Noch keine Reaktion bezüglich des Endergebnisses von Basti.
Wahrscheinlich wird dort gerade der grandiose Sieg so dermassen gefeiert, dass wir hier erstmal aussen vor bleiben.
In der ersten Hälfte war es ein ziemlich mäßiges Spiel, was mit daran lag, daß eine völlig andere Mannschaft als in den ersten Spielen auflief. Neckartailfingen verteidigte auch ziemlich gut und der Torwart konnte einige Chancen zunichte machen. Nach der Pause lief der Ball bei den Kickers wesentlich besser.
Auswechslungen:
46. Min. Härter für Wildersinn
46. Min. Sager für Akcay
64. Min. Schlabach für Marchese
64. Min. Mesic für Parmak (Söckler wechselt ins Mittelfeld)
69. Min. Steinle für Schreiber
69. Min. Stierle für Baradell
Tore:
1:0 (37. Min) Heilemann: nach Konter scharfe Hereingabe von Parmak, die Heilemann aus 14 Metern verwertete.
2:0 (45. Min) Söckler per Flugkopfball nach Flanke von Parmak.
3:0 (58. Min) Akwuegbu: Söckler geht links durch bis zur Grundlinie, legt auf Akwuegbu zurück, der einschiebt.
4:0 (72. Min) Mesic, der bei einem Konter links durchgeht, nach innen zieht und ins kurze Eck vollendet.
5:0 (84. Min) Mesic nach Flanke von rechts durch Steinle.
6:0 (87. Min) Akwuegbu: Konter, flache Hereingabe von Mesic von links, Akwuegbu schiebt ein.
In der 77. Minute verschoß Akwuegbu einen an Schlabach erursachten Foulelfmeter. Der stamme Schuss rechts halbhoch wurde aber vom Torwart auch super gehalten.
Die Kickers spielten heute, auch nach den Einwechslungen von Mesic und Schlabach, 4-4-2. Akwuegbu hatte schon wesentlich mehr Bindung zum Spiel der Kickers, schien sich in diesem System auch wohler zu fühlen. Neben seinen beiden Toren hatte er noch einige weitere Chancen.
Mehr als passabel schlug sich der TSV Neckatailfingen gegen die Stuttgarter Kickers im Festspiel anläßlich seines 100jährigen Jubiläums. Fast eine Halbzeit lang benötigte der Regionalligist, um den überragenden Torhüter Dennis Frölich bezwingen zu können. Und obwohl im zweiten Durchgang die Kräfte des untrainierten Bezirksligisten gegen Ende merklich nachließen, konnten die Kickers den dann im Kasten stehenden Thomas Mölders nur noch viermal überwinden. 500 Zuschauer im Aileswasen, der kurz vor Spielbeginn einsetzende Regen kostete sicherlich noch ein paar Fans, sahen eine ansehnliche Partie.
In Führung hätte allerdings der Underdog gehen müssen. Nach einer blitzsauberen Kombination war Philipp Stahl durchgebrochen, doch Torhüter Michael Grauers Faust verhinderte in der 5.Minute den Einschlag. Auf dem Rasenteppich des Aileswasenstadions gings in höchstem Tempo weiter und die Grünweissen hielten erstaunlich gut dagegen. Freilich konnten sie nur reagieren und nicht agieren, denn der Vierklassenunterschied war schon zu erkennen. Zunächst jedoch hatte der Neckartailfinger Keeper Dennis Frölich gegen die alleine vor im auftauchenden Michael Heilemann, Mustafa Parmat und Vincenco Marchese seine großen Auftritte. Er reihte eine Glanzparade an die andere und sorgte so dafür, daß der Führungstreffer der "Blauen" bis zur 37. Minute auf sich warten lassen mußte. Michael Heilemann war von Mustafa Akcay mustergültig freigespielt worden und hatte wenig Mühe einzulochen.
In der 42. Minute konnte Thomas Knöll einen Kopfball von Marcel Schreiber zwar noch von der Linie köpfen und Dennis Neumaier in höchster Not gegen Heilemann und Emmanuel Akwuegbu retten, doch mit dem Halbzeitpfiff traf Sven Sökler trotzdem noch zum 2:0. Der gleiche Spieler scheiterte kurz nach dem Seitenwechsel am Pfosten und dann schlug Emmanuel Akwuegbu zum 3:0 (58.) zu. Trainer Robin Dutt wars wohl trotzdem zu wenig, denn nun brachte er Goalgetter Mirnes Mesic und der traf prompt zum 4:0 in der 72. Minute. Die zweite dicke Chance für den TSV Neckartailfingen besaß wenig später Neuzugang Philipp Kurz, der aber aus acht Metern Michael Grauer nicht überwinden konnte. Dann hatte Thomas Mölders sein Highlight. Weil Dennis Neumaier Timo Schlabach gefoult hatte und der ohne Probleme leitende Johannes Steck auf den Elfmeterpunkt zeigen mußte, durfte sich der Routinier im TSV-Tor auszeichnen. Mit einer Glanzparade wehrte er den nicht schlecht geschossenen Strafstoß von Akwuegbu ab. Nochmals auf der Linie klären konnte Steffen Häussler (79.), ehe Mesic und Akwuegbu den standesgemäßen 6:0-Sieg der Kickers in den Minuten 85 und 89 herstellten.
TSV Neckartailfingen: Frölich (46. Mölders), Planitz, Knöll, Eger (46.Polenz), Farruggia (46. Frimmel), Wilhelm (64. R. Neumaier), D. Neumaier (83. Eisenschmid), Ulm (46. Kurz), Witzler (59. Gaidosch), Kommritz (64. Prost), Stahl (64. Häussler).