Tägliche Lach- und Sachgeschichten aus dem Iran!!!

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Überlinger

Tägliche Lach- und Sachgeschichten aus dem Iran!!!

Beitrag von Überlinger »

Es vergeht kaum ein Tag ohne das man einen neuen Schwachsinn aus dem Iran hört :roll: :
Schlimmes Vorhaben: Karikaturen über Holocaust geplant

Teheran - Teherans größte Zeitung reagiert auf die Mohammed-Zeichnungen mit einem absurden Wettbewerb – und winkt dem Sieger mit Gold.

"Es wird ein internationaler Karikatur-Wettbewerb über den Holocaust", sagte Farid Mortazavi von der Zeitung "Hamschahri", die in Teheran erscheint.

Der Westen habe die "frevlerischen Mohammed-Karikaturen" mit dem Verweis auf die Meinungsfreiheit gedruckt. "Jetzt lasst uns sehen, ob sie meinen, was sie sagen, und auch die Holocaust-Karikaturen drucken", sagte er dem arabischen TV-Senders al-Dschasira. Die besten Zeichner sollen mit Goldstücken belohnt werden.

Der Gründer des Simon-Wiesenthal-Zentrums zeigte sich entsetzt über die Pläne. Damit folge Iran "der klassischen Formel von Adolf Hitler, wonach immer die Juden schuld sind, wenn es irgendwo ein Problem gibt", sagte Rabbi Marvin Hier Medienberichten zufolge.

Deutsche Politiker warfen Iran vor, die Proteste gegen die umstrittenen Karikaturen des Propheten Mohammed für politische Zwecke zu instrumentalisieren.

In Teheran haben erneut Randalierer die dänische Botschaft mit Steinen beworfen. am Montag hatten rund hunderte Demonstranten die zuvor evakuierte dänische Vertretung in Teheran mit Brandsätzen und Steinen attackiert.
Quelle: AFP
Zuletzt geändert von Überlinger am Donnerstag 9. Februar 2006, 13:45, insgesamt 1-mal geändert.
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hobbesblau
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Beitrag von hobbesblau »

Oh mein Gott. Aber was Rabbi Marvin da von sich gibt, hat er wohl selbst nicht richtig verstanden.
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micha h.
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Beitrag von micha h. »

Hierzu ein Kommentar aus der taz:

Nächste Runde: Holocaust-Karikaturen
KOMMENTAR VON DANIEL BAX

Das schmerzt: Mit einem Wettbewerb um "die beste Holocaust-Karikatur" reagiert eine iranische Tageszeitung auf die dänischen Mohammed-Karikaturen. Wie die Preisträger aussehen könnten, hat eine europäische Islamisten-Partei bereits vorgemacht. Auf der Web-Site der Arab European League erschien eine Zeichnung, die Anne Frank mit Adolf Hitler im Bett zeigt. Wenn sich die Auseinandersetzung auf diesem Niveau bewegt, dreht sich jedem geschichtssensiblen Menschen der Magen um. Die iranische Absicht ist klar: Es geht darum, den Westen mit seinen eigenen Waffen zu schlagen und dessen Doppelmoral anzuprangern.

Tatsächlich stimmt es ja nicht, dass in Europa absolute Meinungsfreiheit herrscht und jede Äußerung erlaubt ist, und sei sie noch so verletzend. Insbesondere die Leugnung des Holocaust ist in Europa weitgehend tabu, in Deutschland steht sie sogar unter Strafe. Vielen Muslimen ist da nur schwer vermittelbar, warum ihren Gefühlen nicht die gleiche Rücksicht entgegengebracht wird.

In diese Kerbe schlägt der Iran, indem er auf diesen blinden Fleck in der westlichen Argumentation zielt. Dem Regime kommt die Karikatur-Affäre ohnehin gelegen, um vom Atomstreit mit dem Westen abzulenken und die Bevölkerung um sich zu scharen. Schon mit seinen Äußerungen über Israel, dem er das Existenzrecht absprach, und den "Mythos" Holocaust hat Präsident Ahmadinedschad gezeigt, dass er es auf Eskalation anlegt. Gerade hat sein Land nun den Handel mit Dänemark eingefroren.

Der iranische Karikatur-Wettbewerb macht aber auch auf einen Zwiespalt aufmerksam. Denn in arabischen Zeitungen erscheinen im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt immer wieder antiisraelische Karikaturen, die eindeutig antisemitisch sind. Dagegen vorzugehen wird künftig noch schwerer fallen, wenn diese Medien routiniert auf Meinungsfreiheit verweisen.

Aber auch die westlichen Verfechter absoluter Meinungsfreiheit haben nun ein Problem. Fraglich, ob die europäischen Zeitungen, die die dänischen Karikaturen nachgedruckt haben, nun auch die iranischen dokumentieren werden. Nähmen sie ihre eigene Rhetorik ernst, müssten sie das tun.
Überlinger

Beitrag von Überlinger »

Und auch heute gibts wieder was neues:
Merkel mit Hitler verglichen

Ein hochrangiger Vertreter einer iranischen Eliteeinheit hat Bundeskanzlerin Angela Merkel einem Agenturbericht zufolge mit dem deutschen Diktator gleichgesetzt.

Medienberichten zufolge warf der Kommunikationschef der Revolutionären Garden, Massud Dschasajeri, der deutschen Regierungschefin Schwäche und Unerfahrenheit vorgeworfen.

"In ihren kindlichen Träumen sieht sie sich selbst als Adolf Hitler und glaubt daher, dass sie als Kanzlerin die Welt beherrschen kann", sagte er.

Angela Merkel hatte den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad jüngst scharf für anti-israelische Ausfälle kritisiert und die Bedrohung durch die Islamische Republik mit dem Erstarken des Nationalsozialismus in Deutschland verglichen.

Bereits vor einigen Tagen trugen Demonstranten eine Merkel-Karikatur samt Schriftzug „Dumme Zionistin Angela Merkel" vor die österreichische Botschaft. Grund des Protestes war damals allerdings der Karikaturenstreit, der derzeit in der muslimischen Welt für Aufruhr sorgt.
Quelle: AFP
alles-gute-schwein
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Recht hat der Iran

Beitrag von alles-gute-schwein »

Also ich finde das der Iran Recht hat.
Warum sollen die keine Atomkraftwerke bauen.
Und der Westen benimmt sich schon sehr Arrogant.
Überlinger

Re: Recht hat der Iran

Beitrag von Überlinger »

alles-gute-schwein hat geschrieben:...Warum sollen die keine Atomkraftwerke bauen...
Weil dann in 5 Jahren die Atombombe auf Tel Aviv fliegt :!:
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Ralphonso
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Beitrag von Ralphonso »

wer sagt, dass dies nicht vorher aus richtung tel aviv kommt?
Überlinger

Beitrag von Überlinger »

Nun steht also auch die Deutsche Botschaft in Flammen:
Deutsche Botschaft in Teheran attackiert

Teheran - Aus Protest gegen die Karikaturen des Propheten Mohammed in europäischen Zeitungen sind Demonstranten in Teheran am Dienstag erstmals vor die deutsche Botschaft gezogen.

Die etwa 60 Mullahstudenten, die der paramilitärischen Gruppe Basidsch (Freiwillige) nahe standen, riefen "Tod Deutschland!" und bewarfen das Botschaftsgebäude mit Steinen und Brandsätzen, ohne größere Schäden anzurichten. In Pakistan kamen bei gewaltsamen Demonstrationen zwei Menschen ums Leben. Außenminister Frank-Walter Steinmeier betonte, der Streit um die Mohammed-Karikaturen werde keine Einschränkung der Meinungsfreiheit in Europa zur Folge haben.

In Teheran hinderten Dutzende von Sicherheitskräften die militanten Studenten, sich dem Botschaftsgelände zu nähern. Dabei kam es zu Zusammenstößen. Einen ähnlichen Protest gab es vor der britischen Botschaft. Dort führten die Demonstranten einen Hund mit der israelischen Flagge und fünf Esel mit sich. Die Esel trugen die Flaggen Dänemarks, Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs und der USA.

Steinmeier sagte in einem Interview der jordanischen Tageszeitung "Al-Rai" (Dienstagausgabe): "Wir in Europa haben festgestellt, dass diese Zeichnungen die Gefühle vieler Muslime verletzt haben." Dies dürfe aber nicht als Vorwand für gewalttätige Aktionen missbraucht werden. In Amman dankte Steinmeier Jordanien für seinen mäßigenden Einfluss im Streit um die Karikaturen. Die jordanische Regierung habe eine Rolle gespielt, die "sehr deeskalierend" auf die Situation gewirkt habe, sagte Steinmeier nach einem Treffen mit seinem Amtskollegen Abdul Ilah Chatib.

Bei seinem Besuch der Palästinenser-Gebiete hatte Steinmeier zuvor betont, es sei wichtig, dass der Westen und die islamischen Länder zum Dialog der Religionen und Kulturen zurückkehrten. Diesem Zweck diene auch die Reise in die Türkei, wo Steinmeier am späten Dienstagabend erwartet wurde.

Die norwegische Regierung entschuldigte sich nach Angaben aus Kairo für die Veröffentlichung von Karikaturen, die "die Gefühle der Muslime verletzen". Wie das ägyptische Außenministerium weiter mitteilte, verurteilte Norwegens Außenminister Jonas Gahr Støre den Nachdruck der Mohammed-Zeichnungen in einer Zeitung seines Landes.

In Pakistan kamen bei Protesten gegen die Karikaturen erstmals zwei Menschen ums Leben. Augenzeugen sagten, ein Wachmann einer Bank in der ostpakistanischen Stadt Lahore habe das Feuer auf eine gewalttätige Menge mit mehreren tausend Demonstranten vor dem Gebäude eröffnet. In Afghanistan sind bei den Protesten bislang mindestens neun Menschen gestorben.

In der nordirakischen Stadt Erbil versammelten sich mehrere tausend kurdische Islamisten vor dem Parlamentsgebäude der Kurdenregion und forderten wegen der Erstveröffentlichung der Karikaturen in einer dänischen Zeitung den Abbruch der diplomatischen und Handelsbeziehungen mit dem skandinavischen Land.

Die iranische Zeitung "Hamschahri" lud die dänische Presse ein, sich an ihrem Karikaturen-Wettbewerb zum Holocaust zu beteiligen. "Sowohl die dänische Tageszeitung, die unseren Propheten beleidigt hat, als auch andere dänischen Zeitungen können an unserem Karikaturen-Wettbewerb teilnehmen, um ihre Sünde zu vermindern", sagte der Chefredakteur des Blattes, Mohammed-Resa Saeri, in Teheran. Der am Montag gestartete Wettbewerb unter der Fragestellung "Wo liegt die Grenze der westlichen Meinungsfreiheit?" ziele darauf ab, die Wahrheit über den Holocaust herauszufinden.

Eine Gruppe einflussreicher islamischer Religionsgelehrter forderte derweil eine UN-Resolution, die die Beleidigung "der Propheten Mohammed, Jesus, Moses und aller anderen Propheten Gottes verbietet". Die 41 Unterzeichner aus der arabischen Welt, aus Indonesien, Indien, Belgien, Frankreich und den USA riefen in ihrer Erklärung jedoch nicht zum Boykott dänischer Waren auf.

Bild
Rauch steigt an der Fassade der deutschen Botschaft in Teheran auf.
Quelle: dpa
Überlinger

Beitrag von Überlinger »

Ralphonso hat geschrieben:wer sagt, dass dies nicht vorher aus richtung tel aviv kommt?
Die Gefahr, dass das passiert steigt mit jedem Tag den Ahmedinedschad an der Macht ist!
Aber Israel wird es sich genau überlegen ob sie es, den ich glaube wenn die die Bombe schmeißen greifen Länder wie Syrien und Lybien auch ins Geschehen ein...
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