Kooperation mit Mannheims größten Werbeträger
Der SV Waldhof erhält prominente Unterstützung. Mit den "Söhnen Mannheims" engagiert sich der größte Werbeträger der Stadt künftig im Jugendbereich des Traditionsklubs. "Wir fühlen uns Waldhof, seiner Tradition und der guten Nachwuchsförderung verpflichtet", erklärte Gründungsmitglied und Merchandising-Manager Tobias Fouquet bei der Pressekonferenz vor dem Spiel des Oberliga-Teams bei der SG Sonnenhof Großaspach (Samstag, 14 Uhr). "Wir wollen mitarbeiten, dass der SVW mit seiner Nachwuchsarbeit in Deutschland ein Begriff bleibt.
"Vielleicht können wir auch den ein oder anderen Kontakt herstellen, der dem Verein hilft", so Fouquet weiter. Ab diesem Wochenende sollen alle Jugendmannschaften mit dem Schriftzug der "Söhne" auf dem Trikot auflaufen. Eine unbezifferte Finanzspritze soll es ebenso geben. Ob sich die Musiker vorstellen könnten, ein Konzert für den finanziell angeschlagenen Alsenweg-Klub zu geben, ließ Fouqet offen: "Prinzipiell sind wir für einige Sachen offen. So weit sind wir aber noch nicht." Den Vertrag mit Xavier Naidoo und Mannheims populärsten "Söhnen" brachte Marketingleiter Christian Sollich in trockene Tücher: "Seit Sommer spielen die Jungs bei uns Fußball, halten sich wöchentlich fit. So kamen die ersten Gespräche zustande." Freude auch bei SVW-Präsident Bremme: "Sie haben den richtigen Zeitpunkt erwischt. Mit unserer Jugend geht es zur Zeit sportlich aufwärts."
Während sich im Bereich Sponsoren die positiven Nachrichten fortsetzen, steigen sportlich die Sorgen. Zu den ohnehin bis zur Winterpause verletzten Dausel und Oppong gesellt sich nun Abwehrchef Bernd Eigner. Er zog sich einen Bänderriss im Sprunggelenk zu. Sein Einsatz bei den abstiegsbedrohten Kraichgauern ist unwahrscheinlich. Zudem droht Ärger mit Kapitän Allessandro da Silva. "Die Sabbelei muss ein Ende haben. Entweder ich bin gesund und kann der Mannschaft helfen, oder ich bin es nicht", nahm Berater Rüdiger Lamm nach dem ständigen Hin und Her um die Einsatzbereitschaft des Brasilianers kein Blatt vor den Mund und schickte den 36-Jährigen zum medizinischen Check bei der Berufsgenossenschaft. Derweil stellte Menze klar: "Über die Situation brauchen wir uns nicht groß zu unterhalten. Angesichts der Leistung einiger erfahrener Spieler ist die Zeit gekommen, jüngeren eine Chance zu geben." robo
Mannheimer Morgen 01. Dezember 2006
Der SV Waldhof hat jetzt viele "Söhne"
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Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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