Taliban formieren sich in Afghanistan neu
Islamabad/Kabul - Die radikalislamischen Taliban-Rebellen haben sich mit Hilfe pakistanischer Islamisten im benachbarten Afghanistan neu formiert. Dies gab ein pakistanischer General am Montag bekannt. Generalleutnant Safdar Hussain sagte dem privaten pakistanischen Sender Geo TV, auch Rebellen würden in Pakistan rekrutiert.
Die Neuformierung der radikalislamischen Taliban könne die für den 18. September geplante Parlamentswahl in Afghanistan bedrohen. Bei Kämpfen mit Taliban-Rebellen im Süden des Landes kam unterdessen ein US-Soldat ums Leben. Bei Anschlägen in der afghanischen Hauptstadt Kabul und im Osten des Landes wurden neun Menschen verletzt, darunter sechs US-Soldaten.
Die afghanische Regierung wirft Pakistan immer wieder vor, nicht vehement genug gegen Rebellen im Grenzgebiet vorzugehen. In Afghanistan wird am 18. September erstmals seit dem Sturz der Taliban Ende 2001 ein Parlament gewählt. Im Vorfeld der Wahl hat die Gewalt besonders im Grenzgebiet zu Pakistan deutlich zugenommen.
Der pakistanische Militärmachthaber Pervez Musharraf sagte in Lahore, die Sicherheitsdienste hätten die Führungsstruktur des Terrornetzes El Kaida in Pakistan zerschlagen. Der Eindruck, dass die Organisation eine starke Präsenz in Pakistan habe, sei falsch, sagte Musharraf nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur APP am Montag in Lahore. Pakistan gehe mit unverminderter Härte gegen die El-Kaida-Terroristen vor.
Afghanische Sicherheitskräfte teilten mit, bei einer Bombenexplosion nahe einer Polizeistation in Kabul seien zwei Polizisten und ein Zivilist verletzt worden. Ein Fahrzeug der Vereinten Nationen sei beschädigt worden. Die Taliban bekannten sich zu der Tat. Taliban-Sprecher Mufti Latifullah Hakimi sagte, der Anschlag sei gegen die Polizei gerichtet gewesen.
Bei Kämpfen zwischen Taliban-Rebellen und Koalitionstruppen in der Provinz Uruzgan im Süden des Landes wurden am Montag ein US-Soldat und ein afghanischer Soldat getötet. Wie die US-Streitkräfte weiter bekannt gaben, wurden am Sonntag bei einer Bombenexplosion in der ostafghanischen Provinz Kunar sechs amerikanische Soldaten verletzt. Nach dem Anschlag seien US-Kampfflugzeuge und Artillerie gegen vermutete Rebellenstellungen eingesetzt worden. Es sei unklar, ob Rebellen getötet oder verletzt worden seien. Die Taliban bekannten sich zu dem Angriff. In der südafghanischen Provinz Helmand wurden nach US-Angaben sieben Rebellen gefangen genommen.
Quelle: dpa
Taliban formieren sich in Afghanistan neu
um dann beim rückzug die flugzeuge über sich nach amerika fliegen zu sehen....Martin hat geschrieben:wird zeit, dass die amis da mal wieder richtig draufhauen
Wir haben immer gesagt,
dass wir das Land hier furchtbar lieben,
Balsam für die Seele,
wie wir euch damit provozieren.
Ihr seid dumm, dumm und naiv,
wenn Ihr denkt, Heimatliebe ist gleich Politik.
dass wir das Land hier furchtbar lieben,
Balsam für die Seele,
wie wir euch damit provozieren.
Ihr seid dumm, dumm und naiv,
wenn Ihr denkt, Heimatliebe ist gleich Politik.