Vorschau: Stuttgarter Kickers - Hamburger SV
-
Überlinger
Vorschau: Stuttgarter Kickers - Hamburger SV
Stuttgarter Kickers - Hamburger SV
Anstoß: Samstag, 20.08.2005 15:30
Stuttgart: Yelldell - Steinle, Wildersinn, Härter, Stierle - Parmak, Akcay, Sager, Gambo - Mesic, Schlabach - Trainer: Dutt
Zum Spiel: Die Spielberechtigung für Rückkehrer Marvin Braun (FC Augsburg) dürfte zwar bis Samstag vorliegen, ein Einsatz von Beginn an ist aber eher unwahrscheinlich. Für Akwuegbu dürfte Gambo kommen. Ansonsten gibt es nach dem erfolgreichen Saisonstart wenig Gründe, etwas zu ändern.
Hamburg: Wächter - Demel, van Buyten, Boulahrouz, Atouba - Wicky - Jarolim, Trochowski - van der Vaart - Mpenza, Barbarez - Trainer: Doll
Zum Spiel: Keine Experimente lautet das Motto. "Ich nehme überhaupt keine Rücksicht auf das Valencia-Spiel, werde mit der vermeintlich besten Elf antreten", sagt HSV-Coach Doll. Das heißt: Barbarez, im UI-Cup Dienstag gesperrt, erhält wohl dennoch den Vorzug vor Lauth.
Quelle: kicker.de
Anstoß: Samstag, 20.08.2005 15:30
Stuttgart: Yelldell - Steinle, Wildersinn, Härter, Stierle - Parmak, Akcay, Sager, Gambo - Mesic, Schlabach - Trainer: Dutt
Zum Spiel: Die Spielberechtigung für Rückkehrer Marvin Braun (FC Augsburg) dürfte zwar bis Samstag vorliegen, ein Einsatz von Beginn an ist aber eher unwahrscheinlich. Für Akwuegbu dürfte Gambo kommen. Ansonsten gibt es nach dem erfolgreichen Saisonstart wenig Gründe, etwas zu ändern.
Hamburg: Wächter - Demel, van Buyten, Boulahrouz, Atouba - Wicky - Jarolim, Trochowski - van der Vaart - Mpenza, Barbarez - Trainer: Doll
Zum Spiel: Keine Experimente lautet das Motto. "Ich nehme überhaupt keine Rücksicht auf das Valencia-Spiel, werde mit der vermeintlich besten Elf antreten", sagt HSV-Coach Doll. Das heißt: Barbarez, im UI-Cup Dienstag gesperrt, erhält wohl dennoch den Vorzug vor Lauth.
Quelle: kicker.de
- svk4ever
- Kickers-Fan
- Beiträge: 2096
- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 07:08
- Wohnort: Holzgerlingen
- Kontaktdaten:
Abwarten wie es wirklich läuft.
Hooked On Music - Das Rockmagazin im Internet: http://www.hooked-on-music.de
Myspace: http://www.myspace.com/svk4ever
Myspace: http://www.myspace.com/svk4ever
- Brigade-B
- Kickers-Fan
- Beiträge: 1855
- Registriert: Mittwoch 17. August 2005, 13:17
- Wohnort: Stuttgart
- Kontaktdaten:
Ich wette bis Samstag fallen mindestens aus unerklärlichen Gründen noch weitere 3-4 Stammspieler aus....
ABSTIMMEN FÜR DIE STUTTGARTER KICKERS!

http://www.club-vote.de/?action=liga1" onclick="window.open(this.href);return false;

http://www.club-vote.de/?action=liga1" onclick="window.open(this.href);return false;
- Rinderwahn
- Kickers-Fan
- Beiträge: 429
- Registriert: Freitag 23. Juli 2004, 06:09
- Wohnort: Heßdorf
Heute auf Sport1.de
Die kleine Hoffnung auf die große Sensation
München - Bloß keine Blamage, lautet die Devise. So dürften viele Bundesligisten die erste Runde im DFB-Pokal sehen.
Die Mannschaften aus der Eliteliga sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingespielt und die vermeintlich "Kleinen" heiß auf den großen Coup.
15 Bundesligisten treten diesmal in der Eröffnungs-Runde bei Amateuren an, drei Teams aus dem Oberhaus reisen zu Zweitligisten (Fr., ab 18.15 Uhr LIVE).
Wer fliegt raus?
In den vergangenen 30 Jahren siegten Amateur-Teams immerhin 30 mal gegen Bundesligisten.
Im letzten Jahr erwischte es den Hamburger SV (2:4 im Hoyzer-Skandalspiel in Paderborn), Borussia Mönchengladbach (6:7 i. E. bei Bayern II), den VfL Wolfsburg (0:2 gewertet bei Kön II) und Hertha BSC (2:3 in Braunschweig).
Wer könnte diesmal ausrutschen? Sport1.de stellt fünf mögliche Stolpersteine der ersten Hauptrunde vor.
TSG Hoffenheim - VfB Stuttgart (So., 14.30 Uhr)
Der Regionalligist schaffte es vor zwei Jahren immerhin ins Viertelfinale, scheiterte dort mit 0:1 am VfB Lübeck. Auf dem Weg dorthin besiegte man immerhin Trier, Karlsruhe und Leverkusen. Nun kommt mit der Trapattoni-Elf ein verunsicherter Bundesligist ins Dietmar-Hopp-Stadion.
Der Maestro hat seine ganz besondere Erinnerung an das Ausscheiden bei einem Amateur-Team: 1994 unterlag er in seinem ersten Pflichtspiel mit den Bayern beim TSV Vestenbergsgreuth. Besondere Brisanz bringt Karl-Heinz Förster ins Spiel. Einst als eisenharter Verteidiger und später Manager beim VfB aktiv, ist er nun Berater bei der TSG.
Beim Regionalligisten ruhen die Hoffnungen nach dem überzeugenen Sechs-Punkte-Start in der Liga nicht zuletzt auf U-20-Nationalspieler Sahr Senesie. Beim VfB ist Neuzugang Mario Carevic erstmals spielberechtigt.
Stuttgarter Kickers - Hamburger SV (Sa., 15.30 Uhr)
1987 hieß so das Finale. Damals besiegte der HSV den Zweitligisten durch zwei Tore in den Schlussminuten mit 3:1. Genau so lange ist es auch her, dass der HSV zuletzt zwei Bundesligaspiele zum Auftakt gewann. "Ein gutes Omen", findet Dietmar Beiersdorfer.
Der Sportchef erzielte damals im Finale den Ausgleich. "Ein gigantischer Tag", erinnert er sich. Den will nun der Gastgeber im heimischen "Degerloch" herbeiführen. Allzu bange vor dem Regionalliga-Sechsten scheint es HSV-Trainer Thomas Doll aber nicht zu sein. Er will die angeschlagenen Emile Mpenza und Stefan Beinlich schonen.
SC Paderborn - VfL Wolfsburg (Sa., 15.30 Uhr)
Der Gastgeber kam im letzten Jahr ins Achtelfinale, scheiterte dort gegen Freiburg im Elfmeterschießen. Eine hervorragende Leistung, wäre da nicht der Erstrunden-"Sieg" gegen den HSV unter der Leitung von Schiedsrichter Robert Hoyzer gewesen.
In diesem Jahr will der Zweitliga-Aufsteiger beweisen, dass es auch ohne falsche Pfiffe geht. Der SCP brennt nach dem 5:0-Kantersieg gegen Saarbrücken auf den nächsten Erfolg. Doch auch Gegner Wolfsburg hat nach dem Wechselfehler im letzten Jahr bei den Kölner Amateuren - Neuzugang Marian Hristov war eigentlich gesperrt - etwas gutzumachen.
"Wir müssen von Anfang an zeigen, dass wir nur nach Paderborn gekommen sind, um in die zweite Runde einzuziehen", sagt Kapitän Pablo Thiam. Hinter dem Einsatz von Neuzugang Steve Marlet steht noch ein Fragezeichen.
Kickers Offenbach - 1. FC Köln (Sa., 15.30 Uhr)
Der OFC ist bis heute der einzige Verein, der als Amateur den DFB-Pokal gewann. 1980 hieß der Gegner im Finale 1. FC Köln und wurde im Niedersachsenstadion mit 2:1 besiegt. Dies dürfte sich für die Offenbacher am gefürchteten "Bieberer Berg" gerne wiederholen.
Beide Aufsteiger sind mit zwei Siegen überraschend stark in die Saison gestartet. Doch nur eine Siegesserie kann am Samstag bestehen bleiben. Kurios: Mit Oualid (Offenbach) und Köln-Neuzugang Youssef Mokhtari stehen sich zwei Brüder gegenüber.
Eintracht Braunschweig - Borussia Dortmund (Mo., 20.25 Uhr)
Auch bei diesem Duell werden die Geschichtsbücher gewälzt: 1989 verlor die Borussia im heimischen Westfalenstadion mit 2:3 gegen Braunschweig. Schon 2001 blamierte sich der BVB in der ersten Runde, als man mit 0:2 bei den Wolfsburger Amateuren ausschied.
Und nun wartet mit Braunschweig immerhin ein Zweitliga-Aufsteiger. Letzte Saison schon schmissen die Niedersachsen in der zweiten Runde Hertha BSC Berlin aus dem Rennen. Dennoch sagt Sebastian Kehl: "Bei allem Respekt: Wir sollten trotzdem den Anspruch haben, gegen ein Zweitligisten zu gewinnen. Sogar deutlich zu gewinnen."
Die kleine Hoffnung auf die große Sensation
München - Bloß keine Blamage, lautet die Devise. So dürften viele Bundesligisten die erste Runde im DFB-Pokal sehen.
Die Mannschaften aus der Eliteliga sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingespielt und die vermeintlich "Kleinen" heiß auf den großen Coup.
15 Bundesligisten treten diesmal in der Eröffnungs-Runde bei Amateuren an, drei Teams aus dem Oberhaus reisen zu Zweitligisten (Fr., ab 18.15 Uhr LIVE).
Wer fliegt raus?
In den vergangenen 30 Jahren siegten Amateur-Teams immerhin 30 mal gegen Bundesligisten.
Im letzten Jahr erwischte es den Hamburger SV (2:4 im Hoyzer-Skandalspiel in Paderborn), Borussia Mönchengladbach (6:7 i. E. bei Bayern II), den VfL Wolfsburg (0:2 gewertet bei Kön II) und Hertha BSC (2:3 in Braunschweig).
Wer könnte diesmal ausrutschen? Sport1.de stellt fünf mögliche Stolpersteine der ersten Hauptrunde vor.
TSG Hoffenheim - VfB Stuttgart (So., 14.30 Uhr)
Der Regionalligist schaffte es vor zwei Jahren immerhin ins Viertelfinale, scheiterte dort mit 0:1 am VfB Lübeck. Auf dem Weg dorthin besiegte man immerhin Trier, Karlsruhe und Leverkusen. Nun kommt mit der Trapattoni-Elf ein verunsicherter Bundesligist ins Dietmar-Hopp-Stadion.
Der Maestro hat seine ganz besondere Erinnerung an das Ausscheiden bei einem Amateur-Team: 1994 unterlag er in seinem ersten Pflichtspiel mit den Bayern beim TSV Vestenbergsgreuth. Besondere Brisanz bringt Karl-Heinz Förster ins Spiel. Einst als eisenharter Verteidiger und später Manager beim VfB aktiv, ist er nun Berater bei der TSG.
Beim Regionalligisten ruhen die Hoffnungen nach dem überzeugenen Sechs-Punkte-Start in der Liga nicht zuletzt auf U-20-Nationalspieler Sahr Senesie. Beim VfB ist Neuzugang Mario Carevic erstmals spielberechtigt.
Stuttgarter Kickers - Hamburger SV (Sa., 15.30 Uhr)
1987 hieß so das Finale. Damals besiegte der HSV den Zweitligisten durch zwei Tore in den Schlussminuten mit 3:1. Genau so lange ist es auch her, dass der HSV zuletzt zwei Bundesligaspiele zum Auftakt gewann. "Ein gutes Omen", findet Dietmar Beiersdorfer.
Der Sportchef erzielte damals im Finale den Ausgleich. "Ein gigantischer Tag", erinnert er sich. Den will nun der Gastgeber im heimischen "Degerloch" herbeiführen. Allzu bange vor dem Regionalliga-Sechsten scheint es HSV-Trainer Thomas Doll aber nicht zu sein. Er will die angeschlagenen Emile Mpenza und Stefan Beinlich schonen.
SC Paderborn - VfL Wolfsburg (Sa., 15.30 Uhr)
Der Gastgeber kam im letzten Jahr ins Achtelfinale, scheiterte dort gegen Freiburg im Elfmeterschießen. Eine hervorragende Leistung, wäre da nicht der Erstrunden-"Sieg" gegen den HSV unter der Leitung von Schiedsrichter Robert Hoyzer gewesen.
In diesem Jahr will der Zweitliga-Aufsteiger beweisen, dass es auch ohne falsche Pfiffe geht. Der SCP brennt nach dem 5:0-Kantersieg gegen Saarbrücken auf den nächsten Erfolg. Doch auch Gegner Wolfsburg hat nach dem Wechselfehler im letzten Jahr bei den Kölner Amateuren - Neuzugang Marian Hristov war eigentlich gesperrt - etwas gutzumachen.
"Wir müssen von Anfang an zeigen, dass wir nur nach Paderborn gekommen sind, um in die zweite Runde einzuziehen", sagt Kapitän Pablo Thiam. Hinter dem Einsatz von Neuzugang Steve Marlet steht noch ein Fragezeichen.
Kickers Offenbach - 1. FC Köln (Sa., 15.30 Uhr)
Der OFC ist bis heute der einzige Verein, der als Amateur den DFB-Pokal gewann. 1980 hieß der Gegner im Finale 1. FC Köln und wurde im Niedersachsenstadion mit 2:1 besiegt. Dies dürfte sich für die Offenbacher am gefürchteten "Bieberer Berg" gerne wiederholen.
Beide Aufsteiger sind mit zwei Siegen überraschend stark in die Saison gestartet. Doch nur eine Siegesserie kann am Samstag bestehen bleiben. Kurios: Mit Oualid (Offenbach) und Köln-Neuzugang Youssef Mokhtari stehen sich zwei Brüder gegenüber.
Eintracht Braunschweig - Borussia Dortmund (Mo., 20.25 Uhr)
Auch bei diesem Duell werden die Geschichtsbücher gewälzt: 1989 verlor die Borussia im heimischen Westfalenstadion mit 2:3 gegen Braunschweig. Schon 2001 blamierte sich der BVB in der ersten Runde, als man mit 0:2 bei den Wolfsburger Amateuren ausschied.
Und nun wartet mit Braunschweig immerhin ein Zweitliga-Aufsteiger. Letzte Saison schon schmissen die Niedersachsen in der zweiten Runde Hertha BSC Berlin aus dem Rennen. Dennoch sagt Sebastian Kehl: "Bei allem Respekt: Wir sollten trotzdem den Anspruch haben, gegen ein Zweitligisten zu gewinnen. Sogar deutlich zu gewinnen."
Dumm kickt gut
-
Blaufieber
- Kickers-Fan
- Beiträge: 794
- Registriert: Montag 25. August 2003, 07:52
- Wohnort: Top of Stuttgart
Keine Träume mehr von alten Zeiten
Pokal: Kickers Stuttgart - HSV. Der Drittligaklub ist schon mit der guten Einnahme zufrieden.
Von Matthias Jung
Stuttgart - Das Ereignis zaubert noch immer ein Lächeln auf die Gesichter. Zumindest auf die der etwas älteren Anhänger der Stuttgarter Kickers. 1987 war's, Pokalfinale in Berlin. Im Olympiastadion forderte der damalige Zweitligaklub einen der Großen der Fußballzunft heraus. Es war der HSV, ein Jahr zuvor Vizemeister, trainiert von Ernst Happel, in der Abwehr mit dem heutigen Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer. Zwar gewann der HSV mit 3:1, doch die Kickers hatten prima aufgespielt und bis kurz vor Schluß ein 1:1 gehalten.
Es waren die besseren Zeiten der Stuttgarter und ungefähr das, was sich ihr damaliger Präsident Axel Dünnwald-Metzler vorstellte, der auch viele Jahre dem Vorstand des DFB angehörte. "Mittelmaß ist tödlich", hatte "ADM" gesagt, als er 1979 zum Vereinschef gewählt worden war. Nach oben sollte es also gehen - auch mit Blick auf den Ortsrivalen VfB. Acht Jahre später kam das Pokalfinale, 1988/89 und 1991/92 gehörten die "Blauen" immerhin für jeweils eine Saison der Bundesliga an.
Zwar treffen sie am Sonnabend (15.30 Uhr) im Pokal erneut auf den HSV, dieses Mal zu Hause in der ersten Hauptrunde. Doch die Gegenwart kann mit damals nicht mehr mithalten. 2001 stieg der Verein in die Regionalliga Süd ab, übernahm sich in der Hoffnung auf einen direkten Wiederaufstieg finanziell und stand im Herbst 2003 kurz vor der Insolvenz. Nur ein strikter Sparkurs des heutigen Präsidenten Hans Kullen verhinderte das Aus. Nun spielen die Kickers mit einem Etat von nur 1,2 Millionen Euro in der Drittklassigkeit, kämpfen noch immer um jeden Cent.
So setzt Trainer Robin Dutt vor allem auf junge Talente. Die Mannschaft profitiert von ihrem großen Teamgeist, einer enormen Einsatzbereitschaft und einem gepflegten Kurzpaßfußball im 4-4-2-System - und hat in Mirnes Mesic und Timo Schlabach zwei gefährliche Stürmer. Dagegen tut sich der frühere St.-Pauli-Mittelfeldspieler Daniel Sager nach einer langwierigen Knieverletzung noch schwer. Das Saisonziel der Kickers lautet: besser als in der Vorsaison (Platz neun).
Statt Schalke, Dortmund oder FC Bayern heißen die Gegner heute Pfullendorf, Elversberg oder Koblenz. Entsprechend groß war der Jubel über das Pokallos HSV. "Wir sind begeistert", sagte der Manager Joachim Cast und verwies neben dem großen Namen und der Aussicht auf eine schöne Einnahme auch auf 1987.
Was für den HSV nur Kleingeld sein mag, ist für die Kickers eine Wohltat. Denn das Pokalspiel bringt ihnen neben dem Antrittsgeld von 55 000 Euro noch eine fünfstellige Summe aus den Zuschauer- und Werbeeinnahmen im 10 500 Plätze fassenden Gazistadion. Mit knapp einer Million Euro sind die Stuttgarter verschuldet. Die 24 Jahre dauernde Präsidentschaft des 2004 verstorbenen Dünnwald-Metzler war Segen und Fluch zugleich. Mit einem Optik-Unternehmen war er reich geworden und hatte über die Jahre mehrere Millionen Euro in den Verein gesteckt, aus dem so namhafte Fußballer wie die früheren Nationalspieler Guido Buchwald und Fredi Bobic hervorgingen. Und ein gewisser Jürgen Klinsmann. Doch "ADM" hinterließ einen maroden Klub, der es nie geschafft hatte, mit dem VfB gleichzuziehen.
Aber eines haben die Verantwortlichen der Kickers mittlerweile geschafft: Statt von alten Zeiten zu träumen, stellen sie sich der Realität. Und das bedeutet: sparen und vernünftig haushalten. Oder wie es der Trainer Robin Dutt einmal ausgedrückt hat: "So lange durchhalten, bis die wirtschaftlichen Bedingungen gegeben sind, um aufzusteigen."
Der Saisonstart ist mit vier Punkten aus zwei Spielen gelungen. Und bange machen gilt bei Dutt sowieso nicht. "Der HSV ist derzeit mit das Beste, was die Bundesliga zu bieten hat. Ich bin schon fast ein Fan von ihm geworden, es macht Spaß, da zuzuschauen", sagt der 40jährige. "Doch eine Chance besteht immer." Auch wenn zum Niveau von 1987 noch einiges fehlt.
Quelle: Hamburger Abendblatt
Pokal: Kickers Stuttgart - HSV. Der Drittligaklub ist schon mit der guten Einnahme zufrieden.
Von Matthias Jung
Stuttgart - Das Ereignis zaubert noch immer ein Lächeln auf die Gesichter. Zumindest auf die der etwas älteren Anhänger der Stuttgarter Kickers. 1987 war's, Pokalfinale in Berlin. Im Olympiastadion forderte der damalige Zweitligaklub einen der Großen der Fußballzunft heraus. Es war der HSV, ein Jahr zuvor Vizemeister, trainiert von Ernst Happel, in der Abwehr mit dem heutigen Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer. Zwar gewann der HSV mit 3:1, doch die Kickers hatten prima aufgespielt und bis kurz vor Schluß ein 1:1 gehalten.
Es waren die besseren Zeiten der Stuttgarter und ungefähr das, was sich ihr damaliger Präsident Axel Dünnwald-Metzler vorstellte, der auch viele Jahre dem Vorstand des DFB angehörte. "Mittelmaß ist tödlich", hatte "ADM" gesagt, als er 1979 zum Vereinschef gewählt worden war. Nach oben sollte es also gehen - auch mit Blick auf den Ortsrivalen VfB. Acht Jahre später kam das Pokalfinale, 1988/89 und 1991/92 gehörten die "Blauen" immerhin für jeweils eine Saison der Bundesliga an.
Zwar treffen sie am Sonnabend (15.30 Uhr) im Pokal erneut auf den HSV, dieses Mal zu Hause in der ersten Hauptrunde. Doch die Gegenwart kann mit damals nicht mehr mithalten. 2001 stieg der Verein in die Regionalliga Süd ab, übernahm sich in der Hoffnung auf einen direkten Wiederaufstieg finanziell und stand im Herbst 2003 kurz vor der Insolvenz. Nur ein strikter Sparkurs des heutigen Präsidenten Hans Kullen verhinderte das Aus. Nun spielen die Kickers mit einem Etat von nur 1,2 Millionen Euro in der Drittklassigkeit, kämpfen noch immer um jeden Cent.
So setzt Trainer Robin Dutt vor allem auf junge Talente. Die Mannschaft profitiert von ihrem großen Teamgeist, einer enormen Einsatzbereitschaft und einem gepflegten Kurzpaßfußball im 4-4-2-System - und hat in Mirnes Mesic und Timo Schlabach zwei gefährliche Stürmer. Dagegen tut sich der frühere St.-Pauli-Mittelfeldspieler Daniel Sager nach einer langwierigen Knieverletzung noch schwer. Das Saisonziel der Kickers lautet: besser als in der Vorsaison (Platz neun).
Statt Schalke, Dortmund oder FC Bayern heißen die Gegner heute Pfullendorf, Elversberg oder Koblenz. Entsprechend groß war der Jubel über das Pokallos HSV. "Wir sind begeistert", sagte der Manager Joachim Cast und verwies neben dem großen Namen und der Aussicht auf eine schöne Einnahme auch auf 1987.
Was für den HSV nur Kleingeld sein mag, ist für die Kickers eine Wohltat. Denn das Pokalspiel bringt ihnen neben dem Antrittsgeld von 55 000 Euro noch eine fünfstellige Summe aus den Zuschauer- und Werbeeinnahmen im 10 500 Plätze fassenden Gazistadion. Mit knapp einer Million Euro sind die Stuttgarter verschuldet. Die 24 Jahre dauernde Präsidentschaft des 2004 verstorbenen Dünnwald-Metzler war Segen und Fluch zugleich. Mit einem Optik-Unternehmen war er reich geworden und hatte über die Jahre mehrere Millionen Euro in den Verein gesteckt, aus dem so namhafte Fußballer wie die früheren Nationalspieler Guido Buchwald und Fredi Bobic hervorgingen. Und ein gewisser Jürgen Klinsmann. Doch "ADM" hinterließ einen maroden Klub, der es nie geschafft hatte, mit dem VfB gleichzuziehen.
Aber eines haben die Verantwortlichen der Kickers mittlerweile geschafft: Statt von alten Zeiten zu träumen, stellen sie sich der Realität. Und das bedeutet: sparen und vernünftig haushalten. Oder wie es der Trainer Robin Dutt einmal ausgedrückt hat: "So lange durchhalten, bis die wirtschaftlichen Bedingungen gegeben sind, um aufzusteigen."
Der Saisonstart ist mit vier Punkten aus zwei Spielen gelungen. Und bange machen gilt bei Dutt sowieso nicht. "Der HSV ist derzeit mit das Beste, was die Bundesliga zu bieten hat. Ich bin schon fast ein Fan von ihm geworden, es macht Spaß, da zuzuschauen", sagt der 40jährige. "Doch eine Chance besteht immer." Auch wenn zum Niveau von 1987 noch einiges fehlt.
Quelle: Hamburger Abendblatt
-
Blaufieber
- Kickers-Fan
- Beiträge: 794
- Registriert: Montag 25. August 2003, 07:52
- Wohnort: Top of Stuttgart
Historische Momente
Der HSV wurde gegen die Stuttgarter Kickers Pokalsieger, St. Pauli stieg ab
Wenn der HSV morgen bei den Stuttgarter Kickers in der ersten Runde des DFB-Pokals antritt, werden Erinnerungen an den 20. Juni 1987 wach, als der Traditionsclub in Berlin mit 3:1 gegen die Schwaben das Finale um den DFB-Pokal gewann. Es ist bis heute - abgesehen vom unbedeutenden Ligapokal - der letzte Titel, den der Verein gewinnen konnte.
Einen der emotionalsten Tage seiner sportlichen Geschichte erlebten auch der FC St. Pauli und seine große Anhängerschar nach einem Spiel gegen die Stuttgarter Kickers. In der Bundesligasaison 1990 / 91 war der Club vom Millerntor 16. der Bundesliga geworden und mußte in die damals noch ausgetragene Relegation gegen den Dritten der 2. Liga. Das Hinspiel in Hamburg endete ebenso 1:1 wie das Rückspiel in Stuttgart. Die Entscheidung mußte am 29. Juni 1991 in der dritten Partie fallen, für die der DFB das Gelsenkirchener Parkstadion auserkoren hatte. Hier bot sich nach 90 denkwürdigen Minuten ein kurioses Bild, das niemand vergißt, der das Geschehen live erlebt hat. Ein paar hundert schwäbische Anhänger feierten nach dem 3:1-Sieg der Kickers in irgendeiner Ecke des 70 000-Mann-Stadions den Bundesliga-Aufstieg, während die meisten der rund 15 000 mitgereisten St. Pauli-Fans ihren Tränen freien Lauf ließen. Sie konnten einfach nicht fassen, daß sich die zahlenmäßige und stimmliche Überlegenheit auf den Rängen so gar nicht auf das Geschehen auf dem Rasen übertragen wollte und das Abenteuer Bundesliga nach drei Jahren dieses völlig unnötige Ende finden mußte.
Einen ebenfalls ganz besonderen Moment verbindet Dietmar Beiersdorfer mit den Stuttgarter Kickers. Der Sportdirektor des HSV traf 1987 als Verteidiger der Rothosen im bereits beschriebenen Finale des DFB-Pokals auf die Schwaben. Die von Ernst Happel trainierten Hanseaten gewannen 3:1, wobei Beiersdorfer den Ausgleich erzielte. "Das war ein wichtiges Tor und einmaliges Erlebnis", blickt der 41 Jahre alte ehemalige Profi zurück. Insbesondere die Atmosphäre in der Hauptstadt habe ihn damals begeistert. "Berlin war zu 80 Prozent mit HSV-Fans gefüllt." Vor der Begegnung ging die Mannschaft mit Trainer Happel im Tiergarten spazieren. Die Ansprache fiel dabei kurz aus. "Happel war völlig unaufgeregt und sagte uns nur: Geh'n mer raus und spiel'n seriös. Das haben wir dann getan", sagte Beiersdorfer.
Ebenfalls seriös spielen soll der HSV nun am Sonnabend. Einige Parallelen zu der damaligen Mannschaft hat der Sportdirektor ausgemacht und blickt der Partie daher optimistisch entgegen. "Wir sind damals ebenfalls mit zwei Siegen in die Saison gestartet. Wir nehmen das als positives Zeichen und wollen im Pokal möglichst weit kommen." C.H./jwo
Quelle: Die Welt
Der HSV wurde gegen die Stuttgarter Kickers Pokalsieger, St. Pauli stieg ab
Wenn der HSV morgen bei den Stuttgarter Kickers in der ersten Runde des DFB-Pokals antritt, werden Erinnerungen an den 20. Juni 1987 wach, als der Traditionsclub in Berlin mit 3:1 gegen die Schwaben das Finale um den DFB-Pokal gewann. Es ist bis heute - abgesehen vom unbedeutenden Ligapokal - der letzte Titel, den der Verein gewinnen konnte.
Einen der emotionalsten Tage seiner sportlichen Geschichte erlebten auch der FC St. Pauli und seine große Anhängerschar nach einem Spiel gegen die Stuttgarter Kickers. In der Bundesligasaison 1990 / 91 war der Club vom Millerntor 16. der Bundesliga geworden und mußte in die damals noch ausgetragene Relegation gegen den Dritten der 2. Liga. Das Hinspiel in Hamburg endete ebenso 1:1 wie das Rückspiel in Stuttgart. Die Entscheidung mußte am 29. Juni 1991 in der dritten Partie fallen, für die der DFB das Gelsenkirchener Parkstadion auserkoren hatte. Hier bot sich nach 90 denkwürdigen Minuten ein kurioses Bild, das niemand vergißt, der das Geschehen live erlebt hat. Ein paar hundert schwäbische Anhänger feierten nach dem 3:1-Sieg der Kickers in irgendeiner Ecke des 70 000-Mann-Stadions den Bundesliga-Aufstieg, während die meisten der rund 15 000 mitgereisten St. Pauli-Fans ihren Tränen freien Lauf ließen. Sie konnten einfach nicht fassen, daß sich die zahlenmäßige und stimmliche Überlegenheit auf den Rängen so gar nicht auf das Geschehen auf dem Rasen übertragen wollte und das Abenteuer Bundesliga nach drei Jahren dieses völlig unnötige Ende finden mußte.
Einen ebenfalls ganz besonderen Moment verbindet Dietmar Beiersdorfer mit den Stuttgarter Kickers. Der Sportdirektor des HSV traf 1987 als Verteidiger der Rothosen im bereits beschriebenen Finale des DFB-Pokals auf die Schwaben. Die von Ernst Happel trainierten Hanseaten gewannen 3:1, wobei Beiersdorfer den Ausgleich erzielte. "Das war ein wichtiges Tor und einmaliges Erlebnis", blickt der 41 Jahre alte ehemalige Profi zurück. Insbesondere die Atmosphäre in der Hauptstadt habe ihn damals begeistert. "Berlin war zu 80 Prozent mit HSV-Fans gefüllt." Vor der Begegnung ging die Mannschaft mit Trainer Happel im Tiergarten spazieren. Die Ansprache fiel dabei kurz aus. "Happel war völlig unaufgeregt und sagte uns nur: Geh'n mer raus und spiel'n seriös. Das haben wir dann getan", sagte Beiersdorfer.
Ebenfalls seriös spielen soll der HSV nun am Sonnabend. Einige Parallelen zu der damaligen Mannschaft hat der Sportdirektor ausgemacht und blickt der Partie daher optimistisch entgegen. "Wir sind damals ebenfalls mit zwei Siegen in die Saison gestartet. Wir nehmen das als positives Zeichen und wollen im Pokal möglichst weit kommen." C.H./jwo
Quelle: Die Welt
- McVillager
- Kickers-Fan
- Beiträge: 2959
- Registriert: Dienstag 26. August 2003, 09:30
- Wohnort: Königshofen
- Kontaktdaten:
Ausführliche Presseschau - insbesondere auch die Berichte der Hamburger Presse - gibt es hier im Kickers-Newscenter.
Dutt: Wir müssen die bessere Taktik haben
Die Kickers rechnen sich gegen den HSV etwas aus - 8000 Karten verkauft
Stuttgart - Für den Hamburger SV ist es eine Pflichtaufgabe zwischen Bundesliga und UI-Cup-Finale. Für die Regionalliga-Fußballer der Stuttgarter Kickers ist es das Spiel des Jahres - für ihre Fans auch: Bis gestern waren 8000 der verfügbaren 10 500 Karten für das Erstrundenspiel im DFB-Pokal morgen (15.30 Uhr) im Gazi-Stadion auf der Waldau verkauft. Die restlichen Tickets werden wohl spätestens an der Tageskasse weggehen.
Von Sigor Paesler
Zwei Trainer, ein Ziel. "Wir haben nicht vor, gut auszusehen. Wir wollen in die zweite Runde einziehen", sagt Stuttgarts Trainer Robin Dutt selbstbewusst. Auch HSV-Coach Thomas Doll verlangt von seinen Spielern volle Konzentration: "Schließlich schlagen wir die nicht im Vorbeigehen. Und ich will am Sonntag noch in der Lostrommel sein." Entsprechend hat er angekündigt, die beste Elf aufzubieten. Auch Sergej Barbarez wird voraussichtlich dabei sein. Der Angreifer hatte im Hinspiel des UI-Cup-Finales gegen den FC Valencia Rot gesehen und wurde für zwei Spiele gesperrt - aber nur im Europapokal.
"Barbarez ist in der Form seines Lebens", sagt Dutt und auch sonst gerät er ins Schwärmen, wenn er von den Hamburgern spricht: "Es macht Spaß, der Mannschaft zuzuschauen." In einem Interview auf der Internetseite des HSV antwortete Dutt auf die Frage, welchen Spieler des Gegners er gerne in seinen Reihen hätte, kurz und knapp: "Alle." Das heißt aber nicht, dass er seinem eigenen Personal nicht vertraut. Im Gegenteil. "Ich bin überzeugt, dass wir eine gute Chance haben", erklärt der Kickers-Coach, "auch diesmal wird wieder ein Regionalligist einen Bundesligisten aus dem Wettbewerb werfen. Die Frage ist nur, ob wir daran beteiligt sind."
Erinnerungen an 1987
An Selbstvertrauen mangelt es den "Blauen" und ihrem Trainer nicht. "Ich habe den HSV analysiert. Wir müssen in diesem Spiel die bessere Taktik haben", sagt Dutt. Und: "Konditionell werden wir auf gleicher Augenhöhe sein, denn der Trainingsaufwand ist der gleiche."
In Stuttgart und in Hamburg werden bei der Begegnung Erinnerungen an den 20. Juni 1987 wach. Damals standen sich die beiden Teams in Finale des DFB-Pokals in Berlin gegenüber. Der HSV gewann nach 0:1-Rückstand mit 3:1. Der heutige Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer erzielte damals das 1:1. "Diesmal haben wir die Kickers halt in der ersten Runde", sagt Beiersdorfer, "die Parallelen zu 1987 sind aber in jedem Fall da."
Dutt hat das Spiel damals im Sardinien-Urlaub im Radio verfolgt. "Ich selbst war nicht dabei. Aber ich weiß, dass viele, die 1987 nach Berlin gefahren sind, auch diesmal auf der Tribüne sitzen werden."
Eßlinger Zeitung.
Dutt: Wir müssen die bessere Taktik haben
Die Kickers rechnen sich gegen den HSV etwas aus - 8000 Karten verkauft
Stuttgart - Für den Hamburger SV ist es eine Pflichtaufgabe zwischen Bundesliga und UI-Cup-Finale. Für die Regionalliga-Fußballer der Stuttgarter Kickers ist es das Spiel des Jahres - für ihre Fans auch: Bis gestern waren 8000 der verfügbaren 10 500 Karten für das Erstrundenspiel im DFB-Pokal morgen (15.30 Uhr) im Gazi-Stadion auf der Waldau verkauft. Die restlichen Tickets werden wohl spätestens an der Tageskasse weggehen.
Von Sigor Paesler
Zwei Trainer, ein Ziel. "Wir haben nicht vor, gut auszusehen. Wir wollen in die zweite Runde einziehen", sagt Stuttgarts Trainer Robin Dutt selbstbewusst. Auch HSV-Coach Thomas Doll verlangt von seinen Spielern volle Konzentration: "Schließlich schlagen wir die nicht im Vorbeigehen. Und ich will am Sonntag noch in der Lostrommel sein." Entsprechend hat er angekündigt, die beste Elf aufzubieten. Auch Sergej Barbarez wird voraussichtlich dabei sein. Der Angreifer hatte im Hinspiel des UI-Cup-Finales gegen den FC Valencia Rot gesehen und wurde für zwei Spiele gesperrt - aber nur im Europapokal.
"Barbarez ist in der Form seines Lebens", sagt Dutt und auch sonst gerät er ins Schwärmen, wenn er von den Hamburgern spricht: "Es macht Spaß, der Mannschaft zuzuschauen." In einem Interview auf der Internetseite des HSV antwortete Dutt auf die Frage, welchen Spieler des Gegners er gerne in seinen Reihen hätte, kurz und knapp: "Alle." Das heißt aber nicht, dass er seinem eigenen Personal nicht vertraut. Im Gegenteil. "Ich bin überzeugt, dass wir eine gute Chance haben", erklärt der Kickers-Coach, "auch diesmal wird wieder ein Regionalligist einen Bundesligisten aus dem Wettbewerb werfen. Die Frage ist nur, ob wir daran beteiligt sind."
Erinnerungen an 1987
An Selbstvertrauen mangelt es den "Blauen" und ihrem Trainer nicht. "Ich habe den HSV analysiert. Wir müssen in diesem Spiel die bessere Taktik haben", sagt Dutt. Und: "Konditionell werden wir auf gleicher Augenhöhe sein, denn der Trainingsaufwand ist der gleiche."
In Stuttgart und in Hamburg werden bei der Begegnung Erinnerungen an den 20. Juni 1987 wach. Damals standen sich die beiden Teams in Finale des DFB-Pokals in Berlin gegenüber. Der HSV gewann nach 0:1-Rückstand mit 3:1. Der heutige Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer erzielte damals das 1:1. "Diesmal haben wir die Kickers halt in der ersten Runde", sagt Beiersdorfer, "die Parallelen zu 1987 sind aber in jedem Fall da."
Dutt hat das Spiel damals im Sardinien-Urlaub im Radio verfolgt. "Ich selbst war nicht dabei. Aber ich weiß, dass viele, die 1987 nach Berlin gefahren sind, auch diesmal auf der Tribüne sitzen werden."
Eßlinger Zeitung.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
Die Kickersnews: http://www.kickersnews.de" onclick="window.open(this.href);return false;
Das Kickersarchiv: http://www.kickersarchiv.de" onclick="window.open(this.href);return false;

Die Kickersnews: http://www.kickersnews.de" onclick="window.open(this.href);return false;
Das Kickersarchiv: http://www.kickersarchiv.de" onclick="window.open(this.href);return false;

- Rinderwahn
- Kickers-Fan
- Beiträge: 429
- Registriert: Freitag 23. Juli 2004, 06:09
- Wohnort: Heßdorf
Focus.de
Es ist Pokalzeit – und nicht nur die Fontane-Stadt Neuruppin, die den FC Bayern erwartet, steht Kopf. Auf der großen Fußball-Bühne treten die „Kleinen“ mal wieder ins Rampenlicht, diesmal 28 an der Zahl: So viele Amateurteams setzen in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den immer wiederkehrenden Reiz des Duells David gegen Goliath.
Speziell die Verbandsligisten FC Kutzhof und FC Bremerhaven träumen von der Sensation, doch das größte Los hat der MSV Neuruppin gezogen: Der Oberligist aus der Theodor-Fontane-Stadt in Nordbrandenburg darf Titelverteidiger und Rekord-Cupsieger FC Bayern München herausfordern.
„Ein Traumlos“
„Das ist ein Traumlos", freut sich Neuruppins Vizepräsident Dietmar Lenz über den Gegner aus München, der 84 Tage nach seinem 2:1-Finalsieg am 28. Mai gegen den FC Schalke 04 wieder in das Berliner Olympiastadion zurückkehrt. Dorthin weicht Neuruppin, zuletzt 4:1-Gewinner gegen Anker Wismar und aktueller Tabellen- Zweiter der Oberliga Nordost/Nord, wegen des nur 5300 Besucher fassenden heimischen Volksparkstadions aus.
Physiotherapeuten spielen mit
„Es geht einfach darum, das Spiel zu genießen", meinte Julian Geils, defensiver Mittelfeldspieler des Oberligisten. Dass der Sohn des früheren Bundesliga-Profis Karl-Heinz Geils vielleicht gegen Michael Ballack spielen muss, lässt ihn kalt: „Soweit denke ich noch nicht. Ich freue mich bislang nur auf das Spiel.“
Wie einige seiner Mannschaftskollegen kann auch Filius Geils nicht allein vom Fußball in Neuruppin leben. Der 22-Jährige wird demnächst in seinem Beruf als Physiotherapeut arbeiten. Dazu gibt es Zivildienstleistende, Studenten oder EDV-Spezialisten im Klub der Brandenburger.
„Highway to hell“
Neuruppins Trainer Christian Schreier, für Bochum, Leverkusen und Düsseldorf 331-maliger Bundesligaspieler, glaubt nicht an das Wunder. Der 46-Jährige wäre schon froh, „wenn es kein Debakel“ gäbe. Doch wenigstens in der Stadion-Beschallung sollen die Bayern die Hölle erleben: Der Meister wird in der WM-Arena mit dem Song „Highway to Hell“ der australischen Band AC/DC empfangen.
Ostern und Neujahr in Kutzhof
Der saarländische Fünftligist FC Kutzhof tritt gegen den dreimaligen Pokalsieger Borussia Mönchengladbach im Saarbrücker Ludwigspark-Stadion an. Für Kutzhof-Coach Dieter Ferner, wie Schreier ein ehemaliger Erstliga-Profi, müssten „schon Weihnachten, Ostern und Neujahr auf einen Tag fallen, sollten wir die schlagen“.
„Mein Papa ist nervöser als ich“
In Bremerhaven gibt man sich vor dem Auftritt von Schalke 04 völlig gelassen: „Mein Papa ist nervöser als ich", blickt Torjäger Ahmed Karaca der Partie gegen den viermaligen Cup-Gewinner im ausverkauften Nordseestadion (10 000 Zuschauer) entgegen.
Historisch wird es zwischen Zweitliga-Rückkehrer Kickers Offenbach und Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln sowie Süd-Regionalligist Stuttgarter Kickers und dem Hamburger SV.
Auch historische Duelle
Die hessischen Kickers, bei denen der ehemalige Kölner Dieter Müller Präsident ist, gewannen am 29. Juli 1970 als Zweitligist das Cup-Finale in Hannover gegen den FC mit 2:1. Und auch die schwäbischen Kickers standen gegen den jetzigen Auftakt-Gegner Hamburger SV schon einmal im Pokal-Endspiel: Am 20. Juni 1987 verloren sie in Berlin mit 1:3.
Die Neuauflage ist für Kickers-Coach Robin Dutt „ein Spiel der Einmaligkeit“. Im Vorjahr schied der HSV in Runde 1 mit 2:4 beim damaligen Amateurclub SC Paderborn aus – „dank“ Skandal-Schiedsrichter Robert Hoyzer.
Brisanter Auftritt von Trap
2003/2004 war die TSG Hoffenheim als Viertelfinalist eine Sensation. Jetzt will der Drittligist im baden-württembergischen Duell gegen den VfB Stuttgart „noch einmal Pokalgeschichte schreiben", wie Coach Hans-Dieter Flick vor dem Aufeinandertreffen im ausverkauften Dietmar-Hopp-Stadion (6000 Besucher) ankündigte.
Brisant wird der Auftritt von Giovanni Trapattonis Schwaben durch die Tatsache, dass Ex-VfBler Karlheinz Förster jetzt die Badener berät und den Wechsel von Nationalspieler Kevin Kuranyi vom VfB nach Schalke makelte.
In den letzten acht Jahren trugen sich nur die Bayern (2005, 2003, 2000, 1998), Werder Bremen (2004, 1999) und Schalke (2002, 2001) in die Siegerliste des DFB-Pokals ein. Bremen muss jetzt bei Regionalligist Wattenscheid 09 antreten – für Wattenscheids Coach Georg Kreß „ein Sahnehäubchen“.
Nur ein Zweitliga-Duell
15-mal kommt es zum Duell Amateur- gegen Erstligist, 13 Mal treffen „Underdogs“ auf Zweitligisten, zwischen Offenbach und Köln, Paderborn und dem VfL Wolfsburg sowie Eintracht Braunschweig und Borussia Dortmund gibt es jeweils Spiele von Zweit- gegen Erstligisten. Einziges Zweitliga-Duell ist die Partie SF Siegen gegen SC Freiburg.
Es ist Pokalzeit – und nicht nur die Fontane-Stadt Neuruppin, die den FC Bayern erwartet, steht Kopf. Auf der großen Fußball-Bühne treten die „Kleinen“ mal wieder ins Rampenlicht, diesmal 28 an der Zahl: So viele Amateurteams setzen in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den immer wiederkehrenden Reiz des Duells David gegen Goliath.
Speziell die Verbandsligisten FC Kutzhof und FC Bremerhaven träumen von der Sensation, doch das größte Los hat der MSV Neuruppin gezogen: Der Oberligist aus der Theodor-Fontane-Stadt in Nordbrandenburg darf Titelverteidiger und Rekord-Cupsieger FC Bayern München herausfordern.
„Ein Traumlos“
„Das ist ein Traumlos", freut sich Neuruppins Vizepräsident Dietmar Lenz über den Gegner aus München, der 84 Tage nach seinem 2:1-Finalsieg am 28. Mai gegen den FC Schalke 04 wieder in das Berliner Olympiastadion zurückkehrt. Dorthin weicht Neuruppin, zuletzt 4:1-Gewinner gegen Anker Wismar und aktueller Tabellen- Zweiter der Oberliga Nordost/Nord, wegen des nur 5300 Besucher fassenden heimischen Volksparkstadions aus.
Physiotherapeuten spielen mit
„Es geht einfach darum, das Spiel zu genießen", meinte Julian Geils, defensiver Mittelfeldspieler des Oberligisten. Dass der Sohn des früheren Bundesliga-Profis Karl-Heinz Geils vielleicht gegen Michael Ballack spielen muss, lässt ihn kalt: „Soweit denke ich noch nicht. Ich freue mich bislang nur auf das Spiel.“
Wie einige seiner Mannschaftskollegen kann auch Filius Geils nicht allein vom Fußball in Neuruppin leben. Der 22-Jährige wird demnächst in seinem Beruf als Physiotherapeut arbeiten. Dazu gibt es Zivildienstleistende, Studenten oder EDV-Spezialisten im Klub der Brandenburger.
„Highway to hell“
Neuruppins Trainer Christian Schreier, für Bochum, Leverkusen und Düsseldorf 331-maliger Bundesligaspieler, glaubt nicht an das Wunder. Der 46-Jährige wäre schon froh, „wenn es kein Debakel“ gäbe. Doch wenigstens in der Stadion-Beschallung sollen die Bayern die Hölle erleben: Der Meister wird in der WM-Arena mit dem Song „Highway to Hell“ der australischen Band AC/DC empfangen.
Ostern und Neujahr in Kutzhof
Der saarländische Fünftligist FC Kutzhof tritt gegen den dreimaligen Pokalsieger Borussia Mönchengladbach im Saarbrücker Ludwigspark-Stadion an. Für Kutzhof-Coach Dieter Ferner, wie Schreier ein ehemaliger Erstliga-Profi, müssten „schon Weihnachten, Ostern und Neujahr auf einen Tag fallen, sollten wir die schlagen“.
„Mein Papa ist nervöser als ich“
In Bremerhaven gibt man sich vor dem Auftritt von Schalke 04 völlig gelassen: „Mein Papa ist nervöser als ich", blickt Torjäger Ahmed Karaca der Partie gegen den viermaligen Cup-Gewinner im ausverkauften Nordseestadion (10 000 Zuschauer) entgegen.
Historisch wird es zwischen Zweitliga-Rückkehrer Kickers Offenbach und Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln sowie Süd-Regionalligist Stuttgarter Kickers und dem Hamburger SV.
Auch historische Duelle
Die hessischen Kickers, bei denen der ehemalige Kölner Dieter Müller Präsident ist, gewannen am 29. Juli 1970 als Zweitligist das Cup-Finale in Hannover gegen den FC mit 2:1. Und auch die schwäbischen Kickers standen gegen den jetzigen Auftakt-Gegner Hamburger SV schon einmal im Pokal-Endspiel: Am 20. Juni 1987 verloren sie in Berlin mit 1:3.
Die Neuauflage ist für Kickers-Coach Robin Dutt „ein Spiel der Einmaligkeit“. Im Vorjahr schied der HSV in Runde 1 mit 2:4 beim damaligen Amateurclub SC Paderborn aus – „dank“ Skandal-Schiedsrichter Robert Hoyzer.
Brisanter Auftritt von Trap
2003/2004 war die TSG Hoffenheim als Viertelfinalist eine Sensation. Jetzt will der Drittligist im baden-württembergischen Duell gegen den VfB Stuttgart „noch einmal Pokalgeschichte schreiben", wie Coach Hans-Dieter Flick vor dem Aufeinandertreffen im ausverkauften Dietmar-Hopp-Stadion (6000 Besucher) ankündigte.
Brisant wird der Auftritt von Giovanni Trapattonis Schwaben durch die Tatsache, dass Ex-VfBler Karlheinz Förster jetzt die Badener berät und den Wechsel von Nationalspieler Kevin Kuranyi vom VfB nach Schalke makelte.
In den letzten acht Jahren trugen sich nur die Bayern (2005, 2003, 2000, 1998), Werder Bremen (2004, 1999) und Schalke (2002, 2001) in die Siegerliste des DFB-Pokals ein. Bremen muss jetzt bei Regionalligist Wattenscheid 09 antreten – für Wattenscheids Coach Georg Kreß „ein Sahnehäubchen“.
Nur ein Zweitliga-Duell
15-mal kommt es zum Duell Amateur- gegen Erstligist, 13 Mal treffen „Underdogs“ auf Zweitligisten, zwischen Offenbach und Köln, Paderborn und dem VfL Wolfsburg sowie Eintracht Braunschweig und Borussia Dortmund gibt es jeweils Spiele von Zweit- gegen Erstligisten. Einziges Zweitliga-Duell ist die Partie SF Siegen gegen SC Freiburg.
Dumm kickt gut
- McVillager
- Kickers-Fan
- Beiträge: 2959
- Registriert: Dienstag 26. August 2003, 09:30
- Wohnort: Königshofen
- Kontaktdaten:
Demel darf auflaffen:
Der Kontrollausschuss des DFB stellt das wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner eingeleitete Verfahren gegen Guy Demel ein. Dies teilte der Verband dem Hamburger SV am Freitag schriftlich mit.
Der Kontrollausschuss des DFB stellt das wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner eingeleitete Verfahren gegen Guy Demel ein. Dies teilte der Verband dem Hamburger SV am Freitag schriftlich mit.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
Die Kickersnews: http://www.kickersnews.de" onclick="window.open(this.href);return false;
Das Kickersarchiv: http://www.kickersarchiv.de" onclick="window.open(this.href);return false;

Die Kickersnews: http://www.kickersnews.de" onclick="window.open(this.href);return false;
Das Kickersarchiv: http://www.kickersarchiv.de" onclick="window.open(this.href);return false;

Die Kickers im Pokalfieber
Van der Vaart auf der Waldau
STUTTGART (StZ). Die ganze Aufmerksamkeit ist Robin Dutt gar nicht so recht. "Was die Vorbereitung angeht, ist es für mich ein Spiel wie jedes andere auch", sagt der Kickers-Trainer vor der Partie morgen (15.30 Uhr, Gazistadion) gegen den Hamburger SV: "Wir dürfen bei dem ganzen Trubel nicht unser Ziel aus den Augen verlieren: den Einzug in Runde zwei des DFB-Pokals." Gegen den Bundesligisten kann der Caoch immerhin aus dem Vollen schöpfen, alle Verletzten haben sich für das Schlagerspiel wieder gesund gemeldet, auch der vom FC Augsburg zurückgekehrte Marvin Braun ist morgen wohl spielberechtigt. Dutt: "Es spricht viel dafür, ihn auflaufen zu lassen." Der schnelle Mittelfeldspieler passt in die Taktik, von Beginn an zu versuchen, das Mittelfeld des HSV so gut wie möglich unter Kontrolle zu halten. "Bei Namen wie van der Vaart, Jarolim und Barbarez wird das eine heikle Aufgabe", sagt Dutt, der sich aber wohl auf die Unterstützung der Fans verlassen kann. 8000 Karten sind bereits verkauft, laut DFB-Richtlinie dürfen morgen 10500 Zuschauer ins Stadion auf der Waldau. "Wir rechnen mit einem Gewinn im mittleren fünfstelligen Bereich", sagt der Manager Joachim Cast.
Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 19. August 2005
Van der Vaart auf der Waldau
STUTTGART (StZ). Die ganze Aufmerksamkeit ist Robin Dutt gar nicht so recht. "Was die Vorbereitung angeht, ist es für mich ein Spiel wie jedes andere auch", sagt der Kickers-Trainer vor der Partie morgen (15.30 Uhr, Gazistadion) gegen den Hamburger SV: "Wir dürfen bei dem ganzen Trubel nicht unser Ziel aus den Augen verlieren: den Einzug in Runde zwei des DFB-Pokals." Gegen den Bundesligisten kann der Caoch immerhin aus dem Vollen schöpfen, alle Verletzten haben sich für das Schlagerspiel wieder gesund gemeldet, auch der vom FC Augsburg zurückgekehrte Marvin Braun ist morgen wohl spielberechtigt. Dutt: "Es spricht viel dafür, ihn auflaufen zu lassen." Der schnelle Mittelfeldspieler passt in die Taktik, von Beginn an zu versuchen, das Mittelfeld des HSV so gut wie möglich unter Kontrolle zu halten. "Bei Namen wie van der Vaart, Jarolim und Barbarez wird das eine heikle Aufgabe", sagt Dutt, der sich aber wohl auf die Unterstützung der Fans verlassen kann. 8000 Karten sind bereits verkauft, laut DFB-Richtlinie dürfen morgen 10500 Zuschauer ins Stadion auf der Waldau. "Wir rechnen mit einem Gewinn im mittleren fünfstelligen Bereich", sagt der Manager Joachim Cast.
Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 19. August 2005
- GelsenKickers
- Administrator / Moderator
- Beiträge: 6895
- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 09:29
- Wohnort: Gelsenkirchen
Doll nimmt keine Rücksicht
Braun kann heute für die Kickers spielen
Stuttgart (sip) - "Es ist das Spiel der Spiele", sagt Trainer Robin Dutt vor der Begegnung im DFB-Pokal heute (15.30 Uhr) gegen den Hamburger SV - ergänzt dann aber: "Ab Sonntag ist das nächste Regionalliga-Match gegen den SV Wehen das Spiel der Spiele."
Dutt sieht es so, wie wohl jeder Trainer in seiner Situation: Die Liga hat eigentlich Priorität. Aber ein Pokalspiel gegen einen Bundesligisten ist eben ein Highlight. Zumal sich die Mannschaft einem großen Publikum präsentieren kann und der Wettbewerb auch finanziell interessant ist. Vor allem ab der zweiten Runde. Im heutigen Spiel rechnen die Stuttgarter neben den 55 000 Euro Fernseh-Geld mit einem Gewinn aus Zuschauer- und Webeeinnahmen "im unteren fünfstelligen Bereich", wie Marketing-Mann Martin Kurzka sagt.
Die Hamburger sind zwar klar favorisiert, aber auch sie nehmen die Begegnung sehr ernst. "Ich nehme überhaupt keine Rücksicht auf das Valencia-Spiel", kündigt Trainer Thomas Doll im Hinblick auf das Final-Rückspiel im UI-Cup am kommenden Dienstag an. Lediglich Emile Mpenza und Khalid Boulahrouz dürften nach ihren Länderspiel-Einsätzen geschont werden.
Ob Neuzugang Marvin Braun, für den gestern die Freigabe kam, heute in der Startelf der Kickers stehen wird, ist noch Dutts Geheimnis. Für ihn müsste Mustafa Parmak auf die linke Seite wechseln, Daniel Sager müsste wohl auf die Bank. Zwei Punkte sprechen für Sager: Er hat zuletzt im WFV-Pokal zwei Treffer erzielt und er ist als Hamburger und ehemaliger Spieler des FC St. Pauli besonders heiß auf den HSV.
Vermutlich wird das Gazi-Stadion heute ausverkauft sein. "Ich hoffe, dass wir so spielen, dass viele am kommenden Mittwoch gegen Wehen wieder kommen", sagt Dutt.
Stuttgarter Kickers: Yelldell - Steinle, Wildersinn, Härter, Stierle - Parmak, Akcay, Sager (Braun), Gambo - Mesic, Schlabach.
Hamburger SV: Wächter - Demel, van Buyten, Reinhardt, Atouba - Wicky - Jarolim, Trochowski - van der Vaart - Lauth, Barbarez.
Schiedsrichter: Brych (München).
Quelle: ez-online.de (20.08.2005)
Braun kann heute für die Kickers spielen
Stuttgart (sip) - "Es ist das Spiel der Spiele", sagt Trainer Robin Dutt vor der Begegnung im DFB-Pokal heute (15.30 Uhr) gegen den Hamburger SV - ergänzt dann aber: "Ab Sonntag ist das nächste Regionalliga-Match gegen den SV Wehen das Spiel der Spiele."
Dutt sieht es so, wie wohl jeder Trainer in seiner Situation: Die Liga hat eigentlich Priorität. Aber ein Pokalspiel gegen einen Bundesligisten ist eben ein Highlight. Zumal sich die Mannschaft einem großen Publikum präsentieren kann und der Wettbewerb auch finanziell interessant ist. Vor allem ab der zweiten Runde. Im heutigen Spiel rechnen die Stuttgarter neben den 55 000 Euro Fernseh-Geld mit einem Gewinn aus Zuschauer- und Webeeinnahmen "im unteren fünfstelligen Bereich", wie Marketing-Mann Martin Kurzka sagt.
Die Hamburger sind zwar klar favorisiert, aber auch sie nehmen die Begegnung sehr ernst. "Ich nehme überhaupt keine Rücksicht auf das Valencia-Spiel", kündigt Trainer Thomas Doll im Hinblick auf das Final-Rückspiel im UI-Cup am kommenden Dienstag an. Lediglich Emile Mpenza und Khalid Boulahrouz dürften nach ihren Länderspiel-Einsätzen geschont werden.
Ob Neuzugang Marvin Braun, für den gestern die Freigabe kam, heute in der Startelf der Kickers stehen wird, ist noch Dutts Geheimnis. Für ihn müsste Mustafa Parmak auf die linke Seite wechseln, Daniel Sager müsste wohl auf die Bank. Zwei Punkte sprechen für Sager: Er hat zuletzt im WFV-Pokal zwei Treffer erzielt und er ist als Hamburger und ehemaliger Spieler des FC St. Pauli besonders heiß auf den HSV.
Vermutlich wird das Gazi-Stadion heute ausverkauft sein. "Ich hoffe, dass wir so spielen, dass viele am kommenden Mittwoch gegen Wehen wieder kommen", sagt Dutt.
Stuttgarter Kickers: Yelldell - Steinle, Wildersinn, Härter, Stierle - Parmak, Akcay, Sager (Braun), Gambo - Mesic, Schlabach.
Hamburger SV: Wächter - Demel, van Buyten, Reinhardt, Atouba - Wicky - Jarolim, Trochowski - van der Vaart - Lauth, Barbarez.
Schiedsrichter: Brych (München).
Quelle: ez-online.de (20.08.2005)