Wettskandal: es geht um Stuttgarter Kickers gegen VfR Aalen
Wettskandal: es geht um Stuttgarter Kickers gegen VfR Aalen
Quelle: Spiegel
Hamburg - Bisher hatte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main nur davon gesprochen, dass es sich um vier Partien aus Regionalligen und eine aus der zweiten Liga handeln soll. Dem SPIEGEL liegt aber eine Liste vor, die darüber informiert, um welche Spiele es sich dreht. Dabei ist vor allem die Regionalliga Süd betroffen, wo das heutige Spiel SpVgg Bayreuth gegen Eintracht Trier manipuliert werden sollte. Dieses Match findet aber nicht statt, weil der komplette Spieltag dieser Staffel abgesagt worden ist.
Die weiteren Regionalligaspiele sind: 1. FC Eschborn gegen FC Augsburg (26. November 2005), Stuttgarter Kickers gegen VfR Aalen (25. Februar) und 1. FC Kaiserslautern II gegen SpVgg Bayreuth (5. März 2006). Bei der besagten Zweitligapartie handelt es sich um die Ansetzung FC Hansa Rostock gegen Sportfreunde Siegen, die am 26. Februar dieses Jahres mit 2:0 Toren für Rostock ausgegangen ist.
Unklar ist allerdings weiter, beim welchen Spiel der Versuch einer Manipulation erfolgreich gewesen ist. Allerdings steht der Siegener Torwart Adnan Masic unter Verdacht, vor der Partie gegen Rostock von den Drahtziehern der Schiebereien angesprochen worden zu sein.
In der Regionalliga Süd ist mittlerweile die Verunsicherung groß. Thomas Schmidt, der Sportliche Leiter des SV Darmstadt 98, sagte zu SPIEGEL ONLINE: "Ich will nicht ausschließen, dass noch weitere Spiele von diesem Skandal betroffen sind. Diese Sache schadet nicht nur unserer Klasse sondern dem gesamten deutschen Fußball."
Die Darmstädter tragen heute ein Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Eschborn aus, der durch die Geständnisse des Abwehrspielers Ousseynou Dione den Skandal öffentlich gemacht hat. Dione soll von den mittlerweile verhafteten Drahtziehern im November vorigen Jahres für eine Prämie von 40.000 Euro zur Mithilfe der Spielmanipulation gedrängt worden sein. Der Eschborner hatte aber abgelehnt und den Vorfall seiner Vereinsführung gemeldet. Danach haben Deutscher Fußball-Bund und die Staatsanwaltschaft Frankfurt die Ermittlungen aufgenommen.
Hamburg - Bisher hatte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main nur davon gesprochen, dass es sich um vier Partien aus Regionalligen und eine aus der zweiten Liga handeln soll. Dem SPIEGEL liegt aber eine Liste vor, die darüber informiert, um welche Spiele es sich dreht. Dabei ist vor allem die Regionalliga Süd betroffen, wo das heutige Spiel SpVgg Bayreuth gegen Eintracht Trier manipuliert werden sollte. Dieses Match findet aber nicht statt, weil der komplette Spieltag dieser Staffel abgesagt worden ist.
Die weiteren Regionalligaspiele sind: 1. FC Eschborn gegen FC Augsburg (26. November 2005), Stuttgarter Kickers gegen VfR Aalen (25. Februar) und 1. FC Kaiserslautern II gegen SpVgg Bayreuth (5. März 2006). Bei der besagten Zweitligapartie handelt es sich um die Ansetzung FC Hansa Rostock gegen Sportfreunde Siegen, die am 26. Februar dieses Jahres mit 2:0 Toren für Rostock ausgegangen ist.
Unklar ist allerdings weiter, beim welchen Spiel der Versuch einer Manipulation erfolgreich gewesen ist. Allerdings steht der Siegener Torwart Adnan Masic unter Verdacht, vor der Partie gegen Rostock von den Drahtziehern der Schiebereien angesprochen worden zu sein.
In der Regionalliga Süd ist mittlerweile die Verunsicherung groß. Thomas Schmidt, der Sportliche Leiter des SV Darmstadt 98, sagte zu SPIEGEL ONLINE: "Ich will nicht ausschließen, dass noch weitere Spiele von diesem Skandal betroffen sind. Diese Sache schadet nicht nur unserer Klasse sondern dem gesamten deutschen Fußball."
Die Darmstädter tragen heute ein Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Eschborn aus, der durch die Geständnisse des Abwehrspielers Ousseynou Dione den Skandal öffentlich gemacht hat. Dione soll von den mittlerweile verhafteten Drahtziehern im November vorigen Jahres für eine Prämie von 40.000 Euro zur Mithilfe der Spielmanipulation gedrängt worden sein. Der Eschborner hatte aber abgelehnt und den Vorfall seiner Vereinsführung gemeldet. Danach haben Deutscher Fußball-Bund und die Staatsanwaltschaft Frankfurt die Ermittlungen aufgenommen.
halte ich für eher unwahrscheinlich. wie soll sowas einfluss auf die leistung der mannschaft gehabt haben?magge hat geschrieben:das glaube ich auch nicht,
aber der Bestechungsversuch hat sich vielleicht im Spielerkreis rumgesprochen und für diese "Leistung" gesorgt.
Horizont nennt man den Abstand zwischen Kopf und Brett.
- Basti
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Im Dritten kam grad in den Nachrichten ein Bericht. Es gab sogar Fernsehbilder vom heutigen Testspiel. Zudem standen 2 Polizisten am Spielfeldrand. Das Spiel fand null Beachtung, wurde nur Sensationsjournalismus betrieben. Kameraposition durch den Zaun durch und O-Ton vom Kommentator: "Mal schauen, wer letztendlich hinter Gitter landet".
Cast sagte in einem Interview das, was auch shcon aus den Zeitungen zu entnehmen war, Dutt äußerste in einem Interview ebenso sein Entsetzen, dass er sich "maßlos über sowas ärgert, aber man nichts zu befürchten habe, da alle Beteiligten vorbildlich handelten". Der sportliche Bereich sei davon "nicht beeinträchtigt"
Cast sagte in einem Interview das, was auch shcon aus den Zeitungen zu entnehmen war, Dutt äußerste in einem Interview ebenso sein Entsetzen, dass er sich "maßlos über sowas ärgert, aber man nichts zu befürchten habe, da alle Beteiligten vorbildlich handelten". Der sportliche Bereich sei davon "nicht beeinträchtigt"
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Blaufieber
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Blue Fritz
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Ich warne davor die Leistung gegen Aalen mit dieser Sache in Verbindung zu bringen! Das wird der Mannschaft,Trainer und Management der Kickers nicht gerecht! Was wäre gewesen, wenn das Tor in letzter Minute gegeben worden wäre? Außerdem wurde von den Kickers ja schon vor diesem Spiel Meldung gemacht!!!!!
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Prinz Porno
Von Kicker.de:
Deutscher Nationalspieler verwickelt?
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Möglicherweise weitet sich der neuerliche Wettskandal, von dem der DFB bisher berichtete, es wären weder Schiedsrichter noch die Bundesliga betroffen, zur ganz großen Krise im deutschen Fußball aus. Nach Angaben des ARD-Magazins Plusminus soll sogar ein deutscher Nationalspieler verwickelt sein.
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Was steht ihm noch an Aufklärungsarbeit bevor? DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger."Laut Insider-Informationen, die der Redaktion vorliegen", so heißt es auf der Internet-Seite zur Sendung, soll ein Nationalspieler "mit der so genannten Wettmafia zusammenarbeiten."
Mitarbeiter des Magazins hätten monatelang in der illegalen Wettszene recherchiert und herausgefunden, dass sich wohl "regelrechte Paten mit guten Kontakten zu Profi-Fußballern etabliert haben". Angeblich will ein Informant, "der seit Jahren in diesem Umfeld agiert, gegenüber Plusminus auspacken".
Nach Angaben des Informanten sollen mehrere Bundesligaspieler mit der Wettmafia zusammenarbeiten, darunter auch ein deutscher Nationalspieler. Es gebe zudem ein europaweites Netzwerk: "Ich kenne die alle. Der Hoyzer und der Ante Sapina in Berlin sind da nur ganz kleine Fische."
Nach Angaben des Magazins prüft die Staatsanwaltschaft München I, aufgrund der Plusminus-Informationen ein Ermittlungsverfahren durchzuführen.
Möglicherweise weitet sich der neuerliche Wettskandal, von dem der DFB bisher berichtete, es wären weder Schiedsrichter noch die Bundesliga betroffen, also zur ganz großen Krise im deutschen Fußball aus und übertrifft den vor 14 Monaten am 22. Januar 2005 durch den DFB öffentlich gemachten so genannten "Hoyzer-Skandal".
Schon zu Beginn der vergangenen Woche wurden vier mutmaßliche Betrüger, ein in Bad Dürkheim lebender Libanese, ein in Speyer gemeldeter Serbe sowie ein Pole und ein Malaie, in Untersuchungs-Haft genommen.
Deutscher Nationalspieler verwickelt?
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Möglicherweise weitet sich der neuerliche Wettskandal, von dem der DFB bisher berichtete, es wären weder Schiedsrichter noch die Bundesliga betroffen, zur ganz großen Krise im deutschen Fußball aus. Nach Angaben des ARD-Magazins Plusminus soll sogar ein deutscher Nationalspieler verwickelt sein.
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Was steht ihm noch an Aufklärungsarbeit bevor? DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger."Laut Insider-Informationen, die der Redaktion vorliegen", so heißt es auf der Internet-Seite zur Sendung, soll ein Nationalspieler "mit der so genannten Wettmafia zusammenarbeiten."
Mitarbeiter des Magazins hätten monatelang in der illegalen Wettszene recherchiert und herausgefunden, dass sich wohl "regelrechte Paten mit guten Kontakten zu Profi-Fußballern etabliert haben". Angeblich will ein Informant, "der seit Jahren in diesem Umfeld agiert, gegenüber Plusminus auspacken".
Nach Angaben des Informanten sollen mehrere Bundesligaspieler mit der Wettmafia zusammenarbeiten, darunter auch ein deutscher Nationalspieler. Es gebe zudem ein europaweites Netzwerk: "Ich kenne die alle. Der Hoyzer und der Ante Sapina in Berlin sind da nur ganz kleine Fische."
Nach Angaben des Magazins prüft die Staatsanwaltschaft München I, aufgrund der Plusminus-Informationen ein Ermittlungsverfahren durchzuführen.
Möglicherweise weitet sich der neuerliche Wettskandal, von dem der DFB bisher berichtete, es wären weder Schiedsrichter noch die Bundesliga betroffen, also zur ganz großen Krise im deutschen Fußball aus und übertrifft den vor 14 Monaten am 22. Januar 2005 durch den DFB öffentlich gemachten so genannten "Hoyzer-Skandal".
Schon zu Beginn der vergangenen Woche wurden vier mutmaßliche Betrüger, ein in Bad Dürkheim lebender Libanese, ein in Speyer gemeldeter Serbe sowie ein Pole und ein Malaie, in Untersuchungs-Haft genommen.
- Tacheles
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Hat zwar nicht (direkt) mit dem Wettskandal zu tun, konnte mir aber ein breites Grinsen nicht verkneifen, als ich folgende Zeilen las:
Werder mit leerer Brust
Der Textil-Discounter kik, aktueller Trikotsponsor der Bremer, wird seinen Vertrag nicht über das Saisonende verlängern. Der Wettanbieter betandwin soll Interesse zeigern, neuer Werder-Trikotsponsor zu werden.
Werder mit leerer Brust
Der Textil-Discounter kik, aktueller Trikotsponsor der Bremer, wird seinen Vertrag nicht über das Saisonende verlängern. Der Wettanbieter betandwin soll Interesse zeigern, neuer Werder-Trikotsponsor zu werden.
- Martin
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wenn ich mich richtig erinnere ist auf der startseite von betandwin schon seit längerem das wappen von werder bremen und vom 1. FC KölnTacheles [reloaded] hat geschrieben:Hat zwar nicht (direkt) mit dem Wettskandal zu tun, konnte mir aber ein breites Grinsen nicht verkneifen, als ich folgende Zeilen las:
Werder mit leerer Brust
Der Textil-Discounter kik, aktueller Trikotsponsor der Bremer, wird seinen Vertrag nicht über das Saisonende verlängern. Der Wettanbieter betandwin soll Interesse zeigern, neuer Werder-Trikotsponsor zu werden.
gibts eigentlich auch nen tippspiel im forum, wo man tippen kann, welche 2 Kickersspieler angesprochen wurden ?
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Das hat aber nichts mit den Verdächtigen zu tun. Die Plusminus-Sendung, in der der Vorwurf geäußert wurde, ist vom Bayerischen Rundfunk gemacht worden. Da wird dann die Staatsanwaltschaft vor Ort aktiv, also München.Martin hat geschrieben:ja des mim nationalspieler würde mich auch interessieren. sehr interessant ist dabei, dass ja die staatsanwaltschaft münchen ermittelt
- Martin
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dann bin ich beruhigt. hoffentlich wars der poldi, dann wird er fett gesperrt und ich muss ihn näxte saison net im FCB Trikot ertragen :DBlauer Bayer hat geschrieben:Das hat aber nichts mit den Verdächtigen zu tun. Die Plusminus-Sendung, in der der Vorwurf geäußert wurde, ist vom Bayerischen Rundfunk gemacht worden. Da wird dann die Staatsanwaltschaft vor Ort aktiv, also München.Martin hat geschrieben:ja des mim nationalspieler würde mich auch interessieren. sehr interessant ist dabei, dass ja die staatsanwaltschaft münchen ermittelt
aber wirklich zutrauen würde ich es irgendwie keinem. wenn dann nur dem werten trainer klinsi, des würde dann auch des grinse-klinsi nach der klatsche gegen italien erklären
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das gerücht hat wohl die tz in die welt gesetzt..
laut n-tv schaut das ganze aber so aus:
Die Staatsanwaltschaft bestätigte den Bericht gegenüber n-tv jedoch nicht. Schweinsteiger würde nicht als Beschuldigter geführt. Weder er noch Agostino seien verhört worden, sagte der leitende Oberstaatsanwalt gegenüber n-tv. Dies sei derzeit auch nicht vorgesehen. "Die Staatsanwaltschaft hat keine Personen vernommen. Wir werten derzeit Informationen aus. Wir reden nicht über Namen", sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler der dpa.
laut n-tv schaut das ganze aber so aus:
Die Staatsanwaltschaft bestätigte den Bericht gegenüber n-tv jedoch nicht. Schweinsteiger würde nicht als Beschuldigter geführt. Weder er noch Agostino seien verhört worden, sagte der leitende Oberstaatsanwalt gegenüber n-tv. Dies sei derzeit auch nicht vorgesehen. "Die Staatsanwaltschaft hat keine Personen vernommen. Wir werten derzeit Informationen aus. Wir reden nicht über Namen", sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler der dpa.
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Text: FAZ.NET mit Material von dpa, ReutersWettskandal
Staatsanwaltschaft München: Kein Verdacht gegen Schweinsteiger
16. März 2006 Die Staatsanwaltschaft München I hat am Donnerstag abend einem Medienbericht widersprochen, wonach ein Nationalspieler des FC Bayern München in den Fußball-Wettskandal verstrickt sein soll. „Die Staatsanwaltschaft hat keine Personen vernommen. Wir werten derzeit Informationen aus. Wir reden nicht über Namen”, sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler. Die
Münchner Zeitung „tz” hatte in einer Vorabmeldung berichtet, daß drei Münchner Fußball-Profis aus der ersten und zweiten Bundesliga in den Skandal verwickelt sein sollen.
Der FC Bayern München wies die gegen Nationalspieler Bastian Schweinsteiger erhobenen Anschuldigungen entschieden zurück. In einem persönlichen Gespräch mit den Verantwortlichen des Clubs habe der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler versichert, daß „die aufgestellten Behauptungen absolut frei erfunden sind”, hieß es in einer Erklärung des Vereins. Bayern-Manager Uli Hoeneß drohte der „tz” mit einer Millionenklage. „Wir haben sofort einen Anwalt eingeschaltet. Wenn es wahr ist, was wir gehört haben, dann läuft das auf eine Millionenklage gegen die tz hinaus”, sagte Hoeneß dem Berliner „Tagesspiegel”. Schweinsteiger habe dem FC Bayern erklärt, er „habe nie in seinem Leben auch nur einen Euro auf ein Spiel gesetzt”.
Staatsanwalt: „Das ist falsch”
Die „tz” berichtet in ihrer Ausgabe von diesem Freitag, neben Schweinsteiger würden auch zwei Zweitliga-Profis vom TSV 1860 München von der Staatsanwaltschaft München als Beschuldigte geführt und seien schon zum Verhör einbestellt worden. Dem widersprach Oberstaatsanwalt Winkler: „Das ist falsch”, stellt er fest. „Wir haben noch keine einzige Person im Rahmen dieses Wettskandals, wenn es einer ist, die wir konkret beschuldigen”, sagte er dem Bayerischen Rundfunk (BR). „Wir haben noch niemanden im Rahmen dieser Auswertungen der Informationen vernommen oder zu irgendeiner Vernehmung geladen.”
Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff reagierte empört auf die Verdächtigungen gegen Schweinsteiger. „Ich finde es unverantwortlich, wenn aufgrund von Spekulationen Rufmord an unseren Nationalspielern betrieben wird”, sagte er.
DFB will Nationalspieler schützen
Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will seine Nationalspieler künftig vor ungerechtfertigten Verdächtigungen schützen. Dies kündigte der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger an. „Die derzeit von einigen Medien praktizierten Verhaltensweisen sind unverantwortlich, unanständig und beschädigen den guten Ruf von Spielern, Bundesliga-Clubs und der Nationalmannschaft. Ich halte es für einen primitiven Vorgang, wenn durch effekthascherische Berichterstattung in der Öffentlichkeit stehende Sportler in Mißkredit gebracht werden”, ließ Zwanziger in einer Pressemitteilung des DFB verlauten.
Der DFB werde alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen, die gegen solche Vorgehensweisen eingeleitet werden können, betonte Zwanziger. „Wir bagatellisieren nichts, wenn Fakten da sind. So lange dies aber nicht der Fall ist, müssen wir unsere Spieler und damit auch unseren Sport mit allem Nachdruck schützen.
Auch die „Löwen” wehren sich
Der in dem Bericht der „tz” ebenfalls erwähnte niederländische 1860-Spieler Quido Lanzaat wehrte sich gegen die Vorwürfe: „Ich habe damit nichts zu tun. Das habe ich auch meinem Verein gesagt. Ich habe in der Vergangenheit nicht auf Spiele meines Vereins gesetzt und werde das auch in Zukunft nicht machen.” Von der Staatsanwaltschaft habe er nichts gehört, sagte er dem Berliner „Tagesspiegel” weiter.
„Die Leute, die Beweise haben, sollen sich melden, dann weiß ich, wie mein Name dahin kommt.” Es gehe diese nichts an, ob er jemals gewettet habe. „Soweit ich weiß, ist es nicht verboten, auf Spiele zu setzen. Mehr will ich dazu nicht sagen. Die Leute, die das untersuchen, können sich keine Fehler erlauben. Wir haben jetzt einen Stempel auf dem Kopf. Ich überlege, rechtlich dagegen vorzugehen.”
Der TSV 1860 München stellte sich in einer Stellungnahme hinter Lanzaat und dessen Teamkollegen Paul Agostino, der ebenfalls in dem „tz”-Bericht genannt worden war. „Wir wollen uns in dieser Phase weder zum juristischen oder moralischen Richter aufschwingen”, wurde 1860-Geschäftsführer Detlef Romeiko in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert. „Wir werden jedoch gegen die Veröffentlichungen auf Basis von Gerüchten mit gleicher Härte vorgehen, mit denen auch unsere Spieler konfrontiert wurden. Bis zur Vorlage von Tatsachen gehen wir von der Unschuld unserer Spieler aus.”
Laut Spiegel-Online sollen 2 Kickers Spielern bis zu 15 000 Euro geboten worden sein für ein unentschieden oder eine Niederlage gegen Aalen.
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1 ... 06,00.html
http://www.swr.de/nachrichten/sport/-/i ... 8/1wznjgd/
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1 ... 06,00.html
http://www.swr.de/nachrichten/sport/-/i ... 8/1wznjgd/
Hier der Artikel:
Neue Zeugen im Fußball-Wettskandal bekannt
Der Skandal um die vier mutmaßlichen Wettbetrüger aus Rheinland-Pfalz konkretisiert sich. Übereinstimmend sagten zwei Fußballspieler des Regionalligisten Stuttgarter Kickers aus, dass ihnen ein Fremder Ende Februar zwischen 5000 und 15000 Euro geboten habe, falls sie im folgenden Spiel gegen den VfR Aalen für ein Unentschieden oder für eine Niederlage der eigenen Mannschaft sorgen würden. Bei den Spielern handelt es sich um den 27-jährigen Ghanaer Bashiru Gambo und seinen gleichaltrigen Mannschaftskollegen Emmanuel Akwuegbu (Nigeria). Der große, muskulöse Mann habe die Sportler nach dem Training abgefangen und sie in ein Café in Stuttgart-Degerloch gebeten. Den Aussagen zufolge habe er sich "Ali" genannt, mit jugoslawischem Akzent gesprochen und eine Telefonliste mit den Namen von etwa 40 Spielern, überwiegend aus der Regionalliga Süd, mit sich geführt. Nachdem die Spieler die Offerte abgelehnt hatten, meldete Gambo den Vorfall tags darauf seinem Trainer und gab den Anwerbungsversuch am 28. Februar beim DFB in Frankfurt zu Protokoll.
Neue Zeugen im Fußball-Wettskandal bekannt
Der Skandal um die vier mutmaßlichen Wettbetrüger aus Rheinland-Pfalz konkretisiert sich. Übereinstimmend sagten zwei Fußballspieler des Regionalligisten Stuttgarter Kickers aus, dass ihnen ein Fremder Ende Februar zwischen 5000 und 15000 Euro geboten habe, falls sie im folgenden Spiel gegen den VfR Aalen für ein Unentschieden oder für eine Niederlage der eigenen Mannschaft sorgen würden. Bei den Spielern handelt es sich um den 27-jährigen Ghanaer Bashiru Gambo und seinen gleichaltrigen Mannschaftskollegen Emmanuel Akwuegbu (Nigeria). Der große, muskulöse Mann habe die Sportler nach dem Training abgefangen und sie in ein Café in Stuttgart-Degerloch gebeten. Den Aussagen zufolge habe er sich "Ali" genannt, mit jugoslawischem Akzent gesprochen und eine Telefonliste mit den Namen von etwa 40 Spielern, überwiegend aus der Regionalliga Süd, mit sich geführt. Nachdem die Spieler die Offerte abgelehnt hatten, meldete Gambo den Vorfall tags darauf seinem Trainer und gab den Anwerbungsversuch am 28. Februar beim DFB in Frankfurt zu Protokoll.
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Dragan A. Inhaftierter im Wettskandal packt aus
Einer der vier Hauptbeschuldigten im Fußball-Wettskandal hat sich aus dem Gefängnis heraus erstmals geäußert und Details der Wettabläufe geschildert.
Das berichtet FOCUS unter Berufung auf eine 14-seitige Einlassung des Serben Dragan A., die den Ermittlungsbehörden seit wenigen Tagen vorliegt. Darin erklärte der 42-Jährige, dass er seit Jahren „leidenschaftlich spielt und wettet“. Den Mitbeschuldigte Asiaten William Bee Wah L. alias „Mike“ bezeichnete er als „krank“, dieser würde „auf alles wetten“. Die Wohnung des 45-Jährigen sei mit „etwa vier Fernsehern und drei bis vier Computern“ ausgestattet.
Einsätze bis zu 50 000 Euro
Zum Ablauf der Wetten erklärte Dragan A. laut FOCUS, er habe sich bei ihm bekannten Fußballspielern informiert, „welcher Spielausgang bei einem bestimmten Spiel zu erwarten ist“. Anschließend habe er Freunde im Ausland angerufen und sie zum Wetten ermuntert. Sobald der Gesamt-Wetteinsatz festgelegt war, habe er seinen Partner „Mike“ instruiert, „auf welches Spiel er welchen Betrag setzen soll“. Gewettet wurde auf Partien „der Bundesliga, der griechischen, spanischen oder italienischen Liga“ mit Einsätzen von „bis zu 50 000 Euro“.
Auf Rostock – Siegen gesetzt
Von den fünf deutschen Spielen, die unter Manipulationsverdacht stehen, will Dragan A. nur auf eines gewettet haben, das Zweitligamatch Hansa Rostock gegen Sportfreunde Siegen am 26. Februar 2006. Er habe 5000 Euro gewettet, „dass Siegen nicht verliert“ und 10 000 Euro darauf, „dass im gesamten Spiel weniger als drei Tore fallen“. A. bestreitet, an Spielmanipulationen beteiligt gewesen zu sein. Niemals habe er Spielern Geld angeboten, geschweige denn „auch nur einen Cent übergeben“.
Kickers-Kicker blieben standhaft
Bei den beiden Spielern der Stuttgarter Kickers, die von einem Mitglied der mutmaßlichen Wettbande angesprochen wurden, handelt es sich laut FOCUS um Emmanuel Akwuegbu und Bashiru Gambo. Ihnen seien für Spielmanipulationen jeweils 10 000 Euro angeboten worden. Die Spieler lehnten ab. Nach ihren Angaben führte der Anwerber eine Liste mit sich, auf der die Namen von 20 bis 30 Spielern samt ihren Telefonnummern standen.
Einer der vier Hauptbeschuldigten im Fußball-Wettskandal hat sich aus dem Gefängnis heraus erstmals geäußert und Details der Wettabläufe geschildert.
Das berichtet FOCUS unter Berufung auf eine 14-seitige Einlassung des Serben Dragan A., die den Ermittlungsbehörden seit wenigen Tagen vorliegt. Darin erklärte der 42-Jährige, dass er seit Jahren „leidenschaftlich spielt und wettet“. Den Mitbeschuldigte Asiaten William Bee Wah L. alias „Mike“ bezeichnete er als „krank“, dieser würde „auf alles wetten“. Die Wohnung des 45-Jährigen sei mit „etwa vier Fernsehern und drei bis vier Computern“ ausgestattet.
Einsätze bis zu 50 000 Euro
Zum Ablauf der Wetten erklärte Dragan A. laut FOCUS, er habe sich bei ihm bekannten Fußballspielern informiert, „welcher Spielausgang bei einem bestimmten Spiel zu erwarten ist“. Anschließend habe er Freunde im Ausland angerufen und sie zum Wetten ermuntert. Sobald der Gesamt-Wetteinsatz festgelegt war, habe er seinen Partner „Mike“ instruiert, „auf welches Spiel er welchen Betrag setzen soll“. Gewettet wurde auf Partien „der Bundesliga, der griechischen, spanischen oder italienischen Liga“ mit Einsätzen von „bis zu 50 000 Euro“.
Auf Rostock – Siegen gesetzt
Von den fünf deutschen Spielen, die unter Manipulationsverdacht stehen, will Dragan A. nur auf eines gewettet haben, das Zweitligamatch Hansa Rostock gegen Sportfreunde Siegen am 26. Februar 2006. Er habe 5000 Euro gewettet, „dass Siegen nicht verliert“ und 10 000 Euro darauf, „dass im gesamten Spiel weniger als drei Tore fallen“. A. bestreitet, an Spielmanipulationen beteiligt gewesen zu sein. Niemals habe er Spielern Geld angeboten, geschweige denn „auch nur einen Cent übergeben“.
Kickers-Kicker blieben standhaft
Bei den beiden Spielern der Stuttgarter Kickers, die von einem Mitglied der mutmaßlichen Wettbande angesprochen wurden, handelt es sich laut FOCUS um Emmanuel Akwuegbu und Bashiru Gambo. Ihnen seien für Spielmanipulationen jeweils 10 000 Euro angeboten worden. Die Spieler lehnten ab. Nach ihren Angaben führte der Anwerber eine Liste mit sich, auf der die Namen von 20 bis 30 Spielern samt ihren Telefonnummern standen.
