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Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Samstag 9. November 2024, 13:19
von Blinky Bill
Die Automobilindustrie steckt in der Krise. Das müsste in naher Zukunft sich auch auf das Fußball-Sponsoring auswirken. Bin mal gespannt, wann zusammengestrichen wird.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Sonntag 10. November 2024, 16:32
von Blinky Bill
Blinky Bill hat geschrieben: ↑Samstag 9. November 2024, 13:19
Die Automobilindustrie steckt in der Krise. Das müsste in naher Zukunft sich auch auf das Fußball-Sponsoring auswirken. Bin mal gespannt, wann zusammengestrichen wird.
Boykottiert durch China und die USA, brechen die Gewinne rasant ein. Vom VfL Wolfsburg, FC Bayern, die Stuttgarter Vereine hängt auch der DFB am Tropf der Automobilindustrie. Und Leverkusen steht mit Bayer auch nicht gut da. Bin mal gespannt, wann sich die Sponsorenschwäche auch bei den Vereinen bemerkbar macht.
Königsträßle
Verfasst: Freitag 27. Dezember 2024, 16:07
von Blinky Bill
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... ddb61.html
Haben wir in Deutschland keine anderen Probleme? Da weiß man, warum es so steil bergab geht. Was für kleinkarierte Menschen regieren heute und sitzen in den Verwaltungen? Ich hoffe, es werden dann auch die E-Bikes geblitzt, die schneller als 30 fahren.

Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Freitag 27. Dezember 2024, 19:09
von Ford K
Die sollen lieber mal gescheite Radschnellwege bauen. 15 % Steigung machen nicht mal mit dem E-Bike Spaß.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Mittwoch 25. Juni 2025, 17:09
von Blinky Bill
Porsche-Aktie unter 40 €. Geht denen bald die Kohle aus? Aber die Party geht weiter.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... f9c11.html
https://www.instagram.com/reel/DLMU2Bqo ... 0AF66206E4
Absatz in China dickes Minus, Absatz in den USA bald dickes Minus.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Samstag 5. Juli 2025, 13:26
von Blinky Bill
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Samstag 5. Juli 2025, 14:42
von Ford K
Da müssen sich der V** und Heidenheim mindestens so viele Gedanken machen. Denen gegenüber bekommen wir sicher nur Hilmar-Kopper-Gedächtnis-Peanuts. Vielleicht sollten wir uns perspektivisch nach einem Sponsor aus der Medizintechnik umschauen. Das braucht man immer. Elversberg profitiert heute schon davon

Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Sonntag 6. Juli 2025, 05:13
von NeckarWache
Ford K hat geschrieben: ↑Samstag 5. Juli 2025, 14:42
Da müssen sich der V** und Heidenheim mindestens so viele Gedanken machen. Denen gegenüber bekommen wir sicher nur Hilmar-Kopper-Gedächtnis-Peanuts. Vielleicht sollten wir uns perspektivisch nach einem Sponsor aus der Medizintechnik umschauen. Das braucht man immer. Elversberg profitiert heute schon davon
Bestattungen gehen auch immer. Haller wirbt doch überall mit leeren Läden. Die könnten auch den Abtransport der Verletzten vom Spielfeld übernehmen. Sehr werbewirksam!
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Sonntag 6. Juli 2025, 05:20
von NeckarWache
Porsche hat den Umsatz von 2014-2024 mehr als verdoppelt, genauer um das 2,33fache gesteigert. Jetzt gab es einen leichten Rückgang um 3%.
Einerseits sollten wir die Kirche im Dorf lassen, andererseits sind die fetten Jahre definitiv vorbei und zwar voraussichtlich für immer. Das liegt einerseits an den Entwicklungen in China und den USA. Andererseits an der Wirtschaftspolitik unserer Regierungen. Diese habt Ihr ja gewählt, also beklagt Euch nicht darüber, wenn deren Politik endlich greift!
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Sonntag 6. Juli 2025, 07:19
von Blinky Bill
Parteien lösen inzwischen die Probleme, die sie selbst verursacht haben. Da gibt es eine Partei, die die Lebensmittel teuer machen wollte, jetzt fordert sie in Berlin eine Eispreisbremse von 50 Cent für Sozialschwache.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Sonntag 6. Juli 2025, 10:00
von Gechinger
Ford K hat geschrieben: ↑Samstag 5. Juli 2025, 14:42
Da müssen sich der V** und Heidenheim mindestens so viele Gedanken machen. Denen gegenüber bekommen wir sicher nur Hilmar-Kopper-Gedächtnis-Peanuts. Vielleicht sollten wir uns perspektivisch nach einem Sponsor aus der Medizintechnik umschauen. Das braucht man immer. Elversberg profitiert heute schon davon
Denke Lampen und Ostalbdeppen brauchen sich keine Gedanken machen, Stellenabbau bedeutet mehr Geld für Sponsoring
Und wenn weniger Geld vorhanden ist spart Mann doppelt bei den Kleinen und gibt es den Großen.
Überall das gleiche bei Politik, Wirtschaft und Sport (z.B. bei Kickers Abmeldung der Zweiten um das eingesparte Geld in der Ersten zu verschwenden, in Feisthammel und Klauß)
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Sonntag 6. Juli 2025, 12:33
von ADM
Wenn keine kleine Autos mehr ohne Schnickschnack gebaut werden ist man selber schuld.
Fahren halt bald nur noch 500er Fiat und Dacias rum.
Subaru oder Toyota gut aber für 60 Prozent der Leute zu teuer.
Warum sieht man diesen E Opel in letzter so oft. Sorry für OT
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Sonntag 6. Juli 2025, 12:42
von Blinky Bill
Die fahrenden Smartphones aus China werden sich auch keiner langen Beliebtheit erfreuen. Spätestens dann, wenn man nicht mehr weiß, wohin mit dem ganzen Elektroschrott.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Sonntag 6. Juli 2025, 21:57
von pipes
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Montag 7. Juli 2025, 20:40
von ADM
Nicht lustig
Mir gefällt der Stelvio besser als der adäquate Audi, BMW oder Benz

Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Freitag 1. August 2025, 14:49
von Blinky Bill
MHP steht zum Verkauf. Ob das Sponsoring dann wohl im großen Stile fortgesetzt wird?
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 3c2a.html
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Freitag 1. August 2025, 14:57
von barneygumble
Da würde ich als allererstes mal die 100 Mio. aus dem Tal streichen!

Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Freitag 1. August 2025, 15:04
von Blinky Bill
barneygumble hat geschrieben: ↑Freitag 1. August 2025, 14:57
Da würde ich als allererstes mal die 100 Mio. aus dem Tal streichen!
Auf jeden Fall. Das ist naheliegend.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Samstag 2. August 2025, 12:05
von s-erg42
Blinky Bill hat geschrieben: ↑Freitag 1. August 2025, 15:04
barneygumble hat geschrieben: ↑Freitag 1. August 2025, 14:57
Da würde ich als allererstes mal die 100 Mio. aus dem Tal streichen!
Auf jeden Fall. Das ist naheliegend.
und genau deshalb sind eher die vergleichsweisen trinkgelder bei uns in gefahr...
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Samstag 27. September 2025, 05:00
von Blinky Bill
Für alle, die sich in BaWü moralisch überlegen gefühlt haben: am Ast des Wohlstands wurde erfolgreich gesägt.
https://www.bild.de/regional/baden-wuer ... 1aa91fae31
https://www.bild.de/politik/inland/der- ... 1aa91fb50d
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Samstag 27. September 2025, 08:39
von NeckarWache
Wer geglaubt hat, daß die deutsche Automobilindustrie die Energiekosten, den Flottenverbrauch, das Dieselverbot und den Wust an Verordnungen schadlos übersteht und wir damit "das Klima retten", der sieht sich voll bestätigt! Die vergangenen Jahre konnte die Automobilindustrie noch mit den Verkäufen nach China und den USA (um die 2 wichtigsten zu nennen) schöne Zahlen schreiben. Das ist nun erst einmal vorbei.
Was von Automotive übrig bleibt wandert ins Ausland ab und wir haben bald den 'CO² Abdruck' von Finnland. Allerdings dann auch ebenso viele Arbeitsplätze wie Finnland. Passt!
Der Rest der Welt blickt fassungslos auf Deutschland und wird unserem glorreichen Beispiel nicht folgen, sondern unsere Unternehmen mit offenen Armen empfangen.
Wer in Stuttgart und Baden-Württemberg die Grünen wählt/e dem fehlt/e der Sinn für Realität. Konnte sich dafür aber sicher sein, 'das Gute' gewählt zu haben.
Auf die Kickers bezogen, können wir nur hoffen das MHP seine Verträge einhält. Darüber hinaus wird dieses Unternehmen seine Sponsoring Aktivitäten deutlich reduzieren oder ganz einstellen.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Samstag 27. September 2025, 08:44
von Blinky Bill
NeckarWache hat geschrieben: ↑Samstag 27. September 2025, 08:39
Wer geglaubt hat, daß die deutsche Automobilindustrie die Energiekosten, den Flottenverbrauch, das Dieselverbot und den Wust an Verordnungen schadlos übersteht und wir damit "das Klima retten", der sieht sich voll bestätigt! Die vergangenen Jahre konnte die Automobilindustrie noch mit den Verkäufen nach China und den USA (um die 2 wichtigsten zu nennen) schöne Zahlen schreiben. Das ist nun erst einmal vorbei.
Was von Automotive übrig bleibt wandert ins Ausland ab und wir haben bald den 'CO² Abdruck' von Finnland. Allerdings dann auch ebenso viele Arbeitsplätze wie Finnland. Passt!
Der Rest der Welt blickt fassungslos auf Deutschland und wird unserem glorreichen Beispiel nicht folgen, sondern unsere Unternehmen mit offenen Armen empfangen.
Wer in Stuttgart und Baden-Württemberg die Grünen wählt/e dem fehlt/e der Sinn für Realität. Konnte sich dafür aber sicher sein, 'das Gute' gewählt zu haben.
Auf die Kickers bezogen, können wir nur hoffen das MHP seine Verträge einhält. Darüber hinaus wird dieses Unternehmen seine Sponsoring Aktivitäten deutlich reduzieren oder ganz einstellen.
Auf den Punkt gebracht! Besser kann man es nicht sagen.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Samstag 27. September 2025, 09:32
von brublue
NeckarWache hat geschrieben: ↑Samstag 27. September 2025, 08:39
Auf die Kickers bezogen, können wir nur hoffen das MHP seine Verträge einhält. Darüber hinaus wird dieses Unternehmen seine Sponsoring Aktivitäten deutlich reduzieren oder ganz einstellen.
Dann muss das eben in Zukunft der DFB mit Fernsehgeldern ausgleichen, oder wir gehen in den Amateur-Status zurück. Den ersten Schritt haben unsere Verantwortlichen schon mit der Verjüngung der Mannschaft getan.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Samstag 27. September 2025, 16:37
von WiederZurück
NeckarWache hat geschrieben: ↑Samstag 27. September 2025, 08:39
Wer geglaubt hat, daß die deutsche Automobilindustrie die Energiekosten, den Flottenverbrauch, das Dieselverbot und den Wust an Verordnungen schadlos übersteht und wir damit "das Klima retten", der sieht sich voll bestätigt! Die vergangenen Jahre konnte die Automobilindustrie noch mit den Verkäufen nach China und den USA (um die 2 wichtigsten zu nennen) schöne Zahlen schreiben. Das ist nun erst einmal vorbei.
Was von Automotive übrig bleibt wandert ins Ausland ab und wir haben bald den 'CO² Abdruck' von Finnland. Allerdings dann auch ebenso viele Arbeitsplätze wie Finnland. Passt!
Der Rest der Welt blickt fassungslos auf Deutschland und wird unserem glorreichen Beispiel nicht folgen, sondern unsere Unternehmen mit offenen Armen empfangen.
Wer in Stuttgart und Baden-Württemberg die Grünen wählt/e dem fehlt/e der Sinn für Realität. Konnte sich dafür aber sicher sein, 'das Gute' gewählt zu haben.
Auf die Kickers bezogen, können wir nur hoffen das MHP seine Verträge einhält. Darüber hinaus wird dieses Unternehmen seine Sponsoring Aktivitäten deutlich reduzieren oder ganz einstellen.
Oder man hätte zur Abwechslung mal Autos bauen können, die sich ein Normalverbraucher auch leisten kann. Nur so ne Idee.....
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Montag 13. Juli 2026, 18:04
von Blinky Bill
Sieht schlecht aus für den Stuttgarter Fußball. Die Autobauer werden zukünftig deutlich kürzertreten. Das stark erweiterte Mercedes-Werk in Ungarn wird zu Lasten von Untertürkheim und Sindelfingen gehen. Und bei Porsche sieht es kein bisschen besser aus. Aber dem Großteil der Bevölkerung scheint es egal zu sein. Das Geld kommt von der Bank.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Montag 13. Juli 2026, 20:46
von noblesseoblige
Die deutsche Autoindustrie hat die Entwicklung und den Bau von günstigen Elektrofahrzeugen verschlafen. Parallel wurden zig Milliarden Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet und Boni an die Manager bezahlt, anstatt sich technologisch für die Zukunft zu rüsten. Jetzt sind das Heulen und Zähneklappern groß, werden das Verbrenner-Aus, die „unfairen“ Wettbewerbsbedingungen und die „faulen“ Arbeitnehmer als Gründe des Niedergangs an den Pranger gestellt. Genau genommen fahren die Vorstandsstrategen die Unternehmen seit den 00-Jahren gegen die Wand. Aktuelle Folge: Entlassung zigtausender Arbeitnehmer, aber die Vorstände dürfen bleiben und weiterstümpern. Der Fisch stinkt mal wieder vom Kopf.
Nun denn, wir alle werden den Gürtel enger schnallen müssen und für das eklatante Versagen und die Misswirtschaft der Autoindustrie Deutschlands bezahlen müssen. Natürlich würde uns ein Rückzug von MHP aus der Jugendförderung weh tun, dennoch sind wir nicht so abhängig wie so manch anderer Profiverein.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Montag 13. Juli 2026, 21:52
von Blinky Bill
noblesseoblige hat geschrieben: ↑Montag 13. Juli 2026, 20:46
Die deutsche Autoindustrie hat die Entwicklung und den Bau von günstigen Elektrofahrzeugen verschlafen. Parallel wurden zig Milliarden Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet und Boni an die Manager bezahlt, anstatt sich technologisch für die Zukunft zu rüsten. Jetzt sind das Heulen und Zähneklappern groß, werden das Verbrenner-Aus, die „unfairen“ Wettbewerbsbedingungen und die „faulen“ Arbeitnehmer als Gründe des Niedergangs an den Pranger gestellt. Genau genommen fahren die Vorstandsstrategen die Unternehmen seit den 00-Jahren gegen die Wand. Aktuelle Folge: Entlassung zigtausender Arbeitnehmer, aber die Vorstände dürfen bleiben und weiterstümpern. Der Fisch stinkt mal wieder vom Kopf.
Nun denn, wir alle werden den Gürtel enger schnallen müssen und für das eklatante Versagen und die Misswirtschaft der Autoindustrie Deutschlands bezahlen müssen. Natürlich würde uns ein Rückzug von MHP aus der Jugendförderung weh tun, dennoch sind wir nicht so abhängig wie so manch anderer Profiverein.
Elektroautos bieten halt niedrigere Margen. Da ist man nur bei niedrigen Arbeitskosten konkurrenzfähig. Wie ein Arbeiter in Deutschland davon leben soll, ist ein Rätsel. Und alle Errungenschaften will man auch nicht einreißen. BYD produziert in Ungarn bald mit Ausbeutung. Man hätte ja auch den technischen Vorsprung besser verteidigen können. Den hat man aber schon seit Lothar Späth sukzessive nach China verschenkt. Vor allem der Mittelstand. Die Marge hing am Verbrenner. Bei BMW sind die Margen drastisch eingebrochen, seitdem sie in China wegen des Iran-Kriegs keine Verbrenner mehr verkaufen. Nichts wird in Deutschland die Autoindustrie gleichwertig ersetzen. Der Hauptwohlstandimporteur geht kaputt. Und die junge Generation kann den Innovationsdruck nicht stemmen. Sie ist demografisch erdrückt. Und die Manager sind unpatriotisch. Verlegen die Arbeitsplätze ins Ausland, was die AfD anfeuern und letztendlich Deutschland finanziell und wirtschaftlich final destabilisieren wird.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Dienstag 14. Juli 2026, 07:07
von Der_Welzheimer
Blinky Bill hat geschrieben: ↑Montag 13. Juli 2026, 21:52
Elektroautos bieten halt niedrigere Margen. Da ist man nur bei niedrigen Arbeitskosten konkurrenzfähig. Wie ein Arbeiter in Deutschland davon leben soll, ist ein Rätsel. Und alle Errungenschaften will man auch nicht einreißen. BYD produziert in Ungarn bald mit Ausbeutung. Man hätte ja auch den technischen Vorsprung besser verteidigen können. Den hat man aber schon seit Lothar Späth sukzessive nach China verschenkt. Vor allem der Mittelstand. Die Marge hing am Verbrenner. Bei BMW sind die Margen drastisch eingebrochen, seitdem sie in China wegen des Iran-Kriegs keine Verbrenner mehr verkaufen. Nichts wird in Deutschland die Autoindustrie gleichwertig ersetzen. Der Hauptwohlstandimporteur geht kaputt. Und die junge Generation kann den Innovationsdruck nicht stemmen. Sie ist demografisch erdrückt. Und die Manager sind unpatriotisch. Verlegen die Arbeitsplätze ins Ausland, was die AfD anfeuern und letztendlich Deutschland finanziell und wirtschaftlich final destabilisieren wird.
Trotzdem gibt es noch einen Bereich im Fahrzeugbau, der rund läuft: Schienenfahrzeugtechnik. Bei Siemens, Plasser & Theurer, Alstom & Co. sind die Auftragsbücher voll.
Davon abgesehen, hielt sich die Kfz-Industrie schon immer für wichtiger, als sie tatsächlich ist. Geht man nach der Anzahl der Beschäftigten, dann hängen in der Landwirtschaft, im Maschinenbau und im Dienstleistungssektor immer noch mehr Arbeitsplätze.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Dienstag 14. Juli 2026, 08:25
von Blinky Bill
Der_Welzheimer hat geschrieben: ↑Dienstag 14. Juli 2026, 07:07
Blinky Bill hat geschrieben: ↑Montag 13. Juli 2026, 21:52
Elektroautos bieten halt niedrigere Margen. Da ist man nur bei niedrigen Arbeitskosten konkurrenzfähig. Wie ein Arbeiter in Deutschland davon leben soll, ist ein Rätsel. Und alle Errungenschaften will man auch nicht einreißen. BYD produziert in Ungarn bald mit Ausbeutung. Man hätte ja auch den technischen Vorsprung besser verteidigen können. Den hat man aber schon seit Lothar Späth sukzessive nach China verschenkt. Vor allem der Mittelstand. Die Marge hing am Verbrenner. Bei BMW sind die Margen drastisch eingebrochen, seitdem sie in China wegen des Iran-Kriegs keine Verbrenner mehr verkaufen. Nichts wird in Deutschland die Autoindustrie gleichwertig ersetzen. Der Hauptwohlstandimporteur geht kaputt. Und die junge Generation kann den Innovationsdruck nicht stemmen. Sie ist demografisch erdrückt. Und die Manager sind unpatriotisch. Verlegen die Arbeitsplätze ins Ausland, was die AfD anfeuern und letztendlich Deutschland finanziell und wirtschaftlich final destabilisieren wird.
Trotzdem gibt es noch einen Bereich im Fahrzeugbau, der rund läuft: Schienenfahrzeugtechnik. Bei Siemens, Plasser & Theurer, Alstom & Co. sind die Auftragsbücher voll.
Davon abgesehen, hielt sich die Kfz-Industrie schon immer für wichtiger, als sie tatsächlich ist. Geht man nach der Anzahl der Beschäftigten, dann hängen in der Landwirtschaft, im Maschinenbau und im Dienstleistungssektor immer noch mehr Arbeitsplätze.
Die Automobilindustrie hat aber die öffentlichen Haushalte gestärkt und die Gewinne flossen auch in viele andere Bereiche, wie z. B. in den Sport. Dazu profitierte der Dienstleistungssektor stark von den hohen Einkommen der Mitarbeiter, weil deren Kaufkraft viele andere Branche gut gedeihen ließ. Das Geld, das durch die Automobilindustrie in den Wirtschaftskreislauf geholt wurde, wird man an anderer Stelle nicht reinholen können. Da haben sich auch die Ampel-Koalitionäre stark vertan.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Dienstag 14. Juli 2026, 10:41
von noblesseoblige
Blinky Bill hat geschrieben: ↑Montag 13. Juli 2026, 21:52
noblesseoblige hat geschrieben: ↑Montag 13. Juli 2026, 20:46
Die deutsche Autoindustrie hat die Entwicklung und den Bau von günstigen Elektrofahrzeugen verschlafen. Parallel wurden zig Milliarden Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet und Boni an die Manager bezahlt, anstatt sich technologisch für die Zukunft zu rüsten. Jetzt sind das Heulen und Zähneklappern groß, werden das Verbrenner-Aus, die „unfairen“ Wettbewerbsbedingungen und die „faulen“ Arbeitnehmer als Gründe des Niedergangs an den Pranger gestellt. Genau genommen fahren die Vorstandsstrategen die Unternehmen seit den 00-Jahren gegen die Wand. Aktuelle Folge: Entlassung zigtausender Arbeitnehmer, aber die Vorstände dürfen bleiben und weiterstümpern. Der Fisch stinkt mal wieder vom Kopf.
Nun denn, wir alle werden den Gürtel enger schnallen müssen und für das eklatante Versagen und die Misswirtschaft der Autoindustrie Deutschlands bezahlen müssen. Natürlich würde uns ein Rückzug von MHP aus der Jugendförderung weh tun, dennoch sind wir nicht so abhängig wie so manch anderer Profiverein.
Elektroautos bieten halt niedrigere Margen. Da ist man nur bei niedrigen Arbeitskosten konkurrenzfähig. Wie ein Arbeiter in Deutschland davon leben soll, ist ein Rätsel. Und alle Errungenschaften will man auch nicht einreißen. BYD produziert in Ungarn bald mit Ausbeutung. Man hätte ja auch den technischen Vorsprung besser verteidigen können. Den hat man aber schon seit Lothar Späth sukzessive nach China verschenkt. Vor allem der Mittelstand. Die Marge hing am Verbrenner. Bei BMW sind die Margen drastisch eingebrochen, seitdem sie in China wegen des Iran-Kriegs keine Verbrenner mehr verkaufen. Nichts wird in Deutschland die Autoindustrie gleichwertig ersetzen. Der Hauptwohlstandimporteur geht kaputt. Und die junge Generation kann den Innovationsdruck nicht stemmen. Sie ist demografisch erdrückt. Und die Manager sind unpatriotisch. Verlegen die Arbeitsplätze ins Ausland, was die AfD anfeuern und letztendlich Deutschland finanziell und wirtschaftlich final destabilisieren wird.
Die Krise ist sicherlich multikausal. Aber mit den ausbeuterischen Stundenlöhnen wie etwa in Ungarn oder Asien können und wollen wir nicht konkurrieren.
Andererseits müssen wir uns schrittweise von den fossilen Energieträgern unabhängig machen. Es wäre schön, wenn wir da mal wieder eine Vorreiterrolle einnehmen könnten. Wenn uns das gelingt, werden uns auch andere Staaten folgen. Wir müssen auch bezahlbare E-Autos produzieren. Aktuell sind die Stromer von VW, Porsche, Daimler-Benz und BMW so hochpreisig, dass sich das nur betuchte Kunden leisten können.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2026, 07:13
von Blinky Bill
noblesseoblige hat geschrieben: ↑Dienstag 14. Juli 2026, 10:41
Blinky Bill hat geschrieben: ↑Montag 13. Juli 2026, 21:52
noblesseoblige hat geschrieben: ↑Montag 13. Juli 2026, 20:46
Die deutsche Autoindustrie hat die Entwicklung und den Bau von günstigen Elektrofahrzeugen verschlafen. Parallel wurden zig Milliarden Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet und Boni an die Manager bezahlt, anstatt sich technologisch für die Zukunft zu rüsten. Jetzt sind das Heulen und Zähneklappern groß, werden das Verbrenner-Aus, die „unfairen“ Wettbewerbsbedingungen und die „faulen“ Arbeitnehmer als Gründe des Niedergangs an den Pranger gestellt. Genau genommen fahren die Vorstandsstrategen die Unternehmen seit den 00-Jahren gegen die Wand. Aktuelle Folge: Entlassung zigtausender Arbeitnehmer, aber die Vorstände dürfen bleiben und weiterstümpern. Der Fisch stinkt mal wieder vom Kopf.
Nun denn, wir alle werden den Gürtel enger schnallen müssen und für das eklatante Versagen und die Misswirtschaft der Autoindustrie Deutschlands bezahlen müssen. Natürlich würde uns ein Rückzug von MHP aus der Jugendförderung weh tun, dennoch sind wir nicht so abhängig wie so manch anderer Profiverein.
Elektroautos bieten halt niedrigere Margen. Da ist man nur bei niedrigen Arbeitskosten konkurrenzfähig. Wie ein Arbeiter in Deutschland davon leben soll, ist ein Rätsel. Und alle Errungenschaften will man auch nicht einreißen. BYD produziert in Ungarn bald mit Ausbeutung. Man hätte ja auch den technischen Vorsprung besser verteidigen können. Den hat man aber schon seit Lothar Späth sukzessive nach China verschenkt. Vor allem der Mittelstand. Die Marge hing am Verbrenner. Bei BMW sind die Margen drastisch eingebrochen, seitdem sie in China wegen des Iran-Kriegs keine Verbrenner mehr verkaufen. Nichts wird in Deutschland die Autoindustrie gleichwertig ersetzen. Der Hauptwohlstandimporteur geht kaputt. Und die junge Generation kann den Innovationsdruck nicht stemmen. Sie ist demografisch erdrückt. Und die Manager sind unpatriotisch. Verlegen die Arbeitsplätze ins Ausland, was die AfD anfeuern und letztendlich Deutschland finanziell und wirtschaftlich final destabilisieren wird.
Die Krise ist sicherlich multikausal. Aber mit den ausbeuterischen Stundenlöhnen wie etwa in Ungarn oder Asien können und wollen wir nicht konkurrieren.
Andererseits müssen wir uns schrittweise von den fossilen Energieträgern unabhängig machen. Es wäre schön, wenn wir da mal wieder eine Vorreiterrolle einnehmen könnten. Wenn uns das gelingt, werden uns auch andere Staaten folgen. Wir müssen auch bezahlbare E-Autos produzieren. Aktuell sind die Stromer von VW, Porsche, Daimler-Benz und BMW so hochpreisig, dass sich das nur betuchte Kunden leisten können.
Ja, die deutschen Autobauer müssen massentaugliche E-Autos bauen. In China ist es schwierig, weil die Kunden ja da mehr auf Gadgets und den Preis als auf die Fahrzeugtechnik achten. Das wird sehr schwierig und man hat sich davon eben sehr abhängig gemacht.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2026, 10:53
von Tobi78
Ehrlicherweise ist die Technik bei einen eAuto ja auch deutlich weniger komplex und durch den tiefen Schwerpunkt sind die Fahreigenschaften per se deutlich besser. Es ist sehr viel einfacher ein eAuto zu bauen und benötigt ein anderes und weniger Know-How.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2026, 11:35
von Bluebyte
Es ist noch nicht lange her, da haben Nieten in Nadelstreifen Akkuspeicher als Zubehörteil abgetan, das man billig in Ländern wie China einkaufen kann. Die Marge wird allerdings heute über Akkutechnik, Software und KI in modernen Fahrzeugen generiert. Der klägliche Rest bleibt dann in deutscher Hand. Wir liegen technologisch locker 6 Jahre gegenüber USA und China zurück, die mit großem politischen Engagement und finanziellem Engagement die Realitäten im Automobilbau umgekehrt haben. "Der Markt regelt das" ist der größte Witz in einer solchen Konstellation.
Deutschland muss größte Anstrengungen und Investitionen unternehmen, um diesen Rückstand aufzuholen, bevor die Technologie endgültig weg ist.
Für den Fußball habe ich weniger Sorgen. Der wird auch gespielt wenn wir ein Arbeiter- und Bauernstaat geworden sind. Gibt's als Siegprämie eben einen Sack Kartoffeln.
Re: Sponsoring durch Automobilindustrie
Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2026, 18:28
von Blinky Bill
Bluebyte hat geschrieben: ↑Mittwoch 15. Juli 2026, 11:35
Für den Fußball habe ich weniger Sorgen. Der wird auch gespielt wenn wir ein Arbeiter- und Bauernstaat geworden sind. Gibt's als Siegprämie eben einen Sack Kartoffeln.
Back to the roots. Auf den Fildern gibt es ja mehr Kartoffeln als im Neckartal. Dann kommen die jungen Talente wieder zu uns.
In China wird in 18 Monaten entwickelt, was hier 2-3 Jahre dauert. Allerdings springen dort auch mehr aus dem Fenster. Und viele chinesische Anbieter werden noch pleite gehen. Selbes Prinzip wie bei 1860, nur kein Jordanier, sondern der chinesische Staat.