Johnny Ramone gestorben
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Johnny Ramone gestorben
PUNKROCK
Gitarrist Johnny Ramone gestorben
Der amerikanische Punkrock-Gitarrist Johnny Ramone ist im Alter von 55 Jahren an einem Krebsleiden verstorben. Bis kurz vor seinem Tod schrieb das Gründungsmitglied der legendären Siebziger-Jahre-Band The Ramones an seinen Memoiren.
AP
Gitarrist Johnny Ramone: "Einige Leute werden überrascht sein"
Los Angeles - Nach Angaben seines Agenten erlag der Musiker, dessen bürgerlicher Name John Cummings lautete, am Mittwoch in seinem Haus in Los Angeles den Folgen einer Krebserkrankung. Ramone litt seit fünf Jahren an Prostatakrebs. Er starb im Schlaf, umgeben von seiner Familie und Musiker-Freunden wie Vincent Gallo, Eddie Vedder, Lisa Marie Presley und Pete Yorn.
Mit Cummings starben nun binnen weniger Jahre bereits drei Gründungsmitglieder der legendären Punkrock-Band The Ramones. Sänger Joey Ramone starb 2001 im Alter von 49 Jahren an Lymphdrüsenkrebs. Bassist Dee Dee Ramone starb 2002 an einer Überdosis Drogen, von den ursprünglichen Bandmitgliedern lebt lediglich noch Drummer Tommy. Die Band wurde 1974 gegründet, 2002 wurden The Ramones für Titel wie "I Wanna Be Sedated" und "Blitzkrieg Bop" in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Noch am vergangenen Sonntag spielten bei einem Tribute-Konzert zur Feier des 30-jährigen Bandjubiläums in Los Angeles die Red Hot Chili Peppers, Henry Rollins und weitere Musiker. Die Einnahmen kamen der Krebsforschung zugute.
Wie auf der offiziellen Homepage der Band zu lesen ist, schrieb Johnny Ramone bis kurz vor seinem Tod zusammen mit dem "Washington Times"-Reporter Steve Miller an seinen Memoiren. "Ich will meine Geschichte und die der Ramones in diesem Buch erzählen", sagte er laut der Online-Ausgabe des US-Magazins "Billboard". "Einige Leute werden überrascht sein, meine Version über das Leben der Ramones zu hören."
Gitarrist Johnny Ramone gestorben
Der amerikanische Punkrock-Gitarrist Johnny Ramone ist im Alter von 55 Jahren an einem Krebsleiden verstorben. Bis kurz vor seinem Tod schrieb das Gründungsmitglied der legendären Siebziger-Jahre-Band The Ramones an seinen Memoiren.
AP
Gitarrist Johnny Ramone: "Einige Leute werden überrascht sein"
Los Angeles - Nach Angaben seines Agenten erlag der Musiker, dessen bürgerlicher Name John Cummings lautete, am Mittwoch in seinem Haus in Los Angeles den Folgen einer Krebserkrankung. Ramone litt seit fünf Jahren an Prostatakrebs. Er starb im Schlaf, umgeben von seiner Familie und Musiker-Freunden wie Vincent Gallo, Eddie Vedder, Lisa Marie Presley und Pete Yorn.
Mit Cummings starben nun binnen weniger Jahre bereits drei Gründungsmitglieder der legendären Punkrock-Band The Ramones. Sänger Joey Ramone starb 2001 im Alter von 49 Jahren an Lymphdrüsenkrebs. Bassist Dee Dee Ramone starb 2002 an einer Überdosis Drogen, von den ursprünglichen Bandmitgliedern lebt lediglich noch Drummer Tommy. Die Band wurde 1974 gegründet, 2002 wurden The Ramones für Titel wie "I Wanna Be Sedated" und "Blitzkrieg Bop" in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
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Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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Johnny Was A Punkrocker
Er war so rebellisch, dass er sogar
gegen das Rebellische rebellierte.
Den Kampf gegen den Krebs musste
Johnny Ramone am Mittwoch aufgeben
Bis zuletzt schrieb John Cummings alias Johnny Ramone an seinen Memoiren: "Einige Leute werden überrascht sein, meine Version über das Leben der Ramones zu hören." Da ist was dran, galt der Gitarrist doch als widersprüchlichste Figur der 1974 als Trio gegründeten Kultband. Damals gaben sich die drei Musiker Joey (Schlagzeug), Johnny (Gitarre) und Dee Dee (Bass) den Nachnamen Ramone und spielten Punk, bevor der Begriff überhaupt geprägt war. Als sich die Band 1996 nach genau 2.263 Konzerten auflöste, galt sie längst als einflussreichste Legende im Rock. Dabei schafften es Songs wie "Gabba Gabba Hey", "Hey Ho, Lets Go" oder "Shena Was A Punkrocker" nie in die Charts. Und Johnny entzog sich dem Klischee, als Punk naturgemäß gegen das Establishment zu wettern. Im Gegenteil nannte er Ronald Reagan "den größten Präsidenten, den ich erlebt habe". Und als die Gruppe 2002 in die "Rock and Roll Hall of Fame" aufgenommen wurde, machte sich Johnny die Guerilla-Taktik von Michael Moore zu Eigen - nur lobte er George W. Bush.
Seine Kollegen erlebten den stetig wachsenden Nachruhm freilich nicht mehr. Sänger Joey starb 2001 an Krebs, Dee Dee folgte ihm ein Jahr später mit einer Überdosis Heroin. Der Albumtitel von 1985 schien nur auf Johnny zuzutreffen: "Too Tough To Die", selbst dann noch, als Ärzte im Frühjahr 2002 Krebs diagnostiziert hatten - und ihn mit guten Prognosen wieder heimschickten.
Zu spät merkte die Welt, dass ihr langsam die Ramones ausgehen. Aber dann beeilte sie sich. Noch am Sonntag spielten bei einer Feier zum 30-jährigen Bandjubiläum Größen wie die Red Hot Chili Peppers und Henry Rollins - zugunsten der Krebsforschung. Am Mittwoch dann starb der letzte Original-Ramone in seinem Haus in Los Angeles. Im Schlaf. Umgeben von Freunden wie Eddie Vedder, Lisa Marie Presley - und seinem einzigen Bruder im konservativen Geiste, Lemmy von Motörhead.
"ARNO FRANK
Er war so rebellisch, dass er sogar
gegen das Rebellische rebellierte.
Den Kampf gegen den Krebs musste
Johnny Ramone am Mittwoch aufgeben
Bis zuletzt schrieb John Cummings alias Johnny Ramone an seinen Memoiren: "Einige Leute werden überrascht sein, meine Version über das Leben der Ramones zu hören." Da ist was dran, galt der Gitarrist doch als widersprüchlichste Figur der 1974 als Trio gegründeten Kultband. Damals gaben sich die drei Musiker Joey (Schlagzeug), Johnny (Gitarre) und Dee Dee (Bass) den Nachnamen Ramone und spielten Punk, bevor der Begriff überhaupt geprägt war. Als sich die Band 1996 nach genau 2.263 Konzerten auflöste, galt sie längst als einflussreichste Legende im Rock. Dabei schafften es Songs wie "Gabba Gabba Hey", "Hey Ho, Lets Go" oder "Shena Was A Punkrocker" nie in die Charts. Und Johnny entzog sich dem Klischee, als Punk naturgemäß gegen das Establishment zu wettern. Im Gegenteil nannte er Ronald Reagan "den größten Präsidenten, den ich erlebt habe". Und als die Gruppe 2002 in die "Rock and Roll Hall of Fame" aufgenommen wurde, machte sich Johnny die Guerilla-Taktik von Michael Moore zu Eigen - nur lobte er George W. Bush.
Seine Kollegen erlebten den stetig wachsenden Nachruhm freilich nicht mehr. Sänger Joey starb 2001 an Krebs, Dee Dee folgte ihm ein Jahr später mit einer Überdosis Heroin. Der Albumtitel von 1985 schien nur auf Johnny zuzutreffen: "Too Tough To Die", selbst dann noch, als Ärzte im Frühjahr 2002 Krebs diagnostiziert hatten - und ihn mit guten Prognosen wieder heimschickten.
Zu spät merkte die Welt, dass ihr langsam die Ramones ausgehen. Aber dann beeilte sie sich. Noch am Sonntag spielten bei einer Feier zum 30-jährigen Bandjubiläum Größen wie die Red Hot Chili Peppers und Henry Rollins - zugunsten der Krebsforschung. Am Mittwoch dann starb der letzte Original-Ramone in seinem Haus in Los Angeles. Im Schlaf. Umgeben von Freunden wie Eddie Vedder, Lisa Marie Presley - und seinem einzigen Bruder im konservativen Geiste, Lemmy von Motörhead.
"ARNO FRANK