Spielberichte Kickers - HSV

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Wagimen
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Beitrag von Wagimen »

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Roland
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Beitrag von Roland »

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Tacheles
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Beitrag von Tacheles »

Aus dem StN Artikel: ...ehe erneut Okpala (89.) die Kickers in die Verlängerung schoss. In dieser sorgte dann Yildiz per Strafstoß (96.) für den Siegtreffer. :shock:
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Tacheles
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Beitrag von Tacheles »

Aber der Kicker ist auch nict besser: ...doch fast mit dem Schlusspfiff brachte Yildiz die Kickers mit einem Kopfball zurück ins Spiel.
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moehringer
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Beitrag von moehringer »

das zdf ist da mit dem elfmeter auch nicht besser informiert, aber das geilste ist wohl die nachfolgende bildunterschrift:

Bild
ap
Freudenfest im Stuttgarter Degerloch-Stadion
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Roland
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Beitrag von Roland »

moehringer hat geschrieben:das zdf ist da mit dem elfmeter auch nicht besser informiert, aber das geilste ist wohl die nachfolgende bildunterschrift:

Bild
ap
Freudenfest im Stuttgarter Degerloch-Stadion
Waldi Hartmann in der ARD wußte es auch nicht besser.
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Buddy
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Beitrag von Buddy »

Tacheles [reloaded] hat geschrieben:Aus dem StN Artikel: ...ehe erneut Okpala (89.) die Kickers in die Verlängerung schoss. In dieser sorgte dann Yildiz per Strafstoß (96.) für den Siegtreffer. :shock:

Das ist ein dpa Artikel. Da können die STN also nichts dafür.

Außerdem steht da auch drin das es das dritte Pokalspiel gegen den HSV war, dabei war es das vierte. :x
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Tacheles
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Beitrag von Tacheles »

Apropos ZDF: Sher geil war das Interview mit Recep im "Aktuellen Sportstudio": "Mein Vater hat gesagt: Recep, wenn du zwei Tore schießt, bekommst du ein neues Auto !!

:arrow: Na dann Glückwunsc Recep zum neuen 3er BMW :twisted: !!
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Buddy
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Beitrag von Buddy »

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Powdi
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Beitrag von Powdi »

Am tag als in Cannstatt eine welt zerbrach....und alle Kickers sangen...daaaas war ein schöner tag als in Cannstatt eine welt zerbrach!!! *sing*
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Ford K
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Beitrag von Ford K »

Der Schreibfehler auf der HSV-Site hat auch was:

"Wir spielen zwar zwei liegen unter euch, aber wir können auch Fußball spielen."

Jetzt endlich ist klar, warum man statt "verlieren" manchmal auch "unterliegen" sagt 8)
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svk-bombenfan06
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Beitrag von svk-bombenfan06 »

Weiß nicht mehr wo glaub zdf hatt jemand gesagt:
"Und hir Okpala in der Nachspielzeit mit dem 1:0 Siegtreffer" :twisted:
Uri Geller verbiegt Löffel,


Chuck Norris verbiegt Uri Geller!
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SAUNASARKAST
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Beitrag von SAUNASARKAST »

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Blauer Bayer
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Beitrag von Blauer Bayer »

Zu Gast im No-Go-Land

HSV-Coach Doll kritisiert Arroganz / Junger Stuttgarter Trainer Robin Dutt wäre fast bei Hannover 96 untergekommen

VON TOBIAS SCHÄCHTER

Die zwei schwäbischen Reporterveteranen hielten ihre Erinnerungen nicht lange zurück. Zum dritten Mal erlebten sie ein Pokal-Aus des Hamburger SV bei einem Amateurligisten aus Baden-Württemberg. "Erst Eppingen 74, dann Geislingen 82 und jetzt die Kickers", zählten sie auf, von ihrem imaginären Pokal-Tour-T-Schirt ablesend. BaWürttemberg deswegen zu einer No-Go-Area zu erklären, wie ein selig lächelnder Fan der Stuttgarter Kickers nach dem 4:3-Triumph nach Verlängerung den HSV-Verantwortlichen riet, würde die Vergangenheit dann aber doch verklären.

Das ist allerdings nicht unüblich, wenn nach einem geschichtsträchtigen Tag wie dem am Samstag in Stuttgarter Stadtteil Degerloch die Fangemeinde an den Würstchenbuden und die Honoratioren an den runden Stehtischen im VIP-Raum des Stadions die Köpfe zusammenstecken. Aber schließlich ist es auch so, dass die Hanseaten eben gegen jene Kickers 1987 den Pokal gewannen und in der letzten Saison in der ersten Pokalrunde an gleicher Stelle noch mit 5:1 die Oberhand behielten.

Das wird die Hamburger nicht trösten, die nichts dagegen hätten, wenn diese turbulente Partie sich als Anekdote verlieren würde in der Erzählung der HSV-Saison 2006/2007. Doch das Aus, nachdem zunächst ein schneller 0:2-Rückstand noch in der ersten Halbzeit in eine 3:2 Führung verwandelt werden konnte, passt zum holprigen Start in der Liga. Vier Tage vor dem Champions-League-Auftakt gegen den FC Arsenal aus London mussten sich die Hamburger nicht nur 120 Minuten von den ehrgeizigen Regionalligaspielern im erstmals seit 15 Jahren wieder ausverkauften Kickers-Stadion ihre Kräfte rauben lassen. Nach all den markanten Personalrochaden, den langwierigen Verletzungen der Leistungsträger van der Vaart, Jarolim, Kompany und dem Wirbel um den mehr Gehalt fordernden Atouba hätte ein Erfolg für Ruhe und Selbstbewusstsein sorgen können.

Thomas Doll befindet sich mitten in der kniffligsten Phase seiner jungen Trainer-Laufbahn. In der Liga warten ein Auswärtsspiel in Dortmund und das Derby gegen Bremen; international folgen dem schweren Arsenal-Match zwei Auswärtsaufgaben. Es stimmt noch nicht viel in Hamburg, was auch daran abzulesen ist, dass Doll seine Spieler am Samstag hart kritisierte: "Was in der zweiten Hälfte abgelaufen ist, hatte mit Fußball nicht mehr viel zu tun. Wir haben völlig arrogant unsere Konterchancen vergeben", zürnte der 40-Jährige und kündigte Konsequenzen an. Dabei hilft Doll, dass bald Juan Pablo Sorin zur Verfügung steht. Der Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft fehlte leicht verletzt in Stuttgart. Sorin ist Hoffnungsträger dafür, die derzeit nicht zu übersehenden schweren Geburtswehen beim Aufbruch in eine schwierige Saison geringer werden zu lassen.

So hoch hinaus wie die Hanseaten wollen die Kickers nicht, das Ziel aber ist immerhin die Rückkehr in die zweite Liga. Der Erfolg gegen den HSV ist dabei ein weiteres positives Signal für den Tabellenführer der Regionalliga Süd. Nach dem Abstieg vor fünf Jahren ist der Klub mit einem Etat von 2,4 Millionen Euro selbst in Liga drei ein wirtschaftliches Leichtgewicht. Doch der junge Trainer Robin Dutt, 41, der vor zwei Jahren mit Jürgen Klopp zusammen und als Jahrgangsbester das Fußballlehrerdiplom erwarb, beweist, aus wenig viel machen zu können. Vor drei Jahren ist Dutt vom Trainer der Reserve zum Cheftrainer aufgestiegen. Er hat die Mannschaft seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und sich dadurch bundesweit Respekt verschafft. Letzte Woche weilte er zu Gesprächen in Hannover, Dutt war Kandidat für die Nachfolge Peter Neururers bei 96. "Ich hatte aber gleich das Gefühl, hinter Dieter Hecking nur die Nummer zwei zu sein", erzählt er und will sich nach dem ersten Flirt mit er großen Fußballwelt nun "voll auf den Aufstieg mit den Kickers konzentrieren".

Nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht, hat am Samstag der erst 20 Jahre alte Türke Recep Yildiz. Der wuchtige Athlet kann alle Positionen spielen. Gegen den HSV schoss Yildiz, als Innenverteidiger aufgeboten, zwei Tore. Die zahlreichen Späher aus der Bundesliga haben seinen Namen notiert. Yildiz genoss einfach nur den Moment und freute sich mit einem Stolzenjungenlächeln unter seinem blonden Irokesenfrisur über eine ganz besondere Prämie: "Mein Vater hat gesagt, wenn du heute zwei Tore schießt, kriegst du ein neues Auto."



Der Text ist morgen in der SZ und der FR
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Ralphonso
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Beitrag von Ralphonso »

Beutmen hat geschrieben:Yildiz, der mit seinem Treffer zum 3:3 die Verlängerung erzwang, war von seinem Vater mit einem Neuwagen für zwei Tore motiviert worden. Nun wird demnächst ein Ford Focus vor der Tür stehen
falsch getippt, tacheles :wink:
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McVillager
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Beitrag von McVillager »

Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!

Die Kickersnews: http://www.kickersnews.de" onclick="window.open(this.href);return false;
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magge
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Beitrag von magge »

danke, Timo!

hier noch was aus der taz

auch der absolute Volltreffer wurde erwähnt: "Und kaum war der Einheizer-Klamauk des lokalen Stimmungsbarden verstummt ...":

Rollentausch in der Provinz
Es war eine Pokalsensation, die eigentlich gar keine richtige mehr war. Der Hamburger SV war vorgewarnt. Der Überraschungscoup hatte sich schon abgezeichnet. "Verdammt ernst" nehme er das Spiel, hatte Thomas Doll vorher noch gesagt. In einem kuriosen Pokalspiel erlebte der Champions-League-Teilnehmer aber schließlich dann doch bei den "Blauen", also den Stuttgarter Kickers, sein blaues Wunder. Der HSV machte mit dem 3:4 seinen verkorksten Saisonstart ohne Sieg perfekt, und Doll polterte heftig los: "Der eine oder andere wird das auch sehr zu spüren bekommen."




Ein kriselnder Bundesligist, ein ungeschlagener Regionalliga-Tabellenführer: Schon im Vorfeld war alles bereitet für eine dieser immer wieder gern gesehenen Pokalüberraschungen. Ein großer Tross begleitete Thomas Doll deshalb wohl in den Süden. Als müsste man symbolisch die eigene Professionalität unterstreichen, waren sogar die Vorstände Bernd Hoffmann und Katja Kraus dabei. "Es wird dort ein bisschen Musik gespielt und nach Bratwürsten riechen", wusste Doll vorher, was ihn erwarten würde. Und kaum war der Einheizer-Klamauk des lokalen Stimmungsbarden verstummt, präsentierte sich die Hamburger Innenverteidigung reichlich indisponiert. Erst stand Mirnes Mesic alleine vor HSV-Keeper Stefan Kirschstein, und als bei einem Freistoß keine Zuordnung zu erkennen war, bedankte sich Recep Yildiz mit einem Kopfballtor. Der neue HSV-Hoffnungsträger in der Abwehrzentrale legte dann gleich noch ein Tor auf: Joris Mathijsen brachte mit einem unterirdischen Rückpass seinen Keeper in Bedrängnis, der Christian Okpalas 0:2 vorbereitete. Schon nach sechs Minuten war Thomas Doll bedient.

Auf der Anzeigentafel konnte er sich das erstaunliche Zwischenresultat allerdings nicht noch einmal vergegenwärtigen - die gibt es im Gazi-Stadion nicht. "Die zwei Gegentore haben wir fast selber erzielt", nörgelte er. Noch mehr stieg dem 40-Jährigen dann aber der Zorn ins Gesicht, als sein Team bis zur Pause durch die Tore von Boubacar Sanogo, Danijel Ljuboja und Guy Demel das Spiel drehte - um dann doch noch auszuscheiden. "Was von uns da gelaufen ist, hatte mit Fußball nichts mehr zu tun", schimpfte er, "das war arrogant, die Verantwortung wurde immer weiter geschoben." In der Schlussminute hatte der HSV Yildiz noch das 3:3 gestattet, ehe Okpala in der Verlängerung einen Elfmeter zum Sieg verwandelte.

Nun hat der ohnehin schon sorgengeplagte HSV-Trainer also ein müdes Team, das in die Verlängerung musste, und das Negativerlebnis Erstrundenaus auf dem Tableau. Und am Mittwoch kommt auch noch Arsenal. Hektisch ließ Doll in die schwäbische Provinzglückseligkeit noch ein paar Tiraden ab. Der eilige Rückzug zum wartenden Flieger ersparte ihm dann die Standardfragen zur eigenwilligen HSV-Personalpolitik, etwa Leistungsträger wie Sergej Barbarez ohne Not auszusortieren. Für den Mittwoch wird Doll nun jede Menge Personal austauschen und auch die Rollen - gegen Arsenal ist der HSV der Außenseiter. Allerdings: Eine Pokalsensation zeichnet sich da im Vorfeld keine ab.

KLAUS TEICHMANN
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Tacheles
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Beitrag von Tacheles »

Apropos "Stimmungsbarden": Troubadix haben die Gallier immer geknebelt und gefesselt an einen Baum gehängt... :twisted:

Na dann viel Spass mit dem neuen Focus, Recep: http://cgi.ebay.de/Ford-Focus-Tuning-2- ... dZViewItem
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Raul
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Beitrag von Raul »

Wann wurde den Kickers in der Stuttgarter Zeitung schon mal ne ganze Seite gewidmet.
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Steffen FFC
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Beitrag von Steffen FFC »

Raul hat geschrieben:Wann wurde den Kickers in der Stuttgarter Zeitung schon mal ne ganze Seite gewidmet.
Darüber habe ich mich heute morgen auch sehr gefreut. Es ist wie im Traum was zur Zeit abgeht. :D
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Bunny
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Beitrag von Bunny »

Geil auch der Artikel in der BILD !
Robin Dutt (Hood) fotomontage und einige interssante Erkenntnisse ;)
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micha h.
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Beitrag von micha h. »

DFB-Pokal
Kickers auf Klinsmanns Spuren
Regionalligist Stuttgarter Kickers profitiert bei der Pokalsensation gegen den HSV von seinem professionellen Fitnesstraining.

Von Klaus Schlütter

Stuttgart - Nach dem Schlusspfiff lief Trainer Robin Dutt mit erhobenen Armen auf den Rasen und drehte übermütig einige Pirouetten. Auf der Tribüne schlüpften die Fans in selbst entworfene T-Shirts mit der Aufschrift "Danke Robin Dutt, mit dir in die 2. Liga" und feierten noch lange die Pokal-Sensation. Mit 4:3 nach Verlängerung hatten ihre Stuttgarter Kickers den Favoriten Hamburger SV aus dem DFB-Pokal geschossen.

Im Vorjahr waren die "Blauen" vom Degerloch noch beim 1:5 vom HSV im Pokal vorgeführt worden. Doch diesmal war alles ganz anders. Die Arena auf der Waldau war zum ersten Mal seit 15 Jahren ausverkauft und die 10 500 Zuschauer sahen ein begeisterndes Fußballspiel. Bereits nach fünf Minuten stand es 2:0. Der ersatzgeschwächte HSV konterte, führte 3:2 zur Pause und sah bereits wie der sichere Sieger aus. Doch der Tabellenführer der Regionalliga Süd gab sich nicht auf. Recep Yildiz schoss die Kickers in der 90. Minute in die Verlängerung, Christian Okpala verwandelte einen Foulelfmeter zum Siegtreffer. "Wir haben gespürt, dass heute was geht", sagte Trainer Dutt.


Auf der Tribüne staunte Erwin Staudt, Präsident des Bundesligisten VfB Stuttgart, über die mannschaftliche Geschlossenheit und Fitness, mit der die Kickers ein scheinbar verlorenes Spiel noch drehten. Hinter diesem Erfolg stehen vor allem zwei Namen: Robin Dutt und Frieder Schönmezler. Dutt hat innerhalb eines Jahres aus einem Abstiegskandidaten eine Spitzenmannschaft geformt. Seine gute Arbeit hat sich schon bis in die Bundesliga herumgesprochen. Bei Hannover 96 war er als Nachfolger von Peter Neururer in der engeren Wahl, musste aber - zum Glück für die Kickers - Aachens Dieter Hecking den Vortritt lassen. "Das wird sicher nicht das letzte Angebot gewesen sein. Der Verein muss mit so etwas umgehen können. Das wird auch Spieler von uns betreffen", sagte Dutt.

Schönmezler ist ein ehemaliger Kickers-Spieler und -trainer. Heute leitet er ein Reha-Zentrum in Stuttgart-Feuerbach. Zweimal in der Woche kommt der komplette Kader zu ihm, um nach denselben Methoden zu trainieren, mit denen die amerikanischen Fitness-Trainer unter dem ehemaligen Kickers-Spieler Jürgen Klinsmann die deutsche Nationalmannschaft vor der Weltmeisterschaft in Form gebracht haben.

Von der professionellen Vorbereitung haben auch die Matchwinner Recep Yildiz (20) und Christian Okpala (29) profitiert, die jeweils zwei Treffer erzielten. Yildiz stürmte in der vergangenen Saison noch für Kickers II in der Oberliga. Unter Dutt wurde er zum torgefährlichen Innenverteidiger umgeschult. Der kräftige und sehr antrittschnelle Stürmer Okpala kam von Zweitliga-Aufsteiger FC Augsburg. Präsident Hans Kullen streckte die Ablöse für Okpala aus eigener Tasche vor.

Die Investitionen in die Mannschaft zahlen sich jetzt aus. Zu den etwa 90 000 Euro Nettogewinn kommen in der zweiten Pokalrunde noch einmal 110 000 Euro Fernsehgeld und die Zuschauereinnahmen. Im Vip-Raum des Stadions wurde das noch lange gefeiert. Am Mittwoch wartet in Pfullendorf wieder der Alltag in der 3. Liga.

Welt.de Artikel erschienen am 11.09.2006
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Roland
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Beitrag von Roland »

HSV-Spieler: "Arrogant? Ja, das stimmt!

Thomas Doll kritisierte seine Spieler nach dem 3:4 im DFB-Pokal bei den Stuttgarter Kickers heftig. Und das sagten die Profis selbst nach der Blamage.

Bastian Reinhardt: "Vor dem gegnerischen Strafraum haben wir uns wie im Training die Bälle zugespielt. Da bekommst du hinten einen Hals. Uns hat die Bissigkeit gefehlt, das 4:2 erzielen zu wollen. Und auswärts in Unterzahl noch das 3:3 zu kassieren, ist einfach dumm. Insgesamt hat uns die Cleverness gefehlt. Wir brauchen so schnell wie möglich ein Erfolgserlebnis, um ins Rollen zu kommen. Das Spiel gegen Arsenal hat auch Pokalcharakter - und wir müssen gegen London so spielen wie die Stuttgarter Kickers gegen uns."

Guy Demel: "Wenn der Trainer sagt, dass wir arrogant gespielt haben, dann stimmt es auch. Uns hat die richtige Konzentration gefehlt. Wir müssen lernen und arbeiten, um es besser zu machen. Die Qualität in der Mannschaft haben wir, aber viele Spieler waren oder sind verletzt, die Ruhe in der Vorbereitung hat gefehlt."

Joris Mathijsen: "Jeder hat gedacht, wir hätten den Sieg schon in der Tasche, wir haben uns wirklich ein bisschen arrogant verhalten. Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis der Findungsprozess abgeschlossen ist. Aber der Transfermarkt schließt nun mal erst Ende August. Wenn wir gegen Arsenal so spielen wie in der ersten Halbzeit nach dem 0:2, dann können wir ihnen das Leben schwer machen."

Sascha Kirschstein: "Das zweite Gegentor geht ganz klar auf mein Konto. Auch wenn die Niederlage ein bisschen peinlich ist: Ich weiß, dass wir keine arrogante Mannschaft sind. Wir sind doch auch enttäuscht, weil wir den Fans, dem Verein und uns keinen Sieg schenken konnten. Wir haben eben jetzt die Krise, letzte Saison war es andersrum."

Collin Benjamin: "Personell ist unser Kader gut bestückt. Jeder muss einfach seinen Job auf seiner Position erledigen, sein Ding machen, damit das Muster auch zusammenpasst. Den Vorwurf der Arroganz müssen wir akzeptieren und jetzt eine richtige Reaktion zeigen. Die Champions League bringt uns jetzt mit Arsenal genau das Spiel, das wir brauchen, um etwas gutzumachen."

Alexander Laas: "Ich bin sicher: Hätte mein Tor in der Verlängerung gezählt, womit ich fest gerechnet hatte, hätten wir das Ding noch umgebogen. Benny Lauth stand nicht in der Schusslinie."

Quelle: abendblatt.de
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SAUNASARKAST
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Beitrag von SAUNASARKAST »

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Raul
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Beitrag von Raul »

Weiss nicht ob der Artikel schon irgendwo gepostet wurde.

Zwei Tore und ein neues Auto

Stuttgart (cu) - Recep Yildiz ist ein folgsamer Sohn. Vor dem DFB-Pokalschlager gegen den Hamburger SV hat ihn sein Vater zur Seite genommen und gesagt: "Recep, schieß' zwei Tore gegen den HSV und du bekommst ein neues Auto." Der Junior hat die Stuttgarter Kickers dann per Kopf mit 1:0 in Führung gebracht (5.) und per Seitfallzieher ins Spiel zurück (89.). Nach dem 4:3-Sieg nach Verlängerung steht Yildiz senior also im Wort.

Es ist jedoch nicht zu befürchten, dass der Fußball spielende Sohnemann gleich heute nach dem neuen Schlüssel verlangt. Recep Yildiz ist ein bescheidenes Talent, das noch zu Hause bei seinen Eltern in Stuttgart-Mühlhausen wohnt, beim Regionalligisten über einen Vertrag bis 2008 verfügt und trotz starker Leistungen in Punkt- und Pokalspielen keine Ansprüche stellt.

"Die Jugendzeit, als man sich noch wünschen konnte, auf welcher Position man spielt, ist vorbei", sagt der Innenverteidiger. Der Hintergrund: Erst in dieser Saison hat Trainer Robin Dutt den 21-Jährigen umgeschult. Aus Mangel an Alternativen. Jetzt hat Yildiz den bislang etablierten Marco Wildersinn verdrängt und Dutt kann sich momentan nur noch schwer vorstellen, den Newcomer auf einer anderen Position zu bringen.

Die Vielseitigkeit bleibt jedoch Yildiz' große Stärke. In der vergangenen Saison spielte er die Vorrunde über in der Oberliga-Mannschaft der Kickers, während der Rückrunde kam er als Teilzeitkraft im Angriff des Regionalliga-Teams zum Einsatz. "Ich bin aber auch kein gelernter Stürmer", sagt der in Cannstatt geborene Türke. Das Mittelfeld ist sein ursprünglicher Bereich. "Und am liebsten spiele ich offensiv", sagt Yildiz. Gegen die Rolle als torgefährlicher Verteidiger haben aber weder er, sein Vater noch der Trainer etwas einzuwenden.

Quelle: EZ
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Roland
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Beitrag von Roland »

in der Sport-Bild von heute kommt ein Bericht über den HSV mit einem großen Bild mit de Jong und Mirnes Mesic vom Spiel letzten Samstag.

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