutlichte, dass sich die junge Kickers-Mannschaft weiter stabilisiert hat.
Von Sigor Paesler
Dutt wusste, welche Fragen auf ihn zukommen würden. "Die Mannschaft ist auf Platz sechs geklettert, schielen sie jetzt nach ganz oben?" - "wir schielen vielleicht auf Platz fünf. Aber es gibt keinerlei Grund, euphorisch zu werden", antwortete er auch mit dem Hinweis auf die Niederlagen gegen die Spitzenteams vor der Siegesserie. "Besteht die Gefahr, dass die Mannschaft das Spiel am kommenden Sonntag beim Vorletzten 1. FC Kaiserslautern II auf die leichte Schulter nimmt?" - "Die Sorge habe ich bei meiner Mannschaft überhaupt nicht", antwortete der Trainer stolz.
Eine der Stärken der Kickers ist zurzeit der Mannschaftsgeist. Zwei Beispiele: Zehn Minuten vor dem Anpfiff stellte sich heraus, dass Bashiru Gambo trotz seiner Schulterverletzung auflaufen konnte. Mustafa Parmak, der die ganze Woche über mit einem Einsatz von Beginn an gerechnet hatte, akzeptierte dies ohne Murren, setzte sich auf die Bank und gab nach seiner Einwechslung noch eine viertel Stunde lang Vollgas. Beispiel zwei: Mirnes Mesic, Kapitän und Stürmer mit momentaner Ladehemmung, hatte in der ersten Hälfte zwei ganz dicke Möglichkeiten vergeben. Wenige Minuten vor dem Spielende, die Partie war längst entschieden, stand er in aussichtsreicher Position - doch statt etwas für sein Ego und sein Torekonto zu tun, köpfe er zum etwas besser stehenden Parmak, der dann vergab. "Natürlich verlangen die Fans Tore von mir, aber wenn andere treffen, ist mir das genauso lieb", meinte Mesic, der Emmanuel Akwuegbus Treffer zum 3:1 (68.) hervorragend vorbereitet hatte.
Sichere Abwehr, viele Chancen
Dass sich Mesics vergebene Chancen nicht rächten, lag daran, dass die Mannschaft in der Verteidigung mit Ausnahme des Gegentreffers sehr sicher stand und dass sie sich mal wieder derart viele Möglichkeiten herausgespielt hatte, dass es einfach zum Sieg reichen musste. "In einem Spiel, in dem der Gegner einen besseren Tag erwischt als wir, kann das problematisch werden", warnte Dutt jedoch. Froh kann er in diesem Zusammenhang mit der Entwicklung des zweifachen Torschützen Akwuegbu sein. Der Nigerianer lässt den Coach zwar immer wieder zum HB-Männchen werden, wenn er völlig unnötig ins Abseits läuft oder einen leichten Pass zum Gegner spielt. Aber er erzielt wichtige Tore. "Und er ist ein Spielertyp, der zu uns passt. Er ist anspielbar und kann den Ball halten", sagte Dutt, "es gibt aber noch viel, was er verbessern muss."
Das gilt freilich für die gesamte Mannschaft. Und deshalb tun die Kickers gut daran, sich über die jüngsten Siege und die gewonnene Stabilität zu freuen, aber in aller Ruhe weiterzuarbeiten.
Quelle: Esslinger Zeitung
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Dutt schaut nach oben - aber nicht weit
Stuttgarter Kickers nach 3:1 über den KSC II Sechster - Christian Mauch neuer Chef des Aufsichtsrats
Stuttgart - Nach vier Siegen in Folge stehen die Stuttgarter Kickers auf Rang sechs der Fußball-Regionalliga. Doch Robin Dutt warnt vor zu großer Euphorie. "Wir können nach oben schauen", sagte der Kickers-Trainer nach dem 3:1 (1:1) gegen den Karlsruher SC II, "aber nur bis Platz fünf."
VON DIRK PREISS
Als am Samstagnachmittag im Vip-Raum des Gazistadions die Regionalliga-Tabelle auf dem Bildschirm erschien, kam es zum üblichen Reflex. Man musste die Edelfans nicht danach fragen, man sah ihnen an, dass die Rechenschieber in den Köpfen längst arbeiteten. Nach vier Siegen in Folge stehen die Stuttgarter Kickers auf Platz sechs. Und wie immer, wenn die Blauen in diese Regionen vorstoßen, wird der Rückstand zu den Aufstiegsrängen errechnet.
Auch Robin Dutt saß nach dem verdienten 3:1-Erfolg über die zweite Mannschaft des Karlsruher SC im Vip-Raum. Doch die Gedankenspiele des Kickers-Trainers waren andere. Dutts Motto: Nur keine allzu große Euphorie aufkommen lassen. "Wir können jetzt wieder nach oben schauen", sagte der Coach, "aber nur bis Platz fünf."
Dabei hatten die Spieler ihren Trainer in den vorangegangenen 90 Minuten durchaus positiv überrascht. Zwar kassierten die Kickers nur eine Minute nach der Führung durch Emmanuel Akwuegbu (44.) den Ausgleich durch Tilman Sieverling. Doch nach der Gelb-Roten Karte gegen Karlsruhes Sascha Traut und dem Treffer zum 2:1 durch Timo Schlabach (58.) ließen sich die Kickers nicht mehr aus dem Konzept bringen. "Die Mannschaft hat Züge von Abgeklärtheit gezeigt", staunte Dutt, "ich kann es kaum glauben." Für die Entscheidung sorgte in der 68. Minute erneut Akwuegbu.
Klingt, als habe sich sein Team die Tugend einer Spitzenmannschaft angeeignet. Sie als solche zu bezeichnen, davor aber hütet sich Dutt. Zwar sei er zufrieden mit der Punkteausbeute. "Das ist die beste Vorrunde seit dem Abstieg aus der zweiten Liga." Von mehr mag er aber nicht sprechen. "Es gibt keinen Grund für eine Euphorie." Die vergangenen vier Siege seien schließlich als erledigte Pflichtaufgaben zu sehen. "Wir sind im Soll", sagt Dutt.
Im Zeitplan liegt auch der neue Aufsichtsrat der Blauen. Zwei Tage nach der Nachwahl am Donnerstag traf sich das neunköpfige Gremium am Samstagnachmittag nach der Partie gegen den KSC II im Kickers-Jugendhaus. Ergebnis der ersten Gespräche: Mannschaftsarzt Christian Mauch ist neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats, der sich vor allem darum bemühen will, die wirtschaftliche Situation der Blauen zu verbessern.
Man wird aber auch in Zukunft nicht umhinkommen, als Vermittler zwischen dem streitbaren Präsidenten Hans Kullen und verärgerten Mitgliedern zu fungieren. Am vergangenen Freitag jedenfalls kehrte erneut ein altgedientes Kickers-Mitglied dem Club den Rücken. Ex-Profi Ralf Forster trat aus dem Förderkreis aus, dessen Vorstand er angehörte. Der Grund: der Umgangston des Präsidenten. "Immer diese Bösartigkeiten", teilte Forster mit, "so stelle ich mir eine vernünftige Zusammenarbeit mit der Vereinsführung nicht vor."
Quelle: StN
Stuttgarter Kickers nach 3:1 über den KSC II Sechster - Christian Mauch neuer Chef des Aufsichtsrats
Stuttgart - Nach vier Siegen in Folge stehen die Stuttgarter Kickers auf Rang sechs der Fußball-Regionalliga. Doch Robin Dutt warnt vor zu großer Euphorie. "Wir können nach oben schauen", sagte der Kickers-Trainer nach dem 3:1 (1:1) gegen den Karlsruher SC II, "aber nur bis Platz fünf."
VON DIRK PREISS
Als am Samstagnachmittag im Vip-Raum des Gazistadions die Regionalliga-Tabelle auf dem Bildschirm erschien, kam es zum üblichen Reflex. Man musste die Edelfans nicht danach fragen, man sah ihnen an, dass die Rechenschieber in den Köpfen längst arbeiteten. Nach vier Siegen in Folge stehen die Stuttgarter Kickers auf Platz sechs. Und wie immer, wenn die Blauen in diese Regionen vorstoßen, wird der Rückstand zu den Aufstiegsrängen errechnet.
Auch Robin Dutt saß nach dem verdienten 3:1-Erfolg über die zweite Mannschaft des Karlsruher SC im Vip-Raum. Doch die Gedankenspiele des Kickers-Trainers waren andere. Dutts Motto: Nur keine allzu große Euphorie aufkommen lassen. "Wir können jetzt wieder nach oben schauen", sagte der Coach, "aber nur bis Platz fünf."
Dabei hatten die Spieler ihren Trainer in den vorangegangenen 90 Minuten durchaus positiv überrascht. Zwar kassierten die Kickers nur eine Minute nach der Führung durch Emmanuel Akwuegbu (44.) den Ausgleich durch Tilman Sieverling. Doch nach der Gelb-Roten Karte gegen Karlsruhes Sascha Traut und dem Treffer zum 2:1 durch Timo Schlabach (58.) ließen sich die Kickers nicht mehr aus dem Konzept bringen. "Die Mannschaft hat Züge von Abgeklärtheit gezeigt", staunte Dutt, "ich kann es kaum glauben." Für die Entscheidung sorgte in der 68. Minute erneut Akwuegbu.
Klingt, als habe sich sein Team die Tugend einer Spitzenmannschaft angeeignet. Sie als solche zu bezeichnen, davor aber hütet sich Dutt. Zwar sei er zufrieden mit der Punkteausbeute. "Das ist die beste Vorrunde seit dem Abstieg aus der zweiten Liga." Von mehr mag er aber nicht sprechen. "Es gibt keinen Grund für eine Euphorie." Die vergangenen vier Siege seien schließlich als erledigte Pflichtaufgaben zu sehen. "Wir sind im Soll", sagt Dutt.
Im Zeitplan liegt auch der neue Aufsichtsrat der Blauen. Zwei Tage nach der Nachwahl am Donnerstag traf sich das neunköpfige Gremium am Samstagnachmittag nach der Partie gegen den KSC II im Kickers-Jugendhaus. Ergebnis der ersten Gespräche: Mannschaftsarzt Christian Mauch ist neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats, der sich vor allem darum bemühen will, die wirtschaftliche Situation der Blauen zu verbessern.
Man wird aber auch in Zukunft nicht umhinkommen, als Vermittler zwischen dem streitbaren Präsidenten Hans Kullen und verärgerten Mitgliedern zu fungieren. Am vergangenen Freitag jedenfalls kehrte erneut ein altgedientes Kickers-Mitglied dem Club den Rücken. Ex-Profi Ralf Forster trat aus dem Förderkreis aus, dessen Vorstand er angehörte. Der Grund: der Umgangston des Präsidenten. "Immer diese Bösartigkeiten", teilte Forster mit, "so stelle ich mir eine vernünftige Zusammenarbeit mit der Vereinsführung nicht vor."
Quelle: StN
- Soulfly
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- Beiträge: 2331
- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 12:55
- Wohnort: Kornwestheim
Bei Eschborn und 1860 II kann ich mich der Aussage anschließen.Blaufieber hat geschrieben: Die vergangenen vier Siege seien schließlich als erledigte Pflichtaufgaben zu sehen.
Aber VfB II und KSC II muss man erst mal schlagen.
Da haben sich schon ganz andere Mannschaften die Zähne ausgebissen.
Hold Your Fire
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Blauer Bub
- Kickers-Fan
- Beiträge: 1831
- Registriert: Sonntag 24. August 2003, 19:12
- Wohnort: Offenbach am Main
Seh ich auch so. Andererseits: Wenn man dem Taten folgen lässt, habe ich gar nichts dagegen, wenn das das Anspruchsdenken steigt!Soulfly hat geschrieben:Bei Eschborn und 1860 II kann ich mich der Aussage anschließen.Blaufieber hat geschrieben: Die vergangenen vier Siege seien schließlich als erledigte Pflichtaufgaben zu sehen.
Aber V** II und KSC II muss man erst mal schlagen.
Da haben sich schon ganz andere Mannschaften die Zähne ausgebissen.