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Verfasst: Montag 9. April 2007, 13:14
von DJ Thommy
Felix B. hat geschrieben:Man muss differenzieren zwischen einem quasi vermitteln von möglichen Sponsoren, denn das können wirklich die Fans tun. Aber wiederrum ist es auch richtig dass man als Fan keine Verträge abschließt und mit der Lupe auf Sponsoren Suche gehen sollte, dafür gibt es beim Verein hauptamtlich angestellte Personen.
sehr richtig felix. es bricht sich keiner einen zacken aus der krone wenn er "unseren blauen" einen tipp in bezug auf einen möglichen neuen sponsor geben kann.
Verfasst: Montag 9. April 2007, 15:04
von Ølli
Felix B. hat geschrieben:Ich denke ein kleiner Verein muss sich etwas aufbauen was ihn besonders macht. St.Pauli macht sich durch seine Einstellung und wie der Verein läuft, auch durch die Leute eben besonders. ....
Genau Felix, davon träume ich auch !
Als Beispiel nur mal der der Nachbericht vom Derby in Hamburg letzte Woche, 18.000 Auswärtsfans und 6.000 Heimfans, Gänsehaut, ein 0:0 das nicht langweilt, die SPIELER bedanken sich bei den FANS gleich doppelt: Einmal mit Leistung, am Ende noch mit einem Transparent.
O.K., ich träum weiter .-), wer mitträumen will:
http://www.fcstpauli.de/sp/pages/saison ... iel_30.php
Verfasst: Montag 9. April 2007, 15:44
von chrismass
Warum können die Kickers nicht in der zweiten Liga mithalten? Natürlich können wir keine Besucherzahlen von 20.000 aufwärts erreichen. Hier werden allerdings auch Vergleiche zu Zweitligavereinen wie dem 1.FC Köln, 1.FC Kaiserslautern und (bald) M'Gladbach gezogen. Das sind Publikumsmagneten die bestimmt auch noch in der Regionalliga vor ausverkaufter Hütte spielen würden. Mit denen müssen wir uns doch gar nicht messen. Und außerdem ... würden wir 2.Liga spielen, kämen wieder viel mehr Leute ins Stadion weil das Interesse einfach größer ist. Abgesehen davon bringen doch die großen Klubs wieder viele Zuschauer mit.
Und ausserdem Leute, ... schaut nicht darauf was andere haben! Unser Verein schafft das, davon bin ich überzeugt ... auch wenn es momentan weh tut.
Professionalität
Verfasst: Montag 9. April 2007, 20:48
von Atsche
Ich habs vor ein paar Wochen auch schon geschrieben: Die Kickers sind so was von unprofessionell, es ist beschämend.
Als ich fürs HSV-Spiel in den (sogenannten) Fan-Shop gegangen bin um Tickets zu kaufen dachte ich nicht, dass das ein Fan-Shop sein soll. Rumliegende Kartons, Chaos in den Regalen, unfreundliche Mitarbeiter usw.
Anderes Beispiel: Wann hört unser Stadionsprecher endlich auf, bei der Mannschaftsaufstellung den Vornamen zu sagen und darauf zu warten, dass die Fans den Nachnamen rufen, um ihn dann mit etwas Verspätung selbst zu sagen? Das klappt seit Jahren nicht und es ist nur peinlich.
Manche werden sagen, dass das unwichtig ist. Ich aber sage: Das sind die Aushängeschilder des Clubs. Und wenn ich als Spieler oder als fremder Fan zu den Kickers käme, würde ich denken: "Süß, Vorstadtclub". Wenn ein Spieler kommt und sieht, dass ein Club professionell geführt ist und Perspektive hat, dann hängt er sich auch rein. Ansonsten wird er sehen, dass er auf sich aufmerksam macht und einen Vertrag bein einem höherklassigen (oder einem professioneller geführten) Verein bekommt.
Diese Saison ist gelaufen, der alte Präsi ist weg, ein neuer Trainer kommt. Jetzt hätte der Verein eine Chance sich zu verändern, sich wieder ein Gesicht zu geben. Was Neues wagen, die 'Eye of the Tiger'-CD entsorgen, die Namen der Spieler einfach sagen, den Fan-Shop aufräumen.
Doch ich befürchte, es bleibt alles beim Alten.
Wir bleiben der süße Vorstadtclub und das einzige was uns stolz macht und worüber wir uns definieren, ist die Abgrenzung vom Cannstatter Verein. Das ist zu wenig für ein eigenes Gesicht und um die Ränge zu füllen.
edit: Sehe gerade dass mein Post besser in den Thread "2007" Vollgas gepasst hätte, Sorry hierfür.
Verfasst: Montag 9. April 2007, 21:02
von B.
da stimme ich Atsche zu.
Verfasst: Montag 9. April 2007, 22:29
von Stefan L.
Ich auch

Re: Wir sind Kickers und Ihr nicht !
Verfasst: Dienstag 10. April 2007, 06:35
von erich schmeil
SVK-Yogi hat geschrieben:Ich finde es ist jetzt echt Mal an der Zeit, dieser besch... eidenen Mannschaft die Meinung zu geigen !
Wer von denen ist denn eigentlich noch würdig , das K auf der Brust zu tragen ?
Nachdem man die Jahre ab 2000 getrost aus dem Gedächtnis streichen konnte hatte man diese Saison mal wieder das Gefühl: " das sind die Kickers, die wir sehen wollen ! "
Und nun ?
Monatelange Arbeitsverweigerung, jeder "normale Angestellte" fliegt, wenn er über so einen langen Zeitraum so mieße Leistung zeigt.
Jetzt heißt es bestimmt wieder: " die beste Saison seit dem Abstieg" oder, "finanziell besser gestellte Vereine stehen noch schlechter ".
Ich mag das alles nicht mehr hören.
Die Kickers GEHÖREN zumindest in die 2.Bundesliga und alles andere ist Mist !
Viele hier scheinen sich ja schon mit der Oberliga abzufinden und das erreichen der 3.Liga ist das höchste der Gefühle.
Ich hoffe doch, daß es auch noch andere gibt, die größere Ziele haben ! :?
Schaut doch mal nach Cottbus: Von allen zum direkten Abstieg verurteilt, von den Schiris betrogen und wie es aussieht, bleiben sie trotzdem in der 1.Liga.
Die sollten wir zum Vorbild nehmen und nicht : "3.Liga wäre schön 2.Liga ist utopisch und die Oberliga ist ja auch nicht so schlecht"
Wenn es so weitergeht, wie in den letzten weiß schon nicht mehr wie vielen mießen Spielen, dann schaut sich das außer "dem harten Kern" doch keiner mehr an.

Ich kann nur sagen du hast recht, die Kickers gehören in die 2. BL und nicht in die 3. oder OL.
Wenn man sich mal die Mühe macht kann man nachlesen, dass die Kickers mit die meißten 2. Liga Spiele von allen Clubs in Deutschland hat.
Verfasst: Dienstag 10. April 2007, 08:17
von McVillager
Die Kickers können weiter davon träumen, in die 2. Liga zu gehören.
In der Realität haben sie Probleme, sich für die 3. Liga zu qualifizieren.
Wenn wir weiter von der 2. Liga träumen, spielen wir bald in der 4. Liga. Und keiner will mehr aufwachen.
Ich hatte gehofft, die Beinahe-Insolvenz hätte den ein oder anderen aufgeweckt. Es scheint aber nicht so zu sein. So ein kleiner glücklicher Höhenflüg verdirbt wohl dem ein oder anderen Fan den Realitätssinn.
Verfasst: Dienstag 10. April 2007, 09:05
von svk4ever
Ich habe es vor kanpp einem Jahr in dem Stadionsdiskussions-Thread geschrieben:
In unserem Verein gab es in der Vergangenheit zwei große Schwachpunkte.
- Die mangelnde Abgrenzung zum Lokalrivalen
und
- der Mangel am Mut zu offensiven Visionen
Wenn man weiter wurschtelt wie bisher, kommt irgendwann der Absturz in Liga vier und der Verein ist endgültig tot.
Einem Großteil des Stuttgarter Sportpublikums ist es vollkommen egal, ob da jetzt Rote, Blaue oder Grüne über den Platz stolpern. Dieses Publikums-Potential kann man sich abschminken, so lange man einige Ligen unter dem Lokalrivalen kickt und selbst dessen Reserve nicht mehr auf Augenhöhe gegenübertreten kann. Aber: Diese Klientel kommt zu Teilen zwangsläufig mit dem sportlichen Erfolg.
Eine Mannschaft die attraktiven und erfolgreichen Fußball bietet, könnte sich mittel- bis langfristig wieder neben den Roten etablieren, wenn sie eine echte Alternative darstellt. Der Verein braucht aber ein eigenes Profil, das sich aber deutlich von dem der Roten unterscheidet. Ansatzpunkte sind sicher so Dinge wie 'Ausgestaltung des Vereinslebens', 'Fankultur' etc.
Man muss sich seine Stammkundschaft auf emotionaler Ebene krallen, ein Bild vermitteln, das so überzeugend ist, dass der Einzelne sagt: Ja, BLAU das ist auch mit etwas weniger Erfolg meine Welt und ROT geht für mich persönlich überhaupt nicht.
Hier gab es in der jüngeren Vergangenheit aber keine Fortschritte, eher im Gegenteil.
Was wir sicher nicht brauchen ist ein unterklassiger Verein, der sich devot damit abfindet im Schatten seines Lokalrivalen zu stehen und mangels eigenem Charakter und Selbstverständnis dabei noch auf Schmusekurs geht.
Verfasst: Dienstag 10. April 2007, 09:46
von Bluespirit
Vielleicht hat Zeidler bei Neuverpflichtungen eine glücklichere Hand als
Dutt.Hoffentlich...
Verfasst: Dienstag 10. April 2007, 11:20
von Matze
svk4ever hat geschrieben:Ich habe es vor kanpp einem Jahr in dem Stadionsdiskussions-Thread geschrieben:
In unserem Verein gab es in der Vergangenheit zwei große Schwachpunkte.
- Die mangelnde Abgrenzung zum Lokalrivalen
und
- der Mangel am Mut zu offensiven Visionen
Wenn man weiter wurschtelt wie bisher, kommt irgendwann der Absturz in Liga vier und der Verein ist endgültig tot.
Einem Großteil des Stuttgarter Sportpublikums ist es vollkommen egal, ob da jetzt Rote, Blaue oder Grüne über den Platz stolpern. Dieses Publikums-Potential kann man sich abschminken, so lange man einige Ligen unter dem Lokalrivalen kickt und selbst dessen Reserve nicht mehr auf Augenhöhe gegenübertreten kann. Aber: Diese Klientel kommt zu Teilen zwangsläufig mit dem sportlichen Erfolg.
Eine Mannschaft die attraktiven und erfolgreichen Fußball bietet, könnte sich mittel- bis langfristig wieder neben den Roten etablieren, wenn sie eine echte Alternative darstellt. Der Verein braucht aber ein eigenes Profil, das sich aber deutlich von dem der Roten unterscheidet. Ansatzpunkte sind sicher so Dinge wie 'Ausgestaltung des Vereinslebens', 'Fankultur' etc.
Man muss sich seine Stammkundschaft auf emotionaler Ebene krallen, ein Bild vermitteln, das so überzeugend ist, dass der Einzelne sagt: Ja, BLAU das ist auch mit etwas weniger Erfolg meine Welt und ROT geht für mich persönlich überhaupt nicht.
Hier gab es in der jüngeren Vergangenheit aber keine Fortschritte, eher im Gegenteil.
Was wir sicher nicht brauchen ist ein unterklassiger Verein, der sich devot damit abfindet im Schatten seines Lokalrivalen zu stehen und mangels eigenem Charakter und Selbstverständnis dabei noch auf Schmusekurs geht.
Genau so schauts aus...und anstatt einiger Hau-ruck-Aktionen sollte das Thema Positionierung der Stuttgarter Kickers endlich systematisch angegangen werden und eben darauf abgestimmt die Rolle der Fans sowie der Umgang mit diesen in Form von Einbindung und Aktionen definiert werden!
Ich habe in der Vergangenheit meinen Zivildienst in einem Sportverein mit vergleichbarer Größe der Kickers geleistet.Im Nachhinein bin ich beeindruckt wie es dort im Gegensatz zu den Kickers gelungen ist, das Umfeld der Stadt entsprechend einzubinden und das auch noch ehrenamtlich.
In eben dieser Stadt gab es im übrigen drei Vereine auf Augenhöhe. Die anderen beiden hatten zwar weniger Geld und Erfolg, haben es aber dennoch verstanden sich voneinander abzugrenzen und aus Kult und Tradition heraus, sich auch über den ursprünglichen Stadtteil hinaus zu etablieren und entsprechend Sponsoren an Land zu ziehen!
Klar kann man solche Situationen nicht 1:1 übertragen, aber es zeigt doch, dass es geht

Verfasst: Dienstag 10. April 2007, 12:24
von Roland
Das kurzfristige Ziel ist ja bekannt. Sollte die Qualifikation zur neuen einteiligen 3. Liga geschafft werden, stehen ca. 830000 Euro an Fernsehgelder auf der Einnahmenseite. Dort steht man im Blickpunkt auch der Sportschau und Gegner wie Düsseldorf, Dresden, St. Pauli, Osnabrück werden sicherlich auch ein paar mehr Zuschauer anlocken. Sponsoren zu finden sollte auch leichter fallen, da diese Liga sicher mit großen Interesse verfolgt werden wird. Alleine mit der Hausaufgabe Qualifikation zur 3. Liga wird der Verein, Trainer, Mannschaft, Präsidium, Manager sicher alle Hände voll zu tun haben.
Re: Professionalität
Verfasst: Dienstag 10. April 2007, 16:05
von Buddy
Atsche hat geschrieben:Anderes Beispiel: Wann hört unser Stadionsprecher endlich auf, bei der Mannschaftsaufstellung den Vornamen zu sagen und darauf zu warten, dass die Fans den Nachnamen rufen, um ihn dann mit etwas Verspätung selbst zu sagen? Das klappt seit Jahren nicht und es ist nur peinlich.
Da gebe ich dir recht, sowas kann man machen wenn 10 000 Zuschauer da sind, aber nicht bei 2 500

Verfasst: Dienstag 10. April 2007, 16:44
von Grufti
für mich gilt vorerst die 100-Tage-Frist. Die sei auch unseren neuen Leadern jedenfalls zugestanden.
Dann, ja dann, muss aber ein Konzept her. Das muss bestehen aus realistisch erscheinder Kurz- und Langfrist- Zielplanung, der Präsentation eines Konsolidierungskonzeptes bzgl. der Darlehensrückführung in 2008, eine klare Definition, wie man neue Geldgeber gewinnen will und der Präsentation von Neuzugängen für die alles entscheidende kommende Saison.
Zu viel verlangt? Dann gibt's Business as usual. Und wir werden durchgereicht. Und ich werde abkotzen während "gegenüber" eine Polonese inszeniert wird.