Spielberichte zum Pokalsieg!
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Überlinger
Spielberichte zum Pokalsieg!
Kickers gewinnen WFV-Pokal - 3:1-Sieg im Finale gegen SB Heidenheim
Die Kickers haben es geschafft: Am Abend gewannen die Blauen vor 2000 Zuschauern in Eislingen gegen den Heidenheimer SB mit 3:1 (2:0) Toren. Das Team von Trainer Robin Dutt erwischte eine Traumstart und ging durch Oliver Barth bereits in der 2. Spielminute in Führung. Mustafa Akcay erhöhte auf 2:0 (27.), Alexander Malchow traf zum 3:0 (83.), ehe Frank Schmidt für die Heidenheimer per Foulelfemeter verkürzen konnte (87.). In einem guten Finale sah man kaum einen Klassenunterschied mit viele Torraumszenen auf beiden Seiten. Allein vier Mal musste die Latte oder Pfosten für die Kickers retten.
Trainer Robin Dutt: "Wir haben gegen die offensiv sehr starken Heidenheimer bis zuletzt konzentriert gespielt und konnten so zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den WFV-Pokal gewinnen."
Quelle: stuttgarter-kickers.de
Die Kickers haben es geschafft: Am Abend gewannen die Blauen vor 2000 Zuschauern in Eislingen gegen den Heidenheimer SB mit 3:1 (2:0) Toren. Das Team von Trainer Robin Dutt erwischte eine Traumstart und ging durch Oliver Barth bereits in der 2. Spielminute in Führung. Mustafa Akcay erhöhte auf 2:0 (27.), Alexander Malchow traf zum 3:0 (83.), ehe Frank Schmidt für die Heidenheimer per Foulelfemeter verkürzen konnte (87.). In einem guten Finale sah man kaum einen Klassenunterschied mit viele Torraumszenen auf beiden Seiten. Allein vier Mal musste die Latte oder Pfosten für die Kickers retten.
Trainer Robin Dutt: "Wir haben gegen die offensiv sehr starken Heidenheimer bis zuletzt konzentriert gespielt und konnten so zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den WFV-Pokal gewinnen."
Quelle: stuttgarter-kickers.de
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Überlinger
Kickers hoffen auf Signalwirkung
Der Fußball-Regionalligist gewinnt den WFV-Pokal durch ein 3:1 im Finale gegen Heidenheim - Schalke kommt
Eislingen - So ausgelassen war die Stimmung bei den Stuttgarter Kickers schon lange nicht mehr. Durch einen 3:1 (2:0)-Sieg im Finale gegen Oberligist Heidenheimer SB hat der Fußball-Regionalligist den WFV-Pokal gewonnen und sich damit für den DFB-Pokal qualifiziert. Die Stuttgarter hoffen, dass davon ein positives Signal für die Sponsoren- und Spielersuche ausgeht. Am Mittwochabend wurde aber erst einmal gefeiert.
Von Sigor Paesler
Die Ordner im Eislinger Stadion hatten keine Chance. Nach dem Schlusspfiff rannten hunderte Kickers-Fans auf den Rasen und feierten ihre Helden. "Wir sind stolz auf unser Team", sangen sie, "wir haben den Pokal, halleluja", und etwas überschwänglich: "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin." Tatsächlich sieht der Pott, den Kapitän Oliver Barth kurz darauf erhielt, dem DFB-Pokal, um den morgen in der Hauptstadt Bayern und Schalke spielen, sehr ähnlich. Die "Blauen" aus Stuttgart sind aber erst einmal glücklich, dass sie sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert haben und damit 55 000 Euro aus dem Fernseh-Topf plus die Zuschauereinnahmen sicher haben. Geld, dass die klammen Kickers bislang nicht eingeplant hatten.
"Es ist so geil, zum ersten Mal ein Titel", jubelte Barth - und dann etwas nachdenklich: "Es ist ein schöner Abschied, das tut mir richtig gut." Der Verteidiger wird den Verein nach den verbliebenen beiden Regionalliga-Spielen in Richtung zweite Liga verlassen, wohin genau, wird sich in den kommenden Tagen entscheiden.
"Eine hervorragende Saison"
"Das war ein klasse Abschluss einer hervorragenden Saison", freute sich Manager Joachim Cast, "ich hoffe, dass das ein Signal für das Umfeld ist." Trainer Robin Dutt nimmt nun die potenziellen Sponsoren in die Pflicht: "Die haben immer gesagt: Spielt erstmal gut, dann tun wir was - jetzt spielen wir gut und sind damit in Vorleistung getreten." Ein kleines Erfolgserlebnis konnte Marketing-Mann Martin Kurzka schon vermelden: "Ein Sponsor ist nach dem Spiel auf mich zugekommen und hat angekündigt, dass er jetzt mehr machen will."
Die Kickers hoffen nun in der ersten Runde des DFB-Pokals am 20./21. August (Auslosung am 9. Juli im ZDF-Sportstudio) auf einen attraktiven Gegner. Einer kommt schon am 20. Juli ins Gazi-Stadion: Champions-League-Teilnehmer FC Schalke 04 hat für ein Freundschaftsspiel zugesagt. Zudem spielen die "Blauen" am 1. Juli in Empfingen gegen Bundesliga-Aufsteiger MSV Duisburg und am 16. Juli im Rahmen eines Turniers in Frammersbach gegen den 1. FC Nürnberg.
Werbung in eigener Sache haben beide Mannschaften vor den 2000 Zuschauern in Eislingen betrieben. Denn auch die Heidenheimer waren ein würdiger Finalist. Beide Teams zeigten viel Tempo, schöne Spielzüge und jeden Menge Latten- und Pfosten-Treffer. Barth brachte die Kickers schon in der 2. Minute per Kopf in Führung, Mustafa Akcay schloss eine sehenswerte Kombination zum 2:0 ab (29.). In der 84. Minute sorgte Alexander Malchow nach einem Torwartfehler für die Entscheidung, ehe Heidenheims Frank Schmidt per Elfmeter zum 1:3 verkürzte (89.).
Morgen (14. 30 Uhr) im letzten Regionalliga-Heimspiel gegen den SV Wehen wird noch einmal gefeiert: Abschied für einige Spieler und "die erfolgreichste Saison seit dem Abstieg aus der zweiten Liga", wie Dutt feststellte.
Fejzic - Steinle, Malchow, Barth, Stierle - Gumper - Härter (81. Sager), Akcay, Gambo (27. Schreiber) - Mesic, Rahmanovic (75. Abou Shoura).
Quele: ez-online.de
Der Fußball-Regionalligist gewinnt den WFV-Pokal durch ein 3:1 im Finale gegen Heidenheim - Schalke kommt
Eislingen - So ausgelassen war die Stimmung bei den Stuttgarter Kickers schon lange nicht mehr. Durch einen 3:1 (2:0)-Sieg im Finale gegen Oberligist Heidenheimer SB hat der Fußball-Regionalligist den WFV-Pokal gewonnen und sich damit für den DFB-Pokal qualifiziert. Die Stuttgarter hoffen, dass davon ein positives Signal für die Sponsoren- und Spielersuche ausgeht. Am Mittwochabend wurde aber erst einmal gefeiert.
Von Sigor Paesler
Die Ordner im Eislinger Stadion hatten keine Chance. Nach dem Schlusspfiff rannten hunderte Kickers-Fans auf den Rasen und feierten ihre Helden. "Wir sind stolz auf unser Team", sangen sie, "wir haben den Pokal, halleluja", und etwas überschwänglich: "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin." Tatsächlich sieht der Pott, den Kapitän Oliver Barth kurz darauf erhielt, dem DFB-Pokal, um den morgen in der Hauptstadt Bayern und Schalke spielen, sehr ähnlich. Die "Blauen" aus Stuttgart sind aber erst einmal glücklich, dass sie sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert haben und damit 55 000 Euro aus dem Fernseh-Topf plus die Zuschauereinnahmen sicher haben. Geld, dass die klammen Kickers bislang nicht eingeplant hatten.
"Es ist so geil, zum ersten Mal ein Titel", jubelte Barth - und dann etwas nachdenklich: "Es ist ein schöner Abschied, das tut mir richtig gut." Der Verteidiger wird den Verein nach den verbliebenen beiden Regionalliga-Spielen in Richtung zweite Liga verlassen, wohin genau, wird sich in den kommenden Tagen entscheiden.
"Eine hervorragende Saison"
"Das war ein klasse Abschluss einer hervorragenden Saison", freute sich Manager Joachim Cast, "ich hoffe, dass das ein Signal für das Umfeld ist." Trainer Robin Dutt nimmt nun die potenziellen Sponsoren in die Pflicht: "Die haben immer gesagt: Spielt erstmal gut, dann tun wir was - jetzt spielen wir gut und sind damit in Vorleistung getreten." Ein kleines Erfolgserlebnis konnte Marketing-Mann Martin Kurzka schon vermelden: "Ein Sponsor ist nach dem Spiel auf mich zugekommen und hat angekündigt, dass er jetzt mehr machen will."
Die Kickers hoffen nun in der ersten Runde des DFB-Pokals am 20./21. August (Auslosung am 9. Juli im ZDF-Sportstudio) auf einen attraktiven Gegner. Einer kommt schon am 20. Juli ins Gazi-Stadion: Champions-League-Teilnehmer FC Schalke 04 hat für ein Freundschaftsspiel zugesagt. Zudem spielen die "Blauen" am 1. Juli in Empfingen gegen Bundesliga-Aufsteiger MSV Duisburg und am 16. Juli im Rahmen eines Turniers in Frammersbach gegen den 1. FC Nürnberg.
Werbung in eigener Sache haben beide Mannschaften vor den 2000 Zuschauern in Eislingen betrieben. Denn auch die Heidenheimer waren ein würdiger Finalist. Beide Teams zeigten viel Tempo, schöne Spielzüge und jeden Menge Latten- und Pfosten-Treffer. Barth brachte die Kickers schon in der 2. Minute per Kopf in Führung, Mustafa Akcay schloss eine sehenswerte Kombination zum 2:0 ab (29.). In der 84. Minute sorgte Alexander Malchow nach einem Torwartfehler für die Entscheidung, ehe Heidenheims Frank Schmidt per Elfmeter zum 1:3 verkürzte (89.).
Morgen (14. 30 Uhr) im letzten Regionalliga-Heimspiel gegen den SV Wehen wird noch einmal gefeiert: Abschied für einige Spieler und "die erfolgreichste Saison seit dem Abstieg aus der zweiten Liga", wie Dutt feststellte.
Fejzic - Steinle, Malchow, Barth, Stierle - Gumper - Härter (81. Sager), Akcay, Gambo (27. Schreiber) - Mesic, Rahmanovic (75. Abou Shoura).
Quele: ez-online.de
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Überlinger
Fortuna ist kein HSB-Mitglied
Vier Heidenheimer Lattentreffer beim WFV-Pokalfinale im Eislinger Eichenbachstadion
3:1-Sieg der Stuttgarter Kickers war trotzdem verdient – Abwehr erwies sich als Achillesferse
Vielleicht hat man’s einfach versäumt, eine Beitrittserklärung an die entsprechende Stelle zu schicken – jedenfalls scheint die Glücksgöttin Fortuna kein HSB-Mitglied zu sein. Viermal trafen die Heidenheimer Fußballer im WFV-Pokalfinale die Querlatte des Stuttgarter Tores und erleichterten den 3:1-Sieg der Kickers.
Trotzdem war der Erfolg der „Blauen“ letztlich verdient. Auch der Regionalligist hatte noch zwei Pfostentreffer zu verzeichnen, wirkte athletischer und vor allem in Zweikämpfen abgeklärter.
Falsch wäre es, die Heidenheimer Niederlage an den vergebenen Chancen festzumachen. Ausschlaggebend war in erster Linie eine streckenweise desolate Abwehrleistung, die an längst vergessen geglaubte Vorrundenzeiten erinnerte.
Das begann nach einer Minute, als Hammerl den Ball nicht wegschlug und sich in einem Zweikampf mit Gambo nur mit einem Foul zu helfen wusste. Der Freistoß – 35 Meter seitlich nach rechts vom Tor versetzt - verhieß nichts Schlimmes, aber am Elfmeterpunkt stand der aufgerückte Mannschaftskapitän Barth völlig frei und überwand HSB-Keeper „Benny“ Huber mit einem unhaltbaren Kopfballaufsetzer.
Trainer Märkle verstand die Welt nicht mehr: „Das letzte, was wir vor dem Anpfiff besprochen haben, war die Zuordnung bei Standardsituationen. Da war klar, dass Barth nach vorne kommen würde und wer für ihn zuständig ist. Und dann so etwas…“ Bezeichnend: Im Gegenzug traf Dinko Radojevic nach guter Vorarbeit von Honold erstmals die Latte.
In den folgenden Minuten war die Heidenheimer Abwehr außer Rand und Band. Mesic scheiterte am Pfosten, Steinle verzog freistehend – es hätte nach einer Viertelstunde gut und gerne auch 3:0 oder 4:0 für die Kickers stehen können.
Dann hatte sich der HSB gefangen. Radojevic verpasste eine Hammerl-Flanke, ein Distanzschuss von Honold strich um Haaresbreite am Tor vorbei. Die beste Chance hatte Raaf, als Kickers-Ersatzkeeper Fejzic eine Radojevic-Flanke fallen ließ, aber Steinle kratzte seinen Schuss von der Linie, im Nachsetzen scheiterten Eitel, Schmidt und Sagdic an der vielbeinigen Abwehr.
Statt des Ausgleichs fiel zwei Minuten später das 2:0 für die Stuttgarter. Der agile Akcay hatte sich auf der rechten Seite davon „gestohlen“, weder von seinem Gegenspieler Radojevic noch von den für diese Seite zuständigen Feistle und Sagdic war etwas zu sehen, der Pass von Rahmanovic kam präzis und der Schuss von Akcay schlug im langen Eck ein.
Noch einmal hatte der HSB drei Minuten vor der Pause zumindest die Chance zum Anschlusstreffer. Einen Radojevic-Freistoß lenkte Fejzic mit den Fingerspitzen übers Tor, den anschließenden Eckball setzte Frank Schmidt per Kopf gegen die Latte.
Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit diktierten wieder die Kickers. HSB-Schlussmann Huber zeigte seine Klasse gegen den allein auf ihn zulaufenden Rahmanovic, Gumper verzog knapp und nach einem völlig unmotivierten Rückpass von Seskir traf erneut Rahmanovic den Pfosten.
Nach einer Stunde wollten es die Heidenheimer noch einmal wissen und so entwickelte sich in den letzten 25 Minuten ein offener Schlagabtausch. Raaf verzeichnete mit einem Schuss aus Linksaußenposition – oder war’s ein Flankenversuch? – den dritten Heidenheimer Lattentreffer, Schmidt köpfte nach Feistle-Freistoß knapp daneben und Eitel verzog nach Flanke von Raaf um Zentimeter. Auf der Gegenseite verhinderte Huber gegen Akcay und wenig später gegen Härter und den eingewechselten Abou Shoura den dritten Kickers-Treffer.
Noch einmal war bei einem Schuss von Raaf nach Vorarbeit von Radojevic das Aluminium im Weg, dann fiel sechs Minuten vor Schluss die endgültige Entscheidung. HSB-Schlussmann Huber, der sich zuvor mehrmals ausgezeichnet hatte, ließ eine harmlose Flanke von Sager fallen und Malchow brauchte den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben.
Dass der gut leitende Schiedsrichter Palilla dem HSB noch einen Strafstoß zukommen ließ, den Frank Schmidt sicher verwandelte, war wohl auch eine Sympathie-Bekundung des unparteiischen, dass der eingewechselte Schuska in der Schlussminute am Kickers-Keeper scheiterte, sei der Vollständigkeit halber erwähnt.
Die Heidenheimer hatten sich gegen den Regionalligisten gut aus der Affäre gezogen, obwohl die Mannschaft nicht ihren besten Tag hatte. Ein anderes Ergebnis war möglich. Trotzdem steht unterm Strich eine fabelhafte Saison und das sollten sie Fans morgen im letzten Heimspiel gegen Crailsheim belohnen.
Quelle: Pressehaus Heidenheim
Vier Heidenheimer Lattentreffer beim WFV-Pokalfinale im Eislinger Eichenbachstadion
3:1-Sieg der Stuttgarter Kickers war trotzdem verdient – Abwehr erwies sich als Achillesferse
Vielleicht hat man’s einfach versäumt, eine Beitrittserklärung an die entsprechende Stelle zu schicken – jedenfalls scheint die Glücksgöttin Fortuna kein HSB-Mitglied zu sein. Viermal trafen die Heidenheimer Fußballer im WFV-Pokalfinale die Querlatte des Stuttgarter Tores und erleichterten den 3:1-Sieg der Kickers.
Trotzdem war der Erfolg der „Blauen“ letztlich verdient. Auch der Regionalligist hatte noch zwei Pfostentreffer zu verzeichnen, wirkte athletischer und vor allem in Zweikämpfen abgeklärter.
Falsch wäre es, die Heidenheimer Niederlage an den vergebenen Chancen festzumachen. Ausschlaggebend war in erster Linie eine streckenweise desolate Abwehrleistung, die an längst vergessen geglaubte Vorrundenzeiten erinnerte.
Das begann nach einer Minute, als Hammerl den Ball nicht wegschlug und sich in einem Zweikampf mit Gambo nur mit einem Foul zu helfen wusste. Der Freistoß – 35 Meter seitlich nach rechts vom Tor versetzt - verhieß nichts Schlimmes, aber am Elfmeterpunkt stand der aufgerückte Mannschaftskapitän Barth völlig frei und überwand HSB-Keeper „Benny“ Huber mit einem unhaltbaren Kopfballaufsetzer.
Trainer Märkle verstand die Welt nicht mehr: „Das letzte, was wir vor dem Anpfiff besprochen haben, war die Zuordnung bei Standardsituationen. Da war klar, dass Barth nach vorne kommen würde und wer für ihn zuständig ist. Und dann so etwas…“ Bezeichnend: Im Gegenzug traf Dinko Radojevic nach guter Vorarbeit von Honold erstmals die Latte.
In den folgenden Minuten war die Heidenheimer Abwehr außer Rand und Band. Mesic scheiterte am Pfosten, Steinle verzog freistehend – es hätte nach einer Viertelstunde gut und gerne auch 3:0 oder 4:0 für die Kickers stehen können.
Dann hatte sich der HSB gefangen. Radojevic verpasste eine Hammerl-Flanke, ein Distanzschuss von Honold strich um Haaresbreite am Tor vorbei. Die beste Chance hatte Raaf, als Kickers-Ersatzkeeper Fejzic eine Radojevic-Flanke fallen ließ, aber Steinle kratzte seinen Schuss von der Linie, im Nachsetzen scheiterten Eitel, Schmidt und Sagdic an der vielbeinigen Abwehr.
Statt des Ausgleichs fiel zwei Minuten später das 2:0 für die Stuttgarter. Der agile Akcay hatte sich auf der rechten Seite davon „gestohlen“, weder von seinem Gegenspieler Radojevic noch von den für diese Seite zuständigen Feistle und Sagdic war etwas zu sehen, der Pass von Rahmanovic kam präzis und der Schuss von Akcay schlug im langen Eck ein.
Noch einmal hatte der HSB drei Minuten vor der Pause zumindest die Chance zum Anschlusstreffer. Einen Radojevic-Freistoß lenkte Fejzic mit den Fingerspitzen übers Tor, den anschließenden Eckball setzte Frank Schmidt per Kopf gegen die Latte.
Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit diktierten wieder die Kickers. HSB-Schlussmann Huber zeigte seine Klasse gegen den allein auf ihn zulaufenden Rahmanovic, Gumper verzog knapp und nach einem völlig unmotivierten Rückpass von Seskir traf erneut Rahmanovic den Pfosten.
Nach einer Stunde wollten es die Heidenheimer noch einmal wissen und so entwickelte sich in den letzten 25 Minuten ein offener Schlagabtausch. Raaf verzeichnete mit einem Schuss aus Linksaußenposition – oder war’s ein Flankenversuch? – den dritten Heidenheimer Lattentreffer, Schmidt köpfte nach Feistle-Freistoß knapp daneben und Eitel verzog nach Flanke von Raaf um Zentimeter. Auf der Gegenseite verhinderte Huber gegen Akcay und wenig später gegen Härter und den eingewechselten Abou Shoura den dritten Kickers-Treffer.
Noch einmal war bei einem Schuss von Raaf nach Vorarbeit von Radojevic das Aluminium im Weg, dann fiel sechs Minuten vor Schluss die endgültige Entscheidung. HSB-Schlussmann Huber, der sich zuvor mehrmals ausgezeichnet hatte, ließ eine harmlose Flanke von Sager fallen und Malchow brauchte den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben.
Dass der gut leitende Schiedsrichter Palilla dem HSB noch einen Strafstoß zukommen ließ, den Frank Schmidt sicher verwandelte, war wohl auch eine Sympathie-Bekundung des unparteiischen, dass der eingewechselte Schuska in der Schlussminute am Kickers-Keeper scheiterte, sei der Vollständigkeit halber erwähnt.
Die Heidenheimer hatten sich gegen den Regionalligisten gut aus der Affäre gezogen, obwohl die Mannschaft nicht ihren besten Tag hatte. Ein anderes Ergebnis war möglich. Trotzdem steht unterm Strich eine fabelhafte Saison und das sollten sie Fans morgen im letzten Heimspiel gegen Crailsheim belohnen.
Quelle: Pressehaus Heidenheim
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Überlinger
Kickers gewinnen den WFV-Pokal
Eislingen - Die Stuttgarter Kickers haben zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den WFV-Pokal gewonnen. Der Fußball-Regionalligist siegte im Finale in Eislingen gegen Oberligist Heidenheimer SB souverän mit 3:1 (2:0).
VON JÜRGEN FREY
Auf den ersten Blick schien es, als würde der Sieg des WFV-Pokal-Endspiels bei den Stuttgarter Kickers keine sonderlich große Freude auslösen. Die Spieler klatschten sich kurz ab - und verschwanden dann in der Kabine. Dass der Gewinn des Verbandspokals im Finale gegen den Heidenheimer SB alles andere als alltäglich ist, bewiesen die Blauen dann aber doch noch. Als sie zur Pokalübergabe wieder auf dem Rasen des Eislinger Eichenbachstadions erschienen, führten sie ein kleines Tänzchen auf und machten mit den Kickers-Fans unter den rund 1800 Zuschauern La Ola. "Es ist eine tolle Sache, dass wir erstmals den Pokal gewonnen haben'', freute sich Kickers-Trainer Robin Dutt.
Oliver Barth hatte die Blauen bereits in der zweiten Minute per Kopf in Führung gebracht, Mustafa Akcay erhöhte in der 27. Minute auf 2:0. Danach kontrollierten die Kickers die Partie und versäumten es lediglich, das Finale schon früher zu entscheiden. "Wir hätten mehr Tore machen müssen'', sagte Dutt, "insgesamt haben wir das Ding aber hochkonzentriert durchgezogen.'' In der 83. Minute machte Alexander Malchow alles klar. Für Heidenheim reichte es lediglich zum 1:3 (87./Foulelfmeter) durch Frank Schmidt.
Noch viel größer als die Freude war bei den Kickers aber die Erleichterung. Darüber, dass man sich nach 2003 (1:2 gegen den VfL Kirchheim) nicht erneut gegen einen unterklassigen Gegner blamierte. Vor allem aber, weil sich die Kickers durch den Endspielsieg einen Startplatz im lukrativen DFB-Pokal gesichert haben. Das spült allein ein Antrittsgeld von 55 000 Euro in die Kasse der Blauen. "Das ist ein nicht unerheblicher Teil der Lizenzierungsunterlagen'', sagte Manager Joachim Cast hoch erfreut.
Am kommenden Samstag (14.30 Uhr, Gazistadion) steht für die Blauen gegen den SV Wehen das letzte Heimspiel der Saison auf dem Programm.
Kickers: Fejzic - Steinle, Malchow, Barth, Stierle - Akcay, Gumper, Gambo (29. Schreiber), Härter (82. Sager) - Mesic, Rahmanovic (77. Abou Shoura).
Quelle: leonberger-kreiszeitung.de
Eislingen - Die Stuttgarter Kickers haben zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den WFV-Pokal gewonnen. Der Fußball-Regionalligist siegte im Finale in Eislingen gegen Oberligist Heidenheimer SB souverän mit 3:1 (2:0).
VON JÜRGEN FREY
Auf den ersten Blick schien es, als würde der Sieg des WFV-Pokal-Endspiels bei den Stuttgarter Kickers keine sonderlich große Freude auslösen. Die Spieler klatschten sich kurz ab - und verschwanden dann in der Kabine. Dass der Gewinn des Verbandspokals im Finale gegen den Heidenheimer SB alles andere als alltäglich ist, bewiesen die Blauen dann aber doch noch. Als sie zur Pokalübergabe wieder auf dem Rasen des Eislinger Eichenbachstadions erschienen, führten sie ein kleines Tänzchen auf und machten mit den Kickers-Fans unter den rund 1800 Zuschauern La Ola. "Es ist eine tolle Sache, dass wir erstmals den Pokal gewonnen haben'', freute sich Kickers-Trainer Robin Dutt.
Oliver Barth hatte die Blauen bereits in der zweiten Minute per Kopf in Führung gebracht, Mustafa Akcay erhöhte in der 27. Minute auf 2:0. Danach kontrollierten die Kickers die Partie und versäumten es lediglich, das Finale schon früher zu entscheiden. "Wir hätten mehr Tore machen müssen'', sagte Dutt, "insgesamt haben wir das Ding aber hochkonzentriert durchgezogen.'' In der 83. Minute machte Alexander Malchow alles klar. Für Heidenheim reichte es lediglich zum 1:3 (87./Foulelfmeter) durch Frank Schmidt.
Noch viel größer als die Freude war bei den Kickers aber die Erleichterung. Darüber, dass man sich nach 2003 (1:2 gegen den VfL Kirchheim) nicht erneut gegen einen unterklassigen Gegner blamierte. Vor allem aber, weil sich die Kickers durch den Endspielsieg einen Startplatz im lukrativen DFB-Pokal gesichert haben. Das spült allein ein Antrittsgeld von 55 000 Euro in die Kasse der Blauen. "Das ist ein nicht unerheblicher Teil der Lizenzierungsunterlagen'', sagte Manager Joachim Cast hoch erfreut.
Am kommenden Samstag (14.30 Uhr, Gazistadion) steht für die Blauen gegen den SV Wehen das letzte Heimspiel der Saison auf dem Programm.
Kickers: Fejzic - Steinle, Malchow, Barth, Stierle - Akcay, Gumper, Gambo (29. Schreiber), Härter (82. Sager) - Mesic, Rahmanovic (77. Abou Shoura).
Quelle: leonberger-kreiszeitung.de
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- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 10:21
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Kickers im DFB-Pokal - Sie wünschen sich den VfB
Von Klaus Henrich und Norbert Krumm
Die Stuttgarter Kickers schweben auf Wolke Sieben. Nach dem erstmaligen WFV-Pokalsieg (3:1 gegen Heidenheim) hofft der Regionalligist nun im DFB-Pokal auf große Gegner und viel Geld. Dafür haben Präsident Hans Kullen und Trainer Robin Dutt nur einen Los-Wunsch: "Den VfB Stuttgart."
Während Dutt an den sportlichen Erfolg denkt ("als Regionalligist haben wir Heimrecht und können theoretisch weit kommen") will Kullen Kasse machen. Und die Blauen über den Pokal in die schwarzen Zahlen bringen.
55.000 Euro gibt's allein für die Teilnehme vom DFB, wofür ein Teil an Prämien für die Spieler draufgeht.
Noch mal 120.000 Euro können bei einem attraktiven Gegner ( wie dem VfB) und guter Vermarktung in der 1. Runde dazukommen.
Vom Sieg im WFV-Pokal erwartet Kullen aber auch eine "Initialzündung und Schubwirkung für nächste Saison." Kullen im Klartext: "Unser Ziel muss jetzt die 2. Liga sein."
Heutige Bildausgabe
Von Klaus Henrich und Norbert Krumm
Die Stuttgarter Kickers schweben auf Wolke Sieben. Nach dem erstmaligen WFV-Pokalsieg (3:1 gegen Heidenheim) hofft der Regionalligist nun im DFB-Pokal auf große Gegner und viel Geld. Dafür haben Präsident Hans Kullen und Trainer Robin Dutt nur einen Los-Wunsch: "Den VfB Stuttgart."
Während Dutt an den sportlichen Erfolg denkt ("als Regionalligist haben wir Heimrecht und können theoretisch weit kommen") will Kullen Kasse machen. Und die Blauen über den Pokal in die schwarzen Zahlen bringen.
55.000 Euro gibt's allein für die Teilnehme vom DFB, wofür ein Teil an Prämien für die Spieler draufgeht.
Noch mal 120.000 Euro können bei einem attraktiven Gegner ( wie dem VfB) und guter Vermarktung in der 1. Runde dazukommen.
Vom Sieg im WFV-Pokal erwartet Kullen aber auch eine "Initialzündung und Schubwirkung für nächste Saison." Kullen im Klartext: "Unser Ziel muss jetzt die 2. Liga sein."
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- Horschdi
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Lampen
Wenn schon, dann auf der Waldau!!! Alles andere wäre totaler Unsinn und Selbstzerfleischung! In so einem Spiel sollte die Kohle zweitrangig sein, finde ich!DirtyToby hat geschrieben:Hmmm... V** wäre mir gar nicht sooo recht, da ich mir vorstellen kann, dass das dann im Daimler-Pott ausgetragen wird, um mehr Geld rein zu schaufeln...
WIR SIND EUROPAPOKALSIEGER DER LANDESMEISTER IM FELDHOCKEY !!!

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- Horschdi
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Pokalsieg
News:
Stuttgarter Kickers WFV-Pokalsieger
27.05.05 10:14
Ein spannendes Finale um den WFV-Pokal sahen am Mittwoch in Eislingen 2.000 Zuschauer unter der Leitung von Schiedsrichter Giuseppe Palilla aus Tuttlingen. Nach der schnellen Führung der Stuttgarter Kickers, die schon in der zweiten Spielminute in Führung gingen, entwickelte sich ein mitreißendes Spiel. Der Heidenheimer SB, der im Halbfinale überraschend den SSV Reutlingen mit 2:1 bezwungen hatte, drückte auf den Ausgleich und hatte mit zwei Pfosten- bzw. Lattentreffern großes Pech. Das 2:0 für die Blauen aus Degerloch in der 27. Spielminute bedeutete dann aber schon die Vorentscheidung. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Stuttgarter Kickers dann noch auf 3:0, bevor Heidenheim durch einen Foulelfmeter kurz vor Spielende noch zum mehr als verdienten Anschlusstreffer kam. Die Stuttgarter Kickers nehmen damit an der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal in der kommenden Saison teil und hoffen auf ein attraktives Los.
Torfolge: 1:0 Barth (2.), 2:0 Akcay (27.), 3:0 Malchow (83.), 3:1 Schmidt (87. Foulelfmeter)
Quelle: www.wuerttfv.de
WFV-Verbandspokal 2004/2005
Finale, Mittwoch 25.Mai 2005
Stuttgarter Kickers - Heideheimer SB 3:1
1:0 (2.) Barth, 2:0 (27.) Akcay, 3:0 (83.) Malchow, 3:1 (87.) Schmidt (Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Giuseppe Palilla aus Tuttlingen
Zuschauer: ca. 2.000
In der ersten Halbzeit die Stuttgarter etwas glücklicher im Abschluß.
Heidenheim trifft bei zwei Lattentreffern nur das Aluminium. Auch in
der zweiten Halbzeit spielt Heidenheim gut mit, hat aber erneut mit
zwei weiteren Lattentreffern Pech. Stuttgart konsequent beim Ausnützen
der Chancen erhöht auf 3:0.
Der späte Heidenheimer Ehrentreffer mit dem Foulelfmeter ist mehr als
verdient, aber symptomatisch für das glücklose Heidenheimer Spiel.
http://www.irsport05.de/pokal.shtml
Stuttgarter Kickers WFV-Pokalsieger
27.05.05 10:14
Ein spannendes Finale um den WFV-Pokal sahen am Mittwoch in Eislingen 2.000 Zuschauer unter der Leitung von Schiedsrichter Giuseppe Palilla aus Tuttlingen. Nach der schnellen Führung der Stuttgarter Kickers, die schon in der zweiten Spielminute in Führung gingen, entwickelte sich ein mitreißendes Spiel. Der Heidenheimer SB, der im Halbfinale überraschend den SSV Reutlingen mit 2:1 bezwungen hatte, drückte auf den Ausgleich und hatte mit zwei Pfosten- bzw. Lattentreffern großes Pech. Das 2:0 für die Blauen aus Degerloch in der 27. Spielminute bedeutete dann aber schon die Vorentscheidung. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Stuttgarter Kickers dann noch auf 3:0, bevor Heidenheim durch einen Foulelfmeter kurz vor Spielende noch zum mehr als verdienten Anschlusstreffer kam. Die Stuttgarter Kickers nehmen damit an der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal in der kommenden Saison teil und hoffen auf ein attraktives Los.
Torfolge: 1:0 Barth (2.), 2:0 Akcay (27.), 3:0 Malchow (83.), 3:1 Schmidt (87. Foulelfmeter)
Quelle: www.wuerttfv.de
WFV-Verbandspokal 2004/2005
Finale, Mittwoch 25.Mai 2005
Stuttgarter Kickers - Heideheimer SB 3:1
1:0 (2.) Barth, 2:0 (27.) Akcay, 3:0 (83.) Malchow, 3:1 (87.) Schmidt (Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Giuseppe Palilla aus Tuttlingen
Zuschauer: ca. 2.000
In der ersten Halbzeit die Stuttgarter etwas glücklicher im Abschluß.
Heidenheim trifft bei zwei Lattentreffern nur das Aluminium. Auch in
der zweiten Halbzeit spielt Heidenheim gut mit, hat aber erneut mit
zwei weiteren Lattentreffern Pech. Stuttgart konsequent beim Ausnützen
der Chancen erhöht auf 3:0.
Der späte Heidenheimer Ehrentreffer mit dem Foulelfmeter ist mehr als
verdient, aber symptomatisch für das glücklose Heidenheimer Spiel.
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- Horschdi
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- Kontaktdaten:
Kickers-HP
www.stuttgarter-kickers.de

25.05.05
WFV-Pokal
SB Heidenheim - SV Stuttgarter Kickers I (1:3)
Kickers gewinnen WFV-Pokal - 3:1-Sieg im Finale gegen SB Heidenheim
Die Kickers haben es geschafft: Am Abend gewannen die Blauen vor rund 1500 Zuschauern in Eislingen gegen den Heidenheimer SB mit 3:1 (2:0) Toren und gewannen somit zur ersten Mal in der Vereinsgeschichte den WFV-Pokal. Damit haben sich die Blauen für den DFB-Pokal in der nächsten Saison qualifiziert.
Zur Aufstellung:
Die Kickers-Mannschaft um Trainer Robin Dutt konnte nahezu in Bestbesetzung auflaufen. Lediglich im Tor stand erneut Jasmin Fejzic, der den an der Schulter verletzten Tino Köstel vertrat. Ansonsten spielten die Blauen in der Viererabwehrkette von rechts Moritz Steinle, Alexander Malchow, Oliver Barth und Oliver Stierle. Im defensiven Mittelfeld spielte Heiko Gumper, auf den Flügeln Jens Härter links, Mustafa Akcay rechts und zentral Bashiru Gambo, der jedoch schon nach einer halben Stunde wegen einer Oberschenkelzerrung aus dem Spiel musste. Vorne wieder das Sturmduo mit Mirnes Mesic und Suad Rahmanovic.
Zum Spielverlauf:
Bei sommerlichen Temperaturen sahen die zahlreichen Zuschauer in Eisliner „Eichenbachstadion“ von Beginn an eine munteres Spiel mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Und das Team von Trainer Robin Dutt erwischte eine Traumstart: Bereits in der 2. Spielminute köpfte Oliver Barth nach einem Freistoß von Bashiru Gambo zur 1:0-Führung ein. Doch die Heidenheimer zeigten sich nicht geschockt und antworteten prompt mit einem Lattentreffer (4.). Der Oberligist spielte nach vorne immer wieder gefährlich auf, doch die Kickers-Abwehr stand nicht schlecht. Einzig bei einer Unsicherheit von Keeper Jasmin Fejzic, der den Ball im zweimaligen Nachfassen bekam, brannte es im Kickers-Strafraum (18.).
Eine schönen Angriff zeigten die Kickers dann in der 27.Spielminute: Oliver Stierle setzte sich auf der linken Aussenbahn durch, passte Suad Rahmanovic in die Spietze, der drehte sich schön und legte den Ball quer den heraneilenden Mustafa Akcay, der völlig freistehend auf den Heidenheimer Torwart zulaufen konnte. Akcay behielt die Nerven und schoss ins lange Eck zur 2:0-Führung der Blauen ein.
Kurz vor dem Pausenpfiff trafen die Heidenheimer erneut nur die Latte: Seskir köpfte nach einem Eckball an die Querstange.
Die zweite Halbzeit ging munter weiter: Zunächst scheiterte Suad Rahmanovic am Heidenheimer Keeper, als er nach schönem Pass von Mustafa Akcay freistehend ihn nur anschoss (48.). Die Kickers drängten nun auf die Vorentscheidung, doch stand dieses Mal der Pfosten im Weg: Suad Rahmanovic hatte aus sieben Metern linker Position Pech und traf nur das Gebälk (55.). Nach diesem Anfangsschwung kam der Oberligist wieder besser ins Spiel. Ein verunglückte Flanke, die auf der Latte tanzte (65.), sorgte für die Initialzündung: Die Heidenheimer suchten nun die Chance auf den Anschlußtreffer und hatten zwei gute Mäglichkeiten: Schmidt scheiterte ebenso knapp mit seinem Kopfballversuch (68.) wie Raat (72.), der knapp verzog.
Doch die Kickers blieben immer wieder durch Konter gefährlich. Der eingewechselte Mohamed Abou Shoura schaffte es bei zwei Versuchen nicht den Keeper zu überwinden (75.). Nach einer Flanke schoss der agile Seskir erneut an die Latte, den Nachschuss verzog Schiska knapp.
Doch die Kickers trafen zur Entscheidung: Nach einer harmlosen Flanke von Daniel Sager von der Eckfahne ließ Heidenheims Keeper Huber den Ball völlig unbedrängt aus den Händen fallen, der aufgerückte Alexander Malchow stand goldrichtig und schob zum 3:0 ein. Das war sicherlich die Entscheidung, doch die Heidenheimer gaben noch nicht auf und wurden mit dem Ehrentreffer belohnt. Nach einem harmlosen Gerangel im Strafraum zwischen Oliver Barth und Heidenheims Raat entschied der nicht immer überzeugende Schiedsrichter Palilla auf Foulelfmeter. Frank Schmidt traf sicher zum 1:3-Endstand, denn danach passierte nicht mehr viel. Mehrere hundert Kickers-Fans sehnten schon am Spielfeldrand dem Abpfiff entgegen, um endlich ihre „Helden“ zu gratulieren. Bei der anschließenden Pokalübergabe führten die Blauen gutgelaunt ein Tänzchen auf und machten mit den zahlreichen Kickers-Fans die „LaOla-Welle“.
Die Trainerstimmen:
Dieter Märkle: „Ich bin doch etwas enttäuscht, denn wir hatten durchaus unsere Möglichkeiten. Wir wussten vor dem Spiel, dass den Kickers gegen uns eine normale Leistung nicht reichen wird um zu gewinnen. Leider war aber unsere Fehlerquote zu hoch, wir hatten viele Aussetzer vor allem in der Defensive und gerieten früh in Rückstand. Es wäre mehr drin gewesen, denn wir hatten vier Lattentreffer und zwei knappe Möglichkeiten. Dennoch können wir uns erhobenen Hauptes zeigen. Ich denke wir sahen ein interessantes Spiel mit vier Toren, sechs Aluminiumtreffern und vielen Torraumszenen.“
Robin Dutt: "Wir sahen spielerisch ein offene Partie, in der Heidenheim durchaus ihre Regionalligatauglichkeit unter Beweis gestellt haben. Ich ließ Heidenheim drei Mal beobachten, und wollte sie nicht stark reden, denn ich finde sie einfach stark. Selbstverständlich wussten wir auch um die Schwäche in der Abwehr, die wir ausgenutzt haben. Gegen die offensiv sehr starken Heidenheimer haben wir bis zuletzt konzentriert gespielt und konnten so zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den WFV-Pokal gewinnen."
SB Heidenheim:
Benjamin Huber - Rene Hammer (61. Benjamin Barth), Ingo Feistle, Wolfram Eitel, Frank Schmidt, Daver Kraljevic, Mesert Sagdic, Ertac Seskir (82. Michael Fröhlich), Hansjörg Honold (61. Nico Schuska), Dinko Radojevic, Alexander Raat - Trainer: Dieter Märkle
SV Stuttgarter Kickers I:
Jasmin Fejzic - Moritz Steinle, Alexander Malchow, Oliber Barth, Oliver Stierle - Heiko Gumper, Mustafa Akcay, Bashiru Gambo (29. Marcel Schreiber), Jens Härter (82. Daniel Sager) - Suad Rahmanovic (75. Mohamed Abou Shoura), Mirnes Mesic - Trainer: Robin Dutt
Zuschauer: 2000
Schiedsrichter: Giuseppe Palilla (Tuttlingen)
Gelbe Karten:
Hansjörg Honol, Dinko Radojevic, Banjamin Barth, Nico Schiska ;
Heiko Gumper, Oliver Stierle, Mustafa Akcay
Rote Karten: -
Tore:
0:1 Oliver Barth (2.)
0:2 Mustafa Akcay (27.)
0:3 Alexander Malchow (83.)
1:3 Frank Schmidt (87., FE)

25.05.05
WFV-Pokal
SB Heidenheim - SV Stuttgarter Kickers I (1:3)
Kickers gewinnen WFV-Pokal - 3:1-Sieg im Finale gegen SB Heidenheim
Die Kickers haben es geschafft: Am Abend gewannen die Blauen vor rund 1500 Zuschauern in Eislingen gegen den Heidenheimer SB mit 3:1 (2:0) Toren und gewannen somit zur ersten Mal in der Vereinsgeschichte den WFV-Pokal. Damit haben sich die Blauen für den DFB-Pokal in der nächsten Saison qualifiziert.
Zur Aufstellung:
Die Kickers-Mannschaft um Trainer Robin Dutt konnte nahezu in Bestbesetzung auflaufen. Lediglich im Tor stand erneut Jasmin Fejzic, der den an der Schulter verletzten Tino Köstel vertrat. Ansonsten spielten die Blauen in der Viererabwehrkette von rechts Moritz Steinle, Alexander Malchow, Oliver Barth und Oliver Stierle. Im defensiven Mittelfeld spielte Heiko Gumper, auf den Flügeln Jens Härter links, Mustafa Akcay rechts und zentral Bashiru Gambo, der jedoch schon nach einer halben Stunde wegen einer Oberschenkelzerrung aus dem Spiel musste. Vorne wieder das Sturmduo mit Mirnes Mesic und Suad Rahmanovic.
Zum Spielverlauf:
Bei sommerlichen Temperaturen sahen die zahlreichen Zuschauer in Eisliner „Eichenbachstadion“ von Beginn an eine munteres Spiel mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Und das Team von Trainer Robin Dutt erwischte eine Traumstart: Bereits in der 2. Spielminute köpfte Oliver Barth nach einem Freistoß von Bashiru Gambo zur 1:0-Führung ein. Doch die Heidenheimer zeigten sich nicht geschockt und antworteten prompt mit einem Lattentreffer (4.). Der Oberligist spielte nach vorne immer wieder gefährlich auf, doch die Kickers-Abwehr stand nicht schlecht. Einzig bei einer Unsicherheit von Keeper Jasmin Fejzic, der den Ball im zweimaligen Nachfassen bekam, brannte es im Kickers-Strafraum (18.).
Eine schönen Angriff zeigten die Kickers dann in der 27.Spielminute: Oliver Stierle setzte sich auf der linken Aussenbahn durch, passte Suad Rahmanovic in die Spietze, der drehte sich schön und legte den Ball quer den heraneilenden Mustafa Akcay, der völlig freistehend auf den Heidenheimer Torwart zulaufen konnte. Akcay behielt die Nerven und schoss ins lange Eck zur 2:0-Führung der Blauen ein.
Kurz vor dem Pausenpfiff trafen die Heidenheimer erneut nur die Latte: Seskir köpfte nach einem Eckball an die Querstange.
Die zweite Halbzeit ging munter weiter: Zunächst scheiterte Suad Rahmanovic am Heidenheimer Keeper, als er nach schönem Pass von Mustafa Akcay freistehend ihn nur anschoss (48.). Die Kickers drängten nun auf die Vorentscheidung, doch stand dieses Mal der Pfosten im Weg: Suad Rahmanovic hatte aus sieben Metern linker Position Pech und traf nur das Gebälk (55.). Nach diesem Anfangsschwung kam der Oberligist wieder besser ins Spiel. Ein verunglückte Flanke, die auf der Latte tanzte (65.), sorgte für die Initialzündung: Die Heidenheimer suchten nun die Chance auf den Anschlußtreffer und hatten zwei gute Mäglichkeiten: Schmidt scheiterte ebenso knapp mit seinem Kopfballversuch (68.) wie Raat (72.), der knapp verzog.
Doch die Kickers blieben immer wieder durch Konter gefährlich. Der eingewechselte Mohamed Abou Shoura schaffte es bei zwei Versuchen nicht den Keeper zu überwinden (75.). Nach einer Flanke schoss der agile Seskir erneut an die Latte, den Nachschuss verzog Schiska knapp.
Doch die Kickers trafen zur Entscheidung: Nach einer harmlosen Flanke von Daniel Sager von der Eckfahne ließ Heidenheims Keeper Huber den Ball völlig unbedrängt aus den Händen fallen, der aufgerückte Alexander Malchow stand goldrichtig und schob zum 3:0 ein. Das war sicherlich die Entscheidung, doch die Heidenheimer gaben noch nicht auf und wurden mit dem Ehrentreffer belohnt. Nach einem harmlosen Gerangel im Strafraum zwischen Oliver Barth und Heidenheims Raat entschied der nicht immer überzeugende Schiedsrichter Palilla auf Foulelfmeter. Frank Schmidt traf sicher zum 1:3-Endstand, denn danach passierte nicht mehr viel. Mehrere hundert Kickers-Fans sehnten schon am Spielfeldrand dem Abpfiff entgegen, um endlich ihre „Helden“ zu gratulieren. Bei der anschließenden Pokalübergabe führten die Blauen gutgelaunt ein Tänzchen auf und machten mit den zahlreichen Kickers-Fans die „LaOla-Welle“.
Die Trainerstimmen:
Dieter Märkle: „Ich bin doch etwas enttäuscht, denn wir hatten durchaus unsere Möglichkeiten. Wir wussten vor dem Spiel, dass den Kickers gegen uns eine normale Leistung nicht reichen wird um zu gewinnen. Leider war aber unsere Fehlerquote zu hoch, wir hatten viele Aussetzer vor allem in der Defensive und gerieten früh in Rückstand. Es wäre mehr drin gewesen, denn wir hatten vier Lattentreffer und zwei knappe Möglichkeiten. Dennoch können wir uns erhobenen Hauptes zeigen. Ich denke wir sahen ein interessantes Spiel mit vier Toren, sechs Aluminiumtreffern und vielen Torraumszenen.“
Robin Dutt: "Wir sahen spielerisch ein offene Partie, in der Heidenheim durchaus ihre Regionalligatauglichkeit unter Beweis gestellt haben. Ich ließ Heidenheim drei Mal beobachten, und wollte sie nicht stark reden, denn ich finde sie einfach stark. Selbstverständlich wussten wir auch um die Schwäche in der Abwehr, die wir ausgenutzt haben. Gegen die offensiv sehr starken Heidenheimer haben wir bis zuletzt konzentriert gespielt und konnten so zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den WFV-Pokal gewinnen."
SB Heidenheim:
Benjamin Huber - Rene Hammer (61. Benjamin Barth), Ingo Feistle, Wolfram Eitel, Frank Schmidt, Daver Kraljevic, Mesert Sagdic, Ertac Seskir (82. Michael Fröhlich), Hansjörg Honold (61. Nico Schuska), Dinko Radojevic, Alexander Raat - Trainer: Dieter Märkle
SV Stuttgarter Kickers I:
Jasmin Fejzic - Moritz Steinle, Alexander Malchow, Oliber Barth, Oliver Stierle - Heiko Gumper, Mustafa Akcay, Bashiru Gambo (29. Marcel Schreiber), Jens Härter (82. Daniel Sager) - Suad Rahmanovic (75. Mohamed Abou Shoura), Mirnes Mesic - Trainer: Robin Dutt
Zuschauer: 2000
Schiedsrichter: Giuseppe Palilla (Tuttlingen)
Gelbe Karten:
Hansjörg Honol, Dinko Radojevic, Banjamin Barth, Nico Schiska ;
Heiko Gumper, Oliver Stierle, Mustafa Akcay
Rote Karten: -
Tore:
0:1 Oliver Barth (2.)
0:2 Mustafa Akcay (27.)
0:3 Alexander Malchow (83.)
1:3 Frank Schmidt (87., FE)
WIR SIND EUROPAPOKALSIEGER DER LANDESMEISTER IM FELDHOCKEY !!!

1899 Einträge !!! ---> reloaded als User "Kickers-Horschdi"

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- Blauer Bayer
- Ehren-Moderator
- Beiträge: 3994
- Registriert: Samstag 13. September 2003, 10:05
- Wohnort: Sportstadt München
- Kontaktdaten:
Wär' doch geil: 35000 rote Idioten füllen uns die Kasse. :wink:DirtyToby hat geschrieben:Hmmm... V** wäre mir gar nicht sooo recht, da ich mir vorstellen kann, dass das dann im Daimler-Pott ausgetragen wird, um mehr Geld rein zu schaufeln...
Auf der anderen Seite wäre es noch geiler: 8000 Blaue im Waldaustadion und 8000 Rote davor, die keine Karte mehr bekommen haben.
Apropos: Gelten die Jahreskarten eigentlich für den DFB-Pokal?
- DirtyToby
- Kickers-Fan
- Beiträge: 8181
- Registriert: Samstag 16. Oktober 2004, 17:36
- Wohnort: Ostfildern
Jo, aber gelten tun die Karten nicht, da musch nochmal extra zahlen, aber das ist der Spass ja wohl wert; oder?Buddy hat geschrieben:Blauer Bayer hat geschrieben:
Apropos: Gelten die Jahreskarten eigentlich für den DFB-Pokal?
Als sie das letzte mal im Pokal gespielt haben hatte man als Dauerkarteninhaber ein Vorkaufsrecht. Da hab ich einen Brief bekommen und da stand dann drin bis wann man sich entscheiden muss.
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
-
Überlinger
Und ist ja schließlich für nen guten Zweck! :wink:DirtyToby hat geschrieben:Jo, aber gelten tun die Karten nicht, da musch nochmal extra zahlen, aber das ist der Spass ja wohl wert; oder?Buddy hat geschrieben:Blauer Bayer hat geschrieben:
Apropos: Gelten die Jahreskarten eigentlich für den DFB-Pokal?
Als sie das letzte mal im Pokal gespielt haben hatte man als Dauerkarteninhaber ein Vorkaufsrecht. Da hab ich einen Brief bekommen und da stand dann drin bis wann man sich entscheiden muss.