Di Canio zeigt erneut Faschistengruß

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micha h.
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Di Canio zeigt erneut Faschistengruß

Beitrag von micha h. »

Quelle: SpOn

Di Canio zeigt erneut Faschistengruß

Er lernt einfach nicht dazu. Zum zweiten Mal binnen eines Jahres hat Paolo Di Canio mit einem faschistischen Gruß für einen Skandal gesorgt - zumindest in weiten Teilen der Öffentlichkeit. Viele Anhänger seines Clubs Lazio Rom dagegen hegen eine ähnlich stumpfe Gesinnung.

Der Kapitän des italienischen Fußball-Erstligisten ist am vergangenen Wochenende erneut in die Kritik geraten. Der 36 Jahre alte Stürmer hatte am Sonntag beim Spiel Livorno Calcio gegen Lazio (2:1) seine Fans mit dem ausgestreckten rechten Arm begrüßt. Di Canio trägt zudem eine Tätowierung mit der Schrift "Dux" (lateinisch: Führer) auf dem Arm. Die Anhänger von Gegner Livorno sind dagegen für ihre linke politische Einstellung bekannt.

Die Unterstützung des Faschismus ist in Italien gesetzlich verboten. Di Canio war bereits von der Disziplinarkommission des italienischen Fußballverbandes (FIGC) im vergangenen März mit einer Geldstrafe von 10.000 Euro belegt worden, weil er am 6. Januar im Stadtderby gegen AS Rom seine Anhänger ebenfalls mit dem faschistischen Gruß gefeiert hatte. Auch sein Club wurde damals zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Disziplinarkommission war zu der Überzeugung gekommen, dass Di Canios Geste eine klare politische Bedeutung habe.

"Di Canios Geste ist ein Schwachsinn, er tut dies nicht zum ersten Mal, er sollte bestraft werden", kommentierte Livorno-Star Marco Amelia. Der Vize-Präsident FIGC, Pierluigi Abete, versicherte, dass er den Fall Di Canio überprüfen werde. "Politik sollte von den Spielfeldern fern bleiben", kommentierte Abete.

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Ich finde solche Hohlbirnen wie die Canio sollte man ein Leben lang sperren!
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SAUNASARKAST
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Beitrag von SAUNASARKAST »

der italienische fußball ist sowas von scheiße derzeit, man hört ja nur noch von gewalt, rassismus, korruption, doping und leeren stadien.
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Raul
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Re: Di Canio zeigt erneut Faschistengruß

Beitrag von Raul »

micha h. hat geschrieben:"Politik sollte von den Spielfeldern fern bleiben"
..Paolo Di Canio am besten auch! Bin ja mal gespannt wie die Strafe dieses Mal aussieht.
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Tacheles
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Beitrag von Tacheles »

Und diesmal bin ich mir sicher, dass er NICHT den Gechinger in der Kurve grüßen wollte... :twisted:

Raus mit dem Drecksack !!!
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Rinderwahn
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Beitrag von Rinderwahn »

wpiegel.de


Blatter wütend über Di Canio

Paulo Di Canio hat den Bogen überspannt. Nachdem der Fußballprofi von Lazio Rom abermals öffentlich seine rechte Gesinnung offenbart hat, denkt Fifa-Chef Joseph Blatter über eine Bestrafung des Italieners nach. Di Canio ist von Reue weit entfernt.

Tokio - "Ich werde die Fans immer so grüßen, weil es mir das Gefühl gibt, dass ich zu meinem Volk gehöre", tönte der 37-Jährige in italienischen Zeitungen. Wahrscheinlich ist es auch diese Verbohrtheit, die Blatter auf den Plan gerufen hat. "Wir haben den Fall jetzt in unseren Akten", sagte der Fifa-Chef während der Club-WM in Tokio. Zwar müsse der ganze Vorfall noch geprüft werden, "aber ich kann jetzt schon sagen, dass wir ganz hart gegen jede Form von Diskriminierung im Fußball vorzugehen haben", betonte der Schweizer. Rassistische Spieler und Clubs müssten bestraft werden, so der Weltverbandchef.

Spieler Di Canio (in Livorno): "Ich werde die Fans immer so grüßen"
Di Canio war vergangen Sonntag beim Ligaspiel in der Serie A bei Livorno Calcio (1:2) mit dem Faschistengruß an den Fans seines Clubs vorbeimarschiert. Für den gleichen Vorfall in der vorigen Saison im Derby gegen AS Rom im Januar hatte der italienische Fußballverband (FIGC) eine Geldstrafe von 10.000 Euro gegen ihn verhängt.

Nun untersucht eine FIGC-Disziplinarkommission den Wiederholungsfall. Dieses Ergebnis will Blatter noch abwarten, bevor er für die Fifa eine Entscheidung trifft. Sollten die Italiener Di Canio bestrafen, will auch der Fifa-Chef handeln und kündigte an, "dass wir in solchen Fällen Spieler aus unserer Familie ausschließen müssen". Blatter sagte, die einzige Chance, gegen Rassismus vorzugehen, sei entsprechende Straftäter auszuschließen. Für den Schweizer ist sogar der Zwangsabstieg einer Mannschaft denkbar. "Rassismus ist eine Schande für den Sport", Blatter.
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blauweissschwarz
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Beitrag von blauweissschwarz »

Dieser Hohlkopf dürfte ein Stadion höchstens noch zum Pissbeckenputzen von innen sehen...Aber so krank ist Italien wohl zur Zeit- da kann einem speiübel werden...
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Tacheles
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Beitrag von Tacheles »

Lazios Paulo di Canio droht eine harte Strafe. Er hatte im Spiel gegen den AS Livorno die rechte Hand zu den Fans als Faschistengruß erhoben. Die FIFA beschäftigt sich derzeit mit dem Fall und möchte eine harte Strafe, da es zum wiederholten Male geschehen ist.

tm.de
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Felix B.
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Beitrag von Felix B. »

So ein Idiot, wirklich. Damit schadet er nicht nur sich sondern vor allem seinem Verein!
Tüten-Tim

Beitrag von Tüten-Tim »

Man muss aber auch bedenken, dass Lazio gegen Livorno gespielt hat!
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Felix B.
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Beitrag von Felix B. »

Eigentlich war klar dass wenn er sowas nochmal bringt, es gerade gegen Livorno sein wird...
moehringer
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Beitrag von moehringer »

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was für ein tier...
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hobbesblau
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Beitrag von hobbesblau »

was für ein tier...
Ja, sowohl körperlich als auch geistig.
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Raul
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Beitrag von Raul »

Tüten-Tim hat geschrieben:Man muss aber auch bedenken, dass Lazio gegen Livorno gespielt hat!
Nur weil Livornos Fans eher links sind ist das keine Legitimation für faschistische Grüsse.
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Raul
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Beitrag von Raul »

Di Canio sorgt wieder für Eklat

Weder Geldstrafen noch ein angedrohtes Disziplinarverfahren haben Paulo Di Canio davon abbringen können, seine Geisteshaltung erneut zu demonstrieren. Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche zeigte der Stürmer von Lazio Rom einen faschistischen Gruß.

Rom - Bei seiner Auswechslung im Spiel gegen Tabellenführer Juventus Turin verabschiedete sich Di Canio zum wiederholten Mal mit dem von den Faschisten benutzen römischen Gruß. "Ich werde auch weiter so grüßen. Dann werden sie mich nach jedem Spiel verurteilen müssen", sagte der Spieler später.

Fifa-Präsident Joseph Blatter hatte dem Spieler, der schon mehrfach durch das öffentliche Zeigen seiner Gesinnung aufgefallen war, am Rande der Club-Weltmeisterschaft in Tokio bereits eine Bestrafung angedroht. "Wir beschäftigen uns mit dem Fall. Wir werden streng gegen jede Form von Diskriminierung vorgehen", erklärte Blatter.

Di Canio, der auch eine Tätowierung mit der Schrift "Dux" (lateinisch: Führer) auf dem Arm trägt, war bereits vergangene Woche beim Ligaspiel in der Serie A bei Livorno Calcio (1:2) mit dem Faschistengruß an den Fans seines Clubs vorbeimarschiert. "Ich werde die Fans immer so grüßen, weil es mir das Gefühl gibt, dass ich zu meinem Volk gehöre", hatte er anschließend in italienischen Zeitungen erklärt.

Für den gleichen Vorfall in der vorigen Saison im Derby gegen AS Rom im Januar hatte der italienische Fußballverband FIGC eine Geldstrafe von 10.000 Euro gegen ihn verhängt.

Quelle: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 09,00.html
nordlicht

Beitrag von nordlicht »

Solange eine Frau Mussolini auf der Haupttribüne Tränen in den Augen hat, wegen dem Gruß, wird er das auch sicher nicht unterlassen. Das Ganze hat natürlich alles nichts in einem Fussballstadion zu suchen, aber die "Anhänger" hat er ja anscheinend. Und was stören ihn schon 10.000 Euro Strafe - die zahlt er aus der Portokasse.
moehringer
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Beitrag von moehringer »

Es sei ja jedem selbst überlassen, was er über den guten Paolo (nicht Pinkel) und seine Aktivitäten denkt, jedoch finde ich es erstaunlich und auch in gewisser Hinsicht positiv, dass es in Zeiten in denen der Kommerz immer weiter voranschreitet, Traditionsvereine nach und nach aussterben und die Spieler oftmals kaum besser als geldgierige Huren sind, die sich stets dort aufhalten, wo der Goldesel seine wertvollen Exkremente herniederlässt, noch Spieler gibt, die so fanatisch zu ihrem Verein und den Anhängern stehen und wohl alles für diese geben würden, wie eben Paolo di Canio. Ob es nun nötig ist diese Liebe dadurch zum Ausdruck zu bringen, dass besagter Herr des öfteren den rechten Arm gen Himmel hebt, sei an dieser stark bezweifelt, jedoch steht er wenigstens zu seiner Sache und zu seinen Taten und ist dementsprechend auch bereit die Konsequenzen zu tragen. Jedoch bin ich der Meinung, dass er dies, wenn er es für nötig erachtet, in Zukunft doch bitte außerhalb des Fußballstadions tun sollte.

@hobbesblau: Ich meinte eher nur das körperliche, nur weil er sein Land liebt und er in letzter Zeit in einschlägiger Weise auffällig geworden ist, vermag ich, der ich Herrn di Canio nicht persönlich kenne, dennoch keine Schlüsse auf seine geistige Kompetenz zu ziehen, auch wenn viele der hier anwesenden Schreiberlinge ihn scheinbar sehr gut zu kennen scheinen, weil ich mir kaum vorstellen kann, dass besagte Personen ihn ohne weiteres vorverurteilen würden, von daher schließe ich mich doch einfach der hier herrschenden Meinung an...
nordlicht

Beitrag von nordlicht »

Ich kenne ihn auch nicht, werde mir deshalb auch kein Urteil bilden.

Es ist aber auch eine Tatsache, daß in Italien mit diesem Thema lockerer umgegangen wird, dies ist zumindest mein Eindruck. Geh ich in Italien in eine Autobahnraststätte oder einen Lebensmittelladen, so stehen da öfters mal Weinflaschen mit den Etiketten diverser "Führer". Auch war ich schon in Venedig und habe einen Laden entdeckt, in dem man die Figuren bzw. die Autos, Flugzeuge usw. aus der Zeit kaufen kann.

Ich gebe dem Möhringer recht, wenn er sagt, daß es jedem überlassen ist, was er davon hält. Jeder sollte für sich entscheiden, zu welcher "Gesinnung" er gehört und sich damit auseinandersetzen.
Zuletzt geändert von nordlicht am Montag 19. Dezember 2005, 15:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von GelsenKickers »

nordlicht hat geschrieben:i Und auch das ist richtig, daß sowas auf jeden Fall in kein Stadion gehört. Jeder sollte für sich entscheiden, zu welcher "Gesinnung" er gehört und sich damit auseinandersetzen. Aber es gehört eben nicht in ein Stadion!
Hört sich bei dir fast an, als wenn du es aber überall tolerieren würdest, nur halt nicht in einem Stadion.
Für mich hat dieser Faschisten-Scheiss nirgends etwas zu suchen.
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hobbesblau
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Beitrag von hobbesblau »

Genau, Gelsenkickers!
nordlicht

Beitrag von nordlicht »

So, ich hab's jetzt abgeändert, damit ich hier nicht falsch verstanden werde. Nein, mit Sicherheit ist das nicht so, ich toleriere es nicht. Deshalb meinte ich ja auch, daß sich jeder mit seiner "Gesinnung" auseinandersetzen soll bzw. sollte er darüber nachdenken, ob es die richtige ist. Sorry, wenn das jetzt falsch rüberkam.
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Beitrag von moehringer »

@nordlicht: völlig richtig, im Gegensatz zu einem gewissen anderen Staat, können die Italiener mit ihrer Geschichte scheinbar vernünftig umgehen (was ja wiederrum nicht ausschließt, dass dort nicht auch kritisch mit der eigenen Vergangenheit verfahren wird, aber bitte nur bis zu einem gewissen Grad). Dass das Abdrucken einer solchen Persönlichkeit auf eine Weinflasche, nichts mit einem vernünftigen Umgang zu tun hat, versteht sich von selbst, ich bezog meine Aussage auf die allgemeine Situation - Dies nur, ehe mir hier etwas angedichtet wird.
GelsenKickers hat geschrieben: Hört sich bei dir fast an, als wenn du es aber überall tolerieren würdest, nur halt nicht in einem Stadion.
Ja und, wo ist denn da das Problem? Durch Art. 5 des Grundgesetzes wird schließlich jedermann das Recht zugesprochen seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern, wozu selbstverständlich auch die Meinungsbildungsfreiheit gehört. Also stehe doch als guter und vor allem toleranter Demokrat, der du hoffentlich bist, auch jedem mündigen Bürger zu, das zu denken und an das zu glauben was er für richtig hält (selbstverständlich nur solange es sich im Rahmen der geltenden Gesetze bewegt). Schließlich bedeutet Toleranz die "Respektierung der Meinungen" wozu Meinungen jeglicher Art zu zählen haben, also auch die unliebsamen!
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Beitrag von GelsenKickers »

Deswegen fiel meine Formulierung auch so aus:
Für mich hat dieser Faschisten-Scheiss nirgends etwas zu suchen.
nordlicht

Beitrag von nordlicht »

moehringer hat geschrieben:
Ja und, wo ist denn da das Problem? Durch Art. 5 des Grundgesetzes wird schließlich jedermann das Recht zugesprochen seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern, wozu selbstverständlich auch die Meinungsbildungsfreiheit gehört. Also stehe doch als guter und vor allem toleranter Demokrat, der du hoffentlich bist, auch jedem mündigen Bürger zu, das zu denken und an das zu glauben was er für richtig hält (selbstverständlich nur solange es sich im Rahmen der geltenden Gesetze bewegt). Schließlich bedeutet Toleranz die "Respektierung der Meinungen" wozu Meinungen jeglicher Art zu zählen haben, also auch die unliebsamen!
So sehe ich das auch. Ich toleriere bzw. respektiere die Meinung eines anderen. Und wenn ich mit jemandem diskutiere, dann ist es mir schnurzegal, ob er katholisch oder evangelisch, links oder rechts, blau oder rot ist. Die Gesinnung ist meiner Meinung nach zweitrangig, wichtig ist der Mensch selbst.
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Blauer Bayer
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Beitrag von Blauer Bayer »

Schließlich bedeutet Toleranz die "Respektierung der Meinungen" wozu Meinungen jeglicher Art zu zählen haben, also auch die unliebsamen!
Soweit ich weiß, ist in Deutschland das Zeigen des Hitlergrußes strafbar. Es handelt sich hierbei nicht nur um eine politische Äußerung, sondern um eine Verhöhnung von Millionen Holocaust-Opfern. Bei mir hört es da mit der Toleranz ziemlich schnell auf. :roll:
Tüten-Tim

Beitrag von Tüten-Tim »

Raul hat geschrieben:
Tüten-Tim hat geschrieben:Man muss aber auch bedenken, dass Lazio gegen Livorno gespielt hat!
Nur weil Livornos Fans eher links sind ist das keine Legitimation für faschistische Grüsse.
"eher links" ist gut... Ich behaupte mal, dass keine Gruppierung in ganz Europa so stalinistisch eingestellt ist, wie die BAL!

Ansonsten ist den Äußerungen des Möhringers nichts hinzuzufügen. Jeder Spieler entscheidet selbst, für welchen Verein er spielen möchte. In Italien weiß jeder, für welche politische Richtung Vereine wie Lazio, Hellas, Atalanta oder Livorno stehen. Wenn ich mich entsprechend mit den Fans solidarisiere und ein Teil von ihnen werde, ist das nur wünschenswert, wie ich finde...
Tüten-Tim

Beitrag von Tüten-Tim »

Blauer Bayer hat geschrieben:
Schließlich bedeutet Toleranz die "Respektierung der Meinungen" wozu Meinungen jeglicher Art zu zählen haben, also auch die unliebsamen!
Soweit ich weiß, ist in Deutschland das Zeigen des Hitlergrußes strafbar. Es handelt sich hierbei nicht nur um eine politische Äußerung, sondern um eine Verhöhnung von Millionen Holocaust-Opfern. Bei mir hört es da mit der Toleranz ziemlich schnell auf. :roll:
In Deutschland... Lazio spielt aber in Italien. Es gibt haufenweise europäische Länder, in denen der Hitlergruß nicht verboten ist. In Ungarn beispielsweise ist das Hakenkreuz nicht verboten, Hammer und Sichel hingegen schon. Und Ungarn gehört wie wir wissen zur Europäischen Union!
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Raul
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Beitrag von Raul »

Tüten-Tim hat geschrieben:In Deutschland... Lazio spielt aber in Italien. Es gibt haufenweise europäische Länder, in denen der Hitlergruß nicht verboten ist. In Ungarn beispielsweise ist das Hakenkreuz nicht verboten, Hammer und Sichel hingegen schon. Und Ungarn gehört wie wir wissen zur Europäischen Union!
Die Unterstützung des Faschismus ist in Italien gesetzlich verboten.
Soviel dazu...
moehringer
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Beitrag von moehringer »

Blauer Bayer hat geschrieben:
Schließlich bedeutet Toleranz die "Respektierung der Meinungen" wozu Meinungen jeglicher Art zu zählen haben, also auch die unliebsamen!
Soweit ich weiß, ist in Deutschland das Zeigen des Hitlergrußes strafbar. Es handelt sich hierbei nicht nur um eine politische Äußerung, sondern um eine Verhöhnung von Millionen Holocaust-Opfern. Bei mir hört es da mit der Toleranz ziemlich schnell auf. :roll:
Wie schon Tim angeführt hat, was interessiert denn das deutsche Strafrecht in Italien, auch wenn unsere Länder einst über gewisse engere Beziehungen verfügten, gilt in Italien in der Regel nach wie vor das italienische und in Deutschland das deutsche Recht. Im übrigen hat Di Canio keinen Hitlergruß, sondern einen Führergruß gezeigt, der bekanntermaßen zu Ehren des italienischen Duces, Benito Mussolini, ausgebracht wird und weder mit dem deutschen Führer, Adolf Hitler, noch mit dem spanischen Caudillo (= span. für Führer), Francisco Franco etwas zu tun hat. Di Canio ist folglich weder Nationalsozialist, noch Falangist, sondern italienischer Faschist und hat sich somit mit seinem Gruß nicht gegen ein Strafgesetz verstoßen, reicht das nun aus um wieder in deinen Toleranzspielraum zu gelangen?
moehringer
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Beitrag von moehringer »

Raul hat geschrieben:
Die Unterstützung des Faschismus ist in Italien gesetzlich verboten.
Soviel dazu...
Anstatt absolut nichtssagende Zeilen aus Artikeln zu kopieren, lege doch bitte einzelne Fakten dar, die zu dieser obskuren "Unterstützung" gehören und die gesetzlich untersagt sein sollen.
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gablenberger
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Beitrag von gablenberger »

lazio, grande lazio :!: irriducibili... 8)
die große stadt lockt mit ihrem glanz, mit schönen frauen, mit musik und tanz...
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Beitrag von SAUNASARKAST »

Sperre gegen uneinsichtigen Di Canio






Keine Einsicht zeigte Lazio Roms Kapitän Paolo Di Canio: Obwohl der italienische Verband und sogar der Weltverband Fifa gegen ihn wegen seiner rechtsextremistischen Gesten ermittelt, fiel der 37-Jährige am Wochenende erneut aus der Rolle. Im Match Lazio gegen Juventus Turin hatte der Römer am Samstag erneut für Aufsehen gesorgt, als er sich sich bei seiner Auswechslung im römischen Olympiastadion von seinen Fans wieder mit dem von den Faschisten benutzten römischen Gruß verabschiedet hatte.

Der italienische Verband reagierte auf die erneute Entgleisung und belegte Di Canio mit einer Sperre für eine Partie und einer zusätzlichen Strafe in Höhe von 8 000 Euro. "Ich werde auch weiter so grüßen. Dann werden sie mich ich jedem Spiel verurteilen müssen", meinte Di Canio in einem Fernsehinterview unbeeindruckt und zeigte sich uneinsichtig: "Jeder kennt meine Ideen. Der römische Gruß ist Geschichte, und wenn wir das bestreiten wollen, müssen wir aus Rom mehrere Statuen entfernen."

Blatter verurteilt Rassismus aufs Schärfste

Fifa-Präsident Joseph S. Blatter hatte in der vergangenen Woche Di Canio in aller Deutlichkeit ermahnt. Der Schweizer bestätigte die Anlegung eines Dossiers über den "Wiederholungstäter" und betonte, dass die Fifa beim Nachweis rassistischen Verhaltens in aller Schärfe gegen Klub und Spieler vorgehen werde.

Blatter drohte dem Italiener mit dem Ausschluss aus allen Wettbewerben, sollte er für schuldig befunden werden. "Bis jetzt kenne ich keine Fakten, sondern weiß nur, was mir berichtet worden ist. Aber in solchen Fällen müssen wir auch Spieler aus unserer Familie ausschließen", erklärte der Fifa-Boss.

Di Canio hatte ausgerechnet beim Lazio-Gastspiel in der kommunistischen Hochburg Livorno (1:2) mit dem ausgestreckten rechten Arm provoziert. Bei einer ähnliche Entgleisung im Derby gegen den AS Rom hatte der Stürmer im Januar eine Geldstrafe von 10 000 Euro zahlen müssen.

(Handelsblatt)
gott, wie lächerlich. ein spiel sperre, ich lach mich tot, was für idioten der italienische verband, unfaßbar!
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Felix B.
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Beitrag von Felix B. »

Ich soll von Joe folgenden Beitrag ins Forum setzen, da dieses bei ihm nicht funktioniert:

--------------------------------------------

@ Henning

Es ist vollkommen gleichgültig, ob der faschistische Gruß in Deutschland strafbar ist und in Italien nicht. Es geht hier nicht um vergleichendes Strafrecht, sondern darum, was jemand mit einer solchen Geste zum Ausdruck bringt.

Selbst, wenn der italienische Faschismus nicht den Mord- und Terrorzüge des deutschen Nationalsozialismus besaß, so besteht keinerlei Grund, ihn zu verharmlosen. Das System hatte durch und durch einen autoritären, antidemokratischen Charakter, gestützt auf der rassistischen Idee, die von der Überlegenheit einer eurasischen Rasse ausging. Dass der italienische Faschismus sich weniger aggressiv gebärdete als sein deutsches Pendant liegt daran, dass es ihm anders als den Nazis nicht gelang, in der Gesellschaft eine wirkliche Verankerung bei den Massen zu finden.

Jede Verniedlichung des italienischen Faschismus verbot sich spätestens seit der mit deutscher Hilfe erfolgten Rückeroberung der Staatsgewalt durch Mussolini, der es den Deutschen erlaubte, ihre in anderen besetzten Ländern bereits praktizierte Terrorherrschaft auch in Italien zu etablieren. (Es sei hier als Beispiel der Name Priebke erwähnt.)

Wenn di Canio mit dem beschönigend genannten "römischen" Gruß nicht nur seine Sympathie für ein die Freiheit und Gleichheit als Kern der Menschenwürde verachtendes politisches System zum Ausdruck bringt, sondern vielmehr auch noch mit seiner möglicherweise nicht strafbewehrten, dennoch die Regel verletzende Geste den Lazio-Mob(*) aufputscht, so täte der italienische Fußballverband gut daran, ihn aus dem Verkehr zu ziehen.


Joe.


(*) Ich kenne einige Laziali, von denen ich mir gut vorstellen kann, dass sie bei di Canio das kalte Grausen packt.
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Tacheles
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Beitrag von Tacheles »

3:0 für Joe !!!
moehringer
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Beitrag von moehringer »

Mir und auch der Fifa darf es keinesfalls gleichgültig sein, ob das Verhalten des Herrn Di Canio in Italien strafbar ist oder nicht, denn wo kämen wir denn hin, wenn jedermann wegen moralischer Verfehlungen ans Schaffott gebracht werden würde. Schließlich hat der italienische Gesetzgeber es scheinbar nicht für nötig erachtet in Anbetracht der geschichtlichen Gegebenheiten einen vergleichbaren, dem unsrigen Straftatsystem anhaftenden § 86a oder gar den meiner Ansicht nach zu weitgehend grundrechtseinschränkenden § 130 zu verabschieden. Dies zeugt von einem gesunden Umgang mit der eigenen Vergangenheit, wovon sich der ein oder andere Staat mal eine Scheibe abschneiden könnte.

Selbstverständlich ist der Faschismus als nicht demokratisch einzustufen, also erwarte doch bitte nicht von einem Anhänger dieser Bewegung, dass er für die demokratischen Grundprinzipien und Werte eintritt, das wäre wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Als gute Demokraten, die wir doch hoffentlich alle sind, tun wir dies natürlich. Aber eben auch eine politische Meinung zu haben und zum Ausdruck zu bringen, welche von der herrschenden Meinung abweicht, ist ihm (solange er sich an die geltenden Gesetze hält) durch die Verfassung garantiert, also wäre es doch sehr undemokratisch ihm das Recht abzusprechen, dieser seiner Gesinnung Ausdruck zu verleihen. Richtig ist, dass der italienische Faschismus zwar Züge des Nationalssozialismus aufweist (weil eben beides Formen des Faschismus sind), richtig ist aber auch, dass sich der italienische Faschismus wesentlich anders entfaltet hat als der deutsche, was auch den lockeren Umgang der Italiener mit diesem Teil ihrer Geschichte verstehen lässt.

Wenn di Canio nun für diese seine Sache einsteht, so vermag ich persönlich nicht über die moralische Verwerflichkeit zu richten, dafür ist eine höhere, überirdische Instanz zuständig. Als angehender Jurist und potenzieller Richter kann ich es mir nämlich nicht erlauben jemanden aufgrund seiner Gesinnung vorzuverurteilen, sondern muss ebenso wie die Fifa objektiv die Rechtslage zu begutachten um dann in meinem unermesslichen Ratsschluss ein Urteil zu fällen. Recht zu sprechen, ist die eine Sache, ob dieses Recht dann auch subjektiv gerecht ist, kommt jeweils auf die Sichtweise des Betrachters an, wie man es auch aus dem ein oder anderen Staat kennt. Im Falle Di Canio sehe ich, der ich mich gerne eines besseren belehren lasse, keine juristische Verfehlung (zur Wiederholung: ihn moralisch zu verurteilen werde ich mich nicht anmaßen, dafür sehe ich mich nicht zuständig), somit bin ich grundsätzlich gegen seine Bestrafung, auch wenn ich es begrüßen würde, wenn besagter Spieler seine Armbewegungen, sofern er diese als Ausdruck seiner Meinung als unbedingt notwendig erachtet, in Zukunft außerhalb des Fußballstadions tätigen würde. Im Übrigen ist es mir schleierhaft, wie die Fifa ihn auf dieser gesetzlichen Basis aus dem Verkehr ziehen will.
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Martin
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Beitrag von Martin »

Tacheles [reloaded] hat geschrieben:3:0 für Joe !!!
nix 3:0, denn wer mitliest, sich an einer diskussion beteiligt, aber über andere leute reden muss, weil man nicht in der lage ist den eintrag selber zu schreiben, liegt schonmal 0:10 hinten :lol:
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hobbesblau
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Beitrag von hobbesblau »

Dann eben 13-10
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Felix B.
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Beitrag von Felix B. »

Martin hat geschrieben:aber über andere leute reden muss, weil man nicht in der lage ist den eintrag selber zu schreiben, liegt schonmal 0:10 hinten :lol:
Dies hat rein technische Gründe, ich weiß dass Joe durch seine Firewall keine Schreibe Möglichkeit im Forum hat.
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Raul
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Beitrag von Raul »

moehringer hat geschrieben:
Raul hat geschrieben:
Die Unterstützung des Faschismus ist in Italien gesetzlich verboten.
Soviel dazu...
Anstatt absolut nichtssagende Zeilen aus Artikeln zu kopieren, lege doch bitte einzelne Fakten dar, die zu dieser obskuren "Unterstützung" gehören und die gesetzlich untersagt sein sollen.
Wie wird denn nun eigentlich die Spielsperre und zusätzliche Strafe von 8000€ begründet?
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Ralphonso
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Beitrag von Ralphonso »

jaja, schön wasser predigen und wein saufen... :roll:

das phänomen des "gutmenschis vulgaris" ist, ein das leben in einer "world of respect" und toleranz und alle haben wir uns lieb. bis dahin so schön, so gut.

weicht jetzt aber ein böser faschist von der norm (nach rechts) ab, dann wird gleich drauflosgeprügelt, am besten gleich mit der großen nazikeule, da diese besonders zu weihnachten jeglichen widerspruch sofort unterbindet bzw. unterbinden sollte und auch gewisse unterschiede, wie nie dagewesen erscheinen lässt. ganz großer sport.

inwieweit hier eine verurteilung durch den verband möglich ist, entzieht sich meiner kenntnis. mich würde es aber arg wundern, wenn hierfür ein strafenkatalog vorliegen würde.

einig bin ich, dass eine solch propaganda im stadion nichts verloren hat. hier soll der sport regieren und nur dieser.

so und jetzt bitte hauen...
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Martin
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Beitrag von Martin »

Ralphonso hat geschrieben:
so und jetzt bitte hauen...
jaja, du suchst doch nur nen grund, um dich von biene verarzten zu lassen :arrow: doktorspielchen
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