StN: Minkwitz im Interview: Mainz 05 muss unser Vorbild sein
- Basti
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StN: Minkwitz im Interview: Mainz 05 muss unser Vorbild sein
Für höhere Ziele fordert Kickers-Kapitän Minkwitz Kontinuität bei den Blauen:
"Mainz 05 muss unser Vorbild sein"
Stuttgart - Seit acht Jahren ist Stefan Minkwitz (35) nun schon für die Stuttgarter Kickers am Ball. Im Gespräch mit unserem Redaktionsmitglied Jürgen Frey fordert der Kapitän Kontinuität im Club: "Unser Vorbild muss ein Verein wie der FSV Mainz 05 sein."
Herr Minkwitz, konnten Sie nach dem 2:0 gegen die Amateure des 1. FC Kaiserslautern den Sonntag mal wieder genießen?
Ich habe mich als Zuschauer beim Frauenfußballspiel des TB Ruit sehr gut amüsiert. Unseren Sieg darf man nicht überbewerten. Der Gegner war erschreckend schwach.
Die zu Beginn protestierenden Fans haben Sie dennoch wieder einigermaßen versöhnt.
Das mag schon sein. Aber ich glaube nicht, dass solche Aktionen leistungsfördernd sind. Aber mir ist nach acht Jahren Kickers diesbezüglich inzwischen eine Hornhaut gewachsen.
Konnten Sie den Unmut nach der Negativserie nicht nachvollziehen?
Wir haben schlecht gespielt. Doch Beleidigungen bringen uns nicht weiter.
Wohin geht die Reise der Kickers?
Nach drei Spielen haben viele schon vom Aufstieg geträumt. Doch bei nur zwei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz müssen wir nach unten blicken. Es geht darum, schnell 40 Punkte zu erreichen. Ohne Druck können wir dann auch attraktiv spielen.
Wie sehen Sie die mittelfristige Perspektive?
Wir haben genug Talente. Wenn wir drinbleiben und uns kontinuierlich weiterentwickeln, kann man durchaus auch wieder nach oben schauen.
Was ist entscheidend?
Ich habe über 100 Spieler kommen und gehen sehen. Wenn ich da nur an so teure Leute wie Penksa, Georgiew oder van de Looi denke . . . Wenn beim Personal gewürfelt wird, sieht"s schlecht aus, das zeigt auch das Beispiel meines Ex-Clubs Düsseldorf. Unser Vorbild muss ein Club wie Mainz 05 sein - diese Art von Kontinuität brauchen wir.
Zur Kontinuität zählt auch ein Trainer, der längerfristig arbeiten kann. Ist Rainer Adrion der richtige Mann?
Wenn er erfolgreich ist, ist er der Richtige.
Es heißt, der Trainer habe ein distanziertes Verhältnis zu den Älteren. Stört Sie das?
Es gibt keine Unterschiede zwischen Jung und Alt. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Und wenn es mit dem Trainer etwas zu bereden gibt, tun wir das.
Hat sich nach dem Ende der Ära Dünnwald-Metzler bei den Kickers etwas geändert?
(lacht) Das Geld kommt weiter pünktlich. Der neue Präsident Hans Kullen hat einen ähnlich guten Draht zu uns wie ADM.
Aktualisiert: 06.10.2003, 05:07 Uhr
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/s ... php/519144
"Mainz 05 muss unser Vorbild sein"
Stuttgart - Seit acht Jahren ist Stefan Minkwitz (35) nun schon für die Stuttgarter Kickers am Ball. Im Gespräch mit unserem Redaktionsmitglied Jürgen Frey fordert der Kapitän Kontinuität im Club: "Unser Vorbild muss ein Verein wie der FSV Mainz 05 sein."
Herr Minkwitz, konnten Sie nach dem 2:0 gegen die Amateure des 1. FC Kaiserslautern den Sonntag mal wieder genießen?
Ich habe mich als Zuschauer beim Frauenfußballspiel des TB Ruit sehr gut amüsiert. Unseren Sieg darf man nicht überbewerten. Der Gegner war erschreckend schwach.
Die zu Beginn protestierenden Fans haben Sie dennoch wieder einigermaßen versöhnt.
Das mag schon sein. Aber ich glaube nicht, dass solche Aktionen leistungsfördernd sind. Aber mir ist nach acht Jahren Kickers diesbezüglich inzwischen eine Hornhaut gewachsen.
Konnten Sie den Unmut nach der Negativserie nicht nachvollziehen?
Wir haben schlecht gespielt. Doch Beleidigungen bringen uns nicht weiter.
Wohin geht die Reise der Kickers?
Nach drei Spielen haben viele schon vom Aufstieg geträumt. Doch bei nur zwei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz müssen wir nach unten blicken. Es geht darum, schnell 40 Punkte zu erreichen. Ohne Druck können wir dann auch attraktiv spielen.
Wie sehen Sie die mittelfristige Perspektive?
Wir haben genug Talente. Wenn wir drinbleiben und uns kontinuierlich weiterentwickeln, kann man durchaus auch wieder nach oben schauen.
Was ist entscheidend?
Ich habe über 100 Spieler kommen und gehen sehen. Wenn ich da nur an so teure Leute wie Penksa, Georgiew oder van de Looi denke . . . Wenn beim Personal gewürfelt wird, sieht"s schlecht aus, das zeigt auch das Beispiel meines Ex-Clubs Düsseldorf. Unser Vorbild muss ein Club wie Mainz 05 sein - diese Art von Kontinuität brauchen wir.
Zur Kontinuität zählt auch ein Trainer, der längerfristig arbeiten kann. Ist Rainer Adrion der richtige Mann?
Wenn er erfolgreich ist, ist er der Richtige.
Es heißt, der Trainer habe ein distanziertes Verhältnis zu den Älteren. Stört Sie das?
Es gibt keine Unterschiede zwischen Jung und Alt. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Und wenn es mit dem Trainer etwas zu bereden gibt, tun wir das.
Hat sich nach dem Ende der Ära Dünnwald-Metzler bei den Kickers etwas geändert?
(lacht) Das Geld kommt weiter pünktlich. Der neue Präsident Hans Kullen hat einen ähnlich guten Draht zu uns wie ADM.
Aktualisiert: 06.10.2003, 05:07 Uhr
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/s ... php/519144
Re: StN: Minkwitz im Interview: Mainz 05 muss unser Vorbild
Die zu Beginn protestierenden Fans haben Sie dennoch wieder einigermaßen versöhnt.
Das mag schon sein. Aber ich glaube nicht, dass solche Aktionen leistungsfördernd sind. Aber mir ist nach acht Jahren Kickers diesbezüglich inzwischen eine Hornhaut gewachsen.
Hornhaut glaube ich gern...ob das die Lösung ist..prallt inzwischen alles ab?
Wir haben schlecht gespielt. Doch Beleidigungen bringen uns nicht weiter.
..ist aber schnell beleidigt... der Minki
Ohne Druck können wir dann auch attraktiv spielen.
ohne Druck? wie soll das gehen, das wäre dann Thekenfußball
Wenn ich da nur an so teure Leute wie Penksa, Georgiew oder van de Looi denke . . .
Jo, 3 Klassiker, brilliant auf dem Konto und unter der Dusche...aber am Ball?
Hansen
Das mag schon sein. Aber ich glaube nicht, dass solche Aktionen leistungsfördernd sind. Aber mir ist nach acht Jahren Kickers diesbezüglich inzwischen eine Hornhaut gewachsen.
Hornhaut glaube ich gern...ob das die Lösung ist..prallt inzwischen alles ab?
Wir haben schlecht gespielt. Doch Beleidigungen bringen uns nicht weiter.
..ist aber schnell beleidigt... der Minki
Ohne Druck können wir dann auch attraktiv spielen.
ohne Druck? wie soll das gehen, das wäre dann Thekenfußball
Wenn ich da nur an so teure Leute wie Penksa, Georgiew oder van de Looi denke . . .
Jo, 3 Klassiker, brilliant auf dem Konto und unter der Dusche...aber am Ball?
Hansen
- McVillager
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Wenn Minki und Malchow in ihrem Alter so empfindlich sind was geht dann wohl in den jungen Spieler vor?
Aber ihnen geht der Verein ja am Arsch vorbei, insofern ist das ja leistungsfördernd...
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Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
Die Kickersnews: http://www.kickersnews.de" onclick="window.open(this.href);return false;
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- Rael
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Re: StN: Minkwitz im Interview: Mainz 05 muss unser Vorbild
Messerscharf analysiert, Herr Minkwitz.Basti hat geschrieben:Konnten Sie den Unmut nach der Negativserie nicht nachvollziehen?
Wir haben schlecht gespielt. Doch Beleidigungen bringen uns nicht weiter.
Da erinnern wir uns doch glatt daran, wie gut der Mannschaft das Stillhalten der Fans letztes Jahr getan hat... und was am Ende der Saison rausgekommen ist.
Ja ja.
-
Kai
- Soulfly
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Wer heult denn hier rum ?
Das große Problem ist doch die überzogene
Erwartungshaltung gegenüber der Mannschaft.
Aber wen wundert´s, wenn vor der Präsidiums-
wahl von 2. und 1. Buli gesprochen wird.
Wir müssen verdammt nochmal froh sein, dass
wir überhaupt noch gegen die FCK Amas spielen
durften.
Ich finde, Minkwitz hat die vorherrschende Situation
im Verein sehr wohl erkannt.
Die gewachsene "Hornhaut" ist bei ihm ja auch nicht
mit Gleichgültigkeit gleichzusetzen, sondern für einen
der in der Öffentlichkeit steht ziemlich normal bzw.
auch notwendig.
Das große Problem ist doch die überzogene
Erwartungshaltung gegenüber der Mannschaft.
Aber wen wundert´s, wenn vor der Präsidiums-
wahl von 2. und 1. Buli gesprochen wird.
Wir müssen verdammt nochmal froh sein, dass
wir überhaupt noch gegen die FCK Amas spielen
durften.
Ich finde, Minkwitz hat die vorherrschende Situation
im Verein sehr wohl erkannt.
Die gewachsene "Hornhaut" ist bei ihm ja auch nicht
mit Gleichgültigkeit gleichzusetzen, sondern für einen
der in der Öffentlichkeit steht ziemlich normal bzw.
auch notwendig.
Hold Your Fire
- Jürgen K.
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Re: StN: Minkwitz im Interview: Mainz 05 muss unser Vorbild
ein Statement für den Trainer hört sich aber auch anders an.Basti hat geschrieben: Zur Kontinuität zählt auch ein Trainer, der längerfristig arbeiten kann. Ist Rainer Adrion der richtige Mann?
Wenn er erfolgreich ist, ist er der Richtige.
Es heißt, der Trainer habe ein distanziertes Verhältnis zu den Älteren. Stört Sie das?
Es gibt keine Unterschiede zwischen Jung und Alt. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Und wenn es mit dem Trainer etwas zu bereden gibt, tun wir das.
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wenn er Erfolg hat ist er der Richtige
Und wenn es mit dem Trainer etwas zu bereden gibt, tun wir das.
Nicht der Trainer tut es, sondern die Mannschaft. Interessant......
In Anbetracht der Aussagen, dass die Mannschaft in Feucht gegen den Trainer gespielt habe, ein bedenkliches Interview, oder ?
- Steffen FFC
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Re: StN: Minkwitz im Interview: Mainz 05 muss unser Vorbild
Das habe ich mir auch gerade gedacht.Jürgen K hat geschrieben: ein Statement für den Trainer hört sich aber auch anders an.
Das Beispiel mit Mainz finde ich aber passent.
- hobbesblau
- Kickers-Fan
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Ich muss Minkwitz da in fast allem zustimmen, auch wenn die Aussage zum Trainer sich nicht gerade wie ein Nibelungen-Schwur anhört.
Ich hätte auch keine Lust mehr nach schlechten Leistungen an den Zaun zu gehen und mich beleidigen zu lassen, aber er macht das trotzdem.
Wobei sich mal wieder die Frage stellt welcher Teufel manche "Fans" reitet das zu tun. Die Mannschaft macht ihren Job, mal gut oder auch mal weniger gut aber sie spielen sicher nicht absichtlich schlecht.
Wenn es bei mir bei der Arbeit so zugehen würde, hätte ich schon längst das Weite gesucht.
Ich hätte auch keine Lust mehr nach schlechten Leistungen an den Zaun zu gehen und mich beleidigen zu lassen, aber er macht das trotzdem.
Wobei sich mal wieder die Frage stellt welcher Teufel manche "Fans" reitet das zu tun. Die Mannschaft macht ihren Job, mal gut oder auch mal weniger gut aber sie spielen sicher nicht absichtlich schlecht.
Wenn es bei mir bei der Arbeit so zugehen würde, hätte ich schon längst das Weite gesucht.
- Heiko
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Re: StN: Minkwitz im Interview: Mainz 05 muss unser Vorbild
Gegen wen hat die Mannschaft dann am Freitag gespielt?Jürgen K. hat geschrieben: In Anbetracht der Aussagen, dass die Mannschaft in Feucht gegen den Trainer gespielt habe, ein bedenkliches Interview, oder ?
Die stillstehende Uhr, die täglich zweimal die richtige Zeit angezeigt hat, blickt nach Jahren auf eine lange Reihe von Erfolgen zurück.
- Heiko
- Kickers-Fan
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Und zurecht. Mit so jemandem hätte ich auch kein weiteres Wort gewechselt. Schade nur, daß in diesem Fall ein einzelner die Sache von vorne herein abgewürgt hat. Das war absolut hilfreich. Danke. :(Bianca hat geschrieben:Ich glaub die Herren sind sehr empfindlich... in Feucht ist der Malchow ja auch gleich beleidigt abgezogen.
Die stillstehende Uhr, die täglich zweimal die richtige Zeit angezeigt hat, blickt nach Jahren auf eine lange Reihe von Erfolgen zurück.
- hobbesblau
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- Blauer Bayer
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