Weniger Geld für Drittligisten
Siegen. (dme) Den Gürtel enger schnallen müssen ab der kommenden Saison die Fußball-Klubs der Regionalligen. Statt bisher 460 000 Euro erhält jeder Verein ab der Spielzeit 2004/05 nur noch 370 000 Euro. Die Summe wird in vier Raten zu je 92 500 Euro ausgezahlt. Der Vertrag läuft zunächst bis 2009.
Ob die Siegener Sportfreunde überhaupt in Genuss der Finanzspritze kommen, ist fraglich. Denn der Klassenverbleib in der Regionalliga Süd ist für die Siegener längst nicht gesichert.
"Das ist für die Vereine zwar nicht besonders erfreulich, aber sie haben durch die lange Vertragslaufzeit Planungssicherheit", sagt Stephan Brause, Sprecher für die dritte Liga beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt. Eine Initiative gegen diese Regelung Einspruch einzulegen schlug fehl, da sich die Drittligisten nicht einigen konnten. Einige Klubs wollten versuchen erneut den alten Finanzierungsrahmen herzustellen, und mit ihrem Vorschlag bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) vorsprechen.
Diese Anregung hatte der frühere Manager von Rot-Weiß Erfurt, Wilfried de Buhr aus Offenbach, zusammen mit Hans Kullen, Präsident der Stuttgarter Kickers, den Vereinen unterbreitet.
In einem Schreiben hielt allerdings Uwe Wiesinger aus Darmstadt, Mitglied des Regionalliga-Ausschuss der Vereine, dagegen, ein Einspruch habe keine Erfolgsaussichten. Daher wurde ein anberaumtes Treffen in Siegen abgesagt.
04.05.2004
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WP: Weniger Geld für Drittligisten
- Steffen FFC
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Re: WP: Weniger Geld für Drittligisten
Was ist denn das für ein tolle Argument? "keine Erfolgsaussichten"Basti hat geschrieben:Einige Klubs wollten versuchen erneut den alten Finanzierungsrahmen herzustellen, und mit ihrem Vorschlag bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) vorsprechen.
Diese Anregung hatte der frühere Manager von Rot-Weiß Erfurt, Wilfried de Buhr aus Offenbach, zusammen mit Hans Kullen, Präsident der Stuttgarter Kickers, den Vereinen unterbreitet.
In einem Schreiben hielt allerdings Uwe Wiesinger aus Darmstadt, Mitglied des Regionalliga-Ausschuss der Vereine, dagegen, ein Einspruch habe keine Erfolgsaussichten. Daher wurde ein anberaumtes Treffen in Siegen abgesagt.
Man kann die Flinte ja auch gleich ins Korn werfen. Wer nichts versucht, kann auch nichts erreichen.
Und noch ne andere Frage: was macht eigentlich ein Oberligist im Regionalliga-Ausschuss?
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Steffen, der Ausschuß wird immer für mehrere Jahre gewählt. Damals war Darmstadt halt noch in der Regionalliga. ADM war auch als RL-Präsident im Zweitligaauschhuß.
Wenn dann nur noch Zweitligamannschaften in der RL kicken werden die Bundesligavereine das Fernsehgeld für die RL wieder erhöhen...
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Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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