Spielberichte Kickers vs. Schweinfurt
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Spielberichte Kickers vs. Schweinfurt
Leonberger Kreiszeitung:
Disziplin, Teamgeist, bessere Spielkultur: Kickers-Trainer steht für Fortschritt
Dutt bringt die Blauen auf Kurs
Stuttgart - Seit seinem Amtsantritt hat er von acht Spielen fünf gewonnen. Zwar ist der Regionalliga-Klassenverbleib der Stuttgarter Kickers auch nach dem 3:2 gegen Schweinfurt 05 noch lange nicht unter Dach und Fach, doch die Fortschritte unter Trainer Robin Dutt sind unverkennbar.
VON JÜRGEN FREY
Schlusspfiff im Waldaustadion. Robin Dutt lässt sich durch nichts und niemanden aufhalten. Der Mann stürmt in die Kabine. Er ist auf 180. Schimpft, tobt, rudert wild mit den Armen, schlägt die Tür zu. Eine Viertelstunde später ist sein Puls wieder unten. Verstehen kann er die Leistung seiner Elf nach der 3:0-Führung immer noch nicht. "Wie kann man nur plötzlich zwei Gänge runterschalten?'', fragt er sich. Um gleich wieder nach vorne zu blicken: "Jetzt hat hoffentlich auch der Letzte kapiert, dass wir 90 Minuten Vollgas geben müssen.'' Es gab schon Trainer bei den Blauen, die wären nach einem 3:2 fröhlich pfeifend in die Kabine geschlendert. Dutt ist anders. Der Mann lehnt sich ungern zurück. Er will immer mehr. Und wenn man seine Zeit als Chefcoach analysiert, kommt man zu dem Schluss: Viel falsch gemacht hat er bisher nicht.
Die Aufstellung: Unter Dutt spielt Oliver Barth für Achim Cast in der Innenverteidigung, auf den Außenpositionen in der Viererkette sind die technisch versierten Sascha Benda und Oliver Stierle am Ball. Das kommt dem Spielaufbau zugute. Im zentralen Mittelfeld setzen die laufstarken Mustafa Akcaj und Heiko Gumper die Akzente. Die Ordnung stimmt zu 100 Prozent.
Der Teamgeist: Cast und Stefan Minkwitz kommen zwar nur noch im Notfall zum Einsatz, dennoch spielen sie bei Dutt eine wichtige Rolle. Mit beiden tauscht sich der Trainer intensiv aus. "Wir sprechen viel und haben ein sehr gutes Betriebsklima'', bestätigt Abwehrchef Alexander Malchow.
Das Training: Dutt legt sehr viel Wert auf Disziplin - und Taktik. Diese wird in diversen Spielformen ständig geübt. Folge: Im Waldaustadion kommt man immer öfter auch in den Genuss schöner Spielzüge.
Bleibt die Frage nach der Perspektive. Dutt bastelt mit viel Akribie an der neuen Saison - Spieler wie Alexander Blessin (SC Pfullendorf), Predrag Sarajlic oder Mustafa Parmak (beide 07 Ludwigsburg) stehen auf der Wunschliste - ohne dass die Finanzierung gesichert ist. Für Dutt kein Grund zu klagen: "Wir haben im geplanten Etat den Posten Personalkosten. Und in diesem Fenster muss ich mich zunächst eben bewegen.'' Um die Sponsorensuche kann er sich schließlich nicht auch noch kümmern.
Kickers: Köstel - Benda, Barth, Malchow, Stierle - Braun (78. Zimmermann), Gumper, Akcay, Catizone (69. Steinle) - Mesic, Lakies (69. Intemperante).
Tore: 1:0 (7.) Benda, 2:0 (34.) Catizone, 3:0 (48.) Braun, 3:1 (56.) Kolinger, 3:2 (66.) Brendel. - Zuschauer: 2270.
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Eßlinger Zeitung:
Richtiger Zeitpunkt, falsche Folgen
Beim 3:2-Sieg gegen Schweinfurt verspielen die Kickers fast einen 3:0-Vorsprung
Stuttgart - Es gibt Samstagnachmittage, die sind langweiliger. Wer am freien Tag den Weg nach Degerloch gefunden hatte, erlebte unterhaltsame 90 Minuten und fuhr mit der Erkenntnis nach Hause, dass es allemal besser war, den 3:2 (2:0)-Sieg des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers über den 1. FC Schweinfurt 05 live mit erlebt zu haben, als die Garage aufzuräumen oder Fenster zu putzen.
Von Andreas Müller
Robin Dutt benötigte eine gute halbe Stunde, bis sein Pulsschlag wieder Normalwerte aufwies. Das lag daran, dass die Kickers-Elf fast noch einen 3:0-Vorsprung verspielt hätte und in der zweiten Hälfte gesundheitliche Schäden des Trainers billigend in Kauf nahm. "Zwei Dinge sind nach diesen zweiten 45 Minuten wichtig: Wir haben drei Punkte und den Abstand auf Schweinfurt auf vier Zähler erhöht", sagte Dutt.
Optimaler Spielverlauf
Den Vorstellungen eines Trainers über den optimalen Spielverlauf kamen die Stuttgarter 48 Minuten lang nach. Ein schnelles Tor: Nach sieben Minuten traf Sascha Benda mit einem Freistoß aus 18 Metern zum 1:0. Ein Tor nachlegen: Bitte schön, Giuseppe Catizone, der nach einer über einjährigen Pause eine ordentliche Partie im Mittelfeld machte, besorgte das 2:0 (34.) Die Vorarbeit dazu hatte Mirnes Mesic geliefert, der Oliver Beer am eigenen Strafraum den Ball abgejagt hatte und Catizone mustergültig bediente. Ein Tor gleich nach dem Wechsel: Auch das war gegen die bis dahin zu passiven Schweinfurter kein Problem, Marvin Braun erzielte in der 48. Minute das 3:0.
Was folgte war jener Zeitraum, der Dutts Puls in gesundheitsschädliche Höhen trieb. Die Kickers stellten im Kollektiv den Dienst ein, zogen sich in die eigene Hälfte zurück, die Stürmer attackierten nicht mehr und im Mittelfeld wurde ein Zweikampf nach dem anderen verloren. Der Abstiegskonkurrent aus Bayern nutzte die Freiräume und kam durch Dubravko Kolinger (56.) und Thomas Brendel (65.) auf 2:3 heran. "Wir haben nicht die abgeklärte Mannschaft, die zwei Gänge herausnehmen kann. Wir müssen über 90 Minuten Vollgas spielen", moserte Dutt. Der Kickers-Trainer hat am Samstag Abend sicher nicht mehr Fenster geputzt oder die Garage aufgeräumt . . .
Stuttgarter Kickers: Köstel - Benda, Barth, Malchow, Stierle - Braun (78. Zimmermann), Gumper, Akcay, Catizone (68. Steinle) - Mesic, Lakies (68. Intemperante).
1. FC Schweinfurt 05: Schoppel - Beer - Boden, Löhner - Gorgiev (58. Brendel), Kolinger, Kanyuk (76. Stockmann), Winter, Lützler - Galuschka, Popovic.
Schiedsrichter: Braun (Eschbach). Zuschauer: 2270.
Tore: 1:0 Benda (7.), 2:0 Catizone (34.), 3:0 Braun (48.), 3:1 Kolinger (56.), 3:2 Brendel (65.).
Gelbe Karten: Braun, Catizone, Mesic / Winter, Beer, Boden, Löhner, Stockmann.
Gelb-Rote Karte: - / Beer (86./wiederholtes Foulspiel).
Beste Spieler: Mesic, Benda / Kolinger, Popovic.
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Disziplin, Teamgeist, bessere Spielkultur: Kickers-Trainer steht für Fortschritt
Dutt bringt die Blauen auf Kurs
Stuttgart - Seit seinem Amtsantritt hat er von acht Spielen fünf gewonnen. Zwar ist der Regionalliga-Klassenverbleib der Stuttgarter Kickers auch nach dem 3:2 gegen Schweinfurt 05 noch lange nicht unter Dach und Fach, doch die Fortschritte unter Trainer Robin Dutt sind unverkennbar.
VON JÜRGEN FREY
Schlusspfiff im Waldaustadion. Robin Dutt lässt sich durch nichts und niemanden aufhalten. Der Mann stürmt in die Kabine. Er ist auf 180. Schimpft, tobt, rudert wild mit den Armen, schlägt die Tür zu. Eine Viertelstunde später ist sein Puls wieder unten. Verstehen kann er die Leistung seiner Elf nach der 3:0-Führung immer noch nicht. "Wie kann man nur plötzlich zwei Gänge runterschalten?'', fragt er sich. Um gleich wieder nach vorne zu blicken: "Jetzt hat hoffentlich auch der Letzte kapiert, dass wir 90 Minuten Vollgas geben müssen.'' Es gab schon Trainer bei den Blauen, die wären nach einem 3:2 fröhlich pfeifend in die Kabine geschlendert. Dutt ist anders. Der Mann lehnt sich ungern zurück. Er will immer mehr. Und wenn man seine Zeit als Chefcoach analysiert, kommt man zu dem Schluss: Viel falsch gemacht hat er bisher nicht.
Die Aufstellung: Unter Dutt spielt Oliver Barth für Achim Cast in der Innenverteidigung, auf den Außenpositionen in der Viererkette sind die technisch versierten Sascha Benda und Oliver Stierle am Ball. Das kommt dem Spielaufbau zugute. Im zentralen Mittelfeld setzen die laufstarken Mustafa Akcaj und Heiko Gumper die Akzente. Die Ordnung stimmt zu 100 Prozent.
Der Teamgeist: Cast und Stefan Minkwitz kommen zwar nur noch im Notfall zum Einsatz, dennoch spielen sie bei Dutt eine wichtige Rolle. Mit beiden tauscht sich der Trainer intensiv aus. "Wir sprechen viel und haben ein sehr gutes Betriebsklima'', bestätigt Abwehrchef Alexander Malchow.
Das Training: Dutt legt sehr viel Wert auf Disziplin - und Taktik. Diese wird in diversen Spielformen ständig geübt. Folge: Im Waldaustadion kommt man immer öfter auch in den Genuss schöner Spielzüge.
Bleibt die Frage nach der Perspektive. Dutt bastelt mit viel Akribie an der neuen Saison - Spieler wie Alexander Blessin (SC Pfullendorf), Predrag Sarajlic oder Mustafa Parmak (beide 07 Ludwigsburg) stehen auf der Wunschliste - ohne dass die Finanzierung gesichert ist. Für Dutt kein Grund zu klagen: "Wir haben im geplanten Etat den Posten Personalkosten. Und in diesem Fenster muss ich mich zunächst eben bewegen.'' Um die Sponsorensuche kann er sich schließlich nicht auch noch kümmern.
Kickers: Köstel - Benda, Barth, Malchow, Stierle - Braun (78. Zimmermann), Gumper, Akcay, Catizone (69. Steinle) - Mesic, Lakies (69. Intemperante).
Tore: 1:0 (7.) Benda, 2:0 (34.) Catizone, 3:0 (48.) Braun, 3:1 (56.) Kolinger, 3:2 (66.) Brendel. - Zuschauer: 2270.
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Eßlinger Zeitung:
Richtiger Zeitpunkt, falsche Folgen
Beim 3:2-Sieg gegen Schweinfurt verspielen die Kickers fast einen 3:0-Vorsprung
Stuttgart - Es gibt Samstagnachmittage, die sind langweiliger. Wer am freien Tag den Weg nach Degerloch gefunden hatte, erlebte unterhaltsame 90 Minuten und fuhr mit der Erkenntnis nach Hause, dass es allemal besser war, den 3:2 (2:0)-Sieg des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers über den 1. FC Schweinfurt 05 live mit erlebt zu haben, als die Garage aufzuräumen oder Fenster zu putzen.
Von Andreas Müller
Robin Dutt benötigte eine gute halbe Stunde, bis sein Pulsschlag wieder Normalwerte aufwies. Das lag daran, dass die Kickers-Elf fast noch einen 3:0-Vorsprung verspielt hätte und in der zweiten Hälfte gesundheitliche Schäden des Trainers billigend in Kauf nahm. "Zwei Dinge sind nach diesen zweiten 45 Minuten wichtig: Wir haben drei Punkte und den Abstand auf Schweinfurt auf vier Zähler erhöht", sagte Dutt.
Optimaler Spielverlauf
Den Vorstellungen eines Trainers über den optimalen Spielverlauf kamen die Stuttgarter 48 Minuten lang nach. Ein schnelles Tor: Nach sieben Minuten traf Sascha Benda mit einem Freistoß aus 18 Metern zum 1:0. Ein Tor nachlegen: Bitte schön, Giuseppe Catizone, der nach einer über einjährigen Pause eine ordentliche Partie im Mittelfeld machte, besorgte das 2:0 (34.) Die Vorarbeit dazu hatte Mirnes Mesic geliefert, der Oliver Beer am eigenen Strafraum den Ball abgejagt hatte und Catizone mustergültig bediente. Ein Tor gleich nach dem Wechsel: Auch das war gegen die bis dahin zu passiven Schweinfurter kein Problem, Marvin Braun erzielte in der 48. Minute das 3:0.
Was folgte war jener Zeitraum, der Dutts Puls in gesundheitsschädliche Höhen trieb. Die Kickers stellten im Kollektiv den Dienst ein, zogen sich in die eigene Hälfte zurück, die Stürmer attackierten nicht mehr und im Mittelfeld wurde ein Zweikampf nach dem anderen verloren. Der Abstiegskonkurrent aus Bayern nutzte die Freiräume und kam durch Dubravko Kolinger (56.) und Thomas Brendel (65.) auf 2:3 heran. "Wir haben nicht die abgeklärte Mannschaft, die zwei Gänge herausnehmen kann. Wir müssen über 90 Minuten Vollgas spielen", moserte Dutt. Der Kickers-Trainer hat am Samstag Abend sicher nicht mehr Fenster geputzt oder die Garage aufgeräumt . . .
Stuttgarter Kickers: Köstel - Benda, Barth, Malchow, Stierle - Braun (78. Zimmermann), Gumper, Akcay, Catizone (68. Steinle) - Mesic, Lakies (68. Intemperante).
1. FC Schweinfurt 05: Schoppel - Beer - Boden, Löhner - Gorgiev (58. Brendel), Kolinger, Kanyuk (76. Stockmann), Winter, Lützler - Galuschka, Popovic.
Schiedsrichter: Braun (Eschbach). Zuschauer: 2270.
Tore: 1:0 Benda (7.), 2:0 Catizone (34.), 3:0 Braun (48.), 3:1 Kolinger (56.), 3:2 Brendel (65.).
Gelbe Karten: Braun, Catizone, Mesic / Winter, Beer, Boden, Löhner, Stockmann.
Gelb-Rote Karte: - / Beer (86./wiederholtes Foulspiel).
Beste Spieler: Mesic, Benda / Kolinger, Popovic.
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Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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Telefonbericht des 1. FC Schweinfurt 05:
Telefonbericht aus Stuttgart:
Aufstellung:
1. FC Schweinfurt 1905:
Manuel Schoppel (Tor) - Oliver Beer - Thomas Boden - Dubravko Kolinger - Sven Löhner - Oliver Gorgiev - Laszlo Kanyuk - Bernd Winter - Florian Galuschka - Markus Lützler - Veselin Popovic
Stuttgarter Kickers:
Tino Köstel (Tor) - Oliver Barth - Alexander Malchow - Mustafa Akcay - Sascha Benda - Marvin Braun - Giuseppe Catizone - Heiko Gumper - Carsten Lakies - Oliver Stierle - Mirnes Mesic
1:0 Sascha Benda in der 7. Spielminute!
Spiel läuft noch recht unkonzentriert.
25. Minute. Die Schnüdel haben, scheint mir, noch keine spielentscheidende Taktik gefunden.
Schiedsrichter Jochen Braun aus Eschbach hat noch nicht allzuviel zu tun.
2:0
Ist das denn die Möglichkeit, da knallt der Giuseppe Catizone in der 34. Minute doch den Ball zum 2:0 rein!
Unglücklich. Wo bleibt den unser Spiel!?
Ich bin nicht überzeugt davon, dass das 2:0 für die Kickers verdient ist.
Halbzeit
Die Schnüdel spielen insgesamt sehr hektisch und unkonzentriert.
Das ist nicht die Mannschaft der letzten beiden Spiele.
Trainer Hörgl, der gestern seinen 47. Geburtstag feierte, wird wohl ein deutliches Machtwort sprechen müssen.
Sonst sieht es mehr als nur schlecht für unser Spiel aus.
Das Trauerspiel geht weiter!!!
3:0 für Stuttgart. Torschütze: Marvin Braun in 48. Spielminute.
3:1 Hurra! Dubravko Kolinger knallte in der 54. Minute das Leder rein!
Ausgewechselt: Thomas Brendel für Oliver Gorgiev (56. Minute)
66. Minute. Nicht zu fassen. Unsere Jungs kämpfen!!!
3:2 Thomas Brendel - der Torschütze! Kopfball!
Was für eine Stimmung!
Aber die Stuttgarter machen Druck!
Gelingt nun doch noch der Ausgleich!
Spannende 20 Minuten liegen noch vor uns.
Wer hätte das gedacht, nach der traurigen 1. Halbzeit!
Stuttgart hat ausgewechselt: Moritz Steinle für Giuseppe Catizone (er sah schon die gelbe Karte)
und Gaetano Intemperante für Carsten Lakies (beide in der 68. Minute)
Gelb sah auch Marvin Braun und bei den
Schnüdel Bernd Winter.
Die Taktik von Hörgl - offensiv zu spielen - scheint aufzugehen.
Man sieht, es könnte noch was für uns in den letzten Minuten gehen.
Auswechslung in der 76. Minute: Steffen Stockmann für Laszlo Kanyuk
Auch die Kickers wechseln: Michael Zimmermann für Marvin Braun (78. Minute, damit sind beide gelbe Karten vom Feld)
Das Spiel wird hektischer: Gelb/Rot sah Oliver Beer in der 86. Minute!!!
Das Spiel ist aus. Es bleibt beim 3:2.
Übrigens: Schätze mal, dass knapp 100 Schnüdel-Fans hier im Stadion sind und ihre Mannschaft kräftig anfeuern.
Zuschauer: 2270
Spielstand: Offenbach - Wehen (1 : 2)
Elversberg - VfB Amateure (1 : 4)
Abgesagte Spiele am 6. März:
Eschborn - Mainz Amat
Feucht - Hoffenheim
Augsburg - Pfullendorf
Wenn es jemanden interessiert: am Montag stellt der FC 05 einen neuen Hauptsponsor vor!
Telefonbericht aus Stuttgart:
Aufstellung:
1. FC Schweinfurt 1905:
Manuel Schoppel (Tor) - Oliver Beer - Thomas Boden - Dubravko Kolinger - Sven Löhner - Oliver Gorgiev - Laszlo Kanyuk - Bernd Winter - Florian Galuschka - Markus Lützler - Veselin Popovic
Stuttgarter Kickers:
Tino Köstel (Tor) - Oliver Barth - Alexander Malchow - Mustafa Akcay - Sascha Benda - Marvin Braun - Giuseppe Catizone - Heiko Gumper - Carsten Lakies - Oliver Stierle - Mirnes Mesic
1:0 Sascha Benda in der 7. Spielminute!
Spiel läuft noch recht unkonzentriert.
25. Minute. Die Schnüdel haben, scheint mir, noch keine spielentscheidende Taktik gefunden.
Schiedsrichter Jochen Braun aus Eschbach hat noch nicht allzuviel zu tun.
2:0
Ist das denn die Möglichkeit, da knallt der Giuseppe Catizone in der 34. Minute doch den Ball zum 2:0 rein!
Unglücklich. Wo bleibt den unser Spiel!?
Ich bin nicht überzeugt davon, dass das 2:0 für die Kickers verdient ist.
Halbzeit
Die Schnüdel spielen insgesamt sehr hektisch und unkonzentriert.
Das ist nicht die Mannschaft der letzten beiden Spiele.
Trainer Hörgl, der gestern seinen 47. Geburtstag feierte, wird wohl ein deutliches Machtwort sprechen müssen.
Sonst sieht es mehr als nur schlecht für unser Spiel aus.
Das Trauerspiel geht weiter!!!
3:0 für Stuttgart. Torschütze: Marvin Braun in 48. Spielminute.
3:1 Hurra! Dubravko Kolinger knallte in der 54. Minute das Leder rein!
Ausgewechselt: Thomas Brendel für Oliver Gorgiev (56. Minute)
66. Minute. Nicht zu fassen. Unsere Jungs kämpfen!!!
3:2 Thomas Brendel - der Torschütze! Kopfball!
Was für eine Stimmung!
Aber die Stuttgarter machen Druck!
Gelingt nun doch noch der Ausgleich!
Spannende 20 Minuten liegen noch vor uns.
Wer hätte das gedacht, nach der traurigen 1. Halbzeit!
Stuttgart hat ausgewechselt: Moritz Steinle für Giuseppe Catizone (er sah schon die gelbe Karte)
und Gaetano Intemperante für Carsten Lakies (beide in der 68. Minute)
Gelb sah auch Marvin Braun und bei den
Schnüdel Bernd Winter.
Die Taktik von Hörgl - offensiv zu spielen - scheint aufzugehen.
Man sieht, es könnte noch was für uns in den letzten Minuten gehen.
Auswechslung in der 76. Minute: Steffen Stockmann für Laszlo Kanyuk
Auch die Kickers wechseln: Michael Zimmermann für Marvin Braun (78. Minute, damit sind beide gelbe Karten vom Feld)
Das Spiel wird hektischer: Gelb/Rot sah Oliver Beer in der 86. Minute!!!
Das Spiel ist aus. Es bleibt beim 3:2.
Übrigens: Schätze mal, dass knapp 100 Schnüdel-Fans hier im Stadion sind und ihre Mannschaft kräftig anfeuern.
Zuschauer: 2270
Spielstand: Offenbach - Wehen (1 : 2)
Elversberg - VfB Amateure (1 : 4)
Abgesagte Spiele am 6. März:
Eschborn - Mainz Amat
Feucht - Hoffenheim
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Das Kickersarchiv: http://www.kickersarchiv.de" onclick="window.open(this.href);return false;

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Ebenfalls aus der Schweinfurter Hompepage entführt:
8. März 2004: Stuttgarter Kickers - FC Schweinfurt 05: 3:2 (2:0)
Erst in der 2. Halbzeit wachten die 05-er unter dem Stuttgarter Funkturm auf, boten dann aber packenden Kampffussball. Leider erst nach einem 0:3-Rückstand, den die Schnüdel dann nicht mehr aufholen konnten.
In der ersten Halbzeit klappte aus unserer Sicht so gut wie nichts. Dagegen lief bei den Kickers fast vom Anfang an alles rund. Trotzdem mussten zwei Fehler der Unterfranken die ersten beiden Tore begünstigen. Bei Sascha Bendas frühen 1:0 ließ Torwart Manuel Schoppel den Freistoßball reaktionslos in seine Ecke trudeln. Und dem 2:0 elf Minuten vor der Pause ging ein dicker Schnitzer von Oliver Beer voraus: Der Libero ließ sich an der Strafraumkante von Mirnes Mesic das Leder abluchsen, der passte zurück und Giuseppe Catizone feierte mit dem Treffer ein perfektes Debüt in seinem ersten Match nach einem überstandenen Kreuzbandriss.
Halbzeit, Pause, Besserung? Mitnichten, denn schon der erste Angriff brachte das 3:0 für die Schwaben, als Marvin Braun über die rechte Seite Sven Löhner überlief und mit einem gezielten Flachschuss Schoppel überwand.
Von rund 70 Schlachtenbummlern unterstützt leisteten die Schnüdel von nun an konzentrierte Gegenwehr, bekamen Oberwasser in einem relativ hektischen Spiel und gestalteten die restlichen 40 Spielminuten. So zog Veselin Popovic aus 20 Metern ab, der Ball landete von einem Stuttgarter abgefälscht vor den Füßen von Dubravko Kolinger. Der Mittelfeldmann des FC 05, der schon oft in der Saison Torjägerqualitäten besaß und auch am Samstag zuvor schon die einzigen Akzente nach vorne setzte, verwandelte eiskalt zum 3:1!
Trainer Rainer Hörgl, nun mehr als zufrieden mit dem Auftreten seiner Elf, wechselte mit Thomas Brendel für den im rechten Mittelfeld wirkungslosen Oliver Gorgiev einen weiteren Stürmer ein und beweis ein goldenes Händchen.
In der 66. Minute flankte Markus Lützler, Brendel köpfte platziert zum 3:2 in die Maschen.
Die Schnüdel drückten nun auf den Ausgleich, doch so richtig hochkarätige Chancen waren nicht mehr zu verzeichnen. In den letzten fünf Minuten mussten die Gäste auch noch mit einem Mann weniger auskommen. Oliver Beer darf nach seiner Ampelkarte wegen eines Fouls zuviel nun am kommenden Wochenende komplett zuschauen. Durch den Sieg bauten die Stuttgarter ihren Vorsprung auf die 05-er auf nun wieder vier Punkte aus.
1. FC Schweinfurt 05: Schoppel - Boden, Beer Löhner - Kolinger, Winter - Gorgiev (ab 58. Brendel), Kanyuk (ab 76. Stockmann), Lützler - Galuschka, Popovic.
Tore: 1:0 (7.) Benda, 2:0 (34.) Catizone, 3:0 (49.) Braun, 3:1 (56.) Kolinger, 3:2 (66.) Brendel.
Gelb-Rot: Beer (85.)
Zuschauer: 2270 (davon rund 70 aus Schweinfurt)
Die Westdeutsche Zeitung schrieb am 7. März 2004: ... mit Ausnahme der Stuttgarter VfB-Reserve - können sich ... insgesamt fünf Teams Hoffnungen auf die Tickets für die 2. Bundesliga machen. Dabei trennen den Zweiten Rot-Weiß Erfurt (32) nur drei Punkte vom Tabellen-Siebten SC Pfullendorf (29). Den größten Sprung machte der SV Wehen, der mit dem 2:1 bei Kickers Offenbach vom sechsten auf den dritten Platz kletterte.
Bei ihrem Auswärtssieg profitierte Wehen von der schlechten Chancenverwertung des Gegners. «Wir waren klar unterlegen und haben durch viel Glück gewonnen. Der Gegner hat bei zwei Standards geschlafen, während wir 90 Minuten unter Druck standen», sagte Wehens Trainer Djuradj Vasic.
Zum engeren Verfolgerkreis in einer absolut ausgeglichenen Liga zählen weiterhin der 1. FC Saarbrücken, dessen Begegnung mit den SF Siegen auf den 13. April verlegt wurde, und der SC Pfullendorf. Ebenfalls chancenreich bleibt auch die SV Elversberg. Doch statt des erhofften Sprunges nach vorn fielen die Saarländer auf den sechsten Rang zurück. Gegen die Amateure des VfB Stuttgart kassierten die Schwaben mit 1:4 ihre erste Heimniederlage der Saison.
Einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg fuhr der Lokalrivale ein. Die Stuttgarter Kickers gewannen gegen den 1. FC Schweinfurt 05 mit 3:2 und verließen dadurch die Abstiegsplätze. Trotzdem sah Trainer Robin Dutt Anlass zur Kritik: «Die letzte halbe Stunde hat gezeigt, dass wir nicht die abgeklärte Mannschaft sind, um zwei Gänge runterzuschalten.» Aus diesem Grund hatte seine Mannschaft einen 3:0-Vorsprung fast noch verspielt.
8. März 2004: Stuttgarter Kickers - FC Schweinfurt 05: 3:2 (2:0)
Erst in der 2. Halbzeit wachten die 05-er unter dem Stuttgarter Funkturm auf, boten dann aber packenden Kampffussball. Leider erst nach einem 0:3-Rückstand, den die Schnüdel dann nicht mehr aufholen konnten.
In der ersten Halbzeit klappte aus unserer Sicht so gut wie nichts. Dagegen lief bei den Kickers fast vom Anfang an alles rund. Trotzdem mussten zwei Fehler der Unterfranken die ersten beiden Tore begünstigen. Bei Sascha Bendas frühen 1:0 ließ Torwart Manuel Schoppel den Freistoßball reaktionslos in seine Ecke trudeln. Und dem 2:0 elf Minuten vor der Pause ging ein dicker Schnitzer von Oliver Beer voraus: Der Libero ließ sich an der Strafraumkante von Mirnes Mesic das Leder abluchsen, der passte zurück und Giuseppe Catizone feierte mit dem Treffer ein perfektes Debüt in seinem ersten Match nach einem überstandenen Kreuzbandriss.
Halbzeit, Pause, Besserung? Mitnichten, denn schon der erste Angriff brachte das 3:0 für die Schwaben, als Marvin Braun über die rechte Seite Sven Löhner überlief und mit einem gezielten Flachschuss Schoppel überwand.
Von rund 70 Schlachtenbummlern unterstützt leisteten die Schnüdel von nun an konzentrierte Gegenwehr, bekamen Oberwasser in einem relativ hektischen Spiel und gestalteten die restlichen 40 Spielminuten. So zog Veselin Popovic aus 20 Metern ab, der Ball landete von einem Stuttgarter abgefälscht vor den Füßen von Dubravko Kolinger. Der Mittelfeldmann des FC 05, der schon oft in der Saison Torjägerqualitäten besaß und auch am Samstag zuvor schon die einzigen Akzente nach vorne setzte, verwandelte eiskalt zum 3:1!
Trainer Rainer Hörgl, nun mehr als zufrieden mit dem Auftreten seiner Elf, wechselte mit Thomas Brendel für den im rechten Mittelfeld wirkungslosen Oliver Gorgiev einen weiteren Stürmer ein und beweis ein goldenes Händchen.
In der 66. Minute flankte Markus Lützler, Brendel köpfte platziert zum 3:2 in die Maschen.
Die Schnüdel drückten nun auf den Ausgleich, doch so richtig hochkarätige Chancen waren nicht mehr zu verzeichnen. In den letzten fünf Minuten mussten die Gäste auch noch mit einem Mann weniger auskommen. Oliver Beer darf nach seiner Ampelkarte wegen eines Fouls zuviel nun am kommenden Wochenende komplett zuschauen. Durch den Sieg bauten die Stuttgarter ihren Vorsprung auf die 05-er auf nun wieder vier Punkte aus.
1. FC Schweinfurt 05: Schoppel - Boden, Beer Löhner - Kolinger, Winter - Gorgiev (ab 58. Brendel), Kanyuk (ab 76. Stockmann), Lützler - Galuschka, Popovic.
Tore: 1:0 (7.) Benda, 2:0 (34.) Catizone, 3:0 (49.) Braun, 3:1 (56.) Kolinger, 3:2 (66.) Brendel.
Gelb-Rot: Beer (85.)
Zuschauer: 2270 (davon rund 70 aus Schweinfurt)
Die Westdeutsche Zeitung schrieb am 7. März 2004: ... mit Ausnahme der Stuttgarter VfB-Reserve - können sich ... insgesamt fünf Teams Hoffnungen auf die Tickets für die 2. Bundesliga machen. Dabei trennen den Zweiten Rot-Weiß Erfurt (32) nur drei Punkte vom Tabellen-Siebten SC Pfullendorf (29). Den größten Sprung machte der SV Wehen, der mit dem 2:1 bei Kickers Offenbach vom sechsten auf den dritten Platz kletterte.
Bei ihrem Auswärtssieg profitierte Wehen von der schlechten Chancenverwertung des Gegners. «Wir waren klar unterlegen und haben durch viel Glück gewonnen. Der Gegner hat bei zwei Standards geschlafen, während wir 90 Minuten unter Druck standen», sagte Wehens Trainer Djuradj Vasic.
Zum engeren Verfolgerkreis in einer absolut ausgeglichenen Liga zählen weiterhin der 1. FC Saarbrücken, dessen Begegnung mit den SF Siegen auf den 13. April verlegt wurde, und der SC Pfullendorf. Ebenfalls chancenreich bleibt auch die SV Elversberg. Doch statt des erhofften Sprunges nach vorn fielen die Saarländer auf den sechsten Rang zurück. Gegen die Amateure des VfB Stuttgart kassierten die Schwaben mit 1:4 ihre erste Heimniederlage der Saison.
Einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg fuhr der Lokalrivale ein. Die Stuttgarter Kickers gewannen gegen den 1. FC Schweinfurt 05 mit 3:2 und verließen dadurch die Abstiegsplätze. Trotzdem sah Trainer Robin Dutt Anlass zur Kritik: «Die letzte halbe Stunde hat gezeigt, dass wir nicht die abgeklärte Mannschaft sind, um zwei Gänge runterzuschalten.» Aus diesem Grund hatte seine Mannschaft einen 3:0-Vorsprung fast noch verspielt.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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- Felix B.
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Re: Spielberichte Kickers vs. Schweinfurt
Parmak?? Spielt der in Ludwigsburg denn so überragend?McVillager hat geschrieben: Bleibt die Frage nach der Perspektive. Dutt bastelt mit viel Akribie an der neuen Saison - Spieler wie Alexander Blessin (SC Pfullendorf), Predrag Sarajlic oder Mustafa Parmak (beide 07 Ludwigsburg) stehen auf der Wunschliste
Aber wäre mal wieder ein Rückkehr, der galt damals als das absolute Supertalent.
Blessin wär natürlich geil, könnte ich mir auch vorstellen dass er kommen würde. Mal schaun.
