Chaos in Eschborn - Das Aus ist nah
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Chaos in Eschborn - Das Aus ist nah
Nach einer beispiellosen Rücktrittswelle ist beim Fußball-Regionalligisten 1. FC Eschborn das Chaos ausgebrochen. Nach der Amtsaufgabe von Präsident Karl Müller aus persönlichen Gründen sowie von Vizepräsident Markus Buch hat nach Vereinsangaben der Hauptsponsor Tofik Davidoff am Montagabend seine schriftlich fixierten Zusagen zurückgezogen. Ebenfalls am Montag hatte auch der sportliche Leiter Rene Deffke das Handtuch geworfen.
"Die Situation ist ernst. Der Verein ist bekannter Maßen ohnehin in einer schwierigen finanziellen Situation", sagte Eschborns Pressesprecher Ralf Kissau am Dienstag. Zuvor waren die Spieler von dem noch verbliebenen Vizepräsidenten Thomas Rose über die prekäre Lage des Tabellen-Letzten informiert und vom geplanten Frühstück vor dem Training nach Hause geschickt worden. Nach Informationen des TVSenders "rheinmaintv" hätten die Spieler sich schon von einander verabschiedet.
Bereits im Frühjahr 2005 stand Eschborn vor der Insolvenz. Damals hatte die Stadt nach langem Zögern mit einer Bürgschaft in Höhe von einer Million Euro den Club und die spätere Regionalliga-Lizenz gerettet. Seitdem sind pro Monat 50 000 Euro Rückzahlung des 1. FC an die Stadt fällig, die entscheidend an der Einsetzung von Präsident Müller beteiligt gewesen war.
Trainer Klaus Scheer verdeutlichte am Dienstag den Ernst der Lage. "Dem Verein bleibt nicht viel Zeit, zu reagieren. Wenn der Sponsor ausfällt, ist die finanzielle Grundlage des Vereins entzogen. Keiner weiß, wie es weiter geht. Die Spieler haben Angst. Sie brauchen Klarheit, denn die Wechselfrist läuft am 31. Januar ab", sagte Scheer. Der ehemalige Schalker Bundesligaprofi war mit Eschborn aufgestiegen, aber noch während der Saison-Vorbereitung 2005 entlassen worden. Nachfolger Ramon Berndroth musste Ende September wegen Erfolglosigkeit ebenfalls gehen und wurde wieder von Scheer ersetzt.
Quelle: dpa
"Die Situation ist ernst. Der Verein ist bekannter Maßen ohnehin in einer schwierigen finanziellen Situation", sagte Eschborns Pressesprecher Ralf Kissau am Dienstag. Zuvor waren die Spieler von dem noch verbliebenen Vizepräsidenten Thomas Rose über die prekäre Lage des Tabellen-Letzten informiert und vom geplanten Frühstück vor dem Training nach Hause geschickt worden. Nach Informationen des TVSenders "rheinmaintv" hätten die Spieler sich schon von einander verabschiedet.
Bereits im Frühjahr 2005 stand Eschborn vor der Insolvenz. Damals hatte die Stadt nach langem Zögern mit einer Bürgschaft in Höhe von einer Million Euro den Club und die spätere Regionalliga-Lizenz gerettet. Seitdem sind pro Monat 50 000 Euro Rückzahlung des 1. FC an die Stadt fällig, die entscheidend an der Einsetzung von Präsident Müller beteiligt gewesen war.
Trainer Klaus Scheer verdeutlichte am Dienstag den Ernst der Lage. "Dem Verein bleibt nicht viel Zeit, zu reagieren. Wenn der Sponsor ausfällt, ist die finanzielle Grundlage des Vereins entzogen. Keiner weiß, wie es weiter geht. Die Spieler haben Angst. Sie brauchen Klarheit, denn die Wechselfrist läuft am 31. Januar ab", sagte Scheer. Der ehemalige Schalker Bundesligaprofi war mit Eschborn aufgestiegen, aber noch während der Saison-Vorbereitung 2005 entlassen worden. Nachfolger Ramon Berndroth musste Ende September wegen Erfolglosigkeit ebenfalls gehen und wurde wieder von Scheer ersetzt.
Quelle: dpa
Zuletzt geändert von Blauer Bayer am Dienstag 24. Januar 2006, 17:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Überlinger
Neues Chaos beim Regionalliga-Schlußlicht FC Eschborn
Einen Tag nach Präsident Karl Müller und Vize Markus Buch trat auch Sportdirektor Deffke zurück! Er war nur 17 Tage da! "Ich habe Zeit gehabt, tiefer in die finanzielle Unterlagen zu blicken. Danach stand mein Entschluß fest", erklärte Deffke gegenüber Bild. Deffke (Dreijahresvertrag) hatte extra einen Geschäftsführer geholt, Wolfgang Levin (früher Hertha und Tebe Berlin). Der angesehene Finanzfachmann wollte auch keinen Tag länger bleiben.
Wie geht's weiter? Sieben neue Spieler wurden geholt, um das Wunder Klassenerhalt zu schaffen. Deffke: "Ich habe eine Führsorgepflicht und hoffe, daß ich für die Jungs andere Vereine finde."
Was wid aus dem neuen russischen Hauptsponsor Davidoff? Deffke: "Ich kann nicht sagen ob er weitermacht. Er war über meine Entscheidung erschrocken." Eschborn vermeldet offiziell, Deffke habe sein Amt nie angetreten, weil seine Tätigkeit als Spielerberater nicht mit der Vereinsarbeit zu vereinbaren war. Allerdings hatte der 1. FC Deffke am 06.01.2006 als Sportchef vorgestellt.
Quelle: Bild
Einen Tag nach Präsident Karl Müller und Vize Markus Buch trat auch Sportdirektor Deffke zurück! Er war nur 17 Tage da! "Ich habe Zeit gehabt, tiefer in die finanzielle Unterlagen zu blicken. Danach stand mein Entschluß fest", erklärte Deffke gegenüber Bild. Deffke (Dreijahresvertrag) hatte extra einen Geschäftsführer geholt, Wolfgang Levin (früher Hertha und Tebe Berlin). Der angesehene Finanzfachmann wollte auch keinen Tag länger bleiben.
Wie geht's weiter? Sieben neue Spieler wurden geholt, um das Wunder Klassenerhalt zu schaffen. Deffke: "Ich habe eine Führsorgepflicht und hoffe, daß ich für die Jungs andere Vereine finde."
Was wid aus dem neuen russischen Hauptsponsor Davidoff? Deffke: "Ich kann nicht sagen ob er weitermacht. Er war über meine Entscheidung erschrocken." Eschborn vermeldet offiziell, Deffke habe sein Amt nie angetreten, weil seine Tätigkeit als Spielerberater nicht mit der Vereinsarbeit zu vereinbaren war. Allerdings hatte der 1. FC Deffke am 06.01.2006 als Sportchef vorgestellt.
Quelle: Bild
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moehringer
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Das hört sich ja nicht gut an:
Am Dienstagmorgen wurden die Spieler über die dramatische Situation informiert. Daraufhin haben sie sich voneinander verabschiedet und das Vereinsgelände verlassen. Ein Trainingsbetrieb findet bis auf weiteres nicht statt. Auch das ab morgen geplante Trainingslager wurde abgesagt.
http://www.kicker.de/content/news/artik ... uppe=20857
Am Dienstagmorgen wurden die Spieler über die dramatische Situation informiert. Daraufhin haben sie sich voneinander verabschiedet und das Vereinsgelände verlassen. Ein Trainingsbetrieb findet bis auf weiteres nicht statt. Auch das ab morgen geplante Trainingslager wurde abgesagt.
http://www.kicker.de/content/news/artik ... uppe=20857
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Überlinger
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Überlinger
Totenstimmung" - 1. FC Eschborn vor der Insolvenz
ESCHBORN. Hinterher ist man immer schlauer. Das denkt sich jetzt auch der Fußball-Wandervogel Michael Anicic. Es sei "alles komisch und total verwunderlich. Man hätte sich in Eschborn vorher überlegen müssen, was man hier macht", sagte er am Dienstag. Vor kurzem hatte der ehemalige Profi der Frankfurter Eintracht beim Regionalliga-Abstiegskandidaten 1. FC Eschborn als Rückkehrer einen Vertrag bis Sommer 2008 unterschrieben und dabei Zuversicht ausgestrahlt. Doch im Moment sieht es ganz danach aus, daß Anicic im Trikot seines neuen, alten Arbeitgebers keine Perspektive hat. "Ich denke schon, daß der Verein Insolvenz anmelden muß." Denn: "Wer soll das Ganze hier noch retten beziehungsweise finanzieren?"
Als das Eschborner Vorstandsmitglied Thomas Rose am Dienstag morgen vor die Mannschaft trat, will Anicic den Fußballfunktionär zum ersten Mal gesehen haben. In Erinnerung wird der frühere Profi den Mann auf jeden Fall behalten. Rose habe, so der Eschborner Spieler Stefan Simon, dem Team mitgeteilt, daß Tofik Davidoff den Verein am Montag abend davon unterrichtet habe, daß er sein Engagement zurückziehe. Die Gründe für die Entscheidung des Anfang Januar in Eschborn als Investor präsentierten kasachischen Unternehmers konnte Rose zu diesem Zeitpunkt nicht benennen. Laut Simon wies das Vorstandsmitglied gegenüber Trainer und Mannschaft jedoch darauf hin, daß es ohne Investor auf eine Insolvenz in Eschborn hinauslaufe. Rose dagegen will im Rückblick penibel darauf geachtet haben, das Wort "Insolvenz" nicht in den Mund genommen zu haben. "Jeder weiß aber, was die Situation für den Verein bedeuten kann", sagte der zweite Vorsitzende. Die Botschaft sei jedenfalls für alle ein Schock gewesen, erklärte Simon. "Es herrschte Totenstimmung." Zur geplanten Trainingseinheit kam es nicht mehr. Die Spieler packten ihre Sachen und gingen. Die Mannschaft, so Simon, "geht davon aus, daß es nicht weitergeht. Es sind Auflösungserscheinungen da."
Für eine Stellungnahme war Davidoff am Dienstag nicht zu erreichen. Ein Grund für seinen Rückzug soll sein, daß er der Auffassung ist, nicht richtig über die offenbar extrem angespannte finanzielle Situation in Eschborn informiert worden zu sein. Vor rund einem Jahr hatte eine Bürgschaft der Stadt Eschborn den damaligen Oberligaklub vor der Insolvenz bewahrt (siehe Seite 51). Nach dem Aufstieg in die Regionalliga rissen die finanziellen Probleme nicht ab. Karl Müller sprach vor der Winterpause deswegen wiederholt von einem Ritt auf der Rasierklinge. Am vergangenen Sonntag zog sich der Vorsitzende von seinem Posten zurück - "aus persönlichen Gründen". Der als wirtschaftlicher Retter vorgesehene Davidoff investierte wohl bereits Geld in den Verein. Zwei Gehälter seien ihm ausbezahlt worden, sagte Simon. Noch ist bei dem früheren Profi allerdings eine "fünfstellige Summe" offen, er hat deshalb Kontakt zu einem Anwalt aufgenommen. Tätig geworden ist der Rechtsanwalt des Eschborner Fußballspielers Mohammed Muftawu, Udo Kornmeier. Eigenen Angaben zufolge hat er am Dienstag in dieser Sache Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Der Grund: Zahlungsunfähigkeit des Vereins. Bei seinem Mandanten stünden mehrere Monatsgehälter aus, erklärte der Jurist. Auch bis zum frühen Dienstagabend hatten diverse Vereinsvertreter keinen Kontakt zu Davidoff herstellen können. "Für uns ist er leider telefonisch nicht erreichbar. Es ist ein herber Schlag", sagte Rose und fügte hinzu: "Zwischen dem Verein und Herrn Davidoff gab es eine Vereinbarung, die jetzt geprüft werden muß." Was mit den Eschbornern, die zuletzt mit Hilfe des groß vorgestellten Investors einige Spieler verpflichtet hatten, in der Regionalliga Süd passiert, hängt davon ab, ob ein Insolvenzverfahren eröffnet wird, wenn der Klub Insolvenz anmelden würde. Käme es während des laufenden Spieljahrs zur Eröffnung des Verfahrens, gingen alle Spiele aus der Wertung, der Verein würde ans Ende der Tabelle gesetzt werden, wo er bereits heute steht. Das wäre vor allem für den Hessenrivalen SV Darmstadt 98 bitter, der auf diese Weise wegen zweier Erfolge gegen Eschborn sechs Punkte verlöre. Theoretisch könnten die Eschborner am Spielbetrieb offenbar noch teilnehmen, es wären dann jedoch "Geisterspiele", so Hans Scheuerer, der Geschäftsführer des Süddeutschen Fußballverbands, der den Regionalliga-Spielbetrieb durchführt. Für Anicic ist es "nicht okay, was die Verantwortlichen in Eschborn gemacht haben. Es wird mit der Existenz der Leute gespielt, die Familie haben", schimpfte er. Allerdings ist der Fußball-Wandervogel hoffnungsfroh, gegebenenfalls schnell einen neuen Verein zu finden. "In der Regionalliga Süd oder Nord." Jörg Daniels
Quelle: FAZ
ESCHBORN. Hinterher ist man immer schlauer. Das denkt sich jetzt auch der Fußball-Wandervogel Michael Anicic. Es sei "alles komisch und total verwunderlich. Man hätte sich in Eschborn vorher überlegen müssen, was man hier macht", sagte er am Dienstag. Vor kurzem hatte der ehemalige Profi der Frankfurter Eintracht beim Regionalliga-Abstiegskandidaten 1. FC Eschborn als Rückkehrer einen Vertrag bis Sommer 2008 unterschrieben und dabei Zuversicht ausgestrahlt. Doch im Moment sieht es ganz danach aus, daß Anicic im Trikot seines neuen, alten Arbeitgebers keine Perspektive hat. "Ich denke schon, daß der Verein Insolvenz anmelden muß." Denn: "Wer soll das Ganze hier noch retten beziehungsweise finanzieren?"
Als das Eschborner Vorstandsmitglied Thomas Rose am Dienstag morgen vor die Mannschaft trat, will Anicic den Fußballfunktionär zum ersten Mal gesehen haben. In Erinnerung wird der frühere Profi den Mann auf jeden Fall behalten. Rose habe, so der Eschborner Spieler Stefan Simon, dem Team mitgeteilt, daß Tofik Davidoff den Verein am Montag abend davon unterrichtet habe, daß er sein Engagement zurückziehe. Die Gründe für die Entscheidung des Anfang Januar in Eschborn als Investor präsentierten kasachischen Unternehmers konnte Rose zu diesem Zeitpunkt nicht benennen. Laut Simon wies das Vorstandsmitglied gegenüber Trainer und Mannschaft jedoch darauf hin, daß es ohne Investor auf eine Insolvenz in Eschborn hinauslaufe. Rose dagegen will im Rückblick penibel darauf geachtet haben, das Wort "Insolvenz" nicht in den Mund genommen zu haben. "Jeder weiß aber, was die Situation für den Verein bedeuten kann", sagte der zweite Vorsitzende. Die Botschaft sei jedenfalls für alle ein Schock gewesen, erklärte Simon. "Es herrschte Totenstimmung." Zur geplanten Trainingseinheit kam es nicht mehr. Die Spieler packten ihre Sachen und gingen. Die Mannschaft, so Simon, "geht davon aus, daß es nicht weitergeht. Es sind Auflösungserscheinungen da."
Für eine Stellungnahme war Davidoff am Dienstag nicht zu erreichen. Ein Grund für seinen Rückzug soll sein, daß er der Auffassung ist, nicht richtig über die offenbar extrem angespannte finanzielle Situation in Eschborn informiert worden zu sein. Vor rund einem Jahr hatte eine Bürgschaft der Stadt Eschborn den damaligen Oberligaklub vor der Insolvenz bewahrt (siehe Seite 51). Nach dem Aufstieg in die Regionalliga rissen die finanziellen Probleme nicht ab. Karl Müller sprach vor der Winterpause deswegen wiederholt von einem Ritt auf der Rasierklinge. Am vergangenen Sonntag zog sich der Vorsitzende von seinem Posten zurück - "aus persönlichen Gründen". Der als wirtschaftlicher Retter vorgesehene Davidoff investierte wohl bereits Geld in den Verein. Zwei Gehälter seien ihm ausbezahlt worden, sagte Simon. Noch ist bei dem früheren Profi allerdings eine "fünfstellige Summe" offen, er hat deshalb Kontakt zu einem Anwalt aufgenommen. Tätig geworden ist der Rechtsanwalt des Eschborner Fußballspielers Mohammed Muftawu, Udo Kornmeier. Eigenen Angaben zufolge hat er am Dienstag in dieser Sache Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Der Grund: Zahlungsunfähigkeit des Vereins. Bei seinem Mandanten stünden mehrere Monatsgehälter aus, erklärte der Jurist. Auch bis zum frühen Dienstagabend hatten diverse Vereinsvertreter keinen Kontakt zu Davidoff herstellen können. "Für uns ist er leider telefonisch nicht erreichbar. Es ist ein herber Schlag", sagte Rose und fügte hinzu: "Zwischen dem Verein und Herrn Davidoff gab es eine Vereinbarung, die jetzt geprüft werden muß." Was mit den Eschbornern, die zuletzt mit Hilfe des groß vorgestellten Investors einige Spieler verpflichtet hatten, in der Regionalliga Süd passiert, hängt davon ab, ob ein Insolvenzverfahren eröffnet wird, wenn der Klub Insolvenz anmelden würde. Käme es während des laufenden Spieljahrs zur Eröffnung des Verfahrens, gingen alle Spiele aus der Wertung, der Verein würde ans Ende der Tabelle gesetzt werden, wo er bereits heute steht. Das wäre vor allem für den Hessenrivalen SV Darmstadt 98 bitter, der auf diese Weise wegen zweier Erfolge gegen Eschborn sechs Punkte verlöre. Theoretisch könnten die Eschborner am Spielbetrieb offenbar noch teilnehmen, es wären dann jedoch "Geisterspiele", so Hans Scheuerer, der Geschäftsführer des Süddeutschen Fußballverbands, der den Regionalliga-Spielbetrieb durchführt. Für Anicic ist es "nicht okay, was die Verantwortlichen in Eschborn gemacht haben. Es wird mit der Existenz der Leute gespielt, die Familie haben", schimpfte er. Allerdings ist der Fußball-Wandervogel hoffnungsfroh, gegebenenfalls schnell einen neuen Verein zu finden. "In der Regionalliga Süd oder Nord." Jörg Daniels
Quelle: FAZ
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Überlinger
„Man sollte den Laden zumachen“
„Fass ohne Boden“: Sven Schmitt hat mit Eschborn bereits abgeschlossen
Für Sven Schmitt war es kein besonders überraschender Tag, obwohl er ihm voraussichtlich die vorübergehende Arbeitslosigkeit beschert hat. Der Torwart aus Nidderau-Ostheim durfte gestern Morgen beim 1. FC Eschborn nicht seiner Arbeit nachgehen. Das Training wurde abgesagt, Dass Schlusslicht der Regionalliga Süd steht vor der Insolvenz. „Ich bleibe ganz ruhig und vertraue meinem Berater“, sagt der 29-jährige. Die dienstfreie Zeit will der ehemalige Jugend-Nationaltorwart nutzen, um das Gespräch mit seinem Anwalt zu suchen. Der Regionalligist aus dem Frankfurter Westen schuldet dem Keeper Gehalt für mehrere Monate. „Es ist noch einiges offen“, erklärte Schmitt gestern auf Anfrage des HA ausweichend.
„Ich glaube nicht, dass es weitergeht. Vielleicht ist es ganz gut, dass ein Schlussstrich gezogen wird“, hat Vertragsspieler Schmitt mit seinem Verein bereits mental abgeschlossen. Für ihn als Vater einer kleinen Tochter sei die Zeit in Eschborn „sehr nervenaufreibend“ gewesen, vor allem die bange Frage, ob „man die Familie durchkriegt, wenn wieder mal das Geld ausgeblieben ist.“
Seit knapp drei Jahren hält der ehemalige Amateurtorwart der Frankfurter Eintracht für den 1. FC Eschborn die Fäuste hin. Es sei vom ersten Tag an so gewesen, dass „man die Hoffnung haben musste, dass es weitergeht.“ Abstieg aus der Regionalliga, Meisterschaft in der Oberliga Hessen mit vielen bilanziellen Kunstgriffen. Die Rückkehr in die Drittklassigkeit machte erst eine Bürgschaft der Stadt Eschborn über eine Million Euro möglich. „Für die Spieler, die schon länger hier sind, war es klar, dass der tag kommt“, sagt Schmitt, der den Verein als „Fass ohne Boden“ bezeichnet. Investor Davidoff sollte zum großen Retter avancieren, zog aber gestern sein Engagement zurück - obwohl in der Winterpause dank der zugesagten Finanzspritzen aus Kasachstan schon sieben neue Spieler verpflichtet wurden.
Wenn der FCE Insolvenz anmelden sollte, könnten Schmitt und seine Kollegen noch nachj dem Ende der Wechselfrist (31. Januar) den Verein wechseln. Oberliga soll es für den Keeper schon sein, die Regionalliga bleibt das Ziel. „Das ist der Anspruch, den ich habe und immer hatte.“ Das Aus für seinen Club komme nicht überraschend, allenfalls der Zeitpunkt. Schon im Dezember sei „kein Licht mehr am Ende des Tunnels“ zu sehen gewesen. „Ich bin froh darum“, unterstreicht Sven Schmitt: „Man sollte den laden in Eschborn zumachen, in der A-Klasse einen Neuanfang machen und den Spielern einen Kasten Bier in die Kabine stellen.“
Quelle: Hanauer Anzeiger
„Fass ohne Boden“: Sven Schmitt hat mit Eschborn bereits abgeschlossen
Für Sven Schmitt war es kein besonders überraschender Tag, obwohl er ihm voraussichtlich die vorübergehende Arbeitslosigkeit beschert hat. Der Torwart aus Nidderau-Ostheim durfte gestern Morgen beim 1. FC Eschborn nicht seiner Arbeit nachgehen. Das Training wurde abgesagt, Dass Schlusslicht der Regionalliga Süd steht vor der Insolvenz. „Ich bleibe ganz ruhig und vertraue meinem Berater“, sagt der 29-jährige. Die dienstfreie Zeit will der ehemalige Jugend-Nationaltorwart nutzen, um das Gespräch mit seinem Anwalt zu suchen. Der Regionalligist aus dem Frankfurter Westen schuldet dem Keeper Gehalt für mehrere Monate. „Es ist noch einiges offen“, erklärte Schmitt gestern auf Anfrage des HA ausweichend.
„Ich glaube nicht, dass es weitergeht. Vielleicht ist es ganz gut, dass ein Schlussstrich gezogen wird“, hat Vertragsspieler Schmitt mit seinem Verein bereits mental abgeschlossen. Für ihn als Vater einer kleinen Tochter sei die Zeit in Eschborn „sehr nervenaufreibend“ gewesen, vor allem die bange Frage, ob „man die Familie durchkriegt, wenn wieder mal das Geld ausgeblieben ist.“
Seit knapp drei Jahren hält der ehemalige Amateurtorwart der Frankfurter Eintracht für den 1. FC Eschborn die Fäuste hin. Es sei vom ersten Tag an so gewesen, dass „man die Hoffnung haben musste, dass es weitergeht.“ Abstieg aus der Regionalliga, Meisterschaft in der Oberliga Hessen mit vielen bilanziellen Kunstgriffen. Die Rückkehr in die Drittklassigkeit machte erst eine Bürgschaft der Stadt Eschborn über eine Million Euro möglich. „Für die Spieler, die schon länger hier sind, war es klar, dass der tag kommt“, sagt Schmitt, der den Verein als „Fass ohne Boden“ bezeichnet. Investor Davidoff sollte zum großen Retter avancieren, zog aber gestern sein Engagement zurück - obwohl in der Winterpause dank der zugesagten Finanzspritzen aus Kasachstan schon sieben neue Spieler verpflichtet wurden.
Wenn der FCE Insolvenz anmelden sollte, könnten Schmitt und seine Kollegen noch nachj dem Ende der Wechselfrist (31. Januar) den Verein wechseln. Oberliga soll es für den Keeper schon sein, die Regionalliga bleibt das Ziel. „Das ist der Anspruch, den ich habe und immer hatte.“ Das Aus für seinen Club komme nicht überraschend, allenfalls der Zeitpunkt. Schon im Dezember sei „kein Licht mehr am Ende des Tunnels“ zu sehen gewesen. „Ich bin froh darum“, unterstreicht Sven Schmitt: „Man sollte den laden in Eschborn zumachen, in der A-Klasse einen Neuanfang machen und den Spielern einen Kasten Bier in die Kabine stellen.“
Quelle: Hanauer Anzeiger
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Überlinger
Eschborn stellt Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens
Eschborn - Fußball-Regionalligist 1. FC Eschborn hat Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens am Mittwoch beim Amtsgericht Frankfurt-Höchst gestellt.
Einen Tag nach der beispiellosen Rücktrittswelle beim Tabellenletzten mit dem Hauptsponsor Tofik Davidoff und Präsident Karls Müller an der Spitze, präsentierte der zum Insolvenzverwalter bestellte Jan Markus Plathner sein vorläufiges Konzept. Das erste Ziel sei, den Spielbetrieb sämtlicher Mannschaften des Clubs bis in die Jugend mit 350.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ist nach Angaben von FCE- Vizepräsident Peter Schröder, der zusammen mit Vizepräsidenten Thomas Rose noch die Clubgeschäfte führt, informiert. Den hessischen Regionalliga-Aufsteiger drücken eine Bürgschaft der Stadt Eschborn von einer Millionen Euro sowie ausstehende Spielergehälter in unbekannter Höhe. Der kasachische Geschäftsmann Davidoff hatte sich am 21. November 2005 laut Schröder schriftlich verpflichtet, den Club mit sanieren zu wollen, aber seine Zusagen nur teilweise eingehalten.
„Es hat am Dach angefangen und nicht am Fundament saniert”, meinte Schröder. Seinen Worten nach war die zum 1. Dezember 2005 zugesagte erste Rate eines Darlehens nicht auf das Vereins-Konto eingegangen. Die sei erst im Januar überwiesen worden, ehe Davidoff am Montag seine Zusagen schriftlich wieder gekündigt hatte. Einen Tag später erklärten der Verwaltungsratvorsitzende Klaus Schulze und dessen Stellvertreter Klaus Hellmich, dass der Verein zahlungsunfähig und es zu empfehlen sei, Insolvenz anzumelden.
Unter dem Zeitdruck der am 31. Januar auslaufenden DFB- Wechselfristen will Insolvenzverwalter Plathner prüfen, seit wann die Spielergehälter nicht mehr gezahlt worden sind. Wenn das Salär weniger als zwei Monate ausstehen sollte, könnten per Vorfinanzierung deren Gehälter gezahlt und der Spielbetrieb in der Regionalliga so aufrechterhalten werden. Dafür müssten Sponsoren gefunden werden.
Sollte ein Insolvenzantrag gestellt werden, gilt Eschborn laut DFB-Statuten als erster Absteiger. „Alle Spiele des 1. FC werden dann herausgerechnet. Es sei denn, das Insolvenzverfahren wird erst nach Saisonende zwischen dem 27. Mai und 30. Juni eröffnet und die Mannschaft spielt weiter in der Regionalliga”, betonte Hans Scheuerer, der Geschäftsführer vom zuständigen Süddeutschen Fußball- Verband.
Bereits im Frühjahr 2005 stand Eschborn vor der Insolvenz. Damals hatte die Stadt nach langem Zögern mit einer Bürgschaft in Höhe von einer Million Euro den Club und die spätere Regionalliga-Lizenz gerettet. Seitdem sind pro Monat 50 000 Euro Rückzahlung des 1. FC an die Stadt fällig, die entscheidend an der Einsetzung von Präsident Müller beteiligt gewesen war.
Quelle: dpa
Eschborn - Fußball-Regionalligist 1. FC Eschborn hat Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens am Mittwoch beim Amtsgericht Frankfurt-Höchst gestellt.
Einen Tag nach der beispiellosen Rücktrittswelle beim Tabellenletzten mit dem Hauptsponsor Tofik Davidoff und Präsident Karls Müller an der Spitze, präsentierte der zum Insolvenzverwalter bestellte Jan Markus Plathner sein vorläufiges Konzept. Das erste Ziel sei, den Spielbetrieb sämtlicher Mannschaften des Clubs bis in die Jugend mit 350.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ist nach Angaben von FCE- Vizepräsident Peter Schröder, der zusammen mit Vizepräsidenten Thomas Rose noch die Clubgeschäfte führt, informiert. Den hessischen Regionalliga-Aufsteiger drücken eine Bürgschaft der Stadt Eschborn von einer Millionen Euro sowie ausstehende Spielergehälter in unbekannter Höhe. Der kasachische Geschäftsmann Davidoff hatte sich am 21. November 2005 laut Schröder schriftlich verpflichtet, den Club mit sanieren zu wollen, aber seine Zusagen nur teilweise eingehalten.
„Es hat am Dach angefangen und nicht am Fundament saniert”, meinte Schröder. Seinen Worten nach war die zum 1. Dezember 2005 zugesagte erste Rate eines Darlehens nicht auf das Vereins-Konto eingegangen. Die sei erst im Januar überwiesen worden, ehe Davidoff am Montag seine Zusagen schriftlich wieder gekündigt hatte. Einen Tag später erklärten der Verwaltungsratvorsitzende Klaus Schulze und dessen Stellvertreter Klaus Hellmich, dass der Verein zahlungsunfähig und es zu empfehlen sei, Insolvenz anzumelden.
Unter dem Zeitdruck der am 31. Januar auslaufenden DFB- Wechselfristen will Insolvenzverwalter Plathner prüfen, seit wann die Spielergehälter nicht mehr gezahlt worden sind. Wenn das Salär weniger als zwei Monate ausstehen sollte, könnten per Vorfinanzierung deren Gehälter gezahlt und der Spielbetrieb in der Regionalliga so aufrechterhalten werden. Dafür müssten Sponsoren gefunden werden.
Sollte ein Insolvenzantrag gestellt werden, gilt Eschborn laut DFB-Statuten als erster Absteiger. „Alle Spiele des 1. FC werden dann herausgerechnet. Es sei denn, das Insolvenzverfahren wird erst nach Saisonende zwischen dem 27. Mai und 30. Juni eröffnet und die Mannschaft spielt weiter in der Regionalliga”, betonte Hans Scheuerer, der Geschäftsführer vom zuständigen Süddeutschen Fußball- Verband.
Bereits im Frühjahr 2005 stand Eschborn vor der Insolvenz. Damals hatte die Stadt nach langem Zögern mit einer Bürgschaft in Höhe von einer Million Euro den Club und die spätere Regionalliga-Lizenz gerettet. Seitdem sind pro Monat 50 000 Euro Rückzahlung des 1. FC an die Stadt fällig, die entscheidend an der Einsetzung von Präsident Müller beteiligt gewesen war.
Quelle: dpa
Überlinger hat geschrieben:Sollte ein Insolvenzantrag gestellt werden, gilt Eschborn laut DFB-Statuten als erster Absteiger. „Alle Spiele des 1. FC werden dann herausgerechnet. Es sei denn, das Insolvenzverfahren wird erst nach Saisonende zwischen dem 27. Mai und 30. Juni eröffnet und die Mannschaft spielt weiter in der Regionalliga”, betonte Hans Scheuerer, der Geschäftsführer vom zuständigen Süddeutschen Fußball- Verband.
Ich hab das mal gemacht, aber ohne Gewähr
Bisherige Tabelle:
1. FC Augsburg 39 -0
2. TuS Koblenz 36 -3
3. TSG Hoffenheim 33 -3
4. SV Elversberg 31 -3
5. VfB Stuttgart II 31 -3
6. Karlsruher SC II b 31 -3
7. SV Darmstadt 98 29 -3 -3
8. SV Wehen 27 -3
9. Stuttgarter Kickers 27 -3
10. SpVgg Bayreuth 26 -1 -3
11. VfR Aalen 25 -3
12. Bayern München II 25 -1
13. SSV Jahn Regensburg 24 -1
14. 1. FC Kaiserslautern II 20 -3
15. TSV 1860 München II 19 -1
16. SC Pfullendorf 17 -3
17. Eintracht Trier 16 0
18. 1. FC Eschborn 7 -7
Ohne die Eschbornspiele, in Klammer der bisherige Platz:
1. (1.) FC Augsburg 39 -0 = 39
2. (2.) TuS Koblenz 36 -3 = 33
3. (3.) TSG Hoffenheim 33 -3 = 30
4. (4.) SV Elversberg 31 -3 = 28
5. (5.) VfB Stuttgart II 31 -3 = 28
6. (6.) Karlsruher SC II b 31 -3 = 28
7. (8.) SV Wehen 27 -3 = 24
8. (9.) Stuttgarter Kickers 27 -3 = 24
9. (12.) Bayern München II 25 -1 = 24
10. (13.) SSV Jahn Regensburg 24 -1 = 23
11. (7.) SV Darmstadt 98 29 -3 -3 = 23
12. (10.) SpVgg Bayreuth 26 -1 -3 = 22
13. (11.) VfR Aalen 25 -3 = 22
14. (15.) TSV 1860 München II 19 -1 = 18
15. (14.) 1. FC Kaiserslautern II 20 -3 = 17
16. (17.) Eintracht Trier 16 0 = 16
17. (16.) SC Pfullendorf 17 -3 = 14
18. (18.) 1. FC Eschborn 7 -7 = 0
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Eschborn ohne Zwölf
Trotz der drohenden Insolvenz bereitet sich der 1. FC Eschborn auf die Rückrunde der Regionalliga Süd vor. Allerdings muss Trainer Klaus Scheer den Abgang von zwölf Spielern kompensieren.
Zusammen mit Co-Trainer Jürgen Görlitz nahm Scheer die Vorbereitung auf das Nachholspiel am 11. Februar (14:30 Uhr) gegen den Tabellenführer FC Augsburg auf, allerdings mit einem – unfreiwillig –verkleinerten Kader. Bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar hatten zwölf Spieler dem Verein aufgrund der unsicheren Zukunft den Rücken gekehrt.
Die "abtrünnigen Zwölf" sind: Michael Anicic, Sead Mehic, Marco Kück, Christian Adam, Daniel Cartus, Gazmend Maksuti, Mohammed Muftawu, Julian Jourdan, Matthias Dworschak, Sebastian Metzger, Oskar Corrochano und Fuad Brighache. Der vermeintliche 13. Abgang, Cesar Mboma, wird auch weiterhin das Eschborner-Trikot tragen.
Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner hat unterdessen mit allen Beteiligten ein Konzept erarbeitet, das vorläufig den Spielbetrieb sichert. Er wollte aber nicht ins Detail gehen. Ähnliches gelte auch für die übrigen Senioren- sowie die Jugendmannschaften.
Sollte der FCE zwar wirtschaftlich überleben, dürfte der Abstieg aus der Regionalliag allerdings nur durch ein Wunder zu vermeiden sein. Der Tabellenletzte aus dem Rhein-Main-Gebiet hat bereits 13 Punkte Rückstand auf den letzten Nicht-Abstiegsplatz.
Trotz der drohenden Insolvenz bereitet sich der 1. FC Eschborn auf die Rückrunde der Regionalliga Süd vor. Allerdings muss Trainer Klaus Scheer den Abgang von zwölf Spielern kompensieren.
Zusammen mit Co-Trainer Jürgen Görlitz nahm Scheer die Vorbereitung auf das Nachholspiel am 11. Februar (14:30 Uhr) gegen den Tabellenführer FC Augsburg auf, allerdings mit einem – unfreiwillig –verkleinerten Kader. Bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar hatten zwölf Spieler dem Verein aufgrund der unsicheren Zukunft den Rücken gekehrt.
Die "abtrünnigen Zwölf" sind: Michael Anicic, Sead Mehic, Marco Kück, Christian Adam, Daniel Cartus, Gazmend Maksuti, Mohammed Muftawu, Julian Jourdan, Matthias Dworschak, Sebastian Metzger, Oskar Corrochano und Fuad Brighache. Der vermeintliche 13. Abgang, Cesar Mboma, wird auch weiterhin das Eschborner-Trikot tragen.
Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner hat unterdessen mit allen Beteiligten ein Konzept erarbeitet, das vorläufig den Spielbetrieb sichert. Er wollte aber nicht ins Detail gehen. Ähnliches gelte auch für die übrigen Senioren- sowie die Jugendmannschaften.
Sollte der FCE zwar wirtschaftlich überleben, dürfte der Abstieg aus der Regionalliag allerdings nur durch ein Wunder zu vermeiden sein. Der Tabellenletzte aus dem Rhein-Main-Gebiet hat bereits 13 Punkte Rückstand auf den letzten Nicht-Abstiegsplatz.
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Überlinger
Eschborn: Spielbetrieb geht vorerst weiter - Coach Scheer hat nur noch 15 Profis
Beim 1. FC Eschborn laufen die Vorbereitungen auf die Saisonfortsetzung am 11. Februar auf Hochtouren. Das ist schon ziemlich überraschend, hatte der heruntergewirtschaftete Verein doch wegen Zahlungsunfähigkeit einen Eigeninsolvenzantrag gestellt.
"Gemeinsam mit allen Beteiligten habe ich ein vorläufiges Fortführungskonzept erstellt, das die Möglichkeit bietet, den Spielbetrieb bis auf Weiteres aufzunehmen", teilte Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner mit. Ob die Saison zu Ende gespielt werden kann, wollte der Anwalt aber genauso wenig beantworten wie die Frage, wie es zur Besserung der immer noch prekären Lage kam.
Das Team von Coach Klaus Scheer hat noch auf kein Gehalt verzichtet, dürfte Insolvenzgeld erhalten. Ihm gehören mit Schmitt, Hujdurovic, Di Gregorio, M’Boma, Leifermann, Stenzel, Dione, Simon, Keskin, Kaymak, El Bousidi, Zormpalas, Rus, Bodnar und Gaubatz nur 15 Profis an. Der Kapitän setzt auf eine Trotzreaktion. "Wir haben schon so viel mitgemacht, warum sollten wir das nicht auch schaffen", meint Markus Gaubatz.
Thorsten Remsperger, kicker.de
Beim 1. FC Eschborn laufen die Vorbereitungen auf die Saisonfortsetzung am 11. Februar auf Hochtouren. Das ist schon ziemlich überraschend, hatte der heruntergewirtschaftete Verein doch wegen Zahlungsunfähigkeit einen Eigeninsolvenzantrag gestellt.
"Gemeinsam mit allen Beteiligten habe ich ein vorläufiges Fortführungskonzept erstellt, das die Möglichkeit bietet, den Spielbetrieb bis auf Weiteres aufzunehmen", teilte Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner mit. Ob die Saison zu Ende gespielt werden kann, wollte der Anwalt aber genauso wenig beantworten wie die Frage, wie es zur Besserung der immer noch prekären Lage kam.
Das Team von Coach Klaus Scheer hat noch auf kein Gehalt verzichtet, dürfte Insolvenzgeld erhalten. Ihm gehören mit Schmitt, Hujdurovic, Di Gregorio, M’Boma, Leifermann, Stenzel, Dione, Simon, Keskin, Kaymak, El Bousidi, Zormpalas, Rus, Bodnar und Gaubatz nur 15 Profis an. Der Kapitän setzt auf eine Trotzreaktion. "Wir haben schon so viel mitgemacht, warum sollten wir das nicht auch schaffen", meint Markus Gaubatz.
Thorsten Remsperger, kicker.de
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Blauer Bub
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Laut Beiträgen im Eschborn-Forum hat der Insolvenzverwalter in einer öffentlichen Sitzung erklärt, er habe ein Konzept für die nächsten zwei Monate.
Ob der Spielbetrieb auch danach noch aufrecht erhalten werden kann, scheint unsicher. Quelle: http://forum.1fce.de/viewtopic.php?t=283
Am liebsten wäre es mir ja, die spielen die ganze Saison zu Ende. Aber bevor in zwei Monaten alle Spiele aus der Wertung fliegen, wenn nur noch ein Bruchteil der Saison zu spielen ist, wäre es mir dann doch lieber, wenn das jetzt gleich passiert.
Ob der Spielbetrieb auch danach noch aufrecht erhalten werden kann, scheint unsicher. Quelle: http://forum.1fce.de/viewtopic.php?t=283
Am liebsten wäre es mir ja, die spielen die ganze Saison zu Ende. Aber bevor in zwei Monaten alle Spiele aus der Wertung fliegen, wenn nur noch ein Bruchteil der Saison zu spielen ist, wäre es mir dann doch lieber, wenn das jetzt gleich passiert.