Mathematiker Perelman lehnt als erster Fields-Medaille ab

Themen abseits vom Fussball
peeknockyo

Beitrag von peeknockyo »

Felix B. hat geschrieben:
DirtyToby hat geschrieben:
JJ hat geschrieben:zählt doch selbst mal alle EU Mitgliedsländer auf und für "Freaks" noch die dazugehörigen Hauptstädte.
Sollte man eigentlich wissen, aber da hapert es wohl bei der Mehrzahl der Bürger
Muss ich ehrlich gestehen, die Länder würde ich noch hinbekommen, aber sicher nicht alle Hauptstädte. Bei Zypern, Malta, Slowakei...
Nikosia, La Valleta und Bratislava ;) ;)

Das betrachte ich aber eher als Zuckerl. Aber man sollte die Länder schon auf der Karte zuordnen können, wenn man Slowakei und Slowenien verdreht in ordnung, aber dass Holland nicht im Süden Europas liegt und Italien nicht in Skandinavien, das setze ich vorraus.
Wie war das nochmal beim TV-Total Erstwählercheck zur Europawahl?

Ja Slowakei und Slowenien zu verdrehen ist eigentlich kein Fehler, mach ich mit Vorliebe, vor allem die beiden HAuptstädte Ljubiliana und Bratislava (Preßburg *hüstel*).

Kann mal jemand das Thema in "der große Bildungsthread" umändern? :lol:
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Heiko K.
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Beitrag von Heiko K. »

Na immerhin haben wir jetzt ein paar Hauptstädte gelernt. :roll: Es geht also schon aufwärts.

Wobei es die zu meiner Schulzeit teilweise noch gar nicht gab...
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EliteSued
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Beitrag von EliteSued »

wir haben in deutschland doch ein generelles problem, was den leistungswillen und auch das elite-denken angeht. durchschnitt ist völlig in ordnung und alles was darüber hinaus geht erzeugt neid und missgunst.

das wird schon vom elternhaus in die schulen transportiert und auch von vielen lehrern (teils unterbewusst) propagiert .

und wenn dann noch ein lehrplan dazukommt, wie er derzeit einfach existiert (ich kann mich erinnern, dass wir aufm gymi die monsunwinde indiens lernen mussten, aber nicht die geografischen ausprägungen deutschlands kannten), dann kann es nur bergab gehen.

des weiteren kommen dann noch so themen wie mangelnde allgemeinbildung, unkenntnis über bwl/vwl und daraus resultierend mangelndes geld- und marktwirtschaftliches bewusstsein etc. dazu.

kurzum ein sauhaufen!
kickers rauf - bahnhof runter

szene f - ffm
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Martin
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Beitrag von Martin »

EliteSued hat geschrieben: (ich kann mich erinnern, dass wir aufm gymi die monsunwinde indiens lernen mussten, aber nicht die geografischen ausprägungen deutschlands kannten)
kommt mir bekannt vor :lol: also wenn du zu dem thema mal ne auffrischung brauchst, des referat dazu hab ich noch aufm rechner :wink:
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JJ
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Beitrag von JJ »

EliteSued hat geschrieben:wir haben in deutschland doch ein generelles problem, was den leistungswillen und auch das elite-denken angeht. durchschnitt ist völlig in ordnung und alles was darüber hinaus geht erzeugt neid und missgunst.

das wird schon vom elternhaus in die schulen transportiert und auch von vielen lehrern (teils unterbewusst) propagiert .
Du weisst gar nicht wie sehr Du mir aus der Seele sprichst.

Es ist einfach zu kotzen diese Neidgesellschaft.
(Meine derzeitige Signatur zielt genau auf diesen Punkt hin)
Während andere Nationen bewusst Eliten aufbauen (vgl. Frankreich mit der École Polythechnique, HEC, ESSEC, INSEAD oder die USA Harvard,Yale,Princeton,Wharton,MIT,Berkeley,Stanford England mit Oxford,Cambridge,LSE,LSB et.c) versuchen Politiker und weite Teile der Gesellschaft eine ständige Gleichmacherei.

Kein Mensch ist gleich und wenn wir endlich ehrlich zueinander sind gibt es was die Ausbildung angeht (und nur die) einfach angeborene Unterschiede was die Intelligenz angeht zudem spielt die Art der Erziehung eine gewaltige Rolle. Gerade wir Deutschen müssten doch wissen was Eliten, d.h. sehr begabt Menschen für dieses Land tun können. Ferdinand Porsche, Albert Einstein, Heinrich Kissinger (a.k.a. Henry Kissinger), Werner von Braun, Adorno, Werner Heisenberg etc..

Ohne Eliten und somit eine gezielte Eliten Förderung ist Deutschlands Zukunft alles andere als rosig. Und ohen zu politisieren gibt es zumindest mir zu denken, dass gerade Parteien wie die SPD und insbesondere die SED-Nachfolgepartei Die Linke/PDS sowie die verschiedensten Gewerkschaften (was die eigentlich in der Bildungspolitik zu suchen haben ist mir schleierhaft!!) sich wehement gegen eine solche Förderung Hochbegabter wehren.

Ich möchte hier nur einmal anmerken, dass Deutschland bis vor wenigen Jahren einmal führend in der Atomforschung war und hier diverse Wissenschaftler hervorgebracht hat die weltweit bekannt waren. Durch die für rational denkende Menschen etwas seltsam anmutende, populistische Entscheidung die Atomkraft völlig abzuschalten sind wir in diesem (bedeutenden) Gebiet der Energiewissenschaften nunmehr von der Weltbühne verschwunden und die Wissenschaftler sind nun in des USA, Frankreich und Japan am forschen.

Mit einer solchen Einstellung und einer solchen verfehlten Politik wird die Flucht begabter Wissenschaftler und somit auch Forschungsintensiver Unternehmen weitergehen, mit erheblichen Konsequenzen für Deutschland.
Die Politik ist sich einige, dass wir als Industrienation langfristig nicht wettbewerbsfähig sind mit den USA, China, Indien und Japan und stattdessen den Tertiären Sektor (Dienstleistung) ausbauen müssen.
Nur wenn uns weiterhin die Denker davonlaufen frag ich mich wie das gehen soll.

Um es auch einmal aus der Perspektive eines Amerikaners zu sagen: Ohne die hoch begabten und unternehmerischen Deutschen, die im 17. und 18.Jahrhundert und insb. nach dem 2. Weltkrieg in die USA eingewandert und meist auch schnell Staatsbürger der USA wurden wären die USA bei weitem nicht so führend auf den meisten Gebieten.
(Jeder 4. Amerikaner hat Deutsche Wurzeln!)

Derzeit verbauen wir uns in der Gegenwart unsere Zukunft
Es sind der Worte genügend gewechselt lasst mich endlich Taten sehen. (Goethe)
peeknockyo

Beitrag von peeknockyo »

JJ hat geschrieben:
EliteSued hat geschrieben:wir haben in deutschland doch ein generelles problem, was den leistungswillen und auch das elite-denken angeht. durchschnitt ist völlig in ordnung und alles was darüber hinaus geht erzeugt neid und missgunst.

das wird schon vom elternhaus in die schulen transportiert und auch von vielen lehrern (teils unterbewusst) propagiert .
Du weisst gar nicht wie sehr Du mir aus der Seele sprichst.

Es ist einfach zu kotzen diese Neidgesellschaft.
(Meine derzeitige Signatur zielt genau auf diesen Punkt hin)
Während andere Nationen bewusst Eliten aufbauen (vgl. Frankreich mit der École Polythechnique, HEC, ESSEC, INSEAD oder die USA Harvard,Yale,Princeton,Wharton,MIT,Berkeley,Stanford England mit Oxford,Cambridge,LSE,LSB et.c) versuchen Politiker und weite Teile der Gesellschaft eine ständige Gleichmacherei.

Kein Mensch ist gleich und wenn wir endlich ehrlich zueinander sind gibt es was die Ausbildung angeht (und nur die) einfach angeborene Unterschiede was die Intelligenz angeht zudem spielt die Art der Erziehung eine gewaltige Rolle. Gerade wir Deutschen müssten doch wissen was Eliten, d.h. sehr begabt Menschen für dieses Land tun können. Ferdinand Porsche, Albert Einstein, Heinrich Kissinger (a.k.a. Henry Kissinger), Werner von Braun, Adorno, Werner Heisenberg etc..

Ohne Eliten und somit eine gezielte Eliten Förderung ist Deutschlands Zukunft alles andere als rosig. Und ohen zu politisieren gibt es zumindest mir zu denken, dass gerade Parteien wie die SPD und insbesondere die SED-Nachfolgepartei Die Linke/PDS sowie die verschiedensten Gewerkschaften (was die eigentlich in der Bildungspolitik zu suchen haben ist mir schleierhaft!!) sich wehement gegen eine solche Förderung Hochbegabter wehren.

Ich möchte hier nur einmal anmerken, dass Deutschland bis vor wenigen Jahren einmal führend in der Atomforschung war und hier diverse Wissenschaftler hervorgebracht hat die weltweit bekannt waren. Durch die für rational denkende Menschen etwas seltsam anmutende, populistische Entscheidung die Atomkraft völlig abzuschalten sind wir in diesem (bedeutenden) Gebiet der Energiewissenschaften nunmehr von der Weltbühne verschwunden und die Wissenschaftler sind nun in des USA, Frankreich und Japan am forschen.

Mit einer solchen Einstellung und einer solchen verfehlten Politik wird die Flucht begabter Wissenschaftler und somit auch Forschungsintensiver Unternehmen weitergehen, mit erheblichen Konsequenzen für Deutschland.
Die Politik ist sich einige, dass wir als Industrienation langfristig nicht wettbewerbsfähig sind mit den USA, China, Indien und Japan und stattdessen den Tertiären Sektor (Dienstleistung) ausbauen müssen.
Nur wenn uns weiterhin die Denker davonlaufen frag ich mich wie das gehen soll.

Um es auch einmal aus der Perspektive eines Amerikaners zu sagen: Ohne die hoch begabten und unternehmerischen Deutschen, die im 17. und 18.Jahrhundert und insb. nach dem 2. Weltkrieg in die USA eingewandert und meist auch schnell Staatsbürger der USA wurden wären die USA bei weitem nicht so führend auf den meisten Gebieten.
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Derzeit verbauen wir uns in der Gegenwart unsere Zukunft
Absolut richtig. Komme grade aus Amerika und jeder zweite Betrieb - könnte man zumindest meinen - wurde von einem Deutschen (Einwanderer) gegründet!

Der Sache mit dieser "Neidgesellschaft" kann ich absolut zustimmen. Was ist das für ein Land, in dem Fleiß und Arbeit mit Neid und Missgunst belohnt werden? In Sachen Atomforschung sag ich gar nix, da wissen wir ja welchem Hippiepack wir das zu verdanken haben :roll:

Und dass die Eliten gefördert werden sollten, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Stattdessen versucht man Bildung durch Studiengebühren käuflich zu machen, wobei ich gegen Studiengebühren generell nichts einzuwenden habe, solange sie fair und für jeden Bürger halbwegs finnanzierbar sind. Vor allem das Konzept der CDU gefällt mir dabei sehr gut: Erst studieren, danach Studiengebühren bezahlen. Nur ich bin mir sicher, dass sich niemand diesbezüglich amerikanische Verhältnisse wünscht.
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DirtyToby
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Beitrag von DirtyToby »

Wie siehst du persönlich denn den aktuellen Plan mit 500 € Studiengebühren, wie er jetzt eingeführt wird?
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peeknockyo

Beitrag von peeknockyo »

Ich finde das Konzept nicht schlecht. Wie gesagt, selbst wenn man den finanziellen Aufwand beim Studienbeginn noch nicht betreiben kann, steht es einem offen einen Kredit bei der Landesbank (?) aufzunehmen. Kann der Kredit wider erwarten nicht zurück gezahlt werden, haften meiner Meinung sogar die Universitäten/Hochschulen dafür. Die Frage ist nur, ob es bei einem Studium, für das sehr viele Semester nötig sind, Sinn macht, eine junge Person so hoch verschuldet ins Arbeitsleben zu schicken.
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JJ
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Beitrag von JJ »

peeknockyo hat geschrieben: Die Frage ist nur, ob es bei einem Studium, für das sehr viele Semester nötig sind, Sinn macht, eine junge Person so hoch verschuldet ins Arbeitsleben zu schicken.
Gehen wir einmal von einer Studiendauer von 11 Semester aus (ist in Hohenheim für ein vergleichsweise doch etwas längeres Studium der Wirtschaftswissenschaften die Durchschnittsstudienzeit) und nehmen wir einmal an, dass in dieser Zeit die Studiengebühren im Schnitt 750€ betragen (ich denke die 500€ werden sich noch ein wenig erhöhen)

Sind also für Studiengebühren Schulden i.H.v. 8.250 € ohne Verzinsung. Bei einer relativ niedrigen Verzinsung, die man beispielsweise bei KfW Studienkrediten oder Bildungsdarlehen zahlt, sagen wir 15.000 €.
Das Berufseintrittsalter von deutschen Akademikern liegt (im internationalen Vergleich deutlich später) bei derzeit 28 / 29 Jahren.
Gehen wir vom gesetzlichen Rentenalter, also Berufsaustrittsalter von 65 Jahren so haben wir derzeit als Akademiker c.a. 36 Jahre Berufsleben. (was ganz klar das derzeitige Dilemma in Deutschland wiederspiegelt: Wir arbeiten ca. 40 Jahre, gehen mit 65 in Rente, meist früher, und müssen in diesen Jahren für ca. 25 Jahre Erwerbslosigkeit in der Rente vorsorgen)

36 Jahre mit einem Durchschnittseinkommen von 40.000 € (ein Akademiker verdient im Schnitt das 1,56 fache eines Nicht-Akademikers)
Das sind also c.a. 500 € pro Erwerbsjahr. Um es kurz auszudrücken in der Regel lohnt es sich auch einen solchen "Berg" an Schulden einzugehen.
Man bedenke natürlich, dass hier die jeweilige Einsatzbereitschaft und die individuelle Leistung im Studium sehr viel zählt. Ich kann nur jeden dazu anhalten sich früh zu überlegen wo die Reise hin gehen soll.
--> No Pain No Glory!

Nur mal zur Info: Das Verhältnis Studenten zu Professoren beträgt in Deutschland im Schnitt 70 : 1. An amerikanischen Eliteschulen ist das Verhältnis 9 : 1. In Deutschland gibt es nur wenige Schulen die ein vergleichbares Verhältnis aufweisen (WHU, EBS).
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DirtyToby
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Beitrag von DirtyToby »

Naja, schauen wir mal, ob sich jetzt evtl. mit der Förderung der 10 deutschen "Elite(forschungs)unis" was ändert
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JJ
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Beitrag von JJ »

DirtyToby hat geschrieben:Naja, schauen wir mal, ob sich jetzt evtl. mit der Förderung der 10 deutschen "Elite(forschungs)unis" was ändert
Kurz dazu:

Das von Herrn Schröder entwickelte Eliten-Förderprogramm für 10 vermeintliche Top Unis in Deutschland ist wie folgt aufgebaut:

Die Gesamt_Fördersumme beträgt 1,9 Milliarden Euro. Hört sich auf den ersten Blick ganz ordentlich an ABER: dies ist das Budget bis 2011, also für 6 Jahre. Das macht also im Jahr eine Förderug von ca. 0,3 Milliarden Euro also 300 Millionen Euro.

Der Etat der LMU München, einer der Elite Universitäten in Deutschland beträgt derzeit 1 Milliarde Euro wovon ca. 58 % auf die Uni Klinik entfallen und somit nicht unmittelbar der Forschung und Lehre. Aber sei es drum nehmen wir diese 1 Mrd. € als Forschungs- und Lehretat der LMU.

Zum Vergleich: Die Harvard University in Cambridge, Massachussetts, die wohl renommierteste Universität der Welt, hat ein Stiftungsvermögen von 26 Milliarden $ und ein Jahresbudget von 2,7 Milliarden $.

Harvard_______2,7 Milliarden $________Studentenzahl: 20.000
LMU __________1,0 Milliarden €________Studentenzahl 47.000

--> Harvard hat also ein fast ein dreimal so grossen Jahresetat bei einer nur halb so grossen Studentenzahl.

Ich lach mich immer wieder kaputt wenn man meint durch 30 Mio. € pro Jahr (Fördersumme 300 Millionen im Jahr auf 10 Universitäten verteilt) eine Eliteuniversität vom Maßstab der Harvard University, des MIT, Oxford, Cambridge, École Polytechnique zu schaffen.[/b]

Nur zur Info:
Die Spenden-Kultur reicher Menschen an ihre Alma-Mater ist in den USA und England weit mehr ausgeprägt als in Deutschland. Die größte Spende in der US-Hochschulgeschichte erhielt 2001 die California Institute of Technology 600 Millionen US-Dollar von Gordon Moore (Gründer von Intel, der einen Bachelor in Chemie sowie eine Ph.D. (=Prof) in Chemie und Physik an der University of California erworben hatte).
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pipes
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Beitrag von pipes »

peeknockyo hat geschrieben:@pipes: Bei den Amis mag zwar vieles schlecht sein, wie z.B. dass auf die "Elementary School" eine eingleisige High School folgt. Jedoch war die Kickers Mannschaft von 2000/2001 auch grottig und Heberle war trotzdem gut.
??? Und das soll jetzt ne Begründung sein? Wollen wir in Zukunft also auch aus jeder Klasse mit 30 Schülern, einen einzigen der gut ist?

:roll:
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pipes
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Beitrag von pipes »

EliteSued hat geschrieben:wir haben in deutschland doch ein generelles problem.....
...kurzum ein sauhaufen!
Danke - du hast in der Kürze alle wichtigen Punkte genannt.
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DirtyToby
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Beitrag von DirtyToby »

Naja, das man die deutschen "Eliteunis" in keinster Weise mit den weltweit führenden vergleichen kann, ist ja klar. Da können wir uns noch nicht einmal die entsprechenden Proffesoren für leisten. Da geht halt in den USA gerade in Harvard und Co auch viel über die Studiengebühren. Außerdem denke ich, dass die von dir angegebenen Daten nicht ganz stimmen. Bei der LMU müsste es sich um den Gesamtetat handeln, während es sich bei Harvard sogar nur um den Forschungsetat handelt!!! Aber mal schauen, wie es weiter geht. durch die Studiengebühren fließen nun z.B. jährlich 17 Millionen mehr an die Uni Karlsruhe. Dadurch wird der Forschungsetat fast verdoppelt (der Rest des Etats geht an Gehältern etc. drauf). Dazu kommen dann noch die (zugegebenermaßen nicht gerade enormen) Fördergelder.
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Beitrag von JJ »

DirtyToby hat geschrieben:Da geht halt in den USA gerade in Harvard und Co auch viel über die Studiengebühren.
Harvard (wie auch Yale, MIT, Stanford etc.) haben im Durchschnitt einen Anteil der Studiengebühren am Gesamtbudget von 22-25 %.

Also ein relativ(!) geringer Teil. Der Unterschied machen einfach die Spenden, sowie im Fall von Harvard die geniale Investitionen von Jack R. Meyer zurück dem ehemalige Präsidenten der Universität.
Nimm nur einmal beispielhaft die Harvard Business Review. Die hat eine Auflage von 250.000 weltweit. Das ist enorm und nur ein Teil der verschiedenen Finanzierungsquellen und Unternehmungen der Harvard University. Man denke nur an das Merchendising (Harvard T-Shirts etc.). Einfach sehr vielfältig.

Sei es drum. In einer solchen Liga kommen die Deutschen Unis mittelfristig, wenn nicht gar langfristig nicht. Umso wichtiger ist es, dass wir nicht in manchen Technologien völlig in Rückstand geraten und diejenigen Instituten die immernoch weltweit führend sind wie das Max Planck Institut weiter ausbauen.
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Beitrag von Heiko K. »

JJ hat geschrieben: Harvard_______2,7 Milliarden $________Studentenzahl: 20.000
Das wäre dann ein Budget von 135.000 Dollar pro Student und Jahr. Mit der Länge eines Studiums multipliziert kommt da eine Summe raus...
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peeknockyo

Beitrag von peeknockyo »

pipes hat geschrieben:
peeknockyo hat geschrieben:@pipes: Bei den Amis mag zwar vieles schlecht sein, wie z.B. dass auf die "Elementary School" eine eingleisige High School folgt. Jedoch war die Kickers Mannschaft von 2000/2001 auch grottig und Heberle war trotzdem gut.
??? Und das soll jetzt ne Begründung sein? Wollen wir in Zukunft also auch aus jeder Klasse mit 30 Schülern, einen einzigen der gut ist?

:roll:
nein, aber wenn der HSV (für alle doofen = deutsches Schulsystem) günter heberle (für alle doofen = Amerikanisches Wahlfachsystem) verpflichtet, ist das eine Stärkung für den HSV (deutsches Schulsystem) auch wenn er bei den Kickers (für alle doofen = amerikanisches Schulsystem) im Team die Leistung der Mannschaft nicht verbessert hat.

Kurzum, du hast mein Beispiel entweder nicht richtig verstanden oder aufgrund von Sturheit einfach ignoriert :wink:
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Beitrag von pipes »

peeknockyo hat geschrieben:Kurzum, du hast mein Beispiel entweder nicht richtig verstanden oder aufgrund von Sturheit einfach ignoriert :wink:
:-) Ich habe es nicht verstanden - und verstehe es immer noch nicht :D :D
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peeknockyo

Beitrag von peeknockyo »

egal, sag einfach dass ich recht hab :wink:
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Beitrag von pipes »

peeknockyo hat geschrieben:egal, sag einfach dass ich recht hab :wink:
du hast vermutlich recht :P
Ne, das Thema ist viel zu ernst, als wenn ich dir hier einfach so recht geben könnte. :D :D
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