Quelle: STNKickers: Klingler lehnt Vergleich ab
Prozess wegen Werbevertrag
Stuttgart (dip) - Bernd Klingler, Ex-Präsidiumsmitglied der Stuttgarter Kickers, hat am Mittwoch ein Vergleichsangebot der Blauen im Rechtsstreit um die Forderung aus einem Sponsorenvertrag abgelehnt. Klingler hatte mit den Kickers einen Werbevertrag über 150 000 Euro abgeschlossen, eine Rate über 30 000 Euro gezahlt und den Kontrakt nach seinem Rücktritt gekündigt. Die Kickers forderten nun den Restbetrag ein, boten im Urkundenprozess vor dem Landgericht Stuttgart aber an, sich mit 75 000 Euro zufrieden zu geben. Klingler lehnte ab und wird am 23. März wohl zur Zahlung von 120 000 Euro verurteilt. “Er wollte nur 10 000 Euro zahlen, obwohl ihm die Richterin nahe gelegt hatte, die Forderung anzuerkennen”, sagt Kickers-Präsidiumsmitglied Dirk Eichelbaum. Klingler jedoch setzt auf die Nachverhandlung.
Was bekommen die Kickers 10 000 € - 75 000 € - 120 000 €
Was bekommen die Kickers 10 000 € - 75 000 € - 120 000 €
Re: Was bekommen die Kickers 10 000 € - 75 000 &am
der typ ist einfach am sack...Buddy hat geschrieben:Quelle: STNKickers: Klingler lehnt Vergleich ab
Prozess wegen Werbevertrag
Stuttgart (dip) - Bernd Klingler, Ex-Präsidiumsmitglied der Stuttgarter Kickers, hat am Mittwoch ein Vergleichsangebot der Blauen im Rechtsstreit um die Forderung aus einem Sponsorenvertrag abgelehnt. Klingler hatte mit den Kickers einen Werbevertrag über 150 000 Euro abgeschlossen, eine Rate über 30 000 Euro gezahlt und den Kontrakt nach seinem Rücktritt gekündigt. Die Kickers forderten nun den Restbetrag ein, boten im Urkundenprozess vor dem Landgericht Stuttgart aber an, sich mit 75 000 Euro zufrieden zu geben. Klingler lehnte ab und wird am 23. März wohl zur Zahlung von 120 000 Euro verurteilt. “Er wollte nur 10 000 Euro zahlen, obwohl ihm die Richterin nahe gelegt hatte, die Forderung anzuerkennen”, sagt Kickers-Präsidiumsmitglied Dirk Eichelbaum. Klingler jedoch setzt auf die Nachverhandlung.
vielleicht hat der pr-hunzinger, hängt derzeit ja auch in stuttgarter gerichten ab, wiedermal noch ein paar euros für nen kleinen fdp(möchtegern)politiker übrig...
- Jürgen K.
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der braucht vermutlich jeden EUR für den Wahlkampf
man könnte die Frage ja hier stellen:
http://www.kandidatenwatch.de/bernd_kli ... -3754.html

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Überlinger
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moehringer
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Ein Vergleich muss aber von beiden Seiten angenommen werden, d.h. selbst wenn Klingler dem Ansinnen der Richterin zugestimmt hätte, hätte sich der Verein querstellen können (Was in Anbetracht der klaren Rechtslage auch sehr wahrscheinlich gewesen wäre). Ein Vergleich läuft stets auf freiwilliger Basis ab und da das Verhältnis zwischen Klingler und Verein ohnehin zerrüttet ist, braucht man sich auf derartige Spirenzchen erst gar nicht erst einlassen, auch wenns der Richterin lieber gewesen wäre, da sie nun ein Urteil verfassen muss. :wink:Felix B. hat geschrieben:Hätte er den Vergleich angenommen, hätten wir weniger gekriegt!
Danke Klingler dass er den Vergleich nicht angenommen hat und wir dadurch mehr Geld kriegen.
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moehringer
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Stimmt, hatte ich ganz überlesen...Kann es aber ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, dass der Verein nach allem was vorgefallen ist ein derartiges Entgegenkommen zeigt. Dann hat er (Nachtrag: Herr Klingler) es aber wirklich nicht anders verdient!Felix B. hat geschrieben:Wieso, die Kickers hatten doch den Vergleich angeboten?!
Zuletzt geändert von moehringer am Sonntag 19. März 2006, 19:33, insgesamt 1-mal geändert.
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moehringer
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Re: Was bekommen die Kickers 10 000 € - 75 000 € - 120 000 €
Nach dieser Aussage zu urteilen ist es so gut wie sicher, dass das vorläufige Urteil in vollem Umfang zugunsten der Kickers ergeht. Was im Nachverfahren noch an zusätzlichen Erkenntnissen zu Tage gefördert wird, vermag ich nicht abzusehen, wobei ich es für wenig wahrscheinlich halte, dass sich noch großartig etwas ändern wird.Buddy hat geschrieben:"obwohl ihm die Richterin nahe gelegt hatte, die Forderung anzuerkennen”,
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Hajo
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Jürgen K. hat geschrieben:Wir haben dann einen Titel (auf dem Fussballplatz wäre mir das noch viel lieber), aber die Kohle noch lange nicht, oder sehe ich das falsch
Ich denke, Klingler hat das nötige Kleingeld, sonst hätte er den Sponsorenvertrag nicht unterschrieben. Von Geldschwierigkeiten war wohl nie die Rede!
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Überlinger
Er könnte sich aber trotzdem weigern zu zahlenHajo hat geschrieben:Ich denke, Klingler hat das nötige Kleingeld, sonst hätte er den Sponsorenvertrag nicht unterschrieben. Von Geldschwierigkeiten war wohl nie die Rede!Jürgen K. hat geschrieben:Wir haben dann einen Titel (auf dem Fussballplatz wäre mir das noch viel lieber), aber die Kohle noch lange nicht, oder sehe ich das falsch
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moehringer
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Überlinger hat geschrieben:Er könnte sich aber trotzdem weigern zu zahlenHajo hat geschrieben:Ich denke, Klingler hat das nötige Kleingeld, sonst hätte er den Sponsorenvertrag nicht unterschrieben. Von Geldschwierigkeiten war wohl nie die Rede!Jürgen K. hat geschrieben:Wir haben dann einen Titel (auf dem Fussballplatz wäre mir das noch viel lieber), aber die Kohle noch lange nicht, oder sehe ich das falsch
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Ohne Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar heißt: Klingerl muß bezahlen, auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, die Kickers müssen kein Geld oder eine Bankbürgschaft beibringen, um an das Geld zu kommen. Sie müssen aber alles zurückzahlen, wenn das Urteil aufgehoben wird.Buddy hat geschrieben:Und in der BILD steht noch
Laut Mitteilung der Kickers "ist dieses Urteil ohne Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar"
Kann ein Experte das mal übersetzen was das praktisch bedeutet ?
Vollstreckung "ohne Sicherheitsleistung" gibt es allerdings nur bei Urkundenprozessen oder bei einem Versäumnisurteil. Ich gehe mal davon aus, dass wir hier nur ein Vorbehaltsurteil im Urkundenprozess haben und Klingler das Nachverfahren anrufen kann, in dem dann auch andere Beweismittel als Urkunden, zB. Zeuge, zugelassen sind. Die Beweisaufnahme findet dann immer noch erstinstanzlich statt. Begriffe wie Revision sind deshalb fehl am Platz.
Leider wird in der Presse hier wieder mal nur ein Halbwissen verbreitet. Deshalb kann ich hier auch nur Spekulationen anstellen.
Heute kommt ein Artikel in den STN
- Klingler ist sich ziemlich sicher in der Nachverhandlung zu gewinnen, da die Kickers Inhalte des Vertrags nicht erfüllt haben
- in 4 bis 5 Wochen geht es am Landgericht weiter, dann sind auch Zeugen zugelassen
- die Kickers sind sich sicher auch im Nachverfahren zu gewinnen, sie halten aber weiterhin ihr Vergleichsangebot über 75 000 Euro aufrecht.
Präsidiumsmitglied Dirk Eichelbaum: "Uns ist nicht daran gelegen, ein Ex-Präsidiumsmitglied in den Ruin zu treiben."
Edit: Hier gibt es den ganzen Artikel online http://www.members.aol.com/jukorbel/index3.htm
- Klingler ist sich ziemlich sicher in der Nachverhandlung zu gewinnen, da die Kickers Inhalte des Vertrags nicht erfüllt haben
- in 4 bis 5 Wochen geht es am Landgericht weiter, dann sind auch Zeugen zugelassen
- die Kickers sind sich sicher auch im Nachverfahren zu gewinnen, sie halten aber weiterhin ihr Vergleichsangebot über 75 000 Euro aufrecht.
Präsidiumsmitglied Dirk Eichelbaum: "Uns ist nicht daran gelegen, ein Ex-Präsidiumsmitglied in den Ruin zu treiben."
Edit: Hier gibt es den ganzen Artikel online http://www.members.aol.com/jukorbel/index3.htm
Fußball-Regionalliga
Kickers siegen vor Gericht
STUTTGART (ump). Den ersten Erfolg haben die Stuttgarter Kickers in dieser Woche schon einmal feiern können. Gestern siegte der Fußball-Regionalligist in der Urbanstraße 20 - vor dem Landgericht. In einem Urkundenprozess wurde das ehemalige Präsidiumsmitglied Bernd Klinger dazu verurteilt, dem Traditionsverein 120 000 Euro (in Raten) zu bezahlen, die dem Klub nach einem Werbevertrag zustehen. Der Marketingfachmann war Ende des vergangenen Jahres im Unfrieden aus dem Vorstand ausgeschieden und sah daraufhin auch den abgeschlossenen Werbevertrag, der ein jährliches Volumen von 150 000 Euro vorsah, als nichtig an.
Dieser Argumentation konnte das Gericht auf Grund der Aktenlage offensichtlich nicht folgen. Bereits bei der mündlichen Verhandlung in der vergangenen Woche hatte Klingler einen Vergleichsvorschlag über 75 000 Euro abgelehnt, ebenso die Versuche, eine außergerichtliche Lösung zu finden. Der Kommunalpolitiker, der mitten im Wahlkampf steckt, setzt nun offensichtlich auf ein so genanntes Nachverfahren, in dem Zeugen gehört werden können, auch wenn die Richterin dem Beklagten dahingehend nicht allzu große Hoffnungen machen wollte.
Mindestens genauso wichtig wäre dem Kickers-Trainer Robin Dutt natürlich ein sportlicher Erfolg am Samstag bei der TSG Hoffenheim im Dietmar-Hopp-Stadion (14.30 Uhr). Offen ist vor allem noch die Besetzung im Mittelfeld, wo der Trainer die Qual der Wahl hat: Akcay, Gambo und Parmak streiten um die Plätze, während der Einsatz von Verteidiger Moritz Steinle unwahrscheinlich ist. Vielleicht kommt den Kickers zugute, dass der Gegner seit Wochen kein Pflichtspiel mehr bestritten hat, während sie selbst vergangenen Samstag gegen Darmstadt antreten konnten. "An die zweite Halbzeit beim 1:1 müssen wir anknüpfen, dann könnte sogar mehr herausspringen als ein Punkt", sagt Dutt zur Ausgangslage bei dem vermeintlichen Topfavoriten, der sich im Winter gezielt verstärkt hat (Seitz, Maric) und noch diese Saison den Aufstieg anpeilt.
Der ist für den VfB Stuttgart II bekanntlich gar nicht möglich, wenngleich die Mannschaft von Rainer Adrion trotz der 2:3-Niederlage in Karlsruhe noch auf Platz drei liegt. Im Heimspiel am Sonntag gegen den 1. FC Kaiserslautern II (15 Uhr) soll der Profi Daniel Bierofka weiter Spielpraxis sammeln.
Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 24. März 2006
Kickers siegen vor Gericht
STUTTGART (ump). Den ersten Erfolg haben die Stuttgarter Kickers in dieser Woche schon einmal feiern können. Gestern siegte der Fußball-Regionalligist in der Urbanstraße 20 - vor dem Landgericht. In einem Urkundenprozess wurde das ehemalige Präsidiumsmitglied Bernd Klinger dazu verurteilt, dem Traditionsverein 120 000 Euro (in Raten) zu bezahlen, die dem Klub nach einem Werbevertrag zustehen. Der Marketingfachmann war Ende des vergangenen Jahres im Unfrieden aus dem Vorstand ausgeschieden und sah daraufhin auch den abgeschlossenen Werbevertrag, der ein jährliches Volumen von 150 000 Euro vorsah, als nichtig an.
Dieser Argumentation konnte das Gericht auf Grund der Aktenlage offensichtlich nicht folgen. Bereits bei der mündlichen Verhandlung in der vergangenen Woche hatte Klingler einen Vergleichsvorschlag über 75 000 Euro abgelehnt, ebenso die Versuche, eine außergerichtliche Lösung zu finden. Der Kommunalpolitiker, der mitten im Wahlkampf steckt, setzt nun offensichtlich auf ein so genanntes Nachverfahren, in dem Zeugen gehört werden können, auch wenn die Richterin dem Beklagten dahingehend nicht allzu große Hoffnungen machen wollte.
Mindestens genauso wichtig wäre dem Kickers-Trainer Robin Dutt natürlich ein sportlicher Erfolg am Samstag bei der TSG Hoffenheim im Dietmar-Hopp-Stadion (14.30 Uhr). Offen ist vor allem noch die Besetzung im Mittelfeld, wo der Trainer die Qual der Wahl hat: Akcay, Gambo und Parmak streiten um die Plätze, während der Einsatz von Verteidiger Moritz Steinle unwahrscheinlich ist. Vielleicht kommt den Kickers zugute, dass der Gegner seit Wochen kein Pflichtspiel mehr bestritten hat, während sie selbst vergangenen Samstag gegen Darmstadt antreten konnten. "An die zweite Halbzeit beim 1:1 müssen wir anknüpfen, dann könnte sogar mehr herausspringen als ein Punkt", sagt Dutt zur Ausgangslage bei dem vermeintlichen Topfavoriten, der sich im Winter gezielt verstärkt hat (Seitz, Maric) und noch diese Saison den Aufstieg anpeilt.
Der ist für den VfB Stuttgart II bekanntlich gar nicht möglich, wenngleich die Mannschaft von Rainer Adrion trotz der 2:3-Niederlage in Karlsruhe noch auf Platz drei liegt. Im Heimspiel am Sonntag gegen den 1. FC Kaiserslautern II (15 Uhr) soll der Profi Daniel Bierofka weiter Spielpraxis sammeln.
Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 24. März 2006
