Dr. Helmut Fleischer, Sönke Glindemann, Guido KleveBlauer Eber hat geschrieben:Weiß denn jemand was zur Schiri-Ansetzung ?
[Vorberichte] Kickers vs. Fortuna Düsseldorf
- Blauer Bayer
- Ehren-Moderator
- Beiträge: 3994
- Registriert: Samstag 13. September 2003, 10:05
- Wohnort: Sportstadt München
- Kontaktdaten:
Die Kickers bieten auch einen neuen Live-Ticker an:
http://www.stuttgarter-kickers.de/magaz ... opmenu=115
http://www.stuttgarter-kickers.de/magaz ... opmenu=115
Na dann weiß er ja noch genau was ihn erwartet!Balboa hat geschrieben:Das ist doch die arme Sau, die in Elversberg vor unserem Block stand.Roland hat geschrieben:Dr. Helmut Fleischer, Sönke Glindemann, Guido KleveBlauer Eber hat geschrieben:Weiß denn jemand was zur Schiri-Ansetzung ?
04.02.07 - A day to remember...
-
Blue Fritz
- Kickers-Fan
- Beiträge: 5465
- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 23:06
- Wohnort: Nürtingen
Tolle Sache, ich bin aber natürlich froh, morgen live in Degerloch zu sein!Blauer Bayer hat geschrieben:Die Kickers bieten auch einen neuen Live-Ticker an:
http://www.stuttgarter-kickers.de/magaz ... 002&type=2&
menuid=116&topmenu=115
Einmal Blauer - immer Blauer
- Blauer Bayer
- Ehren-Moderator
- Beiträge: 3994
- Registriert: Samstag 13. September 2003, 10:05
- Wohnort: Sportstadt München
- Kontaktdaten:
Das versteht sich von selbst. Außerdem soll der Matze nicht umsonst geduscht habenBlue Fritz hat geschrieben:Tolle Sache, ich bin aber natürlich froh, morgen live in Degerloch zu sein!Blauer Bayer hat geschrieben:Die Kickers bieten auch einen neuen Live-Ticker an:
http://www.stuttgarter-kickers.de/magaz ... 002&type=2&
menuid=116&topmenu=115
Kickers und Fortuna - zwei Clubs, ein Schicksal
An diesem Samstag (14 Uhr) wartet der erste Saisonhöhepunkt auf Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers: Fortuna Düsseldorf ist im Gazistadion zu Gast. Beide Vereine haben einiges gemeinsam - sie spielten vor langer Zeit in der Bundesliga und beide standen kurz vor der Insolvenz.
Stefan Minkwitz hat ein gespaltenes Verhältnis zur Fortuna aus Düsseldorf. Die Erinnerung ist einerseits ein Fußball-Traum. "Es war schon großartig, vor 50.000 Menschen gegen Dortmund, Schalke und die Bayern zu spielen", erzählt der Kickers-Trainer. Am Rhein feierte er einen seiner größten sportlichen Erfolge - den Aufstieg in die Bundesliga 1995. Doch das Glück war Minkwitz bei Fortuna nicht hold, und damit beginnt der Albtraum. In der Erstliga-Saison stand Trainer Aleksandar Ristic nicht mehr auf die Künste des Mittelfeldmannes. Nur zehn Einsätze, für Minkwitz war der Abschied beschlossen. "Ich wollte spielen, also musste ich weg", erzählt der 40-Jährige. Er landete 1996 in Degerloch und ist den Blauen bis heute treu.
Minkwitz hat die Fortuna rechtzeitig vor den größten Turbulenzen verlassen. 2001 drohte der Regionalliga-Lizenzentzug, die Richter warteten täglich auf den Insolvenzantrag. Sein Überleben verdankt der Club den Toten Hosen. Die Punkrock-Band spendierte als Soforthilfe eine Million Mark, und seitdem sprudelt die Quelle, mal mehr, mal weniger. Selbst als der zweimalige DFB-Pokalsieger 2002 in die viertklassige Oberliga Nordrhein musste, hielt die Band die Treue - gemäß eines ihrer Songtitel: "Bis zum bitteren Ende." Sänger Campino, heute 46, sagte damals: "Für mich ändert sich existenziell nichts, ob mein Verein in der vierten Liga oder in der Bundesliga spielt. Ich finde Fortuna gut oder finde sie nicht gut, das ist nicht abhängig von der Liga." Minkwitz hat den Sänger in seiner Düsseldorfer Zeit nicht kennen gelernt. "Die Gruppe hat damals ihre Live-Touren mit dem Auswärtsspielplan der Fortuna abgestimmt", erzählt er, "ob sie es noch immer so machen, weiß ich nicht." Sicher ist aber: Im Gazistadion tauchen die Toten Hosen nicht auf - sie produzieren gerade ein neues Album im Studio.
Wie sich die Geschichten gleichen: Auch die Blauen standen kurz vor der Pleite - ihr Campino hieß Hans Kullen. Der Mann von der Alb kam 2003 und verhinderte mit 436000 Euro aus seiner Privatschatulle die Insolvenz. Mindestens zwei Unterschiede gibt's jedoch zu Campino: Kullen ist nicht blond, und er hat nach seiner unfreiwilligen Demission als Präsident seinem damaligen Verein längst den Rücken gekehrt.
Bei der Fortuna von 2008 erinnert wenig an die glanzvolle Zeit mit zwei DFB-Pokalsieger (1979, 1980) und der Endspiel-Teilnahme im Europacup 1979 (3:4 n. V. gegen den FC Barcelona). Die Ansprüche der Fans sind aber nach wie vor groß. Der Aufstieg soll's bitteschön sein. "Hier wird immer geträumt", stöhnt Sportmanager Wolf Werner, "aus der Wirtschaft kommt kaum Hilfe - aber jeder erwartet in der stärkeren dritten Liga den Aufstieg von uns." Mit einem Etat von 3,3 Millionen Euro gehört Düsseldorf wie die Kickers (3,0 Millionen Euro) jedoch zu den Leichtgewichten der Liga. Trainer Norbert Meier ist nicht zu beneiden.
Am Samstag treffen die Kickers und Düsseldorf nach fast zehn Jahren wieder in einem Pflichtspiel auf der Waldau aufeinander. Die Zweitliga-Partie am 16. August 1998 endete 1:0 für die Kickers. Markus Sailer erzielte das goldene Tor. Minkwitz gehörte auch zum Siegerteam.
Jürgen Kemmner
STN
An diesem Samstag (14 Uhr) wartet der erste Saisonhöhepunkt auf Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers: Fortuna Düsseldorf ist im Gazistadion zu Gast. Beide Vereine haben einiges gemeinsam - sie spielten vor langer Zeit in der Bundesliga und beide standen kurz vor der Insolvenz.
Stefan Minkwitz hat ein gespaltenes Verhältnis zur Fortuna aus Düsseldorf. Die Erinnerung ist einerseits ein Fußball-Traum. "Es war schon großartig, vor 50.000 Menschen gegen Dortmund, Schalke und die Bayern zu spielen", erzählt der Kickers-Trainer. Am Rhein feierte er einen seiner größten sportlichen Erfolge - den Aufstieg in die Bundesliga 1995. Doch das Glück war Minkwitz bei Fortuna nicht hold, und damit beginnt der Albtraum. In der Erstliga-Saison stand Trainer Aleksandar Ristic nicht mehr auf die Künste des Mittelfeldmannes. Nur zehn Einsätze, für Minkwitz war der Abschied beschlossen. "Ich wollte spielen, also musste ich weg", erzählt der 40-Jährige. Er landete 1996 in Degerloch und ist den Blauen bis heute treu.
Minkwitz hat die Fortuna rechtzeitig vor den größten Turbulenzen verlassen. 2001 drohte der Regionalliga-Lizenzentzug, die Richter warteten täglich auf den Insolvenzantrag. Sein Überleben verdankt der Club den Toten Hosen. Die Punkrock-Band spendierte als Soforthilfe eine Million Mark, und seitdem sprudelt die Quelle, mal mehr, mal weniger. Selbst als der zweimalige DFB-Pokalsieger 2002 in die viertklassige Oberliga Nordrhein musste, hielt die Band die Treue - gemäß eines ihrer Songtitel: "Bis zum bitteren Ende." Sänger Campino, heute 46, sagte damals: "Für mich ändert sich existenziell nichts, ob mein Verein in der vierten Liga oder in der Bundesliga spielt. Ich finde Fortuna gut oder finde sie nicht gut, das ist nicht abhängig von der Liga." Minkwitz hat den Sänger in seiner Düsseldorfer Zeit nicht kennen gelernt. "Die Gruppe hat damals ihre Live-Touren mit dem Auswärtsspielplan der Fortuna abgestimmt", erzählt er, "ob sie es noch immer so machen, weiß ich nicht." Sicher ist aber: Im Gazistadion tauchen die Toten Hosen nicht auf - sie produzieren gerade ein neues Album im Studio.
Wie sich die Geschichten gleichen: Auch die Blauen standen kurz vor der Pleite - ihr Campino hieß Hans Kullen. Der Mann von der Alb kam 2003 und verhinderte mit 436000 Euro aus seiner Privatschatulle die Insolvenz. Mindestens zwei Unterschiede gibt's jedoch zu Campino: Kullen ist nicht blond, und er hat nach seiner unfreiwilligen Demission als Präsident seinem damaligen Verein längst den Rücken gekehrt.
Bei der Fortuna von 2008 erinnert wenig an die glanzvolle Zeit mit zwei DFB-Pokalsieger (1979, 1980) und der Endspiel-Teilnahme im Europacup 1979 (3:4 n. V. gegen den FC Barcelona). Die Ansprüche der Fans sind aber nach wie vor groß. Der Aufstieg soll's bitteschön sein. "Hier wird immer geträumt", stöhnt Sportmanager Wolf Werner, "aus der Wirtschaft kommt kaum Hilfe - aber jeder erwartet in der stärkeren dritten Liga den Aufstieg von uns." Mit einem Etat von 3,3 Millionen Euro gehört Düsseldorf wie die Kickers (3,0 Millionen Euro) jedoch zu den Leichtgewichten der Liga. Trainer Norbert Meier ist nicht zu beneiden.
Am Samstag treffen die Kickers und Düsseldorf nach fast zehn Jahren wieder in einem Pflichtspiel auf der Waldau aufeinander. Die Zweitliga-Partie am 16. August 1998 endete 1:0 für die Kickers. Markus Sailer erzielte das goldene Tor. Minkwitz gehörte auch zum Siegerteam.
Jürgen Kemmner
STN
Cast setzt auf Trotzreaktion
02.08.2008
Stuttgart (bw) - Zu ihrem ersten Heimspiel in der dritten Liga empfangen die Stuttgarter Kickers heute (14 Uhr) im heimischen Gazi-Stadion Fortuna Düsseldorf.
Nach dem Fehlstart in die Saison mit der 0:2-Niederlage bei Wacker Burghausen ist bei den Kickers Wiedergutmachung angesagt. „Die Mannschaft ist heiß und will diese Scharte auswetzen“, kündigt Trainer Stefan Minkwitz vor dem Traditionsduell gegen seinen ehemaligen Club an. Auch Manager Joachim Cast setzt auf eine Trotzreaktion. „Jeder muss an seine Grenzen gehen, sonst können wir in dieser Liga nur schwer bestehen“, appelliert er an die Einstellung des Teams. Daher bekommen wohl alle Akteure, die in Burghausen zum Einsatz gekommen waren, gegen Düsseldorf die Chance, es besser zu machen. „Vielleicht ändert sich aber auch auf einer oder zwei Positionen noch was“, lässt Minkwitz die Startformation offen. Am Sonntag war Neuzugang Ralf Kettemann nach einem Ermüdungsbruch im Mittelfuß ins Mannschaftstraining eingestiegen und ist damit eine Alternative im Mittelfeld. Bis auf die verletzten Jörn Schmiedel und Franco Petruso stehen alle Spieler zur Verfügung - auch Stürmer Sokol Kacani, der sich nun doch entschieden hat, nicht nach Teheran zu wechseln, sondern bei den Kickers zu bleiben. Das letzte Duell zwischen den „Blauen“ und Fortuna gab es übrigens vor genau zehn Jahren in der zweiten Liga. Endstand auf der Waldau: 1:0 für die Kickers.
So wollen sie spielen: Salz - Deigendesch, Mann, Rapp, Janic - Traut, Rosen, Gambo, Reiß - Schürg, Vaccaro.
ez-online.de
-
nordlicht
Kickers sind heiß auf Fortuna
Düsseldorf (RPO) Fortuna kann sich in dem kleinen Stadion unter dem Stuttgarter Fernsehturm auf einen heißen Tanz gefasst machen. Für die Gastgeber hat die Partie nicht nur wegen ihrer 0:2-Auftaktniederlage in Burghausen eine große Bedeutung.
Kickers-Manager Joachim Cast sagt: „Fortuna ist der attraktivste Gegner der Liga. Das ist der Höhepunkt der Saison.” Das sehen auch die Fans so: Für die Heimspiel-Premiere der Kickers wurden im Vorverkauf 2500 Karten abgesetzt. Das ist für Kickers-Verhältnisse sehr viel.
Und da erst am Mittwoch endgültig die Entscheidung fiel, das Gazi-Stadion trotz der weiterhin fehlenden Arrestzellen für den Spielbetrieb freizugeben, rechnen die Gastgeber zudem mit einer hohen Nachfrage an der Tageskasse. Der Besucherrekord des GAZI-Stadions von 7200 Zuschauern wird zwar vermutlich nicht geknackt. Aber die Blauen hoffen auf mindestens 5000 Zuschauer - und sind für den Ansturm gerüstet: Die Kassen werden bereits um 12.15 Uhr geöffnet, eine halbe Stunde früher als üblich.
Kickers-Coach Stefan Minkwitz, der zwei Jahre in Düsseldorf spielte, ist erleichtert, dass seine Mannschaft nicht in der riesigen Mercedes-Arena des ungeliebten Stadt-Nachbarn VfB spielen muss und so auf die Heimstärke setzen kann. Auf der Waldau können die Kickers jede Mannschaft schlagen, das haben sie schon des öfteren bewiesen.
Der 40-Jährige, der die Auftaktniederlage der Fortuna gegen Paderborn in der LTU Arena erlebt hat, sieht Fortuna nicht als Favorit. "Wir haben Respekt, aber keine Angst vor Düsseldorf", sagt er. "Wir sind heiß und wollen die Scharte von Burghausen auswetzen."
Mit acht neuen Spielern und einer Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern sind die Kickers in die Saison gegangen. Für Gesprächsstoff hatte in den vergangenen Wochen die Torwart-Personalie gesorgt: Manuel Salz hat im Tor die Nachfolge von David Yelldell angetreten. Der 22-Jährige stand bislang im Schatten Yelldells und durfte lediglich in der Reserve kicken. Nun hat Yelldell eine Klasse höher bei TuS Koblenz angeheuert und Salz ist die neue Nummer eins. Der Youngster machte in Burghausen ein starkes Spiel und hielt die Niederlage in Grenzen. Neue Nummer zwei ist Benjamin Huber, der vom FC Ingolstadt kam.
Trainer Minkwitz kann wieder auf Ralf Kettemann zurückgreifen, der nach seinem auskurierten Ermüdungsbruch ins Training einstieg. Überraschenderweise steht Sokol Kacani weiterhin im Kader. Der Stürmer wollte zum Teheraner Club von Trainer Pierre Littbarski wechseln, entschied sich dann aus persönlichen Gründen im letzten Moment dagegen. Dadurch mussten die Kickers auf die geplante Verpflichtung eines namibischen Nationalspielers verzichten – der Etat gibt das nicht her.
Die Kickers und Fortuna standen sich in der Vergangenheit zwölfmal gegenüber, davon zweimal im DFB-Pokal: 1978 gewannen die Fortunen. Im Halbfinale am 31. März 1987 gab es eine 0:3-Klatsche auf der Waldau.
Sieg und Niederlage gab es in der einzigen gemeinsamen Bundesligasaison 1991/1992. In der 2. Liga gab es fünf Düsseldorfer Niederlagen und lediglich zwei Siege. Beim einzigen Remis - am 7. März 1999 – standen im Kader der "Blauen" unter anderen Stefan Minkwitz sowie sein heutiger Assistent Alexander Malchow.
So spielten die Kickers in Burghausen: Salz - Deigendesch (46. Landeka), Mann, Rapp, Janic - Traut (66. Prediger), Rosen, Gambo, Reiß - Schürg (46. Tucci), Vaccaro.
http://www.rp-online.de/public/article/ ... rtuna.html
Düsseldorf (RPO) Fortuna kann sich in dem kleinen Stadion unter dem Stuttgarter Fernsehturm auf einen heißen Tanz gefasst machen. Für die Gastgeber hat die Partie nicht nur wegen ihrer 0:2-Auftaktniederlage in Burghausen eine große Bedeutung.
Kickers-Manager Joachim Cast sagt: „Fortuna ist der attraktivste Gegner der Liga. Das ist der Höhepunkt der Saison.” Das sehen auch die Fans so: Für die Heimspiel-Premiere der Kickers wurden im Vorverkauf 2500 Karten abgesetzt. Das ist für Kickers-Verhältnisse sehr viel.
Und da erst am Mittwoch endgültig die Entscheidung fiel, das Gazi-Stadion trotz der weiterhin fehlenden Arrestzellen für den Spielbetrieb freizugeben, rechnen die Gastgeber zudem mit einer hohen Nachfrage an der Tageskasse. Der Besucherrekord des GAZI-Stadions von 7200 Zuschauern wird zwar vermutlich nicht geknackt. Aber die Blauen hoffen auf mindestens 5000 Zuschauer - und sind für den Ansturm gerüstet: Die Kassen werden bereits um 12.15 Uhr geöffnet, eine halbe Stunde früher als üblich.
Kickers-Coach Stefan Minkwitz, der zwei Jahre in Düsseldorf spielte, ist erleichtert, dass seine Mannschaft nicht in der riesigen Mercedes-Arena des ungeliebten Stadt-Nachbarn VfB spielen muss und so auf die Heimstärke setzen kann. Auf der Waldau können die Kickers jede Mannschaft schlagen, das haben sie schon des öfteren bewiesen.
Der 40-Jährige, der die Auftaktniederlage der Fortuna gegen Paderborn in der LTU Arena erlebt hat, sieht Fortuna nicht als Favorit. "Wir haben Respekt, aber keine Angst vor Düsseldorf", sagt er. "Wir sind heiß und wollen die Scharte von Burghausen auswetzen."
Mit acht neuen Spielern und einer Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern sind die Kickers in die Saison gegangen. Für Gesprächsstoff hatte in den vergangenen Wochen die Torwart-Personalie gesorgt: Manuel Salz hat im Tor die Nachfolge von David Yelldell angetreten. Der 22-Jährige stand bislang im Schatten Yelldells und durfte lediglich in der Reserve kicken. Nun hat Yelldell eine Klasse höher bei TuS Koblenz angeheuert und Salz ist die neue Nummer eins. Der Youngster machte in Burghausen ein starkes Spiel und hielt die Niederlage in Grenzen. Neue Nummer zwei ist Benjamin Huber, der vom FC Ingolstadt kam.
Trainer Minkwitz kann wieder auf Ralf Kettemann zurückgreifen, der nach seinem auskurierten Ermüdungsbruch ins Training einstieg. Überraschenderweise steht Sokol Kacani weiterhin im Kader. Der Stürmer wollte zum Teheraner Club von Trainer Pierre Littbarski wechseln, entschied sich dann aus persönlichen Gründen im letzten Moment dagegen. Dadurch mussten die Kickers auf die geplante Verpflichtung eines namibischen Nationalspielers verzichten – der Etat gibt das nicht her.
Die Kickers und Fortuna standen sich in der Vergangenheit zwölfmal gegenüber, davon zweimal im DFB-Pokal: 1978 gewannen die Fortunen. Im Halbfinale am 31. März 1987 gab es eine 0:3-Klatsche auf der Waldau.
Sieg und Niederlage gab es in der einzigen gemeinsamen Bundesligasaison 1991/1992. In der 2. Liga gab es fünf Düsseldorfer Niederlagen und lediglich zwei Siege. Beim einzigen Remis - am 7. März 1999 – standen im Kader der "Blauen" unter anderen Stefan Minkwitz sowie sein heutiger Assistent Alexander Malchow.
So spielten die Kickers in Burghausen: Salz - Deigendesch (46. Landeka), Mann, Rapp, Janic - Traut (66. Prediger), Rosen, Gambo, Reiß - Schürg (46. Tucci), Vaccaro.
http://www.rp-online.de/public/article/ ... rtuna.html