Hezbollah entführt 2 israelische Soldaten

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JJ
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Hezbollah entführt 2 israelische Soldaten

Beitrag von JJ »

Die Hezbollah hat im nördlichen Grenzgebiet Israels offenbar 2 israelische Soldaten entführt.

Somit befinden sich derzeit 3 israelische Soldaten in den Händen der Palestinänser und der Hezbollah.

Das ganz wird sicherlich nicht gerade deeskalierend wirken.
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Felix B.
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Beitrag von Felix B. »

«Kriegstrommeln»: Neue Entführung öffnet für Israel zweite Front
Einmarsch in den Libanon
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Tel Aviv (dpa) - Die Entführung zweier israelischer Soldaten in den Libanon hat die Lage in der Region nahe an den Siedepunkt gebracht und für Israel eine zweite Front eröffnet. Die israelische Armee rückte am Mittwoch kurz nach einem massiven Angriff der pro- iranischen Hisbollah-Miliz auf den Norden Israels in das nördliche Nachbarland ein.

Sechs Jahre nach dem israelischen Abzug aus Südlibanon meinte ein Rundfunkreporterin angesichts des konzertierten Angriffs, von der Nordgrenze seien wieder «Kriegstrommeln» zu vernehmen.

Auch im Gazastreifen eskalierte die Lage am Mittwoch weiter: Kurz vor der Entführung hatte die israelische Luftwaffe bei einem Raketenangriff im Gazastreifen erneut den Gesuchten Nummer eins verfehlt, den Hamas-Militärchef Mohammed Deif. Deif selbst wurde laut Hamas an den Beinen verletzt. Bei der Attacke auf ein Haus in Gaza kamen jedoch neun Palästinenser ums Leben und 15 wurden verletzt. Unter den Opfern waren auch mehrere Kinder, ähnlich wie bei einem tödlichen israelischen Luftangriff auf den Hamas-Führer Salah Schehade vor vier Jahren.

Hisbollah stellte nach der Entführung der zwei Soldaten nach Angaben des israelischen Rundfunks eine Verbindung mit Hamas her und schlug Israel einen umfassenden Gefangenentausch aus, in dessen Rahmen tausende von Häftlingen in israelischen Gefängnissen freikommen sollten. Das Angebot betreffe auch den vor mehr als zwei Wochen in den Gazastreifen verschleppten israelischen Soldaten Gilad Schalit, nach dessen Entführung Israel eine Offensive im Gazastreifen begann. Israel wirft Hisbollah seit längerem vor, es unterhalte aktive Kontakte zu militanten Palästinensern und bilde diese im Guerillakampf aus.

Auch bei der Entführung von Soldaten diene Hisbollah der Hamas als Vorbild, meint Israel. Bei dieser Strategie hatte die radikale Organisation in der Vergangenheit immerhin Erfolg: Anfang 2004 wurden im Rahmen eines Gefangenenaustauschs zwischen Israel und Hisbollah unter deutscher Vermittlung mehr als 400 palästinensische Häftlinge freigelassen. Dafür kam der israelische Geschäftsmann Elchanan Tennenboim frei, und die Leichen dreier israelischer Soldaten wurden übergeführt.

Israel sieht den Angriff an der Nordgrenze nun als kriegerischen Akt der libanesischen Regierung. Generalstabschef Dan Haluz sprach von einem «Wendepunkt gegenüber Libanon». Ministerpräsident Ehud Olmert drohte, Libanon müsse die Konsequenzen tragen und kündigte eine «zurückhaltende, aber sehr schmerzhafte Reaktion» Israels gegen den nördlichen Nachbarstaat an.

Die israelische Armee bereitet sich nach Medienberichten auf eine größere Offensive im Libanon und eine Mobilisierung tausender Reservetruppen vor. «Dies sind schwere Tage für Israel und seine Bürger», sagte Olmert. Die Börse in Tel Aviv reagierte auf die jüngste Eskalation der Gewalt mit Kursstürzen.

Militärs drohen, Libanon setze seinen gesamten Fortschritt der letzten Jahre aufs Spiel, sollte es Hisbollah nicht zügeln. «Wenn die entführten Soldaten nicht zurückgebracht werden, wird die (israelische) Armee Libanon 20 Jahre zurückwerfen», zitierten israelische Medien einen ranghohen Militär.
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Ein neuer Krieg steht uns ins Haus :(
Überlinger

Beitrag von Überlinger »

Felix B. hat geschrieben:...Ein neuer Krieg steht uns ins Haus :(
Nein, der Libanon ist ja nach dem Abzug der Syrischen Truppen im letzten Jahr praktisch völlig wehrlos. Im Südlibanon steht uns "lediglich" das ins Haus, was wir aus dem Gazastreifen und dem Westjordanland schon kennen. Die Hisbollah im Südlibanon spielt, genauso wie die Hamas in den Palästinensergebieten, seit Jahren mit dem Feuer indem sie Anschläge auf Israel verüben. Im Gegenzug rächt sich Israel an der Zivilbevölkerung und die Spirale der Gewalt dreht sich immer weiter.
Ein Krieg im klassischen Sinne ist das nicht...

"Spannend" würde es erst, wenn sich Syrien und vielleicht noch Jordanien und Ägypten in die Geschichte einmischen würden. Aber dies ist aufgrund des Verhältnisses der Syrer zu den USA unwahrscheinlich!
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Martin
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Beitrag von Martin »

was die da unten wieder abziehen ist echt unter aller kanone !!!

achja und wenn mir jetzt wieder irgendjemand mit antisemitismus-geschwätz kommt, dann gibts den nächsten krieg
peeknockyo

Beitrag von peeknockyo »

Martin hat geschrieben:was die da unten wieder abziehen ist echt unter aller kanone !!!

achja und wenn mir jetzt wieder irgendjemand mit antisemitismus-geschwätz kommt, dann gibts den nächsten krieg
ja da unten sind auch beide schuld... so ein kindergarten hab ich noch nie erlebt!
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JJ
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Beitrag von JJ »

ganz erhlich...ich kann absolut isoliert betrachtet das Verhalten beider Seiten verstehen.

Und das macht die Sache unglaublich problematisch.

Von dem Standpunkt beider Seiten gesehen macht das Verhalten in gewisser Weise Sinn, doch diese isolierte Betrachtungsweise führt zu dem was wir gerade (leider) erleben müssen.
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JJ
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Beitrag von JJ »

Unglaublich, was da unten gerade abgeht.

Mich würde es wirklich interessieren, wer wirklich hinter der Entführung und der Ermordung der israelischen Soldaten/Jugendlichen steckt.
Ich selbst spekuliere ja auf den Iran oder Syrien.

Wenn die Hisbolah wirklich so bescheuert ist um so etwas "in Auftrag zu geben", dann ist das umso schockierender.

Ich verstehe den Unmut über die Angriffe Israels auf Beirut und den Libanon. Der Libanon hat sich gerade von Jahrzehnten des Krieges erholt und war auf dem Weg zu einer vielversprechenden Demokratie im mittleren Osten, die es wohl erstmalig geschafft hat, dass Christen, Drunen und Moslems friedlich miteinander leben. Leider hat der Angriff der Hisbolah auf Israel und die Reaktion Israels diesen Demokratisierungsprozess wohl unwiederruflich beendet.

Möge das ganze doch ein "gutes" Ende finden.....
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Heiko K.
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Beitrag von Heiko K. »

Palästina und Libanon sind zwei Länder in denen Terrororganisationen mehr Macht haben als die jeweiligen Regierungen. Das liegt daran, daß es handlungsfähige Regierungen dort eigentlich überhaupt nicht gibt.

Die israelischen Attacken haben nun auch sichergestellt, daß sich im Libanon auf Jahre hinaus keine handlungsfähige Staatsgewalt bilden wird, die dieses Problem in den Griff bekommen könnte.
Aber dies ist auch gar nicht das Ziel, das Israel verfolgt. Die Strategie liegt viel mehr darin, daß man durch gelegentliche Kleinkriege einen Nachbarn zum wehrlosen Dritte-Welt-Land zurückbombt und damit bedeutungslos macht. Die gelegentlichen Raketenangriffe nimmt man dafür gerne in Kauf. Als Vorwand für einen völlig überzogenen Gegenschlag sind die nämlich immer recht.

Die Verbrecher sitzen dabei auf beiden Seiten der Grenzen. Man muß sich wirklich fragen, wie lange die Un sich das noch tatenlos anschauen will.
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MeisterR
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Beitrag von MeisterR »

Die Strategie liegt viel mehr darin, daß man durch gelegentliche Kleinkriege einen Nachbarn zum wehrlosen Dritte-Welt-Land zurückbombt und damit bedeutungslos macht.
Worauf beruht sich denn deine Behauptung? Klar Israel will seine Nachbarn zu wehrlosen Dritte-Welt-Ländern zurückbomben, deswegen haben sie auch mit Ägypten und Jordanien Frieden geschlossen ...

Ich würde gerne hören wie man sonst gegen die Raketen und Entführung vorgehen sollte, mir fällt nichts ein. Bis vor einer Woche war es Ruhig an der Grenze zum Libanon.

Ansonsten kann ich JJ in den meisten Punkten nur zustimmen.
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JJ
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Beitrag von JJ »

Genau das ist doch das Problem: Wie hätte Israel reagieren sollen ?!

ICh sehe kaum eine andere Lösung. Man muss immer bedenken, dass eine nüchterne Analyse innerhalb der sicheren Mauern Europas doch sehr leicht fällt und man die entsprechende militärische Antwort ggfls. nicht nachvollziehen kann.
Wer sich jedoch (zumindest versucht) in die Lage der Israelis versetzen kommt m.E. schnell zu dem Schluß, dass Israel kaum eine andere Wahl hat.
Die Hisbollah ist hier ganz klar der Schuldige und nicht Israel (das ist natürlich nur meine Interpretation der Gegebenheiten)
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Heiko K.
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Beitrag von Heiko K. »

Wie wäre es denn wenn man mit Hilfe eines UN-Einsatzes dieses Land konsolidiert und wieder auf die Füße gebracht hätte? Eine Regierung unterstützt die sich gegen die Hisbollah stellt und diesen Sumpf trockenlegt.

In Palästina ist es das gleiche. Es existiert de facto keine Staatsgewalt, die Terrrogruppen haben die eigentliche Macht. Mit so einem Land kann man keinen Frieden schließen, denn man hat ja keinen Verhandlungspartner der in der Lage wäre Absprachen auch einzuhalten und durchzusetzen. Arafat hat uns das ja jahrelang vorgemacht.

Die jetzige Aktion wird das Problem nicht lösen, sondern es nur wieder ein paar Jahre verschieben. Das geht solange gut, bis in der Region eine Atommacht auftaucht. Dann wird diese Politik äußerst gefährlich. Gerade Israel muß doch Interesse an Friedenspolitik haben, mit der Perspektive Atommacht Iran vor Augen. Will man auch dann noch auf regelmäßige Kriege mit den Nachbarn setzen?

@MeisterR: Ägypten ist halt auch eine andere Dimension. Mit dem kleinen Libanon kann man offenbar machen was man will, das interessiert die Weltöffentlichkeit nicht. Außerdem verfügt Ägypten über eine handlungsfähige Regierung und wird nicht von Terrorgruppen beherrscht.
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MeisterR
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Beitrag von MeisterR »

UN Truppen waren lange (oder sind sogar noch?) im Süden Libanons stationiert. Leider konnten auch diese nicht verhindern, dass die Hisbolla Grenzgebiete zu Israel beschiesst. Problem ist, dass die Hisbolla sich nicht entwaffnen lässt, weder von der Libanesischen Regierung noch von der UN. Ohne Waffengewalt lässt sich da also auch nichts von UN Seite regeln - die Resolutionen gibt es ja alle schon seit Jahren.

Ich glaube, dass falls eine gewählte Palästinensische Regierung (nicht die Hamas ...) Frieden mit Israel schliesst, durchaus Hoffnung auf Ruhe besteht.
(Wenistens einen kleinen Schritt hat die Hamas gemacht, die quasi-anerkennung Israels.)

@Heiko: Klar, Ägypten war auch nur ein Beispiel, dass Israel eben nicht seine "Nachbarn" unterdrücken will, sondern durchaus Verhandlungsbereit ist.
Überlinger

Beitrag von Überlinger »

So jetzt steht der Krieg mit Syrien bevor:
Israelische Kampfflugzeuge greifen syrische Stellung an

Israel setzt den nicht erklärten Krieg gegen den Libanon mit aller Härte fort. Nahe der südlibanesischen Hafenstadt Tyrus verbrannten nach UN- und Krankenhausangaben 18 flüchtende Zivilisten, unter ihnen neun Kinder, bei lebendigem Leibe, als ein israelischer Kampfhubschrauber sie beschoss. Im Süden von Beirut zerstörte Israels Luftwaffe das Hauptquartier der Hisbollah. Einer der vier nach einem Hisbollah-Angriff auf ein Schiff der israelischen Kriegsmarine vermissten Marinesoldaten wurde tot geborgen.

Ein Offizier der Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon sagte, nach dem Hubschrauberangriff bei Tyrus seien 13 Tote geborgen und ins Krankenhaus gebracht worden. Der Zivilschutz brachte die verkohlten Leichen eines Mannes und seiner vier Kinder in das Hospital der südlibanesischen Hafenstadt. Die Zahl der seit Beginn der israelischen Offensive am Mittwoch getöteten Zivilisten stieg damit nach Angaben der libanesischen Polizei auf etwa 90.

In der Nacht und am Morgen griff die israelische Armee erneut Ziele im Südlibanon und erstmals seit Beginn der Angriffe auch das Gebiet um die zweitgrößte libanesische Stadt Tripoli im Norden des Landes an. In Tyrus verfehlten Kampfhubschrauber nach libanesischen Angaben nur knapp ein Krankenhaus.

Im syrisch-libanesischen Grenzgebiet wurden nach Angaben der libanesischen Polizei drei Menschen getötet und mehrere verletzt, als die israelische Luftwaffe in der Nähe von Masnaa angriff, dem Hauptübergang an der Grenze. Beim Beschuss einer Tankstelle am Rande der größten südlibanesischen Stadt Sidon starb ein ägyptischer Arbeiter. Die israelische Luftwaffe bombardierte Straßen, Brücken und Wasserbehälter. Auch eine Station zum Befüllen von Gasflaschen wurde zerstört. Tausende Mensche waren vor den Luftangriffen auf der Flucht und versuchten sich und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen.

Im Gazastreifen bombardierte die israelische Luftwaffe am Freitagabend das palästinensische Wirtschaftsministerium. Ein Palästinenser starb. Im Zentrum des Gazastreifens kam ein 18-jähriger Palästinenser beim Beschuss durch einen Kampfhubschrauber ums Leben.

Der frühere israelische Ministerpräsident Ehud Barak schloss gegenüber der Zeitung "Welt am Sonntag" (WamS)" nicht aus, dass Israel auch Syrien angreifen könnte.
Quelle: AFP
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JJ
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Beitrag von JJ »

Der Angriff auf Syrien hat sich ja (zum Glück) als Ente herausgestellt.

Das ganze ist wirklich ein schöner Mist. Wenn man sich das nochmal revue passieren lässt, dann ist das doch sehr seltsam.
Kurz vor der Anerkennung Israels als Staat durch die Hamas entführen und töten einige Extremisten aus dem Gaza Streifen israelische Soldaten. Das ganze ist genau 2 Tage vor der Israel-Anerkennung durch die Hamas geschehen. Man ahnt, das hier etwas anderes dahintersteckt.

Und als sich die Sache bereits zugespitzt hat meint die Hezbollah ihren Beitrag durch die Tötung und Entführung israelische Soldaten zu leisten.

Das ganze erinnert irgendwie an den Juli 1914....
alles-gute-schwein
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Beitrag von alles-gute-schwein »

Außerdem von entführung kann gar keine Rede sein.Die 2 Israelischen Soldaten sind auf fremdes Terretorium marschiert.Da wurden die halt festgenommen.
Ist in Amerika nicht anders.Wenn die mexikaner auf Amerikanischen Boden kommen werden die auch schwupps festgenommen.
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JJ
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Beitrag von JJ »

@Allesgutschwein:

Das stimmt nicht. Beide Soldaten wurden innerhalb israelischer Landesgrenzen entführt.
alles-gute-schwein
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Beitrag von alles-gute-schwein »

sagen die israelis!
MeisterR
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Beitrag von MeisterR »

@alles-gute-schwein:
kannst du mir bitte EINE quelle nennen die das bestreitet? ich hab noch keine gelesen.
ich glaube sogar die hisbolla selbst steht dazu die israelis auf israelischer seite des grenzzauns entführt zu haben, nachweisen kann ichs dir leider nicht, da die webseite down ist und ich auch kein arabisch kann.
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JJ
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Beitrag von JJ »

Nein das stimmt nicht alles-gut-schwein. Auch die Hezbollah selbst
hat das (sich rühmend) gesagt.

Bitte keine unsachgemäßen Verschwörungstheorien wieder starten. Das gehört sich nicht (unabhängig davon was man von dem Konflikt dort unten hält) :!:
peeknockyo

Beitrag von peeknockyo »

MeisterR hat geschrieben:@alles-gute-schwein:
kannst du mir bitte EINE quelle nennen die das bestreitet? ich hab noch keine gelesen.
ich glaube sogar die hisbolla selbst steht dazu die israelis auf israelischer seite des grenzzauns entführt zu haben, nachweisen kann ichs dir leider nicht, da die webseite down ist und ich auch kein arabisch kann.
fragt sich nur auf welcher seite die medien stehen... ich glaube dass sich die deutsche presse hüten wird etwas gegen die Israelis zu veröffentlichen...
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JJ
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Beitrag von JJ »

@peeknockyo:

Deine Aussage stimmt nur unter grossem Vorbehalt. Richtig ist, dass Deutschland in Beziehung zu Israel eine, nennen wir ist historische gewachsene, besondere Beziehung hat, die sich natürlich auch auf die Medienlandschaft überträgt.

Trotzdem ist dieser konkrete, hier besprochene Sachverhalt zweifelslos so, dass die beiden Soldaten in Israel waren.

Zudem ist, um auf deinen Punkt mit den dt. Medien zurückzukommen, die dt. Medienlandschaft ja äusserst heterogen, so dass man nicht eine grundsätzliche pro-Israeli Haltung feststellen kann.
Es kommt wie immer darauf an welche Quelle man zuzieht
.
Beispielsweise: FTD - FAZ - Spiegel - Süddeutsche Zeitung
Jede dieser Zeitungen hat auch was Israel angeht sehr unterschiedliche Grundeinstellungen.
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Blaues Stuttgart
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Beitrag von Blaues Stuttgart »

peeknockyo hat geschrieben:fragt sich nur auf welcher seite die medien stehen... ich glaube dass sich die deutsche presse hüten wird etwas gegen die Israelis zu veröffentlichen...
Die Frankfurter Rundschau hat vorgestern nicht gerade postitiv über Israel geschrieben...
Überlinger

Beitrag von Überlinger »

Blaues Stuttgart hat geschrieben:
peeknockyo hat geschrieben:fragt sich nur auf welcher seite die medien stehen... ich glaube dass sich die deutsche presse hüten wird etwas gegen die Israelis zu veröffentlichen...
Die Frankfurter Rundschau hat vorgestern nicht gerade postitiv über Israel geschrieben...
Das muss ja auch als Folge von objektiver Berichterstattung sein!
Wenn man ein Dorf angreift und dabei praktisch nur Zivilisten streben, dann kann man das einfach nicht mehr positiv verkaufen.
Bedenklich ist auch, dass in diesem Konflikt bisher mehr Kinder als Kämpfer der beiden Parteien gestorben sind. Wobei auch klar sein dürfte, welche Seite mehr auf dem Gewissen hat... :roll:
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Oeffinger
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Beitrag von Oeffinger »

Danke Überlinger!!!!
SZENE-F

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JJ
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Beitrag von JJ »

@Überlinger:

Ist das wirklich so klar?

Ich habe da meine Zweifel.....
Überlinger

Beitrag von Überlinger »

JJ hat geschrieben:@Überlinger:

Ist das wirklich so klar?

Ich habe da meine Zweifel.....
Ja, denn die Hisbollah kann der israelischen Bevölkerung nur durch Raketenabschüsse gefährlich werden, wobei die meisten auf dem freien Feld aufschlagen oder "nur" Sachschaden anrichten. Es gab und gibt zwar vereinzelt Todesfälle, aber das ist natürlich nicht vergleichbar mit Luftangriffen durch Kampfjets im Südlibanon. Da sind ja alleine bei einem Angriff über 50 Menschen gestorben...

Aber bevor wir da wieder ins gegenseitige Aufrechnen verfallen sei gesagt: Jedes Opfer ist sinnlos gestorben, egal auf welcher Seite. Das ist das eigendlich schlimme! Denn das dieser Konflikt militärisch nicht auszufechten ist, steht für mich außer Frage...
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JJ
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Beitrag von JJ »

@Überlinger:

Ein Aufrechnung à la 300 : 259 Tote ist sicherlich weder hilfreich, noch moralisch richtig - somit war das auch nicht mein Anliegen.

Mir geht es um folgendes:
Ich stelle in Frage wer für die getöteten Kinder wirklich verantwortlich ist.
Ich finde es barbarisch, wenn man es auf einen Kampf mit Israel anlegt, wie es Hezbollah gemacht hat, dann die Raketen aus mit Zivilisten bewohnten Häusern abzuschiessen. Es ist(!) ein Kriegsverbrechen militärische Aktionen aus zivilen Gebieten heraus auszuüben.

Man hat ja in den letzten Tagen oft genug in den Medien gesehen, wie LKW Raketen auf Nordisrael abfeuern und sich dann nach dem Abschuss in der Garage oder Einfahrt eines Wohnhauses verstecken.

Wenn man sich dieses Vorgehen - welches ja leider nicht auf Hezbollah zu beschränken ist, sondern inzwischen usus des sog. Guerilla Krieges ist - einmal vor Augen führt, weiss Hezbollah genau, dass indem sie Zivilisten und Kriegsgerät an einem Ort zusammenführen sie nur gewinnen können:
1.) hat Israel immer skrupel dort anzugreifen wo sich Zivilisten befinden
2.) wenn Israel angreift und es zu zivilen Toten kommt ist Israel der Buh-Mann

Versteh mich nicht falsch: Fakt ist es sterben Kinder und das allein ist grauenvoll und immer Grund genug Krieg zu vermeiden oder zu verkürzen.
Mir geht es darum das "blame-game" etwas fundierter zu führen.
Überlinger

Beitrag von Überlinger »

Natürlich versucht die Hisbollah die eigenen Bürger als Schutzschild zu benutzen.
Aber man sollte halt nicht vergessen, dass es Terroristen sind und für die gibt es kein Kriegsrecht oder sonst was.
Und letztlich schießt halt immernoch Israel die Granaten ab...aber wie ich schon sagte: Dieser Konflikt ist nicht militärisch zu lösen :!:
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