So unwichtig is Fussball...
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Schock beim FCA: Hutwelker hat Krebs
Der Publikumsliebling leidet an Knochenkrebs
Von unserem Redakteur Wolfgang Langner
Der Schock sitzt tief. Beim Fußball-Zweitligisten FC Augsburg ist das Sportliche im Moment nur mehr eine Randerscheinung. Mitspieler und Funktionäre sind tief betroffen: Bei Mittelfeldspieler Karsten Hutwelker wurde Knochenkrebs diagnostiziert.
Kurz vor seinem 35. Geburtstag am vergangenen Sonntag hatte "Huti", wie er von Fans und Kollegen liebevoll genannt wird, die niederschmetternde Nachricht erhalten. Hutwelker will seine Krankheit offensiv angehen: "Ich war schon immer ein Kämpfer und ich werde auch jetzt kämpfen."
Alles begann scheinbar harmlos. "Vor sechs oder sieben Wochen entdeckte ich eine kleine Schwellung an einem Backenzahn. Ich hatte aber keine Schmerzen und ich dachte nicht, dass es etwas Dramatisches ist. Zudem waren wir noch in der Vorbereitung auf die Saison", erzählt Hutwelker.
Doch Mitte August, einige Tage vor dem zweiten Punktspiel des FCA in Paderborn, hatte sich der Zustand dann verschlechtert. "Die Schwellung wurde größer und ich hatte auch ab und zu Schmerzen", sagt der gebürtige Wuppertaler. Nach einem Zahnarztbesuch am Montag vergangener Woche wurde er sofort weiter zu einem Kieferspezialisten in Köln vermittelt. Dort wurde Hutwelker zunächst einer Röntgenuntersuchung unterzogen und dann am Zahnfleisch operiert. Dabei wurden Gewebeproben entnommen.
Mitte vergangener Woche erhielt Hutwelker in Köln-Hürth die Nachricht, die sein Leben veränderte. "Ein Professor in der Uniklinik teilte mir mit, dass ich an einer sehr seltenen Art von Knochenkrebs leide." In den nächsten Tagen stehen weitere Untersuchungen auf dem Programm, bereits Ende der Woche soll er in der Uniklinik in Köln operiert werden. "Wenn ich Glück habe, hat sich der Tumor nicht verbreitet", sagt Hutwelker.
Der Publikumsliebling leidet an Knochenkrebs
Von unserem Redakteur Wolfgang Langner
Der Schock sitzt tief. Beim Fußball-Zweitligisten FC Augsburg ist das Sportliche im Moment nur mehr eine Randerscheinung. Mitspieler und Funktionäre sind tief betroffen: Bei Mittelfeldspieler Karsten Hutwelker wurde Knochenkrebs diagnostiziert.
Kurz vor seinem 35. Geburtstag am vergangenen Sonntag hatte "Huti", wie er von Fans und Kollegen liebevoll genannt wird, die niederschmetternde Nachricht erhalten. Hutwelker will seine Krankheit offensiv angehen: "Ich war schon immer ein Kämpfer und ich werde auch jetzt kämpfen."
Alles begann scheinbar harmlos. "Vor sechs oder sieben Wochen entdeckte ich eine kleine Schwellung an einem Backenzahn. Ich hatte aber keine Schmerzen und ich dachte nicht, dass es etwas Dramatisches ist. Zudem waren wir noch in der Vorbereitung auf die Saison", erzählt Hutwelker.
Doch Mitte August, einige Tage vor dem zweiten Punktspiel des FCA in Paderborn, hatte sich der Zustand dann verschlechtert. "Die Schwellung wurde größer und ich hatte auch ab und zu Schmerzen", sagt der gebürtige Wuppertaler. Nach einem Zahnarztbesuch am Montag vergangener Woche wurde er sofort weiter zu einem Kieferspezialisten in Köln vermittelt. Dort wurde Hutwelker zunächst einer Röntgenuntersuchung unterzogen und dann am Zahnfleisch operiert. Dabei wurden Gewebeproben entnommen.
Mitte vergangener Woche erhielt Hutwelker in Köln-Hürth die Nachricht, die sein Leben veränderte. "Ein Professor in der Uniklinik teilte mir mit, dass ich an einer sehr seltenen Art von Knochenkrebs leide." In den nächsten Tagen stehen weitere Untersuchungen auf dem Programm, bereits Ende der Woche soll er in der Uniklinik in Köln operiert werden. "Wenn ich Glück habe, hat sich der Tumor nicht verbreitet", sagt Hutwelker.
Toni Sailer
(zu Wolfgang Wolf, der ihn einwechseln wollte)
Ganz rein?
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peeknockyo
- barneygumble
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Das nennt man leider "Leben".peeknockyo hat geschrieben:Schade, dass so was immer wieder vor kommt...
Auf jedenfall wünsch ich ihm viel Kraft und einen guten Verlauf in der Behandlung!
Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.
- Johann Wolfgang von Goethe -
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
- Friedrich Schiller -
Don't argue with idiots. They'll drag you down to their level and beat you with experience.
- empirische Untersuchungen -
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curin the blues
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- SIR Andrew
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- bookerty
- Kickers-Fan
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- Wohnort: My home is my castle!
Als ich den Titen gelesen hab hab ich erstmal gedacht das ist sicher wieder so ein Frauengerede wie unwichtig doch Fußball sei. Aber als ich das gelesen hab... das ist echt hart! Ich wünsch ihm natürlich auch alles Gute und dass ihm hoffentliche eine unangenehme Chemotharapie erspart bleibt und er bald wieder spielen kann

"Wenn der Wahnsinn epidemisch wird, heißt er Vernunft" Oskar Panizza, Psychiater (1853 - 1921)
- DirtyToby
- Kickers-Fan
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- Registriert: Samstag 16. Oktober 2004, 17:36
- Wohnort: Ostfildern
bookerty hat geschrieben:Als ich den Titen gelesen hab hab ich erstmal gedacht das ist sicher wieder so ein Frauengerede wie unwichtig doch Fußball sei.
Aber auf jeden Fall ne scheiß Sache. Kommt zwar jeden Tag vor, aber so ein Fall in der Öffentlichkeit macht einem das halt wieder deutlich. Gute Besserung auch von meiner Seite.
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
- Blauer Bayer
- Ehren-Moderator
- Beiträge: 3994
- Registriert: Samstag 13. September 2003, 10:05
- Wohnort: Sportstadt München
- Kontaktdaten:
Wenn Ihr Eure Wünsche direkt loswerden wollt: http://hutwelker.fussballboard.de/
-
Kai
Wieder nur Titten im Kopp....von meiner Stelle auch die besten Genesungswünsche!DirtyToby hat geschrieben:bookerty hat geschrieben:Als ich den Titen gelesen hab hab ich erstmal gedacht das ist sicher wieder so ein Frauengerede wie unwichtig doch Fußball sei.![]()
Aber auf jeden Fall ne scheiß Sache. Kommt zwar jeden Tag vor, aber so ein Fall in der Öffentlichkeit macht einem das halt wieder deutlich. Gute Besserung auch von meiner Seite.
Hier eine sehr erfreuliche Nachricht :
Karsten Hutwelker (35, Foto) vom FC Augsburg will nach seiner schweren Krebserkrankung bereits im neuen Jahr wieder Fußball spielen. „Ich will Anfang des Jahres wieder mit der Mannschaft trainieren. Mein großes Ziel ist das erste Rückrundenspiel gegen meinen alten Verein, den 1. FC Köln“, sagte er im Bayerischen Fernsehen. Im August war bei Hutwelker im Kiefer eine seltene Art von Knochenkrebs diagnostiziert worden. Bei einer Operation waren sieben Zentimeter Kieferknochen entfernt und durch Beckenknochen ersetzt worden.
Karsten Hutwelker (35, Foto) vom FC Augsburg will nach seiner schweren Krebserkrankung bereits im neuen Jahr wieder Fußball spielen. „Ich will Anfang des Jahres wieder mit der Mannschaft trainieren. Mein großes Ziel ist das erste Rückrundenspiel gegen meinen alten Verein, den 1. FC Köln“, sagte er im Bayerischen Fernsehen. Im August war bei Hutwelker im Kiefer eine seltene Art von Knochenkrebs diagnostiziert worden. Bei einer Operation waren sieben Zentimeter Kieferknochen entfernt und durch Beckenknochen ersetzt worden.
Toni Sailer
(zu Wolfgang Wolf, der ihn einwechseln wollte)
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- Matze
- Administrator / Moderator
- Beiträge: 4613
- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 12:05
- Wohnort: Stuttgart
- Kontaktdaten:
SVK-Caco hat geschrieben:Hier eine sehr erfreuliche Nachricht :
Karsten Hutwelker (35, Foto) vom FC Augsburg will nach seiner schweren Krebserkrankung bereits im neuen Jahr wieder Fußball spielen. „Ich will Anfang des Jahres wieder mit der Mannschaft trainieren. Mein großes Ziel ist das erste Rückrundenspiel gegen meinen alten Verein, den 1. FC Köln“, sagte er im Bayerischen Fernsehen. Im August war bei Hutwelker im Kiefer eine seltene Art von Knochenkrebs diagnostiziert worden. Bei einer Operation waren sieben Zentimeter Kieferknochen entfernt und durch Beckenknochen ersetzt worden.
Solche Einzelschicksale und deren positiver Verlauf in der Öffentlichkeit machen Mut!
Alles Gute Karsten Hutwelker...und was man in dem Zusammenhang auch gut mal erwähnen kann:
www.dkms.de
Finds ne gute Sache und hab mich auch schon registrieren lassen!
Zuletzt geändert von Matze am Sonntag 24. Dezember 2006, 13:00, insgesamt 1-mal geändert.
Hutwelker: Krebs besiegt, Comeback vor Augen
Augsburg (dpa) - 22.12.2006, 11:08 Uhr
«Das schönste Geschenk ist ganz klar, dass ich weiterleben darf. Was ich daraus mache, liegt an mir.» Wenn Fußball-Profi Karsten Hutwelker in Erftstadt bei Köln das diesjährige Weihnachtsfest mit Ehefrau Alexandra, Söhnchen Lennox und Tochter Vivie feiert, dann werden dem Spieler des FC Augsburg wohl auch viele Gedanken an die härteste Zeit seines Lebens und den Kampf gegen den Krebs durch den Kopf gehen. «Für mich ist die Krankheit besiegt. Ich gehe nicht davon aus, dass der Krebs wiederkommt», betonte Hutwelker.
Angefangen hatte die Leidensgeschichte im Sommer mit einer vermeintlichen Lappalie. Wegen der Schwellung an einem Backenzahn im linken Unterkiefer suchte Hutwelker den Zahnarzt auf. Nichts Schlimmes, dachte sich der 35-Jährige. Doch von einer Minute auf die andere veränderte sich die bisher so heile Welt des Familienvaters, denn die Gewebeuntersuchungen ergaben eine erschütternde Diagnose: Im linken Unterkiefer hatte sich Knochenkrebs gebildet - Hutwelker war von einer seltenen Form der heimtückischen Krankheit befallen.
Die Fußball-Karriere sei vorbei, sagte ihm ein Professor damals. Er könne froh sein, wenn er überhaupt die frühere Lebensqualität zurückerlange. Doch Hutwelker wollte kämpfen, schaute nach vorn. «Ich habe immer gesagt, der Mist gehört nicht in den Körper», betonte der 71-malige Bundesliga-Spieler, dachte aber auch das ein oder andere Mal «ein, zwei oder drei Sekunden über den Tod nach».
fussball24.de
Augsburg (dpa) - 22.12.2006, 11:08 Uhr
«Das schönste Geschenk ist ganz klar, dass ich weiterleben darf. Was ich daraus mache, liegt an mir.» Wenn Fußball-Profi Karsten Hutwelker in Erftstadt bei Köln das diesjährige Weihnachtsfest mit Ehefrau Alexandra, Söhnchen Lennox und Tochter Vivie feiert, dann werden dem Spieler des FC Augsburg wohl auch viele Gedanken an die härteste Zeit seines Lebens und den Kampf gegen den Krebs durch den Kopf gehen. «Für mich ist die Krankheit besiegt. Ich gehe nicht davon aus, dass der Krebs wiederkommt», betonte Hutwelker.
Angefangen hatte die Leidensgeschichte im Sommer mit einer vermeintlichen Lappalie. Wegen der Schwellung an einem Backenzahn im linken Unterkiefer suchte Hutwelker den Zahnarzt auf. Nichts Schlimmes, dachte sich der 35-Jährige. Doch von einer Minute auf die andere veränderte sich die bisher so heile Welt des Familienvaters, denn die Gewebeuntersuchungen ergaben eine erschütternde Diagnose: Im linken Unterkiefer hatte sich Knochenkrebs gebildet - Hutwelker war von einer seltenen Form der heimtückischen Krankheit befallen.
Die Fußball-Karriere sei vorbei, sagte ihm ein Professor damals. Er könne froh sein, wenn er überhaupt die frühere Lebensqualität zurückerlange. Doch Hutwelker wollte kämpfen, schaute nach vorn. «Ich habe immer gesagt, der Mist gehört nicht in den Körper», betonte der 71-malige Bundesliga-Spieler, dachte aber auch das ein oder andere Mal «ein, zwei oder drei Sekunden über den Tod nach».
fussball24.de
Hutwelker gibt Comeback nach Krebserkrankung
Fußball-Profi Karsten Hutwelker ist zurück. Der 35-Jährige, der wegen einer Krebserkrankung nicht mehr für den FC Augsburg gespielt hatte, gab beim 1:0-Erfolg des Zweitligisten im Testspiel gegen ein Nachwuchsteam des FC Valencia sein Comeback.
Schon im Dezember hatte Hutwelker das Training mit der Mannschaft aufgenommen. «Die Rückkehr zum Fußball habe ich auch während der Krankheit immer im Hinterkopf gehabt», sagte Hutwelker.
Bei dem Familienvater war im August Knochenkrebs diagnostiziert worden. Bei einer Operation wurden sieben Zentimeter Kieferknochen entfernt und durch Beckenknochen ersetzt. Auf der einen Seite im Kiefer hat er noch keine Zähne, erst in ein paar Monaten können dort Implantate eingesetzt werden. «Für mich ist der Krebs besiegt. Ich gehe nicht davon aus, dass er wiederkommt», hatte Hutwelker im Dezember gesagt. Schon vor Weihnachten hatte er vier Mal mit dem Team trainiert. Die während seiner Leidenszeit verlorenen sechs Kilogramm Gewicht hatte er schon vor dem Jahreswechsel wieder zugelegt.
fussball24.de
Fußball-Profi Karsten Hutwelker ist zurück. Der 35-Jährige, der wegen einer Krebserkrankung nicht mehr für den FC Augsburg gespielt hatte, gab beim 1:0-Erfolg des Zweitligisten im Testspiel gegen ein Nachwuchsteam des FC Valencia sein Comeback.
Schon im Dezember hatte Hutwelker das Training mit der Mannschaft aufgenommen. «Die Rückkehr zum Fußball habe ich auch während der Krankheit immer im Hinterkopf gehabt», sagte Hutwelker.
Bei dem Familienvater war im August Knochenkrebs diagnostiziert worden. Bei einer Operation wurden sieben Zentimeter Kieferknochen entfernt und durch Beckenknochen ersetzt. Auf der einen Seite im Kiefer hat er noch keine Zähne, erst in ein paar Monaten können dort Implantate eingesetzt werden. «Für mich ist der Krebs besiegt. Ich gehe nicht davon aus, dass er wiederkommt», hatte Hutwelker im Dezember gesagt. Schon vor Weihnachten hatte er vier Mal mit dem Team trainiert. Die während seiner Leidenszeit verlorenen sechs Kilogramm Gewicht hatte er schon vor dem Jahreswechsel wieder zugelegt.
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