Kompletter Neustart in der 4. Liga
Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Nachdem Robin Dutt ja seine Mission im Tal erfolgreich abgeschlossen hat, könnte er ja nach Erhalt einer üppigen Abfindung bei uns den ehrenamtlichen Trainer-Manager für ein Jahr machen. Als Entschädigung würden wir denen im Tal MZ als Sportdirektor zur Verfügung stellen
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Settembrini
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Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Genau. Und der Guido macht den Chef-Scout. Dazu noch Gerd Daiss - der wird vor der Trainerbank einbetoniert -, und schon marschieren wir durch. In die Bundesliga. Mindestens.Higginson hat geschrieben:Nachdem Robin Dutt ja seine Mission im Tal erfolgreich abgeschlossen hat, könnte er ja nach Erhalt einer üppigen Abfindung bei uns den ehrenamtlichen Trainer-Manager für ein Jahr machen. Als Entschädigung würden wir denen im Tal MZ als Sportdirektor zur Verfügung stellen
Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Higginson hat geschrieben:Nachdem Robin Dutt ja seine Mission im Tal erfolgreich abgeschlossen hat, könnte er ja nach Erhalt einer üppigen Abfindung bei uns den ehrenamtlichen Trainer-Manager für ein Jahr machen. Als Entschädigung würden wir denen im Tal MZ als Sportdirektor zur Verfügung stellen
Wir brauchen keine Schwätzer oder Leute die sich selbst überschätzen. Bleibt bitte in der Realität.
Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Genau. Und der Guido macht den Chef-Scout. Dazu noch Gerd Daiss - der wird vor der Trainerbank einbetoniert -, und schon marschieren wir durch. In die Bundesliga. Mindestens.[/quote]
Machen wir es so wie Darmstadt, das dürfte für uns ja kein Problem sein
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Auf gehts Kickers! Kämpfen und Siegen!
Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Wenn schon einen beamteten Sportlehrer dann bitte Thomas Letsch. Der hat bei unserer Zweiten und beim Ponyhof gute Arbeit gemacht. Leider ist er aber wohl immer noch beim großen Brauseproduzenten unter Vertrag.blauer Hund hat geschrieben:..unter Zeidler haben wir in einem mega grottigen Kick 0:1 in München im Grünwalder gegen Podolski und Co. gewonnen :-) Das war ne Party danach.. ich glaube es war Albani der das Tor damals geschossen hat, aber weiss es nimmer genau... Jedenfalls war der Fußball unter Zeidler damals alles ausser attraktiv anzusehen.... ok, Menschen entwickeln sich weiter, aber ich hab da ein doofes gefühl bei ihm...genauso wie bei Seeberger der immer wieder genannt wurde seit Jahren
Im März dachten alle, es geht aufwärts. April April...
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Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
da hier ja, neben Dirk Schuster, immer wieder der Name Hollerbach als Vorbild fällt, hier mal ein Artikel über Würzburg/Hollerbach:
http://www.welt.de/sport/fussball/artic ... ieder.html" onclick="window.open(this.href);return false;
wichtigste Punkte für mich:
-ruhiges Umfeld (kaum Medieninteresse, Fanbasis erst im Aufbau) und ein kleiner Entscheiderzirkel im Verein
-Hollerbach ist im sportlichen Bereich der "Alleinherrscher", er scoutet sogar jeden Spieler selbst....-> "Mentalität schlägt Qualität"...das hört sich natürlich erst mal gut an, genauso wie der angeblich niedrigste Marktwert aller 3.Liga-Klubs.
was so nicht aus dem Artikel hervorgeht: Würzburg spielt unter Hollerbach einen reinen (physischen) Zweckfussball. Mit vielen guten Elementen (Gegner den Spielaufbau aufdrängen und ihn dann mit Tempo aus der Tiefe anlaufen, schnelles Verschieben, Überzahl in Ballnähe, usw), aber letztlich ist das ein reaktiver, unattraktiver Sch....fussball. Selbst Kiel spielte letzte Saison einen offensiveren, ansehnlicheren Ball mit viel mehr Lösungen/Ideen bei eigenem Ballbesitz.
Stellt sich für mich die Frage, was wir denn bitte von Würzburg/Hollerbach lernen sollen?? Dass der Trainer die Mannschaft in Eigenregie und nach seinem gusto zusammenstellt ist ja offensichtlich weder erwünscht noch realistisch und so eine Spielweise ist auch nur über Ergebnisse zu rechtfertigen.
Wobei man allerdings zugeben muss: für diese "Spielidee" findet man sicher leichter passende Spieler wie für einen Ballbesitzansatz und sehr vielen Teams in der 3.Liga fällt gegen so ein defensiv-kompaktes Mentalitätsmonster eben auch gar nichts ein (da sie kein Ballbesitzspiel haben).
Kann man da irgendetwas übernehmen/daraus lernen? Meinungen dazu??
http://www.welt.de/sport/fussball/artic ... ieder.html" onclick="window.open(this.href);return false;
wichtigste Punkte für mich:
-ruhiges Umfeld (kaum Medieninteresse, Fanbasis erst im Aufbau) und ein kleiner Entscheiderzirkel im Verein
-Hollerbach ist im sportlichen Bereich der "Alleinherrscher", er scoutet sogar jeden Spieler selbst....-> "Mentalität schlägt Qualität"...das hört sich natürlich erst mal gut an, genauso wie der angeblich niedrigste Marktwert aller 3.Liga-Klubs.
was so nicht aus dem Artikel hervorgeht: Würzburg spielt unter Hollerbach einen reinen (physischen) Zweckfussball. Mit vielen guten Elementen (Gegner den Spielaufbau aufdrängen und ihn dann mit Tempo aus der Tiefe anlaufen, schnelles Verschieben, Überzahl in Ballnähe, usw), aber letztlich ist das ein reaktiver, unattraktiver Sch....fussball. Selbst Kiel spielte letzte Saison einen offensiveren, ansehnlicheren Ball mit viel mehr Lösungen/Ideen bei eigenem Ballbesitz.
Stellt sich für mich die Frage, was wir denn bitte von Würzburg/Hollerbach lernen sollen?? Dass der Trainer die Mannschaft in Eigenregie und nach seinem gusto zusammenstellt ist ja offensichtlich weder erwünscht noch realistisch und so eine Spielweise ist auch nur über Ergebnisse zu rechtfertigen.
Wobei man allerdings zugeben muss: für diese "Spielidee" findet man sicher leichter passende Spieler wie für einen Ballbesitzansatz und sehr vielen Teams in der 3.Liga fällt gegen so ein defensiv-kompaktes Mentalitätsmonster eben auch gar nichts ein (da sie kein Ballbesitzspiel haben).
Kann man da irgendetwas übernehmen/daraus lernen? Meinungen dazu??
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Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Nun ja, immerhin war der Fußball von Kiel und Würzburg erfolgreicher als unserer. Ob dauerhaft, sei mal dahingestellt. Aber mit dieser Art Fußball kannst du es jedem Gegner schwer machen und mindestens mal im Abstiegskampf besser bestehen.stoitschkov hat geschrieben:da hier ja, neben Dirk Schuster, immer wieder der Name Hollerbach als Vorbild fällt, hier mal ein Artikel über Würzburg/Hollerbach:
http://www.welt.de/sport/fussball/artic" onclick="window.open(this.href);return false; ... ieder.html
wichtigste Punkte für mich:
-ruhiges Umfeld (kaum Medieninteresse, Fanbasis erst im Aufbau) und ein kleiner Entscheiderzirkel im Verein
-Hollerbach ist im sportlichen Bereich der "Alleinherrscher", er scoutet sogar jeden Spieler selbst....-> "Mentalität schlägt Qualität"...das hört sich natürlich erst mal gut an, genauso wie der angeblich niedrigste Marktwert aller 3.Liga-Klubs.
was so nicht aus dem Artikel hervorgeht: Würzburg spielt unter Hollerbach einen reinen (physischen) Zweckfussball. Mit vielen guten Elementen (Gegner den Spielaufbau aufdrängen und ihn dann mit Tempo aus der Tiefe anlaufen, schnelles Verschieben, Überzahl in Ballnähe, usw), aber letztlich ist das ein reaktiver, unattraktiver Sch....fussball. Selbst Kiel spielte letzte Saison einen offensiveren, ansehnlicheren Ball mit viel mehr Lösungen/Ideen bei eigenem Ballbesitz.
Stellt sich für mich die Frage, was wir denn bitte von Würzburg/Hollerbach lernen sollen?? Dass der Trainer die Mannschaft in Eigenregie und nach seinem gusto zusammenstellt ist ja offensichtlich weder erwünscht noch realistisch und so eine Spielweise ist auch nur über Ergebnisse zu rechtfertigen.
Wobei man allerdings zugeben muss: für diese "Spielidee" findet man sicher leichter passende Spieler wie für einen Ballbesitzansatz und sehr vielen Teams in der 3.Liga fällt gegen so ein defensiv-kompaktes Mentalitätsmonster eben auch gar nichts ein (da sie kein Ballbesitzspiel haben).
Kann man da irgendetwas übernehmen/daraus lernen? Meinungen dazu??
Mir hat natürlich der Fußball, den die Kickers in Reutlingen gespielt haben auch besser gefallen.
Die Zukunft war früher auch besser.
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Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Es ist interessant: Bei dir scheint das Spielsystem über allem zu stehen. Bei mir ist nicht!stoitschkov hat geschrieben: Stellt sich für mich die Frage, was wir denn bitte von Würzburg/Hollerbach lernen sollen?? Dass der Trainer die Mannschaft in Eigenregie und nach seinem gusto zusammenstellt ist ja offensichtlich weder erwünscht noch realistisch und so eine Spielweise ist auch nur über Ergebnisse zu rechtfertigen.
Bemerkenswert finde ich, wie ein Verein, zur richtigen Zeit, die richtige Person ins Boot holt. Wie diese Person gezielt Fäden spinnt und aus den vorhandenen Bedingungen das Maximale herausholt, um parallel längerfristige Strukturen aufzubauen -genau das finde ich beeindruckend. Wobei mir bewusst ist, dass Begeisterung und Identifikation genau dann auf die Probe gestellt werden, wenn es mal nicht so läuft - kennen wir ja selbst!
Aus dem Vorhandenen das Maximale herausholen und auf dieser Grundlage gezielt Verstärkungen herbei führen. Allein die Chance zu nutzen, Fennell und Soriano ins Boot holen und erfolgreich zu integrieren, da hat in Würzburg dieses Jahr so einiges gepasst. Zumindest Soriano wäre sicher auch für finanzstärkere Clubs interessant gewesen, aber das Konzept scheint zu überzeugen!
Zum Spielsystem: Die Spiele, die ich von Würzburg gesehen haben, fand ich so unattraktiv nun auch nicht. Den Gegner kommen lassen und dann schnell umschalten. Für mich ist es einfach nur konsequent und schlüssig, ein passendes Spielsystem anhand des vorhandenen Spielermaterials auszurichten. Anders gefragt: Warum die (von dir erwähnten) Kieler kopieren, wenn ich mit einem anderen System die halbe Liga hinter mir lassen und aufsteigen kann?
Ich bin mir sicher, dass Hollerbach in der Lage ist, dieses System auch entsprechend weiterzuentwickeln. In diesem Jahr (und vermutlich bei einem möglichen Aufstieg) war der Bedarf eben noch nicht da! Sollte es in diesem Jahr doch nicht für die Zweite Liga reichen, würde es vermutlich anders aussehen! Aber wer sagt uns denn, dass ein Trainertyp Hollerbach eben das nicht auch kann?
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Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
da hast Du mich jetzt etwas fehlinterpretiert: nicht das Spielsystem, sondern Lösungen bei eigenem Ballbesitz stehen mir über allem anderen :wink: ich bin auch überzeugt, dass dies der Trend der nächsten Jahre sein wird. Was aber noch lange nicht bedeutet, dass ein kleiner Klub mit wenig Mitteln in der 3.ten oder 4.ten Liga da den Trendsetter spielen muss. Evtl ist es ja besser (schlauer) sich seiner Nischenposition bewusst zu sein und einen anderen Weg zu wählen.Matze hat geschrieben:Es ist interessant: Bei dir scheint das Spielsystem über allem zu stehen. Bei mir ist nicht!stoitschkov hat geschrieben: Stellt sich für mich die Frage, was wir denn bitte von Würzburg/Hollerbach lernen sollen?? Dass der Trainer die Mannschaft in Eigenregie und nach seinem gusto zusammenstellt ist ja offensichtlich weder erwünscht noch realistisch und so eine Spielweise ist auch nur über Ergebnisse zu rechtfertigen.
Bemerkenswert finde ich, wie ein Verein, zur richtigen Zeit, die richtige Person ins Boot holt. Wie diese Person gezielt Fäden spinnt und aus den vorhandenen Bedingungen das Maximale herausholt, um parallel längerfristige Strukturen aufzubauen -genau das finde ich beeindruckend. Wobei mir bewusst ist, dass Begeisterung und Identifikation genau dann auf die Probe gestellt werden, wenn es mal nicht so läuft - kennen wir ja selbst!
Aus dem Vorhandenen das Maximale herausholen und auf dieser Grundlage gezielt Verstärkungen herbei führen. Allein die Chance zu nutzen, Fennell und Soriano ins Boot holen und erfolgreich zu integrieren, da hat in Würzburg dieses Jahr so einiges gepasst. Zumindest Soriano wäre sicher auch für finanzstärkere Clubs interessant gewesen, aber das Konzept scheint zu überzeugen!
Grds sollte man eh immer in alle Richtungen denken und seine persönlichen Präferenzen gelegentlich in Bezug auf die Realität abklopfen :wink:
"aus dem Vorhandenen das Maximale rausholen" oder "aus wenig viel machen" wirft aber immer die Frage auf, wer konkret diese Dinge umsetzt? Und die grosse Parallele zwischen Hollerbach/Würzburg und Schuster/Darmstadt ist ja, dass beide als Trainer ihren Kader weitgehend autonom zusammenbasteln können. Schuster bekam z.B. in unserem ersten 3.Liga-Jahr Rühle und Alvarez, mit denen er offensichtlich nicht allzu viel anfangen konnte (da sie nicht in sein Spielsystem passten). Als ihm dann im November schon die Kugeln um die Ohren flogen änderte er dann im Spiel gegen Münster (nach meiner Erinnerung :wink: ) sein laufintensives 4-2-3-1 System zugunsten einer Mittelfeld-Raute mit Alvarez als 10er und Rühle als zweite Spitze neben Grüttner. Hat natürlich nicht funktioniert und am Ende wirkte dann selbst Schuster ratlos....und flog umgehend raus. Der "Fehler", wenn man sich heute Schusters-Trainerkarriere anschaut, war eben nicht ihn rauszuwerfen, sondern eher ihm nicht alle Kompetenzen im sportlichen Bereich zu überlassen. Wobei er beim "Kaderzusammenbasteln" sicher auch im Laufe der Jahre dazugelernt hat, seine Trefferquote z.B. in dieser Saison ist aber schon unfassbar gut.
Bedeutet: lässt man den Trainer im sportlichen Bereich alleinverantwortlich arbeiten und den Kader bauen, dann hat man als kleiner Klub mit wenig finanziellen Mitteln womöglich grössere Chancen am Ende ein funktionierendes, in allen Bereichen homogenes Team auf dem Platz zu haben. Allerdings ist auch die Chance, dass es der (falsche) Trainer am Ende verbockt um ein Vielfaches grösser.
Das ist jetzt keine (subtile) Forderung den Sportdirektor abzuschaffen, nur als kleiner Klub "aus wenig viel machen", das geht wahrscheinlich eher mit möglichst wenig Reibungsverlusten bei sportlichen Entscheidungen. Und der Kader im letzten Sommer schien mir sehr stark auf "junge Spieler mit möglichem Transferpotential" ausgelegt und war (auch bezogen auf die Spielidee des Trainers) qualitativ und von den Spielertypen her einfach schlecht zusammengesetzt. Dazu hat sich bei mir in den letzten Monaten (gerade unter TS) der Eindruck verfestigt, dass MZ in Aufstellung/Auswechslungen/Taktik reinredet. Alles Faktoren (ganz neutral gesehen), die es bei Würzburg oder Darmstadt einfach nicht gibt.
Fazit: nur zu gucken, wo in der letzten Zeit ein kleiner Klub sehr erfolgreich war und dann einen Trainer "vom Schlage Schuster oder Hollerbach" propagieren ist halt ein bißchen arg kurz gesprungen. Damit wird letztlich suggeriert, dass der Sportdirektor jetzt eben ein glückliches Händchen bei der Trainersuche braucht und schon geht es wieder aufwärts.
Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Ein guter Gedankenanstoß, danke.
Wenn man es sich genau überlegt…
- Defensiv-kompaktes „Mentalitätsmonster“
- Kleiner Entscheidungszirkel
- Mentalität schlägt Qualität
So könnte man auch die Amtszeit von Stipic beschreiben.
Was können wir dennoch daraus mitnehmen:
1. Ich denke in der Liga kann man sich mit einer herausragenden Physis durchaus einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten. Im Schnitt pro Kopf machen die Spieler in Liga 3 überdurchschnittlich viele Spiele im Jahr, da kann man sich mit einer guten Fitness sicher 5-10 Punkte holen.
2. Mit einem Umschaltspiel überrascht man sportlich zwar niemanden, aber es ist deutlich einfacher gut ausgebildete Spieler für dieses System zu bekommen.
Wenn man es sich genau überlegt…
- Defensiv-kompaktes „Mentalitätsmonster“
- Kleiner Entscheidungszirkel
- Mentalität schlägt Qualität
So könnte man auch die Amtszeit von Stipic beschreiben.
Was können wir dennoch daraus mitnehmen:
1. Ich denke in der Liga kann man sich mit einer herausragenden Physis durchaus einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten. Im Schnitt pro Kopf machen die Spieler in Liga 3 überdurchschnittlich viele Spiele im Jahr, da kann man sich mit einer guten Fitness sicher 5-10 Punkte holen.
2. Mit einem Umschaltspiel überrascht man sportlich zwar niemanden, aber es ist deutlich einfacher gut ausgebildete Spieler für dieses System zu bekommen.
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Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Ein wesentlicher Grund für den Erfolg von Würzburg und Darmstadt:
Beide Teams sind sehr diszipliniert, sehr motiviert und sehr laufstark. Genau diese drei Punkte haben sie uns voraus. Allein eine Top-Fitness ist auf diesem Niveau bereits etliche Bonuspunkte wert. Tatsächlich haben selbst im Profi-Bereich etliche Vereine hier erhebliche Schwächen, bei uns war es diese Saison extrem.
Bei Schuster konnte praktisch jeder Spieler 90 Minuten Gas geben. Letzte Saison konnte das bei uns durchgängig kein einziger Spieler. So banal das klingt, mit einer fitten Mannschaft wären wir nie auch nur in die Nähe der Abstiegsplätze geraten.
Beide Teams sind sehr diszipliniert, sehr motiviert und sehr laufstark. Genau diese drei Punkte haben sie uns voraus. Allein eine Top-Fitness ist auf diesem Niveau bereits etliche Bonuspunkte wert. Tatsächlich haben selbst im Profi-Bereich etliche Vereine hier erhebliche Schwächen, bei uns war es diese Saison extrem.
Bei Schuster konnte praktisch jeder Spieler 90 Minuten Gas geben. Letzte Saison konnte das bei uns durchgängig kein einziger Spieler. So banal das klingt, mit einer fitten Mannschaft wären wir nie auch nur in die Nähe der Abstiegsplätze geraten.
Historische Kickers-Bücher zum Download: http://www.kickers-stuttgart.de - Mittlerweile 15.649 originalgetreue Seiten verfügbar.
Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
interessante beiträge von stoi und matze, danke dafür.
wichtig ist doch (wir sollten uns hier nicht im detail verlieren) vor allem dass ich, wenn ich endlich fähiges personal gefunden habe, das auch mit der notwendigen kompetenz ausstatte um diesen dann zu erlauben ihre intelligenz und ihren sachverstand völlig einzubringen. alles andere führt zwangsläufig früher oder später zu frustration. hollerbach ist natürlich ein riesentrainer über die letzten jahre betrachtet, zweifelsohne ein außergewöhnlich fähiger, fleißiger und intelligenter mensch. das system interessiert mich nicht wirklich, es kommt darauf an die jeweiligen ressourcen am optimalsten zu nutzen. am ende des tages möchte man spiele gewinnen, es ist der langfristige erfolg, der mich interessiert. ob das durch tiki taka oder pressing erfolgt soll derjenige entscheiden, der tagtäglich mit den spielern arbeitet und diese kontinuierlich verbessern soll.
was hier noch nicht erwähnt wurde, meiner meinung nach aber entscheidend für seinen späteren werdegang, ist seine zeit unter magath. diese jahre waren wohl die prägendsten seines lebens (vermutung meinerseits) und er wird von diesem system viel übernommen haben. die erfolgsfaktoren aus wolfsburger zeit (für mich magaths größter erfolg) genauso wie die problematik aus schalker tagen (der wurstler und seine mafia). kurze wege und schlanke strukturen innerhalb eines vereins sind natürlich wünschenswert, es darf aber keinesfalls in richtung tönnies/kind/hopp hinauslaufen, auch der erfolg rechtfertigt ein derartiges system nicht! hingegen gilt es sich demokratisch für schlanke und effiziente strukturen zu entscheiden und diese durch kompetente und perspektivisch ausgerichtete mitarbeiter aufzufüllen. der charakter aller entscheider steht über allem, ansonsten ist die sache bereits von vornherein zu sehr auf den faktor hoffnung ausgerichtet. die resultate lassen dann langfristig oft zu wünschen übrig wie unser verein in den letzten wochen es eindrucksvoll demonstriert hat...
wichtig ist doch (wir sollten uns hier nicht im detail verlieren) vor allem dass ich, wenn ich endlich fähiges personal gefunden habe, das auch mit der notwendigen kompetenz ausstatte um diesen dann zu erlauben ihre intelligenz und ihren sachverstand völlig einzubringen. alles andere führt zwangsläufig früher oder später zu frustration. hollerbach ist natürlich ein riesentrainer über die letzten jahre betrachtet, zweifelsohne ein außergewöhnlich fähiger, fleißiger und intelligenter mensch. das system interessiert mich nicht wirklich, es kommt darauf an die jeweiligen ressourcen am optimalsten zu nutzen. am ende des tages möchte man spiele gewinnen, es ist der langfristige erfolg, der mich interessiert. ob das durch tiki taka oder pressing erfolgt soll derjenige entscheiden, der tagtäglich mit den spielern arbeitet und diese kontinuierlich verbessern soll.
was hier noch nicht erwähnt wurde, meiner meinung nach aber entscheidend für seinen späteren werdegang, ist seine zeit unter magath. diese jahre waren wohl die prägendsten seines lebens (vermutung meinerseits) und er wird von diesem system viel übernommen haben. die erfolgsfaktoren aus wolfsburger zeit (für mich magaths größter erfolg) genauso wie die problematik aus schalker tagen (der wurstler und seine mafia). kurze wege und schlanke strukturen innerhalb eines vereins sind natürlich wünschenswert, es darf aber keinesfalls in richtung tönnies/kind/hopp hinauslaufen, auch der erfolg rechtfertigt ein derartiges system nicht! hingegen gilt es sich demokratisch für schlanke und effiziente strukturen zu entscheiden und diese durch kompetente und perspektivisch ausgerichtete mitarbeiter aufzufüllen. der charakter aller entscheider steht über allem, ansonsten ist die sache bereits von vornherein zu sehr auf den faktor hoffnung ausgerichtet. die resultate lassen dann langfristig oft zu wünschen übrig wie unser verein in den letzten wochen es eindrucksvoll demonstriert hat...
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Alice Bligga
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Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Wenn wir hier schon bei so etwas wie "Wünsch dir was"" sind, folgende Anmerkung: Meiner Meinung nach war unser Einbruch im letzten Herbst, abgesehen davon, dass wir die Halimi-Lücke vom Spielsystem her nicht schließen konnten, am stärksten dadurch gekennzeichnet, dass die Mannschaft einen konditionellen Einbruch erlebte. Es gingen sehr viele Laufduelle verloren, über die AVs kam zu wenig Druck nach vorne (was schon in der Rückrunde 14/15 nachgelassen hatte), wir waren in der Rückwärtsbewegung zu langsam und boten bei Gegenangriffen daher für die Gegemmannschaft immer viel Raum.
Insgesamt ergab sich ein erschreckender Eindruck fehlender Fitness. Dafür ist in unserem System letztendlich der Cheftrainer verantwortlich (dies umso mehr, wenn derAthletiktrainer zu seinen Vasallen gehört). Wenn ich mir überlege, was uns der Abstieg kostet - ich verweise nur auf die mehr als 170.000,00 €, die wir lt. Presse an Beratecourtagen gezahlt haben sollen und wohl unrentabel waren - und der Leistungseinbruch im körperlichen Bereich erheblich mitursächlich war, so stellt sich die Frage, welche Verbesserungspotentiale es hier gibt, die dann vielleicht doch etwas kosten dürfen.
Erste Konsequenz ist aus meiner Sicht, einen guten Athletiktrainer zu beschäftigen, der in erster Linie das Vertrauen der sportmedizinischen Abteilung genießen und mit dieser aufs Engste zusammenarbeiten sollte. Wenn ich von sportmedizinischer Abteilung spreche, heißt das, das traditionelle Konzept der manschaftsärztlichen Betreuung zu hinterfragen, nicht etwa, weil ich die Qualität von Herrn Dr. Mauch bezweifele, sondern der Auffassung bin, dass es hier allgemein strukturelle Defizite gibt. Ich finde es überlegenswert, ein oder zwei Spielergehälter umzuschichten, um einen Sportmediziner oder eine Sportmedizinerin in Teilzeit zu verpflichten, der oder die kontinuierlich im Trainingsbetrieb eingegliedert und dem Mannschaftsarzt unterstellt ist. Die fortlaufende sportmedizinische Diagnostik wäre Grundlage für die Ausarbeitung von Trainingsplänen, die vor allem eine gezielte individuelle Steuerung ermöglichen. (Das Konzept ist relativ alt und stammt aus dem professionellen Radsport, was zugegebenermaßen, nicht durchgängig zum Vorbild taugt. Aber nicht jede breiter augestellte sportmedizinische Betreeuung muss gleich zum Doping führen.)
Ach ja: Schichten wir noch drittes Spielergehalt um und holen einen guten Videoanalysten. Zumindest wäre diese Idee gar nicht so abwegig gewesen, wenn man die personelle Stärke des Kaders in der abgelaufenen Sason anschaut.
Insgesamt ergab sich ein erschreckender Eindruck fehlender Fitness. Dafür ist in unserem System letztendlich der Cheftrainer verantwortlich (dies umso mehr, wenn derAthletiktrainer zu seinen Vasallen gehört). Wenn ich mir überlege, was uns der Abstieg kostet - ich verweise nur auf die mehr als 170.000,00 €, die wir lt. Presse an Beratecourtagen gezahlt haben sollen und wohl unrentabel waren - und der Leistungseinbruch im körperlichen Bereich erheblich mitursächlich war, so stellt sich die Frage, welche Verbesserungspotentiale es hier gibt, die dann vielleicht doch etwas kosten dürfen.
Erste Konsequenz ist aus meiner Sicht, einen guten Athletiktrainer zu beschäftigen, der in erster Linie das Vertrauen der sportmedizinischen Abteilung genießen und mit dieser aufs Engste zusammenarbeiten sollte. Wenn ich von sportmedizinischer Abteilung spreche, heißt das, das traditionelle Konzept der manschaftsärztlichen Betreuung zu hinterfragen, nicht etwa, weil ich die Qualität von Herrn Dr. Mauch bezweifele, sondern der Auffassung bin, dass es hier allgemein strukturelle Defizite gibt. Ich finde es überlegenswert, ein oder zwei Spielergehälter umzuschichten, um einen Sportmediziner oder eine Sportmedizinerin in Teilzeit zu verpflichten, der oder die kontinuierlich im Trainingsbetrieb eingegliedert und dem Mannschaftsarzt unterstellt ist. Die fortlaufende sportmedizinische Diagnostik wäre Grundlage für die Ausarbeitung von Trainingsplänen, die vor allem eine gezielte individuelle Steuerung ermöglichen. (Das Konzept ist relativ alt und stammt aus dem professionellen Radsport, was zugegebenermaßen, nicht durchgängig zum Vorbild taugt. Aber nicht jede breiter augestellte sportmedizinische Betreeuung muss gleich zum Doping führen.)
Ach ja: Schichten wir noch drittes Spielergehalt um und holen einen guten Videoanalysten. Zumindest wäre diese Idee gar nicht so abwegig gewesen, wenn man die personelle Stärke des Kaders in der abgelaufenen Sason anschaut.
Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Sehr guter Beitrag von "Alice Bligga". Es gibt genügend Beispiele die medizinische Abteilung zu hinterfragen. Wenn man bedenkt, wie lange es heute dauert bis ein Spieler nach einem Muskelfaserriss wieder einsatzfähig ist, ist schon merkwürdig. Normalerweise dauert so etwas ca. 2 bis 3 Wochen und heute ????
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Settembrini
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Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Die konditionellen Probleme insbesondere in der ersten Saisonhälfte waren in der Tat augenfällig und sind hier ja auch recht häufig angesprochen worden, völlig zu Recht.
Das ist, scheint mir, aber vor allem das Problem einer diesbezüglich unzureichenden Vorbereitung; bei laufendem Betrieb sind diese Defizite kaum mehr auszugleichen. Wenn's mal nicht so läuft, kann es, speziell in der 3. Liga, durchaus mal von Vorteil sein, über die reine Physis zu kommen. Nicht schön, nicht elegant, aber ein paar Pünktchen mehr hätte uns das mit Sicherheit gebracht... und so den Arsch gerettet.
Tatsächlich schien mir die Vorbereitungs auf die nun vergangene Saison schon sehr reizarm und in Teilen selbstgefällig ("spielstärkstes Team der Liga" etc.). Selbstverständlich muss man da als Außenstehender sehr vorsichtig sein, und es sind ja auch Leute unterwegs, die davon was verstehen. Aber das Ergebnis - der bestmögliche konditionelle Zustand - hat nun einmal nicht überzeugt.
Das soll nicht nachgekartet sein. Aber ich sehe hier einen ganz wesentlichen Punkt, worauf man jetzt mehr Augenmerk richten sollte. Ich vermute nämlich, in der RL spielt das - vergleichsweise - eine fast noch größere Rolle.
Das ist, scheint mir, aber vor allem das Problem einer diesbezüglich unzureichenden Vorbereitung; bei laufendem Betrieb sind diese Defizite kaum mehr auszugleichen. Wenn's mal nicht so läuft, kann es, speziell in der 3. Liga, durchaus mal von Vorteil sein, über die reine Physis zu kommen. Nicht schön, nicht elegant, aber ein paar Pünktchen mehr hätte uns das mit Sicherheit gebracht... und so den Arsch gerettet.
Tatsächlich schien mir die Vorbereitungs auf die nun vergangene Saison schon sehr reizarm und in Teilen selbstgefällig ("spielstärkstes Team der Liga" etc.). Selbstverständlich muss man da als Außenstehender sehr vorsichtig sein, und es sind ja auch Leute unterwegs, die davon was verstehen. Aber das Ergebnis - der bestmögliche konditionelle Zustand - hat nun einmal nicht überzeugt.
Das soll nicht nachgekartet sein. Aber ich sehe hier einen ganz wesentlichen Punkt, worauf man jetzt mehr Augenmerk richten sollte. Ich vermute nämlich, in der RL spielt das - vergleichsweise - eine fast noch größere Rolle.
Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Zur Saisonvorbereitung, HS hat sehr viel in Spielformen trainiert, jedenfalls nachdem was ich sehen konnte. Das hat schon Vorteile, es macht natürlich den Spielern mehr Spaß und wenn man das Format klug setzt muss der Trainer relativ wenig eingreifen. Es ist deutlich angenehmer, wenn der Trainer nicht mit der Pfeife am Spielfeldrand steht und andauernd unterbricht. Der Spieler findet dann eher selber Lösungen. Ein Nachteil ist, dass es auch mehr Zweikämpfe gibt und folglich eine größere Chance sich mal zu verletzen. Im Vergleich, Schuster gab es noch mehr Waldläufe und Kraftraum, dafür hat er taktisch in der Saison mehr anpassen müssen und konnte im letzten Jahr da auch keine neuen Lösungen anbieten.
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Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Danke für dein Posting!stoitschkov hat geschrieben:
Fazit: nur zu gucken, wo in der letzten Zeit ein kleiner Klub sehr erfolgreich war und dann einen Trainer "vom Schlage Schuster oder Hollerbach" propagieren ist halt ein bißchen arg kurz gesprungen. Damit wird letztlich suggeriert, dass der Sportdirektor jetzt eben ein glückliches Händchen bei der Trainersuche braucht und schon geht es wieder aufwärts.
Der Vergleich mit Darmstadt oder Würzburg funktioniert auch für mich allein deswegen nur bedingt, als dass diese Vereine in der Liga als Underdogs starteten. Die Blauen indes werden in der Liga erst einmal "die Gejagten" sein. Das von dir erwähnte Spiel im Ballbesitz und die Suche nach Lösungen in der Offensive sollten eine starke Defensive daher komplettieren.
Mir ging es allerdings weniger um die Vereine, sondern um die Trainertypen. Sowohl Schuster als auch Hollerbach stehen für eine klare Linie und eine eigene Meinung. Bei den Kickers hatten wir zur Rückrunde die Situation, als dass man keinen Trainer mit Blick auf das vorhandene Spielermaterial ausgesucht hat, sondern vielmehr um den Trainer Stipic eine neue, schlagkräftige Mannschaft aufbauen wollte. Die zahlreichen Suspendierungen und Abgänge lassen folgern, dass damals einiges nicht so ganz so funktioniert hat. Die beiden letzten Spiele gegen Bremen und Chemnitz haben für mich gezeigt, dass es eben nicht gelang aus einer Vielzahl an hoch talentierten Spielern eine verschworene Einheit zu formen!
Der Umbau des Kaders - angefangen mit der Aufstiegsmannschaft - verlief im Grunde viel zu schnell!
Kurzum: Für mich daher der Wunsch nach einem Trainertypen, der zur Philosophie von Zeyer passt, der aber im Grunde auch mal kontrovers mit ihm diskutieren kann und muss! So sind die Strukturen auch zukünftig schlank, eine konstruktive Diskussion sollte am Ende jedoch die beste aller Lösungen bieten! Was mit dem gebündelten Einsatz von Mannschaft und Umfeld möglich ist, zeigen die beiden Vereine eben doch! Transparenz, Kommunikation und eine klare Linie wären auf der Waldau ein Anfang!
Zur Erinnerung:
DIE 11 OFFIZIELLEN LEITSÄTZE:
# 1 Kein Fußball ohne Herz.
# 2 Kein Verein ohne Familie.
# 3 Keine Mannschaft ohne Kämpfer, Könner, Kameraden.
# 4 Kein Spiel ohne Nähe.
# 5 Kein Tag ohne Ideen.
# 6 Kein Fortschritt ohne Mut.
# 7 Keine Partner ohne Vertrauen.
# 8 Kein Leben ohne Tradition.
# 9 Keine Zukunft ohne Träume.
# 10 Kein Erfolg ohne Verantwortung.
# 11 Keine Kickers ohne Fans – ohne euch kein wir!
Quelle: SV Stuttgarter Kickers Vereinswebsite
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Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Japp, sehe ich ähnlich. Ich bin mir nur nicht so ganz sicher, ob es wirklich die Fitness oder eher die fehlende bedingungslose Laufbereitschaft für den Mitspieler war. Vielleicht bedingt des eine ja auch das andere!?! Ich bin fest davon überzeugt, dass die Querelen innerhalb der Mannschaft den Trend nach unten sehr verstärkt haben.Alice Bligga hat geschrieben:Wenn wir hier schon bei so etwas wie "Wünsch dir was"" sind, folgende Anmerkung: Meiner Meinung nach war unser Einbruch im letzten Herbst, abgesehen davon, dass wir die Halimi-Lücke vom Spielsystem her nicht schließen konnten, am stärksten dadurch gekennzeichnet, dass die Mannschaft einen konditionellen Einbruch erlebte. Es gingen sehr viele Laufduelle verloren, über die AVs kam zu wenig Druck nach vorne (was schon in der Rückrunde 14/15 nachgelassen hatte), wir waren in der Rückwärtsbewegung zu langsam und boten bei Gegenangriffen daher für die Gegenmannschaft immer viel Raum.
Schauen wir uns doch nur mal die Vorsaison an: die schien alles Friede Freude Eierkuchen zu sein. Man hat den Spielern regelrecht den Spaß am Kicken angesehen, die Mannschaft war so was von homogen und jeder ist über sich hinaus gewachsen un 200% gegeben.
Das ist glaube ich auch das Rezept von Leicester gewesen: ein Trainer, der auf ein homogenes Mannschaftsgefüge achtet, der Mannschaft alle Freiheiten gibt, solange sie fit sind und abliefern und die Leine kürzer lässt, wenn das ausgenutzt wird. Die haben mit einem 4-4-2 die Liga gerockt und alle haben alles gegeben. Sie waren topfit und hatten untereinander ein super Verhältnis, was sich wiederum auf den Spaß und der wiederum auf die Leistung ausgewirkt hat.
Ich hoffe, wir werden einen Trainer finden, der neben der notwendigen Fitness auch auf die charakterliche Zusammenstellung der Mannschaft achtet. Dann kanns wirklich was werden!
Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Man soll schon über den Tellerrand schauen, damit meine ich nicht nur die positiven Beispiele.
Der Waldhof oder WSV wurden bis in die Oberliga durchgereicht.
Es kann also auch noch schlimmer kommen, mittlerweile wäre ich froh wenn es kein freier Fall wird.
Der Waldhof oder WSV wurden bis in die Oberliga durchgereicht.
Es kann also auch noch schlimmer kommen, mittlerweile wäre ich froh wenn es kein freier Fall wird.
It's not the years, honey. It's the mileage.
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BlauerNebel
Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
@ToniSailer: Leicester City hat aber auch einen thailändischen Milliardär an Bord, und vor der Saison wurden 220 Mio. € investiert, um unter die Top 5 zu kommen. Da macht das Kicken automatisch etwas mehr Spaß. :wink:
Auch nur ein gekauftes Fußballwunder.
Auch nur ein gekauftes Fußballwunder.
Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
BlauerNebel hat geschrieben:@ToniSailer: Leicester City hat aber auch einen thailändischen Milliardär an Bord, und vor der Saison wurden 220 Mio. € investiert, um unter die Top 5 zu kommen. Da macht das Kicken automatisch etwas mehr Spaß. Auch nur ein gekauftes Fußballwunder.
Und was hat das alles mit Neustart in der 4. Liga zu tun?
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BlauerNebel
Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Andere Erfolgsgeschichten von vermeintlichen Underdogs werden ja oft als Vorbild für einen Neustart genannt. Aber dann sollten die Ausgangssituationen auch vergleichbar sein.ripiro22 hat geschrieben:BlauerNebel hat geschrieben:@ToniSailer: Leicester City hat aber auch einen thailändischen Milliardär an Bord, und vor der Saison wurden 220 Mio. € investiert, um unter die Top 5 zu kommen. Da macht das Kicken automatisch etwas mehr Spaß. Auch nur ein gekauftes Fußballwunder.
Und was hat das alles mit Neustart in der 4. Liga zu tun?
Zuletzt geändert von BlauerNebel am Donnerstag 26. Mai 2016, 12:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Das mag ja schon sein, aber der Marktwert des Kaders lag vor der Saison bei etwa 78 Mio. Euro. Damit war Bromwhich, Norwich und Borunemouth nur noch schlechter aufgestellt. Alle anderen Kader hatten einen höheren Marktwert. Und genau das meine ich: dennoch haben sie es geschafft, eine Einheit zu bilden, die selbst ManU mit einem Marktwert von etwa 450 Mio auf die Plätze verwiesen haben. Und das kommt wie gesagt ja nicht von ungefähr und zeigt wie wichtig die Homgenität einer Mannschaft und des Trainers ist. Kohle hin oder herBlauerNebel hat geschrieben:@ToniSailer: Leicester City hat aber auch einen thailändischen Milliardär an Bord, und vor der Saison wurden 220 Mio. € investiert, um unter die Top 5 zu kommen. Da macht das Kicken automatisch etwas mehr Spaß. :wink:
Auch nur ein gekauftes Fußballwunder.
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BlauerNebel
Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Dann wurde das Geld doch sehr effizient eingesetzt.
- ToniSailer
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Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
genau darauf will ich raus. Es gab keine Verpflichtung à la Ronaldo, Messi, oder sonstwen. Der Star war die Mannschaft, auch ohne große Investitionen in den Kader. Mit wenig Investition viel erreichen.. das mag dem einen oder anderen unter uns nicht ganz verkehrt vorkommen :)BlauerNebel hat geschrieben:Dann wurde das Geld doch sehr effizient eingesetzt.
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Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Leicester ist das Fussballwunder schlechthin! Laut sport reportage im ZDF, 2 niedrigster Saisonetat in der Premierleague. Ausserdem Mahrez für 500 000 aus der 2. französischen Liga. Marktwert heute min. 60 Mio. Kante, Vardy, Drinkwater, Schmeichel hatte im absoluten Weltfussball auch keiner auf der Rechnung. Der Trainer ist die entscheidende Figur!! Ohne Ranieri, Schuster, Hollerbach kein Erfolg.BlauerNebel hat geschrieben:@ToniSailer: Leicester City hat aber auch einen thailändischen Milliardär an Bord, und vor der Saison wurden 220 Mio. € investiert, um unter die Top 5 zu kommen. Da macht das Kicken automatisch etwas mehr Spaß. :wink:
Auch nur ein gekauftes Fußballwunder.
Deshalb wird die Trainerfrage bei den Blauen um so wichtiger.......
"Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang" (Martin Luther)
Re: Kompletter Neustart in der 4. Liga
Das macht unsere Situation zwar auch nicht erträglicher, aber schlimmer gehts immer.
Als Fan von Offenbach hat man aber auch seit Jahren nichts zu lachen.:
Regionalligist stellt Insolvenzantrag
Punktabzug für Offenbach in der kommenden Saison
Artikel ohne Quellenangabe
Bei gleich neun Punkten abzug können wir vielleicht am Ende in der Tabelle vor denen landen.
Obwohl wenn dann immer noch ein Slisko mit Mr. M bei uns als Torfabrik auflaufen könnte auch das schwer werden.
Als Fan von Offenbach hat man aber auch seit Jahren nichts zu lachen.:
Regionalligist stellt Insolvenzantrag
Punktabzug für Offenbach in der kommenden Saison
Artikel ohne Quellenangabe
Bei gleich neun Punkten abzug können wir vielleicht am Ende in der Tabelle vor denen landen.
Obwohl wenn dann immer noch ein Slisko mit Mr. M bei uns als Torfabrik auflaufen könnte auch das schwer werden.