Waldhof-Kickers II 1:2
Verfasst: Sonntag 2. April 2006, 08:42
Und weiter geht die muntere Waldhöfer "Tour der Peinlichkeiten" in der Oberligasaison 2005-2006. Frei nach dem Motto "Irgendwann vergraulen wir auch noch den letzten Fan" blamierten sich die Blau-Schwarzen auch beim heutigen Heimauftritt gegen die zweite Vertretung der Stuttgarter Kickers vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit bis auf die Knochen und quittierten völlig verdient die bereits fünfte Heimniederlage der laufenden Spielzeit.
Dabei hatte für die diesmal in den Auswärtstrikots agierende Truppe von Hans Hein eigentlich alles perfekt begonnen. Gerade vier Minuten waren nämlich gespielt, da kam Dirk Schuster nach einer Ecke von der rechten Seite aus ca. 6 Metern zum Kopfball und konnte, von seinem Gegenspieler nahezu unbedrängt, zur frühen Führung einschädeln.
Auch danach blieb der SV Waldhof am Drücker und zeigte zumindest die erste halbe Stunde, zu welchen Leistungen die Mannschaft fähig ist, wenn sie den unbedingten Willen zum Erfolg zeigt und sich auf dem Platz als Einheit präsentiert. Mit schnellem Kurzpass- bzw. Direktspiel wurde das Mittelfeld überbrückt und mit hoher Laufbereitschaft die Gegenspieler bereits frühzeitig attackiert, was zwangsläufig zu weiteren Chancen führte. Die wohl besten Gelegenheiten, bereits frühzeitig die Partie zu entscheiden hatten Georgi Donkov, der aus kurzer Distanz am Keeper der Gäste scheiterte, sowie Alfredo Novaes, dessen Außenrist-Schuss nur knapp neben des Kickers-Gehäuse ging.
Nach ungefähr einer halben Stunde war sie dann jedoch leider vorbei, die Waldhöfer "Zeit des Erwachens", denn ab ca. Spielminute 30 verflachten die Offensivbemühungen der Blau-Schwarzen, die jedoch zu diesem Zeitpunkt noch davon profitierten, dass die Gäste im Spiel nach vorne so gut wie gar nichts zustande brachten. Dies sollte sich jedoch in der zweiten Halbzeit ändern.
Leider ist nicht bekannt, welche Getränke den blau-schwarzen Akteuren in der Halbzeitpause verabreicht werden, nimmt man jedoch die Leistung der nun folgenden 45 Minuten zum Maßstab, könnte man da leicht auf diverse Einschlafhilfen kommen.
Anders lässt es sich nämlich nicht erklären, warum es den Stürmern der Gäste möglich war, in den ersten fünf Minuten nach Wiederanpfiff gleich dreimal(!) alleine auf Christopher Gäng zuzulaufen. Man konnte zu diesem Zeitpunkt der Partie nur froh sein konnte, dass der junge Schlussmann einen überwiegend glänzenden Tag erwischte und diese Chancen ebenso entschärfte wie kurz darauf nach einer Ecke einen Kopfball aus kurzer Distanz der Marke "unhaltbar".
Spätestens nachdem dann ein Kickers-Akteur nach einem Gäng-Fehler (ließ einen Distanz-Schuss nach vorne prallen) das Leder aus ca. 1 (!) Meter per Gewaltschuss an die Latte setzte, hätte man eigentlich davon ausgehen können, dass die wie im kollektiven Koma agierenden Blau-Schwarzen nun endlich wieder halbwegs in den Wachzustand zurückkehren und zumindest einigermaßen wieder in die Partie finden. Diese Hoffnung der wohl meisten der immerhin offiziell anwesenden 1.372 Zuschauer wurde jedoch nicht erfüllt. Im Gegenteil: Die Akteure um ihren heute (trotz des Tores) wenig überzeugenden Kapitän Dirk Schuster übten sich fortan auch weiterhin darin, den Ball blind und ungenau in die gegnerische Hälfte zu bolzen, nahezu alle Zweikämpfe zu verlieren, grundsätzlich zu weit weg vom Gegenspieler zu stehen und eine Laufbereitschaft an den Tag zu legen wie eine Herde fußlahmer Elefanten. Zusammengefasst: Alibi- und Angsthasen-Fußball erster Güte!
So war es denn auch nicht verwunderlich, dass die Gäste die Partie beherrschten und in Spielminute 65 durch einen Treffer von Mirnes Mesic aus kurzer Distanz nach einem Freistoß zum mehr als verdienten Ausgleich kamen. Auch in der Folgezeit ging das Trauerspiel in Blau-Schwarz munter weiter und mit fortschreitender Spieldauer konnte man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass da wohl nicht alle Akteure mit der richtigen Einstellung auf dem Platz standen. Nur eine Frage der Zeit war somit, wann den Kickers, die auch weiterhin absolut spielbestimmend waren, der Siegtreffer gelingen würde. Fünf Minuten vor dem Abpfiff (besser: der Erlösung aus diesem Grottenkick) war es dann soweit. Wieder war es der eigentlich zum Regionalliga-Kader der "Blauen" zählende Mirnes Mesic, dem es die indiskutable Innenverteidigung (wenn man ein solches Gebilde überhaupt so bezeichnen kann) diesmal erlaubte, aus 5 Metern unbedrängt einzuköpfen.
Dabei hatte für die diesmal in den Auswärtstrikots agierende Truppe von Hans Hein eigentlich alles perfekt begonnen. Gerade vier Minuten waren nämlich gespielt, da kam Dirk Schuster nach einer Ecke von der rechten Seite aus ca. 6 Metern zum Kopfball und konnte, von seinem Gegenspieler nahezu unbedrängt, zur frühen Führung einschädeln.
Auch danach blieb der SV Waldhof am Drücker und zeigte zumindest die erste halbe Stunde, zu welchen Leistungen die Mannschaft fähig ist, wenn sie den unbedingten Willen zum Erfolg zeigt und sich auf dem Platz als Einheit präsentiert. Mit schnellem Kurzpass- bzw. Direktspiel wurde das Mittelfeld überbrückt und mit hoher Laufbereitschaft die Gegenspieler bereits frühzeitig attackiert, was zwangsläufig zu weiteren Chancen führte. Die wohl besten Gelegenheiten, bereits frühzeitig die Partie zu entscheiden hatten Georgi Donkov, der aus kurzer Distanz am Keeper der Gäste scheiterte, sowie Alfredo Novaes, dessen Außenrist-Schuss nur knapp neben des Kickers-Gehäuse ging.
Nach ungefähr einer halben Stunde war sie dann jedoch leider vorbei, die Waldhöfer "Zeit des Erwachens", denn ab ca. Spielminute 30 verflachten die Offensivbemühungen der Blau-Schwarzen, die jedoch zu diesem Zeitpunkt noch davon profitierten, dass die Gäste im Spiel nach vorne so gut wie gar nichts zustande brachten. Dies sollte sich jedoch in der zweiten Halbzeit ändern.
Leider ist nicht bekannt, welche Getränke den blau-schwarzen Akteuren in der Halbzeitpause verabreicht werden, nimmt man jedoch die Leistung der nun folgenden 45 Minuten zum Maßstab, könnte man da leicht auf diverse Einschlafhilfen kommen.
Anders lässt es sich nämlich nicht erklären, warum es den Stürmern der Gäste möglich war, in den ersten fünf Minuten nach Wiederanpfiff gleich dreimal(!) alleine auf Christopher Gäng zuzulaufen. Man konnte zu diesem Zeitpunkt der Partie nur froh sein konnte, dass der junge Schlussmann einen überwiegend glänzenden Tag erwischte und diese Chancen ebenso entschärfte wie kurz darauf nach einer Ecke einen Kopfball aus kurzer Distanz der Marke "unhaltbar".
Spätestens nachdem dann ein Kickers-Akteur nach einem Gäng-Fehler (ließ einen Distanz-Schuss nach vorne prallen) das Leder aus ca. 1 (!) Meter per Gewaltschuss an die Latte setzte, hätte man eigentlich davon ausgehen können, dass die wie im kollektiven Koma agierenden Blau-Schwarzen nun endlich wieder halbwegs in den Wachzustand zurückkehren und zumindest einigermaßen wieder in die Partie finden. Diese Hoffnung der wohl meisten der immerhin offiziell anwesenden 1.372 Zuschauer wurde jedoch nicht erfüllt. Im Gegenteil: Die Akteure um ihren heute (trotz des Tores) wenig überzeugenden Kapitän Dirk Schuster übten sich fortan auch weiterhin darin, den Ball blind und ungenau in die gegnerische Hälfte zu bolzen, nahezu alle Zweikämpfe zu verlieren, grundsätzlich zu weit weg vom Gegenspieler zu stehen und eine Laufbereitschaft an den Tag zu legen wie eine Herde fußlahmer Elefanten. Zusammengefasst: Alibi- und Angsthasen-Fußball erster Güte!
So war es denn auch nicht verwunderlich, dass die Gäste die Partie beherrschten und in Spielminute 65 durch einen Treffer von Mirnes Mesic aus kurzer Distanz nach einem Freistoß zum mehr als verdienten Ausgleich kamen. Auch in der Folgezeit ging das Trauerspiel in Blau-Schwarz munter weiter und mit fortschreitender Spieldauer konnte man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass da wohl nicht alle Akteure mit der richtigen Einstellung auf dem Platz standen. Nur eine Frage der Zeit war somit, wann den Kickers, die auch weiterhin absolut spielbestimmend waren, der Siegtreffer gelingen würde. Fünf Minuten vor dem Abpfiff (besser: der Erlösung aus diesem Grottenkick) war es dann soweit. Wieder war es der eigentlich zum Regionalliga-Kader der "Blauen" zählende Mirnes Mesic, dem es die indiskutable Innenverteidigung (wenn man ein solches Gebilde überhaupt so bezeichnen kann) diesmal erlaubte, aus 5 Metern unbedrängt einzuköpfen.