Comeback von Henry Maske bestätigt
Wie bereits seit Tagen gemutmaßt steigt Henry Maske zehn Jahre nach seinem letzten Kampf noch einmal in den Box-Ring. "Es wird nur ein einziger Kampf gegen Weltmeister Virgil Hill, gegen den ich 1996 im letzten Kampf nach Punkten verloren habe", sagte der 42-Jährige der "Bild"- Zeitung. Die Niederlage gegen den amtierenden WBA- Weltmeister Hill am 23. November 1996 habe ihn "zehn Jahre lang beschäftigt", sagte Maske. Der für Anfang des Jahres 2007 geplante Fight wird nach Angaben des Senders live bei RTL zu sehen sein.
Hills Leistung ein Ansporn für Maske
Schon seit geraumer Zeit habe er sich mit dem Gedanken an ein Comeback auseinander gesetzt, sagte Maske. "Auslöser war Ende Januar die Nachricht, dass Virgil Hill wieder Weltmeister geworden war. Ich dachte, das kann doch nicht wahr sein. Der ist doch im selben Monat geboren wie du." Hill ist 12 Tage jünger als der am 6. Januar 1964 geborene Maske, der 1988 Olympiasieger im Mittelgewicht wurde und seit 1990 als Profi im Halbschwergewicht kämpfte. 1993 wurde er IBF- Weltmeister und verteidigte bis 1996 den Titel zehn Mal.
Bei seiner elften Titelverteidigung im bislang letzten Kampf kassierte Maske die bittere Niederlage in einem schwer bewertbaren, unsauberen Kampf. "Ich schreibe seit einem Jahr ein Buch über mein Leben. Da musste ich mich auch mit dem Hill-Kampf beschäftigen", sagte Maske. "Der Fight 1996 hatte überhaupt keinen Sieger verdient. Das Publikum aber hat einen verdient! Wer von beiden dieser Sieger wird, das werden wir nun herausfinden."
Er habe bislang zwei, drei seriöse Anfragen für Comebacks gehabt, diese aber "nicht ernst genommen". Gesundheitlich fühlt sich "Gentleman" Maske nach eigenen Angaben topfit: "Knochen, Leber, Hirn - alles gesund." Seit Mitte März befinde er sich im Aufbautraining und wolle im September sein Trainingslager beginnen.
(N24.de, Netzeitung)
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tja da kann man nur hoffen, dass der alte mann noch fit genug ist wie früher 12 runden (oder 10 wie es mittlerweile oft sind) wegzurennen.
zu seiner aktiven zeit fand ich ihn noch ganz sympathisch, aber nach seinem interview nach dem wm-kampf von luan krasniqui hat man des gefühl der lebt in ner scheinwelt. der hat rausgeschwätzt als wär er immer der k.o.-puncher nummer 1 gewesen
Für mich unverständlich! Einen besseren Abgang, als den, den er hatte, konnte er doch gar nicht haben. Jetzt kann er meiner Meinung nach nur noch verlieren! Was kanns da für Gründe geben? Geldsorgen? Midlife-Crisis?
curin the blues hat geschrieben:Für mich unverständlich! Einen besseren Abgang, als den, den er hatte, konnte er doch gar nicht haben. Jetzt kann er meiner Meinung nach nur noch verlieren! Was kanns da für Gründe geben? Geldsorgen? Midlife-Crisis?
ähm hallo ? so ein traumabgang ist des net, wenn man im letzten kampf sein wm-gürtel verliert
Maske war damals der Mann der den Boxsport bekannt gemacht hat und auch mich als Knirps zu unglaulicher Uhrzeit vor den Fernseher gefesselt hat. Werde sein Comeback auf jeden Fall anschauen, dass es total verrückt ist, ist aber ohne Frage.
Wieder einer der zeigt das er im zivilen Leben nichts auf die Reihe kriegt und schnell wieder einige Mücken machen muss.
Arm dran wer sich das anschauen will.
Wer viel Geld in McDonalds Läden steckt ist noch lange kein erfolgreicher Unternehmer. Von Betriebswirtschaft dürfte Herr Maske so viel verstehen wie Boris Becker, der ja auch einige Finanzberater beschäftigt. Auf jeden Fall hat der Maske zu viel Zeit zum Däumchen drehen, sonst dürfte er nicht auf so hirnverbrannte Ideen kommen.
war halt wie immer ein typischer maskekampf: stinklangweilig. aber er hatte mehr drauf, als ich ihm zugetraut hatte. wobei man weiss auch nicht, wie man des ganze bewerten soll, für hill ging es in dem kampf um nix, weil den kampf in seiner heimat keine sau interessiert. gab ja auch genug gerüchte vorher, dass des ergebnis des kampfes inhalt des vertrags war ...
fands auf jeden fall gut, dass zu ende geboxt wurde. hab genug kämofe gesehen, die wegen weitaus harmloseren cuts abgebrochen wurden
Beim Kampf am Freitag war der Ausgang klar, eine kleine Regina Halmich kann keinen 80 Kilo schweren Stefan Raab k.o. schlagen, aber aufgrund ihrers Berufes natürlich klar im Vorteil und es war keine Überraschung, dass sie den Kampf gewinnt. Das war ein ungleicher Kampf und nicht vergleichbar mit dem Kampf Maske-Hill. Keiner dachte zwar, dass Henry Maske eine Chance hätte, aber im Gegensatz zu Stefan Raab war der Boxer und der Kampf gestern hatte ein anderes Niveau.
Buddy hat geschrieben:Da war der "Kampf" am Freitag Abend interessanter.
hatte das Vergnügen, am Freitag live in der Köln Arena am Ring zu sitzen. War ne klasse Show die da geboten wurde. 19500 Zuschauer bei einem Schaukampf, da war ne tolle Stimmung.
Auch wenn Maske das Boxen in Deutschland wieder populär gemacht, finde ich seinem Kampfstil total langweilig.
Buddy hat geschrieben:Er hat danach gesagt, dass er nun endgültig aufhört
Sagt mal, fand nur ich sein Interview nach dem Kampf eine absolute Katastrophe? Was war denn das für ein Psychogequatsche???
Das waren 100% heisse Luft. Selten so einen Sch.... gehört.
Ich fand es sehr beeindruckend, wie er trotz 10 Jahren Pause mithalten konnte. Hätte ihm kaum einer zugetraut, der Tiger hat ihm vorher 6 Runden gegeben bis er auf der Matte liegt.
Man hat richtig gesehen, wie dem Virgil Hill immer mehr die Mittel ausgegangen sind... der Cut geht auch auf seine Kappe, wer so mit dem Kopf voran in den Mann reingeht
Ein großer KO-Schläger war Maske nie, er hat so geboxt wie damals schon. Und hatte jetzt ne große Show als triumphalen Abgang. Ich halt ihn für zu intelligent, als dass er sich das nochmal antut.
"Kopfball, abgewehrt - aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen,
Rahn schießt,
Tooooooor, Tooooooor, Toooooor, Toooooor!"
Ich konnte den Maske noch nie leiden und gönne ihm den jetzigen Sieg auch nicht so richtig aber das war schon 'ne sehr gute Vorstellung und nach 10 Jahren Pause eigentlich eine unglaubliche Leistung.
Die Oper ist erst dann zu Ende, wenn die dicke Dame gesungen hat.
„Am Samstag boxt Gentleman-Boxer Henry Maske gegen Virgil Hill in München. Wir drücken die Daumen! Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum da so ein Wahnsinns-Hype drum gemacht wird. Ich meine, was ist da so Besonderes dran: Arbeitsloser Ossi geht auf einen Schwarzen los.“
Im Interview hat er hat er nur Gefasel von sich gegeben. Nichts sinnvolles zum Kampf. Irgendwann hat er dann sich bei allen Sponsoren bedankt, allerdings auf eine so schleimige Art, dass einem dabei schlecht wurde.
Ich bekomme das Interview, Gott sei Dank, nicht mehr genau zusammen.
Das ganze hat auf mich wie einstudiert gewirkt, viel Bla Bla ohne Bezug. Wie vor dem Kampf schon auswendig gelernt.
Sorry, dass ich micht mehr an mehr davon erinnern kann.
Virgil Hill hat groß aufgefahren: Zu seiner Pressekonferenz brachte der WBA-Champ mehrere Zeugen mit, die der Öffentlichkeit glauben machen sollten, er habe bei seiner Niederlage gegen Henry Maske mit einer Knieverletzung gekämpft. Hill fordert deshalb eine Revanche.
So sieht ein Mann aus, der einem anderen gerade die größte Niederlage des Lebens zugefügt hat. Rötlich erhebt sich eine eiförmige Schwellung am Außenrand seiner linken Augenbraue; es scheint, als müsse man nur mit einer Nadel hineinpieksen, damit das Blut sich daraus ergießt. Trotzdem grinst der Mann auf dem Foto. Er weiß: Eiförmige Schwellungen schwellen wieder ab. Den unter Schmerzen errungen Sieg aber, den nimmt ihm keiner mehr.
Zehneinhalb Jahre sind die Fotos alt, die den Boxer Virgil Hill so zeigen, aufgenommen im November 1996 in der Münchner Boxfabrik, wo sie heute im Treppenhaus hängen. Er hatte damals gerade Henry Maske besiegt. Heute ist Hill wieder in der Boxfabrik. Wieder ist er angeschlagen, sein Meniskus ist eingerissen. Doch diesmal sieht man nichts von Hills Verletzung. "Ich bin ein harter Kerl", sagt er und grinst künstlich selbstbewusst in die Kameras. Nur ist es diesmal das Lachen eines Verlierers.
Denn seine Niederlage im Rückkampf gegen Maske nimmt ihm auch keiner mehr. Er will jetzt einen dritten Kampf. Denn "er hat einen gewonnen", sagt Hill und meint Maske, "und ich habe einen gewonnen. Ein dritter Kampf – it just. . . it makes sense.“ Es macht Sinn - in Hills unversehrten Augen. Zweimal ist der Amerikaner gegen Maske angetreten. Beim zweiten Mal, vor 18 Tagen in München, ging es um nichts als das Spektakel. Beide sind 43 Jahre alt, Hill ist amtierender WBA-Champion, Maske ist amtierender Ex-Boxer und wollte eine Revanche für die einzige Niederlage seiner Karriere, erlitten 1996, ausgerechnet in seinem letzten Kampf.
Hill gewährte sie ihm im März. Und dass er dabei, wie Maske, viel Geld verdiente – Hill bekam 1,2 Millionen Euro, Maske rund 3 – ist die eine Sache. Die andere Sache ist: Er boxte nicht wie ein Champion, sondern wie ein Sandsack. Diese Kombination macht ihm zu schaffen. Denn so blühten im Internet danach die Spekulationen: Sollte Hill absichtlich verloren haben, damit in einem dritten Kampf noch einmal beide – Hill und Maske – groß abkassieren können?
"Meine Integrität wurde angezweifelt", sagt Hill, "ich wurde persönlich angegriffen. Aber ich war nicht gekauft, ich wurde nie gekauft. Alles, was ich deshalb sage, ist: Look, let's do it again." Hill will einen dritten, einen entscheidenden Kampf, angeblich, um seine Ehren zu retten. Dafür hat er ein paar Argumente mitgebracht: Niko Schöpf, einen Sparringspartner. Roland Suttner, den Chef der Boxfabrik und gleichzeitig, wie er sagt, "ein Freund und Berater". Seinen Trainer Al Larsien und Andreas Imhoff, einen Kniespezialisten vom Münchner Klinikum Rechts der Isar, der ihn morgen am Meniskus des rechten Knies operieren wird. Und alle sagen dasselbe: Hill sei schon verletzt in den Kampf gegangen. "Mein rechtes Bein", sagt Hill, "ist mein drive leg, ich konnte nicht doublesteppen. Ich kam völlig aus dem Plan, den wir für das Match hatten."
Das Problem ist nur: Er sagt das erst jetzt, 19 Tage später.
In den vier Tagen zwischen vermeintlicher Verletzung und Kampf hat er keinen Mediziner aufgesucht. "Ein Arzt", sagt Suttner, der einen dritten Kampf mit seiner Box-Promotion "Pro Box" am liebsten selbst ausrichten möchte, "hätte nur davon abgeraten anzutreten. Auch ich habe ihm abgeraten. Aber Virgil wollte kämpfen." Hill ist in dieser Zeit noch mit einem Fernsehteam die 306 Stufen des "Alten Peters" in München hinaufgestiegen. "Es war nicht schwer, da hinaufzukommen", sagt Hill, "ich habe es probiert, und es ging." Und Andreas Imhoff sagt, es sei möglich, mit einem kaputten Meniskus Treppen zu steigen. "Ich hätte ihm das natürlich nicht empfohlen, aber er hat das anders gespürt, anders gefühlt. Ich kann nur sagen, dass er heute einen Meniskusriss hat", sagt Imhoff. Wann der aufgetreten ist, wisse er aber nicht.
Und so wurden Hill und Larsien, sein Trainer, schließlich gefragt, ob sie angesichts der fehlenden Klarheit denn Verständnis für Leute hätten, die zweifelten und Geld als Hauptmotiv für weitere Show-Boxkämpfe betrachteten. "Wir sind doch nicht naiv", sagt Larsien, und zum einzigen Mal wird er ein klein wenig laut dabei. "Boxen ist ein professioneller Sport. Natürlich geht es um Geld. Aber ich sage Ihnen, worum es bei dieser Pressekonferenz geht. Darum, den Leuten zu sagen: Greift nicht die Integrität dieses Mannes an!"
Hill selbst legt die Stirn in Falten. Er wirkt wie ein freundlicher Mann, dem man gerne alles glauben würde. Ein Profi, der die sympathische Sprache eines Boxers spricht, mit grammatikalischen Eigenheiten und leicht nuscheligem Einschlag. Hill sagt: "Ich bin hier, weil es um meine Ehre geht. Aber da drüben sitzt meine Frau." Er deutet hinüber. "Natürlich geht es auch um Geld, auch für sie." Die Familie versorgen, ein integeres Ziel.
Roland Suttner hat nur ein Problem: Henry Maskes Manager Werner Heinz sei seit drei Tagen nicht erreichbar, sagt er. Gestern hatte Suttner noch in einer Erklärung verbreitet, er würde bereits mit Heinz verhandeln. Er hat schon Ideen für Hills Ehrenrettung im Boxring. Fernsehsender spielen da eine Rolle, Austragungsorte, Vorkämpfe. Und siebenstellige Summen. Ehre und Geld. So weit auseinander liegt das im Endeffekt nämlich gar nicht. Und ein paar Fotos für die Wand in seinem Münchner Box-Gym dürften auch dabei herausspringen.
Köln (RPO). Der frühere Profibox-Weltmeister Henry Maske hat seinen Abschied aus dem Ring einmal mehr untermauert. "Selbst wenn ein hoher Prozentanteil der Öffentlichkeit für einen dritten Kampf gegen Hill wäre, würde ich es nicht machen", sagte der 43-Jährige bei "Stern TV".
Wenige Stunden zuvor hatte der US-Amerikaner Hill auf einer Pressekonferenz an Maskes Ehre appelliert, ihm nun ebenfalls die Gelegenheit zu einer Revanche zu geben. "Es steht nun 1:1. Ein dritter Kampf wäre doch sinnvoll", sagte Hill in München.
Maske hatte Hill nach zehn Jahren Wettkampf-Pause am 31. März in der Münchner Olympiahalle über zwölf Runden nach Punkten besiegt und damit erfolgreich Revanche genommen für die Punktniederlage in seinem bis dato letzten Kampf am 23. November 1996 an gleicher Stelle.
Der "Gentleman" hatte seiner Ehefrau Manuela "versprochen", nach dieser Revanche nie wieder in den Ring zu steigen. Zudem spreche ein weiterer "wichtiger Grund" gegen einen dritten Fight: "Mir fehlt die Motivation."
Hill hatte jüngst bekannt, vier Tage vor dem Rückkampf mit Maske einen Meniskuseinriss im Training erlitten zu haben, weswegen er im Fight gegen Maske gehandicapt gewesen sei. "Die Knieverletzung ist nur ein vorgeschobener Grund. Da konnte man während des Kampfes nichts von sehen. Außerdem wäre er nie in den Ring gestiegen, wenn er tätsächlich eine derartige Verletzung gehabt hätte", sagte Maske dazu.
Die Revanche hatte durchschnittlich 15,99 Millionen Box-Fans vor die Fernsehschirme gelockt. Maske erhielt eine Börse von geschätzten drei Millionen Euro, Hill 1,2 Millionen Euro.