Kicker: Sieg im Machtkampf stärkt Kullen
Verfasst: Samstag 1. Oktober 2005, 13:31
Sieg im Machtkampf stärkt Kullen
Kehrt nun wieder Ruhe ein bei den Kickers? Zumindest ist der Machtkampf zwischen Präsident Hans Kullen und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Hans-Jürgen Wetzel beendet. Der 62-Jährige hat seinen Rücktritt für die kommende Mitgliederversammlung (voraussichtlich Ende Oktober) angekündigt.
"Ich kann meine Vorstellungen nicht mehr realisieren. Das sind nicht mehr die Kickers aus der Zeit von Axel Dünnwald-Metzler", erklärte der seit 1997 amtierende Wetzel seine Entscheidung.
Mit dem langjährigen Präsidenten war er eng befreundet. Am Ende der Ära von ADM im Juli 2003 waren die Kickers allerdings so gut wie pleite. Der knallharte Sparkurs des Nachfolgers Kullen (63) verhinderte die Insolvenz - und mehr als eine halbe Million Euro aus dessen Privatschatulle. Der selbstständige Versicherungskaufmann hat sich dabei mit seiner oft schroffen Art nicht nur Freunde gemacht, wird aber auch als Retter gefeiert.
Als Sieger über Wetzel will Kullen, dessen Position nun gestärkt ist, nicht gesehen werden. "Wir müssen als Personen unabhängig werden und den Verein auf sichere Füße stellen", sagt der bis 2006 Gewählte. Über den Berg sind die hoch verschuldeten Kickers noch lange nicht: In der vergangenen Saison gab es erneut ein Minus von etwa 180.000 Euro.
Matthias Jung, kicker.de
Kehrt nun wieder Ruhe ein bei den Kickers? Zumindest ist der Machtkampf zwischen Präsident Hans Kullen und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Hans-Jürgen Wetzel beendet. Der 62-Jährige hat seinen Rücktritt für die kommende Mitgliederversammlung (voraussichtlich Ende Oktober) angekündigt.
"Ich kann meine Vorstellungen nicht mehr realisieren. Das sind nicht mehr die Kickers aus der Zeit von Axel Dünnwald-Metzler", erklärte der seit 1997 amtierende Wetzel seine Entscheidung.
Mit dem langjährigen Präsidenten war er eng befreundet. Am Ende der Ära von ADM im Juli 2003 waren die Kickers allerdings so gut wie pleite. Der knallharte Sparkurs des Nachfolgers Kullen (63) verhinderte die Insolvenz - und mehr als eine halbe Million Euro aus dessen Privatschatulle. Der selbstständige Versicherungskaufmann hat sich dabei mit seiner oft schroffen Art nicht nur Freunde gemacht, wird aber auch als Retter gefeiert.
Als Sieger über Wetzel will Kullen, dessen Position nun gestärkt ist, nicht gesehen werden. "Wir müssen als Personen unabhängig werden und den Verein auf sichere Füße stellen", sagt der bis 2006 Gewählte. Über den Berg sind die hoch verschuldeten Kickers noch lange nicht: In der vergangenen Saison gab es erneut ein Minus von etwa 180.000 Euro.
Matthias Jung, kicker.de