Alkoholkonsum nimmt drastisch zu!
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Überlinger
Alkoholkonsum nimmt drastisch zu!
Alkoholkonsum nimmt drastisch zu
Schon Jugendliche unter 15 Jahren sind zunehmend von akuten Alkoholproblemen betroffen. Mit steigendem Alter müssen vor allem immer mehr Mädchen nach Alkoholexzessen behandelt werden, wie die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) nach der Auswertung von bundesweiten Daten mitteilte.
Die Daten wurden im Weißbuch Prävention "Stress? Ursachen, Erklärungsmodelle und präventive Ansätze" der KKH in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus ganz Deutschland veröffentlicht.
In der Altersgruppe der zehn- bis 15-jährigen Mädchen wurden demnach in den Jahren 2000 bis 2003 drei von 10.000 mindestens einmal im Jahr wegen einer akuten Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt. Bei den 15- bis 19-jährigen Mädchen waren dies im selben Zeitraum bereits 23 von 10.000. Innerhalb von drei Jahren stieg die Behandlungsrate in dieser Altersgruppe bei Mädchen um mehr als 75 Prozent.
Jungen sind insgesamt noch stärker von Alkoholproblemen betroffen als Mädchen. In der Altersgruppe der Zehn- bis 15-Jährigen wurden laut KKH vier von 10.000 Versicherten mindestens einmal im Jahr aufgrund einer akuten Alkoholvergiftung behandelt. Bei den 15- bis 19-Jährigen liegt die Zahl der Behandlungsfälle bei 35 von 10.000. Allerdings ist der Anstieg der stationären Behandlungsrate aufgrund akuter Alkoholvergiftungen bei Jungen dieser Altersgruppe wesentlich geringer als bei den Mädchen.
Quelle: AFP
Schon Jugendliche unter 15 Jahren sind zunehmend von akuten Alkoholproblemen betroffen. Mit steigendem Alter müssen vor allem immer mehr Mädchen nach Alkoholexzessen behandelt werden, wie die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) nach der Auswertung von bundesweiten Daten mitteilte.
Die Daten wurden im Weißbuch Prävention "Stress? Ursachen, Erklärungsmodelle und präventive Ansätze" der KKH in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus ganz Deutschland veröffentlicht.
In der Altersgruppe der zehn- bis 15-jährigen Mädchen wurden demnach in den Jahren 2000 bis 2003 drei von 10.000 mindestens einmal im Jahr wegen einer akuten Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt. Bei den 15- bis 19-jährigen Mädchen waren dies im selben Zeitraum bereits 23 von 10.000. Innerhalb von drei Jahren stieg die Behandlungsrate in dieser Altersgruppe bei Mädchen um mehr als 75 Prozent.
Jungen sind insgesamt noch stärker von Alkoholproblemen betroffen als Mädchen. In der Altersgruppe der Zehn- bis 15-Jährigen wurden laut KKH vier von 10.000 Versicherten mindestens einmal im Jahr aufgrund einer akuten Alkoholvergiftung behandelt. Bei den 15- bis 19-Jährigen liegt die Zahl der Behandlungsfälle bei 35 von 10.000. Allerdings ist der Anstieg der stationären Behandlungsrate aufgrund akuter Alkoholvergiftungen bei Jungen dieser Altersgruppe wesentlich geringer als bei den Mädchen.
Quelle: AFP
- Tacheles
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- Wohnort: Kickers-Platz
Und alles nur weil Alkohol nicht mehr wie Alkohol schmeckt !! Bier, Wodka, Wein waren dank ihres Geschmackes besonders bei Mädels immer eine natürliche Grenze, die sie vor zu frühem Genuss bewahrte. Aber mit dem ganzen Alko-Pops Mist und den Orangen-Bieren ist das alles passe.
Im übrigen war die Steuerliche Erhöhung auf Alko-Pops auch ein glanzvoller Schuss in den Ofen der Politik... Total wirkungslos !!
Im übrigen war die Steuerliche Erhöhung auf Alko-Pops auch ein glanzvoller Schuss in den Ofen der Politik... Total wirkungslos !!
Werde auch DU Fansponsor der Stuttgarter Kickers !!!!!!!
Informationen gibt es unter 12für11.de
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peeknockyo
- pipes
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- Wohnort: 73760 Ostfildern
Re: Alkoholkonsum nimmt drastisch zu!
bei dieser "Zielgruppe" sollten die Erziehungsberechtigten die Kosten an die Kassen zurückerstatten müssen. Wer seine 10-15 jährigen nicht soweit im Griff hat, der soll dann auch für die Kosten aufkommen.Überlinger hat geschrieben:In der Altersgruppe der Zehn- bis 15-Jährigen wurden laut KKH vier von 10.000 Versicherten mindestens einmal im Jahr aufgrund einer akuten Alkoholvergiftung behandelt.
Ich mag keine Leute, die einfach mitten im Satz
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Blauer Ludwigsburger
- Kickers-Fan
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- Registriert: Freitag 13. Februar 2004, 18:51
- Wohnort: Ludwigsburg
Re: Alkoholkonsum nimmt drastisch zu!
Vollste Zustimmungpipes hat geschrieben: bei dieser "Zielgruppe" sollten die Erziehungsberechtigten die Kosten an die Kassen zurückerstatten müssen. Wer seine 10-15 jährigen nicht soweit im Griff hat, der soll dann auch für die Kosten aufkommen.
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peeknockyo
ich weiß net ob das zum thema passt, hab aber am freitag in einem bekannten jugendtreff im kreis einen rentner gefunden, der in zusammenarbeit mit der stadt (finanzierung durch bußgelder) eine "trinkschule" betreibt. dabei fährt er mit einem wägelchen durch die lande und bietet bei seinem stand verschiedene getränke an und versucht den leuten etwas über alkoholkonsum in maßen zu erzählen. Deshalb hat er auch stets bier dabei... ich glaub den rest der story muss ich euch nicht erzählen... er tat mir auf jeden fall sehr leid, ich hab ihm gleich gesagt - er war auf erkundungstour nach einer neuen stelle für sein ständchen - dass er die finger von der rockfabrik lassen soll, sonst kann so was schnell mal nach hinten los gehen
worauf ich hinaus will: es ist schwierig jugendliche auf das problem des üermäßigen alkoholkonsums hinzuweisen wenn Besäufnisse ein ziemlich fester Bestandteil des sozialen Umfeldes sind
worauf ich hinaus will: es ist schwierig jugendliche auf das problem des üermäßigen alkoholkonsums hinzuweisen wenn Besäufnisse ein ziemlich fester Bestandteil des sozialen Umfeldes sind
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Überlinger
Das ist genau der Punkt. Wenn Alkohol wie Fanta oder Sprite schmekt, nukeln plötzlich auch die am Fläschchen, denen es sonst nicht schmecken würde.Tacheles [reloaded] hat geschrieben:Und alles nur weil Alkohol nicht mehr wie Alkohol schmeckt !! Bier, Wodka, Wein waren dank ihres Geschmackes besonders bei Mädels immer eine natürliche Grenze, die sie vor zu frühem Genuss bewahrte. Aber mit dem ganzen Alko-Pops Mist und den Orangen-Bieren ist das alles passe...
Ich weiß allerdings nicht wie man dem Problem Herr werden könnte!
Das war der größte Müll der je gemacht wurde. Die Hersteller haben einfach statt Branntwein Wein abgefüllt. Und schon standen die neuen Mischungen pünktlich zur Steuereinführung im Laden. Trotz des nahezu unveränderten Alkoholgehalts sind sie nun ab 16 zu haben!Tacheles [reloaded] hat geschrieben:...Im übrigen war die Steuerliche Erhöhung auf Alko-Pops auch ein glanzvoller Schuss in den Ofen der Politik... Total wirkungslos !!
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peeknockyo
Amerika is ja noch mal was ganz anderes. Da trinkt man Alkohol heimlich und muss auf der Straße seinen Alkohol "brownbag"gen, sprich in ner Tüte verstecken.Matze hat geschrieben:Interessant auch die Tatsache, dass man in Amerika mittlerweile einfacher an Drogen kommt als an Alkohol![]()
Wobei es ja noch nichtmal schwer ist an Alkohol zu kommen
Dafür gibt's bei den Jugendlichen da aber regelmäßig stattfindende und organisierte Massenbesäufnisse, bei denen Alkohol in Massen organisiert wird und sich bei einem Gastgeber besaufen.
[OFF TOPIC ON]
In Spanien rauchen sie Joints auf der Straße wie Zigaretten.
[OFF TOPIC OFF]
- Matze
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Passend dazu gabs gestern nen Artikel in der Stuttgarter Zeitung
US-Jugend
Bechern, bis die Polizei kommt
Trotz strenger Gesetze: Teenager feiern mit Alkohol
Washington - "Achtung, die Polizei, lauft!" Mit einem Schlag ist die ausgelassene Party vorbei. Wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen laufen mehr oder minder sicheren Schrittes zwei Dutzend Jugendliche zur Terrassentür eines schicken Einfamilienhauses in St. Paul (US-Bundesstaat Minnesota). Nachbarn hatten die Beamten alarmiert. Eine Polizei-Razzia auf einer Party gehört für Jugendliche in den USA zur Normalität. Denn strenge Gesetze verbieten fast überall im Land unter 21-Jährigen das Trinken von Alkohol - Millionen Jugendliche schert das allerdings wenig.
"Polizisten kreuzen fast immer irgendwann auf. Aber nächstes Wochenende steigt wieder irgendwo anders eine Fete", sagt der 18- jährige Colin. Diese Einstellung, die typisch scheint für die Generation des Schülers, bereitet der Regierung in Washington große Sorgen. "Alkoholkonsum von Minderjährigen ist eines der größten Gesundheitsprobleme in unserem Land", heißt es in einem Bericht des US-Gesundheitsministerium vom Januar. Demnach sterben jedes Jahr rund 5000 junge US-Bürger im Zusammenhang mit dem Konsum von Alkohol. Allein Verkehrsunfälle mit betrunkenen Fahrern verursachen jährlich den Tod von 1900 Jugendlichen.
Strenge Gesetze und zahlreiche Kontrollen sollen helfen, Jugendliche vom Trinken abzuhalten. In viele Bars und Clubs dürfen unter 21-Jährige erst gar nicht hinein. Selbst Mittvierziger mit ersten grauen Haarsträhnen müssen mancherorts noch ihren Ausweis zeigen, bevor sie ein Bier bestellen können. In "Dry Counties" ("trockenen Landkreisen") gibt es weder in Geschäften noch in Restaurants einen Tropfen Alkohol. Bis zu hundert Kilometer fahren viele dort, um sich jenseits der Bezirksgrenzen in Spezialläden für Alkoholika mit Bier, Wein oder Schnaps zu versorgen.
Auch trinkfreudige Teenager finden Wege, um an Hochprozentiges zu gelangen. "Beer-Pimping" (etwa: "Bier-Zuhälterei") wird es genannt, wenn Verwandte, Freunde oder Studienkollegen beauftragt werden, für die Minderjährigen Alkohol zu kaufen. Kaum sind die Eltern aus dem Haus, wird dann gebechert, bis die Polizei kommt - oder der Krankenwagen. In Danbury (Connecticut) hatten vor kurzem zwei 18- Jährige so tief ins Glas geschaut, dass sie bewusstlos wurden und erst im Krankenhaus wieder zu sich kamen.
Viele Eltern fallen aus allen Wolken, wenn sie vom Treiben ihrer Sprösslinge erfahren. 80 Prozent von ihnen glauben einer Studie der Columbia Universität zufolge, dass auf Partys ihrer Söhne und Töchter kein Alkohol konsumiert wird. Die selbe Studie zeigt allerdings, dass jeder zweite Teenager zugibt, dass auf ihren Feiern regelmäßig gebechert wird.
Allein im Bundesstaat Michigan wurden im vergangenen Jahr laut "Detroit News" mehr als 1100 Strafzettel wegen illegalen Verkaufs von Alkohol an Jugendliche ausgestellt. In Long Beach (New York) müssen Eltern sogar mit bis zu 15 Tagen Gefängnis rechnen, wenn in ihrem Haus minderjährige Freunde ihrer Kinder Alkohol trinken - hier wie in einigen anderen Staaten dürfen Jugendliche zumindest mit Zustimmung der Eltern im eigenen Haus trinken.
Jugendliche, die gegen die Regeln verstoßen, werden mancherorts öffentlich an den Pranger gestellt: Die Tageszeitung "Pioneer Press" aus Glenview (Illinois) veröffentlichte vor kurzem nicht nur die Namen von 40 minderjährigen Übeltätern - auch ihre vollständigen Adressen waren zum Entsetzen ihrer Eltern aufgeführt. :D
dpa
US-Jugend
Bechern, bis die Polizei kommt
Trotz strenger Gesetze: Teenager feiern mit Alkohol
Washington - "Achtung, die Polizei, lauft!" Mit einem Schlag ist die ausgelassene Party vorbei. Wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen laufen mehr oder minder sicheren Schrittes zwei Dutzend Jugendliche zur Terrassentür eines schicken Einfamilienhauses in St. Paul (US-Bundesstaat Minnesota). Nachbarn hatten die Beamten alarmiert. Eine Polizei-Razzia auf einer Party gehört für Jugendliche in den USA zur Normalität. Denn strenge Gesetze verbieten fast überall im Land unter 21-Jährigen das Trinken von Alkohol - Millionen Jugendliche schert das allerdings wenig.
"Polizisten kreuzen fast immer irgendwann auf. Aber nächstes Wochenende steigt wieder irgendwo anders eine Fete", sagt der 18- jährige Colin. Diese Einstellung, die typisch scheint für die Generation des Schülers, bereitet der Regierung in Washington große Sorgen. "Alkoholkonsum von Minderjährigen ist eines der größten Gesundheitsprobleme in unserem Land", heißt es in einem Bericht des US-Gesundheitsministerium vom Januar. Demnach sterben jedes Jahr rund 5000 junge US-Bürger im Zusammenhang mit dem Konsum von Alkohol. Allein Verkehrsunfälle mit betrunkenen Fahrern verursachen jährlich den Tod von 1900 Jugendlichen.
Strenge Gesetze und zahlreiche Kontrollen sollen helfen, Jugendliche vom Trinken abzuhalten. In viele Bars und Clubs dürfen unter 21-Jährige erst gar nicht hinein. Selbst Mittvierziger mit ersten grauen Haarsträhnen müssen mancherorts noch ihren Ausweis zeigen, bevor sie ein Bier bestellen können. In "Dry Counties" ("trockenen Landkreisen") gibt es weder in Geschäften noch in Restaurants einen Tropfen Alkohol. Bis zu hundert Kilometer fahren viele dort, um sich jenseits der Bezirksgrenzen in Spezialläden für Alkoholika mit Bier, Wein oder Schnaps zu versorgen.
Auch trinkfreudige Teenager finden Wege, um an Hochprozentiges zu gelangen. "Beer-Pimping" (etwa: "Bier-Zuhälterei") wird es genannt, wenn Verwandte, Freunde oder Studienkollegen beauftragt werden, für die Minderjährigen Alkohol zu kaufen. Kaum sind die Eltern aus dem Haus, wird dann gebechert, bis die Polizei kommt - oder der Krankenwagen. In Danbury (Connecticut) hatten vor kurzem zwei 18- Jährige so tief ins Glas geschaut, dass sie bewusstlos wurden und erst im Krankenhaus wieder zu sich kamen.
Viele Eltern fallen aus allen Wolken, wenn sie vom Treiben ihrer Sprösslinge erfahren. 80 Prozent von ihnen glauben einer Studie der Columbia Universität zufolge, dass auf Partys ihrer Söhne und Töchter kein Alkohol konsumiert wird. Die selbe Studie zeigt allerdings, dass jeder zweite Teenager zugibt, dass auf ihren Feiern regelmäßig gebechert wird.
Allein im Bundesstaat Michigan wurden im vergangenen Jahr laut "Detroit News" mehr als 1100 Strafzettel wegen illegalen Verkaufs von Alkohol an Jugendliche ausgestellt. In Long Beach (New York) müssen Eltern sogar mit bis zu 15 Tagen Gefängnis rechnen, wenn in ihrem Haus minderjährige Freunde ihrer Kinder Alkohol trinken - hier wie in einigen anderen Staaten dürfen Jugendliche zumindest mit Zustimmung der Eltern im eigenen Haus trinken.
Jugendliche, die gegen die Regeln verstoßen, werden mancherorts öffentlich an den Pranger gestellt: Die Tageszeitung "Pioneer Press" aus Glenview (Illinois) veröffentlichte vor kurzem nicht nur die Namen von 40 minderjährigen Übeltätern - auch ihre vollständigen Adressen waren zum Entsetzen ihrer Eltern aufgeführt. :D
dpa