STZ: Erdin - ein Manager ohne Rückendeckung?
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STZ: Erdin - ein Manager ohne Rückendeckung?
Erdin - ein Manager ohne Rückendeckung?
Der Gewöhnungsprozess bei den Kickers läuft stockend
STUTTGART. Drei Monate ist die neue Führung des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers im Amt, doch noch vermisst der Geschäftsführer Kahraman Erdin den richtigen Draht, vor allem zum Aufsichtsrat: "Die Kommunikation im Verein könnte derzeit besser sein."
Von Joachim Klumpp
In der nächsten Woche läuft die Schonfrist ab. Das neue Präsidium der Stuttgarter Kickers ist dann 100 Tage im Amt - Zeit, um ein erstes Fazit zu ziehen. Also die Nachfrage beim Aufsichtsratsvorsitzenden Hans-Jürgen Wetzel, und der sagt: "Für eine Bilanz ist es noch etwas zu früh, weil wir mit dem Präsidium erst einmal gemeinsam getagt haben." Das war Ende September, am Tag des Auswärtsspiels in der Fußball-Regionalliga beim SC Feucht. Zufall oder Absicht? Jedenfalls war Kahraman Erdin nicht zugegen bei der Funktionärstagung. Vielleicht vermittelt der Manager deshalb den Eindruck, etwas allein gelassen zu sein. "Die Kommunikation innerhalb des Vereins könnte besser sein", sagt Erdin auf die Frage, wie er denn die Zusammenarbeit nach hundert Tagen bewertet.
Was Erdin damit anspricht, ist das Verhältnis zu den offiziellen Gremien: dem Präsidium, vor allem dem Aufsichtsrat. Bei deren Sitzungen saß er in der Vergangenheit regelmäßig mit am Tisch. "Inzwischen bekomme ich nicht einmal mehr ein Protokoll, obwohl schon eine Hand voll Präsidiumssitzungen stattgefunden haben." Ein Vorwurf, den der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Jürgen Wetzel nicht überbewerten möchte. "Auf ein Protokoll warte auch ich noch."
Andere Leute, andere Sitten. Während der langjährige Präsident Axel Dünnwald-Metzler - auch aus gesundheitlichen Gründen - zuletzt viele Aufgaben delegierte, nimmt sein Nachfolger Hans Kullen die Dinge gerne selbst in die Hand: "Ich bin ja täglich auf der Geschäftsstelle, und da habe ich nicht den Eindruck, als ob es zu wenig Kommunikation gibt." Und dass Erdin von den Gesprächen der Vereinsgremien ausgeschlossen ist, sieht Wetzel eher pragmatisch: "Das ist eben auch ein Gewöhnungsprozess."
Oder ein Zeichen des Misstrauens? Erdin sagt: "Wie soll ich das operative Geschäft leiten, wenn ich nicht weiß, was die Führung will." Seit der Hauptversammlung vom 16. Juli jedenfalls sind die Karten neu gemischt - doch den schwarzen Peter möchte sich Kahraman Erdin nicht zuschieben lassen. "Ich habe mir hier nichts vorzuwerfen. In der kritischen Situation Anfang des Jahres sind Spendenaufrufe sowie außergewöhnliche Vermarktungsaktionen wie die Benefizspiele gegen den VfB und Bayern oder der Marktkauftag gestartet worden. Solche Maßnahmen haben zusätzliche Gelder gebracht." Gerade wegen dieses Engagements wurde der 39-Jährige auf der Hauptversammlung, selbst von Mitgliedern des jetzigen Aufsichtsrats, mit wahren Lobeshymnen versehen, "sodass es mir fast schon peinlich war".
Und jetzt, ein Vierteljahr später? Indirekt wird dem Geschäftsführer vorgehalten, dass für die laufende Saison bereits wieder ein Minus auflaufen wird. Und rote Zahlen sind für die Blauen ein Gedanke, der bei Günter Daiss, dem starken Mann im Aufsichtsrat der Kickers, so gar keine Freudenmiene hervorruft. Der Unternehmer, der bei der Mitgliederversammlung mit markigen Worten ("Ohne Moos nix los") aufgetreten ist, betont: "Es war nie davon die Rede, dass ich hier für Altlasten geradestehen werde."
Nach dem Verkauf des Vereinsgeländes an die Stadt für 1,36 Millionen Euro war zunächst davon ausgegangen worden, bei null in die Ära nach ADM zu starten, und das Ziel des neuen Präsidenten Hans Kullen lautete sogar optimistisch: "Ich möchte die Saison mit einem Plus abschließen." Jetzt droht wieder ein Minus, und kein ganz geringes. Günter Daiss gibt sich noch bedeckt: "Im Moment sind wir dabei, die genauen Zahlen aufzuarbeiten."
Die Rede ist von ein paar hunderttausend Euro, zum einen, weil die Spielerverträge nicht wie gewünscht reduziert werden konnten - Profis wie Malchow, Obinna oder Benda wären sonst von der Fahne gegangen. Der weitaus größere Teil des Defizits aber resultiert daraus, dass Sponsoren in höherer Zahl als kalkuliert abgesprungen sind - aus unterschiedlichen Gründen: die Wirtschaftslage ist schlecht, die sportliche Situation der Kickers seit Jahren nicht besonders motivierend, und persönliche Gründe könnten auch eine Rolle spielen. "Wir wissen, dass es im Moment schwierig ist, Werbepartner zu finden", sagt der Versicherungskaufmann Kullen, "aber mein Prinzip war es immer, die Stammkunden zu binden."
Daraus ließe sich der Vorwurf ableiten, Erdin habe nicht alles versucht, die alte Kickers-Klientel zu halten. Doch der wehrt sich und wirft einen Blick auf den Beginn seiner Amtszeit. "Als ich hier angetreten bin, habe ich Schulden von 2,2 Millionen Euro übernommen. Habe ich da gejammert?"
Nein, so Erdin, sondern die Ärmel hochgekrempelt, den Hauptsponsor (Gazi) und viele andere Partner an Land gezogen, "oft zwölf bis 14 Stunden am Tag für den Verein gearbeitet". Wie erfolgreich, darüber möchte sich Günter Daiss erst ein genaues Bild machen. "Es ist noch zu früh, ein Urteil abzugeben. Und an Halbwahrheiten ist mir nichts gelegen." Mit anderen Worten: der Manager steht auf dem Prüfstand - und letztendlich werden wohl die Zahlen über seine Zukunft entscheiden. "Ich glaube an den Verein. Wir müssen nur an einem Strang ziehen", sagt Erdin. "Aber wenn ich hier nicht mehr erwünscht bin, soll man es mir offen sagen. Ich klebe nicht an meinem Stuhl."
Also aufgeben? Nein, das ist nicht Erdins Sache: "Ich bin ein Kämpfer. Das habe ich immer vorgelebt - und das werde ich weiter vorleben." Die Frage ist nur, ob man ihn lässt.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/p ... 2003-10-14
Der Gewöhnungsprozess bei den Kickers läuft stockend
STUTTGART. Drei Monate ist die neue Führung des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers im Amt, doch noch vermisst der Geschäftsführer Kahraman Erdin den richtigen Draht, vor allem zum Aufsichtsrat: "Die Kommunikation im Verein könnte derzeit besser sein."
Von Joachim Klumpp
In der nächsten Woche läuft die Schonfrist ab. Das neue Präsidium der Stuttgarter Kickers ist dann 100 Tage im Amt - Zeit, um ein erstes Fazit zu ziehen. Also die Nachfrage beim Aufsichtsratsvorsitzenden Hans-Jürgen Wetzel, und der sagt: "Für eine Bilanz ist es noch etwas zu früh, weil wir mit dem Präsidium erst einmal gemeinsam getagt haben." Das war Ende September, am Tag des Auswärtsspiels in der Fußball-Regionalliga beim SC Feucht. Zufall oder Absicht? Jedenfalls war Kahraman Erdin nicht zugegen bei der Funktionärstagung. Vielleicht vermittelt der Manager deshalb den Eindruck, etwas allein gelassen zu sein. "Die Kommunikation innerhalb des Vereins könnte besser sein", sagt Erdin auf die Frage, wie er denn die Zusammenarbeit nach hundert Tagen bewertet.
Was Erdin damit anspricht, ist das Verhältnis zu den offiziellen Gremien: dem Präsidium, vor allem dem Aufsichtsrat. Bei deren Sitzungen saß er in der Vergangenheit regelmäßig mit am Tisch. "Inzwischen bekomme ich nicht einmal mehr ein Protokoll, obwohl schon eine Hand voll Präsidiumssitzungen stattgefunden haben." Ein Vorwurf, den der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Jürgen Wetzel nicht überbewerten möchte. "Auf ein Protokoll warte auch ich noch."
Andere Leute, andere Sitten. Während der langjährige Präsident Axel Dünnwald-Metzler - auch aus gesundheitlichen Gründen - zuletzt viele Aufgaben delegierte, nimmt sein Nachfolger Hans Kullen die Dinge gerne selbst in die Hand: "Ich bin ja täglich auf der Geschäftsstelle, und da habe ich nicht den Eindruck, als ob es zu wenig Kommunikation gibt." Und dass Erdin von den Gesprächen der Vereinsgremien ausgeschlossen ist, sieht Wetzel eher pragmatisch: "Das ist eben auch ein Gewöhnungsprozess."
Oder ein Zeichen des Misstrauens? Erdin sagt: "Wie soll ich das operative Geschäft leiten, wenn ich nicht weiß, was die Führung will." Seit der Hauptversammlung vom 16. Juli jedenfalls sind die Karten neu gemischt - doch den schwarzen Peter möchte sich Kahraman Erdin nicht zuschieben lassen. "Ich habe mir hier nichts vorzuwerfen. In der kritischen Situation Anfang des Jahres sind Spendenaufrufe sowie außergewöhnliche Vermarktungsaktionen wie die Benefizspiele gegen den VfB und Bayern oder der Marktkauftag gestartet worden. Solche Maßnahmen haben zusätzliche Gelder gebracht." Gerade wegen dieses Engagements wurde der 39-Jährige auf der Hauptversammlung, selbst von Mitgliedern des jetzigen Aufsichtsrats, mit wahren Lobeshymnen versehen, "sodass es mir fast schon peinlich war".
Und jetzt, ein Vierteljahr später? Indirekt wird dem Geschäftsführer vorgehalten, dass für die laufende Saison bereits wieder ein Minus auflaufen wird. Und rote Zahlen sind für die Blauen ein Gedanke, der bei Günter Daiss, dem starken Mann im Aufsichtsrat der Kickers, so gar keine Freudenmiene hervorruft. Der Unternehmer, der bei der Mitgliederversammlung mit markigen Worten ("Ohne Moos nix los") aufgetreten ist, betont: "Es war nie davon die Rede, dass ich hier für Altlasten geradestehen werde."
Nach dem Verkauf des Vereinsgeländes an die Stadt für 1,36 Millionen Euro war zunächst davon ausgegangen worden, bei null in die Ära nach ADM zu starten, und das Ziel des neuen Präsidenten Hans Kullen lautete sogar optimistisch: "Ich möchte die Saison mit einem Plus abschließen." Jetzt droht wieder ein Minus, und kein ganz geringes. Günter Daiss gibt sich noch bedeckt: "Im Moment sind wir dabei, die genauen Zahlen aufzuarbeiten."
Die Rede ist von ein paar hunderttausend Euro, zum einen, weil die Spielerverträge nicht wie gewünscht reduziert werden konnten - Profis wie Malchow, Obinna oder Benda wären sonst von der Fahne gegangen. Der weitaus größere Teil des Defizits aber resultiert daraus, dass Sponsoren in höherer Zahl als kalkuliert abgesprungen sind - aus unterschiedlichen Gründen: die Wirtschaftslage ist schlecht, die sportliche Situation der Kickers seit Jahren nicht besonders motivierend, und persönliche Gründe könnten auch eine Rolle spielen. "Wir wissen, dass es im Moment schwierig ist, Werbepartner zu finden", sagt der Versicherungskaufmann Kullen, "aber mein Prinzip war es immer, die Stammkunden zu binden."
Daraus ließe sich der Vorwurf ableiten, Erdin habe nicht alles versucht, die alte Kickers-Klientel zu halten. Doch der wehrt sich und wirft einen Blick auf den Beginn seiner Amtszeit. "Als ich hier angetreten bin, habe ich Schulden von 2,2 Millionen Euro übernommen. Habe ich da gejammert?"
Nein, so Erdin, sondern die Ärmel hochgekrempelt, den Hauptsponsor (Gazi) und viele andere Partner an Land gezogen, "oft zwölf bis 14 Stunden am Tag für den Verein gearbeitet". Wie erfolgreich, darüber möchte sich Günter Daiss erst ein genaues Bild machen. "Es ist noch zu früh, ein Urteil abzugeben. Und an Halbwahrheiten ist mir nichts gelegen." Mit anderen Worten: der Manager steht auf dem Prüfstand - und letztendlich werden wohl die Zahlen über seine Zukunft entscheiden. "Ich glaube an den Verein. Wir müssen nur an einem Strang ziehen", sagt Erdin. "Aber wenn ich hier nicht mehr erwünscht bin, soll man es mir offen sagen. Ich klebe nicht an meinem Stuhl."
Also aufgeben? Nein, das ist nicht Erdins Sache: "Ich bin ein Kämpfer. Das habe ich immer vorgelebt - und das werde ich weiter vorleben." Die Frage ist nur, ob man ihn lässt.
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- GelsenKickers
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Hört sich irgendwie an,als wenn Erdin von keiner vereinsinternen Seite Unterstützung erhält.
An einem Strang wird wohl nicht gemeinsam gezogen.
Zwischen den Zeilen hört man raus,dass der eine dem anderen die Verantwortung zuschiebt,und zwar so lange bis man wieder kurz vor dem finanziellen Ende steht.
Traurig,traurig...
An einem Strang wird wohl nicht gemeinsam gezogen.
Zwischen den Zeilen hört man raus,dass der eine dem anderen die Verantwortung zuschiebt,und zwar so lange bis man wieder kurz vor dem finanziellen Ende steht.
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Blaufieber
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Re: STZ: Erdin - ein Manager ohne Rückendeckung?
Wenn ich sowas schon wieder lese. Bei einem Etat eines Bundeligisten wäre das für mich noch nachvollziehbar, bei unserem Etat hingegen scheint die Unterdeckung prozentual schon deutlich zweistellig zu sein. Und jeder wusste es! Sowas nenne ich fahrlässig.Jürgen K. hat geschrieben:...Jetzt droht wieder ein Minus, und kein ganz geringes. Günter Daiss gibt sich noch bedeckt: "Im Moment sind wir dabei, die genauen Zahlen aufzuarbeiten."
Die Rede ist von ein paar hunderttausend Euro, zum einen,....
Ergo: Briefkasten zukleben, den nächsten Bettelbrief nehme ich nicht an.
- Steffen FFC
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Re: STZ: Erdin - ein Manager ohne Rückendeckung?
Günter Daiss der starke Mann? Da merkt man aber auch nichts davon. :(Jürgen K. hat geschrieben:Günter Daiss, dem starken Mann im Aufsichtsrat der Kickers
...
Daraus ließe sich der Vorwurf ableiten, Erdin habe nicht alles versucht, die alte Kickers-Klientel zu halten. Doch der wehrt sich und wirft einen Blick auf den Beginn seiner Amtszeit. "Als ich hier angetreten bin, habe ich Schulden von 2,2 Millionen Euro übernommen. Habe ich da gejammert?"
...
Am Anfang seiner Amtszeit hat Erdin echt gute Leistung gebracht. In letzter Zeit merkt man davon aber nichts mehr.
Es wird mal wieder Zeit Kahraman! Neue Sponsoren müssen her! Zeig was Du kannst!
- McVillager
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Herr Erdin soll sich mal selbst Gedanken machen warum er keine Rückendeckung hat. Er muss sich wohl mal wieder in der Presse zu Wort melden damit sein Name nicht ganz vergessen wird.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
Die Kickersnews: http://www.kickersnews.de" onclick="window.open(this.href);return false;
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- Basti
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Re: STZ: Erdin - ein Manager ohne Rückendeckung?
Das sagt sich so leicht! Also mich könnte keiner überzeugen, als Sponsor bei nem Verein einzusteigen, dessen Team Woche für Woche den Erwartungen nicht gerecht wird und sogar gegen Aufsteiger aus 5000-Mann-Gemeinden verliert!Steffen FFC hat geschrieben:Neue Sponsoren müssen her! Zeig was Du kannst!
- Felix B.
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Ich sollt eigentlich gar nix dazu sagen... Aber was da steht das is echtn Hammer. Erst große Sprüche klopfen (Hallo Herr Daiss) und dann nix machen, das kanns doch net sein.
Und zum Erdin kennt jeder meine Meinung, der Artikel bestätigt mich nur mal wieder. Ich sag nur Sponsoren...
(Ich verkneife mir jetzt ein "Erdin raus")
Und zum Erdin kennt jeder meine Meinung, der Artikel bestätigt mich nur mal wieder. Ich sag nur Sponsoren...
(Ich verkneife mir jetzt ein "Erdin raus")
- Steffen FFC
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Blue Fritz
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Ich bin kein Insider möchte aber trotzdem anmerken: so wie das sich liest stinkt es bei den Kickers gewaltig.Und dies ist absolut schädlich.Wo ist die berühmte Kickers Familie? Wo ist sie? Da scheint gegeneinander gearbeitet zu werden und nicht miteinander. Kein Wunder springen Sponsoren ab und finden sich keine Neuen! Es sieht nicht gut aus!
Einmal Blauer - immer Blauer
- hiblaupositiv
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Da wir gerade beim Thema Sponsoren sind,aber man hat lange nichts mehr von Eduardo Garcia gehört.
Oder gilt sein ganzes Engagement dem hier...
http://www.yurdumspor.com/
Oder gilt sein ganzes Engagement dem hier...
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- Die Macht im Schwabenland
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bei Fragen und anregungenGelsenKickers hat geschrieben:Da wir gerade beim Thema Sponsoren sind,aber man hat lange nichts mehr von Eduardo Garcia gehört.
Oder gilt sein ganzes Engagement dem hier...
http://www.yurdumspor.com/
ihr Ansprechpartner: Kivanc Haspolat
0172 - 667 27 29
:D :D :D :D
Kickers Stuttgart allez !
- Jürgen K.
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StN: Blau oder grau - vom 18.07.2003,
VON GUNTER BARNER
Genau genommen gibt es nur zwei Möglichkeiten:
Entweder es war das letzte Aufbäumen eines
todkranken Patienten - oder es war der erste Schritt zur
dauerhaften Besserung. Hans Kullen ist neuer
Präsident des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter
Kickers. Das bedeutet noch nicht viel. Denn gewählt
wurde von der Mitgliederversammlung in erster Linie
der Aufsichtsrat, der den Präsidenten dann bestellte.
Hans Kullen, der Versicherungskaufmann aus
Reutlingen, ist für die meisten ein unbeschriebenes
Blatt. Und seine Fähigkeiten als Kapitän auf einem
schlingernden Schiff sind nur schwer einzuschätzen.
Seinem Konzept fehlt es noch an Substanz.
Im Kontrollorgan des Traditionsclubs von der Waldau
sitzen aber in Zukunft in der Mehrzahl diejenigen, die
Platz machen wollten für einen Neuanfang: Axel
Dünnwald-Metzler etwa oder Hans-Jürgen Wetzel, der
alte und neue Chef im Aufsichtsrat, unterstützt vom
Rückkehrer Günter Daiss.
Die Frage drängt sich auf: Gehen der
Verlegenheitskandidat Kullen und seine künftigen
Helfer im Präsidium eigene Wege oder sind sie nur
das Fingerpüppchen an der Hand der Ehemaligen?
Nur wenn Kullen den Mut besitzt, alles und jeden auf
den Prüfstand zu stellen, kann er den Blauen über kurz
oder lang neues Leben einhauchen. Und was
genauso wichtig ist: .Er muss den Stuttgarter Kickers
wieder das geben, was sie einst so ausgezeichnet
hat: menschliches Format, Anstand, Stil und Würde
VON GUNTER BARNER
Genau genommen gibt es nur zwei Möglichkeiten:
Entweder es war das letzte Aufbäumen eines
todkranken Patienten - oder es war der erste Schritt zur
dauerhaften Besserung. Hans Kullen ist neuer
Präsident des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter
Kickers. Das bedeutet noch nicht viel. Denn gewählt
wurde von der Mitgliederversammlung in erster Linie
der Aufsichtsrat, der den Präsidenten dann bestellte.
Hans Kullen, der Versicherungskaufmann aus
Reutlingen, ist für die meisten ein unbeschriebenes
Blatt. Und seine Fähigkeiten als Kapitän auf einem
schlingernden Schiff sind nur schwer einzuschätzen.
Seinem Konzept fehlt es noch an Substanz.
Im Kontrollorgan des Traditionsclubs von der Waldau
sitzen aber in Zukunft in der Mehrzahl diejenigen, die
Platz machen wollten für einen Neuanfang: Axel
Dünnwald-Metzler etwa oder Hans-Jürgen Wetzel, der
alte und neue Chef im Aufsichtsrat, unterstützt vom
Rückkehrer Günter Daiss.
Die Frage drängt sich auf: Gehen der
Verlegenheitskandidat Kullen und seine künftigen
Helfer im Präsidium eigene Wege oder sind sie nur
das Fingerpüppchen an der Hand der Ehemaligen?
Nur wenn Kullen den Mut besitzt, alles und jeden auf
den Prüfstand zu stellen, kann er den Blauen über kurz
oder lang neues Leben einhauchen. Und was
genauso wichtig ist: .Er muss den Stuttgarter Kickers
wieder das geben, was sie einst so ausgezeichnet
hat: menschliches Format, Anstand, Stil und Würde
- Jürgen K.
- Kickers-Fan
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Re: STZ: Erdin - ein Manager ohne Rückendeckung?
Meint er damit Peter KappesJürgen K. hat geschrieben:
Oder ein Zeichen des Misstrauens? Erdin sagt: "Wie soll ich das operative Geschäft leiten, wenn ich nicht weiß, was die Führung will." Seit der Hauptversammlung vom 16. Juli jedenfalls sind die Karten neu gemischt - doch den schwarzen Peter möchte sich Kahraman Erdin nicht zuschieben lassen. "Ich habe mir hier nichts vorzuwerfen. In der kritischen Situation Anfang des Jahres sind Spendenaufrufe sowie außergewöhnliche Vermarktungsaktionen wie die Benefizspiele gegen den V** und Bayern oder der Marktkauftag gestartet worden. Solche Maßnahmen haben zusätzliche Gelder gebracht."
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Zu den Spendenaufrufen, diese sind ja wohl nicht neues, sondern das letzte Mittel retten, was zu retten ist. Die Spiele gegen VfB und Bayern München kamen nicht wegen Herrn Erdin, sondern wegen ADM zustande.
Wenn wir gegen Besiktas und Schalke 04 gespielt hätten wäre noch mehr Geld reingekommen, genauso, wenn gegen Bayern München die Kickers-Fans nicht den Eindruck gehabt hätten, geschröpft zu werden.
Marktkauftag war bereits in der Schublade von Kleinhansl, ok, rechnen wir dies Erdin zu, soll mir recht sein, die Veranstaltung war auch ok, aber anstatt 10.000 Zuschauer, waren es nur ca. 5.100 Zuschauer.
Die Rede ist von ein paar hunderttausend Euro, zum einen, weil die Spielerverträge nicht wie gewünscht reduziert werden konnten - Profis wie Malchow, Obinna oder Benda wären sonst von der Fahne gegangen. Der weitaus größere Teil des Defizits aber resultiert daraus, dass Sponsoren in höherer Zahl als kalkuliert abgesprungen sind - aus unterschiedlichen Gründen: die Wirtschaftslage ist schlecht, die sportliche Situation der Kickers seit Jahren nicht besonders motivierend, und persönliche Gründe könnten auch eine Rolle spielen. "Wir wissen, dass es im Moment schwierig ist, Werbepartner zu finden", sagt der Versicherungskaufmann Kullen, "aber mein Prinzip war es immer, die Stammkunden zu binden."
Die Spielerverträge waren bei der Jahreshauptversammlung unterschrieben ! Nachdem die Sponsorenverträge vom 01.07.-30.06. laufen mit einer 3-monatigen Kündigungsfrist zu kündigen sind, ansonsten verlängert sich der Vertrag um ein weiteres Jahr, waren die vorhandenen Sponsorenverträge auch bekannt !
Somit war klar wie der Etat und auch die Unterdeckung aussehen wird.
Und warum wurde dies den Mitgliedern bei der Versammlung am 16.07. nicht mitgeteilt, sondern "nur" von einer Unterdeckung von EUR 130.000 erzählt. Nein Herr Erdin wird gefeiert, was für tolle Sponsoren er beigebracht hat.
Liebe Leute für Märchenstunden ist die Sache zu prekär und zu wichtig !!!
Schon im Winter bei der vorletzten JHV wurden uns Märchen aufgetischt, und auf einmal wurde der Spendenaufruf gestartet, auch das wußte man bereits bei der Jahreshauptversammlung !!!!
Und ein Günter Daiss ist Profi genug, zu wissen auf was er sich da eingelassen hat und jetzt den Unschuldsengel zu spielen, er habe nicht gewußt, wie es um die Kickers aussieht und für Altlasten kann ich nicht, ist ziemlich dreist.
Vor der Jahreshauptversammlung habe ich sowohl an Peter Kappes, als auch an Hans Kullen folgende Frage gestellt:
>>Wie werden Sie mit der betriebswirschaftlichen Katastrophe der letzten 2 Jahre umgehen ? (2001/2002 1,4 Mio Verlust, 2002/2003 mind. 0,9 Mio Verlust) Worin sehen Sie den Hauptgrund hierfür ? <<>>
Antwort von Hans Kullen
Dies muss uns eine Lehre sein, die Verluste dürfen und werden sich nicht wiederholen. Ich stehe dafür, dass in Zukunft nur Gelder ausgegeben werden, die wir vorher schon eingenommen haben. Eine Neu-Verschuldung schließe ich aus. Sicherlich sind in der Vergangenheit Fehler im Management-Bereich gemacht worden, teilweise durch Fehleinschätzun, Überschätzung, was dann nicht zuletzt durch die Erkrankung unseres Präsidenten zu spät korrigiert werden konnte. Die bereits eingeleiteten Gegenmaßnahmen greifen, so hat der Geschäftsführer, Herr Erdin, wie bekannt ist, die Spielergehälter um 1/3 gekürzt und weitere Sparmaßnahmen erfolgreich durchgeführt.
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WIR SEHEN ES DEUTLICH !!!!!!
Zuletzt geändert von Jürgen K. am Dienstag 14. Oktober 2003, 20:54, insgesamt 1-mal geändert.
- hobbesblau
- Kickers-Fan
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Ich hatte das Glück mich dieses Jahr sowohl mit ADM als auch mit Herrn Kullen ne Weile unterhalten zu können.Er muss den Stuttgarter Kickers
wieder das geben, was sie einst so ausgezeichnet
hat: menschliches Format, Anstand, Stil und Würde
Herr Kullen ist bestimmt ein ganz netter, aber zum Thema "menschliches Format, Anstand, Stil und Würde" liegt ADM ganz klar vorne; hat mich schwer beeindruckt. Ich glaube das wird leider schwinden.
Und außerdem: Wenn ich daran denke, dass solche Nasskappen wie Hollenbach bei uns das Sagen haben, wundert mich gar nichts mehr und der ist auch noch für den Bereich Marketing und Finanzen zuständig.
Wenn seinetwegen irgendwelche Sponsoren abspringen, kann ich das ehrlich gesagt verstehen.
- hobbesblau
- Kickers-Fan
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