Spielberichte: Kickers-Ho$$senheim
- Roland
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Spielberichte: Kickers-Ho$$senheim
Tolles Spiel und Punktgewinn bei der TSG Hoffenheim
Schade, da wäre heute mehr drin gewesen. Die Kickers holten bei der TSG Hoffenheim in einer sehr guten Regionalligapartie vor 3170 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion einen verdienten Punkt. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zur 1:3-Heimpleite gegen Kassel überzeugte das Team von Trainer Robin Dutt heute über weite Strecken der Partie. Manuel Hartmann erzielte mit seinem sehenswerten Schuss den Führungstreffer in der 16. Minute. Vor allem in der tollen ersten Halbzeit attackierten der Blauen den Gegner immer wieder erfolgreich früh und erspielten sich selbst weitere Möglichkeiten. Die Hoffenheimer kamen erst nach einer guten Stunde besser in die Partie und erhöhten zusehends den Druck, ohne aber wirklich gefährliche Angriffe zu zeigen. Der 1:1-Ausgleichstreffer von Francesco Copado fiel in der 76. Minute nach einem Eckball. Nach dem Platzverweis von Hoffenheims Keller hatten zunächst Mustafa Akcay und im Nachschuss Recep Yildiz gar den Siegtreffer auf dem Fuß.
Trainer Robin Dutt: „Ich bin mit unserer Leistung hochzufrieden. Das muss die Grundlage für die nächsten Spiele sein, so müssen wir in die nächsten Partien gehen.“
stuttgarter-kickers.de
TSG mit Remis gegen Kickers
Zum Schluss der letzten englischen Woche in diesem Kalenderjahr riss die Siegesserie der TSG, denn am Nachmittag musste sich die Elf von Cheftrainer Ralf Rangnick gegen die Stuttgarter Kickers mit einem 1:1 (0:1)-Remis begnügen. Dennoch bleibt die Mannschaft um Spielführer Selim Teber im 14. Spiel hintereinander ungeschlagen. Vor etwas mehr als 3.100 Zuschauer konnten die Hausherren fast eine ganze Stunde nicht an die vorherigen guten Leistungen anknüpfen und lief der frühen Führung der Stuttgarter durch Manuel Hartmann hinterher. Erst in der letzten halben Stunde der Partie lief es besser und durch Francisco Copado gelang dem TSG-Team dann der alles in allem dennoch verdienten 1:1-Ausgleich (76.).
Entgegen den vergangenen Spielen startete die TSG dieses Mal nicht gut in die Partie. Die Gäste aus Stuttgart waren wacher und präsenter und ließen die Hausherren zunächst kaum zur Entfaltung kommen. Fast folgerichtig gingen die „Blauen“ dann auch mit 1:0 in Führung, als Manuel Hartmann in der 16. Spielminute das Leder unhaltbar ins Tordreieck schlenzte. In der Folge kam die TSG nun zwar etwas besser ins Spiel und auch zu ersten Torchancen, doch auch die Kickers aus Stuttgart blieben ihrerseits ebenfalls stets gefährlich, so dass es der Rückstand zur Pause in Ordnung ging.
Nach dem Seitenwechsel weiter ein ähnliches Bild wie im ersten Abschnitt. Doch mit zunehmender Spieldauer kam nun die TSG immer besser ins Spiel, wurde von Minute zu Minute stärker und wurde durch den dann hoch verdienten Ausgleichstreffer von Francisco Copado, nach einem Eckball von Sejad Salihovic, zum 1:1 auch belohnt (76.). Zwar versuchte das Team von Cheftrainer Ralf Rangnick in der Schlussphase, sogar in Unterzahl, nochmals alles, aber letztlich änderte sich an der Punkteteilung nichts mehr.
tsg-hoffenheim.de
Schade, da wäre heute mehr drin gewesen. Die Kickers holten bei der TSG Hoffenheim in einer sehr guten Regionalligapartie vor 3170 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion einen verdienten Punkt. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zur 1:3-Heimpleite gegen Kassel überzeugte das Team von Trainer Robin Dutt heute über weite Strecken der Partie. Manuel Hartmann erzielte mit seinem sehenswerten Schuss den Führungstreffer in der 16. Minute. Vor allem in der tollen ersten Halbzeit attackierten der Blauen den Gegner immer wieder erfolgreich früh und erspielten sich selbst weitere Möglichkeiten. Die Hoffenheimer kamen erst nach einer guten Stunde besser in die Partie und erhöhten zusehends den Druck, ohne aber wirklich gefährliche Angriffe zu zeigen. Der 1:1-Ausgleichstreffer von Francesco Copado fiel in der 76. Minute nach einem Eckball. Nach dem Platzverweis von Hoffenheims Keller hatten zunächst Mustafa Akcay und im Nachschuss Recep Yildiz gar den Siegtreffer auf dem Fuß.
Trainer Robin Dutt: „Ich bin mit unserer Leistung hochzufrieden. Das muss die Grundlage für die nächsten Spiele sein, so müssen wir in die nächsten Partien gehen.“
stuttgarter-kickers.de
TSG mit Remis gegen Kickers
Zum Schluss der letzten englischen Woche in diesem Kalenderjahr riss die Siegesserie der TSG, denn am Nachmittag musste sich die Elf von Cheftrainer Ralf Rangnick gegen die Stuttgarter Kickers mit einem 1:1 (0:1)-Remis begnügen. Dennoch bleibt die Mannschaft um Spielführer Selim Teber im 14. Spiel hintereinander ungeschlagen. Vor etwas mehr als 3.100 Zuschauer konnten die Hausherren fast eine ganze Stunde nicht an die vorherigen guten Leistungen anknüpfen und lief der frühen Führung der Stuttgarter durch Manuel Hartmann hinterher. Erst in der letzten halben Stunde der Partie lief es besser und durch Francisco Copado gelang dem TSG-Team dann der alles in allem dennoch verdienten 1:1-Ausgleich (76.).
Entgegen den vergangenen Spielen startete die TSG dieses Mal nicht gut in die Partie. Die Gäste aus Stuttgart waren wacher und präsenter und ließen die Hausherren zunächst kaum zur Entfaltung kommen. Fast folgerichtig gingen die „Blauen“ dann auch mit 1:0 in Führung, als Manuel Hartmann in der 16. Spielminute das Leder unhaltbar ins Tordreieck schlenzte. In der Folge kam die TSG nun zwar etwas besser ins Spiel und auch zu ersten Torchancen, doch auch die Kickers aus Stuttgart blieben ihrerseits ebenfalls stets gefährlich, so dass es der Rückstand zur Pause in Ordnung ging.
Nach dem Seitenwechsel weiter ein ähnliches Bild wie im ersten Abschnitt. Doch mit zunehmender Spieldauer kam nun die TSG immer besser ins Spiel, wurde von Minute zu Minute stärker und wurde durch den dann hoch verdienten Ausgleichstreffer von Francisco Copado, nach einem Eckball von Sejad Salihovic, zum 1:1 auch belohnt (76.). Zwar versuchte das Team von Cheftrainer Ralf Rangnick in der Schlussphase, sogar in Unterzahl, nochmals alles, aber letztlich änderte sich an der Punkteteilung nichts mehr.
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Zuletzt geändert von Roland am Samstag 11. November 2006, 19:18, insgesamt 1-mal geändert.
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kicker.deDer punktgleiche Verfolger Hoffenheim konnte aber nicht vorbeiziehen, da die Stuttgarter Kickers den Rangnick-Schützlingen nach sieben Siegen in Serie (17:3 Tore) beim 1:1 zwei Zähler "klauten". Die Schwaben bleiben zwar auch im neunten Spiel in Folge ohne Sieg, doch mit dem Punktgewinn bei der TSG konnte die Mannschaft von Robin Dutt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben tanken.
- Roland
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TSG Hoffenheim - Kickers 1:1 (0:1)
Erzielte einen tollen Führungstreffer: Manuel Hartmann
Schade, da wäre heute mehr drin gewesen. Die Kickers holten bei der TSG Hoffenheim in einer sehr guten Regionalligapartie vor 3170 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion einen verdienten Punkt. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zur 1:3-Heimpleite gegen Kassel überzeugte das Team von Trainer Robin Dutt heute über weite Strecken der Partie. Manuel Hartmann erzielte mit seinem sehenswerten Schuss den Führungstreffer in der 16. Minute. Vor allem in der tollen ersten Halbzeit attackierten die Blauen den Gegner immer wieder erfolgreich früh und erspielten sich selbst weitere Möglichkeiten. Die Hoffenheimer kamen erst nach einer guten Stunde besser in die Partie und erhöhten zusehends den Druck, ohne aber wirklich gefährliche Angriffe zu zeigen. Der 1:1-Ausgleichstreffer von Francesco Copado fiel in der 76. Minute nach einem Eckball. Nach dem Platzverweis von Hoffenheims Keller hatten zunächst Mustafa Akcay und im Nachschuss Recep Yildiz gar den Siegtreffer auf dem Fuß.
Zur Aufstellung:
Trainer Robin Dutt spielte heute wieder im 4-4-2-System mit Viererabwehrkette und im Mittelfeld die gewohnte Raute. Vor David Yelldell standen Moritz Steinle, Recep Yildiz, Jens Härter und Nico Kanitz in der Abwehr. Den defensiven Part im Mittelfeld übernahm Manuel Hartmann, immer wieder rückte aber auch Mustafa Akcay vor die Abwehr. Auf den Flügeln spielten Sascha Benda und Oliver Stierle, vorne im Sturm Mirnes Mesic und Christian Okpala.
Zum Spielverlauf:
Man merkte von Beginn an, dass die Kickers-Mannschaft hoch konzentriert auf dem Platz stand. Die Kickers machten die Räume durch frühes Pressing dicht, was in der ersten Halbzeit sehr gut gelang. Der Gegner wurde so weit vom eigenen Strafraum weg gehalten und zu Fehlern im Aufbau und Passspiel gezwungen. Der große Unterschied zu den letzten Spielen war aber deutlich zu sehen: Hoffenheim versuchte einen geordneten Spielaufbau aus der Abwehr heraus, nicht wie viele Gegner der letzten Wochen, wo die Bälle meist doch nur weit nach vorne geschlagen wurden, was Trainer Robin Dutt auch in der Pressekonferenz erklärte.
Eben so eine Balleroberung führte bereits in der 16. Minute zur Führung: Nach einer Flanke von Sascha Benda geriet der Kopfabwehr der Hoffenheimer zu kurz, nachdem Mirnes Mesic stark den Ball gegen mehrere Gegenspieler behauptete. Manuel Hartmann nahm den Ball halbvolley und schlenzte ihn ins rechte Tordreieck zum 0:1.
Auch Christian Okpala zeigte heute wieder eine gute Partie, hatte er doch viele gute Möglichkeiten und konnte viele Bälle behaupten. In der 19. Minute wurde er zunächst nach einem Freistoß von Sacha Benda bedient, doch sein Schuss ging zwei Meter über das Tor. 120 Sekunden später bediente ihn Mustafa Akcay, schneller Drehung um den Mann doch sein Schuss war zu unplatziert.
Hoffenheims Teber schoss in der 23. Minute erstmals auf das Kickers-Tor, als in Sascha Benda per Kopf unfreiwillig auflegte, doch zielte er weit über das Gehäuse. Kein Problem für David Yelldell im Kickers-Tor war auch der Versuch von Janker, sein Distanzschuss kam genau auf den Mann. In der 28. Minute setzte Mirnes Mesic ein langes Solo an, doch leider verzog mit seinem Linkschuss fünf Meter am Tor vorbei.
Nach einem Ballverlust im Mittelfeld stand Hoffenheims Torjäger Maric frei vor David Yelldell, der sich aber reaktionsschnell dazwischen werfen konnte.
In der 35. Minute musste Oliver Stierle eigentlich das 0:2 machen. Nach einen tollen Pass von Mustafa Akcay stand der Kickers-Mittelfedspieler völlig frei vor dem Hoffenheimer Keeper Haas, doch versagten im die Nerven, denn er scheiterte am Torhüter.
Zur zweiten Halbzeit reagierte Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick bereits zum zweiten Mal und brachte nach Salihovic in der 38. Minute mit Hesse einen weiteren neuen Spieler. Doch blieben die Blauen auch im zweiten Durchgang zunächst das bessere Team. Ein toller Angriff über die rechte Seite, wo Moritz Steinle in den Rücken der Abwehr auf Oliver Stierle zurücklegte, doch der mit seinem schwächeren rechten Fuß leider aus zehn Metern über das Tor abschloss. Wieder ein Ballgewinn in der 60. Minute, als sich Oliver Stierle das Leder stark erkämpfte. Manuel Hartmann bediente im Strafraum Mirnes Mesic, doch auch der Kickers-Stürmer schob den Ball am linken Pfosten knapp vorbei.
Spätestens mit dem dritten Wechsel der Gastgeber ging aber nochmals ein Ruck durch die Hoffenheimer Mannschaft, die nun immer mehr Druck aufbaute. Gelegentlich schafften die Badener es auf den Außenbahnen durchzubrechen oder wurden schön angespielt, so dass die Kickers-Abwehr oder David Yelldell ein ums andere Mal in höchster Not klären mussten. Die beste Möglichkeit hatte Keller mit seinem strammen Schuss vom Strafraumeck, doch David Yelldell brachte schnell die Fäuste hoch und konnte abwehren. Aber auch die Kickers blieben immer gefährlich: Christian Okpala und Mirnes Mesic arbeiteten viel mit nach hinten mit und konnte vorne auch die Bälle behaupten oder Eckbälle herausholen. Einen Konter der beiden Kickers-Stürmer wurde von den Hoffenheimer Abwehr in letzter Sekunde zur Ecke geklärt (70.). Da den Gastgebern aber eigentlich nicht viel einfiel, half ihnen eine Standardsituation zum Ausgleichstreffer: Nach einem Eckball von Salihovic erzielte der ungedeckte Francisco Copado den 1:1-Ausgleichstreffer (76.). Die Hoffenheimer drängten auf den Führungstreffer, der nur drei Minuten später fast fiel. Wieder sah die Kickers-Abwehr nach einem Eckball nicht gut aus, als Janker aus kurzer Distanz zum Glück knapp am rechten Pfosten vorbeischob.
Als dann aber Hoffenheims Keller in der 85. Minute von Schiedsrichter Peter Sippel wegen Meckerns die Ampelkarte sah, konnten die Blauen durchatmern. So bekamen die Kickers kurz vor Spielende nochmals eine dicke Möglichkeit zum Siegtreffer: Angriff über die rechte Seite, wo Mustafa Akcay am Strafraumeck zum Abschluß kam, doch Hoffenheims Torhüter Hass glänzend reagierte. Nach Nacschuss nahm Recep Yildiz volley per Seitfallzieher, doch sein Versuch ging Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.
So blieb es beim 1:1-Unentschieden, der zwar die Serien von nunmehr acht sieglosen Partien nicht beendete, doch die Mannschaft heute eine sehr gute Leistung zeigte, die allen Verantwortlich und den Fans zeigte, dass der nächste Sieg schon bald folgen wird.
Die Trainerstimmen:
Robin Dutt: "Wir haben heute ein unwahrscheinlich gutes Regionalligaspiel gesehen. Beide Teams gingen ein hohes Tempo und gewährten dem Gegner keine Auszeit. Sobald eine Mannschaft nachließ, versuchte der Gegner zuzuschlagen. Wir wollten heute die Flucht in der Offensive suchen und früh attackieren. Das hat seht gut geklappt, wir konnten Abspielfehler provozieren und eigene Chancen erspielen. Nach dem tollen Tor von Manuel Hartmann hatte Oliver Stierle das zweite Tor auf dem Fuß. Ab der 60. Minute wurde der Druck immer größer , bei unseren wenigen Kontern waren wir nicht gefährlich. Wir konnten kaum mehr dagegenhalten, zum Glück kam uns der Platzverweis entgegen. Mit etwas Glück machen wir in der Schlußminute gar noch den Siegtreffer. Ich bin mit unserer Leistung hochzufrieden. Das muss die Grundlage für die nächsten Spiele sein, so müssen wir in die nächsten Partien gehen.“
Ralf Rangnick: "In der ersten 60 Minuten habe ich eigentlich nur ein gutes Regionalligaspiel des Gegners gesehen. Die Kickers haben sehr gut gespielt, wir hatten viele Abspielfehler, die wir so lange nicht mehr gesehen haben. Dadurch kamen die Kickers immer besser ins Spiel, die Körpersprache der beiden gefährlichen Kickers-Stürmer hat da viel gezeigt. In der letzten halben Stunde haben wir uns reingearbeitet, der Mannschaft hat man angemerkt, dass sie das Spiel gewinnen wollte. Wir waren nach dem Ausgleichstreffer auf einem guten Weg, deshalb bin ich jetzt auch so sauer über den Platzverweis. Die Rote Karte hat uns um die Siegeschance gebracht, wenn der Siegtreffer gefallen wäre hätte ich nicht in seiner Haut stecken wollen.“
Die Spielstatistik:
TSG Hoffenheim: Haas - Bindnagel, Janker, Göttlicher, Throm - Teber (63. Mayer), Spilacek (38. Salihovic), Keller, Copado, Paljic, Maric (46. Hesse) - Trainer: Rangnick
Kickers: David Yelldell – Moritz Steinle, Recep Yildiz, Jens Härter, Nico Kanitz – Manuel Hartmann, Mustafa Akcay, Sascha Benda (79. Timo Schlabach), Oliver Stierle – Christian Okpala (83. Bastian Bischoff), Mirnes Mesic – Trainer: Robin Dutt
Zuschauer:
3170 Fans im Dietmar-Hopp-Stadion
Torfolge:
0:1 Hartmann (16.)
1:1 Copado (76.)
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)
Verwarnungen:
Gelb: Spilacek - Steinle
Gelb-Rot: Keller (85. wegen Meckerns)
stuttgarter-kickers.de
Erzielte einen tollen Führungstreffer: Manuel Hartmann
Schade, da wäre heute mehr drin gewesen. Die Kickers holten bei der TSG Hoffenheim in einer sehr guten Regionalligapartie vor 3170 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion einen verdienten Punkt. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zur 1:3-Heimpleite gegen Kassel überzeugte das Team von Trainer Robin Dutt heute über weite Strecken der Partie. Manuel Hartmann erzielte mit seinem sehenswerten Schuss den Führungstreffer in der 16. Minute. Vor allem in der tollen ersten Halbzeit attackierten die Blauen den Gegner immer wieder erfolgreich früh und erspielten sich selbst weitere Möglichkeiten. Die Hoffenheimer kamen erst nach einer guten Stunde besser in die Partie und erhöhten zusehends den Druck, ohne aber wirklich gefährliche Angriffe zu zeigen. Der 1:1-Ausgleichstreffer von Francesco Copado fiel in der 76. Minute nach einem Eckball. Nach dem Platzverweis von Hoffenheims Keller hatten zunächst Mustafa Akcay und im Nachschuss Recep Yildiz gar den Siegtreffer auf dem Fuß.
Zur Aufstellung:
Trainer Robin Dutt spielte heute wieder im 4-4-2-System mit Viererabwehrkette und im Mittelfeld die gewohnte Raute. Vor David Yelldell standen Moritz Steinle, Recep Yildiz, Jens Härter und Nico Kanitz in der Abwehr. Den defensiven Part im Mittelfeld übernahm Manuel Hartmann, immer wieder rückte aber auch Mustafa Akcay vor die Abwehr. Auf den Flügeln spielten Sascha Benda und Oliver Stierle, vorne im Sturm Mirnes Mesic und Christian Okpala.
Zum Spielverlauf:
Man merkte von Beginn an, dass die Kickers-Mannschaft hoch konzentriert auf dem Platz stand. Die Kickers machten die Räume durch frühes Pressing dicht, was in der ersten Halbzeit sehr gut gelang. Der Gegner wurde so weit vom eigenen Strafraum weg gehalten und zu Fehlern im Aufbau und Passspiel gezwungen. Der große Unterschied zu den letzten Spielen war aber deutlich zu sehen: Hoffenheim versuchte einen geordneten Spielaufbau aus der Abwehr heraus, nicht wie viele Gegner der letzten Wochen, wo die Bälle meist doch nur weit nach vorne geschlagen wurden, was Trainer Robin Dutt auch in der Pressekonferenz erklärte.
Eben so eine Balleroberung führte bereits in der 16. Minute zur Führung: Nach einer Flanke von Sascha Benda geriet der Kopfabwehr der Hoffenheimer zu kurz, nachdem Mirnes Mesic stark den Ball gegen mehrere Gegenspieler behauptete. Manuel Hartmann nahm den Ball halbvolley und schlenzte ihn ins rechte Tordreieck zum 0:1.
Auch Christian Okpala zeigte heute wieder eine gute Partie, hatte er doch viele gute Möglichkeiten und konnte viele Bälle behaupten. In der 19. Minute wurde er zunächst nach einem Freistoß von Sacha Benda bedient, doch sein Schuss ging zwei Meter über das Tor. 120 Sekunden später bediente ihn Mustafa Akcay, schneller Drehung um den Mann doch sein Schuss war zu unplatziert.
Hoffenheims Teber schoss in der 23. Minute erstmals auf das Kickers-Tor, als in Sascha Benda per Kopf unfreiwillig auflegte, doch zielte er weit über das Gehäuse. Kein Problem für David Yelldell im Kickers-Tor war auch der Versuch von Janker, sein Distanzschuss kam genau auf den Mann. In der 28. Minute setzte Mirnes Mesic ein langes Solo an, doch leider verzog mit seinem Linkschuss fünf Meter am Tor vorbei.
Nach einem Ballverlust im Mittelfeld stand Hoffenheims Torjäger Maric frei vor David Yelldell, der sich aber reaktionsschnell dazwischen werfen konnte.
In der 35. Minute musste Oliver Stierle eigentlich das 0:2 machen. Nach einen tollen Pass von Mustafa Akcay stand der Kickers-Mittelfedspieler völlig frei vor dem Hoffenheimer Keeper Haas, doch versagten im die Nerven, denn er scheiterte am Torhüter.
Zur zweiten Halbzeit reagierte Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick bereits zum zweiten Mal und brachte nach Salihovic in der 38. Minute mit Hesse einen weiteren neuen Spieler. Doch blieben die Blauen auch im zweiten Durchgang zunächst das bessere Team. Ein toller Angriff über die rechte Seite, wo Moritz Steinle in den Rücken der Abwehr auf Oliver Stierle zurücklegte, doch der mit seinem schwächeren rechten Fuß leider aus zehn Metern über das Tor abschloss. Wieder ein Ballgewinn in der 60. Minute, als sich Oliver Stierle das Leder stark erkämpfte. Manuel Hartmann bediente im Strafraum Mirnes Mesic, doch auch der Kickers-Stürmer schob den Ball am linken Pfosten knapp vorbei.
Spätestens mit dem dritten Wechsel der Gastgeber ging aber nochmals ein Ruck durch die Hoffenheimer Mannschaft, die nun immer mehr Druck aufbaute. Gelegentlich schafften die Badener es auf den Außenbahnen durchzubrechen oder wurden schön angespielt, so dass die Kickers-Abwehr oder David Yelldell ein ums andere Mal in höchster Not klären mussten. Die beste Möglichkeit hatte Keller mit seinem strammen Schuss vom Strafraumeck, doch David Yelldell brachte schnell die Fäuste hoch und konnte abwehren. Aber auch die Kickers blieben immer gefährlich: Christian Okpala und Mirnes Mesic arbeiteten viel mit nach hinten mit und konnte vorne auch die Bälle behaupten oder Eckbälle herausholen. Einen Konter der beiden Kickers-Stürmer wurde von den Hoffenheimer Abwehr in letzter Sekunde zur Ecke geklärt (70.). Da den Gastgebern aber eigentlich nicht viel einfiel, half ihnen eine Standardsituation zum Ausgleichstreffer: Nach einem Eckball von Salihovic erzielte der ungedeckte Francisco Copado den 1:1-Ausgleichstreffer (76.). Die Hoffenheimer drängten auf den Führungstreffer, der nur drei Minuten später fast fiel. Wieder sah die Kickers-Abwehr nach einem Eckball nicht gut aus, als Janker aus kurzer Distanz zum Glück knapp am rechten Pfosten vorbeischob.
Als dann aber Hoffenheims Keller in der 85. Minute von Schiedsrichter Peter Sippel wegen Meckerns die Ampelkarte sah, konnten die Blauen durchatmern. So bekamen die Kickers kurz vor Spielende nochmals eine dicke Möglichkeit zum Siegtreffer: Angriff über die rechte Seite, wo Mustafa Akcay am Strafraumeck zum Abschluß kam, doch Hoffenheims Torhüter Hass glänzend reagierte. Nach Nacschuss nahm Recep Yildiz volley per Seitfallzieher, doch sein Versuch ging Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.
So blieb es beim 1:1-Unentschieden, der zwar die Serien von nunmehr acht sieglosen Partien nicht beendete, doch die Mannschaft heute eine sehr gute Leistung zeigte, die allen Verantwortlich und den Fans zeigte, dass der nächste Sieg schon bald folgen wird.
Die Trainerstimmen:
Robin Dutt: "Wir haben heute ein unwahrscheinlich gutes Regionalligaspiel gesehen. Beide Teams gingen ein hohes Tempo und gewährten dem Gegner keine Auszeit. Sobald eine Mannschaft nachließ, versuchte der Gegner zuzuschlagen. Wir wollten heute die Flucht in der Offensive suchen und früh attackieren. Das hat seht gut geklappt, wir konnten Abspielfehler provozieren und eigene Chancen erspielen. Nach dem tollen Tor von Manuel Hartmann hatte Oliver Stierle das zweite Tor auf dem Fuß. Ab der 60. Minute wurde der Druck immer größer , bei unseren wenigen Kontern waren wir nicht gefährlich. Wir konnten kaum mehr dagegenhalten, zum Glück kam uns der Platzverweis entgegen. Mit etwas Glück machen wir in der Schlußminute gar noch den Siegtreffer. Ich bin mit unserer Leistung hochzufrieden. Das muss die Grundlage für die nächsten Spiele sein, so müssen wir in die nächsten Partien gehen.“
Ralf Rangnick: "In der ersten 60 Minuten habe ich eigentlich nur ein gutes Regionalligaspiel des Gegners gesehen. Die Kickers haben sehr gut gespielt, wir hatten viele Abspielfehler, die wir so lange nicht mehr gesehen haben. Dadurch kamen die Kickers immer besser ins Spiel, die Körpersprache der beiden gefährlichen Kickers-Stürmer hat da viel gezeigt. In der letzten halben Stunde haben wir uns reingearbeitet, der Mannschaft hat man angemerkt, dass sie das Spiel gewinnen wollte. Wir waren nach dem Ausgleichstreffer auf einem guten Weg, deshalb bin ich jetzt auch so sauer über den Platzverweis. Die Rote Karte hat uns um die Siegeschance gebracht, wenn der Siegtreffer gefallen wäre hätte ich nicht in seiner Haut stecken wollen.“
Die Spielstatistik:
TSG Hoffenheim: Haas - Bindnagel, Janker, Göttlicher, Throm - Teber (63. Mayer), Spilacek (38. Salihovic), Keller, Copado, Paljic, Maric (46. Hesse) - Trainer: Rangnick
Kickers: David Yelldell – Moritz Steinle, Recep Yildiz, Jens Härter, Nico Kanitz – Manuel Hartmann, Mustafa Akcay, Sascha Benda (79. Timo Schlabach), Oliver Stierle – Christian Okpala (83. Bastian Bischoff), Mirnes Mesic – Trainer: Robin Dutt
Zuschauer:
3170 Fans im Dietmar-Hopp-Stadion
Torfolge:
0:1 Hartmann (16.)
1:1 Copado (76.)
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)
Verwarnungen:
Gelb: Spilacek - Steinle
Gelb-Rot: Keller (85. wegen Meckerns)
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- Registriert: Samstag 24. Juni 2006, 21:33
von svk1899.de , genau auf den punkt gebracht!!:
Von Krise keine Spur - 1:1 in Hoffenheim
Geschrieben von Basti
Samstag, 11 November 2006
Was hat man vom Gastspiel in Hoffenheim nicht alles erwartet. Haushohe Niederlage, freier Fall und einen Klassenunterschied auf dem Spielfeld. Doch mit Anpfiff der Partie zwischen der TSG Hoffenheim und den Stuttgarter Kickers sollte sich ein anderes Bild zeigen, waren es doch die Gäste die couragiert auftraten und gleich in den Anfangsminuten mit Forechecking, Pressing und schnellem Kombinationsspiel deutlich signalisierten, nicht zum Spaß hier zu sein. Die in Orange spielenden Kickers erspielten sich zahlreiche gute Gelegenheiten und konnten durch Manuel Hartmann trockenem 16-Meter-Volley nach einer missglückten Hoffenheimer Abwehr mit 1:0 in Führung gehen. Anschließend verpassten es die Stuttgarter noch vor der Pause auf 2:0 zu erhöhen. Oliver Stierle hatte hierbei die wohl größte Chance, welche er aber kläglich vertendelte.
Auch nach dem Seitenwechsel kamen die Kickers immer wieder zu gefährlichen Angriffen über die äußerst quirrligen Stürmer Mesic und Okpala, während Hoffenheim die Defensive immer mehr auslöste und ein Offensivspiel aufzog. Nach ca. einer Stunde wendete sich das Blatt und die Gastgeber übernahmen die Kontrolle über das Spiel, fuhren Angriff um Angriff und wurden in der 76. Minute nach einem Eckball durch Francisco Copados Tor belohnt.
Der 1:1 Endstand ist für Hoffenheim fast schon schmeichelhaft, und von einer Krise bei den Kickers zu sprechen liegt angesichts dieser Topleistung fern.
Von Krise keine Spur - 1:1 in Hoffenheim
Geschrieben von Basti
Samstag, 11 November 2006
Was hat man vom Gastspiel in Hoffenheim nicht alles erwartet. Haushohe Niederlage, freier Fall und einen Klassenunterschied auf dem Spielfeld. Doch mit Anpfiff der Partie zwischen der TSG Hoffenheim und den Stuttgarter Kickers sollte sich ein anderes Bild zeigen, waren es doch die Gäste die couragiert auftraten und gleich in den Anfangsminuten mit Forechecking, Pressing und schnellem Kombinationsspiel deutlich signalisierten, nicht zum Spaß hier zu sein. Die in Orange spielenden Kickers erspielten sich zahlreiche gute Gelegenheiten und konnten durch Manuel Hartmann trockenem 16-Meter-Volley nach einer missglückten Hoffenheimer Abwehr mit 1:0 in Führung gehen. Anschließend verpassten es die Stuttgarter noch vor der Pause auf 2:0 zu erhöhen. Oliver Stierle hatte hierbei die wohl größte Chance, welche er aber kläglich vertendelte.
Auch nach dem Seitenwechsel kamen die Kickers immer wieder zu gefährlichen Angriffen über die äußerst quirrligen Stürmer Mesic und Okpala, während Hoffenheim die Defensive immer mehr auslöste und ein Offensivspiel aufzog. Nach ca. einer Stunde wendete sich das Blatt und die Gastgeber übernahmen die Kontrolle über das Spiel, fuhren Angriff um Angriff und wurden in der 76. Minute nach einem Eckball durch Francisco Copados Tor belohnt.
Der 1:1 Endstand ist für Hoffenheim fast schon schmeichelhaft, und von einer Krise bei den Kickers zu sprechen liegt angesichts dieser Topleistung fern.
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Ein Schritt aus der Krise
13.11.2006
Die Stuttgarter Kickers erreichen bei Top-Team TSG Hoffenheim ein 1:1 - Manuel Hartmann trifft
Hoffenheim (sip) - Es war das neunte Ligaspiel ohne Sieg in Folge. Andererseits brachten die Regionalliga-Fußballer der Stuttgarter Kickers Top-Team TSG Hoffenheim nach sieben teilweise deutlichen Erfolgen die ersten Punktverluste bei. Also kann das 1:1 (1:0) der "Blauen" durchaus als Schritt aus der Krise gewertet werden.
Kickers-Trainer Robin Dutt war froh über die starke Leistung seines Teams. Von einer Wende wollte er aber nicht sprechen: "Dazu müssen drei bis vier Spiele in die richtige Richtung gehen." Zudem sei eine Begegnung bei einem Spitzenteam nicht mit anderen zu vergleichen. Denn mit Ausnahme des 0:3 gegen den SV Wehen haben die Stuttgarter gegen die starken Gegner auch ihre guten Spiele abgeliefert, inklusive der beiden DFB-Pokalbegegnungen gegen den Hamburger SV und Hertha BSC Berlin. Der nächste Gradmesser folgt am kommenden Samstag gegen Kellerteam SV Elversberg im "Geisterspiel", zu dem der Verein nach dem Becherwurf in der Partie gegen Berlin verdonnert wurde.
Dutt setzte wieder auf eine Vierer-Abwehrkette und gönnte dem zuletzt indisponierten Laszlo Kanyuk eine Pause. Das Wichtigste aber: Die Mannschaft kaufte dem Favoriten von Beginn an mit viel Einsatz den Schneid ab, so dass die Hoffenheimer schwer ins Spiel fanden. Die Führung der Stuttgarter durch einen sehenswerten Schuss von Manuel Hartmann war verdient (16.). Auch in der Folge waren die Gäste die bessere Mannschaft und hatten einige Chance. Allein Oliver Stierle hatte zwei Mal das 2:0 auf dem Fuß.
Erst ab einer Stunde wurde der Druck der Hoffenheimer größer. Die Folge: Francisco Copado köpfte nach einem Eckball zum 1:1 ein (76.). Nun hatten die Kickers einige bange Minuten zu überstehen, ehe Hoffenheims Matthias Keller mit Gelb-Rot vom Platz musste (85.).
"In der ersten 60 Minuten habe ich eigentlich nur ein gutes Regionalligaspiel des Gegners gesehen. Die Kickers haben sehr gut gespielt, wir hatten viele Abspielfehler, die wir so lange nicht mehr gesehen haben", ärgerte sich Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick. Dutt, der seine Mannschaft gerne länger druckvoll gesehen hätte, hofft nun, dass das Ergebnis den Spielern Auftrieb gibt: "Ich bin mit unserer Leistung hoch zufrieden. Das muss die Grundlage für die nächsten Spiele sein."
ez-online.de
13.11.2006
Die Stuttgarter Kickers erreichen bei Top-Team TSG Hoffenheim ein 1:1 - Manuel Hartmann trifft
Hoffenheim (sip) - Es war das neunte Ligaspiel ohne Sieg in Folge. Andererseits brachten die Regionalliga-Fußballer der Stuttgarter Kickers Top-Team TSG Hoffenheim nach sieben teilweise deutlichen Erfolgen die ersten Punktverluste bei. Also kann das 1:1 (1:0) der "Blauen" durchaus als Schritt aus der Krise gewertet werden.
Kickers-Trainer Robin Dutt war froh über die starke Leistung seines Teams. Von einer Wende wollte er aber nicht sprechen: "Dazu müssen drei bis vier Spiele in die richtige Richtung gehen." Zudem sei eine Begegnung bei einem Spitzenteam nicht mit anderen zu vergleichen. Denn mit Ausnahme des 0:3 gegen den SV Wehen haben die Stuttgarter gegen die starken Gegner auch ihre guten Spiele abgeliefert, inklusive der beiden DFB-Pokalbegegnungen gegen den Hamburger SV und Hertha BSC Berlin. Der nächste Gradmesser folgt am kommenden Samstag gegen Kellerteam SV Elversberg im "Geisterspiel", zu dem der Verein nach dem Becherwurf in der Partie gegen Berlin verdonnert wurde.
Dutt setzte wieder auf eine Vierer-Abwehrkette und gönnte dem zuletzt indisponierten Laszlo Kanyuk eine Pause. Das Wichtigste aber: Die Mannschaft kaufte dem Favoriten von Beginn an mit viel Einsatz den Schneid ab, so dass die Hoffenheimer schwer ins Spiel fanden. Die Führung der Stuttgarter durch einen sehenswerten Schuss von Manuel Hartmann war verdient (16.). Auch in der Folge waren die Gäste die bessere Mannschaft und hatten einige Chance. Allein Oliver Stierle hatte zwei Mal das 2:0 auf dem Fuß.
Erst ab einer Stunde wurde der Druck der Hoffenheimer größer. Die Folge: Francisco Copado köpfte nach einem Eckball zum 1:1 ein (76.). Nun hatten die Kickers einige bange Minuten zu überstehen, ehe Hoffenheims Matthias Keller mit Gelb-Rot vom Platz musste (85.).
"In der ersten 60 Minuten habe ich eigentlich nur ein gutes Regionalligaspiel des Gegners gesehen. Die Kickers haben sehr gut gespielt, wir hatten viele Abspielfehler, die wir so lange nicht mehr gesehen haben", ärgerte sich Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick. Dutt, der seine Mannschaft gerne länger druckvoll gesehen hätte, hofft nun, dass das Ergebnis den Spielern Auftrieb gibt: "Ich bin mit unserer Leistung hoch zufrieden. Das muss die Grundlage für die nächsten Spiele sein."
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- Ruby
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- Registriert: Mittwoch 27. September 2006, 17:44
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Die Krise macht Pause
Das 1:1 der Stuttgarter Kickers in Hoffenheim: gut für die Moral, nicht für die Tabelle
HOFFENHEIM. Die Stuttgarter Kickers sind zwar auch im neunten Punktspiel der Fußball-Regionalliga nacheinander ohne Sieg geblieben, doch das 1:1 bei der TSG Hoffenheim macht Mut: "Ich hoffe, die Talfahrt ist zu Ende", sagt der Mittelfeldspieler Manuel Hartmann.
Von Joachim Klumpp
Nach den 90 Minuten ballte Ralf Rangnick kurz beide Fäuste. Eine kleine Geste mit großer Aussagekraft. Der Trainer der TSG Hoffenheim war froh, dass seine Mannschaft gegen die Stuttgarter Kickers beim 1:1 (0:1) vor 3150 Fans wenigstens einen Punkt gerettet hatte. Was er später verbal unterstrich: "Heute hatte man phasenweise das Gefühl, wir hätten zuletzt achtmal nicht gewonnen und die Kickers zwölf Spiele nicht verloren", lobte Rangnick den Gegner. Zu Recht.
Die Kickers waren nach den verunsicherten und schwachen Auftritten der vergangenen Wochen nicht wieder zu erkennen. Von der ersten Minute an wirkte die Mannschaft geistig frischer und engagierter. Was auch mit der Grundordnung auf dem Platz zusammenhing. "Bei unserem kleinen Kader hofft man, dass sich langsam eine Wunschformation findet", sagte Dutt. Die Rückkehr zur Viererkette mit den Außenverteidigern Moritz Steinle (rechts) und Nico Kanitz (links) kam dieser Vision schon sehr nahe, und das laufstarke Mittelfeld um die defensiven Hartmann und Akcay ließ Hoffenheim durch frühes Pressing nur selten zur Entfaltung kommen. Dazu nähert sich Oliver Stierle seiner Bestform, als Krönung fehlte nur noch das Tor zum 2:0, das er kurz vor und nach der Pause auf dem Fuß hatte, "und an diesem Tage wohl die Entscheidung gewesen wäre", wie Dutt später sagte. So aber blieb es bei der Führung durch Manuel Hartmann, die Copado nach einem Eckball egalisieren konnte.
Und deshalb blieb als Tenor bei den Kickers: mit der Leistung sind wir zufrieden, mit dem Ergebnis nur bedingt. "Man darf nicht vergessen, dass wir in einem Spiel auf hohem Niveau nur einen Punkt geholt haben", rückte Dutt die Realität zurecht. Die da heißt: alles beim Alten, die Kickers haben nach wie vor zehn Punkte Rückstand auf einen der Plätze, die zum Aufstieg berechtigen, wovon derzeit aber niemand spricht. "Was nicht heißt", so Dutt, "dass wir dieses Thema abgehakt haben." Aber die Favoritenbürde tragen andere: Hoffenheim natürlich, und auch Wehen, eine Mannschaft die in den vergangenen Jahren stets im Vorderfeld mitmischte. "Aber dass sie so einen Lauf haben, kommt doch etwas unerwartet", so Dutt. Denn die 34 Punkte bedeuten hochgerechnet auf die Saison 70 Zähler - ein Spitzenwert (Saarbrücken reichten schon 53 Punkte zum Aufstieg). Und in der Nordgruppe weist der Spitzenreiter derzeit auch nur 28 Punkte auf.
Doch die ganzen Quervergleiche helfen den Kickers nicht weiter, letztendlich können sie sich nur selbst helfen. "Ich hoffe, dass die Talfahrt beendet ist", sagte Manuel Hartmann. Warum? "Heute haben endlich mal alle so gespielt, wie sie es können." Und auch der Trainer rückte die Mannschaft in den Mittelpunkt. Nachdem Dutt trotz der Durststrecke in den vergangenen Tagen einen wohltuend sachlichen Eindruck vermittelt hatte, sagte er am Samstag: "Die Mannschaft hat die Vorgaben aggressiv umgesetzt". Nicht mehr und nicht weniger. Er lobte die taktische Aufnahmefähigkeit, nachdem man das Spielsystem am Freitag lediglich eine halbe Stunde trainieren konnte. Es blieb eben nicht viel Zeit. "Ich habe auch nicht mit jedem Spieler Einzelgespräche führen können" fügte Dutt noch hinzu. Und überhaupt: aus psychologischer Sicht war das ein einfaches Spiel: "Wir hatten ja nichts zu verlieren."
Nächsten Samstag sieht das anders aus: Gegen Elversberg, vor leeren Rängen. Auch ein psychologischer Aspekt. "Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht", gibt Dutt zu. Doch dazu bleiben ja noch fünf Tage Zeit. Das könnte reichen, wenn man bedenkt, was die Kickers in den zwei Tagen zwischen Kassel und Hoffenheim geschafft haben.
Kickers: Yelldell - Steinle, Yildiz, Härter, Kanitz - Benda (79. Schlabach), Hartmann, Akcay, Stierle - Mesic, Okpala (83. Bischoff).
Tore: 0:1 Hartmann (16.), 1:1 Copado (75.).
Gelb-rote Karte: Keller (Hoffenheim, 76.).
Das 1:1 der Stuttgarter Kickers in Hoffenheim: gut für die Moral, nicht für die Tabelle
HOFFENHEIM. Die Stuttgarter Kickers sind zwar auch im neunten Punktspiel der Fußball-Regionalliga nacheinander ohne Sieg geblieben, doch das 1:1 bei der TSG Hoffenheim macht Mut: "Ich hoffe, die Talfahrt ist zu Ende", sagt der Mittelfeldspieler Manuel Hartmann.
Von Joachim Klumpp
Nach den 90 Minuten ballte Ralf Rangnick kurz beide Fäuste. Eine kleine Geste mit großer Aussagekraft. Der Trainer der TSG Hoffenheim war froh, dass seine Mannschaft gegen die Stuttgarter Kickers beim 1:1 (0:1) vor 3150 Fans wenigstens einen Punkt gerettet hatte. Was er später verbal unterstrich: "Heute hatte man phasenweise das Gefühl, wir hätten zuletzt achtmal nicht gewonnen und die Kickers zwölf Spiele nicht verloren", lobte Rangnick den Gegner. Zu Recht.
Die Kickers waren nach den verunsicherten und schwachen Auftritten der vergangenen Wochen nicht wieder zu erkennen. Von der ersten Minute an wirkte die Mannschaft geistig frischer und engagierter. Was auch mit der Grundordnung auf dem Platz zusammenhing. "Bei unserem kleinen Kader hofft man, dass sich langsam eine Wunschformation findet", sagte Dutt. Die Rückkehr zur Viererkette mit den Außenverteidigern Moritz Steinle (rechts) und Nico Kanitz (links) kam dieser Vision schon sehr nahe, und das laufstarke Mittelfeld um die defensiven Hartmann und Akcay ließ Hoffenheim durch frühes Pressing nur selten zur Entfaltung kommen. Dazu nähert sich Oliver Stierle seiner Bestform, als Krönung fehlte nur noch das Tor zum 2:0, das er kurz vor und nach der Pause auf dem Fuß hatte, "und an diesem Tage wohl die Entscheidung gewesen wäre", wie Dutt später sagte. So aber blieb es bei der Führung durch Manuel Hartmann, die Copado nach einem Eckball egalisieren konnte.
Und deshalb blieb als Tenor bei den Kickers: mit der Leistung sind wir zufrieden, mit dem Ergebnis nur bedingt. "Man darf nicht vergessen, dass wir in einem Spiel auf hohem Niveau nur einen Punkt geholt haben", rückte Dutt die Realität zurecht. Die da heißt: alles beim Alten, die Kickers haben nach wie vor zehn Punkte Rückstand auf einen der Plätze, die zum Aufstieg berechtigen, wovon derzeit aber niemand spricht. "Was nicht heißt", so Dutt, "dass wir dieses Thema abgehakt haben." Aber die Favoritenbürde tragen andere: Hoffenheim natürlich, und auch Wehen, eine Mannschaft die in den vergangenen Jahren stets im Vorderfeld mitmischte. "Aber dass sie so einen Lauf haben, kommt doch etwas unerwartet", so Dutt. Denn die 34 Punkte bedeuten hochgerechnet auf die Saison 70 Zähler - ein Spitzenwert (Saarbrücken reichten schon 53 Punkte zum Aufstieg). Und in der Nordgruppe weist der Spitzenreiter derzeit auch nur 28 Punkte auf.
Doch die ganzen Quervergleiche helfen den Kickers nicht weiter, letztendlich können sie sich nur selbst helfen. "Ich hoffe, dass die Talfahrt beendet ist", sagte Manuel Hartmann. Warum? "Heute haben endlich mal alle so gespielt, wie sie es können." Und auch der Trainer rückte die Mannschaft in den Mittelpunkt. Nachdem Dutt trotz der Durststrecke in den vergangenen Tagen einen wohltuend sachlichen Eindruck vermittelt hatte, sagte er am Samstag: "Die Mannschaft hat die Vorgaben aggressiv umgesetzt". Nicht mehr und nicht weniger. Er lobte die taktische Aufnahmefähigkeit, nachdem man das Spielsystem am Freitag lediglich eine halbe Stunde trainieren konnte. Es blieb eben nicht viel Zeit. "Ich habe auch nicht mit jedem Spieler Einzelgespräche führen können" fügte Dutt noch hinzu. Und überhaupt: aus psychologischer Sicht war das ein einfaches Spiel: "Wir hatten ja nichts zu verlieren."
Nächsten Samstag sieht das anders aus: Gegen Elversberg, vor leeren Rängen. Auch ein psychologischer Aspekt. "Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht", gibt Dutt zu. Doch dazu bleiben ja noch fünf Tage Zeit. Das könnte reichen, wenn man bedenkt, was die Kickers in den zwei Tagen zwischen Kassel und Hoffenheim geschafft haben.
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- McVillager
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Und der Hoffenheimer Torhüter ebenfalls. Sagt einiges über unsere Chancen aus.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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- DirtyToby
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Irgendwie scheint er in den letzten Spielen zu seiner Form von letzter Saison zurück zu finden. Damals war es zum Teil schon sehr stark, wenn er links offensiv gespielt hat. Hoffentlich wird er wieder so gut, und dahinter Kanitz!Roland hat geschrieben:Oliver Stierle ist heute in der KICKER-Elf des Tages. Glückwunsch !!!
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
- Blauer Bayer
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Was bitteschön will mir dieser Satz sagenDie Stuttgarter Kickers, nun schon neun Spiele ohne Sieg, hatte die TSG Hoffenheim, den großen Aufstiegsfavoriten der Fußball-Regionalliga, beim 1:1 am Rande einer Niederlage. "Wir können mit den Spitzenmannschaften mithalten", freute sich Kickers-Präsident Hans Kullen trotz des Remis. "Es war richtig ist, an Trainer Robin Dutt festzuhalten."
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