SV 98 schlägt Stuttgarter Kickers 2:0
Es war ein hart umkämpfter Erfolg. Gegen starke Stuttgarter mussten die Lilien-Anhänger bis in die Nachspielzeit hinein zittern. Nach der 1:0-Führung in der 71. Minute durch Grassow brachte Cenci in der 92. Minute mit dem 2:0 den Sieg unter Dach und Fach.
Darmstadt hatte bereits in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile, es fehlte jedoch die letzte Konsequenz im Spiel nach vorn. Zudem litt der Spielfluss mitunter durch einige kleinliche Entscheidungen des Schiedsrichters. Aufregung in der 38. Minute als Michael Anicic entgegen der Anordnung des Schiedsrichters einen indirekten Freistoß direkt in die Maschen setzte.
Zu Beginn der zweiten Hälfte gleiches Bild wie in den ersten 45 Minuten. Die 98er versuchten das Spiel zu bestimmen, es gelang jedoch zunächst nicht, einen entscheidenden Vorteil zu setzen. Mit den Einwechslungen von Ilicevic und Beigang kam dann noch einmal neuer Schwung ins Spiel. Ein Freistoss von Anicic knallte an die Latte, beim anschließenden Kopfball von Thiam konnte Gästetorwart Yelldell noch abwehren, ehe schließlich Dennis Grassow den Ball im dritten Versuch zur 1:0 Führung im Tor unterbringen konnte. Stuttgart drängte nun und die Lilien kamen zu Konterchancen. In der 86. Minute ein gefährlicher Kopfball (!) von Anicic nach schöner Flanke von Leitl. Eine Minute vor Schluss gewann Nico Beigang Mitte der gegnerischen Hälfte ein Duell gegen den Gästetorhüter, jedoch verfehlte sein Schuss auf das leere Tor sein Ziel. In der Nachspielzeit setzte sich Cenci auf der rechten Seite durch und schlenzte den Ball schön zum 2:0 Endstand ins Tor. Nur wenige Augenblicke später beendete der Schiedsrichter unter dem großen Jubel der Darmstädter Anhänger das Spiel.
Unsere Lilien: Thomas Richter – Benjamin Kern, Abdoul Thiam, Dennis Grassow. Sacher Theres – Stefan Leitl (87. Adrian Mahr), Manuel Bölstler, Jürgen Kramny (64. Ivo llicevic), Michael Anicic, – Matias Cenci, Nazir Saridogan (64. Nico Beigang)
Unser Gegner: David Yelldell – Moritz Steinle, Marco Wildersinn, Jens Härter, Oliver Stierle (76. Vincenzo Marchese) – Marvin Braun (64. Timo Schlabach), Bashiru Gambo, Mustafa Akcay, Nico Kanitz – Emmanuel Akwuegbu (64. Mustafa Parmak), Mirnes Mesic
Schiri: Georg Schalk (Augsburg), Assistenten: Simon Marx (Karlstein), Ingo Müller (Ansbach)
Tore: 1:0 Grassow (71.), 2:0 Cenci (90.+2)
Stimmen zum Spiel:
Bruno Labbadia: „Es war ein schönes Spiel für die Zuschauer. Beide Mannschaften wollten gewinnen. Der Gegner war sehr diszipliniert und hat gute Einzelspieler in seinen Reihen. Es war wieder Geduld nötig und der Erfolg musste über Standardsituationen kommen. Zum Schluss habe ich mir etwas mehr Abgeklärtheit gewünscht. Im Großen und Ganzen haben wir uns jedoch das Glück erarbeitet.“
Robin Dutt:„Es war ein offener Schlagabtausch. Wir haben defensiv sehr diszipliniert gestanden. In den einzelnen Szenen war Darmstadt jedoch abgeklärter und in den Standardsituationen überlegen. Es gab zwei entscheidende Szenen: Der nicht gegebene klare Elfmeter für uns und das erste Tor, das sehr fraglich war, da sich ein Darmstädter Spieler im 5-Meter Raum aufgestützt hat.“
Zuschauer & Stimmung: 4.839 Zuschauer sorgten für eine ähnlich gute Stimmung wie beim letzten Heimspiel gegen den FC Bayern II.
Gelbe Karten: Akcay, Gambo, Akwuegbu, Mesic – Saridogan, Bölstler, Cenci
Quelle: sv98.de
Spielberichte: SV Darmstadt 98 - Kickers
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Überlinger
Darmstadt gewinnt 2:0 gegen Stuttgarter Kickers
Darmstadt (dpa) - Der SV Darmstadt 98 hat in der Fußball-Regionalliga Süd gegen die Stuttgarter Kickers mit 2:0 (0:0) gewonnen. Das erste Tor gelang Dennis Grassow (73.) vor 4839 Zuschauern erst eine reichliche Viertelstunde vor Abpfiff.
Matias Cenci (90.) sorgte in der Schlussminute für den Endstand. Mit dem Heimsieg behaupten die «Lilien» ihren zweiten Tabellenplatz und bleiben Spitzenreiter Hoffenheim mit nur einem Punkt Rückstand auf den Fersen.
Quelle: dpa
Darmstadt (dpa) - Der SV Darmstadt 98 hat in der Fußball-Regionalliga Süd gegen die Stuttgarter Kickers mit 2:0 (0:0) gewonnen. Das erste Tor gelang Dennis Grassow (73.) vor 4839 Zuschauern erst eine reichliche Viertelstunde vor Abpfiff.
Matias Cenci (90.) sorgte in der Schlussminute für den Endstand. Mit dem Heimsieg behaupten die «Lilien» ihren zweiten Tabellenplatz und bleiben Spitzenreiter Hoffenheim mit nur einem Punkt Rückstand auf den Fersen.
Quelle: dpa
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Kickers fehlt die Cleverness
Stuttgarter verlieren in Darmstadt mit 0:2 - Umstrittene Schiedsrichterentscheidungen
Darmstadt (hin) - Die Stuttgarter Kickers haben sich an den großen Happen der Fußball-Regionalliga" verschluckt. Nach der Niederlage gegen Bayern München II gab es gegen Titelaspirant Darmstadt 98 die zweite Pleite in Folge. "Die Niederlagen tun weh", sagte Kickers-Trainer Robin Dutt nach dem 0:2 (0:0).
Mit neun Punkten stehen die "Blauen" nun auf Platz zehn und müssen den Blick vorsichtig nach unten richten. Zumal morgen (19 Uhr) mit der TSG Hoffenheim der Tabellenführer auf die Waldau kommt. Dutt versuchte, die Niederlagen einzuordnen: "Wir haben gegen zwei Spitzenmannschaften verloren." Zu diesen Teams fehlt den Stuttgartern noch das entscheidende Quäntchen. Die Darmstädter seien einen Tick cleverer gewesen, sagte Dutt. Obwohl die Kickers gegen München und bei den "Lilien" keinen Treffer erzielten, will der Coach die Stürmerdiskussion nicht wieder aufleben lassen: "Wir haben kein Knipserproblem."
Vor 5000 Zuschauern am Böllenfalltor sah Dutt "lange einen offenen Schlagabtausch", Chancen gab es auf beiden Seiten. Darmstadt erarbeitete sich in der ersten Hälfte Feldvorteile, setzte sich aber nicht entscheidend durch. Einem direkt verwandelten Freistoß von Michael Anicic versagte Schiedsrichter Georg Schalk die Anerkennung, da er zuvor auf indirekten Freistoß entschieden hatte (38.). In der 73. Minute die Führung für Darmstadt. Anicic zirkelte einen Freistoß an die Latte, den anschließenden Kopfball von Abdoul Thiam wehrte Stuttgarts Torwart David Yelldell zwar noch ab, den Abpraller drückte Dennis Grassow aber per Kopf über die Linie. Die Kickers reklamierten, dass sich der Torschütze bei seinem Gegenspieler aufgestützt hätte.
Die "Blauen" drängten auf den Ausgleich, Vincenzo Marchese und Timo Schlabach vergaben aber ihre Chancen. In der 90. Minute die Entscheidung. Im 98-Strafraum wurde Mirnes Mesic elfmeterreif gefoult, die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber stumm. Im Gegenzug traf Matias Cenci zum 2:0-Endstand.
Yelldell - Steinle, Wildersinn, Härter, Kanitz - Braun (64. Parmak), Akcay, Gambo, Stierle (76. Marchese) - Mesic, Akwuegbu (64. Schlabach).
http://www.ez-online.de/lokal/lokalspor ... l66880.cfm
Stuttgarter verlieren in Darmstadt mit 0:2 - Umstrittene Schiedsrichterentscheidungen
Darmstadt (hin) - Die Stuttgarter Kickers haben sich an den großen Happen der Fußball-Regionalliga" verschluckt. Nach der Niederlage gegen Bayern München II gab es gegen Titelaspirant Darmstadt 98 die zweite Pleite in Folge. "Die Niederlagen tun weh", sagte Kickers-Trainer Robin Dutt nach dem 0:2 (0:0).
Mit neun Punkten stehen die "Blauen" nun auf Platz zehn und müssen den Blick vorsichtig nach unten richten. Zumal morgen (19 Uhr) mit der TSG Hoffenheim der Tabellenführer auf die Waldau kommt. Dutt versuchte, die Niederlagen einzuordnen: "Wir haben gegen zwei Spitzenmannschaften verloren." Zu diesen Teams fehlt den Stuttgartern noch das entscheidende Quäntchen. Die Darmstädter seien einen Tick cleverer gewesen, sagte Dutt. Obwohl die Kickers gegen München und bei den "Lilien" keinen Treffer erzielten, will der Coach die Stürmerdiskussion nicht wieder aufleben lassen: "Wir haben kein Knipserproblem."
Vor 5000 Zuschauern am Böllenfalltor sah Dutt "lange einen offenen Schlagabtausch", Chancen gab es auf beiden Seiten. Darmstadt erarbeitete sich in der ersten Hälfte Feldvorteile, setzte sich aber nicht entscheidend durch. Einem direkt verwandelten Freistoß von Michael Anicic versagte Schiedsrichter Georg Schalk die Anerkennung, da er zuvor auf indirekten Freistoß entschieden hatte (38.). In der 73. Minute die Führung für Darmstadt. Anicic zirkelte einen Freistoß an die Latte, den anschließenden Kopfball von Abdoul Thiam wehrte Stuttgarts Torwart David Yelldell zwar noch ab, den Abpraller drückte Dennis Grassow aber per Kopf über die Linie. Die Kickers reklamierten, dass sich der Torschütze bei seinem Gegenspieler aufgestützt hätte.
Die "Blauen" drängten auf den Ausgleich, Vincenzo Marchese und Timo Schlabach vergaben aber ihre Chancen. In der 90. Minute die Entscheidung. Im 98-Strafraum wurde Mirnes Mesic elfmeterreif gefoult, die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber stumm. Im Gegenzug traf Matias Cenci zum 2:0-Endstand.
Yelldell - Steinle, Wildersinn, Härter, Kanitz - Braun (64. Parmak), Akcay, Gambo, Stierle (76. Marchese) - Mesic, Akwuegbu (64. Schlabach).
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Mit Geduld das Glück erarbeitet
Fußball-Regionalliga: SV Darmstadt 98 feiert gegen Stuttgarter Kickers vierten Heimsieg – Kein Spiel für schwache Nerven
Der SV Darmstadt 98 bleibt in der Fußball-Regionalliga Süd auf Erfolgskurs. Mit dem 2:0 (0:0) über die Stuttgarter Kickers feierten die Lilien am Samstag im vierten Heimspiel den vierten Sieg. Aber es war ein hartes Stück Arbeit, um die „Stuttgarter Woche“ erfolgreich ausklingen lassen zu können. So ärgerlich der Punktverlust vor einer Woche beim VfB (2:2) war, so glücklich war nun der Sieg über die Kickers. In der Summe: ausgleichende Gerechtigkeit.
„Wir mussten 90 Minuten powern und haben uns das Glück letztlich erarbeitet“, war Trainer Bruno Labbadia zufrieden. „Wichtig war, dass wir Geduld bewahrt haben.“ Wie bereits vor zwei Wochen gegen Bayern München (1:0) fiel die Entscheidung erst in der Schlussphase. Dennis Grassow (73.) und Matias Cenci in der zweiten Minute der Nachspielzeit erzielten vor 4839 Zuschauern, die von 90 Minuten lautstark hinter der Mannschaft standen, die umjubelten Treffer.
Nach starkem Beginn und Chancen durch Michael Anicic (7.), Stefan Leitl (9.) und Abdoul Thiam (10.) taten sich die Darmstädter gegen die taktisch diszipliniert spielenden Stuttgarter zusehends schwerer und konnten sich bei Torhüter Thomas Richter bedanken, der bei einem Schuss von Oliver Stierle (20.) glänzend reagierte und den Rückstand verhinderte. Für den größten Aufreger in der ersten Hälfte sorgte jedoch ein von Anicic direkt verwandelter Freistoß (37.), den Schiedsrichter Georg Schalk zurecht nicht anerkannte. Er hatte eindeutig den Arm gehoben und damit angezeigt, dass der Freistoß indirekt war. Die wütenden Proteste des SV 98 waren für die Katz.
Da die Kreise von Anicic, Mittelpunkt des Darmstädter Aufbauspiels, eingeengt wurden und er sich kaum durchsetzen konnte, fehlten zündende Ideen. Mit langen, hochgeschlagenen Bällen war die Kickers-Abwehr nicht zu knacken. Gefährlich wurde es aber bei Standardsituationen. Wie in der 73. Minute, als ein Freistoß von Anicic von der Latte zurücksprang, Thiam sich im Kopfballduell gegen Härter durchsetzte und Dennis Grassow den Ball zum 1:0 einschoss. Diesen Treffer hätte nicht jeder Schiedsrichter gegeben, denn Thiam ging beim Kopfball hart an die Grenze des Erlaubten. „Er hat sich aufgestützt“, monierte Kickers-Trainer Robin Dutt, der nicht nur wegen dieser Szene schlecht auf Schiedsrichter Schalk zu sprechen war.
Danach ging es rund, die Schlussphase war nichts für schwache Nerven. Cenci traf die Latte (76.), dann hatten die Stuttgarter durch Marchese (81.) und Schlabach (85.) zwei dicke Chancen. In dem offenen Schlagabtausch hätte der SV 98 durch Anicic (86.) und Nico Beigang (89.) weitere Treffer erzielen können. „Etwas mehr Abgeklärtheit“ hätte sich Labbadia nicht nur in diesen Szenen gewünscht. Vor allem die 90. Minute hatte er nicht vergessen, als Grassow im Strafraum Mesic foulte. Ein klarer Elfmeter – doch der Pfiff blieb aus. Da hatte der SV 98 Dusel.
In der Nachspielzeit erlöste dann Cenci den Darmstädter Anhang, als er ein herrliches Solo über 50 Meter mit einem gefühlvollen Schlenzer zum 2:0 abschloss. Damit endete eine lange Negativserie, denn der letzte Heimsieg gegen die Stuttgarter Kickers liegt fast 20 Jahre zurück. Im Oktober 1987 bezwang der SV 98 die Kickers ebenfalls mit 2:0. Und zwar in der Klasse, in die die Darmstädter zurückkehren wollen: in der Zweiten Liga. Wenn die Lilien weiterhin solche Spiele wie das am Samstag gewinnen, ist der Aufstieg keine Utopie.
http://www.echo-online.de/suedhessen/de ... ?id=323186
Fußball-Regionalliga: SV Darmstadt 98 feiert gegen Stuttgarter Kickers vierten Heimsieg – Kein Spiel für schwache Nerven
Der SV Darmstadt 98 bleibt in der Fußball-Regionalliga Süd auf Erfolgskurs. Mit dem 2:0 (0:0) über die Stuttgarter Kickers feierten die Lilien am Samstag im vierten Heimspiel den vierten Sieg. Aber es war ein hartes Stück Arbeit, um die „Stuttgarter Woche“ erfolgreich ausklingen lassen zu können. So ärgerlich der Punktverlust vor einer Woche beim VfB (2:2) war, so glücklich war nun der Sieg über die Kickers. In der Summe: ausgleichende Gerechtigkeit.
„Wir mussten 90 Minuten powern und haben uns das Glück letztlich erarbeitet“, war Trainer Bruno Labbadia zufrieden. „Wichtig war, dass wir Geduld bewahrt haben.“ Wie bereits vor zwei Wochen gegen Bayern München (1:0) fiel die Entscheidung erst in der Schlussphase. Dennis Grassow (73.) und Matias Cenci in der zweiten Minute der Nachspielzeit erzielten vor 4839 Zuschauern, die von 90 Minuten lautstark hinter der Mannschaft standen, die umjubelten Treffer.
Nach starkem Beginn und Chancen durch Michael Anicic (7.), Stefan Leitl (9.) und Abdoul Thiam (10.) taten sich die Darmstädter gegen die taktisch diszipliniert spielenden Stuttgarter zusehends schwerer und konnten sich bei Torhüter Thomas Richter bedanken, der bei einem Schuss von Oliver Stierle (20.) glänzend reagierte und den Rückstand verhinderte. Für den größten Aufreger in der ersten Hälfte sorgte jedoch ein von Anicic direkt verwandelter Freistoß (37.), den Schiedsrichter Georg Schalk zurecht nicht anerkannte. Er hatte eindeutig den Arm gehoben und damit angezeigt, dass der Freistoß indirekt war. Die wütenden Proteste des SV 98 waren für die Katz.
Da die Kreise von Anicic, Mittelpunkt des Darmstädter Aufbauspiels, eingeengt wurden und er sich kaum durchsetzen konnte, fehlten zündende Ideen. Mit langen, hochgeschlagenen Bällen war die Kickers-Abwehr nicht zu knacken. Gefährlich wurde es aber bei Standardsituationen. Wie in der 73. Minute, als ein Freistoß von Anicic von der Latte zurücksprang, Thiam sich im Kopfballduell gegen Härter durchsetzte und Dennis Grassow den Ball zum 1:0 einschoss. Diesen Treffer hätte nicht jeder Schiedsrichter gegeben, denn Thiam ging beim Kopfball hart an die Grenze des Erlaubten. „Er hat sich aufgestützt“, monierte Kickers-Trainer Robin Dutt, der nicht nur wegen dieser Szene schlecht auf Schiedsrichter Schalk zu sprechen war.
Danach ging es rund, die Schlussphase war nichts für schwache Nerven. Cenci traf die Latte (76.), dann hatten die Stuttgarter durch Marchese (81.) und Schlabach (85.) zwei dicke Chancen. In dem offenen Schlagabtausch hätte der SV 98 durch Anicic (86.) und Nico Beigang (89.) weitere Treffer erzielen können. „Etwas mehr Abgeklärtheit“ hätte sich Labbadia nicht nur in diesen Szenen gewünscht. Vor allem die 90. Minute hatte er nicht vergessen, als Grassow im Strafraum Mesic foulte. Ein klarer Elfmeter – doch der Pfiff blieb aus. Da hatte der SV 98 Dusel.
In der Nachspielzeit erlöste dann Cenci den Darmstädter Anhang, als er ein herrliches Solo über 50 Meter mit einem gefühlvollen Schlenzer zum 2:0 abschloss. Damit endete eine lange Negativserie, denn der letzte Heimsieg gegen die Stuttgarter Kickers liegt fast 20 Jahre zurück. Im Oktober 1987 bezwang der SV 98 die Kickers ebenfalls mit 2:0. Und zwar in der Klasse, in die die Darmstädter zurückkehren wollen: in der Zweiten Liga. Wenn die Lilien weiterhin solche Spiele wie das am Samstag gewinnen, ist der Aufstieg keine Utopie.
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Überlinger
Spielbericht
Auf Grund der Mehrzahl an Chancen geht der Sieg der offensiv-orientierten Darmstädter letztlich in Ordnung. Doch es war ein hartes Stück Arbeit für sie. Die starken Kickers suchten selbst den Angriff und trugen so ihren Teil zu einer packenden, umkämpften Partie bei. Auch ihnen boten sich hochkarätige Möglichkeiten. Glück zudem für den SV 98 kurz vor Schluss, als Torschütze Grassow Mesic foulte, der fällige Elfmeterpfiff allerdings ausblieb. Dann machte Cenci mit sehenswertem Solo alles klar.
Oliver Weidmann, kicker.de
Auf Grund der Mehrzahl an Chancen geht der Sieg der offensiv-orientierten Darmstädter letztlich in Ordnung. Doch es war ein hartes Stück Arbeit für sie. Die starken Kickers suchten selbst den Angriff und trugen so ihren Teil zu einer packenden, umkämpften Partie bei. Auch ihnen boten sich hochkarätige Möglichkeiten. Glück zudem für den SV 98 kurz vor Schluss, als Torschütze Grassow Mesic foulte, der fällige Elfmeterpfiff allerdings ausblieb. Dann machte Cenci mit sehenswertem Solo alles klar.
Oliver Weidmann, kicker.de
