Trap zu den Lampen!

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SAUNASARKAST
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Trap zu den Lampen!

Beitrag von SAUNASARKAST »

Kai

Beitrag von Kai »

Herzlich Willkommen in Liga 2 :mrgreen:
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hiblaupositiv
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Beitrag von hiblaupositiv »

schade, eigentlich ein symphatischer Typ.
Wieso tut man sich sowas an?
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nordlicht

Beitrag von nordlicht »

Diesen Satz von Trapattoni verstehe ich nun überhaupt nicht: "Mein Ziel mit Stuttgart ist mindestens Platz fünf. Ich werde 100 Prozent geben, damit wir unsere Ziele auch erreichen", erklärte der Star-Coach.

Warum musste dann der Sammer gehen? Ist ein Platz 5 nächstes Jahr was anderes, als dieses Jahr...? :shock:
Makabi
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Beitrag von Makabi »

Porträt Giovanni Trapattoni

Gentleman, Choleriker, Familienmensch

Giovanni Trapattoni ist einer der populärsten und zugleich erfolgreichsten Fußballtrainer der Welt und längst schon ein lebendiges Stück italienischer Fußballgeschichte. In Deutschland wurde der Lombarde spätestens durch seinen Abgang beim FC Bayern München mit den Worten "Ich habe fertig!" zur Kultfigur.



Eleganter Fußball-Gentleman



Giovanni Trapattoni, Spross einer Bauernfamilie, wuchs im von Not und Armut geprägten Nachkriegsitalien auf. Fußball bot ihm die ideale Ablenkung vom tristen Alltag. Seine Profi-Karriere begann 1953 beim AC Mailand und endete 1972 beim FC Varese. Im selben Jahr kehrte er nach Mailand zurück und begann seine Karriere als Trainer in der Jugendabteilung des AC. Die ersten großen Erfolge stellten sich für den nur 1,72 m messenden Trainer Trapattoni dann 1976 ein, nach dem Wechsel zu Juventus Turin: Sechs Meisterschaften, zwei Pokalsiege, dazu der Gewinn aller drei europäischen Vereinspokale und des Weltpokals stellen eine einmalige Bilanz dar.

Tiefpunkt Heysel-Tragödie



Zitat

"Fußball ist ein Spiel mit Fehlern. Wer die wenigsten Fehler macht, der gewinnt"




Zu den Tiefpunkten seiner Karriere zählt vor allem das Europacupfinale 1985 im Brüsseler Heysel-Stadion. Ausschreitungen zwischen den verfeindeten Fangruppen kosteten 39 Menschen das Leben - das trotzdem ausgespielte Finale endete 1:0 für Turin - angesichts der Toten im Stadion jedoch ein völlig bedeutungsloses Ergebnis.

Mit der Berufung zum Teamchef der "Squadra Azzurra" erfüllte sich für "Trap" im Jahr 2000 eines seiner letzten großen Ziele als Trainer. Nach dem Vertragsende 2004 wechselte er zu Benfica Lissabon, gewann den Meistertitel, kehrte anschließend aber wieder in seine Heimat zurück.

Italiener nennen ihn "den Deutschen"


Engagiert bei der Sache



Schon während seiner aktiven Zeit hieß es, Trapattoni habe preußisches Blut in den Adern. Wegen seiner hellen Haare und seiner Spielweise nannte man ihn in Italien "den Deutschen" ("il tedesco"). 1994 wechselte er als erster italienischer Trainer überhaupt nach Deutschland und unterschrieb einen Einjahresvertrag beim amtierenden deutschen Meister Bayern München. Die erste Saison in München verlief wenig erfolgreich, und nach nur einem Jahr kehrte er nach Italien zurück.

Im Juli 1996 begann seine zweite Amtszeit bei Bayern München. 1997 gewann er mit dem Verein die Meisterschaft, doch ein Jahr später war schon wieder alles vorbei. Legendär wurde Trapattonis Pressekonferenz im März 1998, als er in einem wahren Wutausbruch einige seiner Spieler in einer erfindungsreichen Mischung aus Deutsch und Italienisch heftig kritisierte ("Was erlaube Strunz?") und seine Ausführungen mit den Worten "Ich habe fertig!" beendete.

Bücherwurm und Familienmensch

Der stets elegant gekleidete Fußballgentleman hat auch eine feinsinnige kulturelle Ader, sammelt Bücher russischer und amerikanischer Schriftsteller des 19. und 20. Jahrhunderts und liebt klassische Musik. Am Spielfeldrand aber ist der 17-malige Nationalspieler durch und durch Italiener. Rege und leidenschaftlich nimmt er am Geschehen auf dem Rasen Anteil und engagiert sich dabei aufs Äußerste.

In seinem Privatleben ist er allerdings ruhig und ausgeglichen. Seit mehr als 40 Jahren ist er mit der Römerin Paola verheiratet, die er während der Olympischen Spiele 1960 kennen lernte. Das Paar hat zwei Kinder. Inzwischen ist Trapattoni Großvater eines ersten Enkels. Seinen Urlaub verbringt der leidenschaftliche Hobbyfischer am liebsten in der Toskana.

Autor:
Andreas Bohn
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