Nordkorea provoziert die USA

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Überlinger

Nordkorea provoziert die USA

Beitrag von Überlinger »

Nordkorea feuerte Langstreckenrakete ab

Seoul/Tokio - Nordkorea hat trotz internationaler Warnungen nach US-Angaben eine Langstreckenrakete vom Typ Taepodong-2 getestet, die einen nuklearen Sprengkopf in Teile der USA tragen kann. Der Test sei am Mittwochmorgen jedoch während des Fluges fehlgeschlagen, teilte das Weiße Haus mit.

Die Ursache für das Scheitern des Tests sei noch nicht bekannt, teilte ein Beamter des Verteidigungsministeriums in Seoul mit. Nach übereinstimmenden Angaben Japans, der USA und Südkoreas feuerte Nordkoreas Militär insgesamt sechs Raketen ab, darunter auch Kurz- und Mittelstreckenraketen vom Typ Scud und Rodong. Die USA, Japan und Südkorea verurteilten die Tests. Washington sprach von einer "Provokation".

Ein Regierungssprecher in Seoul sagte, die sechs Raketen seien zwischen 03.32 und 05.00 Uhr am Mittwoch (Ortszeit) in Richtung Japanisches Meer gestartet worden. Südkoreanische Medienberichte, wonach nach Informationen des militärischen Geheimdienstes möglicherweise bis zu zehn Raketen in Nordkorea getestet worden seien, bestätigte er nicht. "Die Raketenstarts werden die innerkoreanischen Beziehungen verschlechtern und die internationale Isolation Nordkoreas verstärken", sagte der Sprecher weiter.

Der US-Sondergesandte bei den Sechs-Länder-Gesprächen über das umstrittene nordkoreanische Atomprogramm, Christopher Hill, werde in die Region entsandt, um sich mit US-Verbündeten zu beraten, kündigte das Weiße Haus nach den Raketentests an. Die japanische Regierung richtete einen Krisenstab ein und kündigte harte Gegenmaßnahmen an, darunter mögliche Wirtschaftssanktionen.

Einem Bericht der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo zufolge wird der UN-Sicherheitsrat in New York am Mittwochmorgen (Ortszeit) Sonderberatungen über eine mögliche Reaktion auf Nordkoreas Raketenstarts führen. Es sei zu erwarten, dass Japan eine Resolution zur Verurteilung Nordkoreas einbringen werde, hieß es weiter.

Nordkorea soll seit Wochen den Test einer Taepodong-2 vorbereitet haben. Die USA, Japan und Südkorea hatten das stalinistische Land deshalb in jüngster Zeit mehrfach vor einem Raketentest gewarnt. Kurz vor den Raketenstarts in Nordkorea hatte die US-Raumfähre "Discovery" am Dienstag (Ortszeit) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida abgehoben.

Es wurde erwartet, dass sich der UN-Sicherheitsrat auf seiner Sitzung am Mittwoch mit Nordkoreas Tests befassen wird. Japan und die USA hatten Nordkorea für den Fall von Raketentests mit Wirtschaftssanktionen gedroht. Neben dem Atomprogramm des Landes wird dessen Raketenprogramm als Bedrohung für die Sicherheit der Region angesehen. Nordkorea hatte frühere Raketentests mit dem eigenen Sicherheitsbedürfnis gerechtfertigt.

Nordkorea hatte 1998 die Region geschockt, als es ohne Vorwarnung eine mehrstufige Rakete vom Typ Taepodong-1 abfeuerte. Das Geschoss flog über Japan hinweg, bevor es in den Pazifik stürzte. Ein Jahr später legte sich Nordkorea selbst ein Moratorium für Raketentests auf.

Quelle: dpa
peeknockyo

Beitrag von peeknockyo »

volldeppen... :roll:
Tüten-Tim

Beitrag von Tüten-Tim »

Provozieren die USA die Welt nicht schon seit Jahrzehnten durch sinnlose Kriege?
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Martin
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Beitrag von Martin »

Tüten-Tim hat geschrieben:Provozieren die USA die Welt nicht schon seit Jahrzehnten durch sinnlose Kriege?
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JJ
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Beitrag von JJ »

Ein wenig konstruktiver Beitrag m.E......

Naja die Nordkoreaner sind schon ein komisches Volk.
Ihr Chef lebt in Luxus während auf den Strassen die Kinder verhungern.
Anstatt die Bevölkerung zu ernähren feuert er gerade einmal ein paar Millionen Dollar gen Japan.
N.K. hat immer noch eine der höchsten Kindersterblichkeitsraten und ohne die Lebensmittellieferungen der USA (sowie S.K., Japans, Russlands, Chinas und auch der EU) würden dort nahezu alle verhungern.

Sehr traurige Sache eigentlich.
Übrigens würde ich mir über das Nuklear Programm N.K. deutlich mehr sorgen machen...
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Martin
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Beitrag von Martin »

JJ hat geschrieben: Übrigens würde ich mir über das Nuklear Programm N.K. deutlich mehr sorgen machen...
genau deshalb macht man sich doch gedanken. weil dieser langstreckenraketen können ja eben auch mit atomaren sprengköpfen bestückt werden
Überlinger

Beitrag von Überlinger »

Martin hat geschrieben:
JJ hat geschrieben: Übrigens würde ich mir über das Nuklear Programm N.K. deutlich mehr sorgen machen...
genau deshalb macht man sich doch gedanken. weil dieser langstreckenraketen können ja eben auch mit atomaren sprengköpfen bestückt werden
Man redet halt ständig nur über den Iran, der mal Uran anreichern will, und Nordkorea mit seinen bereits fertigen Kurzstreckenraketen kann weitgehend unbehelligt weiterentwickeln. :roll:
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Felix B.
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Beitrag von Felix B. »

Problem: Der Iran kuscht eher, Nordkorea hat keine Probleme damit zurückzuschlagen und sagt das auch deutlich...
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JJ
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Beitrag von JJ »

Das hat mit kuschen nichts zu tun.
Es geht einfach um Druckmittel.
Iran kann im extremsten Fall den Ölhahn zudrehen (oder US/Koalitionstruppen im Irak attackieren).
Bei Nordkorea ist einfach so, dass Seoul praktisch mit der Steinschleuder von Nordkoreau aus getroffen werden kann.

Deswegen kann man ein politisches Druckszenario nicht wie gegen den Iran aufbauen. Das weiss der Kim und deswegen agiert er in der Art und Weise. Eine polit. Isolation ist praktisch ein Upgrade und die Subventionen kann man auch nicht streichen, weil das im Wesentlichen Lebensmittel sind.

Ein diplomatisch sehr schwieriges Gebilde
peeknockyo

Beitrag von peeknockyo »

wobei wir wieder beim iranischen präsidenten wären... normalerweise sollten atomwaffen wenn überhaupt als "politische waffen" dienen, das wäre im iran aber nicht der fall, da ja die sache mit israel etc. :roll:

bei den nordkoreanern bin ich mir da weniger sicher, ob die die waffen wirklich einsetzen würden, oder ob sie diese nur bauen um ihr internationales mitsprache recht auszubauen...

zum thema usa und kriege: die usa bekämpfte hitler und den faschismus in Europa, unterstützte ab Ende der 40er Jahre aber schon wieder die Diktatur unter Franco in Spanien bis zu dessen Tod. Den Taliban gab man einst die Waffen, heute bekämpft man sie, oder besser gesagt einen nicht existenziellen Feind namens "Terrorismus"... das ist wie ein krieg gegen schlechte laune, den kann man nicht aus der welt schaffen :roll: die politiker aus dem "guten westen", vor allem aus der usa sind allesamt ein verdammtes opportunistenpack...
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JJ
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Beitrag von JJ »

Ob der Kampf gegen den Terrorismus eine Art Bekämpfung schlechter Laune ist sollte man die Opfer des 11. September, der Madrider Attentate, der Londoner Attentate, der Anschläge in Tunesien, Saudi Arabien, Jordanien etc. fragen.

Dann schlag doch mal vor wie man gegen Leute vorgehen muss die Dir einfach mal den Kopf absägen wollen, weil Du Christ, Deutscher, Westler, Kapitalist, Ungläubiger (such es Dir aus) bist ?

Das ist eine riesen Kacke und hat zum Glück mit Iran und Nordkorea nichts zu tun. Das ist einfache eine politisch ganz andere Sache.
Hier geht es um Prestige, politischen Einfluss und nicht zu letzt wirtschaftliche Stärke.
peeknockyo

Beitrag von peeknockyo »

JJ hat geschrieben:Ob der Kampf gegen den Terrorismus eine Art Bekämpfung schlechter Laune ist sollte man die Opfer des 11. September, der Madrider Attentate, der Londoner Attentate, der Anschläge in Tunesien, Saudi Arabien, Jordanien etc. fragen.

Dann schlag doch mal vor wie man gegen Leute vorgehen muss die Dir einfach mal den Kopf absägen wollen, weil Du Christ, Deutscher, Westler, Kapitalist, Ungläubiger (such es Dir aus) bist ?

Das ist eine riesen Kacke und hat zum Glück mit Iran und Nordkorea nichts zu tun. Das ist einfache eine politisch ganz andere Sache.
Hier geht es um Prestige, politischen Einfluss und nicht zu letzt wirtschaftliche Stärke.
du bist die letzte wurst! lies genau! ich habe nur zur außen politik der usa stellung genommen und dabei die schwierigkeit/unmöglichkeit des Krieges gegen den terrorismus verglichen mit der unmöglichkeit schlechte Laune aus der Welt zu schaffen... Beides IST unmöglich...

Und die Sache is ja eigentlich die: du kannst die taliban nicht dadurch zersprengen, dass du z.b. einen ihrer anführer tötest... das ist wie bei illegalen internettauschbörsen... die nutzer sind ebenso wie die terroristen weit verstreut und können nur stichprobenartig festgenommen werden... die deutsche Werbebranche hat da der USA vllt ein Stück was voraus, denn im Kino kommen ja schon Werbespots, die zeigen, welchen Schaden das illegale Downloaden von Filmen und Musik auf die Industrie ausüben kann... Das Problem liegt also grundsätzlich darin, die Menschen auf eine friedliche Weise zu überzeugen, dass das was sie tun nicht korrekt ist!

Ich glaube von einem Land, in welchem die Homoehe in einigen Staaten verboten ist und Homosexuelle von Teilen der Gesellschaft (Thema Rednecks) geächtet werden, will sich das kein Taliban erklären lassen, da er eine Ähnlichkeit zwischen dem Handeln der Amis und sich selbst sieht, und sich dadurch die Frage stellt, warum er damit aufhören soll Christen zu "diskriminieren"...

ziemlich kompliziertes Thema und natürlich ist es nicht einfach eine Antwort oder Lösung dafür zu finden, aber etwas anderes als die Holzhammerstrategie steht wohl nicht auf dem Flipchart der amerikanischen Regierung...
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JJ
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Beitrag von JJ »

@peeknokyo:

Bin etwas (eigentlich völlig :lol: ) anderer Meinung aber bevor wir uns jetzt hier mit Argumenten und Ansichten erschlagen, lassen wir es lieber.

Habe wohl wirklich Deine Argumentation etwas falsch verstanden und bitte dies zu entschuldigen.

Ich bin mir nur nicht sicher ob kurzfristig es ein Alternative zur "Holzhammerlösung" gibt. Habe da meine (begründeten) Zweifel...
peeknockyo

Beitrag von peeknockyo »

JJ hat geschrieben:@peeknokyo:

Bin etwas (eigentlich völlig :lol: ) anderer Meinung aber bevor wir uns jetzt hier mit Argumenten und Ansichten erschlagen, lassen wir es lieber.

Habe wohl wirklich Deine Argumentation etwas falsch verstanden und bitte dies zu entschuldigen.

Ich bin mir nur nicht sicher ob kurzfristig es ein Alternative zur "Holzhammerlösung" gibt. Habe da meine (begründeten) Zweifel...
jo bin auch dafür das wir hier mit der diskussion aufhören bevor es die ersten toten gibt :lol:

ja entschuldigung angenommen, is mir auch schon passiert... habs dir ja deshalb nochmal erklärt und das mit der wurst war ja nur spaßeshalber...

kurzfristig war das sogar die einzige Lösung... aber wie sagt man: Gut will lang Weile haben oder so??? war noch nie der beste in sachen sprichwörtern und floskeln :wink:
Überlinger

Beitrag von Überlinger »

Nordkorea verschärft Ton im Streit um Raketentests weiter

Im Streit um die Raketentests hat Nordkorea den Ton weiter verschärft: Die Regierung würde internationale Sanktionen als "Kriegsakt" betrachten, sagte der Vize-Botschafter Nordkoreas bei den Vereinten Nationen, Han Song Ryol.

Dies meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Japan hatte zuvor im UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf eingereicht, in dem Nordkorea bei einer Weiterentwicklung seines Raketenprogramms mit harten Sanktionen gedroht wird. Die USA sind zu erneuten Gesprächen mit Nordkorea bereit, wenn das Land zu den Sechs-Länder-Gesprächen über sein Atomprogramm zurückkehrt.

Das Datum für die Abstimmung über die Sanktionen soll am Montag bekannt gegeben werden. Der US-Gesandte Christopher Hill forderte China als Nordkoreas Hauptverbündeten auf, gemeinsam mit Washington "mit einer Stimme" zu sprechen. Hill wirbt in Asien derzeit um Unterstützung für ein geeintes Vorgehen gegen Nordkorea, nachdem die Führung in Pjöngjang am Mittwoch ohne Vorwarnung mehrere Raketen getestet hatte. Darunter war auch eine Langstreckenrakete vom Typ Taepodong-2, die mit einer Reichweite von mehr als 6000 Kilometern theoretisch auch die US-Bundesstaaten Alaska und Hawaii treffen könnte.

Dies meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Japan hatte zuvor im UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf eingereicht, in dem Nordkorea bei einer Weiterentwicklung seines Raketenprogramms mit harten Sanktionen gedroht wird. Die USA sind zu erneuten Gesprächen mit Nordkorea bereit, wenn das Land zu den Sechs-Länder-Gesprächen über sein Atomprogramm zurückkehrt.

Das Datum für die Abstimmung über die Sanktionen soll am Montag bekannt gegeben werden. Der US-Gesandte Christopher Hill forderte China als Nordkoreas Hauptverbündeten auf, gemeinsam mit Washington "mit einer Stimme" zu sprechen. Hill wirbt in Asien derzeit um Unterstützung für ein geeintes Vorgehen gegen Nordkorea, nachdem die Führung in Pjöngjang am Mittwoch ohne Vorwarnung mehrere Raketen getestet hatte. Darunter war auch eine Langstreckenrakete vom Typ Taepodong-2, die mit einer Reichweite von mehr als 6000 Kilometern theoretisch auch die US-Bundesstaaten Alaska und Hawaii treffen könnte.

"Wenn es Sechser-Gespräche gibt, werden wir mit allen Gesandtschaften zusammentreffen", sagte Hill. Dies habe die US-Regierung stets gesagt, und immer hätten die USA die nordkoreanische Delegation bei den Sechser-Gesprächen auch getroffen. "Ich kann es aber nicht tun, wenn sie die Sechs-Länder-Gespräche boykottieren, denn das bedeutet, dass sie keine Sechser-Gespräche wollen. Sie wollen bloß Zweiergespräche."

Han bekräftigte die Haltung seines Landes, wonach die Führung erst dann an den Verhandlungstisch über das Atomprogramm zurückkehren werde, wenn die US-Regierung eingefrorene Gelder freigebe. Damit verwies er auf Guthaben Pjöngjangs in Macao im Süden Chinas, das wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit Geldwäsche eingefroren worden war.

Quelle: gmx.de
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