EßZ: Marionette tritt anders auf - ersten 100 Tage Kullens

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Horschdi
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EßZ: Marionette tritt anders auf - ersten 100 Tage Kullens

Beitrag von Horschdi »

Esslinger Zeitung von heute:

Eine Marionette tritt anders auf - Die ersten hundert Tage des Kickers-Präsidenten Hans Kullen

Alles begann mit einem 500 Euro-Schein. Als Hans Kullen am 28. November vergangenen Jahres bei der Mitgliederversammlung aufstand und medienwirksam dem klammen Fußball-Regionalligisten dieses hübsche Sümmchen spendete, hatte so mancher der Anwesenden eine Vorahnung: Im kommenden Jahr würde Axel Dünnwald-Metzler nach fast einem Vierteljahrhundert als Präsident der "Blauen" abtreten . . . So sollte es tatsächlich kommen: Heute ist Kullen 100 Tage als Kickers-Präsident im Amt und hat in dieser Zeit einige erstaunt. Positiv wie negativ.Kullen war vor knapp einem Jahr gerade erst den Kickers beigetreten und zudem einige Wochen zuvor nach nur zwei Monaten im Amt als Präsident des damaligen Zweitligisten SSV Reutlingen zurückgetreten - die Umstände liegen bis heute weitgehend im Dunkeln.

Nicht der Traumkandidat

Der Traumkandiadat war Kullen auch für viele nicht, die ihn gewählt haben. Der 61-Jährige Versicherungskaufmann strahlt weit weniger Weltmännisches aus als Dünnwald-Metzler, hatte sich bisher nicht um den Verein verdient gemacht und hat auch nicht so einen dicken Geldbeutel wie sein Vorgänger. Deshalb versuchte er erst gar nicht, in die großen Fußstapfen von Dünnwald-Metzler zu treten, was man an Kleinigkeiten wie seiner Platzwahl im Stadion sieht. Während ADM stets über dem Eingang zum VIP-Bereich thronte, sitzt der "Neue" auf der Haupttribüne etwas abseits. Andererseits zeigte Kullen sofort Präsenz. Dafür bekommt er ausgerechnet von Leuten Lob, die im Juli gegen ihn angetreten waren. Kai-Uwe Völschow, ehemaliges Aufsichtsratsmitglied und Teil des "Schattenkabinetts" von Kullens Gegenkanddidat Peter Kappes, sagt: "Einige Dinge hätten wir genauso beschlossen wie er." Damit spielt Völschow darauf an, dass Kullen in der vergangenen Woche die Jugendleiter Peter Kilgus und Achim Hutt aufgrund von Ermittlungen wegen sexueller Belästigung in ihrer Abteilung entlassen hat. Damit zog der Präsident den Zorn von Hauptsponsor Eduardo Garcia und einiger Aufsichtsratsmitglieder auf sich. Für Völchow ist es dagegen der Beweis dafür, "dass Kullen anders auftritt als einige gedacht haben". Die nächste Anspielung. Sponsor Völschow ist zwar immer noch der Meinung, dass Kullen von alteingesessenen Kickers-Machern wie Dünnwald-Metzler, Hans-Jürgen Wetzel und Günter Daiss ins Rennen geschickt wurde, "weil sie keinen Besseren gefunden haben und um Kappes zu verhindern." Aber er beobachtet genüsslich, "dass er alles andere als eine Marionette ist. Er macht es hemdsärmlich, aber er macht es nicht schlecht". Nach dem internen Zoff in der vergangenen Woche machten die Kickers erst einmal dicht. So dicht, dass Kullen etwa ein Redaktionsgespräch mit unserer Zeitung mit Hinweis auf eine demnächst stattfindende Pressekonferenz wieder absagte und auch Wetzel sich zu dessen Arbeit nicht äußern wollte.

Einen Bonus erarbeitet

Nüchtern betrachtet ist Kullens bisherige Bilanz nicht berauschend: Die Fußballer stecken im Abstiegskampf, die finanzielle Situation ist schlechter als erwartet, in den Vereinsgremien herrscht nicht gerade grenzenlose Harmonie. Doch obwohl Kullen mit seiner "direkten und dialektbetonten Art" (Völschow) manchem ehrenamtlichen Helfer oder langjährigem Fan auf den Schlips getreten ist und auch mal einen Journalisten für einen Artikel in einer anderen Zeitung verantwortlich macht, hat er sich einen gewissen Bonus erarbeitet. Michael Wurst, Vorsitzender der Fan-Vereinigung "Fadski" nimmt den neuen Mann an der Spitze ausdrücklich aus seiner Generalkritik aus: "Er geht auf die Fans zu und will uns helfen, ein Fan-Haus zu bauen", sagt Wurst, "ich verstehe aber überhaupt nicht, dass im Präsidium und im Aufsichtsrat schon wieder jeder gegen jeden schießt, anstatt an einem Strang zu ziehen." Vizekapitän Joachim Cast gefällt vor allem, "dass Kullen sehr präsent ist. Er war schon vor seiner Wahl bei jedem Auswärtsspiel, er findet gegenüber der Mannschaft die richtigen Worte". Auch Manager Kahraman Erdin lobt Kullens "kommunikative Art. Er ist sehr volksnah". Damit ist es jedoch nicht getan und deshalb scheuen sich alle Beteiligten, Kullens bisherige Arbeit zu bewerten. Zumindest aber ist er schon länger im Amt als in Reutlingen.

Sigor Paesler
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Jürgen K.
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Beitrag von Jürgen K. »

Anscheinend muss das Präsidium und AR an seiner Aussenwirkung noch kräftig feilen ! Das Hauen und Stechen in den Gremien wird ja an anderer Stelle im Forum heftig bestritten !
Joe.
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Beitrag von Joe. »

Mir kommt da die doch ein wenig die Galle hoch. Da recherchiert ein Journalist - ich glaube, es war Herr Preiss von den StN - ungenau und verbreitet, es gäbe Krach in den Gremien. Das wird selbstverständlich hier ins Forum gestellt, wogegen auch nichts einzuwenden ist.

Was mich aber stört, ist die Tatsache, dass alles 1:1 übernommen und vor allem beibehalten wird, obwohl ich hier versichert habe, daß es kein "jeder gegen jeden" in den Gremien gibt. Man muss vertrauensvoll zusammenarbeiten, d. h. aber nicht zwangsläufig, dass man einen Harmonieverein gründen und betreiben muss. Entscheiden ist der Wille und die Bereitschaft, sich in Fragen zu verständigen, in denen man unterschiedlicher Auffassung ist. Hier habe ich bislang keinerlei Probleme erlebt, sondern sachliche, vom Streben nach einer Problemlösung getragene Diskussionen erlebt.

In der Sache Kilgus gab es seitens des AR noch einen zusätzlichen Informationsbedarf, der befriedigt wurde. Danach hat der AR die Entscheidung des Präsidiums vollumfänglich unterstützt.

Dass der Vorstandsvorsitzende unseres Hauptsponsors mit der Entscheidung nicht einverstanden war, ist richtig. Nur ist er nicht mehr Mitglied eines der Vereinsgremien, was aber nichts daran ändert, dass seine Meinung ernst genommen wird.

Was die Kündigungen - die Betonung liegt hier auf dem Plural - von Sponsorenbverträgen angeht, so ist mir lediglich von einer Kündigung etwas bekannt. Auch hier sollte am die Kirche im Dorf lassen und als Leser von StN und / oder Bild nicht gleich alles glauben.

Weiter sört mich das Marionetten-Gerede. Da wird mit einem Denkmuster gearbeitet, dass für die nach meinem Empfinden diffamierend ist. Weder Hans Kullen noch ein anderes Mitgleid des jetzigen Präsidiums oder Aufsichtsrats sind, was die Kickers angeht, irgendwo an einer Leine oder Strippe gehangen.
frauenköpfler
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Beitrag von frauenköpfler »

[quote="Joe."]Mir kommt da die doch ein wenig die Galle hoch. Da recherchiert ein Journalist - ich glaube, es war Herr Preiss von den StN - ungenau und verbreitet, es gäbe Krach in den Gremien. Das wird selbstverständlich hier ins Forum gestellt, wogegen auch nichts einzuwenden ist.
quote]

Lieber Aufsichtsrat Joe, gegen Galle hoch hilft Reniie "räumt den Magen auf" oder Kullen, räumt bei den Kickers auf ( wenn man ihn läßt)
Das Gezettere in den Gremien kann bei einem Besuch des Vipraums einem Blinden mit Krückstock auffallen - Deine Beschwichtigungen in Ehren - aber was die Spatzen von den Dächern pfeifen solltest Du nicht schön reden.
Ein Blick ins Stadionmagazin zeigt das es keine bedeutenden Neuzugänge im Bereich Sponsoren gibt, und ein Blick auf die Gegengerade zeigt das die besten Bandenplätze mit Kickers Eigenwerbung belegt sind.
Am ersten Advendtssamstag jährt sich der letzte Sponsorenempfang, warum soll eine Firma Sponsor werden wenns neben dem sportlichen (und da sind wir uns einig, das ist gerade kein Sponsoringgrund) nichtmal Verbindungen untereinander gibt die man knüpfen kann.

Geschlossenheit sollte der Verein an den Tag legen, dazu gehört erstmal gute Pressearbeit. Da darf man nicht in jedes Mikrophon quasseln das hingehalten wird, daran sollten sich alle Gremienmitglider halten
und auch der Geschäftsführer - das Bild in der Öffentlichkeit wird dadurch diffus.
Sehr gute Idee, das Hans Kullen jetzt eine öffentliches Schweigen verordnet hat.
Wenn aber einer reden sollte dann eigentlich er, denn Hans Kullen ist der Chef und nicht Kara, Edi oder Joe.
Und der Aufsichtsrat macht sich lächerlich der in der Öffentlichkeit über Klärungsbedarf bei einer Personalkündigung spricht. Der AR kann klären aber bitte im Hintergrund, sonst macht ihr das Präsidium lächerlich. Unterstützt Hans Kullen beim "clean the house" wie Arni Schwarzenegger sagt, stellt Euch hinter ihn, da gehört ihr hin.

Dann brauchst Du auch kein Reniie
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Jürgen K.
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Beitrag von Jürgen K. »

Lieber Joe.

schauen wir doch mal zurück, was die Zeitungen direkt nach der Wahl schrieben:

Stuttgarter Zeitung vom 18.07.2003
Es war eine merkwürdige Inthronisierung eines
Präsidenten, die die Stuttgarter Kickers da im
SSB-Veranstaltungszentrum boten. Denn der neue,
der 61-jährige Versicherungskaufmann Hans Kullen,
der schon mal für einige Wochen Präsident beim SSV
Reutlingen war, spielte bei dieser Hauptversammlung
so gut wie keine Rolle.
und weiter in gleicher Zeitung
Ein weiteres Problem für Hans Kullen war das
Wahlprozedere. Denn die Mitglieder wählten nur den
Aufsichtsrat, der später den Präsidenten ernennen
musste. Und da war nicht nur die Gewichtung
eindeutig. Der Präsidentschaftsbewerber Kappes
hatte Mühe, sechs Kandidaten zu finden, die andere
Seite trat mit neun bekannten Kickers-Strategen an,
die sich einen Präsidenten gesucht hatten. Mangels
Alternativen und um Kappes zu verhindern, hat man
sich für Kullen stark gemacht. Das Ergebnis war
eindeutig: Alle neun wurden gewählt, die Mitglieder
wollten Leute wie den Exvize Günther Daiss,
Dünnwald-Metzler und Wetzel. Die Frage, ob sie auch
Kullen wollen, den der Aufsichtsrat um 0.58 Uhr nach
einminütiger Sitzung zum Präsidenten bestellte, blieb
trotzdem unbeantwortet.
der Kommentar aus den Stuttgarter Nachrichten
Blau oder grau - vom 18.07.2003

VON GUNTER BARNER

Genau genommen gibt es nur zwei Möglichkeiten:
Entweder es war das letzte Aufbäumen eines
todkranken Patienten - oder es war der erste Schritt zur
dauerhaften Besserung. Hans Kullen ist neuer
Präsident des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter
Kickers. Das bedeutet noch nicht viel. Denn gewählt
wurde von der Mitgliederversammlung in erster Linie
der Aufsichtsrat, der den Präsidenten dann bestellte.
Hans Kullen, der Versicherungskaufmann aus
Reutlingen, ist für die meisten ein unbeschriebenes
Blatt. Und seine Fähigkeiten als Kapitän auf einem
schlingernden Schiff sind nur schwer einzuschätzen.
Seinem Konzept fehlt es noch an Substanz.

Im Kontrollorgan des Traditionsclubs von der Waldau
sitzen aber in Zukunft in der Mehrzahl diejenigen, die
Platz machen wollten für einen Neuanfang: Axel
Dünnwald-Metzler etwa oder Hans-Jürgen Wetzel, der
alte und neue Chef im Aufsichtsrat, unterstützt vom
Rückkehrer Günter Daiss.

Die Frage drängt sich auf: Gehen der
Verlegenheitskandidat Kullen und seine künftigen
Helfer im Präsidium eigene Wege oder sind sie nur
das Fingerpüppchen an der Hand der Ehemaligen?
Nur wenn Kullen den Mut besitzt, alles und jeden auf
den Prüfstand zu stellen, kann er den Blauen über kurz
oder lang neues Leben einhauchen. Und was
genauso wichtig ist: Er muss den Stuttgarter Kickers
wieder das geben, was sie einst so ausgezeichnet
hat: menschliches Format, Anstand, Stil und Würde.
Es bestand also durchaus bei der Inthronisierung von Hans Kullen die Befürchtung er könne ein Fingerpüppchen oder Marionette der Ehemaligen
sein oder werden. Dies hat überhaupt nichts mit der Person Hans Kullen zu tun, sondern mit den Umständen, wie er Präsident wurde, nicht Hans Kullen wurde gewählt, sondern weil er von den Ehemaligen unterstützt worden ist. Hätte sich ADM & Co. jemand anderen ausgeguckt, wäre es eben dieser geworden.

Nun gilt es 100 Tage später Bilanz zu ziehen, wie sich die Dinge entwickelt haben und nun ist es doch eine positive Botschaft, dass Hans Kullen alles andere als eine Marionette ist und auch unpopuläre Entscheidungen trifft.

Joe: In der Sache Kilgus gab es seitens des AR noch einen zusätzlichen Informationsbedarf, der befriedigt wurde. Danach hat der AR die Entscheidung des Präsidiums vollumfänglich unterstützt.
Davor anscheinend jedoch nicht, ansonsten hätte es die Irritationen in den Zeitungen nicht gegeben, (Konfrontationskurs Rahic/Daiss) !
Abgesehen davon, dass diese Personalentscheidung gar nicht unter § 19 der Satzung Aufgaben des Aufsichtsrates gefallen ist.

Daher sollte künftig nicht jeder seine Presserklärung abgeben, sondern die entsprechenden Vorsitzenden der Gremien Kullen für das Präsidium und Wetzel für den Aufsichtsrat, sofern dieser betroffen ist.
Der Geschäftsführer sollte am Besten mal eine Weile gar nichts sagen, er hat mir in letzter Zeit zuviel gesagt, vorallem was den sportlichen Bereich anbelangt hat. Auch sollte irgendjemand unseren Dr. Garcia wieder einfangen, ich weiss, dies wird nicht einfach sein ! Mal sehen, ob dies Günter Daiss gelungen ist.

Aussagen wie in der BILD dieser Tage
... Im Etat klafft ein Loch von knapp über 300.000 Euro. Der Grund:Die Zahl der abgesprungenen Sponsoren konnte durch neu hinzugekommene nicht ausgeglichen werden. "Die fahren den Karren absichtlich an die Wand. Denn bei einer Insolvenz sind alle Verträge ungültig und es muss kein Geld mehr zurückgezahlt werden", meint einer der noch verbliebenen Förderer und Gönner.
Den Ernst der Lage zeigt, dass Präsidium und Aufsichtsrat angeblich an einem Sanierungskonzept arbeiten, das anfang November präsentiert werden soll. Dabei wurden die Ausgaben vor der Saison ohnehin schon um 35 Prozent reduziert. ...
finde ich viel bedenklicher (auch wenn es "nur" in der Bild stand) und nicht gerade sponsorenförderlich !

Daher sollte die Verantwortlichen mit dem Pressetermin nicht bis November warten, sondern möglichst bald abhalten, bevor noch mehr Spekulationen gemacht werden und der Ruf der Kickers noch mehr Schaden erleidet !
Joe.
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Beitrag von Joe. »

Herr Dr. med. Horlacher, ich danke Ihnen für Ihre Empfehlung, was Rennie angeht. Ist das aber nicht mehr für den Magen als für die Galle?

Es mag einem frustriertem Ex-Mitglied des Präsidiums, das nach längerer Abwesenheit letzthin einmal wieder auf der Waldau gesichtet wurde und sich als Informationsquelle auf die Spatzen auf den Dächern beruft, eine Genugtuung sein, seinen Kommentar, wenn schon nicht zum Weltgeschehen, so doch zur Situation auf der Waldau abzugeben. Lieber Micha, wir - d.h. der AR - bedürfen aber nicht Deines Appells, hinter Kullen zu stehen, weil wir bisher hinter ihm gestanden sind und weiterhin hinter ihm stehenund keine Veranlassung sehen, von dieser Haltung abzuweichen.

Was Deine Kritik mit der Sponsorenvranstaltung angeht, so ist sie ernst zu nehmen. Soweit ich mich aber erinnere, warst Du bis zum 16.07.2003 im Präsidium verantwortlich für Marketing. Wieso ist unter Deiner Ägide im Jahr 2003 kein weiteres Sponsorentreffen zustande gekommen?

Was die Einstellung oder Entlassung eines Jugendtrainers angeht, so ist dies Teil des operativen Geschäfts und somit Sache des Präsidiums und gehört nicht zum Teil der nach der Satzung bestimmten Geschäfte, welche der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen. Der AR ist nicht das erweiterte Präsidium, sondern vornehmlich Kontrollorgan. Was daran "lächerlich" sein soll, wenn vollzogene Personalmaßnahmen in gemeinsamen Sitzungen mit dem Präsidium, besonders dann, wenn sie Aussenwirkung haben, nochmals besprochen werden, erschließt sich nur demjenigen, der meint, es unbedingt lächerlich empfinden zu müssen.

Im übrigen gestatte ich es mir hier, ebenso, wie Du es in Deiner Zeit als Präsidialer gemacht hast, Dinge klar- bzw. richtig zu stellen. Das gilt auch dann, wenn Spatzen, gewesene Funktionsträger und was sonst noch so alles auf der Waldau rumkreucht und -fleucht, das Rumsingen - oder schwätzen anfangen.
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Horschdi
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Beitrag von Horschdi »

Joe. hat geschrieben:Herr Dr. med. Horlacher, ich danke Ihnen für Ihre Empfehlung, was Rennie angeht. Ist das aber nicht mehr für den Magen als für die Galle?

Es mag einem frustriertem Ex-Mitglied des Präsidiums, das nach längerer Abwesenheit letzthin einmal wieder auf der Waldau gesichtet wurde und sich als Informationsquelle auf die Spatzen auf den Dächern beruft, eine Genugtuung sein, seinen Kommentar, wenn schon nicht zum Weltgeschehen, so doch zur Situation auf der Waldau abzugeben. Lieber Micha, wir - d.h. der AR - bedürfen aber nicht Deines Appells, hinter Kullen zu stehen, weil wir bisher hinter ihm gestanden sind und weiterhin hinter ihm stehenund keine Veranlassung sehen, von dieser Haltung abzuweichen.
Also lieber Joe: ich fand die Einleitung Ihres letzten Beitrages doch etwas unpassend und Herrn Horlacher gegenüber doch sehr unfair! Sie sollten doch lieber Ihre Meinungsverschiedenheiten untereinander in einem privateren Rahmen bzw. Ambiente diskutieren und versuchen, diese aus dem Wege zu räumen! Hier sind solche Kommentare - meiner Ansicht nach - doch eher deplatziert! Ansonsten danke, dass Sie hier im Fan-Forum Stellung zu einigen Ungeklärtheiten (u.a. zu den nachdenklichen Presseberichten in jüngster Vergangenheit) nehmen. Kommunikation ist das A und O, insbesondere in der derzeitigen Situation unserer Blauen!
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Blaufieber
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Beitrag von Blaufieber »

Der Ton macht bekanntlich die Musik. Und wenn man sich das hier so durchliest..... Der letzte macht das Licht aus.
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GelsenKickers
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Beitrag von GelsenKickers »

Auch wenn die Tonart ein wenig in die falsche Richtung geht,so muss man eingestehen,dass Joe. der einzige ist,der in der Tat beurteilen und erläutern kann,was intern vor sich geht.

Nur sollte deswegen hier nicht unbedingt die JHV eine Fortsetzung finden. :roll:
Joe.
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Beitrag von Joe. »

Was die Kritik an meinem Tonfall angeht, so muss ich das akzeptieren. Ausgangspunkt war für mich die unkritische Übernahme bzw. die Pflege von unhaltbaren Denkmustern, sei es durch die Presse, sei es hier im Forum, die ich einfach als ärgerlich empfand.

Das betrifft zunächst die Vorstellung, ADM, Wetzel und meinetwegen noch Daiss hielten die Fäden in der Hand und würden die Puppen tanzen lassen. Das betrifft mich insoweit persönlich, als ich Teil dieses Szenariums wäre, und das als Marionette. Dagegen verwahre ich mich und kann dies nach einem Vierteljahr der Zusammenarbeit auch für die anderen Mitglieder des Präsidiums und Aufsichtsrats tun.

Weiterhin geht es um Behauptungen in der Presse, die so nicht zutreffen(Konflikt Rahic/Daiss). Das, was sowieso nicht stimmt, wird dann noch verallgemeinert, indem es heißt, wir, d.h. die Gremienmitglieder, würden nicht an einem Strang ziehen.

Was mich noch mehr ärgerte, war, dass jemand wie Micha Horlacher, der eigentlich wissen müsste, wie so etwas wirkt, vor allem, wenn es von einem ehemaligen Präsdiumsmitglied kommt, mit Andeutungen arbeitet. Es geht in erster Linie darum, die sachlichen Probleme einer Lösung zuzuführen. Erst dann stellt sich die Frage, ob die personellen Mittel hierzu taugen. Das muss sorgsam geprüft werden. Die von den Sachfragen isolierte Forderung nach einem personellen Großreinemachen geht an eigentlichen Problemen vorbei und dient vornehmlich der Stimmungsmache. Ich denke, dass die Verantwortung, die man mit einem Vereinsamt übernimmt, nicht vollständig mit dessen Beendigung erlischt.

Auch meine ich, dass die Frage der Einhaltung des Tons nicht nur aktuelle Gremienmitglieder betrifft. Von daher bitte ich zu überdenken, ob die Empfehlung von "Rennie" auch von denen, die mich kritisieren, so mir nichts, dir nichts higenommen worden wäre, stünden sie an meiner Stelle.
Blaufieber
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Beitrag von Blaufieber »

Zur Thematik passend: vorhin kam in SWR4 Württemberg Sport ein Bericht zur Lage der Blauen, leider habe ich nur einen Teil noch mitbekommen.

Am 4.11 ist laut Kullen also die große und von uns allen erwartete PK, auf der alle Fragen beantwortet werden sollen.
Erdin wurde befragt, was da dann alles auf der Tagesordnung steht, konnte aber nicht antworten, da er dies nicht wisse. Es folgte das bereits aus der Tagespresse bekannte Jammern darüber, daß er in die Prozesse nicht mehr eingebunden sei und so weiter und so fort. Hier scheint wirklich jemand ein stark erhöhtes Mitteilungsbedürfnis zu haben....

Die Verbindlichkeiten seien lt. Erdin wurden durch den Verkauf des Vereinsgeländes nur zu 2/3 gedeckt. Daher sei die Saison sportlich wie finanziell ein Tanz auf der Rasierklinge.
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Heiko
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Beitrag von Heiko »

Blaufieber hat geschrieben: Es folgte das bereits aus der Tagespresse bekannte Jammern darüber, daß er in die Prozesse nicht mehr eingebunden sei und so weiter und so fort.
Wie wär's denn mal mit 'ner Abmahnung wegen öffentlichen Ausheulens über Vorgesetzte?
Blaufieber hat geschrieben: Die Verbindlichkeiten seien lt. Erdin wurden durch den Verkauf des Vereinsgeländes nur zu 2/3 gedeckt. Daher sei die Saison sportlich wie finanziell ein Tanz auf der Rasierklinge.
Ich empfehle mal einen Blick in unsere "Bilanz", die wir ja auf der JHV ausgeteilt bekommen haben. Oder war die etwa auch "frei erfunden"?
Die stillstehende Uhr, die täglich zweimal die richtige Zeit angezeigt hat, blickt nach Jahren auf eine lange Reihe von Erfolgen zurück.
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Die Macht im Schwabenland
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Beitrag von Die Macht im Schwabenland »

Heiko hat geschrieben:
Blaufieber hat geschrieben: Es folgte das bereits aus der Tagespresse bekannte Jammern darüber, daß er in die Prozesse nicht mehr eingebunden sei und so weiter und so fort.
Wie wär's denn mal mit 'ner Abmahnung wegen öffentlichen Ausheulens über Vorgesetzte?


nur geldstrafen helfen uns weiter... :wink:
Kickers Stuttgart allez !
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Jürgen K.
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Beitrag von Jürgen K. »

Ich bitte mal alle den Ball flach zu halten.

Wie ich anhand der obigen Zeitungsausschnitte versucht habe zu erklären, bestand der Anfangsverdacht, man habe sich mit Herrn Kullen eine Marionette ausgesucht. Dies ist offensichtlich nicht der Fall, sei es weil Herr Kullen nicht zur Marionette taugt, sei es weil ADM, Daiss, Wetzel gar nicht die Absicht hatten eine Marionette zu haben. Das ist doch momentan sowas von egal !!! Seien wir froh drum !!! Oder wollen wir darauf nun ewig drauf rumreiten.

Medienschelte bringt uns gerade auch nicht unbedingt weiter, dies mußte Micha Horlacher vor 2 Jahren schon feststellen, als er an dieser Stelle Gunter Barner angriff und dies nur mühevoll im Schlesinger wieder zurechtbiegen konnte.

Nachdem Ihr Euch demnächst über Rennie unterhalten wollt hier die Erklärung:
Weltweit erhältlich sind:
Rennie: ist ein Antazidum, das aus einer Kombination von Calcium- und Magnesiumcarbonat besteht. Es hilft rasch und zuverlässig bei Magenbrennen und saurem Aufstossen. Wegen seines hohen Calciumgehaltes stärkt Rennie ausserdem die Knochen.
Rennie Deflatin: hilft rasch und zuverlässig bei Blähungen, Gasansammlung im Darm und Völlegefühl nach dem Essen.
Rennie Duo: zeigt doppelte Wirkung gegen Magenbrennen und saures Aufstossen. Es formt im Magen eine Art Schutzmantel und neutralisiert überschüssige Magensäure.
Lieber wäre mir allerdings Roche, die das Zeug herstellen würden Sponsor werden!

Die Neuen müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, warum keine wesentlich neue Sponsoren gefunden wurde, Micha Horlacher warum keine Sponsorentermine nach dem 01.11.02 stattfanden, aber macht dies bitte unter Euch aus.

Mir ist es persönlich eigentlich egal, ob sich die Jungs in den Gremien grün sind und einen Harmonieklub gegründet haben oder nicht ! Hauptsache die Finanzen würden endlich mal stimmen, die Mitglieder bei den Versammlungen ernst genommen und sportlich wäre es auch mal im grünen Bereich ! Dann wären es glaube auch den Medien recht egal, wer es mit wem kann und wer nicht....!!!!
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Jürgen K.
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Beitrag von Jürgen K. »

Heiko hat geschrieben: Ich empfehle mal einen Blick in unsere "Bilanz", die wir ja auf der JHV ausgeteilt bekommen haben. Oder war die etwa auch "frei erfunden"?
Die Bilanz betraf 2002/2003 mit Verbindlichkeiten von EUR 500.000 bis auf EUR 20.000 durch ADM und Garcia gedeckt. Die Planung wäre jetzt interessant

Ich denke man hat zu optimistisch im Bereich Sponsoring für 2003/2004 geplant, da einige abgesprungen und nicht ersetzt worden sind und GAZi sein Darlehen vom letzten Weihnachtsfest mit dem Sponsoring in dieser Saison verrechnet, wie sollen wir dann fast den gleichen Betrag in 2003/2004 erwirtschaften, aber warten wir mal den 04.11.03 zusammen mit Herrn Erdin ab. Warum ist der eigentlich so sauer,der müßte doch die Zahlen als Geschäftsführer kennen.
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