Irsport:
Stuttg.Kickers - SC Pfullendorf 3 : 1 (1 : 0)
Trainer Robin Dutt`s Handschrift wird sichtbar
Wichtige Punkte konnten die Kickers heute im Spiel gegen den starken SC Pfullendorf auf der Habenseite verbuchen. Langsam aber sicher ist die Handschrift des neuen Cheftrainers Robin Dutt erkennbar. Geschlossen und konzentriert ein Spiel bestreiten, dabei Kampfbereitschaft und Einsatzwillen nicht vergessen, dann kann auch ein Spiel gewonnen werden, das beste Beispiel siehe heute.
Schon nach drei Minuten verpasste die Offensivabteilung der Stuttgarter eine Hereingabe von Mustafa Akcay, das Leder flog an Freund und Feind vorbei. Die Hausherren fanden gut ins Spiel, mussten aber aufpassen und durften die Defensive nicht vernachlässigen. So verzog Ingo Backert nach Flanke von Alexander Schnetzler knapp. Gewaltschuß von Heiko Gumper aus 30 Meter und Superparade von Gästekeeper Ralf Hermanutz. Nach genau einer Viertelstunde machte der Pfullendorfer Schlußmann eine sogenannte 100%-ige Chance von Eric Obinna zunichte, als dieser von Mirnes Mesic steil geschickt wurde. Aber auch die Gäste aus dem Linzgau hatten ihre Chancen, Christian Gmünder setzte mustergültig Ingo Backert ein, sein Schuß wurde zur Ecke abgefälscht. Nochmal rettete Ralf Hermanutz vor dem gut postierten Eric Obinna, als er diesen nicht zum Kopfball kommen liess. Es hatten sich schon alle mit einer torlosen ersten Halbzeit abgefunden, als Sascha Benda in der 45. Minute in bekannter Manier mit einem Freistoß zur 1:0 Pausenführung zuschlug.
Nach Wiederbeginn machten die Hausherren sofort Druck. Wieder scheiterte Eric Obinna am guten SCP-Torwart Ralf Hermanutz in der 55. wie auch in der 64. Spielminute. Eric Obinna hätte schon früh den Sack zumachen können, denn in der 70. Minute wurde er allein auf`s Tor gehend von Marcel Rapp gestoppt. Nach genau 75 Spielminuten unterlief den Gästen ein entscheidender Ballverlust im Mittelfeld, Mirnes Mesic leitete sofort auf Patrick Milchraum weiter, der umkurvte den guten Ralf Hermanutz und schob zum 2:0 ein. Sieben Minuten später gelang dem Pfullendorfer Torjäger Alexander Blessin der Anschlußtreffer. Wird es jetzt nochmal eng für die Kickers? Rächt es sich gute Möglichkeiten vergeben zu haben? Timo Köstel parierte einen platzierten Freistoß von Stefan Buck, die Gäste warfen alles nach vorne, wollten den Ausgleich, doch der Schuß ging nach hinten los. In der letzten Spielminute wiederum Ballverlust für Pfullendorf und Suad Rahmanovic liess sich zum 3:1 Endstand nicht zwei Mal bitten.
Pfullendorfs Trainer Günter Rommel: In der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen, doch in der zweiten Halbzeit hatten wir dem Spiel der Kickers nicht entgegen zu setzen. Durch unsere hohe Fehlerquote ist der Sieg der Kickers auch in dieser Höhe verdient.
Kickers Trainer Robin Dutt: Spielerisch haben wir uns verbessert, doch wir hätten den Sack früher zumachen müssen.
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Kickers-Homepage:
Kickers feiern 3:1-Heimsieg gegen Pfullendorf
Am Nachmittag besiegt das Team von Trainer Robin Dutt den SC Pfullendorf verdient mit 3:1 (1:0) Toren. Die 2680 Zuschauer im Waldau-Stadion sahen ein munteres Spiel von beiden Seiten, jedoch hatten die Kickers klar mehr vom Spiel, überzeugten vor allem kämpferisch und auch spielerisch. Die Kickers-Tore erzielten Sascha Benda (45.), Patrick Milchraum (75.) und Suad Rahmanovic (89.). Für die passiven Pfulllendorfer erzielte Alexander Blessin den zwischenzeitlichen 2:1-Anschlußtreffer.
Trainer Robin Dutt: „Wir sahen heute wieder eine kämpferisch außerordentliche Energieleistung meiner Mannschaft. Großer Kritikpunkt ist weiterhin unsere katastrophale Chancenverwertung.“
Auswärts holen die Kickers nichts Zählbares, aber Zuhause läuft es um einiges besser: Am Nachmittag besiegt das Team von Trainer Robin Dutt den SC Pfullendorf verdient mit 3:1 (1:0) Toren. Die 2680 Zuschauer im Waldau-Stadion sahen ein munteres Spiel von beiden Seiten, jedoch hatten die Kickers klar mehr vom Spiel, überzeugten vor allem kämpferisch, aber auch spielerisch.
Robin Dutt brachte zwei Veränderungen im Vergleich zum letzten Spiel in Hoffenheim. Der wieder genesene Sascha Benda spielte auf der rechten Abwehrseite für Moritz Steinle und vorne stürmte heute wieder Eric Obinna von Beginn an.
Beide Mannschaften fanden sich recht schnell und es entwickelte sich ein verteiltes Spiel. Das erste Zeichen setzten die Kickers mit zwei Schußversuchen von Patrick Milchraum in der 5. Minute, die jedoch noch das Ziel verfehlten. In der 10. Minute erschienen auch die Pfullendorfer erstmals gefährlich vor dem Kickers-Tor, als nach einen Flanke von rechts Backert völlig freistehend aus fünf Meter den Ball am Tor vorbeischob. Die Blauen waren aber das agilere Team. Heiko Gumper und Mustafa Akcay im zentralen defensiven Mittelfeld gewannen immer wieder die Zweikämpfe. Ein schöner Volley-Schuß von Gumper aus 25 Metern zeigte die Richtung des Spiels an. Die Blauen hatten nun mehrere gute Möglichkeiten: Eric Obinna scheitere nach schönem Steilpass von Marvin Braun alleinstehend vor Gästekeeper Hermanutz (15.), Marvin Braun und Mustafa Akcay kamen in der vielbeinigen Gästeabwehr nicht richtig zum Abschluß (36.). Die beste Chance für die Gäste hatte Backert, dessen Schuß Alexander Malchow noch zur Ecke klären konnte, nachdem Sascha Benda den Zweikampf verlor und Tino Köstel schon geschlagen war.
Mit dem Halbzeitpfiff aber noch das 1:0 für die Blauen: Nach einem Ellbogencheck an Marvin Braun versenkt Sascha Benda den Freistoß aus zentraler Position aus 18m ins rechte obere Torwarteck.
Auch in der zweiten Halbzeit waren die Kickers die spielbestimmende Mannschaft. Eric Obinna war in der Folgezeit die tragische Figur: Immer wieder konnte er sich durchsetzen doch hatte einfach nicht genug Glück oder Kaltschnäuzigkeit um das Tor zu machen. Nach einem Freistoß von Benda landet die verunglückte Abwehr direkt in den Füßen von Obinna, doch der schießt freistehend den Gästekeeper an (51.). Nach einen Freistoß von Benda landet der Ball wieder bei Obinna, der mit links den Ball wieder nicht unterbrachte, ein Pfullendorfer konnte auf der Linie retten (65.). Pfullendorf meldete sich mit einem Kopfball von Blessin übers Tor zurück (67.), doch keine Gefahr für Tino Köstel. In der 70. Minute hatte nochmals Eric Obinna die Chance zum 2:0, als er den Ball an der Mittellinie aufnahm und alleine auf den Gästekeeper zustürmte. Leider sah er nicht den mitgelaufenen Mesic, denn in letzter Sekunde konnte er abgeblockt werden (70.).
Besser machte es aber Patrick Milchraum in der 75. Minute. Nach einer schönen Kombination über Mesic und Obinna lief Milchraum allein auf den Gästekeeper zu, umspielte ihn mit einer Körpertäuschung und schob zum viel umjubelten 2:0 ein.
Doch das Spiel war noch nicht gelaufen:. Alexander Blessin köpft nach einem Stellungsfehler in der Kickers-Abwehr unhaltbar zum 2:1-Anschlußtreffer ein. Die Gäste kamen nun doch noch auf, doch Kicker-Keeper Tino Köstel war wie immer der sichere Rückhalt seiner Mannschaft, richtig gefordert wurde er aber nur bei einem Freistoß von Buck (84.). Die Entscheidung dann durch Suad Rahmanovic:. Nach einem Fehlpass von Ortlieb blieb er erst an Keeper Harmutz hängen, doch verwertet dann aus spitzem Winkel (89.).
Gästetrainer Günter Rommel: „Gratulation an die Kickers, sie haben heute absolut verdient gewonnen. Die Kickers konnten sich in den letzten Spielen immer mehr steigern, auch heute. Mein Team kam überhaupt nicht in die Zweikämpfe, wir waren immer zu spät dran und die Defensive war ein ums andere mal viel zu unsortiert. Ich denke die erste Hälfte war noch verteilt, aber der zweite Durchgang ging ganz klar an die Kickers.“
Trainer Robin Dutt: „Wir sahen heute wieder eine kämpferisch außerordentliche Energieleistung meiner Mannschaft. Ich ziehe echt meinen Hut vor den Jungs. Heute spielte Mirnes Mesic nachdem er sich in der 10. Minute den kleinen Zehen ausgekugelt hatten mit einer offen Wunde weiter. Großer Kritikpunkt ist aber weiterhin unsere katastrophale Chancenverwertung, so dass wir eine Standardsituation benötigten um in Führung zu gehen. Wir müssen so ein Spiel einfach früher entscheiden, sonst kann so ein überlegen geführtes Spiel noch kippen. Nun gilt unsere volle Konzentration auf Mainz, wo wir unbedingt den ersten Auswärtssieg landen müssen.“
Spielberichte: Stuttgarter Kickers - SC Pfullendorf 1919
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Spielberichte: Stuttgarter Kickers - SC Pfullendorf 1919
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Re: Spielberichte: Stuttgarter Kickers - SC Pfullendorf 1919
Der Erfolg auchHorschdi hat geschrieben:
Trainer Robin Dutt`s Handschrift wird sichtbar
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Spielberichte aus der Pfullendorfer Presse
Südkurier:
Tohuwabohu in der SCP-Abwehr
SC Pfullendorf unterliegt in der Fußball-Regionalliga mit 1:3 den Stuttgarter Kickers
Strahlemänner gab's nur bei den Stuttgarter Kickers. Sie legten den SC Pfullendorf in einem heißen, mit bedingungslosem Einsatz geführten Kampf sprichwörtlich aufs Kreuz. Dadurch glitt die Rommel-Equipe in die Tabellenmitte ab, ihr Vorsprung gegenüber der Abstiegszone verringerte sich auf vier Punkte.
Pfullendorf - VON JüRGEN WITT
[Bild: Marcel Rapp (Bildmitte) und Marco Konrad (rechts) verloren mit dem SC Pfullendorf am Wochenende in der Fußball-Regionalliga bei den Stuttgarter Kickers. Bild: Fischer]
Fußball-Regionalliga: Stuttgarter Kickers-SC Pfullendorf 3:1 (1:0)
Das hätte sich Pfullendorfs Trainer Günter Rommel nicht träumen lassen. Seine umgebaute Abwehrformation - Marco Konrad rückte bei seinem Wiedereinsatz in die Innenverteidigung, während Markus Ortlieb die rechte Position einnahm und Christian Deufel die Bank drückte - sah am Ende ganz schön "alt" aus.
20 Minuten lang lieferten sich beide Seiten vor 2628 frenetischen Zuschauern im Waldaustadion einen temposcharfen, offenen Schlagabtausch. In dieser Phase kam der SCP auch zu seiner einzigen Großchance: Christian Gmünder erlief sich auf der linken Außenbahn das Leder und passte nach innen zu Ingo Backert, der frei zum Schuss kam. Doch ein Kickers-Abwehrbein gelangte irgendwie dazwischen, der Ball wurde zur Ecke abgefälscht. Auf der Gegenseite musste Torsteher Ralf Hermanutz nach einer Viertelstunde gegen Eric Obinna wagemutig per Fußabwehr seine erste Rettungstat vollbringen.
Dabei wurde deutlich, wie sehr die abstiegsbedrohten Degerlocher mit der Faust in der Tasche spielten. Sie wurden von Fan-Sprechchören "Allez les bleus" förmlich nach vorne gepeitscht, ergriffen immer mehr die Initiative. Allerdings waren sie meist am Sechzehner mit ihrem Latein am Ende, bis auf den sich durchtankenden und vorbeizielenden Mustafa Akcay gab es für sie zunächst kaum ein Durchkommen. Das Signal setzten die "Blauen" unmittelbar vor dem Pausenpfiff mit einem Freistoß, der ihnen an der Strafraumgrenze zugesprochen wurde: Diesen münzte Sascha Bender mit einem strammen Schuss gegen eine nicht optimal postierte Abwehrmauer zur 1:0-Führung um.
Nun verloren die schon im Mittelfeld absolut unterlegenen Pfullendorfer gänzlich den Faden. Zahlreiche Fehlpässe und Missverständnisse ließen im zweiten Durchgang keinen Spielfluss mehr aufkommen. Keiner sah sich mehr in der Lage, das Geschehen gegen verbissen in die Zweikämpfe gehende und enormen Druck machende Kickers-Angreifer unter Kontrolle zu bekommen. Vor allem der betriebsame Obinna marschierte mehrmals allein auf das Tor von Hermanutz zu, der mit seinen tollen Reflexen ein drohendes Debakel verhinderte. Welche entscheidenden Aktien das überforderte Deckungsgefüge bei dem Tohuwabohu hatte, wurde spätestens beim zweiten Gegentor ersichtlich. Keiner schritt ein, als Mirnes Mesic für U-19-Nationalspieler Patrick Milchraum quer legte, der ohne Mühe zum 2:0 einlochen durfte.
Offensichtlich fühlten sich die Stuttgarter schon im sicheren Besitz der drei Punkte, als dem SCP wie ein Blitz aus heiterem Himmel das Anschlusstor glückte: der oftmals von zwei Mann zugedeckte und kaum einen Stich sehende Alexander Blessin war urplötzlich zur Stelle, um den Flankenschlag von Stefan Buck zu seinem neunten Saisontreffer einzuköpfen - ein kleiner Hoffnungsschimmer. Beinahe hätte der zweikampfstarke junge Abwehrmann die Partie vollends auf den Kopf gestellt. Doch Bucks Freistoß aus 16 Metern landete nur eine Minute später direkt in den fangbereiten Armen des Kickers-Keepers.
Schließlich war der aufflackernde Elan des Sportclubs ebenso schnell wieder zerstört. Der bis dahin tadellose Marcel Rapp ließ sich von den eigenen Unsicherheiten in der turbulenten Schlussphase anstecken. Er brachte mit seinem fatalen Rückpass den eingewechselten Suad Rahmanovic auf den Plan, der sich für die Vorlage mit dem 3:1 bedankte.
http://www.skol.de/sport/regionalsport/ ... 21042.html
Kickers bringen Pfullendorf aus der Balance
Trainer Günter Rommel übt sich nach Niederlage in Stuttgart-Degerloch in Selbstkritik - Goalie Ralf Hermanutz reklamiert fehlenden Biss
Pfullendorf: Günter Rommel hinterließ einen niedergeschmetterten Eindruck, als er an alter Wirkungsstätte sein Resümee über einen "absolut verdienten Kickers-Sieg" zog. Es sei das Sahnehäubchen für seinen Trainer-Kumpel Robin Dutt gewesen, vor dem er seinen Hut ziehe, wie dieser die "Blauen" auf Trab gebracht hat. Zwanzig Prozent hätten sie pro Spiel in drei Wochen zuletzt mehr an Leistungsvermögen auf die Schippe gelegt. "Wir konnten der aggressiven Leistung nichts Gleichwertiges entgegensetzen!" Zu spät wären seine Mannen am Gegner dran gewesen, es fehlten die geeigneten Mittel, um ihm Einhalt gebieten zu können. Stattdessen brachten "blöde Abpielfehler und dumme Fouls" die Degerlocher immer wieder in Ballbesitz.
Was dem Pfullendorfer Trainer besonders schwer im Magen lag: Seine Maßnahme, Marco Konrad ins Abwehrgefüge einzubauen, kam zu früh und griff überhaupt nicht. Da lagen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Denn der 29-Jährige war nicht richtig fit, vermochte keine Souveränität auf die anderen auszustrahlen. "Da hätte ich die Abwehr so belassen müssen", räumte Rommel selbstkritisch ein. Und er ärgerte sich, dass seine Pausenpredigt zu keinem produktiven Ergebnis auf dem Spielfeld führte, jegliche Ordnung flöten ging. Zum Reagieren gezwungen sah er sich auch bei Ingo Backert, der unter einem Migräneanfall litt und zudem einen Schlag aufs Knie bekam und nach einer Stunde das Feld räumen musste.
Dass den Pfullendorfern sovieles misslang, mag auch an der aufgeheizten Stimmung im Waldaustadion gelegen haben. Die Kickers-Anhänger verbreiteten in ihrer emotionalen Lage eine ungemeine Hektik, sorgten für ein besonders heftiges Konzert. Was auch an SCP-Geschäftsführer Manfred Vobiller nicht spurlos vorüber ging. Angepöbelt und unflätig beschimpft sei er von fanatischen Zuschauern worden und hielt es auf seinem Tribünenplatz nicht mehr aus: "Das habe ich nicht nötig, mich ständig als Bauernbuben titulieren zu lassen!" Andererseits hätte sich so mancher Pfullendorfer Anhänger auch so eine elektrisierende Heimkulisse gewünscht, die wie eine Eins hinter den Kickers-Akteuren stand, sie in kämpferischer Potenz zu Höchstleistungen animierte.
Dass das Ergebnis im erträglichen Rahmen blieb, war einzig und allein dem SCP-Torsteher Ralf Hermanutz zu verdanken, der sich mit Löwenmut den Angreifern entgegenstemmte. Der Goalie und Kapitän biss auf die Zähne, nachdem er bei einer riskanten Abwehraktion am lädierten Knöchel getroffen wurde. Allerdings stimmte ihn der fehlende Biss seiner Vorderleute alles andere als zufrieden: "Die Kickers haben um jeden Zentimeter gekämpft und wir haben bloß zugeschaut!" Das unterschiedliche Auftreten würde sich längst in der weitaus schlechteren Auswärts- als Heimbilanz bemerkbar machen: "Irgendwann muss man einfach cleverer auftreten. Wir haben auswärts 19 von 23 Gegentoren gekriegt, darüber sollte man sich Gedanken machen!"
Günter Rommel tröstete sich damit, dass man von seiner Elf nicht immer erwarten könne, dass sie voll funktioniere. "Diese Niederlage wirft uns nicht um!" Umso mehr steht man am kommenden Samstag gegen die Amateure des 1. FC Kaiserlautern in der Pflicht.
Da dürfte es nicht genügen, den Spatz in der Hand (sprich einen Punkt) zu behalten, da müssen seine Schützlinge wieder nach der Taube auf dem Dach (sprich einem Sieg) greifen, damit ihnen die Abstiegszone nicht noch näher auf den Pelz rückt. Jürgen Witt
http://www.skol.de/sport/regionalsport/ ... 21209.html
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Schwäbische Zeitung:
Nur Hermanutz erreicht Bestform
Der neue SCP: Selbstkritisch und selbstbewusst
STUTTGART - "Diese Niederlage wirft uns nicht um", sagte SCP-Trainer Günter Rommel nach dem 1:3 (0:1) bei den Stuttgarter Kickers. Soll heißen: Beim SC Pfullendorf wird neuestens nicht mehr nach jeder Niederlage die Sinnfrage gestellt. Die Mannschaft ist selbstbewusst genug, um weiter an die eigenen Stärken zu glauben. Trotz des neuen "Mir san mir" fehlte es in Stuttgart-Degerloch auch nicht an Selbstkritik.
Von unserem Redakteur Michael Hescheler
Gleich nach der Pressekonferenz sind sie vor dem Trainerpodium Schlange gestanden: Kickers-Präsident Hans Kullen und der mächtige Aufsichtsrat Günter Daiss - alle wollten Rückkehrer Rommel die Hand zu schütteln. Dem SCP-Trainer bereitete das Reden-wir-über-alte-Zeiten-Spiel sogar ein wenig Freude. Trotz der Niederlage rollten ihm alte Anekdoten über die Lippen und wenn er weibliche Bekannte sichtete, drückte er ihnen ein Küsschen auf die Backe. Eine Etage weiter unten vor der Kabine plante Alexander Blessin mit seiner Zukünftigen und alten Freunden den Abend. Mexikaner oder Italiener? Das richtige Restaurant auszuwählen, bereitete dem SCP-Stürmer mehr Kopfzerbrechen, als das verlorene Spiel. Abhaken und weiterarbeiten, das ist das neue Pfullendorfer "Mir san mir". Die Mannschaft lässt sich von einem Missgeschick namens Niederlage nicht mehr aus der Bahn werfen. Das 1:3 bei den Kickers wurde selbstbewusst und selbstkritisch zur Kenntnis genommen.
Vor allem der Trainer sparte wie immer nicht mit Selbstkritik. Günter Rommel hatte sich kurzfristig dazu durchgerungen, den wiedergenesenen Marco Konrad nach vierwöchiger Pause von Beginn an zu bringen. "Das war falsch", redete der Trainer Klartext. Rommel hatte die Vermutung, dass Sportskamerad Konrad "sich nicht ganz sicher fühlte und damit andere Spieler ansteckte. Es war ein Fehler, Christian Deufel draußen zu lassen", sagte er.
Kurz nach der Halbzeit versuchte der Trainer sein Missgeschick zu korrigieren. Er beorderte Deufel auf die rechte Seite und Alexander Schnetzler für den zweikampfschwachen Schumacher ins defensive Mittelfeld. Der Wechsel verfehlte seine Wirkung. Schon viel früher hätten die Kickers in der zweiten Halbzeit das vorentscheidende 2:0 nachlegen müssen. An Gelegenheiten mangelte es nicht. Allein Stürmer Eric Obinna hatte drei fette Torchancen. Glück und Keeper Ralf Hermanutz verhinderten den vorzeitigen Knockout für den SCP. "Das könnt' ihr dick und fett und schwarz drucken", diktierte Rommel den Journalisten in die Blöcke. Tun wir hiermit.
1:0 kurz vor der Pause
Nur an der Leistung seines Torwarts hatte der Trainer nichts auszusetzen. Beim 0:1, Sekunden vor dem Halbzeitpfiff, war der SCP-Keeper machtlos: Benda schlenzte seinen Freistoß aus 16 Metern zwar an der Mauer vorbei ins Torwarteck, allerdings mit so viel Schmackes, dass sich Hermanutz so lang machen konnte wie er wollte. Rommels Selbstkritik Teil zwei: "Ich ärgere mich auch über mich und meine Maßnahmen." Offenbar hatte der SCP-Trainer nicht das Gefühl, in der Halbzeit den richtigen Ton getroffen zu haben. In der ersten Hälfte war das Pfullendorfer Spiel noch ganz nett anzuschauen. Ingo Backert bewies trotz eines Migräneanfalls vom Vortag zwei Mal Torriecher: Gut postiert sprang ihm der Ball erst ins Aus (11.) und wenig später schoss er nach guter Vorarbeit von Patrick Hagg neben das Tor (21.).
Von der Anwesenheit seines Sturmpartners nahmen die 2680 Zuschauer das erste Mal sieben Minuten vor dem Ende Notiz: Als Alexander Blessin nach Flanke Buck mit seiner ersten Gelegenheit zum 1:2-Anschlusstreffer einköpfte, hatte nicht einmal mehr der Trainer Hoffnung. Wie gesagt: Ein Unentschieden wäre unverdient gewesen und mit dieser Erkenntnis lässt es sich leichter zur Samstagabend-Gestaltung übergehen.
(Stand: 17.11.2003 01:23)
http://www.szon.de/lokales/pfullendorf/ ... 70551.html
Tohuwabohu in der SCP-Abwehr
SC Pfullendorf unterliegt in der Fußball-Regionalliga mit 1:3 den Stuttgarter Kickers
Strahlemänner gab's nur bei den Stuttgarter Kickers. Sie legten den SC Pfullendorf in einem heißen, mit bedingungslosem Einsatz geführten Kampf sprichwörtlich aufs Kreuz. Dadurch glitt die Rommel-Equipe in die Tabellenmitte ab, ihr Vorsprung gegenüber der Abstiegszone verringerte sich auf vier Punkte.
Pfullendorf - VON JüRGEN WITT
[Bild: Marcel Rapp (Bildmitte) und Marco Konrad (rechts) verloren mit dem SC Pfullendorf am Wochenende in der Fußball-Regionalliga bei den Stuttgarter Kickers. Bild: Fischer]
Fußball-Regionalliga: Stuttgarter Kickers-SC Pfullendorf 3:1 (1:0)
Das hätte sich Pfullendorfs Trainer Günter Rommel nicht träumen lassen. Seine umgebaute Abwehrformation - Marco Konrad rückte bei seinem Wiedereinsatz in die Innenverteidigung, während Markus Ortlieb die rechte Position einnahm und Christian Deufel die Bank drückte - sah am Ende ganz schön "alt" aus.
20 Minuten lang lieferten sich beide Seiten vor 2628 frenetischen Zuschauern im Waldaustadion einen temposcharfen, offenen Schlagabtausch. In dieser Phase kam der SCP auch zu seiner einzigen Großchance: Christian Gmünder erlief sich auf der linken Außenbahn das Leder und passte nach innen zu Ingo Backert, der frei zum Schuss kam. Doch ein Kickers-Abwehrbein gelangte irgendwie dazwischen, der Ball wurde zur Ecke abgefälscht. Auf der Gegenseite musste Torsteher Ralf Hermanutz nach einer Viertelstunde gegen Eric Obinna wagemutig per Fußabwehr seine erste Rettungstat vollbringen.
Dabei wurde deutlich, wie sehr die abstiegsbedrohten Degerlocher mit der Faust in der Tasche spielten. Sie wurden von Fan-Sprechchören "Allez les bleus" förmlich nach vorne gepeitscht, ergriffen immer mehr die Initiative. Allerdings waren sie meist am Sechzehner mit ihrem Latein am Ende, bis auf den sich durchtankenden und vorbeizielenden Mustafa Akcay gab es für sie zunächst kaum ein Durchkommen. Das Signal setzten die "Blauen" unmittelbar vor dem Pausenpfiff mit einem Freistoß, der ihnen an der Strafraumgrenze zugesprochen wurde: Diesen münzte Sascha Bender mit einem strammen Schuss gegen eine nicht optimal postierte Abwehrmauer zur 1:0-Führung um.
Nun verloren die schon im Mittelfeld absolut unterlegenen Pfullendorfer gänzlich den Faden. Zahlreiche Fehlpässe und Missverständnisse ließen im zweiten Durchgang keinen Spielfluss mehr aufkommen. Keiner sah sich mehr in der Lage, das Geschehen gegen verbissen in die Zweikämpfe gehende und enormen Druck machende Kickers-Angreifer unter Kontrolle zu bekommen. Vor allem der betriebsame Obinna marschierte mehrmals allein auf das Tor von Hermanutz zu, der mit seinen tollen Reflexen ein drohendes Debakel verhinderte. Welche entscheidenden Aktien das überforderte Deckungsgefüge bei dem Tohuwabohu hatte, wurde spätestens beim zweiten Gegentor ersichtlich. Keiner schritt ein, als Mirnes Mesic für U-19-Nationalspieler Patrick Milchraum quer legte, der ohne Mühe zum 2:0 einlochen durfte.
Offensichtlich fühlten sich die Stuttgarter schon im sicheren Besitz der drei Punkte, als dem SCP wie ein Blitz aus heiterem Himmel das Anschlusstor glückte: der oftmals von zwei Mann zugedeckte und kaum einen Stich sehende Alexander Blessin war urplötzlich zur Stelle, um den Flankenschlag von Stefan Buck zu seinem neunten Saisontreffer einzuköpfen - ein kleiner Hoffnungsschimmer. Beinahe hätte der zweikampfstarke junge Abwehrmann die Partie vollends auf den Kopf gestellt. Doch Bucks Freistoß aus 16 Metern landete nur eine Minute später direkt in den fangbereiten Armen des Kickers-Keepers.
Schließlich war der aufflackernde Elan des Sportclubs ebenso schnell wieder zerstört. Der bis dahin tadellose Marcel Rapp ließ sich von den eigenen Unsicherheiten in der turbulenten Schlussphase anstecken. Er brachte mit seinem fatalen Rückpass den eingewechselten Suad Rahmanovic auf den Plan, der sich für die Vorlage mit dem 3:1 bedankte.
http://www.skol.de/sport/regionalsport/ ... 21042.html
Kickers bringen Pfullendorf aus der Balance
Trainer Günter Rommel übt sich nach Niederlage in Stuttgart-Degerloch in Selbstkritik - Goalie Ralf Hermanutz reklamiert fehlenden Biss
Pfullendorf: Günter Rommel hinterließ einen niedergeschmetterten Eindruck, als er an alter Wirkungsstätte sein Resümee über einen "absolut verdienten Kickers-Sieg" zog. Es sei das Sahnehäubchen für seinen Trainer-Kumpel Robin Dutt gewesen, vor dem er seinen Hut ziehe, wie dieser die "Blauen" auf Trab gebracht hat. Zwanzig Prozent hätten sie pro Spiel in drei Wochen zuletzt mehr an Leistungsvermögen auf die Schippe gelegt. "Wir konnten der aggressiven Leistung nichts Gleichwertiges entgegensetzen!" Zu spät wären seine Mannen am Gegner dran gewesen, es fehlten die geeigneten Mittel, um ihm Einhalt gebieten zu können. Stattdessen brachten "blöde Abpielfehler und dumme Fouls" die Degerlocher immer wieder in Ballbesitz.
Was dem Pfullendorfer Trainer besonders schwer im Magen lag: Seine Maßnahme, Marco Konrad ins Abwehrgefüge einzubauen, kam zu früh und griff überhaupt nicht. Da lagen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Denn der 29-Jährige war nicht richtig fit, vermochte keine Souveränität auf die anderen auszustrahlen. "Da hätte ich die Abwehr so belassen müssen", räumte Rommel selbstkritisch ein. Und er ärgerte sich, dass seine Pausenpredigt zu keinem produktiven Ergebnis auf dem Spielfeld führte, jegliche Ordnung flöten ging. Zum Reagieren gezwungen sah er sich auch bei Ingo Backert, der unter einem Migräneanfall litt und zudem einen Schlag aufs Knie bekam und nach einer Stunde das Feld räumen musste.
Dass den Pfullendorfern sovieles misslang, mag auch an der aufgeheizten Stimmung im Waldaustadion gelegen haben. Die Kickers-Anhänger verbreiteten in ihrer emotionalen Lage eine ungemeine Hektik, sorgten für ein besonders heftiges Konzert. Was auch an SCP-Geschäftsführer Manfred Vobiller nicht spurlos vorüber ging. Angepöbelt und unflätig beschimpft sei er von fanatischen Zuschauern worden und hielt es auf seinem Tribünenplatz nicht mehr aus: "Das habe ich nicht nötig, mich ständig als Bauernbuben titulieren zu lassen!" Andererseits hätte sich so mancher Pfullendorfer Anhänger auch so eine elektrisierende Heimkulisse gewünscht, die wie eine Eins hinter den Kickers-Akteuren stand, sie in kämpferischer Potenz zu Höchstleistungen animierte.
Dass das Ergebnis im erträglichen Rahmen blieb, war einzig und allein dem SCP-Torsteher Ralf Hermanutz zu verdanken, der sich mit Löwenmut den Angreifern entgegenstemmte. Der Goalie und Kapitän biss auf die Zähne, nachdem er bei einer riskanten Abwehraktion am lädierten Knöchel getroffen wurde. Allerdings stimmte ihn der fehlende Biss seiner Vorderleute alles andere als zufrieden: "Die Kickers haben um jeden Zentimeter gekämpft und wir haben bloß zugeschaut!" Das unterschiedliche Auftreten würde sich längst in der weitaus schlechteren Auswärts- als Heimbilanz bemerkbar machen: "Irgendwann muss man einfach cleverer auftreten. Wir haben auswärts 19 von 23 Gegentoren gekriegt, darüber sollte man sich Gedanken machen!"
Günter Rommel tröstete sich damit, dass man von seiner Elf nicht immer erwarten könne, dass sie voll funktioniere. "Diese Niederlage wirft uns nicht um!" Umso mehr steht man am kommenden Samstag gegen die Amateure des 1. FC Kaiserlautern in der Pflicht.
Da dürfte es nicht genügen, den Spatz in der Hand (sprich einen Punkt) zu behalten, da müssen seine Schützlinge wieder nach der Taube auf dem Dach (sprich einem Sieg) greifen, damit ihnen die Abstiegszone nicht noch näher auf den Pelz rückt. Jürgen Witt
http://www.skol.de/sport/regionalsport/ ... 21209.html
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Schwäbische Zeitung:
Nur Hermanutz erreicht Bestform
Der neue SCP: Selbstkritisch und selbstbewusst
STUTTGART - "Diese Niederlage wirft uns nicht um", sagte SCP-Trainer Günter Rommel nach dem 1:3 (0:1) bei den Stuttgarter Kickers. Soll heißen: Beim SC Pfullendorf wird neuestens nicht mehr nach jeder Niederlage die Sinnfrage gestellt. Die Mannschaft ist selbstbewusst genug, um weiter an die eigenen Stärken zu glauben. Trotz des neuen "Mir san mir" fehlte es in Stuttgart-Degerloch auch nicht an Selbstkritik.
Von unserem Redakteur Michael Hescheler
Gleich nach der Pressekonferenz sind sie vor dem Trainerpodium Schlange gestanden: Kickers-Präsident Hans Kullen und der mächtige Aufsichtsrat Günter Daiss - alle wollten Rückkehrer Rommel die Hand zu schütteln. Dem SCP-Trainer bereitete das Reden-wir-über-alte-Zeiten-Spiel sogar ein wenig Freude. Trotz der Niederlage rollten ihm alte Anekdoten über die Lippen und wenn er weibliche Bekannte sichtete, drückte er ihnen ein Küsschen auf die Backe. Eine Etage weiter unten vor der Kabine plante Alexander Blessin mit seiner Zukünftigen und alten Freunden den Abend. Mexikaner oder Italiener? Das richtige Restaurant auszuwählen, bereitete dem SCP-Stürmer mehr Kopfzerbrechen, als das verlorene Spiel. Abhaken und weiterarbeiten, das ist das neue Pfullendorfer "Mir san mir". Die Mannschaft lässt sich von einem Missgeschick namens Niederlage nicht mehr aus der Bahn werfen. Das 1:3 bei den Kickers wurde selbstbewusst und selbstkritisch zur Kenntnis genommen.
Vor allem der Trainer sparte wie immer nicht mit Selbstkritik. Günter Rommel hatte sich kurzfristig dazu durchgerungen, den wiedergenesenen Marco Konrad nach vierwöchiger Pause von Beginn an zu bringen. "Das war falsch", redete der Trainer Klartext. Rommel hatte die Vermutung, dass Sportskamerad Konrad "sich nicht ganz sicher fühlte und damit andere Spieler ansteckte. Es war ein Fehler, Christian Deufel draußen zu lassen", sagte er.
Kurz nach der Halbzeit versuchte der Trainer sein Missgeschick zu korrigieren. Er beorderte Deufel auf die rechte Seite und Alexander Schnetzler für den zweikampfschwachen Schumacher ins defensive Mittelfeld. Der Wechsel verfehlte seine Wirkung. Schon viel früher hätten die Kickers in der zweiten Halbzeit das vorentscheidende 2:0 nachlegen müssen. An Gelegenheiten mangelte es nicht. Allein Stürmer Eric Obinna hatte drei fette Torchancen. Glück und Keeper Ralf Hermanutz verhinderten den vorzeitigen Knockout für den SCP. "Das könnt' ihr dick und fett und schwarz drucken", diktierte Rommel den Journalisten in die Blöcke. Tun wir hiermit.
1:0 kurz vor der Pause
Nur an der Leistung seines Torwarts hatte der Trainer nichts auszusetzen. Beim 0:1, Sekunden vor dem Halbzeitpfiff, war der SCP-Keeper machtlos: Benda schlenzte seinen Freistoß aus 16 Metern zwar an der Mauer vorbei ins Torwarteck, allerdings mit so viel Schmackes, dass sich Hermanutz so lang machen konnte wie er wollte. Rommels Selbstkritik Teil zwei: "Ich ärgere mich auch über mich und meine Maßnahmen." Offenbar hatte der SCP-Trainer nicht das Gefühl, in der Halbzeit den richtigen Ton getroffen zu haben. In der ersten Hälfte war das Pfullendorfer Spiel noch ganz nett anzuschauen. Ingo Backert bewies trotz eines Migräneanfalls vom Vortag zwei Mal Torriecher: Gut postiert sprang ihm der Ball erst ins Aus (11.) und wenig später schoss er nach guter Vorarbeit von Patrick Hagg neben das Tor (21.).
Von der Anwesenheit seines Sturmpartners nahmen die 2680 Zuschauer das erste Mal sieben Minuten vor dem Ende Notiz: Als Alexander Blessin nach Flanke Buck mit seiner ersten Gelegenheit zum 1:2-Anschlusstreffer einköpfte, hatte nicht einmal mehr der Trainer Hoffnung. Wie gesagt: Ein Unentschieden wäre unverdient gewesen und mit dieser Erkenntnis lässt es sich leichter zur Samstagabend-Gestaltung übergehen.
(Stand: 17.11.2003 01:23)
http://www.szon.de/lokales/pfullendorf/ ... 70551.html
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