Nach 100 Sekunden zurückgeschaltet
Von Andreas Eberle
Fußball paradox im Dietmar-Hopp-Stadion: Im Regionalliga-Derby gegen die Stuttgarter Kickers war die TSG Hoffenheim die schwächere Mannschaft. Dennoch siegte die Kraichgau-Elf mit 3:1. "Wer solche Spiele gewinnt, steht am Ende auf einem Aufstiegsplatz", meinte TSG-Stürmer und Torschütze Heiko Throm.
Der neue Kickers-Coach Robin Dutt konnte einem fast schon Leid tun. Hoch motiviert waren seine Schützlinge in die Partie gegangen, hatten eines ihrer besten Auswärtsspiele gezeigt - und standen am Ende nur mit Komplimenten und der Gewissheit dar, die TSG über weite Strecken übertrumpft zu haben.
Dabei hatten die Schwaben einen denkbar schlechten Start erwischt. Schon nach 100 Sekunden nutzte Hoffenheims Sachar Theres eine Hereingabe von Denis Bindnagel zum 1:0. Der Auftakt zu einer badischen Galavorstellung war dies jedoch nicht. Im Gegenteil. Fortan spielten fast nur noch die Stuttgarter.
"Wir haben durch die frühe Führung zurückgeschaltet. Keiner hat die Leistung gezeigt, die er eigentlich bringen kann", gab sich TSG-Kapitän Thorsten Thee selbstkritisch. Beispiel Timo Böttjer. Der leistete sich im ersten Durchgang so viele Ballverluste, dass ihn TSG-Trainer Hansi Flick zur Halbzeit herausnahm.
Beispiel Christian Möckel, der bis zu seiner Auswechslung keine einzige Torszene hatte. Beispiel Thomas Ollhoff. Der Regisseur war nicht mehr als ein Mitläufer. Gut für Hoffenheim, dass wenigstens Heiko Throm in der 32. Minute hellwach war und nach einem Querschläger von Alexander Malchow das schmeichelhafte 2:0 erzielte.
Ansonsten herrschte Tristesse im Dietmar-Hopp-Stadion. Da auch die überlegenen Kickers am gegnerischen Strafraum nicht mehr weiterwussten, entwickelte sich eine Partie, die arm an Niveau und Höhepunkten war. Brenzlig für das TSG-Tor wurde es nur einmal - als Stuttgarts Talent Patrick Milchraum mit einem Freistoß die Latte traf.
"Unser Spiel ist enttäuschend. Ich hoffe, dass wir in der zweiten Halbzeit eine andere Hoffenheimer Mannschaft sehen", meinte TSG-Präsident Peter Hofmann in der Pause. Ein frommer Wunsch, den die Seinen allerdings nicht erfüllten. Denn auch nach Wiederanpfiff dominierten zunächst die Gäste.
Ein Kopfball von Malchow, den Hoffenheims Christian Daub gewähren ließ, strich über die Latte. Bei Malchows zweitem Versuch nach einem Freistoß war das 2:1 dann fällig. Erneut hatte Daub nicht entschlossen genug gestört. Erst jetzt beendete die TSG ihren Anti-Fußball und tat selbst wieder etwas nach vorne.
Spielerisch blieb aber weiterhin vieles Stückwerk, und so kam im Hoffenheimer Anhang nur noch zweimal Stimmung auf: Zunächst, als Schiedsrichter Bielmeier den von einigen Bundesligisten umworbenen Milchraum umrannte und die Fans feixend "Oh, wie ist das schön" anstimmten. Dann in der Nachspielzeit, als Kickers-Verteidiger Oliver Stierle an der Mittellinie ausrutschte und Joker Sascha Ropic freie Bahn hatte und zum 3:1 vollstreckte.
Ergebnis in Ordnung, die Leistung nicht - so war nach dem Spiel der einhellige Tenor im TSG-Lager. "Nach den letzten kräfteraubenden Wochen muss man der Mannschaft auch mal zugestehen, dass sie nicht so stark auftrumpft", warb Trainer Hansi Flick um Verständnis und gab seinen Recken zwei Tage trainingsfrei. "Damit die Spieler auf andere Gedanken kommen."
TSG Hoffenheim: Hillenbrand, Thee, Endress, Daub, Klandt, Bindnagel, Böttjer (46. Müller), Ollhoff, Theres (72. Sieger), H. Throm, Möckel (60. Ropic).
Stuttgarter Kickers: Köstel, Steinle (46. Benda), Malchow, Barth, Braun, Gumper, Akcay (77. Marchese), Stierle, Milchraum, Rahmanovic (46. Batista), Mesic. Tore: 1:0 Theres (2.), 2:0 H. Throm (31.), 2:1 Malchow (59.), 3:1 Ropic (90.).
Zuschauer: 1200; Schiedsrichter: Friedrich Bielmeier (Deggendorf).
10.11.2003
http://sportregional.stimme.de/fussball ... ,0,0.html/
Stimme: Fußball paradox - Hoffenheim das schwächere Team
- Horschdi
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Spielberichte Hoffenheim - Kickers I
Hier noch die Spielberichte dazu:
Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg:
"Von einem Traum und einem aufgeweckten Jungen"
von Wolfgang Brück, RNZ Heidelberg
Seit Dietmar Hopp das Dogma gekippt hat, dass bei der TSG Hoffenheim nur Fußball spielen darf, wer daneben auch arbeitet, hat beim Regionalligisten das große Rechnen begonnen. Denn wenn die Spieler beurlaubt werden, muss der Verein den Verdienstausfall ausgleichen. „Das wird nicht einfach“, sagt Präsident Peter Hofmann, „ein Himmelfahrts-Kommando gehen wir jedenfalls nicht ein.“
Andererseits lassen die gestiegenen Anforderungen kaum eine andere Wahl. „Die Belastungen der letzten Wochen waren enorm“, stellte Trainer Hansi Flick fest und entschuldigte damit auch die eher dürftige Leistung am Samstag beim 3:1-Sieg über den Tabellen-Drittletzten Stuttgarter Kickers.
Nehmen wir mal Thorsten Thee. Der normale Arbeitstag des 28-jährigen Eppelheimers geht von morgens um sieben bis abends um sieben. Am Vormittag als Diplom-Ingenieur bei der SAP, am Nachmittag als Fußballer bei der TSG Hoffenheim. Das schlaucht auf die Dauer. Thee, der eigentlich gerne Städtereisen macht, hat jetzt notgedrungen ein anderes Hobby: Schlafen.
Die Füße hoch legen, spazieren gehen oder im Café ausspannen, das hat Hoffenheims Co-Trainer Alfred Schön während seiner Profi-Jahre als sehr wohltuend empfunden. „Es geht einfach darum, den Akku aufzuladen“, sagt Schön, „was schwierig ist, wenn man morgens um acht im Büro erscheinen muss.“ Die geistige Frische habe gefehlt, meinte auch der Co-Trainer nach dem Ach-und-Krach-Sieg über die Schwaben. „Aber natürlich ist das nicht der einzige Grund, weshalb wir nicht so gut gespielt haben.“
Peter Hofmann beispielsweise hat den Verdacht, dass seine Hoffenheimer gegen die Kellerkinder der Liga Schwierigkeiten haben, sich zu motivieren. Die Ergebnisse sprechen dafür. Junioren-Nationaltrainer Ulli Stielike sieht wiederum ein anderes Problem: „Wenn‘s wie gegen die Kickers bei Thomas Ollhoff nicht läuft, dann ist die gesamte Kreativ-Abteilung lahm gelegt.“ Mittelfeld-Lenker Ollhoff wurde von Junioren-Nationalspieler Heiko Gumper in Einzelhaft genommen und blieb weitgehend wirkungslos.
Oder hat gar das frühe Führungstor durch Sachar Theres nach einer Flanke des starken Denis Bindnagel nach noch nicht einmal zwei Minuten zur Nachlässigkeit verleitet? Wie auch immer, die Stuttgarter Kickers, der Abstiegskandidat, bestimmte zur Irritation der 1200 Zuschauer das Spiel. Die Hoffenheimer allerdings schossen – auch nicht schlecht – die Tore. Als Alexander Malchow ein schlimmer Querschläger unterlief, war der diesmal besonders aufgeweckte und deshalb mit seinem ersten Saisontor belohnte Heiko Throm zur Stelle und machte das 2:0 (32.). „Ball paradox“, meinte Stielike in der Halbzeit, „die aktivere Mannschaft liegt zurück.“
Als „schmeichelhaft“ empfand auch Geschäftsführer Dag Heydecker die Führung, sprach von einer „Portion Glück.“ Patrick Milchraum traf nur die Latte (35.) und Torwart Thomas Hillenbrand klärte in höchster Not – in Bedrängnis gebracht durch einen Rückpass von Timo Böttjer (11.). Als Alexander Malchow nach einer Ecke den 2:1-Anschlusstreffer erzielte (59.), durfte sich kein Hoffenheimer darüber beschweren.
Immerhin, für die Gastgeber war‘s ein Weckruf. Endlich taten sie das, was man eigentlich von Anpfiff an erwarten konnte,nahmen das Heft in der Hand, agierten, statt nur zu reagieren. Sachar Theres (63.), Jochen Endress (74.) und Stephan Sieger (84.) hätten ihrem Chef nervenaufreibende Schlussminuten ersparen können. So aber musste Flick „lange, lange zittern.“ Dann lief Sascha Ropic – mit ihm kam der Aufschwung – allen davon und sorgte mit dem 3:1 (90.) fürs Happy End.
„Man darf ja auch mal Glück haben“, meinte SAP-Vorstand Gerd Oswald. Recht hat er. Bisher – zuletzt beim 1:3 in Siegen – war‘s meistens umgekehrt: „Hoffe“ spielte, die anderen machten die Tore. Nun aber sind die beiden Aufstiegsplätze so nah wie noch nie. Konkret: Nur noch ein einziger Punkt trennt von der Endstation Sehnsucht.
Vor dem Spiel am Samstag beim fast schon abgeschlagenen Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern Amateure ist die Chance so groß wie noch nie. Das Risiko aber auch. „Eine verdammt gefährliche Angelegenheit“, warnt Heydecker, „die haben gegen uns nichts zu verlieren.“ Aber noch Rechnungen offen. In den Vorjahren wurden die kleinen roten Teufel auf dem Betzenberg von den Hoffenheimern auf die Hörner genommen: 5:0 und 4:2.
„Diesmal lassen wir uns die Chance nicht entgehen“, geloben Abwehrchef Jochen Endress und Kapitän Thorsten Thee. Für „Tafty“ Thee, der den größten Teil seiner Karriere bei Bammental, Kirchheim und Schwetzingen in der Oberliga und der Verbandsliga verbrachte, wäre der Aufstieg in die 2. Bundesliga ein „Traum“. Würde ja irgendwie passen zu seinem Hobby „Schlafen“...
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Esslinger Zeitung:
Malchow ärgert sich am meisten
Hoffenheim (sip) -Alexander Malchow war bedient. Zwar hatte der Kapitän des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers im Spiel bei der TSG Hoffenheim den Anschlusstreffer erzielt. Aber er hatte auch das vorentscheidende 0:2 verschuldet, indem er im eigenen Strafraum über den Ball schlug und damit ungewollt Heiko Throm in Szene setzte. Die Kickers unterlagen mit 1:3 (0:2) und sind dadurch auf den drittletzten Platz abgerutscht.
"Wenn man solche Böcke schießt, kann man nur verlieren", meinte Malchow. Der Patzer dürfte ihn besonders ärgern. Denn nach dem frühen 0:1 durch Sascha Theres nach knapp einer Minute waren die Stuttgarter gegen die spielstarken Hoffenheimer gleichwertig. Und sowohl vor dem 0:2 als auch nach Malchows Kopfball zum 1:2 hatte die Mannschaft einige gute Möglichkeiten. Vor allem Sascha Benda, der nach ausgestandener Sprunggelenkverletzung nach dem Wechsel kam, sorgte für Belebung. Nachdem die Chancen ungenutzt blieben, erzielte Sascha Ropic in der 90. Minute mit einem Konter das 3:1 für Hoffenheim.
"Mir macht Mut, dass wir gesehen haben, dass wir auswärts etwas bewegen können", meinte Kickers-Coach Robin Dutt. Allerdings konnte der neue Trainer zumindest vom Ergebnis her die Ausswärtsschwäche der Mannschaft nicht beheben. Und positive Ergebnisse sind das Wichtigste, was die Mannschaft jetzt braucht.
http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/l ... l20300.cfm
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StN:
Unnötige Niederlage in Hoffenheim
1:3 - Kickers-Sturm ein laues Lüftchen
Hoffenheim (cm) - Robin Dutt, der neue Trainer der Stuttgarter Kickers, saß auf dem Podium und wusste auch nicht so recht was er sagen sollte. Gerade hatte seine Mannschaft mal wieder auswärts verloren. Dieses Mal mit 1:3 bei der TSG Hoffenheim. "Eine absolut unnötige Niederlage", sagte Dutt. Es gab niemand in dem Raum, der ihm widersprochen hätte. Die Kickers waren über weite Strecken spielbestimmend. Und, was wirklich neu ist unter Dutt, sie haben es phasenweise wirklich mit Spielen versucht.
Aber das alles hilft nichts, wenn die Kickers nicht ihre alten Schwächen abstellen. Defensiv führten mal wieder individuelle Fehler zu den Gegentoren von Sascha Theres (2.), Heiko Throm (32.) und Sascha Ropic (90.) - und in vorderster Reihe sprechen nur noch die kühnsten Optimisten von Regionalligatauglichkeit. "Man muss ja nur das Torverhältnis ansehen, um zu erkennen, wo unser Hauptproblem liegt", sagte Dutt. 15 erzielte Treffer, gegen Hoffenheim traf Verteidiger Alexander Malchow (59.). Der Einzige, der im Sturm höheren Ansprüchen genügt, ist Mirnes Mesic - und der steckt im Formtief. Keine allzu guten Aussichten.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/s ... php/543976
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StZ:
"Wir müssen lernen - und punkten"
Der Kickers-Trainer Robin Dutt erkennt in Hoffenheim die Schwächen seiner jungen Spieler
HOFFENHEIM. Die Stuttgarter Kickers haben in der Fußball-Regionalliga in Hoffenheim mit 1:3 verloren und sind nun Drittletzter. Die Trennung von Manager Kahraman Erdin will der Trainer Dutt aber nicht als Alibi gelten lassen. "Das ist abgehakt", sagt Dutt.
Von Roland Karle
Am Samstag um kurz nach drei Uhr wäre Alexander Malchow am liebsten im Boden versunken. Der Kapitän der Stuttgarter Kickers hatte im eigenen Strafraum gerade an einem halbhoch auf ihn zukommenden Ball vorbeigesäbelt. Wenige Momente später musste er die Folge seiner verunglückten Aktion aus nächster Nähe mitansehen: Es war der jubelnde Stürmer Heiko Throm, der sich von seinen Mannschaftskameraden für das zweite Hoffenheimer Tor feiern ließ.
Während Malchow wütend seine Kapitänsbinde zu Boden schleuderte, setzten nur Wagemutige noch auf ein erfolgreiches Ende der Kickers-Dienstreise. Denn es war nach 31 Minuten bereits der zweite grobe Stuttgarter Fehler vor 1200 Zuschauern im Hoffenheimer Dietmar-Hopp-Stadion. Bereits zwei Minuten nach dem Anstoß hatte Hoffenheims Sascha Theres die schlafmützige Gästedefensive erstmals bestraft und zur frühen Führung für den Favoriten getroffen. Doch die Kickers gingen nicht unter. Sie wehrten sich und kamen ins Spiel zurück. Zu mehr als dem Anschlusstreffer zum 1:3 durch Malchow (59.) reichte es aber nicht. "Wir wurden leider kalt erwischt", sagte Dutt, "spielen wir abgeklärter, dann holen wir einen Punkt."
Denn die TSG Hoffenheim war an diesem Tag längst nicht so souverän wie beispielsweise beim 4:0-Pokalsieg gegen den Karlsruher SC zehn Tage zuvor. Erleichtert resümierte der TSG-Trainer Hansi Flick: "Wir hatten es mit einer guten Stuttgarter Mannschaft zu tun, die uns einiges abverlangte." Doch die Punkte blieben in Hoffenheim.
Der neue Kickers-Coach wird die erste Niederlage im zweiten Spiel unter seiner Führung schnell verdauen. Bei einem Aufstiegskandidaten wie der TSG Hoffenheim darf eine junge Truppe wie die seine verlieren. "Aus diesem Spiel können wir viel lernen", verweist Dutt auf die positiven Seiten des Spiels. Doch er verlangt von seinen Fußball-Azubis (Durchschnittsalter 22 Jahre) mehr: "Wie müssen auch punkten."
Die Turbulenzen im Verein mit dem Rauswurf des Trainers Rainer Adrion und des Managers Kahraman Erdin lässt der sportliche Leiter nicht als Alibi gelten. "Die Vereinsführung und ich haben mit der Mannschaft gesprochen. Das Thema ist jetzt abgehakt", sagt Dutt. Einen Hinweis konnte sich der Stuttgarter Trainer in der Pressekonferenz nach dem Spiel aber nicht verkneifen. "Jede Entlassung hat ihren Hintergrund", sagte er, "wenn man sie genauer hinterfragt."
Doch wenn Journalisten und Anhänger genau das tun, dann bekommen sie von den Kickers-Verantwortlichen derzeit nur spärliche Antworten. Auch über die Unterschiede zu seinem Vorgänger Adrion will Dutt nicht sprechen. "Ich hämmere meinen Jungs ein, dass sie im Training zielstrebig arbeiten müssen", sagt Dutt, "das ist der Schlüssel zum Klassenverbleib, von dem ich zu hundert Prozent überzeugt bin."
Doch was macht er gegen die Fehler, die auf dem Platz noch zu häufig vorkommen? Individuelle Fehler ließen sich verringern, aber nicht völlig abstellen, sagt der Trainer und will den Hebel woanders ansetzen. "Wir müssen unsere Qualitäten in der Offensive stärker entfalten. Dann spielen wir dominant und schießen auch Tore", sagt Dutt. Dann darf selbst eine Stammkraft wie Alexander Malchow ("Die Moral in der Mannschaft hat immer gestimmt") mal im eigenen Strafraum über den Ball treten, ohne dass gleich die Punkte flöten gehen.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/p ... php/544013
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Fränkische Nachrichten:
Glanzlos zu drei Punkten
Hoffenheim besiegt starke Stuttgarter Kickers
TSG Hoffenheim - Stuttgarter Kickers 3:1
Hoffenheim: Hillenbrand - Thee, Endress, Daub, Klandt -Bindnagel, Böttjer (46. Müller), Theres (72. Sieger) - Ollhoff -Heiko Throm, Möckel (60. Ropic)
Stuttgart: Köstel - Steinle (46. Benda), Barth, Malchow, Stierle - Braun, Akcay (78. Marchese), Gumper, Milchraum - Rahmanovic (46. Ivan), Mesic
Schiedsrichter: Bielmeier (Deggendorf) - Zuschauer: 1200. - Tore: 1:0 Theres (2.), 2:0 Heiko Throm (32.), 2:1 Malchow (59.), 3:1 Ropic (90.). - Gelbe Karten: Thee, Bindnagel, Böttjer, Ropic.
Hauptsache gewonnen. So lautete der Tenor nach dem 3:1 (2:0)-Heimsieg der TSG Hoffenheim gegen keinesfalls schwache Stuttgarter Kickers. "Nach den letzten kräfteraubenden Wochen muss man der Mannschaft auch mal zugestehen, dass sie spielerisch nocht so stark auftrumpft", warb Trainer Hansi Flick nach dem glanzlosen Erfolg um Verständnis.
Begonnen hatte die Partie aus der Perspektive der TSG optimal. Sachar Theres markierte in der zweiten Minute nach präziser Flanke von Denis Bindnagel das 1:0. In der Folgezeit erwirtschafteten sich die flinken Stuttgarter ein Übergewicht. Der Außenseiter wirkte hoch motiviert, doch in der Deckung erlaubten sich die Kickers manch groben Schnitzer. Das sollte sich rächen, denn nach einem Querschläger tauchte Heiko Throm alleine vor Keeper Tino Köstel auf und traf sicher aus sechs Metern zum 2:0.
Doch der Gast resignierte keinesfalls. Glück für die TSG, dass Patrick Milchraum einen Freistoß aus halblinker Position an die Querlatte drosch (44. Minute).
Als Alexander Malchow in der 59. Minute nach einem Eckball per Kopf auf 1:2 verkürzte, schien die Partie zu kippen. Aber die TSG fightete und kam danach zu einigen Möglichkeiten. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Sascha Ropic, der in der letzten Minute alleine auf Köstel zulief und eiskalt zum 3:1 verwandelte. tsg/dpa
http://www.fnweb.de/archiv/2003/m11/10/ ... 31303.html
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Kicker:
Die Kickers spielten nach dem schnellen Rückstand druckvoll nach vorne. Gefahr drohte Hillenbrand jedoch nur bei Schnitzern seiner Vorderleute. Dann nutzte Throm reaktionsschnell Malchows Querschläger zum 2:0. Zwar traf Milchraum (36.) die Latte und brachte Dutt zwei neue Offenisv- leute, doch die klareren Chancen besaßen die Gastgeber.
Hans-Ingo Appenzeller
Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg:
"Von einem Traum und einem aufgeweckten Jungen"
von Wolfgang Brück, RNZ Heidelberg
Seit Dietmar Hopp das Dogma gekippt hat, dass bei der TSG Hoffenheim nur Fußball spielen darf, wer daneben auch arbeitet, hat beim Regionalligisten das große Rechnen begonnen. Denn wenn die Spieler beurlaubt werden, muss der Verein den Verdienstausfall ausgleichen. „Das wird nicht einfach“, sagt Präsident Peter Hofmann, „ein Himmelfahrts-Kommando gehen wir jedenfalls nicht ein.“
Andererseits lassen die gestiegenen Anforderungen kaum eine andere Wahl. „Die Belastungen der letzten Wochen waren enorm“, stellte Trainer Hansi Flick fest und entschuldigte damit auch die eher dürftige Leistung am Samstag beim 3:1-Sieg über den Tabellen-Drittletzten Stuttgarter Kickers.
Nehmen wir mal Thorsten Thee. Der normale Arbeitstag des 28-jährigen Eppelheimers geht von morgens um sieben bis abends um sieben. Am Vormittag als Diplom-Ingenieur bei der SAP, am Nachmittag als Fußballer bei der TSG Hoffenheim. Das schlaucht auf die Dauer. Thee, der eigentlich gerne Städtereisen macht, hat jetzt notgedrungen ein anderes Hobby: Schlafen.
Die Füße hoch legen, spazieren gehen oder im Café ausspannen, das hat Hoffenheims Co-Trainer Alfred Schön während seiner Profi-Jahre als sehr wohltuend empfunden. „Es geht einfach darum, den Akku aufzuladen“, sagt Schön, „was schwierig ist, wenn man morgens um acht im Büro erscheinen muss.“ Die geistige Frische habe gefehlt, meinte auch der Co-Trainer nach dem Ach-und-Krach-Sieg über die Schwaben. „Aber natürlich ist das nicht der einzige Grund, weshalb wir nicht so gut gespielt haben.“
Peter Hofmann beispielsweise hat den Verdacht, dass seine Hoffenheimer gegen die Kellerkinder der Liga Schwierigkeiten haben, sich zu motivieren. Die Ergebnisse sprechen dafür. Junioren-Nationaltrainer Ulli Stielike sieht wiederum ein anderes Problem: „Wenn‘s wie gegen die Kickers bei Thomas Ollhoff nicht läuft, dann ist die gesamte Kreativ-Abteilung lahm gelegt.“ Mittelfeld-Lenker Ollhoff wurde von Junioren-Nationalspieler Heiko Gumper in Einzelhaft genommen und blieb weitgehend wirkungslos.
Oder hat gar das frühe Führungstor durch Sachar Theres nach einer Flanke des starken Denis Bindnagel nach noch nicht einmal zwei Minuten zur Nachlässigkeit verleitet? Wie auch immer, die Stuttgarter Kickers, der Abstiegskandidat, bestimmte zur Irritation der 1200 Zuschauer das Spiel. Die Hoffenheimer allerdings schossen – auch nicht schlecht – die Tore. Als Alexander Malchow ein schlimmer Querschläger unterlief, war der diesmal besonders aufgeweckte und deshalb mit seinem ersten Saisontor belohnte Heiko Throm zur Stelle und machte das 2:0 (32.). „Ball paradox“, meinte Stielike in der Halbzeit, „die aktivere Mannschaft liegt zurück.“
Als „schmeichelhaft“ empfand auch Geschäftsführer Dag Heydecker die Führung, sprach von einer „Portion Glück.“ Patrick Milchraum traf nur die Latte (35.) und Torwart Thomas Hillenbrand klärte in höchster Not – in Bedrängnis gebracht durch einen Rückpass von Timo Böttjer (11.). Als Alexander Malchow nach einer Ecke den 2:1-Anschlusstreffer erzielte (59.), durfte sich kein Hoffenheimer darüber beschweren.
Immerhin, für die Gastgeber war‘s ein Weckruf. Endlich taten sie das, was man eigentlich von Anpfiff an erwarten konnte,nahmen das Heft in der Hand, agierten, statt nur zu reagieren. Sachar Theres (63.), Jochen Endress (74.) und Stephan Sieger (84.) hätten ihrem Chef nervenaufreibende Schlussminuten ersparen können. So aber musste Flick „lange, lange zittern.“ Dann lief Sascha Ropic – mit ihm kam der Aufschwung – allen davon und sorgte mit dem 3:1 (90.) fürs Happy End.
„Man darf ja auch mal Glück haben“, meinte SAP-Vorstand Gerd Oswald. Recht hat er. Bisher – zuletzt beim 1:3 in Siegen – war‘s meistens umgekehrt: „Hoffe“ spielte, die anderen machten die Tore. Nun aber sind die beiden Aufstiegsplätze so nah wie noch nie. Konkret: Nur noch ein einziger Punkt trennt von der Endstation Sehnsucht.
Vor dem Spiel am Samstag beim fast schon abgeschlagenen Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern Amateure ist die Chance so groß wie noch nie. Das Risiko aber auch. „Eine verdammt gefährliche Angelegenheit“, warnt Heydecker, „die haben gegen uns nichts zu verlieren.“ Aber noch Rechnungen offen. In den Vorjahren wurden die kleinen roten Teufel auf dem Betzenberg von den Hoffenheimern auf die Hörner genommen: 5:0 und 4:2.
„Diesmal lassen wir uns die Chance nicht entgehen“, geloben Abwehrchef Jochen Endress und Kapitän Thorsten Thee. Für „Tafty“ Thee, der den größten Teil seiner Karriere bei Bammental, Kirchheim und Schwetzingen in der Oberliga und der Verbandsliga verbrachte, wäre der Aufstieg in die 2. Bundesliga ein „Traum“. Würde ja irgendwie passen zu seinem Hobby „Schlafen“...
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Esslinger Zeitung:
Malchow ärgert sich am meisten
Hoffenheim (sip) -Alexander Malchow war bedient. Zwar hatte der Kapitän des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers im Spiel bei der TSG Hoffenheim den Anschlusstreffer erzielt. Aber er hatte auch das vorentscheidende 0:2 verschuldet, indem er im eigenen Strafraum über den Ball schlug und damit ungewollt Heiko Throm in Szene setzte. Die Kickers unterlagen mit 1:3 (0:2) und sind dadurch auf den drittletzten Platz abgerutscht.
"Wenn man solche Böcke schießt, kann man nur verlieren", meinte Malchow. Der Patzer dürfte ihn besonders ärgern. Denn nach dem frühen 0:1 durch Sascha Theres nach knapp einer Minute waren die Stuttgarter gegen die spielstarken Hoffenheimer gleichwertig. Und sowohl vor dem 0:2 als auch nach Malchows Kopfball zum 1:2 hatte die Mannschaft einige gute Möglichkeiten. Vor allem Sascha Benda, der nach ausgestandener Sprunggelenkverletzung nach dem Wechsel kam, sorgte für Belebung. Nachdem die Chancen ungenutzt blieben, erzielte Sascha Ropic in der 90. Minute mit einem Konter das 3:1 für Hoffenheim.
"Mir macht Mut, dass wir gesehen haben, dass wir auswärts etwas bewegen können", meinte Kickers-Coach Robin Dutt. Allerdings konnte der neue Trainer zumindest vom Ergebnis her die Ausswärtsschwäche der Mannschaft nicht beheben. Und positive Ergebnisse sind das Wichtigste, was die Mannschaft jetzt braucht.
http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/l ... l20300.cfm
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StN:
Unnötige Niederlage in Hoffenheim
1:3 - Kickers-Sturm ein laues Lüftchen
Hoffenheim (cm) - Robin Dutt, der neue Trainer der Stuttgarter Kickers, saß auf dem Podium und wusste auch nicht so recht was er sagen sollte. Gerade hatte seine Mannschaft mal wieder auswärts verloren. Dieses Mal mit 1:3 bei der TSG Hoffenheim. "Eine absolut unnötige Niederlage", sagte Dutt. Es gab niemand in dem Raum, der ihm widersprochen hätte. Die Kickers waren über weite Strecken spielbestimmend. Und, was wirklich neu ist unter Dutt, sie haben es phasenweise wirklich mit Spielen versucht.
Aber das alles hilft nichts, wenn die Kickers nicht ihre alten Schwächen abstellen. Defensiv führten mal wieder individuelle Fehler zu den Gegentoren von Sascha Theres (2.), Heiko Throm (32.) und Sascha Ropic (90.) - und in vorderster Reihe sprechen nur noch die kühnsten Optimisten von Regionalligatauglichkeit. "Man muss ja nur das Torverhältnis ansehen, um zu erkennen, wo unser Hauptproblem liegt", sagte Dutt. 15 erzielte Treffer, gegen Hoffenheim traf Verteidiger Alexander Malchow (59.). Der Einzige, der im Sturm höheren Ansprüchen genügt, ist Mirnes Mesic - und der steckt im Formtief. Keine allzu guten Aussichten.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/s ... php/543976
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StZ:
"Wir müssen lernen - und punkten"
Der Kickers-Trainer Robin Dutt erkennt in Hoffenheim die Schwächen seiner jungen Spieler
HOFFENHEIM. Die Stuttgarter Kickers haben in der Fußball-Regionalliga in Hoffenheim mit 1:3 verloren und sind nun Drittletzter. Die Trennung von Manager Kahraman Erdin will der Trainer Dutt aber nicht als Alibi gelten lassen. "Das ist abgehakt", sagt Dutt.
Von Roland Karle
Am Samstag um kurz nach drei Uhr wäre Alexander Malchow am liebsten im Boden versunken. Der Kapitän der Stuttgarter Kickers hatte im eigenen Strafraum gerade an einem halbhoch auf ihn zukommenden Ball vorbeigesäbelt. Wenige Momente später musste er die Folge seiner verunglückten Aktion aus nächster Nähe mitansehen: Es war der jubelnde Stürmer Heiko Throm, der sich von seinen Mannschaftskameraden für das zweite Hoffenheimer Tor feiern ließ.
Während Malchow wütend seine Kapitänsbinde zu Boden schleuderte, setzten nur Wagemutige noch auf ein erfolgreiches Ende der Kickers-Dienstreise. Denn es war nach 31 Minuten bereits der zweite grobe Stuttgarter Fehler vor 1200 Zuschauern im Hoffenheimer Dietmar-Hopp-Stadion. Bereits zwei Minuten nach dem Anstoß hatte Hoffenheims Sascha Theres die schlafmützige Gästedefensive erstmals bestraft und zur frühen Führung für den Favoriten getroffen. Doch die Kickers gingen nicht unter. Sie wehrten sich und kamen ins Spiel zurück. Zu mehr als dem Anschlusstreffer zum 1:3 durch Malchow (59.) reichte es aber nicht. "Wir wurden leider kalt erwischt", sagte Dutt, "spielen wir abgeklärter, dann holen wir einen Punkt."
Denn die TSG Hoffenheim war an diesem Tag längst nicht so souverän wie beispielsweise beim 4:0-Pokalsieg gegen den Karlsruher SC zehn Tage zuvor. Erleichtert resümierte der TSG-Trainer Hansi Flick: "Wir hatten es mit einer guten Stuttgarter Mannschaft zu tun, die uns einiges abverlangte." Doch die Punkte blieben in Hoffenheim.
Der neue Kickers-Coach wird die erste Niederlage im zweiten Spiel unter seiner Führung schnell verdauen. Bei einem Aufstiegskandidaten wie der TSG Hoffenheim darf eine junge Truppe wie die seine verlieren. "Aus diesem Spiel können wir viel lernen", verweist Dutt auf die positiven Seiten des Spiels. Doch er verlangt von seinen Fußball-Azubis (Durchschnittsalter 22 Jahre) mehr: "Wie müssen auch punkten."
Die Turbulenzen im Verein mit dem Rauswurf des Trainers Rainer Adrion und des Managers Kahraman Erdin lässt der sportliche Leiter nicht als Alibi gelten. "Die Vereinsführung und ich haben mit der Mannschaft gesprochen. Das Thema ist jetzt abgehakt", sagt Dutt. Einen Hinweis konnte sich der Stuttgarter Trainer in der Pressekonferenz nach dem Spiel aber nicht verkneifen. "Jede Entlassung hat ihren Hintergrund", sagte er, "wenn man sie genauer hinterfragt."
Doch wenn Journalisten und Anhänger genau das tun, dann bekommen sie von den Kickers-Verantwortlichen derzeit nur spärliche Antworten. Auch über die Unterschiede zu seinem Vorgänger Adrion will Dutt nicht sprechen. "Ich hämmere meinen Jungs ein, dass sie im Training zielstrebig arbeiten müssen", sagt Dutt, "das ist der Schlüssel zum Klassenverbleib, von dem ich zu hundert Prozent überzeugt bin."
Doch was macht er gegen die Fehler, die auf dem Platz noch zu häufig vorkommen? Individuelle Fehler ließen sich verringern, aber nicht völlig abstellen, sagt der Trainer und will den Hebel woanders ansetzen. "Wir müssen unsere Qualitäten in der Offensive stärker entfalten. Dann spielen wir dominant und schießen auch Tore", sagt Dutt. Dann darf selbst eine Stammkraft wie Alexander Malchow ("Die Moral in der Mannschaft hat immer gestimmt") mal im eigenen Strafraum über den Ball treten, ohne dass gleich die Punkte flöten gehen.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/p ... php/544013
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Fränkische Nachrichten:
Glanzlos zu drei Punkten
Hoffenheim besiegt starke Stuttgarter Kickers
TSG Hoffenheim - Stuttgarter Kickers 3:1
Hoffenheim: Hillenbrand - Thee, Endress, Daub, Klandt -Bindnagel, Böttjer (46. Müller), Theres (72. Sieger) - Ollhoff -Heiko Throm, Möckel (60. Ropic)
Stuttgart: Köstel - Steinle (46. Benda), Barth, Malchow, Stierle - Braun, Akcay (78. Marchese), Gumper, Milchraum - Rahmanovic (46. Ivan), Mesic
Schiedsrichter: Bielmeier (Deggendorf) - Zuschauer: 1200. - Tore: 1:0 Theres (2.), 2:0 Heiko Throm (32.), 2:1 Malchow (59.), 3:1 Ropic (90.). - Gelbe Karten: Thee, Bindnagel, Böttjer, Ropic.
Hauptsache gewonnen. So lautete der Tenor nach dem 3:1 (2:0)-Heimsieg der TSG Hoffenheim gegen keinesfalls schwache Stuttgarter Kickers. "Nach den letzten kräfteraubenden Wochen muss man der Mannschaft auch mal zugestehen, dass sie spielerisch nocht so stark auftrumpft", warb Trainer Hansi Flick nach dem glanzlosen Erfolg um Verständnis.
Begonnen hatte die Partie aus der Perspektive der TSG optimal. Sachar Theres markierte in der zweiten Minute nach präziser Flanke von Denis Bindnagel das 1:0. In der Folgezeit erwirtschafteten sich die flinken Stuttgarter ein Übergewicht. Der Außenseiter wirkte hoch motiviert, doch in der Deckung erlaubten sich die Kickers manch groben Schnitzer. Das sollte sich rächen, denn nach einem Querschläger tauchte Heiko Throm alleine vor Keeper Tino Köstel auf und traf sicher aus sechs Metern zum 2:0.
Doch der Gast resignierte keinesfalls. Glück für die TSG, dass Patrick Milchraum einen Freistoß aus halblinker Position an die Querlatte drosch (44. Minute).
Als Alexander Malchow in der 59. Minute nach einem Eckball per Kopf auf 1:2 verkürzte, schien die Partie zu kippen. Aber die TSG fightete und kam danach zu einigen Möglichkeiten. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Sascha Ropic, der in der letzten Minute alleine auf Köstel zulief und eiskalt zum 3:1 verwandelte. tsg/dpa
http://www.fnweb.de/archiv/2003/m11/10/ ... 31303.html
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Kicker:
Die Kickers spielten nach dem schnellen Rückstand druckvoll nach vorne. Gefahr drohte Hillenbrand jedoch nur bei Schnitzern seiner Vorderleute. Dann nutzte Throm reaktionsschnell Malchows Querschläger zum 2:0. Zwar traf Milchraum (36.) die Latte und brachte Dutt zwei neue Offenisv- leute, doch die klareren Chancen besaßen die Gastgeber.
Hans-Ingo Appenzeller
WIR SIND EUROPAPOKALSIEGER DER LANDESMEISTER IM FELDHOCKEY !!!

1899 Einträge !!! ---> reloaded als User "Kickers-Horschdi"

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