"Alle Beteiligten sind glücklich mit dieser Lösung. Ozeanien wird in Zukunft noch elf Mitglieder haben. Die Befürchtung, durch die Umgliederung Australiens nach Asien werde Ozeanien die Nährmutter entzogen, wurden zerstreut. Jetzt haben die verbleibenden Länder Ozeaniens die Möglichkeit, ihr Leistungspotenzial unter Beweis zu stellen, und werden nicht mehr vom übermächtigen Australien erdrückt", erklärte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter.
Auf diese Weise können die "Socceroos", die beim Confederations-Cup 2005 in Deutschland nach der Vorrunde punktlos die Heimreise antreten mussten, das Playoff-Spiel gegen den Fünften der Südamerika-Ausscheidung umgehen.
Australien ist in Ozeanien die führende Fußball-Nation, konnte sich bislang aber erst einmal für die WM-Endrunde qualifizieren - 1974 in Deutschland. In der Asien-Zone werden hingegen vier Direkt-Startplätze sowie eine Möglichkeit zur Qualifikation über die Playoffs vergeben.