StZ: Der Spieler als Spekulationsobjekt
- Ralphonso
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StZ: Der Spieler als Spekulationsobjekt
Der Spieler als Spekulationsobjekt
Ein Vereinswechsel Patrick Milchraums würde die Stuttgarter Kickers von Finanzsorgen befreien
STUTTGART. Dem Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers droht die finanzielle Schieflage - nicht zum ersten Mal. Um die drohenden Liquiditätsprobleme in den Griff zu bekommen, sind Spielerverkäufe kein Tabu mehr. Erster Kandidat ist Patrick Milchraum.
Von Joachim Klumpp
Andreas Rettig ist am vergangenen Samstag nicht in Degerloch gewesen. Der Manager des Bundesliga-Aufsteigers 1. FC Köln hatte schließlich Wichtigeres zu tun. Zum Beispiel, die Gemüter beim 1. FC Köln im trainerlosen Vakuum nach der Trennung von Coach Friedhelm Funkel zu beruhigen. Ganz aus der Luft gegriffen ist der Bezug zu dem Regionalligisten aus Stuttgart aber keineswegs. Zweimal saß Rettig in dieser Saison bereits im Waldaustadion auf der Tribüne. Wegen Patrick Milchraum, heißt es. "Der Name sagt mir natürlich etwas", erklärt Rettig auf Anfrage. Mehr sagt er nicht. Es soll kein falscher Eindruck entstehen - ein zu großes Interesse könnte einem möglichen Geschäft schaden. Rettig fügt nur noch hinzu: "Man muss in so einem Fall ja aufpassen, dass der Spieler nicht zu einem Spekulationsobjekt wird."
Dazu könnte es durchaus kommen. Indirekt hat das sogar der Extrainer Rainer Adrion einmal angedeutet. Vor dem Heimspiel gegen Eschborn sagte er: "Wir müssen den Spieler auch seinen Fähigkeiten entsprechend aufstellen, er stellt ja auch ein Kapital für die Kickers dar." Denen droht eine finanzielle Schieflage; nicht zum ersten Mal in jüngster Zeit. Doch im Unterschied zur Vergangenheit besitzt der Traditionsklub keine Sicherheiten mehr, seit das Vereinsgelände im Frühjahr für 1,36 Millionen Euro an die Stadt verkauft worden ist.
Also bleibt nur die Möglichkeit, neue Geldquellen aufzutun. "Wir können es schaffen", sagt der Präsident Hans Kullen. Dank Patrick Milchraum? Dessen Vertrag läuft zwar am Saisonende aus, doch die Kickers besitzen eine Option bis 2006. "Und die werden wir ziehen", betont Kullen. Doch er macht auch klar: "Falls es zu einem Wechsel kommen sollte, dann nur in Einvernehmen mit dem Spieler und seinen Eltern." Patrick Milchraum selbst sagt: "Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, das lasse ich auf mich zukommen. Ich hatte bisher nicht vor, möglicherweise schon in der Winterpause zu wechseln."
Ausgeschlossen ist das nicht mehr, auch wenn alles natürlich eine Frage des Geldes ist. Dazu sagt der Kölner Manager Rettig: "Es gibt zwar Beispiele dafür, dass ein Bundesligist für einen Regionalligaspieler wie Altintop eine Ablöse zahlt, doch grundsätzlich stellt sich die Frage, warum man in diesem Bereich Transferausgaben tätigen sollte." Vielleicht, weil Milchraum jung (19) ist, dynamisch (Junioren-Nationalspieler) und vielseitig verwendbar (Abwehr und Mittelfeld).
Abwarten. Klar ist für Milchraum bei allen Unwägbarkeiten des Fußballgeschäfts nur eines: "Wenn ich wechseln sollte, dann nur zu einem Verein, wo ich auch Spielpraxis bekomme." Neben Köln ist immer wieder der SC Freiburg im Gespräch. Und ein Spielerberater auf der Tribüne sagte am Samstag: "Vielleicht schaltet sich ja auch noch der VfB ein, um den Kickers zu helfen." 200 000 Euro, mindestens, sollte ein Transfer bringen, auch wenn Milchraum auf einer der einschlägigen Internetseiten (http://www.transfermarkt.de) nur mit der Hälfte veranschlagt ist.
Doch das sind Rechenspiele. Der Stürmer Ivan zum Beispiel war in dieser virtuellen Fußballwelt vor kurzem noch mehr wert als das Talent Milchraum. Und wenn derzeit jemand den Brasilianer verpflichten wollte, würden ihm die Kickers wohl keine Steine in den Weg legen. Schließlich saß Ivan gegen Augsburg nur auf der Tribüne. Und dort hat ein Spieler noch in den seltensten Fällen seinen Marktwert gesteigert.
Aktualisiert: 04.11.2003, 05:05 Uhr
Ein Vereinswechsel Patrick Milchraums würde die Stuttgarter Kickers von Finanzsorgen befreien
STUTTGART. Dem Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers droht die finanzielle Schieflage - nicht zum ersten Mal. Um die drohenden Liquiditätsprobleme in den Griff zu bekommen, sind Spielerverkäufe kein Tabu mehr. Erster Kandidat ist Patrick Milchraum.
Von Joachim Klumpp
Andreas Rettig ist am vergangenen Samstag nicht in Degerloch gewesen. Der Manager des Bundesliga-Aufsteigers 1. FC Köln hatte schließlich Wichtigeres zu tun. Zum Beispiel, die Gemüter beim 1. FC Köln im trainerlosen Vakuum nach der Trennung von Coach Friedhelm Funkel zu beruhigen. Ganz aus der Luft gegriffen ist der Bezug zu dem Regionalligisten aus Stuttgart aber keineswegs. Zweimal saß Rettig in dieser Saison bereits im Waldaustadion auf der Tribüne. Wegen Patrick Milchraum, heißt es. "Der Name sagt mir natürlich etwas", erklärt Rettig auf Anfrage. Mehr sagt er nicht. Es soll kein falscher Eindruck entstehen - ein zu großes Interesse könnte einem möglichen Geschäft schaden. Rettig fügt nur noch hinzu: "Man muss in so einem Fall ja aufpassen, dass der Spieler nicht zu einem Spekulationsobjekt wird."
Dazu könnte es durchaus kommen. Indirekt hat das sogar der Extrainer Rainer Adrion einmal angedeutet. Vor dem Heimspiel gegen Eschborn sagte er: "Wir müssen den Spieler auch seinen Fähigkeiten entsprechend aufstellen, er stellt ja auch ein Kapital für die Kickers dar." Denen droht eine finanzielle Schieflage; nicht zum ersten Mal in jüngster Zeit. Doch im Unterschied zur Vergangenheit besitzt der Traditionsklub keine Sicherheiten mehr, seit das Vereinsgelände im Frühjahr für 1,36 Millionen Euro an die Stadt verkauft worden ist.
Also bleibt nur die Möglichkeit, neue Geldquellen aufzutun. "Wir können es schaffen", sagt der Präsident Hans Kullen. Dank Patrick Milchraum? Dessen Vertrag läuft zwar am Saisonende aus, doch die Kickers besitzen eine Option bis 2006. "Und die werden wir ziehen", betont Kullen. Doch er macht auch klar: "Falls es zu einem Wechsel kommen sollte, dann nur in Einvernehmen mit dem Spieler und seinen Eltern." Patrick Milchraum selbst sagt: "Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, das lasse ich auf mich zukommen. Ich hatte bisher nicht vor, möglicherweise schon in der Winterpause zu wechseln."
Ausgeschlossen ist das nicht mehr, auch wenn alles natürlich eine Frage des Geldes ist. Dazu sagt der Kölner Manager Rettig: "Es gibt zwar Beispiele dafür, dass ein Bundesligist für einen Regionalligaspieler wie Altintop eine Ablöse zahlt, doch grundsätzlich stellt sich die Frage, warum man in diesem Bereich Transferausgaben tätigen sollte." Vielleicht, weil Milchraum jung (19) ist, dynamisch (Junioren-Nationalspieler) und vielseitig verwendbar (Abwehr und Mittelfeld).
Abwarten. Klar ist für Milchraum bei allen Unwägbarkeiten des Fußballgeschäfts nur eines: "Wenn ich wechseln sollte, dann nur zu einem Verein, wo ich auch Spielpraxis bekomme." Neben Köln ist immer wieder der SC Freiburg im Gespräch. Und ein Spielerberater auf der Tribüne sagte am Samstag: "Vielleicht schaltet sich ja auch noch der VfB ein, um den Kickers zu helfen." 200 000 Euro, mindestens, sollte ein Transfer bringen, auch wenn Milchraum auf einer der einschlägigen Internetseiten (http://www.transfermarkt.de) nur mit der Hälfte veranschlagt ist.
Doch das sind Rechenspiele. Der Stürmer Ivan zum Beispiel war in dieser virtuellen Fußballwelt vor kurzem noch mehr wert als das Talent Milchraum. Und wenn derzeit jemand den Brasilianer verpflichten wollte, würden ihm die Kickers wohl keine Steine in den Weg legen. Schließlich saß Ivan gegen Augsburg nur auf der Tribüne. Und dort hat ein Spieler noch in den seltensten Fällen seinen Marktwert gesteigert.
Aktualisiert: 04.11.2003, 05:05 Uhr
- Matze
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Klasse, jetzt soll die Misswirtschaft einiger Penner auf Kosten der Mannschaft wieder ausgeglichen werden
Patrick Milchraum sollte erst verkauft werden, wenn diese Herren weg sind, sonst geht das so immer weiter , außerdem glaube ich ich dass ein Verkauf zu diesem Zeitpunkt auch nicht gerade günstig ist, da Milchraum gerade erst dabei ist, sich zu entwickeln!
außerdem werden die Clubs, die Zwangslage der Kickers mit sicherheit zu ihren gunsten ausnutzen!
deshalb sofern es der finanzielle spielraumirgendwie zulässt: Milchraum lieber binden und später verkaufen
achja ziemlich naiv zu denken dass in Cannstatt neuerdings Spieler aus reiner Nächstenliebe verpflichtet werden
Patrick Milchraum sollte erst verkauft werden, wenn diese Herren weg sind, sonst geht das so immer weiter , außerdem glaube ich ich dass ein Verkauf zu diesem Zeitpunkt auch nicht gerade günstig ist, da Milchraum gerade erst dabei ist, sich zu entwickeln!
außerdem werden die Clubs, die Zwangslage der Kickers mit sicherheit zu ihren gunsten ausnutzen!
deshalb sofern es der finanzielle spielraumirgendwie zulässt: Milchraum lieber binden und später verkaufen
achja ziemlich naiv zu denken dass in Cannstatt neuerdings Spieler aus reiner Nächstenliebe verpflichtet werden
- McVillager
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Was willst Du anderes machen? Wenn wir Milchraum nicht verkaufen geht nicht nur er ablösefrei - weil wir dann in Insolvenz sind!!!
Das braucht der Verein ja nicht jedem mitteilen. Deshalb: Klappe halten. Sonst bekommen wir für Milchraum wirkklich fast nichts. Je mehr Vereine an ihm dran sind umso besser.
Spieler halten ist bei uns nicht drin mit diesem finanziellen Rahmen. Bedank dich bei so manchen Verantwortlichen seit 1990.
Das braucht der Verein ja nicht jedem mitteilen. Deshalb: Klappe halten. Sonst bekommen wir für Milchraum wirkklich fast nichts. Je mehr Vereine an ihm dran sind umso besser.
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Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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- Steffen FFC
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Wenn die Option bis 2006 gezogen wird, könnte sich Milchraum noch 1 - 2 Jahre bei uns weiterentwickeln. Dann bringt er uns noch was und kann dann teurer verkauft werden.McVillager hat geschrieben:Was willst Du anderes machen? Wenn wir Milchraum nicht verkaufen geht nicht nur er ablösefrei - weil wir dann in Insolvenz sind!!!
- McVillager
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Schön, was bringt uns das? Ich würde ihn auch gerne behalten, wäre wohl auch das beste für ihn. Aber: Wir brauchen das Geld im Winter sonst sind wir weg vom Fenster.
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- GelsenKickers
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Re: StZ: Der Spieler als Spekulationsobjekt
So ein Penner! Lieber einen talentierten Spieler für ein bißchen Kohle zu holen, was den Bundesligavereinen eh nicht allzu weh tut, als einen alten Rümpelkicker aus dem Balkan für ein paar Millionen!Ralphonso hat geschrieben:Dazu sagt der Kölner Manager Rettig: "Es gibt zwar Beispiele dafür, dass ein Bundesligist für einen Regionalligaspieler wie Altintop eine Ablöse zahlt, doch grundsätzlich stellt sich die Frage, warum man in diesem Bereich Transferausgaben tätigen sollte."
Die Option bis 2006 ziehen und ihn in der Winterpause für gutes Geld verkaufen! Was anderes bleibt uns nicht übrig, so leid es mir tut. Aber das Geld sollte schon stimmen. Wir sollten kein Ramschladen sein! Für einen Juniorennationalspieler, der von Hrubesch immer sehr gelobt wird, sollte man schon ein bißchen Kohle raushandeln können. Erdin und Garcia sollten ja Erfahrung mit dem Handeln auf dem Bazar haben!
WIR SIND EUROPAPOKALSIEGER DER LANDESMEISTER IM FELDHOCKEY !!!

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- Basti
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Re: StZ: Der Spieler als Spekulationsobjekt
Ich erinnere mich da gerne an Ugur Incemann's Wechsel von Aachen zu St.Pauli. Die haben damals über 2 Milionen DM für den geblechtHorschdi hat geschrieben: Aber das Geld sollte schon stimmen. Wir sollten kein Ramschladen sein! Für einen Juniorennationalspieler, der von Hrubesch immer sehr gelobt wird, sollte man schon ein bißchen Kohle raushandeln können. Erdin und Garcia sollten ja Erfahrung mit dem Handeln auf dem Bazar haben!
Sowas sollte uns mal passieren.
@Felix: Transfermarkt.de ist die erbärmlichste Seite in Sachen Fussball
- Horschdi
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Du Schlingel! Aber geschickt eingefädelt: einen alten Ivan hochgehandelt und den jungen talentierten Milchraum unter Wert eingestuft! Kannst Du nicht mal den MV-Bubi für eine Ablöse für 2 Mio. € angeben? Und schreib noch dazu, er hätte etliche Spiele gemacht und sei der absolute Leistungsträger!Felix B. hat geschrieben:LOOOOOL ratet mal wer für Transfermarkt.de die Marktwerte gemacht hat :D :D :D Und jetzt beruft sich ne Zeitung da drauf, ich fühle mich geehrt.
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- Felix B.
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Re: StZ: Der Spieler als Spekulationsobjekt
Das Forum is ganz gut, kann man schön diskutieren und es is immer wieder beeindruckend dass es echt Leute gibt die noch weniger Ahnung von Fußball ham als meine Mutter :D (Und die sich dann auch noch für Experten halten!)Basti hat geschrieben:@Felix: Transfermarkt.de ist die erbärmlichste Seite in Sachen Fussball
- GelsenKickers
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Re: StZ: Der Spieler als Spekulationsobjekt
In welchem Forum bist du eigentlich nicht vertreten Carnevale...ähh... Felix? :wink:Felix B. hat geschrieben:Das Forum is ganz gut, kann man schön diskutieren und es is immer wieder beeindruckend dass es echt Leute gibt die noch weniger Ahnung von Fußball ham als meine Mutter :D (Und die sich dann auch noch für Experten halten!)
- Felix B.
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Re: StZ: Der Spieler als Spekulationsobjekt
Hmm im BRAVO Forum nich, da hab ich mein Nickname vergessen :D :D :DGelsenKickers hat geschrieben: In welchem Forum bist du eigentlich nicht vertreten Carnevale...ähh... Felix? :wink:
Re: StZ: Der Spieler als Spekulationsobjekt
In dem Forum dort hat der "Carnevale" auch den Cast in seiner Aufstellung drin.GelsenKickers hat geschrieben: In welchem Forum bist du eigentlich nicht vertreten Carnevale...ähh... Felix? :wink:

