So schwätze se im „Ländle“
So schwätze se im „Ländle“
Für alle Nicht-Schwaben unter uns ( Wer outet sich noch außer GelsenKickers und mir ? )
So schwätze se im „Ländle“
Daß das Deutsche nicht so ihre Sache ist, geben die Schwaben ja zu. Sogar offiziell. Schließlich wirbt die Landesregierung von Baden-Württemberg seit einiger Zeit für das Ländle mit dem Spruch: „Wir können alles – außer Hochdeutsch“.
Wohl wahr.
Während die fleißigen Bewohner der südwestlichsten Ecke Deutschlands in Sachen Wirtschaft und Jobs ganz weit vorn sind, ist ihre Mundart so eine Sache...
Da werden nicht nur gestandene Substantive gnadenlos verniedlicht (s. „Ländle“, das Land (d. h. Württemberg), 's Bsiachle = Besuch, 's Leffele = kleiner Löffel). Selbst Verben und Adjektive kriegen das Anhängsel: 's tropfelet (= es tröpfelt) und wer „dapferle, dapferle“ zu hören kriegt, hat sich wahre Anerkennung verdient (= tapfer, tapfer!).
Andere Wörter kriegen einen nasalen Touch (d'r Ahfang = der Anfang, schee = schön).
Oder Doppellaute wie „au“ werden plötzlich zu einem (d'r Huat = der Hut). Dann wieder mutiert ein Vokal aus unerfindlichen Gründen zu zweien ('s Buach, 's Biachle = das Buch). Oder er wird ganz weggelassen (zledschd = zuletzt). Ansonsten wird Hartes (wie K, P und T) konsequent weichggespült zu G, B und D.
Nachzulesen im „Lilliput Wörterbuch Schwäbisch“ (Langenscheidt, 384 Seiten, 2,95 Euro). Ein Anspruch auf Vollständigkeit (wie übrigens auch in den anderen kleinen Mini-Wörterbüchern) erhebt es allerdings nicht. Zu groß sind auch im Ländle die regionalen Unterschiede. Konzentriert wurde sich bei der Auswahl deshalb auf die Region um Stuttgart.
Wer „middschwätze“ will – hier klicken!
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/20 ... rbuch.html
So schwätze se im „Ländle“
Daß das Deutsche nicht so ihre Sache ist, geben die Schwaben ja zu. Sogar offiziell. Schließlich wirbt die Landesregierung von Baden-Württemberg seit einiger Zeit für das Ländle mit dem Spruch: „Wir können alles – außer Hochdeutsch“.
Wohl wahr.
Während die fleißigen Bewohner der südwestlichsten Ecke Deutschlands in Sachen Wirtschaft und Jobs ganz weit vorn sind, ist ihre Mundart so eine Sache...
Da werden nicht nur gestandene Substantive gnadenlos verniedlicht (s. „Ländle“, das Land (d. h. Württemberg), 's Bsiachle = Besuch, 's Leffele = kleiner Löffel). Selbst Verben und Adjektive kriegen das Anhängsel: 's tropfelet (= es tröpfelt) und wer „dapferle, dapferle“ zu hören kriegt, hat sich wahre Anerkennung verdient (= tapfer, tapfer!).
Andere Wörter kriegen einen nasalen Touch (d'r Ahfang = der Anfang, schee = schön).
Oder Doppellaute wie „au“ werden plötzlich zu einem (d'r Huat = der Hut). Dann wieder mutiert ein Vokal aus unerfindlichen Gründen zu zweien ('s Buach, 's Biachle = das Buch). Oder er wird ganz weggelassen (zledschd = zuletzt). Ansonsten wird Hartes (wie K, P und T) konsequent weichggespült zu G, B und D.
Nachzulesen im „Lilliput Wörterbuch Schwäbisch“ (Langenscheidt, 384 Seiten, 2,95 Euro). Ein Anspruch auf Vollständigkeit (wie übrigens auch in den anderen kleinen Mini-Wörterbüchern) erhebt es allerdings nicht. Zu groß sind auch im Ländle die regionalen Unterschiede. Konzentriert wurde sich bei der Auswahl deshalb auf die Region um Stuttgart.
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Toni Sailer
(zu Wolfgang Wolf, der ihn einwechseln wollte)
Ganz rein?
(zu Wolfgang Wolf, der ihn einwechseln wollte)
Ganz rein?
abglabbere...<<<<< fragend von einem zum anderen gehen („abklappern“)
abschaffe...
Sia sähed abbr arg abgschafft aus!<<<<<<<sich abarbeiten, hart arbeiten
Sie sehen aber ziemlich fertig aus (= höchstes Kompliment für eine schwäbische Hausfrau)
äbber...<<<<<<<jemand
äbbes...<<<<<<<<< etwas eine Art...
so äbbes wia...
d'r Ärschleschlupfer...<<<<<<<(Arsch-)Kriecher
d'r Aierkuache...<<<<<<<<<<<Eierkuchen,eine dicke Freundschaft hab.
en Aierkuache han...
Fortsetzung folgt :wink:
abschaffe...
Sia sähed abbr arg abgschafft aus!<<<<<<<sich abarbeiten, hart arbeiten
Sie sehen aber ziemlich fertig aus (= höchstes Kompliment für eine schwäbische Hausfrau)
äbber...<<<<<<<jemand
äbbes...<<<<<<<<< etwas eine Art...
so äbbes wia...
d'r Ärschleschlupfer...<<<<<<<(Arsch-)Kriecher
d'r Aierkuache...<<<<<<<<<<<Eierkuchen,eine dicke Freundschaft hab.
en Aierkuache han...
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Ganz rein?
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- Blauer Bayer
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- Registriert: Samstag 13. September 2003, 10:05
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Re: So schwätze se im „Ländle“
Mehr outen kann ich mich nicht :wink: .SVK-Caco hat geschrieben:Für alle Nicht-Schwaben unter uns ( Wer outet sich noch außer GelsenKickers und mir ? )
- Blauer Bayer
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nordlicht
Ausländer - d´r Raigschmeggde
Bauchschmerzen - ´s Ranzeblitze
beinahe - oms Härle
böse - beeß
Brand - ´s Fuier
bremsen - migge
Chef - d´r Kabbo , d´r Alde
Deutschland - Deitschland
Dorf - Flägge
dumm - daub, bleed
eben: ganz eben - dopfebe
Ecke - ´s Egg
Entschuldigung! - Hobbla!
Erinnerung - deeß woiß i nôh
Erwachsene - die Alde
fallen - blotze
faul - faul ; sehr faul - schdengfaul
Fliege - d´Mugg
flirten - baussiere, siaßholz raschble
Gesäß - d´r Hendera, d´r Arsch, ´s Ärschle
Geschäft - d´r Lade
glücklich - gligglich
Gott - d´r Herrgodd
hallo! - hä!
hässlich - wiaschd
Heimat - ´s Ländle
herunterfallen - rahagle
hübsch - schee
immer - emmer, älleweil
kaputt - hee
Kopfschmerzen - ´s Schädelweh
Kuss - ´s Kissle
küssen - a Kissle gäbe
Nase - ´s Neeßle (Bei Frauen)
d´r Zengge (Bei Männern)
Popo - ´s Fiedle
Rad fahren - raadle
rennen - saue
rufen - schreie
sauer - räß
schlank - dirr
schluck auf - d´r Hägger
schreien - brille
Schuh - Schlabbe
schwindlig - durmelich
sitzen - hogge
sterben - schdärbe
übel gelaunt - narret
keine Ursache! - scho rächd!
Zigarette - d´Zigarädd
Bauchschmerzen - ´s Ranzeblitze
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Brand - ´s Fuier
bremsen - migge
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faul - faul ; sehr faul - schdengfaul
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- svk4ever
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Myspace: http://www.myspace.com/svk4ever
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Überlinger